Die Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin leistete ebenfalls einige Beiträge zur Entwicklung der Computertechnik.
Es wurde einerseits von der Abteilung "Zentrum Wissenschaftlicher Gerätebau" Hardware entwickelt, z.B.:
Bekanntestes EDV-Produkt der AdW dürfte aber das Betriebssystem CP/A gewesen sein,
welches sich großer Beliebtheit bei den Anwendern erfreute und das mitsamt den Quelltexten ausgeliefert wurde.
Dadurch war auch eine Anpassung an exotische Hardware durch den Anwender möglich.
AdW-Gebäude am Gendarmenmarkt (2005)
AdW-Gebäude in der Jägerstraße
AdW-Gebäude in Berlin Adlershof. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1998.
Institute, die sich mit Rechentechnik beschäftigten
Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse (ZKI)
Institut für Informatik und Rechentechnik (IIR)
Institut für Mathematik (IMATH)
Zentralinstitut für wissenschaftlichen Gerätebau (ZWG)
Physikalisch-technisches Institut (PTI)
Zentralinstitut für Festkörperphysik und Werkstoffforschung (ZFW)
Zentralinstitut für Kernforschung (ZfK)
Zentralinstitut für Isotopen- und Strahlungsforschung (ZfIS)
Institut für Kosmosforschung
Zentralinstitut für Physik und Erde (ZIPE)
Zentralinstitut für Molekularbiologie und Medizin (ZIM)
Zentralinstitut für Krebsforschung
Chronik
1710: Gründung der "Preußischen Akademie der Wissenschaften"
1945: Unterstellung der "Zentralverwaltung für Volksbildung in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands"
1946: Umbenennung in "Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin"
1972: Umbenennung in "Akademie der Wissenschaften der DDR"
1989: 57 Forschungseinrichtungen mit insgesamt 25000 Mitarbeiter
1991: Auflösung der Institute und Neugliederung
1992: Neuer Name: "Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften"
2004: die Akademie existiert weiterhin
Logo der Abteilung "Zentrum Wissenschaftlicher Gerätebau":
Ehemalige Adresse
Akademie der Wissenschaften, Zentrum wissenschaftlicher Gerätebau, Rudower Chaussee 6, 1199 Berlin