Bildschirme

...dienen zur visuellen Darstellung der Computer-Ergebnisse sowie der eingegebene Daten. An Robotron-Computern wurden fast ausschließlich Röhren-Bildschirme eingesetzt. Die meisten Bildschirme waren 1-farbig (monochrom). Erst gegen Ende der 80er Jahre hielt auch die Farbbildtechnik bei den Computern Einzug.

Bis Ende der 1970er Jahre wurden an Großrechnern und Buchungsmaschinen anstelle von Bildschirmen Fernschreiber oder Bedienschreibmaschinen eingesetzt, die aber durch ihre geringe Ausgabegeschwindigkeit, ihren Geräuschpegel und ihren Papierverbrauch einige Nachteile hatten.

Da der Begriff "Monitor" in der DDR auch für eine spezielle Art von Steuer- und Anzeige-Software benutzt wurde, werden auf dieser Website die Anzeigegeräte, um Verwechslungen zu vermeiden, stets als "Bildschirm" bezeichnet.


Bildschirm K7221

(Alias K 7221, K-7221)

Dieser Monochrom-Bildschirm, auch als "BAB1" oder "MON1" bezeichnet, wurde an K1520-Rechnern verwendet und ermöglichte im Zusammenspiel mit der Bildschirmkarte K7023 eine Ausgabe von 64x16 Zeichen. Technisch gesehen konnte der Bildschirm auch Vollgrafik ausgeben, was aber anscheinend nie genutzt wurde.


Bildschirm K7221

Innenansicht des K7221

Bildschirm K7221 im gelben Gehäuse mit seitlichem Helligkeitsregler.

Er wurde mit Gehäuse (Bezeichnung K7221.10) für den Rechner A5110 und als Einbauvariante (Bezeichnung K7221.20) für die frühen Versionen des A5120 und für die Steuerungen CNC600 und CNC700 benutzt.
Einen Kontrastregler hatte der K7221 meist nicht, da er normalerweise nur 1 Helligkeitsstufe darstellen konnte. Z.T wurden zur Schließung der Gehäuseöffnung ein funktionsloser Phantom-Drehknopf aufgesetzt.
Die Varianten K7221.11 und K7221.21 konnten 2 Helligkeitsstufen darstellen und besaßen auch einen Kontrastregler.

Der K7221 wurde meist mit grün leuchtenden Bildröhren bestückt. Außerdem gab es in der Anfangszeit eine Variante, bei denen eine weiße Bildröhre mit einem grünen Klarlack beschichtet war.


Variante des K7221 mit grün beschichteter Bildröhre

Die Stromversorgung des K7221 erfolgte normalerweise aus dem 12V-Netzteil des Computers (Stecker mit Polschuhen: Braun=Plus, Blau=Minus). In Ausnahmefällen gab es auch Modelle mit nachgerüsteten Einbau-Netzteil. Die Kopplung mit dem Rechner erfolgte entweder direkt über Drähte oder über einen 10-poligen EFS-Stecker mit der Anschlussbelegung:

SignalPin
MasseB2
SyncA3
SchirmB4
VideoA5

Die Ansteuerplatine des K7221 war mit der vom ANA-000 identisch.
Es gab eine Variante K7221.13, die inwendig mit dem K7222 identisch zu sein scheint. Wahrscheinlich wurden so Nachbestellungen der zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr produzierten K7221 realisiert.

Historisch entstanden die K7221 aus den Ablenkeinheiten der Combivision-Kofferfernsehern, die zum ANA-Bildschirm und dann zum K7221 weiterentwickelt wurden. Der Preis betrug 1982 stolze 1712,48 Mark, später sank er etwas: K7221.10 und K7221.11 kosteten dann 1100 Mark, K7221.20 kostete 1520 Mark, K7221.21 kostete 1560 Mark.

Der K7221 wurde Mitte der 1980er Jahre durch seinen Nachfolger K7222 verdrängt, der eine höhere Bildschirmauflösung ermöglichte. Heute existieren noch einige Exemplare, erfreulicherweise sind einige davon auch funktionsfähig.


Bildschirm K7221.25

(Alias K 7221.25, K-7221.25)

Speziell für den Computer PC1715 wurde eine Variante des K7221 gebaut, mit modernisiertem Gehäuse und den für den Computer PC1715 passenden Steckern. Hersteller war das Büromaschinenwerk Sömmerda.


Bildschirm K7221.25

Seitenansicht des K7221.25

K7221.25, Innenansicht

K7221.25, Innenansicht

Die Bildschirmauflösung betrug 64x16 Zeichen, üblicherweise ausschließlich Textmodus, obwohl der Bildschirm durchaus grafikfähig war. Nach Verfügbarwerden des K7222.25-Bildschirms mit seiner 80x24-Auflösung wurde der K7221.25 kaum noch eingesetzt.

Von diesem seltenen Gerät hat bis heute vermutlich nur 1 Exemplar überlebt.


