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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Ein völlig sinnloses Projekt - aber geil!! » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
000
17.01.2010, 12:34 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo,

da ich derzeit in meinen Werkstätten kaum was machen kann (einfach viel zu kalt und meterhoher Schnee) habe ich mich an ein schon lange mal angekündigtes Projekt gesetzt. Seinerzeit hatten wir (Enrico G. und Andere) über DCF77-Uhren diskutiert, die Empfänger vom Enrico wollten nicht so recht (klar, Conrad-Geraffel ;-)).
Als der sozialistische Arbeiter-und-Bauern-Staat in den letzten Zügen lag, wurde im FA ja noch so eine Funkuhr vorgestellt. Ein reines Materialgrab, aber so war das damals..... Der Empfänger mit dem legendären A244 (bzw. TCA440, bzw. XS7701) verspricht zumindest ordentliche Empfangsleistung und die eingesetzten Spulen (ja, leider) sorgen für eine gute Trennschärfe.
Soweit die angelesene Theorie, in der Praxis muss er sich erst noch beweisen.

Die im FA abgedruckten Platinen sind drucktechnisch bedingt einfach nur gaga. Dazu noch seitenverkehrt, also habe ich alle nachgezeichnet. Zunächst mit einem Fotoprogramm retuschiert, ging beim Empfänger noch halbwegs, beim Rest stimmte nichtmal der Maßstab. Also zum Sprintlayout gegriffen, die verkackten Platinen als Vorlage in den Hintergrund gelegt, etwas mit den DPI gespielt, so passt das. Jetzt alles fein säuberlich nachgezeichnet, dabei einige Bauteile etwas verschoben, einige Leiterzüge besser verlegt, Automasseflächen erzeugt (spart Ätzmittel), Fehler korrigiert und irgendwann nochmal begonnen, da versehentlich gelöscht.... <grimpf>

So, nun ist das Ganze fertig, müsste nur mal besseres Wetter werden (Ja, dann kommt zunächst der KC-Stapel ran)

Hier mal die Platinen als Foto generiert:


Der Empfänger (die Platine ist in wirklich kleiner als die anderen, hatte alle auf 640x480 resampelt)


Von unten....


Die Hauptplatine, alles noch schön übersichtlich. Die verwendeten Relais habe ich noch 2-3 Stück, vielleicht zeichne ich noch auf heute handelsübliche um.


Von unten....


Die Anzeige, von den 7-Segment-Displays müsste ich noch reichlich haben. Die gibt es aber mit gleicher Pin-Belegung noch zu kaufen.


Von unten....


Die Steuerplatine zur Anzeige, die kommt direkt dahinter. Haufenweise Transistoren, aber unsere Schachteln sind ja voll.... ;-)


Von unten...


Das Ganze kann man heute natürlich fürn Appel&Ei beim iBäh bekommen, doch wer mag schon LCD.... (örcks). Mal sehen, wenn mein Bastelkumpel Böcke hat, lass ich von ihm Platinen fertigen (sonst muss ich ran).
Zumindest kann man LEDs auch im dunklen sehen und irgendwie reitzen mich diese alten Projekte mehr, na mal sehen.....

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 30.03.2010 um 22:25 Uhr von Guido editiert.
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001
17.01.2010, 13:08 Uhr
Enrico
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Da bin ich mal gespannt, wie gut das funktioniert.
Wie gross ist denn die Empfängerplatine nun?
--
MFG
Enrico
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002
17.01.2010, 13:18 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hmm, ob das funktioniert wird sich zeigen....

Die Empfängerplatine ist mit 116x41mm nicht wirklich klein, doch bei diesem Projekt ist das wurscht, die passt locker mit ins Gehäuse. Sie bekommt aber noch ein Abschirmgehäuse aus Konservenblech. Die Ferritantenne kommt dann drehbar oben auf das Uhrengehäuse, mal sehen wie das geht. Alternativ kann man auch einen neumodischen Conrad-Klecks nehmen, auf der Hauptplatine kann man die Impulslage umschalten.

Guido
--
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Konfuzius
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003
17.01.2010, 13:27 Uhr
Enrico
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Standart-Spulen sind das ja sicherlich nicht?

Im Prinzip brauche ich ja sowas auch noch...
--
MFG
Enrico
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004
17.01.2010, 13:33 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Nö, nix Standard, Schalenkern MF 163 mit AL1100 und 820Wind. 0,08er CuL.
Schalenkerne habe ich ja reichlich (u.a. von Dir), auch einige mit dem Halter, der direkt auf diese Platine passt. Bei anderen Ferrit-Werten muss man halt mal experimentiern. Mit dem 4,7nF-Kondensator soll sich ein Schwingkreis mit 2,5kHz ergeben. Mit Sicherheit findet sich auch was unter den Fertigspulen (Neosid usw.), doch die Güte soeines Schalenkerns ist schon hoch....

Guido
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Konfuzius
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005
17.01.2010, 14:39 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hier noch die Platinen als PDF. Nicht das Optimum, Sprintlayout lässt leider nicht alle Platinen auf eine Folie drucken zu, daher per Copy&Paste und Open-Office in eine Seite gewandelt. Dabei gehen DPI etwas verloren.

Hier die FA-8/89-Platinen

Und hier noch die Bestückungsseiten

Guido

Update:
Die Platinen-PDF ist jetz viel höher auflösend (habe nochmal was gefrickelt ;-))
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 17.01.2010 um 20:17 Uhr von Guido editiert.
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006
17.01.2010, 15:13 Uhr
ralle



wenn ein videotextgenerator bei is, wäre es für mich interesant, die meisten videorecorder syncronisieren die uhr über dem videotext.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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007
17.01.2010, 15:29 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Ralle,
is ja och ne Funkuhr, keene Vidijotextuhr.....

Guido
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008
17.01.2010, 16:03 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Ich hab hier auch so n Conrad Teil mit Anschluß am Parallelport. Natuerlich auch so gut wie kein Empfang das Teil.
Mich wuerde ne Funkuhr interessieren die ich an den PC anstoepseln kann, und die bereits Support im NTPd (Network Time Protocol) hat damit alle meine Rechner hier die gleiche Uhrzeit haben. Aktuell synchronisiert sich mein Router mit Rechnern ausm Netz - so ne eigene Funkuhr is aber cooler
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000
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009
17.01.2010, 16:12 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Olli,

dat is ne jaaanz andere Baustelle ;-) Da kann ick nich helfen.

Gruß
Guido
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010
17.01.2010, 17:57 Uhr
holm

Avatar von holm

Es gibt bei Unrad eine Sorte DCF Empfänger fertig in einem kleinen schwarzen Plastikkästchen, die ist gar nicht so schlecht, jedenfalls besser als einiges Andere das ich zwischen den Fingern hatte. Die Trennschärfe der Empfänger ist meist sehr gut, da dort ein 77,5Khz Quarzfilter eingesetzt wird. Das problem ist das heutige Störfeld, das Einem den DCF Empfang grändlciher versauern kann. Ich habe hier 50Meter Draht
draußen über den Hof hängen und da dran über einen Balun einen EKD500. DCF77 ist auf dem Ding aber trotzem ein Sonderfall und oft nicht zu empfangen. Der Matsch ist einfach zu dick, die Energiesparlampen lassen grüßen...

Betreffs sinnloser Projekte: Ich habe da was vor, sowas ähnliches hier:

http://www.vf.utwente.nl/~ptdeboer/ham/neonclock/

Das selbe Prinzip, eine Uhr völlig ohne Transistoren oder Vakuumröhren, eine Gasuhr gewissermaßen. Ich beanspruche also die Auszeichnung "sinnlosestes Projekt" für mich :-)

Momentan grübele ich an dem Problem wie ich einen Glimmlampensägezahngenerator mit einem 4Khz Biegeschwinger-Quarz verheirate ohne den Quarz zu killen aber eine stabile Frequenz zu erzeugen..

Gruß,

Holm
--
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011
17.01.2010, 18:45 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Holm,

das Du Dich hier meldest, war ja klar... ;-)
Dein Projekt ist ja wirklich "sinnloser" als meins, aber wohl auch mit viel mehr Herausforderungen gespickt!
Beim Jogi hatte ja mal jemand eine Funkuhr nur mit Röhren angefangen, wie ist das eigentlich ausgegangen?

Ich habe jetzt das ganze Paket mal zusammengeschnürt. Also FA-Artikel, meine Platinen, deren Bestückung und die verschiedenen Firmwareversionen. Liegt auf meiner Seite, ist aber über 29MB groß. Ich hatte den FA mit hoher DPI-Zahl gescannt.

Hier ist das ganze Paket

Guido
--
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Dieser Beitrag wurde am 17.01.2010 um 23:17 Uhr von Guido editiert.
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012
17.01.2010, 20:10 Uhr
Rainer



ich finde es ganz nett, auch mal ein Bauprojekt für später! Der Empfänger geht mit Sicherheit gut.
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013
17.01.2010, 22:34 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Rainer schrieb
ich finde es ganz nett, auch mal ein Bauprojekt für später! Der Empfänger geht mit Sicherheit gut.

Hallo Rainer,
genau "für später" hatte ich auch im letzten Jahr gedacht, da bin ich im ganz oben genannten Thread drüber gestolpert. Zunächst dachte ich "oh Gott, ein Teilegrab" aber beim genaueren Hinsehen stellte ich fest, "geht ja, habe alle Teile da". Gerade von den µC (U8840, U8820) und auch den Eproms habe ich noch viele, kommt wieder Sinn in die Hamsterei ;-) Die Displays liegen auch bereit (hoffe es sind die richtigen VQBxx), also wird das in den nächsten Wochen mal angegangen.

Gruß
Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 17.01.2010 um 23:13 Uhr von Guido editiert.
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014
17.01.2010, 23:17 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So, nichts ist fertig, musste noch 2 Transistoren auf der Bestückungsseite umdrehen (im Empfänger)

Also lade ich die Dateien nochmal hoch.
Wer also "vorschnell" den Download gestartet hat... Sorry, zurück auf Los...
Ist dafür jetzt "nur" noch 29MB groß, der PDF-creator im Openoffice packt demnach effektiver als der Druckertreiber PDF-Creator.

Guido
--
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Konfuzius
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015
18.01.2010, 00:13 Uhr
jensg



Genau diese Funkuhr hab ich hier seit 20 Jahren im Wohnzimmer laufen. Die Originalschaltung des FA hatte ich damals noch um 2 CMOS-Flipflops ergänzt, so daß ich die Steckdosen an der Rückseite nicht nur per Weckfunktion einschalten kann, sondern im Prinzip ODER-verknüpft noch mit einem Power-Taster an der Vorderseite. So dient sie nun schon 20 Jahre quasi als Hauptschalter für die ganze Hifi-Anlage.
Antenne ist ein externer Ferritstab eines alten Radios, per Kabel angesteckt. Im A244-Empfänger machen sich aufgrund der Niedrigst-ZF von wenigen kHz besonders gut 2 Kleinsttrafos aus alten Taschenempfängern, womit man besser in den 100mH-Bereich kommt. Die Schalenkerne haben nicht genug Induktivität oder man wickelt sich mit hauchdünnem Draht einfach tot. Das C muß man dann noch von Hand ermitteln. Der Empang ist im Wohnzimmer nie ein Problem gewesen, natürlich ist Ebbe, wenn der TV an ist (wegen 5. Oberwelle der Zeilenfrequenz).

Am A244 kann man auch sehr gut ein kleines Drehspulinstrument nebst grüner LED anschließen und so die Feldstärke der Antenne anzeigen.

Mal sehen, vielleicht mach ich mal paar Fotos...

Dieser Beitrag wurde am 18.01.2010 um 00:15 Uhr von jensg editiert.
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016
18.01.2010, 10:22 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Jens (?),

Du hast doch wohl nicht die Steckdosen an die Relaiskontakte der Originalplatine gelötet? Zumindest beim oberen wäre mir der Abstand der Lötösen zu knapp.
Ich werde wahrscheinlich keine Dosen bestücken, eher einen kleinen Gong-IC für ein Wecksignal (iBäh-Auktion läuft aus).
Spulen wickeln ist für mich kein Problem, nur ob ich die passenden Schalenkerne habe (AL-Wert) ist fraglich. Solche kleinen Übertrager habe ich auch noch einige Tüten, mal sehen wieviele mH die haben. Nach Formenl im Netz müssten das so um die 90mH sein.
TV dürfte heute kaum noch ein Problem sein, hat ja fast jeder schon einen Flachverblöder stehen ;-) Dafür hauen Energiesparlampen kräftig in diese Kerbe.
Fotos Deines Aufbaues wären natürlich sehr willkommen (auch per Mail)

Gruß
Guido
--
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Konfuzius
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017
18.01.2010, 18:03 Uhr
paulotto



und warum sollten die Flachverblöder weniger stören als die alten TVs? Da ist auch jede Menge Schaltnetzteilkram drin...

Gruß,

Klaus
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018
18.01.2010, 19:07 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ja, aber nicht mit der berüchtigen Zeilenfrequenz.

15,625kHz 5. Oberwelle = 78,125kHz. Also ganz knapp neben den 77,5 kHz des DCF77-Signals. Zeilentrafos produzieren sehr steile und sehr kräftige Impulse, also viele Oberwellen. Das macht jeden DCF77-Empfang unmöglich.

Guido
--
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Konfuzius
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019
18.01.2010, 20:03 Uhr
holm

Avatar von holm

Was hindert Euch das Quarzfilter aus einem defekten Radiowecker oder beschissen gehenden Empfänger für DCF zu verwenden?

77,5Khz ist NF...

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 18.01.2010 um 20:04 Uhr von holm editiert.
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020
18.01.2010, 20:35 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Zusammen,

ich finde , so unsinnig ist das Projekt garnicht , da gibt es schlimmeres.

Ich hatte die Uhr damals auch gebaut , und hat auf Anhieb funktioniert , obwohl ich den Empfänger mangels eines der angegebenen Quarze auf eine andere Quarzfrequenz etwas umgestrickt habe. Und sie tut es auch heute noch. Weil mir aber die Leiterplatten nicht gefallen - zu groß , schlechte Aufteilung (teilwise viel Platz , anderseits drängeln sich die BEs gegenseitig weg) , sieht aus wie draufgeschmissen und dann verbunden - hat sie bis heute kein Gehäuse bekommen. Beim entwickeln wollen einer neuen Platine ist es bis heute geblieben.

Übrigens ist der Empfänger trotz fehlendem Quarzfilter nicht schlecht. Bei laufendem TV ist in ein paar Metern Entfernung einigermaßen Empfang möglich.

Wünschenswert wäre bei heutigem Nachbau eine neue Platine mit ordendlicher Bauteieleverteilung trotz Verwendung der alten großen Bauteile , denn Platz ist ja da . Und dann eine Anzeige mit Uhrzeit und Datum gleichzeitig und die Relais sollten aus der Mitte an den Rand gerückt werden.

Das ganze soll aber nur als Anregung dienen.

Viel Spaß beim nachbauen.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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021
18.01.2010, 21:51 Uhr
Guido
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Hallo Bernd,

das wollte ich ursprünglich machen, also Bauteile anders anordnen und vielleicht nochwas drauf packen. Doch ich habe es nicht gemacht. Ok, die Relais an den Rand hätte Sinn, doch im Ernst, wer verwendet die wirklich?
Dann hatte ich die Idee zumindest die Steuerteile der Anzeige mit auf die Hauptplatine zu packen, das bedeutet aber, dass die (empfangsstörenden) Multiplexleitungen zwischen LEDs und Transistoren sehr viel länger werden.
Dann dachte ich daran, das ganze Steuergeraffel als SMD direkt auf die LED-Platine zu setzen. Aber eigentlich wollte ich doch meine alten BE-Bestände sinnvoll verbauen....
Kurz und gut, ein wenig habe ich Teile verrückt, im Großen und Ganzen aber alles so gelassen. Kommt der Originalität auch am weitesten entgegen und es bleiben komplett einseitige Platinen!
Im Netz fliegen viele Projekte rum, die alles Mögliche an Anzeigevarianten bereitstellen. Teilweise mit nur einem µC und dem Steuergeraffel. Solche Schaltungen habe ich auch hier, klar. Mein Bastelkumpel hatte die von Arne Rossius vielfach nachgebaut, aber immer hatte es Probleme mit dem bescheidenen Empfangsleistungen der billigen DCF-Module gegeben. Gerade deshalb will ich das Ding mal bauen. Testweise werde ich dann auch andere Empfänger anprömpeln, mal sehen was besser ist.
Aber Jeder wie er mag, Layoutprogramm seines Vertrauens angeschmissen und frisch ans Werk... ;-)))

Gruß
Guido
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022
18.01.2010, 21:55 Uhr
Guido
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Zitat:
holm schrieb
Was hindert Euch das Quarzfilter aus einem defekten Radiowecker oder beschissen gehenden Empfänger für DCF zu verwenden?
77,5Khz ist NF...
Gruß,
Holm

Hallo Holm,

im Ernst, außer irgendeinen winzigen Uhrenquarz habe ich auf den billigen Teilen nigts gesehen. Ferritantenne (eher ...antennchen), an der ein Kerko klebt, kleine Platine, darauf ein Epoxkleks und irgendwo dieser Quarz. Ein Quarzfilter stelle ich mir etwas anders vor.

Gruß
Guido
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Konfuzius
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023
18.01.2010, 22:17 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guidi,

die Aufteilung in die vorhanden Platinen soll auch so bleiben , und die alten BEs sollen auch beibehalten werden - blos keine SMDs.

Da ich die BEs auch noch rumliegen habe würde ich mir die Uhr nochmal ordentlicher aufbauen. Die abgesetzte Anzeige ist doch gut , da habe ich nichts auszusetzen - somit kann jeder das verbauen , was er hat . Und da ich noch paar wesentlich größere Anzeigen habe , würde ich Die für die Zeit und noch paar kleine fürs Datum einsetzen - nur mal so als Idee.

Hallo Holm,

die Schaltung sollte so bleiben , wie sie ist , bis auf die eventuell gleichzeige Anzeige von Zeit und Datum.

Übrigens funktionieren die kleinen DCF-Module mit einem wesentlich längeren Ferritstab bestimmt auch noch besser.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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024
18.01.2010, 23:12 Uhr
Guido
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Hallo Bernd,
da bin ich ja beruhigt... ;-)
Mit einer Dualanzeige musst Du aber schon die Firmware "etwas" umstricken.
Da der Quelltext nicht vorliegt wird das schwierig (und für mich auch noch mit Quelltext...). Wobei ich das Datum eher nicht vermisse und eine genaue Uhr (also Funkuhr) brauche ich eigentlich nur für iBäh-Schnapper. Da bin ich gerne in den letzten Sekunden unterwegs ;-) Im normalen Leben interessiert mich Zeit nur im Ungefähren, muss ja eh bis spät arbeiten.
Und wie schon geschrieben, solche gemütlich vor sich hin glimmenden LED-Anzeigen (rot oder orange) haben was faszinierendes. Ok, grün beruhigt, sieht aber irgendwie langweiliger aus. Naja und LCD ist einfach nur Durchschnitt.

Wenn ich mir meine BE-Bestände so vor Augen führe, werden die Platinen schon übersichtlich gepackt sein, gerade bei den Kondensatoren gibt es ja von monstergroß bis übersichtlich diverse Ausführungen.

Gruß
Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 18.01.2010 um 23:15 Uhr von Guido editiert.
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025
19.01.2010, 00:06 Uhr
jensg



@Guido
Ich hatte alle Originalllayouts geändert und andere Relais angeschlossen, die hinten 2 Steckdosen schalten. Die Frontseite hat bei mir 6 VQE28, und 4 Tasten mit Gummischaltmatte drunter.
Die Spulen sind in der Tat so um die 100mH und das Problem war für mich so hohe Al-Werte zu beschaffen. Irgendwie setzte damals jeder Bastelschaltplan Al von mehreren Tausend voraus und nirgends gabs sowas, oft nur AL 163
Nach einigen Jahren schlechten Empfangs hab ich dann die Primärseite von 2 Kleintrafos aus irgendeinem Taschenempfänger eingebaut und hatte plötzlich eine gigantische Schwingkreisgüte :-)

Hier
ganz oben die Funkuhr, darunter der Tuner mit rfe-DAAS, darunter der VV. Bild von heute abend, Geräte von 1988

Edit: Die VQEs sind auch noch dimmbar per Schalter, denn die strahlen ganz ordentlich wenns dunkel im WoZi ist. Das grüne Hinterleuchten überall hat der Blitz getötet...

Dieser Beitrag wurde am 19.01.2010 um 00:20 Uhr von jensg editiert.
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026
19.01.2010, 00:38 Uhr
Enrico
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Schick, sieht ja fast wie Original aus.
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MFG
Enrico
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027
19.01.2010, 00:38 Uhr
michael jones



@jensg:
Ist ja doll, dass sowas noch in Betrieb ist. Ich hab damals auch einen Tuner mit der DAAS gebaut, ist im Laufe der Jahre leider irgendwo verdampft.
Thema Funkuhr: ich hab eine Nixie-Uhr mit dem C...-Klecks seit Jahren am Laufen. Das Problem war nur die Antennenausrichtung. Läuft perfekt!

@Guido:
Solche Projekte wie die Uhr sind einfach toll. Es leert sich die Bastelkiste etwas und man wird nicht dümmer dabei, so sinnlos ist sowas also nicht (wie sinnvoll ist heute das Betrachten alter Postkartensammlungen, nur so ein Beispiel).
Ich frickel mir auch gerade nebenbei eine schöne LED-Uhr mit roter Anzeige zusammen, nachdem ich noch ein paar U125 gefunden habe. LCD hat jeder!
--
Es gibt Wichtigeres im Leben als fortwährend dessen Geschwindigkeit zu erhöhen (Gandhi)

Der Kapitalismus hat nicht gesiegt - er ist nur übrig geblieben...
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028
19.01.2010, 00:47 Uhr
jensg



Ich hab hier auch noch das damals auf dem K1520 disassemblierte Listing des U8821-Programms, mit ein paar Randnotizen, ist aber TIF und recht groß, daher PM wer's haben will.
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029
19.01.2010, 10:00 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

von der Programmiererei habe ich leider keine Ahnung. Ich hatte da an eine Datumsspeicherung mittels IC gedacht, schließlich muß das Datum ja nur 1x pro Tag und nach dem Einschalten aktualisiert werden . Der Speicherimpuls müßte mit 00.00.00 Uhr und Reset generiert werden .

