Schreibmaschinen
Als Ersatz für die z.T. teuren und schwer beschaffbaren Drucker wurden auch Schreibmaschinen eingesetzt.
Die Industrie kam diesem Trend entgegen, in dem sie die Schreibmaschinen mit einem entsprechenden Interface-Anschluss ausrüstete.
Natürlich konnten für diesen Zweck nur Schreibmaschinen verwendet werden, die über ein elektrisches Druckwerk verfügten.
In der Regel besaßen die Maschinen bereits einen eingebauten Mini-Rechner, was die Koppelung vereinfachte.
Elektronische Schreibmaschinen
Schreibmaschinenserie Erika S3000 (Erika S3004, Erika S3005, Erika S3006, S3015, S3016)
(Alias S 3000, S-3000, S 3004, S-3004, S 3005, S-3005, S 3006, S-3006, S 3015, S-3015, S 3016, S-3016)
Diese elektronischen Typenrad-Kleinschreibmaschinen waren im Heimbereich verbreitet,
obwohl der Preis von 2400 Mark bei der S3004, 2700 Mark bei der S3005 und 3200 Mark bei der S3006 schon eine gewaltige Investition darstellte.
Hersteller war das Robotron-Optima Büromaschinenwerk Erfurt, die Produktion begann 1987.
Die S3000 konnte als Drucker an Rechnern, bevorzugt Kleincomputern, benutzt werden.
Für den KC85/1 bzw. KC87
gab es ein spezielles Schreibmaschinenmodul,
das das Druckwerk der Schreibmaschine als Drucker und die Tastatur der Schreibmaschine als Computertastatur schaltete.
Die maximale Schreibgeschwindigkeit und damit die Druckgeschwindigkeit lag bei 10 Zeichen/Sekunde
und war damit erheblich langsamer als ein echter Typenraddrucker.
 Schreibmaschine Erika 3004 mit Interfacemodul IF6000 |
 Erika 3004, geöffnet
|  Erika 3004, geöffnet, Rückseite |
Für andere Rechner (z.B. KC85/2, KC85/3, KC85/4,
PC1715) wurde zur Umsetzung der Rechner-Steuerzeichen eine Interfacebox IF3000 oder IF6000 in die Leitung zwischengeschaltet.
Die Interfacebox stellte einen Mini-Rechner dar, der von EPROM bootete und dann die Zeichenumsetzung vornahm.
Über Steuerzeichen konnte die Interfacebox auch während des Betriebes programmiert werden.
Die IF3000 realisierte rechnerseitig eine Centronics-Schnittstelle, die IF6000 eine V.24-Schnittstelle.
 Interfacemodul IF6000
|  Innenansicht des IF6000 |
Es hatte ebenfalls Koppelungen zwischen der S3004 und dem Bausatzrechner PC/M gegeben.
Herzstück der Computersteuerung war ein Einchipmikrorechner UB8840.
Intern verfügt die S3004 über einen Korrekturspeicher von 20 Zeichen, der aber bei der Nutzung als Drucker nicht verwendet wird.
Mit einem Gewicht von nur 7 kg gehörte die S3000-Serie zu den leichtesten Computerschreibmaschinen der DDR.
Die Abmaße der S3000-Serie betrugen 430*370*130 mm (B*H*T).
Die S3005 (produziert ab 1987) hatte als Neuerung die Möglichkeit vom Mikrozeilenschritten (gegenüber der Halbzeilenschaltung der S3004)
und einen Korrekturspeicher von 6,5 KByte.
Bei der S3006 (produziert ab 1989) wuchs der Korrekturspeicher auf 8 KByte, außerdem verfügte sie ein 16-stelliges LCD-Display.
1990 wurde die Schreibmaschine S3015 als Nachfolgemodell der S3004 vorgestellt . Sie verfügte u.a. über Funktionen zum Fettdruck, Unterstreichen und Zentrieren.
Die S3016 war mit einer 16-stelligen LCD-Anzeige ausgestattet, der bei der Korrektur von Text half.
Derzeit ist vermutlich nur noch 1 Koppelung einer S3004 mit dem KC87 bei einem Hobbykollegen im Einsatz.
Schreibmaschine S6001
(Alias S 6001, S-6001)
Diese große Typenrad-Schreibmaschine war die erste Computerschreibmaschine der DDR,
wurde ab 1981 vom Robotron-Optima Büromaschinenwerk Erfurt produziert und war hauptsächlich im professionellen Einsatz.