Bildschirm K7222

(Alias K 7222, K-7222, K7222.11, K7222.21, K7222.13, K7222.23)

Äußerlich im gleichen Gehäuse wie sein Vorgänger K7221 präsentiert sich der Bildschirm K7222, auch als "BAB2" oder "MON2" bezeichnet.
Dieser Monochrom-Bildschirm war für K1520-Rechner bestimmt und ermöglichte in Zusammenarbeit mit der Bildschirmkarte K7024 eine Ausgabe von 80x24 Zeichen. Technisch gesehen konnte der Bildschirm auch Vollgrafik ausgeben, was aber nur an den Computern MPC4 sowie der Vollgrafikvariante des A5120 gemacht wurde.


Bildschirm K7222

Innenansicht des K7222

Beispiel-Bildschirmausgabe am K7222

Der Bildschirm wurde meist mit grün leuchtenden Bildröhren bestückt, es gab aber vereinzelt auch weiß leuchtende Exemplare. Üblicherweise konnte der K7222 zwei Helligkeitsstufen darstellen, deren Helligkeitsunterschied mit einem Kontrastregler eingestellt wurde.

Das Gerät war weit verbreitet: Er wurde mit Gehäuse (Bezeichnung K7222.2x) für die Rechner A5130, K8924, DORAM und MPC benutzt sowie in Einbauform (Bezeichnung K7222.1x) für den A5120, K891x-Terminals, für Spektrometer, Fermenter sowie in Geräten der Halbleiterproduktion.

Auch die Art des Standfußes variierte von Modellreihe zu Modellreihe: Es gab Exemplare, die nur drehbar waren (runder Fuß) sowie Exemplare, die dreh- und kippbar waren (eckiger Fuß). Mit der Modellbezeichnung K7222.x3 wurden Bildschirme mit einem verbesserten Abschirmvermögen gegenüber der Grundversion K7222.x1 bezeichnet.


K7222 mit rundem Fuß

K7222 mit eckigem Fuß

Eine Benutzung des K7222 an Stelle des anschlussgleichen K7222.25 oder dem MON2 ist ohne Einschränkungen möglich. Eine Benutzung des K7222 an Stelle des anschlussgleichen K7221 ist möglich, bedingt aber möglicherweise einen internen Neuabgleich.
Ein Austausch der Komponenten mit dem inwendig baugleichen K7222.25 ist ohne Einschränkungen möglich.

Zur Stromversorgung des Bildschirms (12V) wird üblicherweise die aus dem Rechner benutzt: Der Anschluss erfolgte mit Polschuhen: Braun=Plus, Blau=Minus sowie einem zusätzlichen Schraubanschluss für die Masseverbindung.

Sollten die Rechner-Netzteile bereits stark belastet sein, konnte man auch eine eigene Stromversorgung in den Bildschirm einbauen. Dies wurde beim Computer MPC und bei manchen Versionen des K8924 gemacht.

Die Kopplung mit dem Rechner erfolgte über einen 10-poligen EFS-Stecker. Anschlussbelegung:

SignalPin
IntensA1
MasseB2
SyncA3
SchirmB4
VideoA5

Im K7222 gab es zwei Platinenversionen, die sich in den internen Steckern unterschieden und daher nicht gegeneinander austauschbar waren.


Platine 012-6920

Platine 012-6922

Die Horizontalfrequenz des K7222 betrug 16 kHz, die Vertikalfrequenz lag bei ca. 50 Hz. Die K7222-Bildschirmserie war mit dem Zeilentrafo ÜHA78 (Hersteller ELFEMA Mittweida) bestückt, dessen gelbe Sekundärspule leider sehr oft kaputt ging, was sich in starkem Essiggeruch und Rissen in der Spule äußerte. Eine Abhilfe oder Vorsorge dagegen ist leider bisher nicht bekannt.

Einige Bildschirmgehäuse wurden von Robotron mit den Platinen und der Bildröhre des Bildschirms MON2.1 bestückt. Diese Bildschirme sind äußerlich durch eine gelbe Bildschirmfarbe und das eventuell sichtbare Kupferband um die Bildröhre erkennbar.

Ein Einsatz des K7222 als Ersatz für den K7229.24 war (auch bei einen Neuabgleich) nicht möglich. Hingegen konnte er problemlos durch den K7222.25 oder den MON2.1 ersetzt werden.

Der Preis für einen K7222.13 lag anfangs bei 3200 Mark und der für den K7222.23 bei 2700 Mark. 1989 sank der Preis für den K7222.13 auf 2804 Mark.

Heute existieren noch einige Exemplare, erfreulicherweise sind einige davon auch funktionsfähig.


Bildschirm K7222.25

(Alias K 7222.25, K-7222.25)

In äußerlich neuem Gehäuse, aber mit gleicher Elektronik, präsentierte sich der Bildschirm K7222.25, hergestellt im Büromaschinenwerk Sömmerda. Er wurde in Verbindung mit den Computern PC1715, PC1715W und (mit einer zusätzlichen Fuß-Halterung versehen) am Bildungscomputer A5105 eingesetzt.


Bildschirm K7222.25 im braunen Gehäuse

K7222.25 im weißen Gehäuse

K7222.25, geöffnet

K7222.25, Innenansicht

Beispiel-Bildschirmausgabe auf dem K7222.25

Die Horizontalfrequenz des K7222.25 betrug 16 kHz. Im Textmodus wurde damit eine Auflösung von 80x24 Zeichen erreicht. Der Bildschirm konnte auch Vollgrafik verarbeiten, was aber praktisch nur beim Computer A5105 genutzt wurde.

Die Stromversorgung des Bildschirms erfolgte aus dem Netzteil des Rechners, der Anschluss dazu wurde mit einem 3-poligen EFS-Steckverbinder realisiert.

Anschlussbelegung des Datensteckers (10-poliger EFS-Stecker):

SignalPin
IntensA1
Masse B2
Sync A3
SchirmB4
Video A5

Einige Bildschirmgehäuse wurden von Robotron mit den Platinen und der Bildröhre des Bildschirms MON2.1 bestückt. Diese Bildschirme sind äußerlich durch eine gelbe Bildschirmfarbe und das eventuell sichtbare Kupferband um die Bildröhre erkennbar.

Die Platinen des K7222.25 sind mit denen des "klassischen" K7222 austauschbar.
Ein Einsatz des K7222 als Ersatz für den K7229.24 ist (auch bei einen Neuabgleich) nicht möglich. Hingegen konnte er problemlos durch den K7222 oder den MON2.1 ersetzt werden.

Die Abmaße des K7222.25 betrugen 320*330*350 mm (B*H*T), das Gewicht lag bei 10,5 kg. Passend zum Rechner wurde der Bildschirm in den Farben weiß oder braun ausgeliefert.


Bildschirm K7225

(Alias K7225, K-7225)

Bei diesem Gerät handelte es sich um einen Farbbildschirm für K1520-Rechner. Der K7225 muss extrem selten gewesen sein, möglicherweise wurde er sehr schnell durch den K7226 abgelöst.

Technische Daten dieses als ausgestorben geltenden Geräts liegen noch nicht vor.
Es ist denkbar, dass es sich um ein Importgerät gehandelt haben könnte.


Bildschirm K7226

(Alias K7226, K-7226, K7226.21, K7226.20, K7226.10, K7226.11)

Dieser Farbbildschirm geht auf eine Entwicklung des Geräte- und Reglerwerks Teltow zurück und sollte primär im Audatec-Prozessleitsystem eingesetzt werden. Ab 1984 wurde er dann unter dem Namen K7226 vom VEB Robotron-Elektronik Hoyerswerda in Serie produziert und löste in Ausführung mit PUR-Schaum-Seitenwänden schnell das ursprünglich metallverkleidete Gerät an den AUDATEC-Anlagen ab. Der K7226 wurde hauptsächlich im Zusammenspiel mit K1520-Rechnern und K1600-Rechnern verwendet, so z.B. an CAD-Stationen oder dem DOPSY-System. Weiterhin wurde der Bildschirm in Einbauform auch in Stellwerken der Deutschen Reichsbahn eingesetzt. Ebenso war eine Kopplung mit dem Bildungscomputer A5105 möglich.


Farbbildschirm K7226

Innenansicht des K7226

K7226, innen

Rückansicht des K7226, geöffnet

K7226, linke Seite

K7226, rechte Seite

versandbereit: verpackter K7226

Typenschild des K7226

Die Einbauvarianten nannten sich K7226.1x, die Auftischvarianten K7226.2x. Die meisten K7226 hatten einen festen Aufstellfuß. Es gab aber auch eine Ausführung, die vorn einen Hebel hatte, über den die Bildschirmneigung eingestellt werden konnte.Als Bedienelemente hatte der K7226 den Netzschalter sowie einen Helligkeitsregler.

Die eingebaute Stromversorgung speiste den Bildschirm direkt aus dem Lichtnetz. Die Kopplung mit dem Rechner erfolgte über einen EFS-Koaxstecker (unten) mit vier geschirmten Anschlüssen (von oben nach unten SYNC, VideoB, VideoG, VideoR). Mit einem weiteren Stecker an der Geräterückseite (oben) konnte das Signal zum nächsten Bildschirm durchgeschleift werden.

In der Bildschirmvariante K7226.x0 betrug die Signalspannung zur Erreichung des High-Pegels 1,4V und für den Low-Pegel 0,6V (digitaler Eingang), wobei die Kabellänge zwischen Rechner und Bildschirm bis zu 100 m betragen konnte. Die darstellbaren Farben waren beim K7226.x0 beschränkt auf Rot, Gelb, Grün, Cyan, Blau, Purpur und Weiß.

In der Bildschirmvariante K7226.x1 betrug die Signalspannung 0-0,7V (analoger Eingang), wobei die Kabellänge zwischen Rechner und Bildschirm bis zu 10 m betragen konnte. Die Farbauswahl beim K7226.x1 war damit beliebig.

Zur damaligen Zeit war es noch üblich, am Computer Text und Grafik zu trennen, sodass der K7226 z.T. gemeinsam mit einem Textbildschirm K7222 betrieben wurde.


Wie Vater und Sohn: K7226 und K7222 nebeneinander

Der Preis für einen K7226.20 lag anfangs bei 6320 Mark, 1989 sank er auf 5590 Mark.