Ach , und die Empfangsanzeige auf der Empfängerplatine wäre auch günstiger auf der Anzeigeplatine

Wenn es um die Spulen geht , könnte ich bei Bedarf eventuell , wenn ich noch paar Spulenkörper finde, welche wickeln - Kerne müßte ich noch haben. Bei Bedarf suche ich mal.

Viele Grüße
Bernd
--
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030
19.01.2010, 11:05 Uhr
Guido
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Hallo Bernd,

das mit der Datumsspeicherei wird wohl zu aufwändig, eher könnte man (wie bei anderen Uhren auch) das so umprogrammieren, dass das Datum periodisch angezeigt wird. Z.B. alle xx Sekunden für 2-3 Sek. das Datum, ansonsten die Uhrzeit. Aber wie gesagt, wer braucht schon ständig das Datum. Und wenn, ein Druck auf die Taste genügt, Datum wird angezeigt.

Die Empfangsanzeige könnte man ja extern nach vorne verdrahten,. ist aber eigentlich nur zum Einstellen wichtig. Eher interessant ist eine Feldstärkeanzeige zur Antennenausrichtung. Da werde ich noch was frickeln...

Du hast also Kerne wie oben angegeben? Wickeln kann ich ja auch, muss nur nachsehen ob ich 0,08er CuL habe.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 19.01.2010 um 11:06 Uhr von Guido editiert.
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031
19.01.2010, 12:59 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

na, ja, 6x V40511 für Speicher und Decoder und noch Gatter - oder sehe ich das falsch ?
War auch nur so eine Idee , aber wenn sollten beide schon gleichzeitig zu sehen sein , sonst wirkt das ganze zu unruhig.

Die Impulsanzeige-Leuchtdiode macht sich besser zur Antenneneinrichtung als ein Feldstärkemesser, da man am sauberen blinken besser feststellen kann , was man empfängt - ob DCF-Signal oder TV-Zeilenfreqenz-Oberwelle.

Noch was, die Netz-Leiterzüge auf der Originalplatine sind viel zu dünn. Die haben sich bei mir bei einem Durchschlag eines Netz-Filter-Cs in Rauch aufgelöst - trotz 100mA-Sicherung.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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032
19.01.2010, 14:29 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Das wird so nicht gehen. Aus dem 8820 kommt das Ganze ja schon decodiert und gemultiplext raus, müsste also erstmal aus dem Multiplexgemisch ein Datenwort generiert werden, mit dem Du dann die 40511er fütterst. Ist eigentlich Unsinn.

Dann schon lieber das Programm umschreiben und die freien Ports für zusätzliche Stellen (4x für Datum reicht ja) ins Multiplex einbauen.
das ist dann aber schon mehr als nur eine "kleine Anpassung".

Die Netzleiterzüge sind auf meiner Neuzeichnung 1mm breit. Das sollte für eine 80mA-Sicherung locker reichen.


Wer die LED vom Empfänger vorne haben möchte, legt sich halt 2 Drähte, kein Problem. Wie gesagt, mir schwebt da was vor für die Feldstärke, wenn ich das mache, kommt auch die LED mit nach vorne.

Guido
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Konfuzius
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033
19.01.2010, 16:35 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

stimmt , dann müssen Adreß-Latch dafür rein - da gibt es doch hoffentlich welche mit gleich 8 in Einem - wäre der gleiche Aufwand. Die Segmentdaten lassen sich doch einfach mit den Stellendaten speichern - ohne viel Aufwand. Ich lasse mir da mal was einfallen.

Die Schalenkerne habe ich - 14x8 AL1100 , aber keine Sockel und was am schlimmsten ist keine Spulenkörper .

Dann mache aber bitte die Feldstärkeanzeige so, daß sie im Modulationstakt mitgeht.

Viele Grüße
Bernd
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034
19.01.2010, 17:13 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ob das so geht.... Dazu muss aber erstmal in der softigen Ware dafür gesorgt werden, das Datum und Uhrzeit nacheinander ausgegeben werden. Dazu dann noch der Hinweis, was in welches Latch soll.....

Hmm, "Modulationstaktmitgeht" was meinst Du?

Spulenkörper sind kein Problem, Ich kann die auch ohne wickeln. Wird ein Wickel zwischen Teflonscheiben, der getränkt wird, schon isser fest ;-)
Hast Du von den Schalenkernen welche über? Da ich auch für Enrico wickel, brauchte ich schon 4-5 Sätze. Wie geschrieben, ich habe ja auch etliche Schalenkerne rumliegen, doch leider ohne Kenzeichnung des AL-Wertes. Kann man ausmessen, wie war das nochmal?

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 19.01.2010 um 17:13 Uhr von Guido editiert.
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035
19.01.2010, 18:38 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

geht schon ohne Softwareänderung - 00.00.00 Uhr schaltet parallel zum Umschalttaster auf Datum um und wird gleichzeitig gespeichert bis zur nächsten Geistersunde das wieder passiert.
Das Gleiche muß nach dem Einschalten passieren. Und immer nur freigegeben wird, wenn der Empfang io war (letzter Dezimalpunkt = aus) - mehr ist es nicht.

Berechnung : L = AL mal n hoch2 (L und AL in nH)
also einfach mal z.B. 100Wdg drauf und Induktivität messen.

10 Kerne sind kein Problem.

Viele Grüße
Bernd
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036
19.01.2010, 21:32 Uhr
Radioreinhard

Avatar von Radioreinhard

ob das auch mit Nixie-Röhren machbar ist?
--
... und schalten Sie uns bitte wieder ein. Gleiche Stelle, gleiche Welle !!!!!
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037
19.01.2010, 22:09 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Radioreinhard schrieb
ob das auch mit Nixie-Röhren machbar ist?

Radio Eriwan: "Im Prinzip ja, aber...."
Das wird dann schon ein völlig anderes Projekt. Nixieuhren sind doch im Netz auch vielfach zu finden, Enrico ist da Fachmann.

Guido
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038
20.01.2010, 00:20 Uhr
jensg



Bzgl. Feldstärkeanzeige:
die Blink-LED vom Empfänger unbedingt vorne anzeigen. Ich ärgere mich schon 20 Jahre darüber, daß ich die nicht vorne sehe sondern nur hinten durch ein Loch :-)
Das Drehspulinstrument am A244 reagiert im unteren Bereich zwar auf die Drehung der Antenne ganz gut, zeigt aber bei gestörtem Empfang eine HÖHERE Feldstärke an als bei gutem. Die Blink-LED ist dann auf Dauerlicht.
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039
20.01.2010, 00:43 Uhr
michael jones



@Radioreinhard:
Da muss ich Guido Recht geben. Nixieuhr geht auch unaufwändiger mit einem PIC, sieh mal bei dem nixieclocks nach, ist in weniger als einer Stunde aufgebaut und sieht todschick aus.

Ich bin mit dem Ding sehr zufrieden, hatte noch Glück und hab damals ein paar große russische Nixies auftreiben können. Die werden auch immer knapper, und nachgebauten Chinabomber halten vielleicht ein Jahr...
--
Es gibt Wichtigeres im Leben als fortwährend dessen Geschwindigkeit zu erhöhen (Gandhi)

Der Kapitalismus hat nicht gesiegt - er ist nur übrig geblieben...
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040
20.01.2010, 04:35 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
jensg schrieb
Bzgl. Feldstärkeanzeige:
die Blink-LED vom Empfänger unbedingt vorne anzeigen. Ich ärgere mich schon 20 Jahre darüber, daß ich die nicht vorne sehe sondern nur hinten durch ein Loch :-)
Das Drehspulinstrument am A244 reagiert im unteren Bereich zwar auf die Drehung der Antenne ganz gut, zeigt aber bei gestörtem Empfang eine HÖHERE Feldstärke an als bei gutem. Die Blink-LED ist dann auf Dauerlicht.

Ok, die kommt also nach vorne. Ich merke schon, das Ding wird noch viel Spaß machen... ;-)

Guido
PS: Der Link in Deiner PN geht nicht mehr, habe Dir neue PN geschrieben
--
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041
20.01.2010, 10:35 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

wenn schon , denn schon.

Es wäre eventuell auch über eine aktive Antenne nachzudenken - 2 Transistoren direkt am Ferritstab.
Die funktioniert bei mir Bestens auch mit einem kleineren Ferritstab in meiner DCF-Zeitbasis .
Bei Bedarf scanne ich Dir das mal. Da habe ich auch eine Feldstärkeanzeige und Modulationsanzeige drin.

Viele Grüße
Bernd
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042
20.01.2010, 16:27 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Mach mal...
an guido(ät)guido-speer.de

Gruß
Guido
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Konfuzius
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043
20.01.2010, 17:05 Uhr
Rainer



interessant, hätte ich auch gern! Da kann ich dann die Leitung zwischen Ferrit und meinem Empfänger im LAN-Schrank verlängern....

r.mueller-privat(ät)web.de
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044
20.01.2010, 18:48 Uhr
thommy_berlin



Kleine Anmerkung von mir.

Habe die LP damals im Siebdruckverfahren hergestellt. Muß die Muster nur noch "ausbuddeln" im Keller.

Apropo Keller: Sollte noch Jemand Interesse an UB 8820M oder UB8840M haben, so habe ich noch 50 Stück bzw. 40 Stück für dieses Projekt vorrätig.


Freundlichst

thommy_berlin
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045
20.01.2010, 20:19 Uhr
Radioreinhard

Avatar von Radioreinhard

@ Guido, michael jones

Schon. Hab ich auch schon gesehen, sind aber teilweise schweineteuer. Wenn ich mir so ein Teil leisten könnte, hätt ich längst eins.
--
... und schalten Sie uns bitte wieder ein. Gleiche Stelle, gleiche Welle !!!!!
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046
21.01.2010, 08:59 Uhr
holm

Avatar von holm

@reinhard:

Dann baue doch das Ding: http://www.vf.utwente.nl/~ptdeboer/ham/neonclock/

Ich denke nicht, das das auf "schweineteuer" heraus läuft..

Das Ding das hier seit Jahren klappert habe ich aus einem "Polydigit 1" gebastelt,
ich habe eine Röhre nachgerüstet, die Zähler rausgeschmissen durch Schieberegister ersetzt und einen AT89C2051 programmiert. Das Ding ist 3 Uhren, eine DCF Uhr, eine Netzsynchrone Uhr und eine CMOS Uhr.
Normalerweise läuft das Ding im Netzsynchronen Betrieb, aber nach jedem richtigen DCF Empfang wird sowohl die Netzuhr als auch die CMOS Uhr synchronisiert.
Damit ist die Zeit auch nach dem Stromausfall richtig, denn dann holt das Ding die Zeit aus der CMOS Uhr. Das Teil läuft jetzt so ca 4 Jahre ohne das ich es fertig gebaut hätte, es sollten da noch 6 verschiedene Weckzeiten rein mit I2C Soundchip für die Wecktöne, das ist noch nicht realisiert (Hardware schon). Der Flashrom im AT89C2051 ist alle, ich müßte den nächst größeren in die Fassung stecken und mal weiter programmieren (AT89C4051). Ist alles Assembler..

Nochwas: "Keine Hände, keine Kekse..."

Gruß,

Holm
--
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047
21.01.2010, 09:20 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Oder für ganz Verrückte eine Uhr ohne Schaltkreise:

http://transistorclock.com/index.html
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048
21.01.2010, 10:12 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So,p verrückt ist das garnicht. Man lernt viel dabei und ist ein Hinkucker. Allerdings nur Netzsynchron, Genauigkeit ist was anderes.

Guido
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 21.01.2010 um 10:12 Uhr von Guido editiert.
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049
21.01.2010, 10:40 Uhr
Deff

Avatar von Deff

Ich sage nur "Bauelementegrab"; hat zwar jede Menge Erinnerungen an frühere Zeiten, aber so praktikabel ist das rein von den Abmessungen und dem Stromverbrauch überhaupt nicht:

This clock kit comes complete with:

* 194 Transistors
* 566 Diodes
* 400 Resistors
* 87 Capacitors
* 10" x 11.3" Printed Circuit Board with silk screen symbols indicating component locations
* Displays, transformer, solder, solder-wick, misc other parts

Wenn schon "sinnlos", dann eher dieses Projekt und nicht das im Thread diskutierte.
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)
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050
21.01.2010, 17:00 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

@ Deff,
naja...... Wenn ich die Platine hätte, der Rest ist alles da.
Klar ist das ein Monster-BE-Grab, aber schön ordentlich hinter poliertem Acryl bestimmt ne feine Sache.

Guido
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Konfuzius
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051
21.01.2010, 17:19 Uhr
holm

Avatar von holm

@Guido: Netzsynchron ist heute zu Tage kein Manko. Die Anzahl der Perioden der Netzspannung wird über den Tag kosntant gehalten. 99% der Radiowecker arbeiten heute zu Tage netzsynchron, wenn die also in Spitzenlastzeiten mal schlampen, holen die die Frequenzdifferenz zu Schwachlastzeiten wieder auf. Als Wecker reicht das völlig.
Zu DDR Zeiten waren aber -15 Minuten/d Schieflage durchaus normal..

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 21.01.2010 um 17:19 Uhr von holm editiert.
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052
21.01.2010, 18:24 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
holm schrieb
Zu DDR Zeiten waren aber -15 Minuten/d Schieflage durchaus normal..
Gruß,
Holm

Genau in die Falle ist mein (heutiger) Schwager getappt. Aus dem Westen einen brandneuen suuupertollen Radiowecker erhalten (in Wirklich was billiges vom Grabbeltisch) und stolz wie Bolle damit angegeben. Nächsten Morgen war er nicht auf Arbeit, kam eine Stunde später..... Von da an stand das Ding wohl auf dem Klo Meinem Weib habe ich dann eingeprägt: "nur mit Quarz kaufen" und der geht bis heute richtig (steht aber inzwischen auch im Bad )

Seit dem ist mir die Netzfrequenz ein Graus.
Aber was solls, bald steht hier ein tolles DCF77-Eigenbau-Teil und das Conrad-LCD-Teil leistet dem Radiowecker Gesellschaft.

Guido
--
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Konfuzius
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053
21.01.2010, 18:34 Uhr
instler0



ich hab da auch noch eine Schaltung zur Anregung gefunden. Funkamateur 12/83, 1/84 Korrektur 3/84. Hier ist das Digitalteil mit TTL Schaltkreisen. Könnte man ja schön die Signalaufbereitung verfolgen. Hatte ich mal, funktionierte auch.

Dietmar
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054
21.01.2010, 20:37 Uhr
Radioreinhard

Avatar von Radioreinhard

@Holm

Hab mir Dein Bild mal abgespeichert. Irgendwann werde ich mich mal näher damit beschäftigen, denn im Moment hat mein Projekt (meine Webseite) Priorität.

@Guido

was wenige wissen: auch die in der DDR gebauten Quarzuhren mit Netzbetrieb gingen nicht immer genau. Schuld daran war der Umstand, dass diese Uhren nur bei exakt 220 V richtig gingen. Bei den in der DDR üblichen Spannungsschwankungen musste auch die beste Quarzuhr deshalb jämmerlich versagen. Westuhren waren auch nicht davor gefeit. Man hätte diese Uhren theoretisch an einem so genannten "Stromregler" oder an ein stabilisiertes Netzgerät anschließen müssen, um diese zum genauen Gang zu bewegen.
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055
21.01.2010, 20:45 Uhr
paulotto



was hat die Netzspannung mit dem Quarztaktgenerator zu tun? Das müssen dann schon der Pförtner oder ein paar dämliche Ingenieuere gewesen sein, die sowas konstuiert haben...
Ich glaub aber eher, daß das dann keine Quarzuhren waren.

Gruß,

Klaus
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056
21.01.2010, 22:23 Uhr
holm

Avatar von holm

@Guido:

Ich habe kurz nach der Wende bei Pollin so ein Ding selber aus dem Müllhaufen gezogen und wieder repariert, das Ding weckt mich heute noch ... und mit Netzfrequenz.
Allerdings muß ich zugeben, das es schon ein bis 2 Jahre gedauert hatte bis ich das Teil repariert hatte. Da werden die Wohl das Netz schon synchronisiert haben..
Das Ding geht wirklich nicht nennenswert falsch, aber die Anweisung "nur Quarz!" gab es damals für meine Familienangehörigen auch, was sowas wie "Weimar Electronic" auch schon ausschloß, die Dinger gingen auch nach wie vor...

Bei etrans.ch GAB ES MAL eine Webseite, auf der man die Daten des Europäischen Stromverbundnetzes mal abrufen KONNTE. Den Service haben die aber scheinbar eingestellt, oder wir dürfen nicht mehr wissen wie schief das Netz heute liegt.

@Reinhard:

Käse.
Das werden evtl. elektrische Küchenuhren gewesen sein, aber niemals Quarzuhren. Wirklich so gut wie jede Quarzuhr arbeitet mit stabilisierter Speisespannung am Oszillator.

Ich habe Dir auch kein Bild geschickt, sondern einen link auf eine niederländische Webseite...

Gruß,

Holm
--
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057
22.01.2010, 00:31 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Radioreinhard schrieb
was wenige wissen: auch die in der DDR gebauten Quarzuhren mit Netzbetrieb gingen nicht immer genau. Schuld daran war der Umstand, dass diese Uhren nur bei exakt 220 V richtig gingen

Das liegt eher daran, dass für viele der doofen Ossis (die hießen damals noch nicht so), aber auch der doofen Wessis (dito) jede Uhr mit einer digitalen Anzeige ne "Quarzuhr" war. Übrigens war das Teil was mein Weib aus Westberlin mitgebracht hatte eine echte Marke "Sharp". Blöd nur, dass unten "Made in GDR" drauf steht Zum Glück hat sie das damals nicht gesehen, hätte sie glatt liegen gelassen. Das Ding hat wirklich Quarz und geht supergenau. Gestellt wird nur zur Sommerzeit-Winterzeitumstellung.

An der "FA-8/89.." habe habe ich bis ebend auch wieder gezeichnet. Ist noch nicht fertig, wird zum WE werden.
Hintergrund: Murphy hat wieder zugeschlagen! Ich habe haufenweise VQB28 da, nur 3x VQB27 und keine VQB17. Also musste ich von gemeinsamer Kathode auf gemeinsame Anode umstricken. Da die grün sind, bin ich aber noch nicht sicher, ob ich die überhaupt nehme....


Hier mal ein Zwischenstand. Man sieht wo das hingehen soll. Wird auch nur eine Platine.

Guido

Update:
So, die Platine scheint fertig, Fehler habe ich keine mehr gefunden. Entweder man macht die 2-seitig oder muss 13 Brücken legen. Ich tendiere eher zu Brücken.
--
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Dieser Beitrag wurde am 22.01.2010 um 23:27 Uhr von Guido editiert.
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058
22.01.2010, 14:40 Uhr
holm

Avatar von holm

Also grüne VGE24 (glaube ich) habe ich etliche im Privatbesitz, falls Du Interesse hast. 28er habe ich keine, zumindest keine nennenswerten Stückzahlen. :-)

Gruß,

Holm
--
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059
22.01.2010, 21:25 Uhr
Rolli



Zur Genauigkeit von elektrischen Uhren, ob mit Digitalanzeige oder mit Zeiger, wäre folgendes zu sagen:
- wenn der Zeittakt von einem Quarz abgeleitet wurde, hängt die Genauigkeit vom Aufwand ab, der beim Quarzgenerator getrieben wurde.
- Uhren, die mit der Netzfrequenz synchronisiert werden, können nur so genau sein, wie es die Netzfrequenz (50Hz) ist. Das hat mit der Spannung nur indirekt zu tun.
Zwichen dem Energienetz in der DDR und dem westeuropäischen Netz gab es, was die Frequenzkonstanz anging, deutliche Unterschiede.
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060
22.01.2010, 22:33 Uhr
holm

Avatar von holm

Hmm.... und wo ist da jetzt der Unterschied zu dem was oben drüber schon so steht?

Gruß,

Holm
--
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061
22.01.2010, 23:07 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Das ist keiner....
In Meetings gibt es einen schönen Spruch: "eigentlich ist alles gesagt, nur noch nicht von mir...."

@Holm, was ist eine VGE24? VQE24 usw habe ich auch noch viele, nur sehr wenige in rot (weis der Geier wo die abgeblieben sind). Von den 20mm (VQBxxx) habe ich halt nur noch grüne. Beim Elpro gibbet aber für rund 0,50 Euronen / Stück passende zu kaufen. Ich glaube da schlage ich mal zu.

Ansonsten: Ich habe weiter oben die fertige Platine reingestellt, darauf ist jetzt auch Feldstärke-LED-Balken und Signal-LED. Getestet ist das noch nicht, sollte aber so funktionieren. Etwas habe ich mich dabei am Entwurf von jensg orientiert (danke dafür)


Von unten... Einige Leiterzüge sehr gedrängt, doch ich wollte die Masseflächen dazwischen haben. Digitalmasse (Anzeigen) und Analogmasse (A277) sind getrennt.
Der 1000µF Elko auf der Rückseite kann eventuell entfallen. Versuch macht kluch...

Guido
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062
23.01.2010, 14:12 Uhr
Guido
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Mahlzeit!

Nachdem ich (entgegen meinem sonstigen Vorgehen) zuerst die Platine gezeichnet habe (Plan als Skizze im Kopf), hier nun der Schaltplan.
Ich hoffe, ich habe mich nicht "verhirnt"

Schaltplan

Da ich das Datenblatt zum A244 gerade nicht zur Hand habe, ist die Ansteuerung vom A277 nur nach Vorstellungskraft Soweit ich mich erinnere, ist an Pin10 ein Stromausgang.

Guido
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Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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063
23.01.2010, 16:14 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido und Rainer,

leert mal Euere Postfächer.

Diese Schaltung ist erpobt - der LED-Balken zeigt die Modulation + Feldstärke und der C520 nur die Feldstärke an.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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064
23.01.2010, 18:41 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Bernd,

herzlichen Dank für die Pläne.

Bei Deinem A244er Entwurf sehe ich aber keinen Signalausgang zur Uhr. Oder ist der nur als VV für die Anzeige gedacht? Der A277 ist bei Dir im Punktbetrieb?
Irgendwo hatte ich mal sehr ausführliche Unterlagen zum A277, die sind irgendwo in den Kubikmetern Papier untergegangen. Finde ich bestimmt wenn ich mal was ganz anderes suche

Guido
--
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Konfuzius
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065
23.01.2010, 19:54 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

diese Schaltung habe ich auch nicht an der Uhr , sondern wie schon geschieben an meiner DCF-Zeitbasis. Diese Schaltung ist bei mir auch nur für die Feldstäkeanzeige - es hängen an der Aktivantenne also 2x A244.

Da aber beide Geräte mit dem A244 arbeiten , sollte das bei der Uhr ja genauso funktionieren .
Bei Verwendung der Aktivantenne sollte diese aber per C , 77,5kHz-Spulenfilter oder gar 77,5kHz-Quarz an den A244 eingekoppelt werden.

Der A277 arbeitet als Bandanzeige - unterste LED gelb , dann 3x grün und oben 2x rot.
Von C520 habe ich nur zwei Stellen auf der Frontplatte - die Dritte ist innen auf der Leiterplatte (nur zum 0-Abgleich)

Viele Grüße
Bernd
--
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066
23.01.2010, 23:40 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ok, der A244 also extra für die Anzeige. Die Aktivantenne ist halt kein Hexenwerk, 77,5kHz sind ja fast noch NF. Aber ok, so habe ich eine Vorlage.
Vielleicht mach ich da auch noch eine Platine, die aber lang und schmal, sodass sie unter den Ferritstab kommt.

Ansonsten hab ich die neue Displayplatine und -Schaltung nochmal überarbeitet, hier ist der
Schaltplan, Bestückung und die Platine

Auch die anderen oben schon gezeigten Dateien (Links) sind nochmal etwas überarbeitet, sollte jetzt wirklich der letzte Stand sein.

Guido
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 22.02.2010 um 08:44 Uhr von Guido editiert.
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067
24.01.2010, 10:19 Uhr
Rainer



mir war so als gäbe es zu dieser Uhr noch einen Firmware-Patch zum Jahr 2000 Problem? Irgendwo im Funkamateur der vergangenen Jahre stand da wohl mal ein 3 Zeiler, weiß aber nicht mehr wo...
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068
24.01.2010, 11:06 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hmm,
ich habe gerade mal in meine Datenbank geschaut, stimmt, da gab es was.
Muss aber für eine andere Uhr gewesen sein, die Überschrift lautet:
SOS nach 14 Jahren — Funkuhr-Patch
Das passt also nicht zu 8/1989 In 1986 war mal eine mit U880 drin, das passt eher.

Guido
--
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Konfuzius
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069
24.01.2010, 12:42 Uhr
ralle



guido, als anregung, um die funktionalität zu erhöhen, nicht jeder will kabel
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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070
24.01.2010, 12:55 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Verstehe nur Bahnhof...
Soll das also WireLess-LED-DCF-Uhr werden?

Ok, das Signal kommt per Funk - Bedingung erfüllt
Abgelesen wird optisch - Bedingung erfüllt
Alarm wird (so vorhanden) akustisch angezeigt - Bedingung erfüllt
Strom kommt per Kabel - Bedingung nicht erfüllt

Nun, bis auf "Strom" geht alles ohne Kabel. Wenn Strom auch ohne Kabel, dann Akku. Kein Problem, schick mir Dein Konzept dazu rüber

Guido
--
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071
24.01.2010, 15:44 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Ralle,

ich habe die Funktionalität erhöht! Oder besser das Projekt etwas universeller gemacht

Da ich (und sicher die meisten von uns) diverse LED-Displays mit teils exotischen PinBelegungen in den Kisten habe, habe ich noch eine universelle Anzeigeplatine gestrickt. Soweit die, die weiter oben vorgestellt ist, doch statt der LEDs nur Lochraster.


Mit etwas Fädeldraht kann man hier fast jedes Display verwursten, muss aber gemeinsame Anode haben.



Von unten ...

Ich werde das Ganze wieder auf eine PDF packen und einstelln.

Guido

Update

So, hier die Datei
--
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Dieser Beitrag wurde am 24.01.2010 um 15:56 Uhr von Guido editiert.
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072
11.02.2010, 23:14 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So, ich mach mal wieder Meldung...
Nachdem mich der Job mal wieder fast gefressen hat, hat mein Bastelkumpel die Platinen gemacht.
Da sein Drucker (Epson-irgendwas) die angebotenen NoName Patronen nicht wollte, musste ich mit meinem neuen HP Officejet Pro 8000 ran. Der mag zwar nur Folien mit Sensorstreifen, doch mit hintergeklebter weissem Blatt Papier konnte ich den austricksen. Die Ausdrucke waren sehr gut, klebten allerdings stundenlang...

Jetzt sind die Platinen fertig, einige Teile liegen auch schon bereit. Da ich noch immer in meiner eingefrorenen mech. Werkstatt nichts machen kann, wird wohl erstmal nur bestückt...


Hier wieder ein paar nette Fotos:


Oben die neue Displayplatine (gem. Anoden), in der Mitte die Hauptplatine und unten ein Stapel Empfängerplatinen (ja Enrico, sind Deine )


Detailaufnahme am µC. Hier habe ich heute für künftige Platinen die Lötaugen noch etwas verkleinert. Ist doch schon arg eng. Trotzdem, Uwe hat ganze Arbeit geleistet!


Nochmal ein Detail, hier der Display-Stecker-

Guido
--
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Dieser Beitrag wurde am 11.02.2010 um 23:30 Uhr von Guido editiert.
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073
12.02.2010, 14:08 Uhr
Enrico
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Zitat:
Guido schrieb
.... in der Mitte die Hauptplatine und unten ein Stapel Empfängerplatinen (ja Enrico, sind Deine )

Prima, 3 Stück kommt gut hin.

Zitat:
Ist doch schon arg eng. Trotzdem, Uwe hat ganze Arbeit geleistet!

Sieht richtig gut aus.
Ich überlege noch, ob ich mir das mit der Uhr auch noch antuh...
--
MFG
Enrico
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074
13.02.2010, 20:17 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Enrico schrieb
Ich überlege noch, ob ich mir das mit der Uhr auch noch antuh...

Hm, ich lass morgen nochmal einen Platinensatz anfertigen, soll er gleich einen mitmachen? Wenn ja, welche Anzeigevariante?

Guido
--
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Konfuzius
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075
13.02.2010, 20:36 Uhr
MichaRa



Hallo,

ich würde gerne einen Satz nehemn wenn da geht? Danke!

Micha
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076
13.02.2010, 21:50 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
MichaRa schrieb
Hallo,

ich würde gerne einen Satz nehemn wenn da geht? Danke!

Micha

Welche Displayversion, gem. Anoden oder gem. Kathoden?

Im Moment habe ich keine weiteren Leerplatinen da (hatte nur 3 gekauft), müsste ich erst beschaffen.
Da die Platinen sowiso mein Kumpel Uwe macht, sollte das doch besser mit ihm selbst verhandelt werden.

lilliput<ät>uwe-treutler.de ist seine Adresse. Nur, er ist nicht täglich online.....

Guido
--
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077
13.02.2010, 22:28 Uhr
Enrico
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Zitat:
Guido schrieb

Zitat:
Enrico schrieb
Ich überlege noch, ob ich mir das mit der Uhr auch noch antuh...

Hm, ich lass morgen nochmal einen Platinensatz anfertigen, soll er gleich einen mitmachen? Wenn ja, welche Anzeigevariante?

Guido

Keine Ahnung. In rot habe ich nur noch die VQE14 da. Welche sind denn das? Einstellige habe ich gar keine. Hättest Du noch welche übrig?
--
MFG
Enrico
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078
14.02.2010, 00:22 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Inzwischen habe ich einige VQB17 und einige ähnlich mit gem. Anode übrig.
Für die VQE14 könntest Du die Universalplatine nehmen. In grün habe ich noch VQB28/VQE24

Guido
--
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Konfuzius
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079
14.02.2010, 10:03 Uhr
berndx



Man kann übrigens mit dem DCF77-Signal auch etwas Sinnvolles machen. Wolfgang Friese hat einen Bausatz entwickelt, mit dem man unterirdische Leitungen und Hohlräume orten kann. Die einfachste Variante enthält einen Geradeausempfänger mit großem Ferritstab und einem Quartzfilter mit Verstärker und analoger Anzeige der Amplitude. Am Zucken des Zeigers erkennt man den richtigen Sender. Bei alten Wasserleitungen hatte ich schon Erfolg. Bei Hohlräumen nicht. MfG Bernd
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080
14.02.2010, 17:04 Uhr
Steffen

Avatar von Steffen

Hi,

also wenn du da mal was machen lässt, währ ich als kleine "Spielerrei" nebenbei auch dabei.

Steffen
--
Wer anderen eine Bratwurst brät, hat ein Bratwurstbratgerät...

"Obwohl ich die Funktionsweise dieser Konsole nicht kennt, glaube ich nicht, dass sie rauchen sollte...!"
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081
14.02.2010, 18:14 Uhr
MichaRa



Hallo,

gemeinsame Anoden bräuchte ich. Ich werde mal versuchen Deinen Kumpel zu kontaktieren.

Danke und Grüße Micha
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082
20.02.2010, 19:27 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So, weiter gehts....

Ich habe das Ganze zunächst mal testweise zusammengeklöppelt. Hauptsächlich um die Platinen und meine Schaltung mit den gemeinsamen Anoden zu testen.

Nachdem ich erst stolz wie Bolle war, das sich nicht eine Zinnbrücke eingeschlichen hat, war die Anzeige nach dem ersten Displaywechsel irgendwie vergurkt. Da war doch tatsächlich noch ein winziger Zinnfaden, den ich prompt mit dem Finger gegen +Ub gedrückt hatte.

So, nun läuft das erstmal, den Empfänger muss ich noch stricken und dann im FRühjahr ein Gehäuse.

Hier wieder die Fotos...


Totale mit roten Anzeigen. Leider habe ich derzeit keine VQB18, so mussten diese Teile aus dem NSW herhalten.


Ansicht von oben. Der Netztrafo fehlt noch, da bin ich noch auf der Suche...


Vorderansicht. Die Helligkeit und die Farbe ist schon sehr unterschiedlich. Die Helligkeit kann ich anpassen, habe ja extra Brücken zu den Anoden vorgesehen. Da könnten 1-2 Dioden in Reihe rein, sowas funktioniert ganz gut.


Anzeigen demontiert. Als Sockel mussten wieder IC-Fassungsreste herhalten


Anzeige in grün. Mir persönlich gefällt rot irgendwie besser....


Guido
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 20.02.2010 um 19:29 Uhr von Guido editiert.
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083
20.02.2010, 20:22 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Sieht toll aus.
Aber dumme Frage, warum ist D-Segment immer dunkel?
--
1. Grundgesetz der Messtechnik?
Wer misst misst Mist!
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084
20.02.2010, 21:33 Uhr
Deff

Avatar von Deff

Bei der grünen Anzeige ist die Farbigkeit nur minimal, wenn überhaupt, abweichend!
Bei der roten dagegen sind die Sekunden rot, aber die Minuten und Stunden eher orange, sodass eine rote Tictac-Scheibe schon noch ratsam wäre.
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)
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085
20.02.2010, 21:56 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

@Karsten,

das Teil ist noch im Anlaufmodus. AA AA AA wird solange angezeigt, bis der erste DCF77-Impuls kommt. Da der Empfänger noch nicht da ist....

@Deff,

wat Du nich sachst.....
Trotz Brille ist mir das auch aufgefallen Ein konstruktiver Beitrag hätte so aussehen können:

"Hallo Guido, ich habe da noch eine Schachtel voll VQB18E, kannste haben"

Und ja, eine rote (grüne) Scheibe kommt natürlich noch davor. Eventuell über die großen noch eine zusätzliche rote Folie.

Gruß
Guido
--
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086
20.02.2010, 23:02 Uhr
Deff

Avatar von Deff


Zitat:
Guido schrieb
@Deff,

wat Du nich sachst.....
Trotz Brille ist mir das auch aufgefallen Ein konstruktiver Beitrag hätte so aussehen können:

"Hallo Guido, ich habe da noch eine Schachtel voll VQB18E, kannste haben"

Und ja, eine rote (grüne) Scheibe kommt natürlich noch davor. Eventuell über die großen noch eine zusätzliche rote Folie.

Gruß
Guido

Komisch das ein Beitrag für Dich dann als konstruktiv gilt, wenn er eine Offerte enthält! (Tatsächlich verfüge ich auch über keine der Wunsch-Lichtschachtanzeigen...)
Ich war eigentlich bisher der Meinung, dass durchaus auch kritische Töne, die Du übrigens vollkommen überbewertest, konstruktiv sein können. Diese Meinung über den Haufen zu werfen, ist Dir, Gott sei dank, nicht geglückt!
Wechsel doch mal die Teesorte, Guido!
--
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087
20.02.2010, 23:16 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Aha!

Und weitere Frage.
Bei Pollin gibt es unter Nr 810 054 einen DCF-Empfangsmodul (4,95 EUR).
Den habe ich schon an neumodischeren Uhren dran und es funktioniert ansich.
Der geht hier nicht?

Rote Anzeigen habe ich auch keine großen nur die VQE.
Oder ganz neu die supergroßen VQB 15. Damit sähe das bestimmt auch super aus und diese sind rot. Auf den Stromverbrauch wollen wir hier ja nicht schauen :-) !

Karsten
--
1. Grundgesetz der Messtechnik?
Wer misst misst Mist!
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Dieser Beitrag wurde am 20.02.2010 um 23:17 Uhr von karsten editiert.
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088
21.02.2010, 09:15 Uhr
Deff

Avatar von Deff

@karsten

Zu dem DCF-Modul von Pollin gibt es im mikrocontroller.net-Forum einen guten Fred, der noch von unserem guten Holger begonnen wurde:
http://www.mikrocontroller.net/topic/97295#new

Oder selbst man dort eine Suche vornehmen! Gibt noch´n paar weitere Freds.
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)

Dieser Beitrag wurde am 21.02.2010 um 09:15 Uhr von Deff editiert.
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089
21.02.2010, 09:43 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Karsten,

Enrico hatte hier ja mal einen Thread zum Thema DCF.... angestoßen. Fazit: Diese Dinger (egal ob Pollin, Conrad, Reichelt, ....) kommen alles aus der gleichen vermurxten Bude, mal gehen sie, mal nicht. Wobei die Pollinkleckse der absolute Oberhammer waren. Ich selbst habe einige ältere Modelle, noch sichtbar mit IC und Transistoren bestückt, auch mit ordentlicher Ferritantenne, die gehen viel besser.
Uwe (mein Platinenätzer) hatte auch viel experimentiert, letztlich musste er zumindest für die verwendeten Teile noch einen Trigger nachschalten (mit A302). Diese Erfahrungen waren ja "Schuld", dass wir über das FA-8-89er Projekt gestolpert sind. Ja, wegen dem Empfänger.

Meine gekaufte DCF77-Uhr synchronisiert auch nur einmal am Tag und zwar nachts um 3e, da ist der Störnebel viel geringer. Meine DCF77-Armbanduhr ging mal über Wochen bis zu 4 Minuten nach.....

Und wer will schon wirklich ein solches Originalprojekt mit einem dieser Dinger entweihen

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 21.02.2010 um 11:49 Uhr von Guido editiert.
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090
21.02.2010, 10:17 Uhr
karsten

Avatar von karsten


Zitat:
Guido schrieb
Und wer will schon wirklich ein solches Originalprojekt mit einem dieser Dinger entweihen
Guido

Das war nicht der Ansatz meiner Frage. Natürlich wenn DDR, dann alles!
Nur für die stufenweise Inbetriebnahme würde es gehen, das Zeitsignal von so einem Kauf-Modul zu nehmen ?

Karsten
--
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Dieser Beitrag wurde am 21.02.2010 um 11:10 Uhr von karsten editiert.
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091
21.02.2010, 11:42 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ja, das ganz sicher. Auf der Hauptplatine unter dem 4011 (in den Unterlagen habe ich versehendlich 4029 geschrieben, muss ich noch korrigieren) kann man per Lötbrücke zwischen positiven und negativen Impuls umschalten.

Guido

PS: Hat noch jemand einige Meter HF-Litze für die Ferritantenne übrig?
Mit CuL geht sicher auch, HF-Litze holt aber noch einen Kick mehr raus.
--
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092
21.02.2010, 11:48 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Deff schrieb.....
Wechsel doch mal die Teesorte, Guido!

Hallo Deff, genau das habe ich ja vor 2-3 Wochen gemacht (ganz im Ernst). Liegt es vielleicht daran?

Und auch im Ernst: Du lieferst mitunter Beiträge die man eigentlich nur unter "Senf" abhaken kann.
Nichts gegen "kritische Töne" doch das die Anzeigen unterschiedlich sind, hatte ich ja auch geschrieben. Du hast das nochmal bestätigt, Deine Konstruktivität bestand also aus dieser Bestätigung. Naja, auch gut....

So, und jetzt vertragern wir uns wieder

Guido
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093
21.02.2010, 12:46 Uhr
Deff

Avatar von Deff


Zitat:
Guido schrieb

Zitat:
Deff schrieb.....
Wechsel doch mal die Teesorte, Guido!


Zitat:
Hallo Deff, genau das habe ich ja vor 2-3 Wochen gemacht (ganz im Ernst). Liegt es vielleicht daran?


Ich hatte es geahnt...


Zitat:
Und auch im Ernst: Du lieferst mitunter Beiträge die man eigentlich nur unter "Senf" abhaken kann.

Geht den Menschen wie den Leuten... Mal mehr, mal weniger!

Zitat:
Nichts gegen "kritische Töne" doch das die Anzeigen unterschiedlich sind, hatte ich ja auch geschrieben. Du hast das nochmal bestätigt, Deine Konstruktivität bestand also aus dieser Bestätigung. Naja, auch gut....

So, und jetzt vertragern wir uns wieder

Guido

Das Du zu dem von mir Angesprochenen bereits selbst Stellung bezogen hast, muß ich wohl überlesen haben - Du schriebst lediglich was von Helligkeitsunterschieden, ich jedoch von Farbabweichungen. Oder meinst Du das?

Und was das Vertragen angeht, solange alles ohne Entgleisungen abgeht, habe ich sowieso kein Problem, denn wer austeilt, muss auch einstecken können.
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)

Dieser Beitrag wurde am 21.02.2010 um 12:57 Uhr von Deff editiert.
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094
21.02.2010, 13:31 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Na dann steck mal ein.
Ich schrieb doch oben ganz deutlich "Die Helligkeit und die Farbe ist schon sehr unterschiedlich. "

Hast Du sicher überlesen...

Die Helligkeit kann ich gut anpassen, die Farbe nur mit einer Zusatzfolie. Dennoch habe ich die Hoffnung, das mir noch VQB18 (E oder F) zulaufen

Gruß
Guido
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095
21.02.2010, 13:54 Uhr
Deff

Avatar von Deff

O.k., Du hast Recht und ich bekomme dafür welche von den VQB18F ab!
--
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096
21.02.2010, 14:22 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Habt ihr schon bei Frank angefragt wegen der VQB18 ?
--
1. Grundgesetz der Messtechnik?
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097
21.02.2010, 14:34 Uhr
Deff

Avatar von Deff

Hat gar keine VQB18!
Aber dafür:
VQB16/26/27/28/71/73/76/200 und 201
--
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098
21.02.2010, 14:38 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Dann doch VQB 15 nachbauen :-)
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099
21.02.2010, 16:34 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Die VQB15 kenne ich nur vom Hörensagen. Mach doch mal ein Foto im Vergleich mit anderen VQxxx

So, und nun habe ich ein richtiges Problem:
Ich habe mich bei der Feldstärkeanzeige irgendwann verhirnt und so ist die genau kopfrum. Also das LED-Band beginnt von oben zu leuchten.
Andereseits ist das DCF77-Signal low-aktiv, also genau wie meine vergurkte Anzeige und diese logisch eigentlich genau richtig.
Was meint ihr, so lassen oder nochmal neu zeichnen? Blöd nur, dass ich die Anschlussstecker natürlich oben lassen muss. So sehe ich schon einige Leiterbahnen im Kreis laufen.....

Guido
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Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 21.02.2010 um 16:35 Uhr von Guido editiert.
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100
21.02.2010, 16:43 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Naja, rot und grün vergleicht sich schlecht.
Bilder von der VQB15 (ohne Strom) habe ich heute hier unter Technische..
verlinkt. Aber kein Problem

www.karsten-jobst.de/images/VQB_15_b.JPG
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101
21.02.2010, 17:03 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Karsten,

da hatte ich mir was ganz anderes drunter vorgestellt. Sieht ja schon recht abenteuerlich aus....

Ansonsten: Ich habe meine Feldstäkeanzeige doch umgezeichnet, war eigentlich kein Problem.

Guido
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Konfuzius
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102
21.02.2010, 17:46 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Das besondere an der VQB15 sind drei Dinge.
1. Die Leuchtdioden müssen alle aus einer Charge stammen, damit sie gleich hell sind.
2. Das Plastgehäuse, was sie in der genauen Segment-Lage hält.
3. Die müssen nach meiner Meinung mit Konstantstromquelle angesteuert werden. Weil die horizontalen Segmente aus drei LEDs und die vertikalen Segmente aus 4 LEDs bestehen geht da nix über die Spannung und mit Widerständen.

Das Anzeigen-Gehäuse muss nicht sein, wenn man sich für sein Bau-Objekt eine entsprechende Frontplatte macht.

Karsten
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103
21.02.2010, 19:09 Uhr
Guido
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Naja, mann könnte in die Segmentleitungen der horizontalen Dioden einschleifen.

Meine Feldstärkeanzeige geht nun wie sie soll, musste aber meie Fädeldrahtreparatur 2 Mal machen, da wieder Fehler eingebaut

Hier wieder ein Foto


Mit einer vorgestellten roten Filterscheibe sieht das schon sehr gut aus. Die Helligkeit der Feldstärke kann ich in weiten Grenzen einstellen, ist derzeit etwas grell.


Da die Stifte für die Feldstärke auf der Lötseite liegen, musste dieser Kunstgriff her. Das grüne Teil wurde danach wiedere runter geschoben.


Guido
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104
22.02.2010, 21:05 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Weiter gehts...

Heute wollte ich eigentlich den Empfänger in Angriff nehmen, doch ich bin gerade erst rein. Naja, vor 1,5 Stunden

Also habe ich mich an die Kühlbleche gemacht, das war bis zum Funktionstest gut zu schaffen.


Die Bleche im Rohzusstand. Zur Befestigung habe ich mir diese einfache "Konstruktion" ausgedacht. Einfach ein paar Bohrungen, etwas Kupferdraht (Installation) vorgebogen und dann im Schraubstock leicht verpresst. Hält bestens, darf nur nicht nass werden.... (Deff wird uns das erklären, gelle )



So sitzt das fest, sieht auch ordentlich aus.


Totale von oben, langsam wirds.....


Das ist ein EI 54/18er Trafo wie in der Originalbauanleitung vorgeschlagen. Den könnte ich umwickeln, habe jetzt aber keine Lust dazu und da ich das unten in der Garage mache, ist das auch zu kalt. Ich habe aber beim iBäh wohl was Passendes gefunden, mal sehen.

Noch was: Wie warm darf eigentlich so ein U8820 werden? Die ganze Schaltung zieht ca. 370mA und der µC davon alleine gut 200mA. Dabei wird er schon so warm, dass man beim Fühltest mit einem Fingerrücken die Zähne zusammenbeissen muss. Ich hole nachher mal mein Lasertemperaturmessprömpel hoch.

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 23.02.2010 um 08:48 Uhr von Guido editiert.
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105
26.02.2010, 19:30 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Freitag ist, WE wird eingeläutet

Nachdem ich seit vorgestern doppelter Opa bin, wird wohl morgen "Babykucken" angesagt sein. Also habe ich mich gestern und heute an den Empfänger gemacht.

Hier wieder Fotos, Kommentare erwünscht


"Etwas größer" als die modernen Platinenkleckse, doch hoffentlich besser....
Das Spulenproblem habe ich zunächst mit Festinduktivitäten angegangen, war nicht einfach diese zu bekommen. Allerdings irritiert die Schwingkreisbestückung schon etwas. Statt 100mH gleich das Doppelte und statt 4,7nF insgesamt 20nF. Ich hatte die Schwingkreise vorher ausgemessen, das ergab fast die gleichen Werte wie dann in der Schaltung. Die Selektionskurve ist extrem scharf, Bandbreite etwa 0,5kHz.


Mein Messaufbau, sah auch schon mal schöner aus....


77,5kHz am Generator (ja, knapp daneben, doch die Feineinstellung hat den Geist aufgegeben)


Das Ergebnis am Oszi. Eingespeist habe ich direkt am Pin2 des A244 über einige pF, Pin1 dabei über einige nF geerdet.

Morgen werde ich mal nach geeignetem Ferritstäben suchen. Habe ich sicher, nur wo.....

Was ist nun mit der Temperatur vom U8820, hat da jemand Erfahrungen?
(hatte ich ja oben schon gefragt)

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 26.02.2010 um 19:33 Uhr von Guido editiert.
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106
26.02.2010, 20:03 Uhr
schnulli



Der "Ofeneffekt" ist bei allen Z8-Derivaten von MME ein Problem. Die Stromaufnahme ist Frequenz-, Last- und leider (wie ich nach einigen Messungen feststellen mußte) auch exemplarabhängig. I.d.R. aber unkritisch. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, kleb' eine zurechtgesägte Kühlrippe aus einem Uralt-PC drauf.
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107
27.02.2010, 10:01 Uhr
ambrosius



Ferritstäbe gibt es noch im Funkamateur-Shop, falls jemand welche benötigt.

mfg
Holger
--
Viele Grüße
Holger

Dieser Beitrag wurde am 27.02.2010 um 10:02 Uhr von ambrosius editiert.
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108
27.02.2010, 13:28 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So, mein Weib muss arbeiten, nix mit "Schnullerkucken".

Das Netzteil war heute dran.
Einen Originaltrafo habe ich zwar, doch den müsste ich umwickeln (schrieb ich ja schon). Also entschied ich mich für einen Printtrafo 8VA mit 2x 7,5V. Beide Wichlungen in Reihe reichen locker für die 12V, die 7,5 auch für die 5V.
So zumindest mein Plan.....


Totale von oben. Den Trafo habe ich aufgeklebt (Pattex) und zusätzlich mit einem kräftigen Kabelbinder gesichert. Sieht nicht soooo schön aus, hält aber. Der ursprüngliche Autor hat für seinen Trafo überhaupt keine Befestigung auf der Platine vorgesehen, war sicher an der Rückwand.

Die Netzdrossel hatte ich noch, sogar eine mehr und auch andere Fabrikate. Die nimmt schon arg viel Platz weg, ob sie nötig ist, wird sich zeigen.


Nochmal von schräg vorne.


Hier noch weitere Netzdrosseln. Ganz links eine DDR, passend für das Layout, daneben andere Typen, passen so erstmal nicht. Darunter die kleinen finden sich massenhaft in vielen kleinen Schaltnetzteilen, die würden sicher auch reichen.

Wegen dem Trafo und den Netzdrosseln werde ich nochmal eine Hauptplatine mit Lochrasterfeld im Bereich des Netzteiles zeichnen, da kann dann verwurstet werden was so in den Kisten liegt.

Der Nertztrafo ist zwar gut und preiswert (3,50€), doch mit den 7,5V AC wird der 5V-Spannungsregler heftig warm. Rohspannung liegen an ihm gut 13,5V (bei 230V Netzspannung), die wollen erstmal verheizt werden. Besser ist also ein 2x 6V-Trafo (2x 450mA), das reicht auch aus. Die 12V-Seite ist eigentlich wurst, da liegen nur die Relais, die Feldstärkeanzeige und der Empfänger dran, über 50mA kommt der Strom dort nicht.

Guido
PS: Meine Ferrite habe ich gefunden, da wird heute noch gewickelt. Eigentlich sollte das HF-Litze sein, habe ich aber nicht. 0,3er CuL sollte erstmal reichen.
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Dieser Beitrag wurde am 27.02.2010 um 13:30 Uhr von Guido editiert.
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109
27.02.2010, 18:59 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Jetzt wurde gewickelt!



Mein Wickelmonster in Aktion.... Ohne Lupe wird dat schon immer ulkiger (Naja, Doppelopa, war ja klar.....)





Antennenwickel im Rohzustand.
Statt HF-Litze nun 0,25er CuL. Zum Test sollte das allemal reichen. Enrico hat noch einen Vorrat HF-Litze, mal sehen ob die überhaupt was bringt. 77,5kHz sind ja fast noch NF, ein Skineffekt kann da ja kaum zum tragen kommen.

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 27.02.2010 um 22:12 Uhr von Guido editiert.
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110
28.02.2010, 10:51 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Alles Mist, zurück auf Los!

Naja, so schlimm isset ooch nich.....

Also, ich hatte mich ja mokiert, dass ich statt knapp 100mH gleich die doppelte induktivität in die Schwingkreise einbauen musste um was zu reissen. Tja, wer misst misst Mist und wer rechnet verrechnet sich (mitunter).
Man sollte bei aller Improvisiererei bedenken, dass nach nH (Nanohenry, wie AL-Werte gewöhnlich angegeben sind) nicht gleich mH sondern zunächst mal µH kommen. So kommt was kommen muss, man hat 3 Nullen zuwenig in der Formelerei. Ergebnis, die Spulen müssen halt rund 800mH haben und nicht wie ich errechnete rund 80mH. Ich dachte ja mit den 100mH gut hinzukommen, hätte also den C noch etwas verringern müssen. Denkste!

Das geht zwar halbwegs, Impule kommen auch raus, aber Schwingkreisgüte ist was anderes. Von der GE-Röhre bekomme ich passende Schalenkerne und bei der Suche nach geeigneten Spulenkörpern und HF-Draht bin ich über die Seite vom "Menting" gestolpert. Der hat sogar Schalenkerne mit bis zu 4600er AL-Wert, bräuchte man viel weniger Windungen....

Hier die Adresse http://www.spulen.com es werden auch Kleinstmengen an Bastler geliefert, es gibbet da auch diverse Netzfilter fürn Appel und nen Ei!
Interessante Bude und via PayPal auch relativ sicher.

Guido
(der jetzt erstmal Pause macht bis die Kerne da sind)

Update:

Hier die beiden Formeln dazu:

Die Induktivität der Spule ergibt sich bei bekanntem AL-Wert und Windungszahl zu
L = AL x n2 (n Quadrat)
also in unserem Fall (in µH) L= 1,1 x 722500 = 794750µH oder eben rund 795mH

Bei bekannter Induktivität (hier also 794750µH) ergibt sich die Windungszahl zu:
N1 = √(L/AL)
Also wieder in µH 794750 : 1,1 = 722500, Wurzel gezogen macht: n = 850 Passt!

Und für die Kerne vom Menting mit 4600er AL ergeben sich:
N1 = √(L/AL)
(in µH) 794750 : 4,6 = 172771,74, Wurzel gezogen macht: n = 415

Interessant, vierfacher AL-Wert, aber "nur" rund die Hälfte der Windungszahl. Da kann man jetzt sogar 0,1CuL nehmen, der wickelt sich gefahrloser, der Wickelraum sollte trotzdem reichen. Vielleicht auch noch dickerer Draht....

Bei unbekanntem AL-Wert wickelt man 100 Windungen (n) auf den Kern, misst die Induktivität (L) und errechnet nach dieser Formel:
AL = L:n2 (L durch n Quadrat)

Bei den Kernen vom Mentig habe ich gut 47mH (47000µH) bei 100 Windungen gemessen. Macht also 47000:10000 = 4,7µH oder in nH 4700nH bzw AL=4700
Angegeben waren die mit 4600, etwas Streuung ist bei Ferriten immer.

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 04.03.2010 um 21:34 Uhr von Guido editiert.
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111
03.03.2010, 22:08 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Die Schalenkerne sind da!

Pünktlich und wie abgesprochen habe ich gerade zwei kleine Päckchen vom Nachbarn bekommen (bin eben erst rein)



Eins vom Bernd (herzlichen Dank) und eins vom Menting.


Hier der Inhalt:
Rechts die Stange sind die von der GE-Röhre, daneben einer ausgepackt und probeweise ein Spulenkörper vom Mentig eingelegt. Passt perfekt!

Links die ganzen Tüten vom Menting (viele Spulenkörper, 2300er Kerne) und die Rolle HF-Litze (10g rund 300m)
Mitte-unten die beiden testweise georderten 4600er Kerne, die haben aber keine Bohrung.

Zum WE werde ich das Wickelmonster wieder anschmeißen, mal sehen, wie das geht.

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 03.03.2010 um 22:17 Uhr von Guido editiert.
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112
03.03.2010, 22:55 Uhr
Guido
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Noch ein Päckchen, noch ein Foto...


Mir sind doch eben tatsächlich noch ein paar VQB18E zugelaufen

Guido
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113
04.03.2010, 07:28 Uhr
karsten

Avatar von karsten

zugelaufen?
ebay oder Frank ?
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114
04.03.2010, 08:08 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Nö, der Frank hat nur noch wenige und die möchte er selbst behalten. Hatte bei ihm natürlich auch angefragt.

Diese Dingers sind wie immer beim iBäh aufgetaucht. Zunächst nur 2 Stück, Mail geschrieben, hat noch 2, ok, per Sofortkaufen alle 4 gesichert

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 04.03.2010 um 11:25 Uhr von Guido editiert.
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115
04.03.2010, 12:31 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Ah, dann hatten wir beide diese Auktion im Auge und du hast den Anbeiter zum Sofortkauf überredet. Die Auktion war nämlich plötzlich beendet aber ansich noch nicht abgelaufen. Hatte mich gewundert. Wenn du die Anzeigen nun hast ist das aber alles OK so. :-)
Gruß
Karsten
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116
04.03.2010, 13:27 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Jou, von ihm hatte ich auch die VQB17, auch mit "angestiftetem" Sofortkaufen.

Wie schon gezeigt, die "internationalen Vergleichstypen" gehen auch, sind halt nur nicht DDR-like Davon könnte ich ja welche abgeben.
Übertreiben muss man es damit aber auch nicht, einige Teile (Elkos, Kerkos, Rs, Stiftleisten usw.) habe ich eh nur so genommen wie es passte, da sind auch NSW-Teile dabei.

Guido
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117
04.03.2010, 21:35 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ich habe die Formeln unter #110 ergänzt

Guido
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118
05.03.2010, 19:43 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Heute wurde wieder gewickelt.

Das war ganz schön fummelig, 2x ist der Draht gerissen (1. bei 439, dann bei 799), also wieder zurück auf Los. Letztlich gings dann aber doch, musste mir extra ein Pflaster auf den Führungsfinger kleben, nur die Haut hatte zuviel Reibung. Die Rollenmechanik war garnicht zu verwenden, viel zu viel Reibung. Ich habe immerhin nur 0,07er CuL verwendet, nix für Grobmotoriker

Hier mal wieder Fotos


Hier mal in der Totalen, so sieht man die Größenverhältnisse besser.


Hier im Detail. So habe ich vorsichtig etwas Kerzenwachs mit feiner Lötkolbelspitze verteilt und einsickern lassen, das stabilisiert den Wickel etwas.

Nachher werden an die Spinnweben etwas dickere Drähte gelötet, mal sehen wie das geht... . Danach jedes Ende noch 2-3x aufgewickelt, mit Faden gesichert und nach Außen geführt. Das sollte reichen.

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 05.03.2010 um 19:45 Uhr von Guido editiert.
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119
05.03.2010, 19:57 Uhr
Deff

Avatar von Deff

Wenn ich das hier so am laufenden Meter interessiert zur Kenntnis nehme, weiß ich mittlerweile wie das Pendant zu "Jugend forscht" heißt - Guido!
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)
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120
05.03.2010, 21:24 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

@Deff,
danke für die Blumen (wegen der Jugend, das ist lange her )


Gelötet. Das ich sowas mit meinen Tatterfingers noch kann.....


Fertig


Der fertige Schalenkern. Mein RLC-Messgeraffel sagt aber rund 500mH bei den 1100er Kernen. Wer weiß......

Guido
(Der sich jetzt einen Weinbrand einkippt )
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121
05.03.2010, 21:50 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

da ist vielleicht etwas Wachs oder irgendwelcher Schmutz auf den geschliffenen Flächen gekommen , sodaß ein winziger Luftspalt entstanden ist. Je höher der AL-Wert , desto größer die Abweichung.
Ich weiß jetzt nicht genau , aber manche Kerne haben an einer Seite einen dünnen Strich auf beiden Kernhälften - dieser muß übereinander stehen, nur dann stimmt der AL.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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122
05.03.2010, 22:04 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Bernd,
das kann sicher sein.

Gekennzeichnet war da nichts.

Wenn ich das letzte Foto so sehe, da scheint ein Faden zwischen zu hängen....
Guido
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123
05.03.2010, 22:11 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

noch was - ohne Wachs ist möglicherweise die Güte höher.

Viele Grüße
Bernd
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124
05.03.2010, 22:44 Uhr
Deff

Avatar von Deff


Zitat:
Germaniumröhre schrieb
Ich weiß jetzt nicht genau , aber manche Kerne haben an einer Seite einen dünnen Strich auf beiden Kernhälften - dieser muß übereinander stehen, nur dann stimmt der AL.

Diese Aussage kann ich zumindest für die Schalenkerne aus DDR-Produktion bestätigen. Die hatten tatsächlich eine Art Bleistiftstrich über beide Schalenkernhälften hinweg, zur Lageorientierung!

Ich glaube dort ist mehr als nur ein Fussel zwischen die beiden Schalenkernhälften geraten...
--
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125
05.03.2010, 22:59 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ja, war nen Fussel. Aber ein Bleistiftstrich war nirgends. Ich kenne das ja auch, habe auch danach gesucht, nix....
Die Kerne vom Menting sind überhaupt nicht gekennzeichnet. Ich hoffe die Pärchen in den Tüten sind wirklich Pärchen....

Ohne Fussel ist das jetzt bei gut 600mH, aber noch weit von den errechneten 795mH. Am Wachs kanns nicht liegen, das stört auch die Güte in dem Frequenzbereich eher wenig. Bei Lang- und Mittelwellenspulen wurde früher viel mit echtem Binenwachs gearbeitet. Da habe ich noch ein gutes Pfund von, nur wo?

Guido
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126
05.03.2010, 23:09 Uhr
Deff

Avatar von Deff


Zitat:
Guido schrieb
Bei Lang- und Mittelwellenspulen wurde früher viel mit echtem Binenwachs gearbeitet.

Ja, zur langzeitstabilen Abgleichkernfixierung.
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127
05.03.2010, 23:22 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

So ungenau und toleranzbehaftet war die Produktion von Schalenkernen nun doch nicht!
Der geringere AL-Wert gegenüber dem luftspaltfreien Schalenkern wurde durch Abschleifen des inneren Ringes erzielt. Da spielte es eher keine Rolle, wierum die Hälften zusammengesetzt wurden. Größeren Einfluß hatte da schon der Zusammenpressdruck, um vorhandene Fussel zu quetschen. Der Strich war eher eine Hilfe, daß man zusammenpassende Kernhälften besser wiederfand. Später führte man aufgedruckte Nummern ein.
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128
06.03.2010, 00:05 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So, der Fussel ist nun wirklich raus (musste wieder zur Lupe greifen, da klebte noch was) und nun passt das
Rund 830mH sind etwas drüber, aber beim 100-Windungs-Test lagen die auch über AL1100. Errechnet macht das AL=1148,7889. Alles in Butter.

Habe mal einen 4,7n parallel gelegt und die Resonanz gemessen, war bei rund 2,45kHz. Also alles bestens, den Rest machen ausgesuchte Kondensatoren.

Guido
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129
06.03.2010, 09:33 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,
in Radios kann man keine Spulen (Schwingkreise) mit maximaler Güte einsetzen, denn je höher die Güte , desto geringer ist die Bandbreite. Du willst ja nicht nur den Baß hören, sondern auch die Höhen. Also muß ein Kompromiß zwischen Güte und Bandbreite eingegannen werden.
Du willst aber eine sehr geringe Bandbreite - wenige Herz, daß möglichst wenig Störfrequenzen (Oberwelle TV-Zeile u.ä.) empfangen werden. Da kannst Du die Güte aufs Maximum treiben. Also die Drahtstärke so dick wie möglich wählen und so luftig wie möglich wickeln. Letzteres machst Du mit Wachs eventuell wieder zu Nichte.


Hallo Robbi,
stimmt. Nicht bei allen Kernen sind die seitlichen Striche vorhanden, aber wo sie drauf sind sollten sie auch übereinander stehen . Die Paarigkeits-Zahlen sind zusätzlich aufgedruckt.
Nur uralte Kerne haben dies nicht.

Viele Grüße
Bernd
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130
06.03.2010, 10:03 Uhr
Deff

Avatar von Deff


Zitat:
Germaniumröhre schrieb
Nicht bei allen Kernen sind die seitlichen Striche vorhanden, aber wo sie drauf sind sollten sie auch übereinander stehen . Die Paarigkeits-Zahlen sind zusätzlich aufgedruckt.
Nur uralte Kerne haben dies nicht.

Genauso ist es!

Zitat:
robbi schrieb:
So ungenau und toleranzbehaftet war die Produktion von Schalenkernen nun doch nicht!

Kann nirgendwo Gegenteiliges geäußert finden...
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)
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131
06.03.2010, 10:09 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Bernd,

mal sehen. Wenns schlecht geht, wickel ich halt eine neue, kann ja noch üben. Dickerer Draht geht nur bei den 4600ern vom Menting, das will ich ja mal machen. Bei dem dünnen Draht ist halt das Problem, dass der zerreist wie nasses Papier. Also muss ein dickerer an die Enden und genau um das zu fummeln, muss man die Wicklung irgendwie leicht fixieren. Diese kleinen Fitzelspulen sind eh schon nix für ältere Hände.
Und ja, die Zusammenhänge von Bandbreite und Frequenzgang sind mir geläufig, auch das übrige HF-Geraffel so halbwegs. Bin ja seit über 43 Jahre mit dem Lötkolben befasst Finde allerdings immer wieder mal ein Thema, wo mir der Kopf qualmt.....

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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132
06.03.2010, 10:37 Uhr
holm

Avatar von holm

Kaufe Dir mal so einen Milchaufschäumer für Cappuchino.
Den Quirl am vorderen Ende kneifst Du ab und biegst den Draht zu einer Öse wie eine Rouladennadel mit einer Öffnung seitlich (also die Öse nicht ganz zu).

Wenn Du wickelst, dann wickele das Ende des dünnen Drahtes ein paar mal um die Hand, diesen Ring fädelst Du in die Öse und "schäumst" ein Bisschen. Das gibt eine Litze als Ende die garantiert nicht abreißt. Der Tip stammt aus der Praxis von Gerd Reinhöfer, der das wohl wissen muß..

Gruß,

Holm
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133
06.03.2010, 12:22 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Holm,
so ähnlich mach ich das mit einer Pistole für WireWarp (oder wie das heist), ein popliger Akkuschrauber geht auch. Das ganze hat aber einen entscheidenen Nachteil: Du hast zwar eine Litze, doch in dieser Litze leitet nur ein einziger Draht! Die anderen helfen nur als wörtliche Reisleine. Aber vieleicht reicht das ja, werde ich doch mal machen.

Guido
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Konfuzius
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134
06.03.2010, 13:44 Uhr
holm

Avatar von holm

Wenn Du die Litze am Ende verlötest ist das egal. Eine angelötete Litze macht das ja auch nicht anders.
Natürlich tut es auch ein Akkuschrauber und notfalls auch ne Handleier oder der Mixer von Muttern.Vom Staubsauger rate ich aber ab...

Solche Milchausschämer kriegst du Noname für einen Euro, insofern stört das dedizierte werkzeug nicht wirklich...

Gruß,

Holm
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135
06.03.2010, 14:49 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Da muss ich aus böser Erfahrung etwas wiedersprechen.
Ich hatte nämlich wie blöde nach dem Fehler gesucht, beide Spulenenden waren akkurat verlötet, aber keine Funktion. Es war tatsächlich die einzige wirklich kontaktführende Ader abgerissen, die anderen drumherum täuschten noch einwandfreien Zustand vor.

Aber egal, besser als die nackte einzelne Ader ist das sicherlich. lch suche also nach so einem Milchprömpel, der ist wahrscheinlich kleiner als so ein WireWarp....

Guido
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Konfuzius
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136
06.03.2010, 19:45 Uhr
holm

Avatar von holm

Ja, laß Dir aber keine Batterien dazu aufschwatzen. Die die ich dazu bekommen habe waren halb leer; damit meine ich ausnahmsweise mal nicht den Ladezustand, sondern den Inhalt...

Gruß,

Holm
--
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137
07.03.2010, 20:10 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So, nachdem ich vorgestern und gestern den neuen Genarator zusammengeprömpelt habe, konnte es an den erneuten Abgleich mit den verbauten Schalenkernen gehen.
Zunächst waren die 4,7nF-Kondensatoren an den Schwingkreisen zu viel. Das Ganze war bei rund 77,380kHz in Resonanz. Also die raus, kleinere rein und parallel ein paar Drahtstücken nach oben, um mit Parallelkondensatoren zu experimentieren. Irgendwie wollte das aber nciht so wie ich. Ich war längst wieder bei 4,7nF angekommen, stimmte immer noch nicht. Dann kam die Erleuchtung: Ich hampelte ja auf dem unteren Seitenband rum, da musste ich also die Kreiskapazität erhöhen! Gedacht getan und Bingo, mit ein par leinen im pF-Bereich konnte ich auf genau 77,490 abgleichen. Das reicht, die Pegelabweichung ist gerade so aus dem Oszi sichtbar, im wahren Leben unbedeutend.

Hier wieder Fotos....



Totalansicht vom "Messaufbau". In der Stellung waren sehr saubere Impulse am Ausgang. Ich habe extra noch mit meinen Generator Störfrequenzen bei 77,300 und 78,125kHz erzeugt, am Oszi waren Schwebungen zu sehen (am MP2), aber die brachten das Ding nicht außer Tritt.


Hier noch eine Detailansicht. Die angeprömpelten Kondensatoren werden morgen sauber an ihren Platz gelötet, dann kann ein erster Test mit der Uhr erfolgen
(so ich Zeit finde, der Job macht einen fertig, Notbetten für Pausin muss ich auch noch beschaffen)

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 07.03.2010 um 20:12 Uhr von Guido editiert.
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138
14.03.2010, 21:01 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Mir wächst ne Feder!

Nachdem der Empfänger eine Woche vor sich hin geblinkt hat, war heute aus heiterem Himmel Ende. Die LED flackert nur noch, das Oszibild sieht so aus, als ob eine starke NF einmoduliert wird.

Ich habe die Fehlersuche jetzt ergebnislos abgebrochen, mal sehen, ob morgen die Erleuchtung kommt.

Irgendwas muss den Geist aufgegeben haben.

So ein Mist, ich wollte doch stolz wie Bolle das Ding zum Klubtreffen vorzeigen....

Guido
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139
14.03.2010, 21:22 Uhr
Ralph



Hey Guido... es ist ne Freude Dich an diesem Projekt wirbel zu sehen und freu mich das es nächste Woche zu sehen sein wird... Hab auch mal sowas für ne Antennenanlage gebaut die dann die Kanäle der Reciever zitabhängig umgeschaltet hat .. Ging viele Jahre gut.. bis Handy's aufkamen!!

Ist das ne Idee checkt mal ob ein Handy oder sowas stört?

Gruß Ralph
--
Es geht alles erst richtig los !
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140
14.03.2010, 21:59 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Nö, da stört nix!
Ich habe alles ausgeschaltet was ging, nix. Das Ding spinnt plötzlich!

Ich werde morgen (wenn sich Zeit findet) Step-by-Step den ganzen Empfänger checken. Irgendwas muss sich verabschiedet haben. Ich hoffe nicht, das der A244.... Davon müsste ich eigentlich noch nen Sack voll haben, finde die derzeit aber nicht. Vielleicht ist auch einer der Abblockkondensatoren tot, dann könnte diese komische Modulation ein Schwingen sein. Ist aber völlig stochastisch, kein Muster erkennbar, sieht wie starkes Rauschen aus.

Guido
--
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141
16.03.2010, 00:49 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So, Fehler gesucht, gefunden und beseitigt (hoffentlich)
Wat war los?

Wie schon vermutet, es war ein Abblockkondensator, Zwar nicht tot, sondern halbtot. Das nervt besonders, das Dingends wirkt fast wie ein Modulator.

Jetzt ist das Impulsgeraffel wieder sauber da, aber ob ich es bis zum WE schaffe, den Abtastgenerator zu trimmen, ist fraglich.

Ich habe noch eine andere Antennenspule gewickelt, mit echter HF-Litze, doch das bringt garnichts. Der Schwingkreiskondensator muss genauso groß sein wie bei Lackdraht. Ich hätte vermutet, der müsse größer werden, da die Eigenkapazität durch die Seidenisolierung etwas geringer ist. Die Absolutspannung ist auch fast gleich, also kann man getrost CuL nehmen.

Dann habe ich noch meine Schachtel mit den A244 gesucht, aber nur die Basteltypen gefunden (R244, in den 80ern mal in Wermsdorf gekauft). Aus Jux und Dollerei einfach mal einen davon reingepiekt, Bingo! Der Empfänger bringt noch einen Zacken mehr Signal, wer weis warum die aussortiert wurden. Testweise habe ich noch einige der R244 getestet, alle besser als die Markenware. So kanns auch mal kommen....

Ein Makel hat die ganze Schose dennoch: Der Netztrafo streut brachial in den Empfänger bzw. die Ferritantenne. Den Empfänger soll man ja anschirmen, mach ich auch, muss nur mal ein paar Geträngkbüchsen suchen. Die haben das dünnste Blech, reicht vollkommen aus. Die Ferritantenne kommt sowieso per Buchse mit Abstand über das Gehäuse.

Jetzt gehts in die Federn....

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 16.03.2010 um 00:51 Uhr von Guido editiert.
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142
16.03.2010, 12:05 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

eventuell solltest Du zum Abblocken besser keramische Scheiben-Cs nehmen.
Bei den R244 liegt warscheinlich die Rgelspannung etwas daneben, was sich bei Dir als höhere Amplitude äußert.
Der Unteschied CuL zu HF-Litze fällt sicherlich wegen der niedrigen Frequenz kaum ins Gewicht. Denn selbst die LW-Spulen in Radios sind meist nicht mit HF-Litze sondern mit CuLS ausgeführt. Deine Wickelkapazität fällt wegen der großen Kreiskapazität nicht mehr ins Gewicht und für eine Festfrequenz ist die sowieso Wurscht.
Abschirmen würde ich eher die Uhr damit weder Trafobrumm noch Rechnerimpulse nach außen dringen, nicht den die Antenne. Der Ferritstab sollte sowieso etwas entfernt von magnetischen Materialien montiert werden, sons geht die Güte pfutsch.
Bei guter Empfangslage ist das aber auch fast Wurscht , solange kein Zeilentrafo sendet.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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143
16.03.2010, 19:53 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Bernd,

ich habe ja inzwischen keramische Abblockkondensatoren drin. Abschirmen wollte ich natürlich nicht die Antenne, macht ja auch etwas wenig Sinn Es wurde der Empfänger abgeschirmt, jetzt ist zumindest dem der Trafo wurscht.
Die Antenne wird natürlich etwas abgesetzt, die Zuleitung darf aber nicht zu lang werden. Eventuell bau ich die auch als aktive Antenne, dann ist die kein Problem mehr.

Ein anderes Problem macht mir aber Kopfschmerzen: Laut Beschreibung soll ja bei korrekt anliegenden Impulsen der EMR eine Prozedur starten, die diesen komischen "Abtastgenerator" ingang setzt. Und genau das passiert nicht. Die Impulse sind sehr sauber, liegen auch über "Ewigkeiten" durchgehend an, doch irgendwelche Impuls an MP2 sind nicht zu sehen. An Port 30 (Pin60) liegen die sauber an, an Port 37 (Pin61) sollen die ja wieder zum Abtastgenerator rausgehen, da tut sich aber absolut nix!

Ich werde mal sehen, irgendwo muss ich noch einen "Törken" gebaut haben

Guido
--
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Konfuzius
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144
16.03.2010, 20:24 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

So schnell geht das manchmal

Juhu, et jeeht!!!


Keine zehn Minuten nach meinem letztem Posting und die Uhr geht


Wat war passiert?
Was immer in solchen Fällen ist, der Fehler saß 40cm vor dem Bildschirm....
Ich habe doch glatt noch 2 Fehler gehabt. Zum Einen hatte ich den 220k-R im Abtastgenerator im Anfall von Wahnsinn durch einen 220-R ersetzt (klassischer Fall von Farbblindheit). Den gewechselt, nix
Dann nochmal Schaltplan und Layout verglichen: Ähm, Moment mal, da ist ja noch eine kleine Leitung zwischen Port 31 und Port 36 (Pin 1 und 2). Im Layout ist da nix.......
Ein Stück Fädeldraht und Schwups, der Abtastgenerator läuft.
Dann wollte ich nach Angleichanleitung diesen Abtastgenerator justieren, komme aber im Moment nicht an die Impulse vom Empfänger. Müsste also erstmal irgendwo einen kleinen Draht anlöten, aber testweise das Poti in Mittelstellung gedrechselt. Bingo! Nach ein paar Sekunden springt mir die Uhrzeit entgegen. "Welch Freude...."


So, jetzt nochmal hoch, den Abtastgenerator korrekt einstellen und dann zum Weinbrand greifen (Hab ick mir ja wohl vadient....)

Guido
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Konfuzius
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145
16.03.2010, 20:55 Uhr
Klaus



Hallo Guido,

herzlichen Glückwunsch zur neuen Uhr.

Ich finde Deine Bastelberichte immer großartig.
... und man kann so einiges dazu lernen.

Weiter so....

Aber nicht zu viel Weinbrand, sonst werden die Ziffern undeutlich :-)

Viele Grüße,
Klaus

Dieser Beitrag wurde am 16.03.2010 um 20:56 Uhr von Klaus editiert.
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146
16.03.2010, 21:41 Uhr
Rolli



Hallo,

Beim Aufräumen habe ich einen DCF77-Empfänger gefunden, der aus den 80er Jahren stammen dürfte; komplett diskret, aber offensichtlich mit guten Empfangseigenschaften, denn selbst im Keller habe ich ein stabiles Signal, wo andere Radios keinen Mux von sich geben.
http://www.imgimg.de/bild_DCF77Empffeb37f57jpg.jpg.html
Vielleicht nutze ich den Empfänger für obige Uhr; UB8820M habe ich noch.

Gruß
Rolf
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147
16.03.2010, 21:57 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Rolf,

nur zu! Man kann immer lernen dabei Und irgendwie hat ein Eigenbau immer was besonderes.

Hier noch weitere Fotos:


Hier mit vorgesteller Filterscheibe. Das sieht in Echt noch viel besser aus.


Hier mal ein Oszibild mit schlechtem Signal. Im Idealfall ist das ein komplett waagerechtes Impulsbild, unterbrochen nur durch die Austastlücken.


Hier der komplett eingepackte Empfänger. Es musste eine Keksdose als Blechlieferant herhalten.


In diesem Zustand ist das Signal relativ stabil.


Guido
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Konfuzius
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148
16.03.2010, 22:40 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Noch ein BIld....


Hier mein DCF-Monster neben einer "kommerziellen" Uhr. Diese ist der Bausatz aus dem Funkamateur, hauptsächlich wegen dem hochstabilen 10MHz-DCF-Frequenznormal angeschafft (lecker!). Angezeigt wird gerade der Pegel (Feldstärke).
-73dBm sind selbst für dieses Teil schon hart an der Übersteuerungsgrenze. Mein Teil daneben kackt ab (und wie ich gerade an den fotografierten LEDs sehe, hat auch dieses Ding abgekackt)

Das ist um diese Uhrzeit fast immer so, am stabilsten ist das Ding morgends.
Meine Uhr ist oben in der Werkstatt (Dachboden) auch nachts stabil, nur zwischen ca. 21 - 23.00 Uhr ist sie auch da etwas gaga.

Trotzdem ist mein Teil für einen Eigenbau Marke "DDR-Nachbau" vorzeigbar.
Am Empfänger werde ich in den nächsten Wochen noch etwas experimentieren, mal sehen was noch geht.
Ab morgen muss ich für den Job schaffen und ab Freitag für das Klubtreffen (Entwarnung: "Notbetten" sind reichlich vorhanden, hole ich Freitag ab)

Gruß
Guido
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Konfuzius
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149
16.03.2010, 23:02 Uhr
Ralph



@Guido.. Läuft die Uhr nicht weiter, wenn das Signal weg ist ?

Gruß Ralph
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150
16.03.2010, 23:18 Uhr
Guido
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Zitat:
Ralph schrieb
@Guido.. Läuft die Uhr nicht weiter, wenn das Signal weg ist ?

Gruß Ralph

Doch, das macht sie. Nur wenn der Strom weg ist.....

Guido
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151
18.03.2010, 02:15 Uhr
Guido
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Man glaubt es kaum

Heute war plötzlich der "Kondensatorfehler" wieder da. 2x ein Abblockkondensator im Orkus, das kann nicht sein. Zumindest war das Empfängersignal wieder völlig "vermoduliert".
Ich habe einen kleinen Platikstab genommen und vorsichtig alle Bauteile nochmal abgeklopft. An einer Stelle dann: Signal voll da! Das war am 4029, den gewechselt. Nix! Der Fehler blieb. Man brauchte nur mit dem Plastikprömpel leicht am 4029 vorbeistreichen, Signal da oder eben weg.
Wat is'n dat fürn Voodoozeuchs?
Fassung kontrolliert, nix. Leiterbahnen und Lötstellen kontrolliert, alles astrein!
Grummel!
Dann einen Zähler (Multitool2) an den Ausgang des Oszillators gehalten, soll 80kHz, ist irgendwas um 66kHz Plastikstab an IC-Fassung gehalten, 80kHz! Meine Augen wurden kugelrund!
Jetzt nochmal den Schaltplan gegriffen und was sehen die kugelrungen Augens? Einem Pin vom 4029 fehlt die Masse. Der bestimmt den Teilerfaktor mit und war je nach Laune mal H und mal eben L (scheiß CMOS, bei TTL herrscht da noch Ordnung).
So, jetzt hat der auch seine Masse und ich darf die Tage den Abgleich des Empfängers wiederholen. Nach Murphy liegt der jetzt gut daneben.

Na dann gute Nacht!

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 18.03.2010 um 02:16 Uhr von Guido editiert.
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152
18.03.2010, 08:55 Uhr
Deff

Avatar von Deff

Geiler Fehler, geile Beschreibung - meine Ohren hatten Besuch!
Definitiv ein merkwürdiger Zusammenhang zwischen Plastikstab und offenem Pin am 4029, vielleicht solltest Du den mal zum Zaubern anderer Dinge nutze!
--
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153
30.03.2010, 22:16 Uhr
Guido
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So, nachdem das Klubtreffen auch wieder Geschichte ist, mach ich mal an der Uhr weiter. Allerdings nicht wirklich (habe beruflichen Stress), doch einige Dinge aus letzter Zeit gibbet zu berichten.

Da der Netztrafo so wie er von mir "provisorisch" angeprömpelt ist, eher nach wilder Bastelei aussieht, habe ich noch eine Hauptplatine gezeichnet.
Mein Provisorium wird aber wohl bis zum Vererben bestehen bleiben, Provisorien halten sich bekanntlich seeeehr lange


So sieht dat Dingens aus. Auf das Lochraster kann man passende Printtrafos löten, dabei ist vorgesehen, die 230V-Schiene an den oberen und linken Feldern zu verlegen. Links vom Trafo passt noch ein kleines Netzfilter hin, so wie weiter oben gezeigt.

In der pdf diese hier sind Bestückungsseite, Platinenlayout und die vorgeschlagene Netztrafobeschaltung dargestellt.

Platinen könnte wieder Uwe machen, aber erst weit nach Ostern (er verreist)

Gruß
Guido

PS: Ich wurde gefragt, ob und wie ich den Abtastgenerator eingestellt habe. Ja, ich habe und zwar so wie in der Anleitung beschrieben. Leider habe ich dabei auf meinem Oszi kein wirklich sichtbares Bild zustande gebracht, also wurde ein längst geplanter Kauf vorgezogen. Es wurde ein USB-Oszi vom großen C (DSO 2090, 208,-Ocken, der wurde im FA für gut befunden) und life zum Klubtreffen der Abtastgenerator eingestellt. Das ging sehr gut, die Uhr lief danach auch "einigermaßen", trotz der gefühlten Tausend strahlenden Monitormonster

PPS: Ich habe endlich mal die Überschrift geändert (danke Rüdiger! )
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 30.03.2010 um 22:36 Uhr von Guido editiert.
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154
19.06.2010, 15:57 Uhr
Georg

Avatar von Georg

Da ich nun Dank Pollin stolzer Besitzer von 50 UB8840 bin habe ich mich auch mal an dieses Projekt gewagt. Die EMR und die Anzeige arbeiten, verhalten sich aber anders als beschrieben. Nach ca. 3 Sek leuchtet ein A in der Einerstelle der Sekunden nach weiteren 3 Sekunden leuchtet ein A in der Zehnerstelle der Sekunden. So setzt sich das bis zu den Stunden fort und beginnt von neuen.
Der Empfänger ärgert mich auch noch ein wenig. Auf den Ferritstab habe ich 380 Wicklungen mit einer Anzapfung bei 70. Mit ca 340 pF (die 40 pF bestehen aus einen Trimmer) bekomme ich die Antenne bei 77,5 kHz in Resonanz. Nur bei eingeschalteten Dipmeter (77,5 kHz) bekomme ich an XM1 2,5kHz ZF ansonsten kein Signal. Wo könnte der Fehler liegen?
@ Guido
Wie hast Du deine Antennenspule gewickelt?
--
DL5GSM ex DO5GSM DOK:X01 LOC:jo51pm
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155
19.06.2010, 20:34 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Georg,

wenn die As so langsam kommen, stimmt was mit den Zeiten nicht. Entweder ist ein Bit(Byte) im Eprom umgekippt (beim Brennen irgendwas gaga gegangen...) oder der verwendete Quarz ist Mist.
Oder Du hast irgendwo noch einen Platinenfehler.

Der Empfängerabgleich ist in der Tat nicht ganz so einfach, als ich mir das anfangs vorgestellt hatte (der Artikel suggeriert aber genau das). Ich habe zunächst die beiden Spulen extern auf 2,5kHz grob abgeglichen (Cs parallel geschaltet) und dann eingebaut. Dann direkt am Eingang des A244 (pin 1 oder 2) über etwa 100pF einen Generator angekoppelt (das andere Pin vom A244 muss über ca. 1-10nF an Masse). Den auf 77,5kHz eingestellt und die beiden ZF-Kreise nochmal etwas nachgetrimmt (wieder kleine Cs parallel gelötet). Das Ganze solange, bis mit leichten Verstimmen des Generators die Durchlasskurve des ZF-Verstärkers maximal aud genau 77,5kHz gezogen ist. Gemessen mit Oszi an XM1 oder viel besser an der anderen Seite des 1,8M-Widerstandes (R5). Dadurch geht die Kabelkapazität des Messkabels nicht in den ZF-Kreis ein. Die Bandbreite kann man bestimmt auf weniger als 10Hz trimmen, ich habe nur ca. 30Hz erreicht. Auch noch ganz schön!

Dann habe ich die Ferritantenne auch erstmal extern mit einem Generator vorabgeglichen (meine Dippersammlung geht erst bei ca. 100kHz los) Dabei durfte ich nur ca. 200pF Kreiskapazität verwenden, die Daten vom Ferritstab sind nicht bekannt.
Danach den Empfänger mit Antenne verheiratet und an den Generator eine kleine Spule gesteckt. Einfach ca. 5 Windungen 1mm Kupferdraht um den Daumen gewickelt, beide Enden ca. 100mm lang etwas verdrillt und an einen BNC-Stecker geprömpelt. Das Ding verwende ich seit Jahren für alles (Un)Mögliche. Diese Spule kann jetzt gut 20cm neben der Ferritantenne liegen die ZF an XM1 (wieder besser andere Seite R5) und beim Durchstimmen des Generators sollte bei 77,5kHz Maximum sein. Die LED muss jetzt ausgehen! Den Generator ruhig auch mal richtig weit durchstimmen, bei 82,5 kHz müsste die Spiegelfrequenz erscheinen, sonst aber nix. Erscheint irgendwo anders ein Maximum und ist dieses sogar noch größer, stimmt mit den drei Schwingkreisen was nicht.

Ich habe einen sehr genauen Generator (so ein DDS-Ding von ELV), irgendwas einfaches reicht dazu leider nicht. Zumindest muss die erzeugte Frequenz genau angezeigt werden (oder genauen Zähler parallel schalten), denn wie gesagt, Bandbreite sind ja nur wenige Herz!

Wenn alles gut abgestimmt ist und die Antenne mit der Breitseite Richtung Frankfurt/M zeigt, sollte beim DCF77-Empfang auch die LED ordentlich blinken. Wenn die mehr oder weniger flackert, ist irgendwo noch ein Störer (z. B. der Generator! Der muss aus!!). Leider ist genau das eben sehr häufig der Fall! Aber egal, wenn sie erstmal flackert, ist der Empfänger schonmal auf gutem Kurs

Im Moment komme ich selbst erstmal nicht so richtig weiter, andere Projekte, der Job und Arbeiten am Haus sind derzeit im Vordergrund.

Gruß
Guido
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Konfuzius
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156
20.06.2010, 22:34 Uhr
Georg

Avatar von Georg

Nun arbeitet dir Anzeigebaugruppe. Ich konnte an XM1 nur knappe 2kHz messen.
Quarz getauscht- brachte nichts C10 ausgelötet und siehe da Takt ist OK (8MHz) und Anzeige wie sie sein muss.
Am Empfänger habe ich ein ZF Maximum bei ca.77200 und 82900kHz da brauchen die Filter sicher noch einen kleinen Kondensator. Das werde ich Morgen mal in Angriff nehmen
@ Guido Besten Dank.
Georg
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157
20.06.2010, 23:43 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Georg,
bei 8MHz an XM1 (der Hauptplatine) schwingt der Quarz mit 16MHz, das ist wohl etwas viel! Erstaunlich, dass der U8820 das überhaupt mitmacht.

Oder liegt eventuell eine Fehlmessung vor? Womit gemessen?
Ich vermute mal Frequenzzähler, die zeigen mitunter völligen Blödsinn an. Je nach Triggerschaltung und -einstellung und Vorverstärker sind das gerne mal das Doppelte, Vierfache usw. vor allem bei TTL-Signalen. Die können einschwingen, überschwingen, starke "Dacheinbuchtungen" haben usw....

Wenn wirklich 8MHz an XM1, dann müsste die Firmware auf 16MHz umgerechnet werden. Aber wie geschrieben, das glaube ich zunächst mal nicht.

Guido
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Konfuzius
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158
21.06.2010, 07:09 Uhr
Georg

Avatar von Georg

Es ist ein 8MHz Quarz an XTAL1 und 2 , an XM1 messe ich mit G-2002.500 bei 30dB 4MHz. Das sollte ja so passen.
Der Empfänger (LED) blinkt nun im Sekundentakt die Anzeige bleibt aber
bei AA AA AA.
Wie funktioniert den dieser Abtastgenerator??

Georg
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159
21.06.2010, 09:01 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Georg,

4MHz an XM1 deutet auf einen 8MHZ-Quarz hin. Hast Du den auch in die Firmware eingetragen? (im Text gibt es eine Tabelle dazu)
Wenn nicht, original ist diese nur für 4MHz-Quarze gedacht. Dann kann natürlich der Abtastgenerator (bzw, die errechneten Zeiten) nicht stimmen.

Den Abtastgenerator hatte ich zunächst einfach in kurzen Schritten nach Backe eingestellt, das funktionierte auf Anhieb. Allerdings im März beim Klubtreffen ging nichts mehr, da zuviele Monitore und anderes Geraffel störten. Also habe ich den Abtastgenerator so wie im Text beschrieben eingestellt. Allerdings geht das mit einem "Stino-Oszi" nicht mehr, man kann das nicht richtig sehen. Ein Speicheroszi wäre die erste Wahl, hab ich aber nicht. Ich habe dann soeinen USB-PC-Oszi genommen (DSO2090, Voltcraft, von Conrad), damit konnte man dann die beiden Impulsflanken (siehe Text) ziemlich gut übereinander stellen. Damit habe ich dann auch in diesem Störumfeld zumindest kurzzeitig eine vollkommende Synchronisation hinbekommen.

Wenn die LED im Empfänger im Sekundentakt blinkt (also kurz aus geht), achte mal darauf, ob die 59. Austastlücke länger ist. Das sieht man ganz gut, die LED ist dann doppelt solange aus. Jetzt den Einstellregler auf der Hauptplatine aus der Mittelstellung in kleinen Schritten in eine Richtung verstellen (dazwischen immer bis zur 59. Sekunde warten). Wenns nicht geht, halt in die andere Richtung verstellen. Irgendwann springt Dir die Uhrzeit entgegen. Das Datum dauert dann noch eine Minute länger.

Gruß
Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 21.06.2010 um 09:28 Uhr von Guido editiert.
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160
22.06.2010, 08:26 Uhr
Rainer



Hallo Guido,
kann man nach einiger Zeit des "Empfängereinsatzes" schon ein Fazit bezüglich Langzeiterfahrungen ziehen? Läuft das ganze stabil und wesentlich besser als das übliche Conrad/ELV Geraffel? Lohnt der doch etwas erhöhte Aufwand des Aufbaues und des Abgleiches bei dem vorhandenen Ergebnis? Oder sollte man die Schaltung auf der vorhandenen Grundlage überarbeiten, also Quarzfilter usw... vorsehen. Oder vielleicht doch lieber was moderneres aufbauen?

Gruß
Rainer
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161
22.06.2010, 10:49 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Rainer,

sowohl-als-auch....
Es loht sich total, wenn man in die "kryptische Welt" der HF-Technik einsteigen möchte. Ist mit den popligen 77500 Herz natürlich noch absolut unterste HF (jeder der mit NF umgehen kann, kann das auch). Doch das Vorgehen bei Aufbau und abgleich von HF-Schaltungen ist hiermit schön darstellbar. Kleinere Fehler im Schaltungsaufbau und Messanordnung werden verziehen, ein Erfolgserlebnis stellt sich bald ein.
Zum Aufbau braucht man nur normales Lötgeraffel und keine SMD-Teile, alles ganz einfach. Der Abgleich setzt aber erstens Geduld voraus (wie immer bei Abgleicharbeiten) und zweitens mindestens einen guten Generator und einen guten Oszi (Speicheroszi wäre ideal). Ich kann ja nochmal Fotos vom Abgleichaufbau machen, derzeit ist mein Tisch aber mit diversem Zählerkram und GPS-Frequenznormalversuchen zugemüllt

Die Uhr läuft seit dem Klubtreffen still vor sich hin, manchmal hat sie Aussetzer manchmal nicht. Genau so, wie die daneben stehende "kommerzielle Uhr" aus dem FA-Shop. Der Empfänger muss aber unbedingt in ein Blechgehäuse (Stahlblech! z. B. Keksdose). Ohne nimmt er jede wilde Störung auch aus weiter entfernten Geräten auf. Wie an anderer Stelle schon geschrieben, ist z.B. mein DDR-Zähler G-2001.500 niemals zu betreiben. Der stört "wie Sau". Da wäre ein Conrad-Klecks wohl etwas besser, da keine Spulen und nur wenig Leitungslängen.

Die Schaltung mit den Spulen ist schon ok, aber nur wenn man die wickeln kann. So gesehen wären Quarzfilter viel viel besser. Nur woher bekommen?
Ich habe auch noch eine Schaltung mit abgleichbaren RC-Filter für die ZF liegen. Die Platine liegt auch schon gebohrt in der Schachtel, die Teile sind dazusortiert, ich müsste nur mal mit den anderen Dingen fertig werden.....
Die wird vielleicht nicht ganz die Trennschärfe der LC-Filter erreichen, ist aber viel einfacher aufzubauen.

Wer noch soeinen Conrad-Klecks rumliegen hat, kann damit in jedem Fall die Uhr zum Leben erwecken, der Empfänger kann ja in Ruhe immernoch gebaut werden.

Gruß
Guido
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Konfuzius
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162
29.06.2010, 08:30 Uhr
Georg

Avatar von Georg

Kleiner Zwischenstand:
Der DCF Empfänger arbeitet, ich habe die Impulse die den UB8820 zugeführt auf die serielle Schnittstelle meines PC´s geschickt und dort das Programm „HalloDCF“ (im Internet gefunden und vom Autor Gerhard Riesner bekommen ) gestartet. Zwei Minuten später
hatte ich die aktuelle Zeit.
Den Abtastgenerator bekomme ich nicht zum laufen, Heute Abend werde ich die Uhr mal auf
4MHz Quarz umstellen, möglicherweise sind die 8Mhz ja zuviel…

Georg
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163
29.06.2010, 10:15 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Georg,
herzlichen Glückwunsch zum Teilerfolg.
Das Programm tät mich auch interessieren....

8MHz sollte der U8820 schon verkraften können, nur er wird dabei viel wärmer, muss also nicht sein. Welche Hauptplatinenversion hast Du genommen? Bei einer hatte ich ja noch 2 Fehler. Damit läuft der Abtastgenerator nicht (hatte ich oben bei Nr.144 ja geschrieben) Dann war noch ein Fehler beim 4011, da müssen Pin 12 und 13 verbunden sein. Bei mir ging das auch ohne, ist aber CMOS und damit ein Lotteriespiel .

Gruß
Guido
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Konfuzius
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164
29.06.2010, 14:05 Uhr
Georg

Avatar von Georg

In meiner Version des Layouts fehlen natürlich auch die Brücken…
Da werde ich heute Abend doch zum Lötkolben greifen müssen.
@Guido
Du hast Post

Georg
--
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165
29.06.2010, 17:43 Uhr
Georg

Avatar von Georg

Sie lauft!!
Jetzt noch die Feldstärkeanzeige und dann ein Gehäuse…

Georg
--
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Dieser Beitrag wurde am 29.06.2010 um 17:45 Uhr von Georg editiert.
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166
29.06.2010, 17:53 Uhr
Ralph



Herzlichen Glückwunsch !!!

Ich bin auch im Kreis gesprungen, als meine Funkuhr damals das 1.Mal lief... und das ohne die heutige Meßtechnik, geschweigen denn das Wissen um das wie und warum genau hihi...

Viel Spaß damit wünscht Ralph
--
Es geht alles erst richtig los !
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167
29.06.2010, 17:56 Uhr
Enrico
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@Georg

Glückwunsch.
Wie hast Du das mit den Spulen denn gemacht?
Oder gab es von Guido welche?
--
MFG
Enrico
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168
29.06.2010, 17:58 Uhr
Enrico
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Mal noch ne Frage.

DCF kommt doch da aus Meinflingen bei Frankfurt her.
Zu DDR-Zeiten gabs doch glaube ich auch so ein Funksignal.
Was war denn das, und wo kam das her?
--
MFG
Enrico
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169
29.06.2010, 17:59 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Herzlichen Glückwunsch auch von mir!
Mein Gehäuse ist auch schon fix und fertig, allerdings nur im Kopf, da muss ich auch mal ran.
Den Abtastgenerator hast Du also auch nur "nach Backe" eingestellt? Oder hast Du ein Speicheroszi?
Ich seit heute schon (einen alten HP54501A), nur der Umgang damit ist arg Gewöhnungsbedürftig.

Ein paar Fotos von Deiner Uhr wären schön.

Gruß
Guido
--
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Konfuzius
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170
29.06.2010, 18:03 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Enrico schrieb
Mal noch ne Frage.

DCF kommt doch da aus Meinflingen bei Frankfurt her.
Zu DDR-Zeiten gabs doch glaube ich auch so ein Funksignal.
Was war denn das, und wo kam das her?

Hallo Enrico,

das DCF77 kam schon damals aus dem NSW Langwelle macht vor keiner Mauer halt.
Es gibt noch ein russisches System bei rund 66kHz. Das geht ähnlich, ist aber zu weit weg.

Guido
--
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Konfuzius
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171
29.06.2010, 18:23 Uhr
holm

Avatar von holm

Moskau 9,98Mhz oder so, da ist auch ein Zeitzeichensender der mit dem EKD ganz gut kommt, hat aber völlig anderes Protokoll.

Es gab auch zu DDR Zeiten einen DDR Zeitzeichensender, ich weiß aber nichts mehr drüber (Frequenz oder Protokoll). IMHO mehr um den LW Bereich gelegen.

Gruß,

Holm
--
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{s=(c>1?(h=atoi(v[1])):h)*h/2;for(R=6./h;s%h||(y-=R,x=-2),s;4<(P=B*B)+
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172
29.06.2010, 19:04 Uhr
Andreas



Der Sender lag bei 4525kHz. Hier mal ein Link http://www.funkstadt-nauen.de/fun00063.html Ich glaube diese Kodierung lief bis zum Ende.

Andreas
--
Viele Grüße
Andreas
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173
29.06.2010, 20:29 Uhr
Georg

Avatar von Georg

@Enrico
Die ZF Spulen habe ich mir aus 14x8 Schalenkernen AL 9800
mit 284 Wicklungen 0,1 mm CuL gewickelt. Die paar Wicklungen gehen noch mit der Handkurbel ganz gut. Die Antennenspule ist wie im Funkamateur angegeben mit Litze gewickelt, ich machte auch einen Versuch CuL da konnte der C fast 100 pF kleiner ein.
@Guido
Der Abtastgenerator lief auf Anhieb ohne Abgleich …
Es wird die Zukunft zeigen ob ich daran noch was drehen muß.

Georg
--
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174
30.06.2010, 10:13 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Guido schrieb
das DCF77 kam schon damals aus dem NSW

Recht interessant zu dem Thema:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitreisen/946721/
--
Kernel panic: Out of swap space.
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175
30.06.2010, 10:31 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Rüdiger,
ja, diese "Geschichte" kannte ich schon. Ich meinte mit meinem süffisanten Kommentar ja auch, das selbst für DDR-Funkuhren (gab es eigentlich eine industrielle Fertigung?) das Signal aus Mainflingen benutzt wurde.

Zeitzeichensender gab und gibt es ja noch sehr viel mehr.
Absolut am verbreitetsten und dennoch für Uhren derzeit kaum genutzt, ist das fast überall zu empfangene GPS-Signal. Denn die ganze Positionsbestimmerei ist nichts weiter als Zeitmessung oder präziser: Zeitdifferenzmessung. Mit GPS-Empfang habe ich mich intensiv beschäftigt, habe derzeit 2 GPS-Frequenznormale am laufen und muss sagen, die sind stabiler (viel stabiler) als das DCF77-Dingens aus dem FA-Shop. Ob sie genauer sind, kann ich nichtmal sagen, da fehlt mir eine Atomuhr zu.

Guido
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 30.06.2010 um 10:32 Uhr von Guido editiert.
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176
30.06.2010, 16:30 Uhr
Enrico
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GPS-Uhr hab ich in der Arbeit.
Lt. der Firma sind die vor längerer Zeit darauf umgestiegen, weil die doch weniger Probleme als DCF machen sollen.
Allerdings muss die Uhr auch mindestens 3 Satelliten sehen, und die 1. ging inzischen auch schon kaputt....
--
MFG
Enrico
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177
15.07.2010, 20:49 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Vom Autor selbst habe ich jetzt die Quellcodes zur Uhr erhalten und darf sie veröffentlichen:

http://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/elektronik:emrclock

Außerdem schreibt Uwe Godemann:

"Hallo liebe Fachkollegen,
ich bin erstaunt, dass sich heute noch jemand mit diesem Bauvorschlag
beschäftigt!
Nach dem Thread nach haben ja einige Leute allerhand Zeit investiert.
Mehrfach wurde schon festgestellt, dass die Schaltung ein wahres
Transistorgrab ist - tatsächlich waren so die Umstände. Ich habe nach
Veröffentlichung damals die Sache noch etwas fortgeschrieben:
Der Abtastgenerator ist schon lange durch Software ersetzt (man kann den
Schaltkreis einfach weglassen).
Einen EEPROM per I²C-Bus angebunden, damit bei Stromausfall nachts nicht die
Weckfunktion verschwindet. Ich lasse mich heute noch von der Maschine
wecken...
Der DCF77-Empfänger war das schwächste Glied (neben der Tatsache, dass
Controller und EPROM in alter MOS-Technik Strom ohne Ende ziehen), auch wenn
er immerhin so schmalbandig war, dass er trotz Oberwellen aus dem Fernseher
in dessen Nähe funktionierte. Der Abgleich ist eine Odyssee, hier empfiehlt
sich tatsächlich, einen aktuellen Empfänger zu verwenden.

Ich hatte auch mehrere Cross-Assembler für den U881 etc.
Wäre mal 'ne schöne Aufgabe, den Kram ins Netz zu stellen - falls es denn
jemanden interessiert."

--

@Guido: darf ich von Dir ein paar Bilder nutzen und Deine Unterlagen mit verlinken? Du hast in der großen PDF-Datei (29 MB) geschrieben:
Auf meiner Seite (www.guido-speer.de) werden zukünftig Erweiterungen und Änderungen dokumentiert sein. Wo ist denn das bei Dir zu finden? Ich würde das gerne verlinken. Du kannst übrigens die Quellen auch bei Dir mit auf die Webseite packen!
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)

Dieser Beitrag wurde am 15.07.2010 um 21:08 Uhr von volkerp editiert.
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178
15.07.2010, 22:55 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Volker,

wie das so ist, man möchte schon (an der Homepage was aktualisieren), doch die Zeit...
Inzwischen baut mir ein Kollege die Seite komplett in ein modernes CMS neu, deshalb ist nur der alte Stand online. Im August-September habe ich Urlaub, vielleicht komme ich dann ja dazu.
Was hier im Thread so an Bildern und Dokumenten von mir ist, kannst Du natürlich auf Deiner Seite verwursten

Die Änderungen von Uwe Godemann würde sicher nicht nur mich interessieren. Hat er Dir dazu Schaltungsunterlagen gegeben? Wie lautet seine Mailadresse?

Gruß
Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 15.07.2010 um 23:02 Uhr von Guido editiert.
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179
28.07.2010, 19:16 Uhr
Guido
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So, heute ist endlich mal etwas Regenwetter, ich habe keine Lust mehr zu Hof und Garten und vorhin kam eine Mail von Uwe Godemann rein. Er hat das Projekt ja 1990 nochmal modernisiert und mir heute die Skizzen geschickt.
Ich habe daraus Schaltplan und Platine gefummelt, ich hoffe auch korekt....



Hier die Schaltung, der EEprom ist beim Segor für knapp 1,50 zu haben. Der Rest ist ja wohl milionenfach in den Schachteln vorhanden


Hier die Platine (Original: 35mm x 33mm). Diese wird auf den "Expansionsport" der Hauptplatine gesteckt, dabei die Bauelementeseite Richtung Relais. Auf der Platine habe ich für die Resetschaltung 5xSi-Dioden vorgesehen, Uwe Godemann hatte 2x SAL41 und eine Si genommen. Das geht natürlich auch oder eine blaue LED. Zumindest sollten etwa 3,5V Flussspannung abfallen.

Wer das Resetgeraffel nicht braucht, kann wirklich ein winziges Stück Lochraster dafür verwursten. Bei Bedarf macht Uwe (der andere) sicher wieder Platinen.

Ach ja, die neue Firmware dafür hat Volker auf seiner Seite, allerdings nur als Sourcen. Die müsste erstmal assembliert werden. Wer hat Böcke darauf?
Mit der neuen Firmware etfällt auch der Abtastgenerator, die Teile können aber drin bleiben, stören nicht.

Guido
PS: Beim Segor gibt es nur den PCF8582, der hat doppelt soviel Speicher (256x8), ist aber zu verwenden. Der PCF8581 hat nur 128x8, ist aber nirgends zu bekommen.
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 28.07.2010 um 19:48 Uhr von Guido editiert.
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180
28.07.2010, 22:05 Uhr
Rainer



Klingt interessant! Wenn Uwe Platinen macht (vielleicht auch von der "restlichen" Uhr?) hätte ich Interesse! Ansonsten müsste ich mir erst das Sprint Layout zulegen und mich einarbeiten damit ich dort Outlines für meine Maschine bekomme. Ich bin eben Eagle-Arbeiter...

Wenn die neue Software den Abtastgenerator ersetzt wäre das schon ganz easy! Aber leider habe ich die Werkzeuge zum übersetzen nicht.
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181
28.07.2010, 22:37 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Rainer,
der Uwe hat auch die restlichen Platinen gemacht. Ob er noch welche hat und wann wieder neue, müsstetst Du mit ihm klären. Adresse oben bei 076.
Die kleine EEpromplatine muss ich ihm noch schicken.

Du musst natürlich wissen, welches Konzept: Anzeige gem. Anode oder Katode, Universalanzeigeplatine und welche Version der Hauptplatine.

Als EEprom sollte auch ein AT24C01 gehen. Der ist in fast jedem Kaugummiautomaten zu bekommen, kostet auch weniger.

Übrigens: Sprintlayout kann aiuch Fräsdateien erzeugen!
Hier die Datei ist mal ein Test der kleinen EEpromplatine. Allerdings gibt es dann keine Automassefläche.


Guido
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Dieser Beitrag wurde am 28.07.2010 um 22:47 Uhr von Guido editiert.
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182
16.08.2010, 22:11 Uhr
Bastelbär



Hallo alle miteinander

Ich habe mich heute mal hier angemeldet weil ich meine beiden Uhren nun fertig habe und hier mal zeigen möchte. Die Idee dazu habe ich ja auch hier in diesem Bastelfred von Guido gefunden. (Besten Dank an ihn für die Bereitstellung der Schaltunterlagen und Software)

Zu den Uhren bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Geplant war da nichts. Im Frühjahr hatte ich bei Pollin mal wieder Bastelsachen bestellt und aus Neugier mal ein paar Sortimente DDR IC 's mitbestellt.
Sozusagen Überraschungseier für Erwachsene. :-)

Als ein paar Tage später das Paket ankam war ich angenehm überrascht. Verschiedenste TTL IC fast alle in LS Version , alle gut verwendbar. A220D (TBA120) für ZF Basteleien , auch gut und jede Menge U256D und A270D , naja nicht so doll , und auch noch UB8840M.