 Schreibmaschine S6001 |
 S6001, Tastaturabdeckung abgenommen
|  S6001, Gehäuse abgenommen |
 S6001, Blick unter die Tastatur: EPROMs und Akkus
|  S6001, Geräte-Rückseite mit Netztrafo und Kühlkörper |
Die Speicherkapazität des eingebauten Rechners betrug 4 KByte, die Druckgeschwindigkeit lag bei maximal 30 Zeichen/s.
Das Druckwerk der S6001 sieht dem des Typenraddruckers SD1152/251 sehr ähnlich,
wahrscheinlich war die Mechanik identisch.
Der Zeichenvorrat der S6001 war, bedingt durch das eingesetzte Typenrad, auf 96 Zeichen begrenzt.
Der Schriftstil konnte durch Wechseln des Typenrades jederzeit geändert werden.
Die S6001 verfügte über einen universellen Erweiterungsport:
An ihn konnte über entsprechende Adapter Lochbandgeräte und Magnetkassettengeräte angeschlossen werden.
Auch ein Hochladen von Software war auf diese Art möglich, es gab z.B. eine Taschenrechnersoftware.
Bei der Nutzung als herkömmliche Schreibmaschine ließ die S6001 keine Wünsche offen:
- Automatischer Korrekturvorgang beim Verschreiben
- Papiereinzug mit automatischem Finden des Grundformates
- automatische Unterstreichung
- automatischen dezimalstellengerechtes Einrücken
- automatisches Springen zu den Einrückungen
- 5 Speicher für Tabellen-Formate (Speicherung von horizontalen oder vertikalen Spalten für Tabellen
- 3 Speicher für konstante Textblöcke bzw. Bedienfolgen (Adressen, Grußformeln)
- Druck-Wiederholfunktion
Von der S6001 gab es 2 Varianten, die sich in den benutzten Platinen unterschieden: bei der älteren Variante waren die Stütz-Akkus auf einer separaten Platine
untergebracht, bei der neueren Variante waren die Akkus in die Rechnerplatine integriert.
Der Preis der S6001 lag anfangs bei 12.702 Mark.
Heute scheint es keine vorführbaren Rechnerkoppelungen mit einer S6001 mehr zu geben.
Generell ist die S6001 heute selten: Es ist derzeit nur noch 2 funktionsfähige Exemplare bekannt.
Schreibmaschine Erika S6005
(Alias S 6005, S-6005, Erika 6005, Erika6005)
Die "Erika electronic portable S6005" gehörte zur Gattung der elektronischen Kleinschreibmaschinen.
Gegenüber den Vorgängermodellen hatte sie sehr leicht wechselbare Typenräder (100-Zeichen-Typenräder).
Die maximal verarbeitbare Papiergröße war DIN A4.
Neu war auch die Verwendung eines Linearmotors zum Kopfschlittenantrieb abstelle des sonst üblichen Seilzugantriebs.
Sie arbeitete mit Karbon-Farbbändern und Multistrike-Farbbändern in Kassettenform.
Die Einstellungen (Ränder, Anschlagstärke, ...) blieben auch beim Ausschalten erhalten.
Herzstück der Computersteuerung war ein Mikroprozessor U880.
 Schreibmaschine Erika 6005 |
Weitere Eigenschaften dieser Schreibmaschine waren:
- Sperrschrift
- Dezimaltabulator
- Phrasenspeicher mit maximal 170 Zeichen
- Fließtext
- Tabulator-Generallöschung
- Relocate-Funktion (zurückspringen zur letzten Schreibposition nach Korrekturen)
- beleuchtetes Schreibfeld
Von der S6005 hatte es Exemplare ohne und mit Computerschnittstelle (die nur eine Herausführung der Tastaturmatrix und der Betriebsspannung darstellte) gegeben.
Die eigentliche Schnittstelle wurde durch ein externes Modul realisiert,
das rechnerseitig eine V.24-Schnittselle abbildete.
Die Druckgeschwindigkeit lag bei 12 Zeichen/s, nur wenig über der der S3000-Serie.
Die Abmessungen der S6005 betrugen (BxHxT) 468x135x418 mm, das Gewicht wurde mit 11,5 kg angegeben.
Die S6005 wurde auch in die Bundesrepublik unter den Namen "Präsident 6005" und "Privileg electronic 2003" exportiert.
Der Preis der Maschine lag 1988 bei 2500 Mark.
Von der S6005 sind heute noch 4 Exemplare bekannt.
Schreibmaschine Erika S6006
(Alias S 6006, S-6006, Erika 6006, Erika6006)
Diese elektronische Kompaktschreibmaschine lehnte sich mechanisch stark an die S6005 an und wurde
an Kleincomputern und am Bildungscomputer A5105 eingesetzt.
Die S6006 wurde ab 1987 im Buchungsmaschinenwerk in Chemnitz und bei Optima in Erfurt produziert.
 Schreibmaschine Erika 3006 mit Interfacemodul. Im Vordergrund ein Interfacemodul |
Druckgeräusch |
Die Rechnerschnittstelle war bei der S6006 gegenüber dem Vorgängermodell stark erweitert:
Neben dem von dem S6005 bekannten Tastaturmatrixanschluss wurden jetzt auch zusätzlich der Adress- und Datenbus des Prozessors
sowie einige weitere Signale zur Verfügung gestellt.
Damit war es auch möglich, externe Speichermodule (Textblockspeicher) im Form von Steckeinheiten einzusetzen.
Ein einsteckbares Interfacemodul bildete eine V.24-Schnittstelle oder Commodore-Schnittstelle,
die dann direkt an den Rechner angeschlossen werden konnte.
Auch der Textspeicher hatte sich gegenüber der S6005 vergrößert und betrug jetzt 397 Zeichen.
Der Kopfantrieb der S6006 erfolgte nicht über einen Schrittmotor mit Seilzügen, sondern direkt über einen Linearmotor.
Der Preis der S6006 lag anfangs bei 3270 Mark, später (1989) bei 2499 Mark.
Heute ist noch 1 funktionsfähige Installation einer S6006 am Computer A5105 bekannt.
Schreibmaschine S6007
Die Schreibmaschine S6007 stellt einer Weiterentwicklung der S6006 dar und wurde 1989 der Öffentlichkeit präsentiert.
Sie verfügte über einen Speicher von 4400 Zeichen und konnte per Steckmodul mit einer V.24-Schnittselle,
Centronics-Schnittstelle oder einer Commodore-Schnittstelle ausgerüstet werden.
 Schreibmaschine S6007 |
Die S6007 wurde auch in die Bundesrepublik mit geändertem Gehäuse unter dem Namen "Sigma SM8500" exportiert.
Von der S6007 ist heute nur noch 1 Exemplar bekannt.
Schreibmaschine Erika S6009
Diese Schreibmaschine (mit der Beschriftung "Erika Compact") arbeitete elektronisch auf Basis eines Typenraddruckwerks
und konnte auch am Computer als Drucker verwendet werden.
 Schreibmaschine Compact
|  Rückansicht der Erika Compact |
Die Bezeichnung "Compact" sollte man nicht zu wörtlich nehmen: diese Schreibmaschine gehört vom Gewicht
und von den Abmaßen her eher zu den großen Geräten ihrer Gattung.
Schreibmaschine S6010
Zu dieser Schreibmaschine liegen bisher noch keine Informationen vor.
Es scheint sich um die abgerüstete Variante der S6011 zu handeln.
 Schreibmaschine S6010 |
Äußerlicher Unterschied zur S6011 ist das Fehlen der 8-stelligen Anzeige.
Die S6010 konnte auch als Drucker an Computern verwendet werden.
Schreibmaschine S6011
Bei dieser professionellen elektronischen Typenrad-Schreibmaschine scheint es sich um einen Nachfolger der S6001 zu handeln.
Hersteller war das Optima Büromaschinenwerk Erfurt.
Da die Miniaturisierung der Elektronik mittlerweile fortgeschritten war,
konnte die Rechnerleiterplatte stehend an der Rückseite der Schreibmaschine eingebaut werden,
statt unter der Schreibmaschine wie bei den S6001.
 Schreibmaschine S6011
|  Schreibmaschine S6011, Deckel aufgeklappt |
 S6011 mit schwarzem Gehäuse
|  Druckkopf der S6011 |
 Rückseite S6011
|  Elektronikplatine der S6011 |
 S6011, Gehäuse abgenommen |
Der Preis der S6011 lag bei 4802 Mark.
Von der S6011 ist heute noch der Verbleib 1 Exemplars bekannt.
Schreibmaschine S6120
(Alias S 6120, S-6120)
Diese 1986 vom Robotron-Optima Büromaschinenwerk Erfurt produzierte Schreibmaschine
stellt das Bindeglied zwischen der S6001 und der S6130 dar.
Nähere Informationen liegen bisher nicht vor.
 Schreibmaschine S6120
|  S6120, geöffnet |
 Druckkopf der S6120 |
Der Preis der S6120 lag bei 3345 Mark.
Schreibmaschine S6125
(Alias S 6125, S-6125)
Über diese als ausgestorben geltende Schreibmaschine liegen noch keine Informationen vor.
Schreibmaschine S6130
(Alias S 6130, S-6130)
Diese Typenradschreibmaschine, hergestellt ab 1986 vom Robotron-Optima Büromaschinenwerk Erfurt,
gehörte funktionsmäßig zu den Spitzenmodellen und wurde im professionellen Umfeld eingesetzt.
Sie stellt vermutlich den Nachfolger der S6001 dar.
Die S6130 besaß u.a. ein Korrekturband, mit dem Schreibfehler wieder rückgängig gemacht werden konnten.
Sie verfügte außerdem über eine V.24-Schnittstelle
(Anschluss über einen 25-poligen SubD-Stecker)
und eine fünfpolige Diodenbuchse zum Auslagern und Rückspielen von Texten auf/von Magnetkassette.
Die maximal verarbeitbare Papiergröße war DIN A3. Die Abmaße der S6130 lagen bei 582*190*555 mm (B*H*T) bei einem Gewicht von 16 kg.
 Schreibmaschine S6130
|  Rückseite der S6130 mit Rechnerschnittstelle |
 S6130, Draufsicht
|  S6130, geöffnet |
Als Koppelpartner kamen z.B. Bürocomputer, wie A5120 und K8924 oder PC715 zu Einsatz.
Eine Verwendung der Schreibmaschine als Eingabemedium (Tastatur) war bei den Bürocomputern nicht notwendig.
Der Preis der S6130 lag anfangs bei 5145 Mark, bis Ende 1989 sank er auf 4003 Mark.
Derzeit scheint es keine vorführbaren Rechnerkoppelungen mit der S6130 mehr zu geben.
Schreibmaschine S6140
(Alias S 6140, S-6140)
Über diese heute als ausgestorben geltende Schreibmaschine liegen noch keine Informationen vor.
Schreibmaschine S2020
(Alias S 2020, S-2020)
Bei dieser Schreibmaschine handelt es sich um eine herkömmliche Typenkorb-Schreibmaschine, mit dem Unterschied,
dass der Anschlag und der Zeilen-Vorschub durch einen Motor realisiert wurde.
Sie besitzt ansonsten keine Elektronik und kann somit auch nicht mit einem Computer gekoppelt werden oder erweitert werden.
 Schreibmaschine S2020 |
Der Preis einer S2020 betrug 1988 1125 Mark.
FutureType 2000
Noch einen Schritt weiter ging das Textverarbeitungssystem FutureType 2000.
Es wurde mit einer Schreibmaschine S3000 sowie einem Bildschirm gekoppelt und benötigte überhaupt keinen Computer.
Nähere Informationen dazu gibt es hier.
Robotron 1711
Der Fakturierautomat 1711 konnte auch als herkömmliche Schreibmaschine benutzt werden.
Bediendrucker BD4000
Der BD4000 besaß einen Offline-Modul, in dem er auch als herkömmliche Schreibmaschine benutzt werden.
Elektrische Schreibmaschinen
Schreibmaschine Optima Electric
Diese elektrische Schreibmaschine von Robotron-Optima Büromaschinenwerk Erfurt wurde vermutlich ab 1967 produziert
und war vermutlich der Einstieg von des Herstellers in die Elektrischen Schreibmaschinen.
Die Maschine war eine Lizenzproduktion der Firma Olivetti.
 Schreibmaschine Optima Electric |
Man versprach sich durch den Wegfall der mechanischen Belastung eine höhere Schreibgeschwindigkeit und eine geringere Ermüdung der Bediener.
Die "Electric" konnte ihr Farband in 4 Höhen umschalten, was entweder für mehrere Farben oder für bessere Lebensdauer des Farbbandes genutzt werden konnte.
Die Anschlagstärke war in sieben Stufen verstellbar und der Papiervorschub in fünf Stufen.
Bei Bedarf konnten bis zu 9 Tabstopps gesetzt werden.
Auf Kundenwunsch wurde die Maschine mit 33-cm-Wagen oder mit 47-cm-Wagen geliefert.
Die Optima Electric gilt heute als ausgestorben.