Bis heute haben nur wenige Exemplare dieses Bildschirms überlebt.


Bildschirm K7228

(Alias K 7228, K-7228)

Dieser Bildschirm wurde im Büromaschinenwerk Sömmerda entwickelt und sollte mit dem Bürocomputer EC1834 gekoppelt werden.


Bildschirm K7228

Vom K7228 gab es zwei Varianten: Die Produktion des K7228 wurde nach wenigen Musterexemplaren eingestellt, weil die Fertigung des Kunststoffgehäuses nicht beherrschbar war. An seine Stelle trat der Bildschirm K7229 im Metallgehäuse.

Heute gilt der K7228 als ausgestorben.


Bildschirmserie K7229

Diese Monochrom-Bildschirme wurden von Robotron Hoyerswerda produziert und umfassten die Modelle K7229.21, K7229.22, K7229.23, K7229.24 und K7229.25. Sie wurden besonders im Zusammenspiel mit 16-Bit-Bürocomputern benutzt.

Die K7229-Bildschirme hatten recht ähnliche Gehäuse, unterschieden sich aber in den verbauten Leiterplatten und den technischen Daten. Im Gehäuse war ein Griff eingebaut, der einen einhändigen Transport ermöglichte. Gegenüber der K7222-Vorgängerserie waren im K7229 expoxidharz-vergossene Zeilentrafos verbaut, die wesentlich langzeitstabiler arbeiteten.


Bildschirm K7229.21

Dieser Monochrombildschirm wurde ausschließlich am P8000-Terminal verwendet. Die nutzbare Schirmfläche betrug 220x170 mm. Einen Netzschalter hatte der Bildschirm nicht, da der Bildschirm mit dem Netzschalter des P8000-Terminals geschaltet wurde.


Bildschirm K7229.21

Rückseite des K7229.21

K7229.21, geöffnet

Ansteuerplatine des K7229.21

K7229.21, geöffnet

Typenschild des K7229.21 auf der Geräte-Unterseite

Die Kopplung mit dem Rechner erfolgte normalerweise über einen 9-poligen SubD-Stecker. Anschlussbelegung:
SignalPin
Masse 2
Video26
Video17
BSync 9

Für die älteren P8000-Terminals wurde der K7229.21 auch mit 10-poligem EFS-Steckverbinder ausgeliefert. Anschlussbelegung:
SignalPin
Video2AB1
Masse AB2
BSync AB3
Masse AB4
Video1AB5

Ein Einsatz des K7229.21 als Ersatz für K7221 oder K7222 ist (auch bei einem Neuabgleich) nicht möglich. Aber er ist austauschbar mit K7229.22, K7229.23, K7229.24 und dem ALPHA1.


Bildschirm K7229.22

Dieser von Robotron Hoyerswerda hergestellte Monochrom-Bildschirm wurde an den alphanumerischen Varianten der Computer A7100 und A7150 und an der grafischen Variante des A7100 eingesetzt.
Er hatte eine nutzbare Bildfeldgröße von 135x220 mm und ein Gewicht von 18 kg. Äußerlich war er mit K7229.21, K7229.23 und K7229.24 identisch, mit denen er auch anschlussseitig übereinstimmte. Innerlich war er allerdings mit anderen Leiterplatten bestückt, die auch spezielle interne Verbindungen hatten.

K7229.22 sind heute selten, es gibt aber noch funktionsfähige Exemplare.


Bildschirm K7229.23

Dieser Monochrombildschirm wurde vom Robotron Hoyerswerda produziert. Die nutzbare Schirmfläche betrug 170x220 mm. Einen Netzschalter hatte der Bildschirm nicht: er wurde vom Netzschalter des Rechners mit geschaltet.
Äußerlich glich er den K7229.21, K7229.22 und K7229.24 und war auch anschlussseitig kompatibel mit ihnen.


Bildschirm K7229.24

(Alias K 7229.24, K-7229.24)

Dieser von Robotron Hoyerswerda produzierte Monochrom-Bildschirm mit grüner Bildröhre wurde am Computer A7100, sowie an den Nur-Text-Varianten des A7150 und des EC1834 benutzt. Die nutzbare Schirmfläche betrug 135x220 mm.

Äußerliches Erkennungszeichen gegenüber dem K7229.25 ist das Vorhandensein von 2 Einstellknöpfen auf der linken Seite.
Im Gegensatz zum ansonsten äußerlich identischen K7229.21 und K7229.23 hatte der K7229.24 einen Netzschalter an der Rückseite, der allerdings sehr unergonomisch angebracht war.


Bildschirm K7229.24

Die Kopplung mit dem Rechner erfolgte über einen 9-poligen SubD-Stecker. Anschlussbelegung:
SignalPin
Masse 2
Video26
Video17
BSync 9

Die Horizontalfrequenz betrug 22 kHz.
Zu beachten ist, dass die Bildschirmhelligkeit am größten ist, wenn der Helligkeitsregler voll im Uhrzeigersinn und der Kontrastregler voll gegen den Uhrzeigersinn gedreht ist.

