Computer R100

(Alias R 100, robotron 100)

Der Lochkartenrechner (LKR) R100 stellte die volltransistorisierte Variante des Rechners PRL dar. Entwickler war der VEB Elektronische Rechenmaschinen Karl-Marx-Stadt.
Die Zentraleinheit wurde ab 1964 bei Carl Zeiss in Saalfeld in der Nachfolge des ZRA1 produziert, das EAG (Ein- und Ausgabe-Gerät) im Büromaschinenwerk Sömmerda. Die Software kam von VEB Bürotechnik Berlin (späterer Robotron-Vertrieb), der auch als Finalproduzent geführt wurde.

Die Speichergröße betrug 940 Bytes. Als hauptsächlicher Datenträger wurden Lochkarten (Verarbeitungsgeschwindigkeit 6000 Stück pro Stunde) benutzt.

Genaue technische Daten sind leider noch nicht bekannt.


Rechner R100

Rechner R100

Arbeit am R100

Heute gilt der R100 als ausgestorben.


Letzte Änderung dieser Seite: 24.11.2011Herkunft: www.robotrontechnik.de