Schreibmaschine Optima 202
Diese elektrische Schreibmaschine auf Typenkorb-Basis fällt besonders durch ihr außergewöhnlich hohes Gewicht auf.
Hersteller war das Robotron-Optima Büromaschinenwerk Erfurt.
 Schreibmaschine daro202
|  Rückansicht der daro 202 |
Technische Daten liegen leider nicht vor.
Äußerliches Merkmal der Optima 202 gegenüber ihren mechanischen Verwandten war das Fehlen des Wagenrücklaufhebels.
 Schreibmaschine Robotron 202 |
Die Optima 202 wurde nach der Fusion von Zentronik
mit Robotron unter dem Namen "Robotron 202" weiter produziert.
Schreibmaschine Optima 204
Bei dieser elektrischen Schreibmaschine von Robotron-Optima Büromaschinenwerk Erfurt
scheint es sich um den Nachfolger der Optima 202 zu handeln.
 Schreibmaschine daro204, hier die arabische Variante |
Mechanische Schreibmaschinen
Schreibmaschine Robotron 16 / Optima M16
(Alias daro16, daro 16, Robotron16)
Diese mechanische Schreibmaschine war vermutlich der Vorgänger der Robotron 20.
 Schreibmaschine Robotron 16, hier in der arabischen Variante |
Schreibmaschine Robotron 18
(Alias daro18, daro 18, Robotron18)
Über diese heute als ausgestorben geltende Schreibmaschine liegen noch keine Informationen vor.
Schreibmaschine Robotron 20
(Alias daro20, daro 20, Robotron20)
Obwohl äußerlich ähnlich mit der Daro202, handelt es sich bei der "Robotron 20" um eine rein mechanische Schreibmaschine
auf Typenkorbbasis für den professionellen Einsatz.
 Schreibmaschine Robotron 20
|  Rückansicht der Robotron 20 |
1980 betrug der Preis für diese Schreibmaschine 558 Mark.
Schreibmaschine Robotron 24
(Alias daro24, daro 24, Robotron24)
Diese mechanische Büro-Schreibmaschine ist ein Nachfolger der "Robotron 20".
Hersteller war wieder das Robotron-Optima Büromaschinenwerk Erfurt.
 Schreibmaschine Robotron 24 |
Sie hatte
- 48 Tasten und damit 96 Schriftzeichen
- einen frei setzbaren Tabulator (zum Einrücken von Text),
- einen 10-stelligen Dezimaltabulator (für kommabündiges Schreiben von Zahlen),
- Farbumschaltung des Farbbandes mit bis zu 4 Farben (rechts neben der Tastatur) und
- realisierte 5 verschiedene Zeilenabstände.
Je nach Einsatzfall wurde die Schreibmaschine mit unterschiedlichem Zeichensatz ausgerüstet.
Der Schalter links neben der Tastatur in ein Anschlagregler, mit dem man die Schlaghärte entsprechend der Anzahl der Kopien einstellen konnte.
Der Preis der Maschine lag 1988 bei 990 Mark.
Schreibmaschine Cella S1001
(Alias S 1001, S-1001)
Bei diesem Gerät handelt es sich um eine kleine Reiseschreibmaschine ohne jegliche Elektronik.
Wie der Name schon vermuten lässt, wurde dieses Gerät vom VEB Robotron-Elektronik Zella-Mehlis hergestellt.
Die S1001 zeichnete sich besonders durch geringe Abmessungen und ein niedriges Gewicht aus.
 Schreibmaschine Cella
|  Rückansicht der Cella |
Die maximale verarbeitbare Papiergröße war DIN A4.
Schreibmaschine Comfort 125
Bei diesem Modell handelt es sich um eine Reiseschreibmaschine ohne jegliche Elektronik.
Die Comfort125 wurde in den 1970er Jahren produziert und in einem praktischen Lederkoffer ausgeliefert.
Der Preis betrug 870 Mark.
 Schreibmaschine Comfort125...
|  ...und der zugehörige Koffer |
Schreibmaschine Erika 42
Bei diesem Gerät handelt es sich um eine kleine Reiseschreibmaschine ohne jegliche Elektronik.
Sie wurde im Kombinat Zentronik, möglicherweise vom VEB Robotron-Elektronik Zella-Mehlis produziert.
Vermutlich handelt es sich um den Vorgänger der S1001.
 Schreibmaschine Erika 42
|  Rückansicht der Erika 42 |
 Typenkorb der Erika 42
|  Typenkorb der Erika 42 |
Die maximale verarbeitbare Papiergröße war DIN A4.