Ein Einsatz des K7229.24 als Ersatz für K7221 oder K7222 ist (auch bei einen Neuabgleich) nicht möglich. Hingegen ist er austauschbar mit K7229.21, K7229.22, K7229.23 und dem ALPHA1.


Bildschirm K7229.25

(Alias K 7229.25, K-7229.25)

Dieser Monochrom-Bildschirm mit grüner Bildröhre wurde am Bürocomputer EC1834 (Bestückung mit COL-Karte) sowie der grafischen Variante vom A7150 benutzt.
Äußerliches Erkennungszeichen gegenüber dem K7229.21 und dem K7229.24 ist das Vorhandensein von nur 1 Einstellknopf auf der linken Seite.


Bildschirm K7229.25

Innenansicht des K7229.25

Die normale Bildschirmauflösung betrug im Textmodus 80x25 Zeichen.
Im Grafikmodus ließ sich der Bildschirm mit 320x200 Punkten (CGA) oder der speziellen 640x480-Auflösung des A7150 oder EC1834 betreiben. Da das Videosignal analog einspeist wurde, konnte eine beliebige Anzahl an Helligkeitsstufen (Graustufen) erzeugt werden.
Die Horizontalfrequenz betrug 32 kHz, die Vertikalfrequenz lag bei ca. 50 Hz.
Dass die Bildschirmausgabe im Textmodus des A7150 oben erst 5 cm tiefer begann, war normal und lag nicht am Bildschirm, sondern an der Grafikkarte des A7150. Im Grafikmodus bei Auflösung von 640x480 Punkten wurde der Bildschirm dann auch komplett benutzt.

Die Kopplung mit dem Rechner erfolgte über einen 9-poligen SubD-Stecker. Anschlussbelegung:
SignalPin
Masse1, 2
Video6
Sync9

Der K7229.25 hatte einen Netzschalter an der Rückseite, der allerdings sehr unergonomisch angebracht war.

Ein Einsatz des K7229.25 als Ersatz für K7229.21 und K7229.24 ist (auch bei einen Neuabgleich) nicht möglich. Der Austausch von K7229.25 und K7233 bzw. K7234 geht hingegen problemlos.


Bildschirm K7233

(Alias K 7233, K-7233)

Dieser Farb-Bildschirm wurde am Bürocomputer EC1834 genutzt und war eigentlich ein Importprodukt der Firma ADI. Ebenso sollte ein Einsatz an den Rechnern EC1834.01 und EC1835 erfolgen, was allerdings im Prototypenstadium stecken blieb.


Bildschirm K7233

Innenansicht des K7233

Wirkt ziemlich unaufgeräumt: Platine des K7233

Platine des K7233

Typenschild des K7233

Der K7233 hatte eine Bildschirmdiagonale von 14 Zoll und war damit etwas kleiner als der K7234. Im Textmodus wurde der Bildschirm mit 80x25 Zeichen betrieben, im Grafikmodus bei Auflösungen bis 640x480 Pixel.
Die Horizontalfrequenz betrug 32 kHz. Die Synchronisation erfolgte über 2 getrennte Leitungen (H und V). Da das Videosignal analog einspeist wurde, konnte eine beliebige Anzahl an Helligkeitsstufen erzeugt werden.
Bei Verwendung eines externen Synchronumsetzers konnte dieser Bildschirm auch am Computer A7150 benutzt werden, einige wenige A7150-Grafikkarten konnten den K7233 auch direkt ansteuern.

Die Kopplung mit dem Rechner erfolgte über einen 9-poligen SubD-Stecker. Anschlussbelegung:
Signal Pin
Masse 1,2
Video Rot 3
Video Grün4
Video Blau5
HSync 8
BSync 9

Der K7233 hatte einen Netzschalter an der Rückseite, der damit allerdings recht unergonomisch angebracht war.

Die Anzahl der heute noch existierenden Exemplare wird auf 10 geschätzt.


Bildschirm K7234

(Alias K 7234, K-7234)

Dieser seltene Farb-Bildschirm wurde an den Computern A7150 und EC1834 benutzt. Ebenso sollte ein Einsatz an den Rechnern EC1834.01 und EC1835 erfolgen, was allerdings im Prototypenstadium stecken blieb. Gegenüber dem K7233 hat der K7234 eine Bildschirmdiagonale von 16 Zoll.
Im Textmodus wurde der Bildschirm mit 80x25 Zeichen betrieben, im Grafikmodus bei Auflösungen bis 640x480 Pixel. Die Horizontalfrequenz betrug an den Robotron-Rechnern 32 kHz (Fangbereich 20-32 kHz). Die Synchronisation erfolgte über 1 Leitung (Composite-Signal).


Bildschirm K7234

Rückansicht des K7234

Innenansicht des K7234

Innenansicht des K7234

Typenschild des K7234

Die Kopplung mit dem Rechner erfolgte über einen 9-poligen SubD-Stecker. Anschlussbelegung:
Signal Pin
Masse 1,2,8
Video Rot 3
Video Grün4
Video Blau5
Sync 9

Der K7234 hatte einen Netzschalter an der Rückseite, der damit allerdings recht unergonomisch angebracht war.

