Diese Firma mit Sitz im thüringischen Jena war der Haupthersteller von optischen und feinmechanischen Geräten in der DDR.
Hier wurden u.a. die Rechner OPREMA und ZRA,
Spektrometer sowie Magnetbandlaufwerke produziert.
Gebäude von Carl-Zeiss
1-MBit-Schaltkreis aus der Produktion von Carl-Zeiss
Außerdem gab es die Entwicklung eines Mikrorechnersystems für 8-Bit-Rechner namens U880-2,
das als Weiterentwicklung des K1520-Systems konzipiert war,
allerdings vermutlich nur Zeiss-intern eingesetzt wurde.
Chronik
1846: Gründung einer Werkstatt für Feinmechanik und Optik durch den Namensgeber Carl Zeiss.
1866: Beginn der Zusammenarbeit mit Erst Abbe
1861: Gründung der Carl-Zeiss-Stiftung
1884: Gründung der "Jenaer Glaswerks Schott & Genossen" heute: SCHOTT AG
Herstellung von Industrieglas
1945: Abspaltung der Firma "Optische Werke Überkochen"
1948: Enteignung des Carl-Zeiss-Werks, Gründung des "VEB Carl Zeiss Jena"
1965: "VEB Carl Zeiss Jena" wird Leitbetrieb der feinmechanisch-optischen Industrie der DDR
1986: Projekt "Mikron": Erreichung des Technologieniveaus 5 mit Strukturabmessungen von 1-2,2 µm
1986: Starkes Zurückfahren der Produktion von Militärtechnik