Solche IC Gehäuse hatte ich noch niemals zuvor gesehen. Also mal Google bemüht und dabei fand ich auch diesen Fred hier. Es war also ein Z8612 von Zilog in einem für mich ungewöhnlichen Gehäuse.
Da mich Pollin damit gut versorgt hat , wollte ich nun auch mal damit experimentieren.

Ins Steckbrett ließ der Bursche sich nicht stecken , auch ein Stück Lochraster als Adapter kam nicht in Frage. Die Idee einen Z8612 zu besorgen (Dil Gehäuse) war nicht realisierbar. So lagen sie erstmal ein paar Wochen herum. Bis ich mir das Buch Einchip-Mikrorechner von Bormann / Rentzsch beschafft hatte. Nachdem ich alles darin über den UB8840M gelesen hatte , wusste ich genug um ohne Tests einen Einplatinenrechner zu bauen.

Die Standartschaltung (Titelbild des Buches) habe ich noch um eine Umsteckmöglichkeit zur Verwendung von 2716 und 2732 erweitert. Alle 4 Ports auf Pfostenstecker und die nötigen Anschlüsse zum Anschluss externen S-Rams ebenso. Also universell verwendbar.

Gleich eine Leiterplatte entworfen und mal 4 Stück als Erstausstattung gebaut.

http://www.pic-upload.de/view-8606581/1.jpg.html

Nun wollte ich diese natürlich testen. In Assembler habe ich bisher nur die MCS-51 Familie von Intel programmiert. Z8 noch nie. Einen Assembler dafür der unter Ubuntu läuft suche ich noch. Das letzte Developer Studio von Zilog habe ich aber schon gebunkert. Mal sehen. Aber ich hatte ja alles für die Funkuhr von Uwe Godemann. Also mal eben die Anzeigentreiber und den Abtastgenerator aufs Steckbrett geballert. Den DCF Takt von einer anderen Uhr über Optokoppler eingespeist und dann durften meine Einplatinenrechner sich beweisen.

http://www.pic-upload.de/view-8606650/2.jpg.html


So sah das Ding dann senkrecht auf der Couch stehend aus. Alles klappte wie geplant. Je länger die Uhr dann lief umso besser gefiel mir die ungewöhnliche Anordnung der Ziffern. Dabei fiel mir ein das ich so um die Jahrtausendwende zwei große Telefonanlagen die zur Verschrottung anstanden etwas erleichtern durfte.

Diese hatten je einen Einschub auf dem sich jeweils zwei niedliche Empfangsmodule der Firma Hopf befanden. Mit passenden Abschirmgehäusen. Diese hatte ich liebevoll abgelötet und mit Notizen zur Anschlußbelegung in einer Schublade versenkt. Superhets mit Quarzfilter , LC Filter , TCA440 , LM311 und ein paar Transistoren.

http://www.pic-upload.de/view-8606661/3.jpg.html

Ich fasste dann den Entschluss zwei Uhren aufzubauen. Also frisch ans Werk , Papier zusammengeleimt und mit Bleistift die Anzeigeplatinen entworfen. Dann die Platinen hergestellt und während der Lötlack trocknete aus dem Verschnitt gleich noch zwei 5V Netzteile dazu gebaut.

Eine Trägerplatte zugeschnitten und das ganze als Sandwich verschraubt.

http://www.pic-upload.de/view-8606675/4.jpg.html

So sieht das ganze von der Seite aus:

http://www.pic-upload.de/view-8606689/5.jpg.html


Hier nun die ganze Empfangstechnik:

http://www.pic-upload.de/view-8606700/6.jpg.html

Der schon gezeigte Empfänger auf der Platine , oben links seine eigene 5V Stabilisierung , in der Mitte unten der Abtastgenerator der keinen Trimmer enthält. Dafür aber zwei Lötfahnen an die nach Abgleich und Ausmessen des Potis ein entsprechender Widerstand gebraten wird. Der kleine Transistor rechts sorgt für den grün blinkenden DCF Takt ganz unten in der Anzeige.

Ganz oben die blaue Led leuchtet auf wenn in der letzten Minute ein Übertragungsfehler war. Also am besten gar nicht. Unter der Empfängerplatine ist die aktive Antenne zu sehen. Sie wird vom Empfänger über das geschirmte Signalkabel ferngespeist.

Der Ferritstab mit Bewickelung ist aus einem alten Radio. Die große Wicklung wird mit einem passenden Kondensator bei 77.5 kHz in Resonanz gebracht. Das geht mit Generator und Ossi sehr einfach. Der Feinabgleich erfolgt durch Verschieben auf dem Stab. Die kleine Wicklung koppelt das Signal an den Verstärker und Impedanzwandler aus.

Diese Schaltung wurde in den 80er Jahren in den Bausätzen der Firma Auerswald und in Bauvorschlägen von ELV oft verwendet. Einige davon (alle Selbstbau) laufen bei mir seit bald 30 Jahren
zur vollen Zufriedenheit (Entfernung zum Sender in Mainflingen ca. 700 km)

Mit den Billigmodulen wo statt anständiger Bauelemente Harzkleckse sind habe ich keine guten Erfahrungen gemacht.

Das Gehäuse der Antenne ist ein Stück PVC Rohr , die grünen Endkappen sind offiziell für Zaunpfähle gedacht. Sitzen sie nicht stramm kommen ein zwei Lagen gutes Isolierband auf die Rohrenden. Dann wird die Platine mit einem neuen Gefrierbeutel stramm umwickelt und in das Rohr geschoben. Sie ist dann gepolstert und hat festen Sitz im Rohr. Die Kappe mit dem Kabel hat einen Knoten als Zugentlastung. So ist die Antenne sehr robust und stabil. Das schöne ist , das auch große Kabellängen kein Problem sind.

Hier nun die fertigen Uhren unabhängig voneinander beim Aufsynchronisieren:

http://www.pic-upload.de/view-8606706/7.jpg.html

Eine Minute später haben sie es geschafft und hängen synchron am Sender:

http://www.pic-upload.de/view-8606711/8.jpg.html

Dann habe ich noch mal die Eproms rausgeworfen und durch EEproms ersetzt. (2816)
Das hat den Stromverbrauch dann um ca. 30 mA gesenkt. Besser als nichts. Die Stromaufnahme liegt je nach angezeigter Uhrzeit zwischen 290 und 400 mA.

Quarzfrequenz ist 3 MHz. Der 8840 wird nur ganz leicht warm. Da alles mit 5V läuft reichen 8-9 V am Ladeelko allemal. Also 9V mal 0,4A ergibt 3,6W , aufgerundet 4 Watt. Eine kWh geteilt durch 4W ergibt 250 Stunden Betrieb. Ungefähr alle 10 Tage verschlingt die Uhr eine , man kommt mit 3 kWh im Monat aus. Wenn man die für einen Euro bekommt kostet der Betrieb im Jahr also 12 Euro. :-)

http://www.pic-upload.de/view-8606717/9.jpg.html

Das solls gewesen sein. Das ganze ist nicht als Bauanleitung gedacht , es existieren zu den Platinen lediglich Bleistiftskizzen. Alle Leiterplatten sind handgezeichnet und mit Fe3Cl geätzt. Dann schön blank gemacht und mit Lötlack SK10 geschützt.

Die Schaltausgänge und Tasten habe ich nicht gebraucht und sind deshalb unbeschaltet bzw. mit Pullups belegt. Das einzige was wirklich unverändert ist , das ist der Eprominhalt , den habe ich original von Uwe Godemann übernommen. Vielleicht kann jemand Anregungen entnehmen , auch ich sehe mir gern andere Basteleien an und klaue die eine oder andere Idee.

Schönen Gruß
Rocco

Dieser Beitrag wurde am 25.01.2011 um 19:43 Uhr von Rüdiger editiert.
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183
16.08.2010, 22:24 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Rocco,

ungewöhnliche Umsetzung, aber warum nicht? Schön gemacht und sicher viel bei gelernt.

Nur mit den Bildern musst Du nochwas verändern. So wie jetzt, bekommt man die nicht geöffnet.
Du darfst das nicht mit diesen [url]s eingeben, sondern einfach nur den Link.
Wie das allerdings mit den Miniaturansichten geht, weis ich nichtmal, habe ich noch nie gemacht.


Schöne Empfängermodule, würdest Du mir einen davon abtreten? Gegen Bares oder andere harte Ware...

Gruß
Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 16.08.2010 um 22:30 Uhr von Guido editiert.
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184
16.08.2010, 22:27 Uhr
Bastelbär



Hallo Guido,

bin gerade am forschen warum es nicht geht. Habe ich noch nie gemacht.
Ich hoffe es noch hinzukriegen.

Gruß Rocco
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185
16.08.2010, 22:31 Uhr
Guido
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Zitat:
Bastelbär schrieb
Hallo Guido,

bin gerade am forschen warum es nicht geht. Habe ich noch nie gemacht.
Ich hoffe es noch hinzukriegen.

Gruß Rocco

Naja, fürs erste geht es, nur die Links einzufügen, dann kann man da draufklicken. So muss man den Link immer erst in den Browser kopieren.

Ich glaube Du musst nur den Link zur Miniatur einfügen, dann öffnet dieser Bilderuploader das Großbild. Versuch mal....

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 16.08.2010 um 22:34 Uhr von Guido editiert.
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186
04.10.2010, 15:43 Uhr
ACME



Hallo,

gesten habe ich mal den Dachboden bei meinen Eltern durchforstet und meine alte Elektronikkiste aus der Lehrzeit gefunden. Und siehe da, da war doch noch die alte "Funkuhr mit EMR" drin. Die ist aber niemals gelaufen und ich habe seit fast 20 Jahren nicht daran weitergebaut. Vielleicht schaff ich es ja jetzt ;-)

Schön, dass es dieses Forum gibt. Eine Z1013 "Mainboard" lag nämlich auch noch in der Box. Falls jeman Interesse hat das auszuprobieren.....

Also, ich würde die Uhr gern neu aufbauen.
Könnte mir jenamd einen oder zwei 8840 und vlt. noch einige Schalenkerne vermachen?
Das Eprom muss ich mal auslesen, weiß nicht mehr, welcher Code genau drin ist (Takt). Sollte doch mit nem Atmega32 gehen.

Markus
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187
04.10.2010, 21:26 Uhr
Guido
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Hallo Markus,

willkommen in der Gemeinde

Die U8820 oder auch U8840 kannst Du von mir haben, programmierte Eproms auch. Schalenkerne hab ich auch noch, doch die Wickelei ist nicht ohne. Zum Testen und wenns nicht superoriginal sein soll, geht auch ein x-beliebiger DCF77-Empfänger vom Conrad oder Reichelt oder....
Den Satz mit dem Atmega32 habe ich allerdings nicht einordnen können....

Guido
--
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Konfuzius
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188
04.10.2010, 21:58 Uhr
ACME



Hallo Guido,

och nee, die Eproms mach ich mir lieber selber ;-) Wird ja sonst nur so ne Art Bausatzzusammenbauer. Wozu hammer denn Elektroniker gelernt ;-)
Ja ne Schippe 8840 würd ich ja nehmen. Mein Pollinüberraschungsei enthielt leider nur Russenchips. KT155 irgendwas...
Mit dem Atmega will ich mein vorhandenes Eprom auslesen. Also 10 IO Pins für Adr. , 8 für Daten. Nur so, um zu sehen ob der Code noch richtig drin ist. Hatte früher einen Programmer, der das "zu Fuß" erledigt hat. Der war mal notwendig, weil in meiner Melodieklingel ein Tonfehler drin war. Aber weg isser...
Vlt nehm ich so einen fertigen DCF77 Empfänger. Um HF hab ich mich immer erfolgreich gedrückt, daher fehlen mir auch sämtliche Spulenkörper etc. in meiner Schachtel.

Gruß
Markus
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189
05.10.2010, 00:22 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
ACME schrieb
Hallo Guido,

Ja ne Schippe 8840 würd ich ja nehmen. Mein Pollinüberraschungsei enthielt leider nur Russenchips. KT155 irgendwas...

Ok, machen wir dann per PN

Zitat:
Mit dem Atmega will ich mein vorhandenes Eprom auslesen. Also 10 IO Pins für Adr. , 8 für Daten. Nur so, um zu sehen ob der Code noch richtig drin ist. Hatte früher einen Programmer, der das "zu Fuß" erledigt hat. Der war mal notwendig, weil in meiner Melodieklingel ein Tonfehler drin war. Aber weg isser...

Aha, nun verstanden


Zitat:
Vlt nehm ich so einen fertigen DCF77 Empfänger. Um HF hab ich mich immer erfolgreich gedrückt, daher fehlen mir auch sämtliche Spulenkörper etc. in meiner Schachtel.
Gruß
Markus

Nun, die 77,5kHz sind bei Weitem keine richtige HF. Jeder der NF und Digital kann, kommt auch damit zurecht. HF fängt bei mir erst ab einigen MHz an
Nur das mit den Spulen ist fummlig, doch die hat man bei NF in guten Filterketten ja auch Wie schon weiter oben geschrieben, ich habe noch einen Empfänger ohne Spulen in der Pipeline, doch das wird nun wohl doch erst im Winter was. In diesem Jahr habe ich dermaßen Stress im Job (und zuhause mit Renovierungen), das ich fast nur zum schreiben komme.

Also schick mir mal ne PN

Guido
--
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Konfuzius
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190
03.12.2010, 16:03 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Andere Leute bauen andere Uhren

http://lovedbdb.com/nudemenClock/

Ins Bild klicken wechselt Digital/Analog
--
1. Grundgesetz der Messtechnik?
Wer misst misst Mist!
DDR-Schaltkreise, Elektronikarchäologie, MC80, K1520,
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191
04.12.2010, 21:16 Uhr
Germaniumröhre



Na , Karsten,

Du kannst ja Uhren haben (brauchen) oder so ähnlich ...

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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192
23.04.2015, 16:04 Uhr
holm

Avatar von holm

Da mich Guido mit Platinen versorgt hat: Gibts eigentlich irgendwo ein Download zum Schaltplan oder der Bestückung dieses Weckers? Ich habe den Funkbummi nicht...

Gruß,

Holm

..ok, erledigt, ich habe das zip-File gefunden.
--
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Dieser Beitrag wurde am 23.04.2015 um 16:14 Uhr von holm editiert.
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193
28.04.2015, 13:55 Uhr
holm

Avatar von holm

...Also zum Empfänger muß ich nochmal meinen Senf dazu geben, ich habe nicht verstanden warum im Original so perverse Schalenkerne eingesetzt werden und habe deshalb auch bei Microcontroller.net in "HF Funk und Felder" nochmal nachgefragt. Es sieht so aus, also b da auch Keiner so recht nachvollziehen kann was das soll.
Die original verwendeten Kerne haben einen AL von 1100 was eine Induktivität von 0,8 Henry ergibt, das wird da zusammen mit einem Kreiskondensator von nur 4,7nF zum Einsatz gebracht, die Kreisgüte wird dabei eigentlich lausig. Des Weiteren neigen die Kerne ohne Luftspalt zum driften mit der Temperatur, so sonderlich stabil wird das also nicht.

Ich habe kurzerhand vorhandene Kerne benutzt (wegen Guidos fertiger Platinen) bei denen die Halterungsarmaturen zur Platine passen. Vorhanden war z.B. MF163 mit AL100. Ich habe 925 Wdg. 0,06 Cul (oder so, nicht exakt gemessen) da mit meiner ollen Kandulla draufgespult und die Kreiskondensatoren kurzerhand auf 47nF vergrößert. Die Kreisgüte sollte höher sein (http://home.arcor.de/wetec/rechner/cskreis.htm), der DC-R der Spulen liegt bei 135 Ohm. Der koppelkondensator C10 wurde von 120 auf 330pf erhöht.

Nach dem ich den fälschlicherweise eingelöteten TCA740 (FFO) dan wieder ausgelötet und einen TCA440 eingelötet hatte (muß mal die Klüsen aufmachen) funktionierte der Empfänger prinzipiell, war allerdings viel zu unempfindlich. (Ich bin hier gernell nicht mit all zu hohem DCF - Pegel gesegnet, habe Probleme auch mit kommerziellen Empfängern und muß nach funktionierenden Ecken suchen), Dabei hatte ich schon einen 20cm langen Ferritstab benutzt (und einen Drehko mit dem sich auch ein sauberes Maximum finden lies).
Ich konnte mir auf dem Oszi das DCF Signal ansehen und die ZF Kreise relativ unkompliziert auf das Maximum mit den vorhandenen Abgleichkernen abstimmen (soo scharf sind die nicht) aber es langte mit dem Pegel hinten und vorne nicht um die Schaltstufe mit dem V4011 auf zu steuern.
Also bin ich nach Pegel suchen gegangen und habe mir das Oszillatorsignal vorgenommen, dazu den 27Kohm Widerstand ausgelötet und durch einen 47K Einstellregler ersetzt.
So wie ich den Regler verstellt hatte wuchs das ZF Signal bis es nicht weiter stieg. Das Optimum wurde bei einer Signalamplitude von ca 500mV erreicht, das entspricht bei dem TCA440 (scheinbar irgendwie östliche Herkunft, kann das nicht deuten, da steht CUETCA440 drauf) einem Widerstand von 43Kohm in Reihe zu dem 22nF Kondensator. Ich habe nochmal in die Applikationshinweise zum A244 geguckt ...Oszillatoramplitude 500mV .. aha... na sowas. Der Mischer war also vollkommen übersteuert.

Der Laden ging nun schon besser, aber Ausgangsimpulse kamen trotzdem nicht. Ich habe dann aus der (abgesetzten) Ferritantenne eine Aktivantenne gebaut, Das Gate eines KP303E an das heiße Schwingkreisende, Source mit 4,7K nach Masse, und an der Source über einen 47nF C Das Signal für
Anschluss 1 des A244 ausgekoppelt. Das Drain über 100 Ohm an die +10V die an XM4 aus der Platine fallen und am Drain mit 47nF nach Masse geerdet. Der nun übrige Eingang 2 das A244 (die sind gleichberechtigt) über 47nF nach Masse. Die Anzapfung der Ferritstabspule bleibt frei.

Und nun: Tadaaa... geht ihm.

Der Rest ist noch nicht fertig.

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 28.04.2015 um 14:13 Uhr von holm editiert.
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194
28.04.2015, 15:56 Uhr
holm

Avatar von holm

....aaaalso, die seltsamen Erfahrungen mit dieser Schaltung gehen noch weiter...

Ich war doch nun mal neugierig und wollte herausbekommen ob mein CUETCA440 (ich vermute einen K174XA2 dahinter)evtl. komisch ist und ein anderer IC vielleicht bessere Ergebnisse bringt.
Nun, ich habe von vielen DDR Ics etliche da, aber hier sieht es dünne aus. Ich hatte 4 Stück dieser CUETCA440 wovon einer nun in der Tonne ist da er offensichtlich nicht mal Strom aufnimmt (Schaltung frißt mit dem Ding die Hälfte) und auch nichts hinten raus kommt. Bei den anderen 2 Stück und einem einzelnen DDR A244 den ich mal wo ausgelötet hatte (muß wohl irgendwas aus Köpenick gewesen sein, der hat 3 grüne und einen roten Farbpunkt drauf, irgendwie ausgemessen) zeigte sich ein "Zustopfeffekt". Die Schaltung lief an, der Pegel ging etwas hoch und wurde dann extrem mickrig.
Als Ursache stellte sich die Regelung heraus. Am Anschluß 9 befindet sich ein 10µ Elko und ein sehr hochohmiger Widerstand von 2,7Meg nach Masse um eine große Regelzeitkonstante zu erreichen, gespeist wird das über 330K von einem Transistor der als Gleichrichter wirkt und in Kollektorschaltung
am ZF Ausgang hängt. Eine Betrachtung der Innenschaltung ds A244 fördert zu Tage das der Anschluß 9 die Basis eines PNP Transistors ist, der mit seinem Emitter und einen Widerstand an der internen Versorgung hängt. es fließt also der Basisstrom dieses Transistors auf Anschluß 9 heraus und lädt den externen C auf wenn dieser nicht mit einem ausreichend niedrigen Widerstand nach Masse verbunden ist. Der Verstärker regelt sich abhängig von den Exemplarstreuungen selbst zu und macht völlig dicht.
Davon sind nicht nur die beiden CUETCA440 betroffen sondern auch der irgenwie ausgemessene A244D.
Wenn ich dem 2,8Meg noch 1,3Meg parallel schalte ist der Effekt weg und alle verbliebenen 4 ICs funktionieren etwa gleichermaßen gut. 820K dürften also ein brauchbarer Wert für diesen R sein, ggf. müßte man den C von 10µ entsprechend vergrößern um die Zeitkonstante wieder zu verlängern.

Erstaunlich das Ihr Alle mit diesem Ding keine Probleme hattet..

Ich nehme gerne mal ein paar andere A244 zum experimentieren entgegen, kann Euch dafür mit A281, A283, A225 und A4100 zuschütten...


Gruß,

Holm
--
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195
28.04.2015, 16:33 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Holm,
ich habe da auch mit einigen R- und C-Werten gespielt, hab das aber nicht mehr so richtig im Kopf. Ich habe noch einige Dutzend 244er im Köcher, weiß nicht mehr, ob ich speziell ausgesucht habe. Wenn, dann müsste das hier im Thread stehen.
Die Spulen hatten bei mir etwa 800 Windungen, allerdings habe ich mit den Kreis-Cs spielen müssen.
Ich habe noch eine Schaltung ohne Spulen, sogar eine Platine dafür, doch nie aufgebaut. Die kann ich ja nächste Woche mal zusammenhäkeln. Erst müssen alle Spannungsnormale raus sein (hab noch Stress mit Maifeiern)

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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196
26.12.2016, 22:30 Uhr
karsten33



Hallo allerseits,

hat noch jemand Plattinen für das projekt übrig?