Vom K7234 ist heute noch die Existenz 1 Exemplars bekannt.


Bildschirm MON2.1

Teilweise wurde von Robotron die Bildschirme K7222 und K7222.25 mit einer Import-Platine der Firma Reikotronic sowie einer Philips-Bildröhre bestückt. Das so geänderte Gerät hatte die Bezeichnung "Monitor 2.1" bzw. "MON2.1". Äußerliches Kennzeichen dieser Variante waren beim K7222.25-Gehäuse die beiden unten herausragenden Bedienknöpfe für Helligkeit und Kontrast (im Gegensatz zu den versenkten Knöpfen des "echten" K7222.25). Außerdem war die Bildröhre des MON2.1 von einem Kupferband umgeben, das z.T. von außen sichtbar war. Die Leuchtschicht der Philips-Bildröhre war im ausgeschalteten Zustand dunkler (grauer) als die der DDR-Bildröhren. Meist wurden gelb leuchtende Bildröhren benutzt, seltener auch grüne.


Bildschirm MON2.1 als Standgerät

Rückseite des MON2.1

Platine des MON2.1

Platine des MON2.1

Innenansicht des MON2.1

Auch die Einbauvariante des K7222 im Rechner A5120 gab es z.T. in dieser Ausführung.


Innenansicht eines A5120.16 mit MON2.1-Bildschirm

MON2.1-Bildschirm in Einbauform in einem A5120

Der Zeilentrafo auf der Reikotronic-Platine war ein Philips "AT 2240/16A". Ersatztyp von HR-Diemen ist der HR 2287 T6.
Der MON2.1 war ziemlich empfindlich gegenüber nicht-passenden Synchronsignalen (was sich in der Dunkeltastung des Bildschirms äußerte) sowie falsch eingestellter Zeilenfrequenz, was zum Durchbrennen des Horizontal-Endtransistors führen konnte.

Elektrisch war der MON2.1 mit dem K7222 bzw. K7222.25 problemlos austauschbar.


Bildschirm MON3.20

Äußerlich im gleichen Gehäuse wie der K7222.25 bzw. der MON2.1 präsentiert sich dieser Bildschirm. Er hatte ein komplett weißgraues Gehäuse, je einen nach unten herausragenden Drehregler auf der rechten und linken Unterseite für Helligkeit und Kontrast sowie an der rechten unteren Vorderseite eine EIN-Leuchte, an der Rückseite einen orange beleuchteten Power-ON/OFF-Schalter und den vom A5105 bekannten Fuß.


Rückansicht des MON3.20

Typenschild des MON3.20

Die Stromversorgung des Monitors wurde im Gegensatz zu K7222.25 und MON2.1 durch ein eigenes Netzteil realisiert, sodass er direkt an das Netz anzuschließen war. Die Leistungsaufnahme betrug 30 W. Die Kopplung mit dem Rechner erfolgte über einen 9-poligen SubD-Stecker. Die eingebaute Platine ist ein Importprodukt der Firma Reikotronic, auf der allerdings einige Bauelemente verändert wurden, um die Elektronik an die Gegebenheiten der DDR-Rechner anzupassen. Bei der Bildröhre handelt es sich um ein Philips-Fabrikat ("M31-340 KC/PD"), was auf ein sehr spätes Herstellungsdatum hinweist.

Der MON3.20 war ziemlich empfindlich gegenüber nicht-passenden Synchronsignalen (was sich in der Dunkeltastung des Bildschirms äußerte). Ein Neuabgleich mit dem Ziel, den MON3.20 als MON2.1 zu benutzen, ist nicht möglich und führt zum Durchbrennen des Horizontal-Endtransistors.

Vom MON3.20 ist heute noch die Existenz von 2 Exemplaren bekannt.


Bildschirm ANA-000

(Alias ANA000, ANA 000)

(ANA=Anzeige alphanumerisch)
Dieser Bildschirm (auch als K7210 bezeichnet) wurde mit Gehäuse am PBT4000, an K1510-OEM-Rechnern sowie in Einbauform am Fahrkartenautomat benutzt. Er wurde in den Leuchtschichtfarben weiß und grün gefertigt.


Bildschirm ANA-000

Innenansicht des ANA-000, Platinen ausgeklappt

Typische ANA-000-Bildschirmausgabe

Der ANA-000 enthielt außer den bildschirm-typischen Funktionen auch die "Grafikkarte" und ermöglichte eine Ausgabe von 32x8 Zeichen. Insgesamt standen, abhängig vom eingesetzten ROM, 64 unterschiedliche Zeichen zur Verfügung, wobei einige Modelle nur Großbuchstaben darstellten. Jedem Zeichen konnte noch ein hüpfender Unterstrich (z.B. als Cursor) hinzugefügt werden. Die Auswahl, welche Zeichen dargestellt werden konnten, übernahm der Zeichengenerator im Inneren des Bildschirms.

Hinter der Bezeichnung ANA-000 verbarg sich eine ganze Baureihe von Bildschirmen, die durch die 3 Ziffern im Namen spezifiziert wurden: An Bedienelementen besaßen die ANA-Bildschirme rückseitig einen Helligkeitsregler, einen Kontrastregler sowie eine Test-Taste, mit der probeweise alle Pixel des Bildschirms zum Leuchten gebracht werden konnten.

