Einige Rechner wurden speziell für den Einsatz in der Industrie entwickelt.
Die dienten zur Erfassung und Verarbeitung von Messwerten (passive Arbeit)
und zur Nachstellung bzw. Steuerung des Prozesses (aktive Arbeit).
Die meisten Rechner dieser Art arbeiteten ohne ständigen Kontakt zum Bediener:
sie wurde einmalig für ihre Arbeit einrichtet und verrichteten dann selbständig ihre Aufgabe.
Heute würde man solche Rechner als SPS (Speicherprogrammierbare Steuerungen) bezeichnen.
Während die klassische Maschinensteuerung nur mit einer einzelnen Maschine gekoppelt ist,
bedient eine Prozessleiteinrichtung eine Vielzahl von Maschinen,
üblicherweise den gesamten Produktionsprozess und war daher in einer Firma normalerweise nur 1x vorhanden.
Verwandte Rechnergruppen sind die Industrierechner,
die aber im Gegensatz zu den Maschinensteuerungen eigentlich für andere Zwecke entwickelt wurden,
sowie die Industrieroboter.
Hier die Auflistung der bislang bekannten Modelle aus der DDR: