Computer DORAM

Über diesen seltenen Rechner ist leider nur wenig bekannt. Er wurde im Norden der DDR, möglicherweise in Greifswald oder Rostock gebaut und u.a. in der Ausbildung eingesetzt.
Der genaue Hersteller konnte leider noch nicht ermittelt werden [Robotron war es anscheinend nicht].
Möglicherweise steht die Endung "..RAM" in Namen für "Rationalisierungsmittelbau".


Computer DORAM

Rückansicht des DORAM

Innenansicht des DORAM (vorn)

Innenansicht des DORAM (hinten)

Inwendig befand sich ein K1520-Rechner, dessen Platinen mit denen des A5120 identisch waren.
Der Rechner besaß sieben Platinen-Slots, womit also zwei für spätere Erweiterungen frei waren.
Interessant ist der per Schlüssel abschließbare Netzschalter, ähnlich wie bei PRG710 und beim PBT4000.


Platinenbestückung

K-Name Platine Kürzel Bedeutung des Kürzels Erläuterung
K3526 062-8600 OPS Operationsspeicher 64 KByte RAM
K8025 062-8440 ASS Adapter für serielle Systeme Schnittstellen 3x IFSS, 1xV.24, auch für Tastatur
K5122 062-8390 AFS Anschlusssteuerung für Folienspeicher Floppycontroller
K7024 012-6820 ABS Adapter für Bildschirm Bildschirmkarte
K2526 062-8110 ZRE Zentrale Recheneinheit Prozessoreinheit


Zubehör

Zum Zubehör gehörten die Tastatur K7637, die aber hier mit deutscher Tastenbelegung Anwendung fand, sowie der Bildschirm K7222, der mit 80x24 Zeichen angesteuert wurde.
Zum Drucken wurde der Drucker K6316 benutzt.

An Schnittstellen verfügte der Rechner über:

Software

Als Betriebssystem wurde damals SCP1526 eingesetzt, wobei technisch auch eine Arbeit unter CP/A, UDOS oder SIOS möglich wäre.

Verbreitung

Vom DORAM ist bekannt, dass mindestens 40 Exemplare gebaut wurden. Davon existieren heute vermutlich nur noch 3 Stück.

Wir suchen noch dringend nach Informationen zu diesem Rechner, speziell zum Hersteller.



Letzte Änderung dieser Seite: 24.11.2011Herkunft: www.robotrontechnik.de