Die Stromversorgung wurde über einen 6-poligen EFS-Stecker aus den Netzteilen des Computers gewonnen.
Die datenseitige Kopplung erfolgte über einen 39-poligen EFS-Steckverbinder mit der ABS-Platine des Rechners.

Die Elektronikplatine war weitestgehend mit der des CombiVision-Fernsehgerätes sowie mit der des Bildschirms K7221 identisch.

Die ANA-Bildschirme waren nicht grafikfähig und kosteten 5126 Mark.

Platinenbestückung

Name Erläuterung Preis Bild
012-9111 Zeichengenerator
012-9122 Steuerplatine
058-8930 Speicherplatine, wird alternativ zur 012-9131 eingesetzt
012-9131 Speicherplatine, wird alternativ zur 058-8930 eingesetzt



Fernbildschreiber FB2010

(Alias FB 2010, FB-2010)

Der Bildschirm FB2010 wurde in Verbindung mit Kameras zur Übertragung von Daten in der Meteorologie, in der Fernseh-Aufnahmetechnik sowie zur Überwachung von Gebäuden und Objekten eingesetzt und vom Studiotechnik Berlin produziert. Gelegentlich wurden Fernbildschreiber an Computern als Bildschirm benutzt, so z.B. am Terminal UVT4000.


FB3010 und FB2010 im Größenvergleich

Die Hochspannungs-Leiterplatte wurde vom Fernseher CombiVision bzw. Bildschirm K7221 übernommen, die Videosteuerplatine entwickelte Studiotechnik Berlin selbst, ebenso das Netzteil, das alternativ mit 220V oder 12V gespeist werden konnte. Videoseitig wurde der FB2010 mit einem BAS-Signal angesteuert, welches auf eine weitere Buchse durchgeschleift war, um auch mehrere Bildschirme parallel betreiben zu können. Die Synchronisation konnte wahlweise entweder intern oder extern (separater Anschluss) erfolgen, für letzteren war auch wieder eine Durchschleifung vorgesehen. Über Schraubbrücken konnte der Eingangswiderstand der Signale entweder hochohmig geschaltet oder auf 75 Ohm festgelegt werden.


Der kleine Fernbildschreiber FB2010

Rückansicht des FB2010

Draufsicht auf den geöffneten FB2010

Vom FB2010 gab es auch eine Version ohne Gehäuse, die in ein Arbeitspult eingebaut werden konnte. Es gab auch eine Variante des FB2010, die einen Ventilator zur Kühlung besaß. Um den Kontrast zu verbessern, konnte an den FB2010 ein Lichtschutztubus angebaut werden.

Der FB2010 war häufiger zu finden als sein größeres Schwestergerät FB3010. Vom FB2010 existieren heute noch einige Exemplare, mindestens eins ist funktionsfähig.


Fernbildschreiber FB3010

(Alias FB 3010, FB-3010)

Der Bildschirm FB3010 wurde in Verbindung mit Kameras zur Übertragung von industriellen Prozessen, in der Fernseh-Aufnahmetechnik sowie zur Überwachung von Gebäuden und Objekten eingesetzt. Gelegentlich wurde der FB3010, wie auch sein kleines Schwestergerät FB2010, an Computern als Bildschirm benutzt. Hersteller der Fernbildschreiber war der Studiotechnik Berlin.


FB3010 und FB2010 im Größenvergleich

Das Chassis des FB3010 war augenscheinlich eine Eigenentwicklung des Herstellers und wurde mit 220V gespeist.
Videoseitig wurde er mit einem BAS-Signal betrieben, welches durchgeschleift wurde, um auch mehrere Bildschirme parallel betreiben zu können. Die Synchronisation konnte wahlweise entweder intern oder extern (separater Anschluss) erfolgen.


Der große Fernbildschreiber FB3010

Rückansicht des FB3010

Innenansicht des FB3010

Chassis des FB3010

Vom FB3010 existieren heute noch einige Exemplare.


Bildschirm ALPHA1

(Alias Alpha 1, Alpha-1)

Dieser Monochrom-Bildschirm war eigentlich ein Importgerät und anschlussseitig mit dem K7229.24 identisch.
Er unterschied sich vom K7229.24 durch eine größere Bildröhre und ein geringeres Gewicht. Intern war der ALPHA1 mit Platinen der Firma Reikotronic bestückt. Ob Reikotronic auch den gesamten Bildschirm gebaut hatte, konnte bisher noch nicht festgestellt werden.


Bildschirm Alpha1

Innenansicht des Alpha1

Alpha1-Platine

Alpha1-Platine

Der ALPHA1 wurde z.T. am P8000-Terminal, am A7100 und der Nur-Text-Variante des A7150 (ABS) benutzt.


Bildschirm ALPHA2

(Alias Alpha 2, Alpha-2)

Dieser Monochrom-Bildschirm mit 13 Zoll Schirmdiagonale war ein Importgerät. Intern war der ALPHA2, ebenso wie der ALPHA1 mit Platinen der Firma Reikotronic bestückt. Ob Reikotronic auch den gesamten Bildschirm gebaut hatte, konnte bisher noch nicht festgestellt werden.


Bildschirm Alpha2

Innenansicht des Alpha2

Innenansicht des Alpha2

Anschlussseitig war er mit dem K7229.25 identisch, konnte also an den Computern EC1834 (COL) und A7150 (ABG) benutzt werden. Äußerlich hatte der ALPHA2 dasselbe Gehäuse, wie der elektrisch nicht kompatible ALPHA1.

Von diesem seltenen Gerät sind heute nur noch 2 Exemplare bekannt.


Bildschirm TV4944-105

(Alias TV 4944-105)

Dieser Bildschirm ist ein vom ZFK Rossendorf umgebauter Junost-Kofferfernseher.


Bildschirm TV4944-105

Bildschirm TV4944-105

Er wurde primär zum Anschluss an die 4944-Rechner benutzt, konnte aber auch an den Dresdner Kleincomputern benutzt werden. Er unterschied sich vom Junost im Fehlen des Empfangsteils. Dafür wurde ein BAS-Anschluss hinzugefügt, der eine höhere Bildqualität gegenüber dem Antennenanschluss ermöglichte.

Von diesem seltenen Gerät ist heute nur noch 1 Exemplar bekannt.


Bildschirm BWG1

(Alias BWG 1)

(BWG=Bildwiedergabegerät)
Dieses stark an einen Fernseher erinnernde Gerät wurde vom Werk für Fernsehelektronik in Berlin hergestellt und ermöglichte qualitativ hochwertige Farbausgaben in Verbindung mit Kleincomputern.
Die ursprüngliche Bezeichnung des Gerätes war KCM-38 (KCM=KC-Monitor).


Bildschirm BWG1

Innenansicht des BWG1

Innenansicht des BWG1

Innenansicht des BWG1

BWG1-Platine

BWG1-Platine

Das BWG1 war eine abgerüstete Variante des eigentlich bei Robotron Radeberg produzierten Fernsehers ColorVision RC6073. Das Empfangsteil wurde weggelassen und die Antennenbuchse an der Rückwand verschlossen. Stattdessen wurde das Bildsignal (RGB) auf der Frontseite unter einer Klappe in die Diodenbuchse (die eigentlich für den Tonbandanschluss gedacht war) eingespeist. Als Bildröhre wurde z.T. Exemplare eingesetzt, deren Toleranzen außerhalb der Norm lagen und daher nicht für Fernsehgeräte nutzbar waren.


Der Preis für ein BWG1 lag 1988 bei 3915 Mark.


Fernsehgerät CombiVision RF3301

Dieser DDR-Koffer-Fernseher (Schwarz-Weiß) aus der Produktion von Robotron Radeberg wurde ebenso wie der Junost gern als Bildschirm für Kleincomputer verwendet.


Fernsehgerät RF3301

Kofferfernsehgerät RF3301 als KC-Bildschirm

Rückseite des RF3301



Fernsehgerät Junost

Diese Schwarz-Weiß-Fernseher-Serie russischer Produktion wurde gern als Bildschirm für Kleincomputer, speziell im Schulbereich, verwendet. Zur Serie gehörten mehrere Modelle mit ähnlichen Eigenschaften und ähnlicher Größe. Außerdem wurde er auch als Standardbildschirm am MPC1 eingesetzt.


Fernsehgerät Junost 402

Junost 402, geöffnet

Junost 402, geöffnet

Standardmäßig hatte der Junost nur einen Antenneneingang. Es gab jedoch auch eine Umbauanleitung für einen zusätzlichen AV-Eingang, womit man durch Umgehung des HF-Eingangsteils eine bessere Bildqualität bekam.
Im Heimbereich kamen natürlich auch beliebige andere Fernsehgeräte als Computerbildschirme zum Einsatz.


Alphanumerische Kleinanzeige ANK K7521

(Alias K 7521, K-7521)

Dieses Gerät wurde zur als universelle Textanzeige entwickelt und kam in einigen Versionen des Bürocomputers A5110 zum Einsatz. Es arbeitete nicht mit einer Bildröhre, sondern wurde aus LED-basierten Zeichenfeldern (Punktmatrix VQC10) aufgebaut und ermöglichte die Darstellung von 32 Zeichen in 1 Zeile.


Alphanumerische Kleinanzeige K7521

A5110 mit ANK (rot in der Bildmitte)

Da diese Anzeige gegenüber einer vollwertigen Bildschirmanzeige am Bürocomputers A5110 schnell als unzureichend angesehen wurde, kam sie kaum zum Einsatz.

Gerätespezifische Punktmatrixanzeigen wurden auch in anderen Geräten benutzt, beispielsweise CNC-H645, CNC-H646, TPG700, ST7010, BM7010 und ST7000.

Vom K7521 existiert heute vermutlich nur 1 Exemplar, leider nicht in Funktion.




Letzte Änderung dieser Seite: 14.02.2016Herkunft: www.robotrontechnik.de