Viele Grüße
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197
14.11.2017, 07:10 Uhr
KabaSoft



Hallo Freunde,

ich bin nach fast 2 Jahren gesundheitsbedingter "Abstinenz" wieder zurück. Im Januar ist noch einmal 6 Wochen Krankenhaus und AU angesagt, aber ich darf mich dann bewegen etc.

Ich finde dieses Projekt einfach nur toll... oder "geil" wie es heute so heißt.

Frage: Kann ich, wenn noch jemand einen Platinensatz übrig hat und abgeben möchte, einen Satz käuflich erwerben?
Das Projekt würde mich in der AU-Zeit sicher wieder in die Welt der Elektronik zurückbringen.

Danke und liebe Grüße

Wolfgang
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198
06.12.2017, 10:54 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo,
ich selber habe leider nur noch einzelne Anzeigeplatinen (2-3 unterschiedliche). Aber in China ist ja eine Fertigung in relativ kurzer Zeit möglich, Qualität scheint auch zu passen. Die Daten könnte ich zur Verfügung stellen.

Guido
--
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Konfuzius
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199
06.12.2017, 23:29 Uhr
KabaSoft



Hallo Guido,

super! Wenn ich die Dateien bekommen kann, ist es doch einfacher. Bitte nicht lachen, aber ich habe angefangen das Projekt in KiCAD einzuhacken und bin schon zu ca. 75% fertig….
Ich werde es trotzdem durchziehen. Aber wenn ich die Platinen fertigen lassen kann, kann ich schon mal losstarten. Danke!

LG Wolfgang

Germany / Deutschland
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200
07.12.2017, 00:03 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
KabaSoft schrieb
Hallo Guido,

super! Wenn ich die Dateien bekommen kann, ist es doch einfacher. Bitte nicht lachen, aber ich habe angefangen das Projekt in KiCAD einzuhacken und bin schon zu ca. 75% fertig….
Ich werde es trotzdem durchziehen. Aber wenn ich die Platinen fertigen lassen kann, kann ich schon mal losstarten. Danke!

LG Wolfgang

Germany / Deutschland



Schick mir mal eine Mail.

Guido
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Konfuzius
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201
27.12.2017, 15:19 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Nun fass ich das Dingens doch noch mal an

Enrico drängelt zum Wickeln der Spulen, meine Lust darauf hält sich in Grenzen...
Irgendwo weiter vorne hatte ich ja schonmal einen anderen A244er Empfänger erwähnt, dieser kommt ohne Spulen und mit wenig Abgleich aus.
Die Platine ist auch kleiner, dazu gibbet eine aktive Antenne.


Hier die Schaltung (Fundstück aus den Weiten des Netzes)
Gegenüber dieser Schaltung habe ich auf der Platine noch einen einfachen Spannungsregler und ein Lochrasterfeld vorgesehen.


Bestückungsseite. Auf dem Lochrasterfeld kann man bei stehendem Quarz eine einfache Transistorschaltung stricken um das Ausgangssignal bei Bedarf zu invertieren. T1 und die Z-Diode sind der Spannungsregler. Die ursprünglich im Plan verwendeten 2,55kOhm-Rs habe ich durch 2,2k plus 470er Spindeltrimmer ersetzt. So kann man die Frequenz der RC-Filter besser einstellen.


Lötseite. Platinenmaße mit akt. Antenne: 90x50mm

Ein paar Platinen gebe ich "die Tage" in Auftrag. Die Gerberdateien können Interessierte aber auch haben.

Guido
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Konfuzius
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202
27.12.2017, 15:49 Uhr
Enrico
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Zitat:
Guido schrieb
Nun fass ich das Dingens doch noch mal an

Enrico drängelt zum Wickeln der Spulen, meine Lust darauf hält sich in Grenzen...



Hhmmm, mir hält sich Deine Lust aber nicht in Grenzen
Dann habe ich ja nen Stapel Platinen sinnlos rumzuliegen.

ist der dann mit dem Empfang besser?
Aktive DCF Antenne mit ca. 15cm Ferrit habe ich ja noch noch zu liegen.

PS: ich drängel aber ab und zu auch noch bei den Andruckrollen, auch wenns
aktuell nicht akut ist.
--
MFG
Enrico
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203
27.12.2017, 16:02 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ich seh schon, ich muss irgendwann die Wickeltrude anwerfen.
Aber warum "Stapel"? Ist doch nur der Empfänger....

Ob der nun besser ist, weiß ich nicht, zumindest ist er kleiner und ohne Spulen!
Wenn ich mich nicht verrechnet habe, arbeitet das Dingens mit einer ZF von 76,1kHz. Diese stellt man an den beiden Spindeltrimmern genau ein.
Aus dem 4060 sollten an Q5 153,6kHz zum Mischen raus kommen. Minus 76,1kHz ergibt 77,5kHz = Bingo!
Die Aktivantenne kann mit x-beliebigen NPN-Transen bestückt werden. Den Eingangs-FET gibt es mit zwei unterschiedlichen Pinnings, daher habe ich dort das Gate 2x aufgeführt.

Guido
Update:
Doch verrechnet ZF ist 700kHz, an Q5 kommen 76,8kHz raus.
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 16.02.2018 um 23:26 Uhr von Guido editiert.
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204
27.12.2017, 18:36 Uhr
Enrico
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Na, ich habe ein Stapel von diesen Empfängerplatinen zu liegen.

Diese aktive Antenne ist schon fertig, im org.
vom Hersteller.
Hatte ich Dir da nicht auch mal eine in die Hand gedrückt?
"Meinardt" oder so ähnlich?
--
MFG
Enrico
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205
27.12.2017, 19:06 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Enrico schrieb
Na, ich habe ein Stapel von diesen Empfängerplatinen zu liegen.


Oha....


Zitat:
Enrico schriebDiese aktive Antenne ist schon fertig, im org.
vom Hersteller.
Hatte ich Dir da nicht auch mal eine in die Hand gedrückt?
"Meinardt" oder so ähnlich?


Kann sein, muss dann auch irgendwo liegen
An den Empfänger kann man sicher auch andere aktive stöpseln, wenn sie mit ca. 10V klar kommen. Leider finde ich die Beschreibung zu diesem Empfänger nirgends mehr, ist aber eigentlich selbsterklärend.

Ich habe gerade mal kalkulieren lassen: bei 10 Platinen kostet Stück 50 Cent. Billiger geht ja kaum Ich werde einfach mal 10 mitbestellen.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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206
27.12.2017, 19:59 Uhr
Enrico
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Na, aber ob die dann auch was taugen?
--
MFG
Enrico
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207
27.12.2017, 20:22 Uhr
octron03blue



Hallo Guido,
wenn du welche machen lässt - ich würde für 2 Stück die Hand heben.
Hast Du zufällig noch eine Rechner- und Anzeigeplatine ?
Viele Grüße
Frank
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208
27.12.2017, 20:50 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Enrico schrieb
Na, aber ob die dann auch was taugen?


Warum nicht? Die bisher (heute) von AllPCB gelieferten sind gut.


Zitat:
octron03blue schrieb
Hallo Guido,
wenn du welche machen lässt - ich würde für 2 Stück die Hand heben.
Hast Du zufällig noch eine Rechner- und Anzeigeplatine ?
Viele Grüße
Frank


Danach wurde ich schon öfter gefragt: Eventuell ungebohrte. Allerdings bisher noch nicht gefunden....
Ich such noch mal...
2 Empfänger-Neu ist notiert.

Guido
--
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Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 27.12.2017 um 20:53 Uhr von Guido editiert.
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209
29.12.2017, 16:03 Uhr
octron03blue



Hallo Guido,
wäre toll wenn Du noch Platinen findest.
Viele Grüße Frank
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210
29.12.2017, 16:56 Uhr
Heiko_P



Hallo Guido,

falls du von den Empfängerplatinen in (201) zwei Stück übrig hast, dann würde ich die gern nehmen. Schick mir bitte eine PN ob das klappt.

Gruß
Heiko
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211
04.01.2018, 14:32 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo,
als Beifang zu den E-Lasten habe ich ja ein paar Platinen für dieses Projekt machen lassen.
Die neuere Empfängerplatine und die von U. Godemann weiter oben beschriebene EEpro-Reset-Steuerung.

Da sind ein paar über.






Wer sich auch an den E-Lasten beteiligt hat, dem schick ich bei Bedarf gleich welche mit, wenn nicht, geh ich das erst an, wenn ich die E-Lasten durch habe.

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 04.01.2018 um 14:36 Uhr von Guido editiert.
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212
04.01.2018, 14:40 Uhr
Enrico
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Die Platinen sehen schon optisch etwas anders aus, als von Anderen.

Es täuscht sicherlich, dass die Bohrungen für den IC so klein aussehen?

Bin mal gespannt, wie das wird.

Ach ja, die Kupferdicke ist doch die übliche, oder sparen die da dran?
--
MFG
Enrico
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213
04.01.2018, 14:47 Uhr
octron03blue



Hallo Guido,
ich hebe die Hand für 2x Empfänger-neu (siehe auch 207) und 2x EEpro-Reset-Steuerung.
Und natürlich für Rechner- und Anzeigeplatine, falls Du beim Suchen fündig wirst.
Danke schon jetzt und viele Grüße
Frank
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214
04.01.2018, 15:01 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Enrico schrieb
Die Platinen sehen schon optisch etwas anders aus, als von Anderen.
Es täuscht sicherlich, dass die Bohrungen für den IC so klein aussehen?
Bin mal gespannt, wie das wird.
Ach ja, die Kupferdicke ist doch die übliche, oder sparen die da dran?


Ja, die Bohrungen kommen mir auch klein vor, doch ein probehalber gestecktes IC passt.
Ich werde zukünftig etwas größere Bohrungen als nötig zeichnen. Ich vermute die haben beim Umrechnen Metrisch in Zolle Probleme. Wenn ich die Exellon-Datei in Zoll generiere, wird das angemeckert (irgendwo habe ich da einen Törken)
Egal, da einseitige Platine kann man im Zweifel ein paar aufbohren.

@Frank,
ja, Du bist schon notiert, doch lass mich erst das andere Projekt abschließen.

Guido
--
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Konfuzius
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215
05.01.2018, 00:42 Uhr
hellas



Guido, da heb ich doch mal fix 2x den Zeigefinger für deine Empfängerplatinchen.
Bin ich zu maßlos, wenn ich gleich noch nach einem Satz Rechner- u. Anzeigeplatine frage...?
Würde ja alles bestens mit in die die EL-Sendung passen ;-)

Dieser Beitrag wurde am 05.01.2018 um 00:43 Uhr von hellas editiert.
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216
21.01.2018, 22:15 Uhr
RenéB



Hallo,
nach dem hier im Forum mehrere Projekte zum Thema Funkuhr laufen, habe ich auch ein wenig in alten FAs rumgeblättert. Hat jemand shon mal diese Empfängerschaltung ausprobiert?



Die Idee fand ich witzig.

Gruß René
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217
21.01.2018, 22:22 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Naja, so richtig witzig finde ich das nicht. Einfacher Empfänger mit nachgeschaltetem Stereodecoder? Hätteste mal den Artikel dazu mit kopiert

Guido

Update: Ich verhirne gerade den Artikel.... Noch immer nicht überzeugt
Den genannten AM105 (AM ZF-Filter) wird man ja auch kaum noch in den Schachteln haben. Es ist eben nicht "nur ein" Wickelteil, es sind mindestens zwei.
--
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Dieser Beitrag wurde am 21.01.2018 um 22:38 Uhr von Guido editiert.
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218
21.01.2018, 22:45 Uhr
RenéB



pas de probleme




Gruß René
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219
21.01.2018, 22:48 Uhr
Guido
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Zitat:
RenéB schrieb
pas de probleme
.....
Gruß René


Musst mal Deinen Scanner reinigen

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 21.01.2018 um 22:49 Uhr von Guido editiert.
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220
21.01.2018, 22:50 Uhr
RenéB



Ich glaube der AM105 wird durch den C3 auf die gewünschte Frequenz gebracht. Dass sollte man mit einem anderen AM ZF-Filter auch machen können. Dann muss man nicht wickeln.
Bin ich zu naiv.

Gruß René
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221
21.01.2018, 22:56 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
RenéB schrieb
Ich glaube der AM105 wird durch den C3 auf die gewünschte Frequenz gebracht. Dass sollte man mit einem anderen AM ZF-Filter auch machen können. Dann muss man nicht wickeln.
Bin ich zu naiv.
Gruß René


Wahrscheinlich...

Das Ding wird hier als Oszilatorspule misbraucht, die Rückkopplungwicklung (an Basis) muss schon halbwegs passen. Irgendwo im FA gab es mal Daten zu diesen ganzen Filterserien.

Guido
--
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Konfuzius
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222
21.01.2018, 23:20 Uhr
RenéB



Das war nicht mein Scanner. Es war glaube ich in scribd.com. Ich hatte nach dem U125 gesucht und habe dann etwas durch die Hefte gestöbert. Dabei habe ich auch den C520 mit automatischer Bereichsumschaltung wieder gesehen.
Aber wir komen vom Thema ab :-)

Gruß René
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223
21.01.2018, 23:27 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Na hier dann mal lesbarer



Guido

Kacke, das wird durch die Bildersoftware im Forum verschmiert.!
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 21.01.2018 um 23:28 Uhr von Guido editiert.
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224
21.01.2018, 23:28 Uhr
RenéB



Ist noch eine Empfängerplatine aus 201 da. Die würde ich auch gern mal ausprobieren.

Gruß René
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225
21.01.2018, 23:28 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ja, schick ne Mail
--
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Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
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Konfuzius
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226
21.01.2018, 23:40 Uhr
Enrico
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Zitat:
Guido schrieb
....
Kacke, das wird durch die Bildersoftware im Forum verschmiert.!



Wieso? kann man doch prima lesen,
und sieht genauso aus.
--
MFG
Enrico
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227
26.01.2018, 20:39 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo,
endlich bin ich dazu gekommen den neueren Empfänger selber aufzubauen. Eigentlich wollte ich die vom Pollin bezogenen Ferritstäbe testen, doch mir fehlen blöderweise 10nF in 2,5mm-Raster. Muss ich also morgen noch mal los...
Und beim Bestücken ist mir dann ein kapitaler Fehler aufgefallen
Ich habe für den LM324 eine 16er Fassung vorgesehen, das Dingens hat aber nur 14 Pins. Allerdings nicht so tragisch, die unteren Lötpunkte sind unbenutzt. Und weil Murphy mal wieder über die Schulter kuckte, habe ich natürlich eine 16er Fassung eingelötet.
Grummel!
Die Pinabstände der Widerlinge auf der Antennenplatine sind knapp, wer hat, lötet dort diese kleinen R ein.



Morgen also erster Test.

(Weitere Probleme/Fragen habe ich im anderen Uhrenthread angesprochen)
http://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=15374&pagenum=3
Dort ab #261

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 28.01.2018 um 22:38 Uhr von Guido editiert.
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228
26.01.2018, 20:53 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich werde demnächst mal diesen A4510 Empfänger ausprobieren ..wenn ich noch einen B176 finde..ansonsten werde ich Andreas (IC-Box24) mal danach anbohren, ich glaube ich habe bei ihm welche gesehen.
Ich habe noch irgendwelche 84,irgendwas Khz Röhernquarze herumlungern, die gehen da doch glatt für den Überlaguerungsoszillator :-))
A4510 als "S1" habe ich noch etliche.

Gruß,

Holm
--
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229
26.01.2018, 20:57 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hast Du mal Unterlagen dazu?
Ins Auge gefasst hatte ich den auch schon, doch ich habe nur wenige davon. B176 könnten noch da sein.

Guido
--
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Konfuzius
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230
27.01.2018, 10:11 Uhr
holm

Avatar von holm

Unterlagen zu was? zum A4510 Stereodecoder? ..nein, außer den üblichen DDR Publikationen und dem Schaltungsvorschlag oben aber ich da auch nichts dazu. auch zum Siemens TCA4510 gibts nicht sonderlich viel wie es aussieht..

Der Empfänger oben ist im Prinzip ein Direktmischer, die Demodulation erfolgt über den Eingang für die "Programmierung" des B176 und der A4510 mit seiner PLL ist hier nur ein empfindlicher Detektor für die entstehende "ZF". (83-77,5Khz).

Gruß,

Holm
--
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231
27.01.2018, 13:45 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
holm schrieb
Unterlagen zu was? zum A4510 Stereodecoder? ..nein, außer den üblichen DDR Publikationen und dem Schaltungsvorschlag oben aber ich da auch nichts dazu. auch zum Siemens TCA4510 gibts nicht sonderlich viel wie es aussieht..


Schade. Eigentlich hat doch r.f.e. immer ausführlich vorgestellt. Ich kann ja mal durch die Inhaltsverzeichnisse stolpern.


Zitat:
holm schrieb
Der Empfänger oben ist im Prinzip ein Direktmischer, die Demodulation erfolgt über den Eingang für die "Programmierung" des B176 und der A4510 mit seiner PLL ist hier nur ein empfindlicher Detektor für die entstehende "ZF". (83-77,5Khz).
Gruß,
Holm


Also eher Kanone für Spatzen?

Guido
--
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Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 27.01.2018 um 13:45 Uhr von Guido editiert.
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232
27.01.2018, 16:24 Uhr
holm

Avatar von holm

Nöö..aber evtl. zweckmäßig. Gegen die PLL ist doch als Demodulator nix einzuwenden.
Ich habe mich vorhin dagegen entschieden das auf einem Steckbrett auszuprobieren,
werde also ein Layout machen und evtl. selber mal ein Platinchen basteln.
Ich werde aber erst mal zusehen ob ich mir den lausigen COL Adaptern fertig werde.

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 27.01.2018 um 16:24 Uhr von holm editiert.
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233
27.01.2018, 18:25 Uhr
RenéB



Der A4510D ist in der RFE 3/86 Seite 153.
Für den B176 könnte man den längeren B177 auch einsetzen. Davon habe ich gerade ein paar bekommen. Von Layout her passt der B176 in die Mitte.
René
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234
27.01.2018, 18:29 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

@218

AM105 - ZF-Filter 455KHz, Ferrit Manifer 163
Kreiskap. 1000pF, Kreisgüte 91, Windung Kreisspule 68 wind., Koppelspule 5 wind.
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235
28.01.2018, 00:05 Uhr
Germaniumröhre




Zitat:
Guido schrieb

Also eher Kanone für Spatzen?

Guido



nö, Quarzersatz.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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236
28.01.2018, 10:44 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Holm,

B176 müßte ich haben.
Die Schaltung habe ich damals aufgebaut, aber nicht eingesetzt, nur finde ich sie einfach nicht.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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237
28.01.2018, 12:04 Uhr
holm

Avatar von holm

Na Bernd die Schaltung ist unter 0223 oben von von Guido bereits verlinkt. Ich würde das auch nicht einfach als Quarzersatz abtun, eine PLL leistet bei der Demodulation gestörter Signale i.A. sehr gute Dienste, nicht umsonst werkelt Sowas in den Datenseparatoren diverser Festplatten und Floppies.

2 Stück B176 hab ich erst mal noch gefunden.

Ich habs gestern Abend mal fix abgemalt:

http://www.tiffe.de/Robotron/misc/A4510-DCF.pdf

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 28.01.2018 um 12:04 Uhr von holm editiert.
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238
28.01.2018, 13:00 Uhr
hellas



RFE, S.153-155, rfe 3/1986 stimmt. Hab gestern auch mal danach geschaut. Buch lag eh gerade auf dem WoZi-Tisch herum ;-)
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239
28.01.2018, 14:08 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Holm,

ich meinte die aufgebaute Schaltung auf Platine - lang, lang ist es her.

Als PLL sollte sich der NE567 auch hervorragend eignen. Aber damals hatten wir keinen Zugriff darauf - die PLL-Stereodekoder waren aber mit Mühen greifbar - nur soviel für nicht-Ossis.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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240
28.01.2018, 16:13 Uhr
Egon



Hallo, vom B176 habe ich ca. noch 67 Stück die hier rumoxydieren.
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241
28.01.2018, 18:09 Uhr
holm

Avatar von holm

Egon da würde ich Dich mal nach 10 Stück anbohren wollen..?

Gruß,

Holm
--
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242
28.01.2018, 19:33 Uhr
Egon



Ich hab jetzt nicht alles im Detail durchgelesen.
Macht jemand eine Serie dieser Empfängerplatinen mit dem A4510?
Dann würde ich demjenigen 50 Stück zukommen lassen und er kann
die dann mit den Platinen verteilen.

Ansonsten würde Dir 50 geben und Du kannst diese dann unter den
Leuten die so was brauchen verteilen.

Grüße Egon
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243
28.01.2018, 19:52 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich werde auf jeden Fall so einen Empfänger mal versuchsweise aufbauen und den hinsichtlich seiner Empfangsqualitäten in gestörter Umgebung vergleichen (gegen den Empfänger mit Spulen und A244 aus Guidos Funkamateur-Uhrenprojekt).
Danach werde ich hier berichten, wenn das Ding keine Punkte bringt mache ich sicherlich auch keine Serie daraus, anderenfalls kann man sicherlich ein paar Platinen bestellen.

..soweit mein Plan..

Andererseits repariere ich auch ab und an Industriekram..da ist es halt besser wenn man von solchen Teilen noch 3 liegen hat, deswegen die Anfrage nach 10 Stück..ich denke aber auch nicht das hier 40 Mann unbedingt so einen DCF Empfänger haben wollen :-)

Gruß,

Holm
--
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244
28.01.2018, 19:58 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Holm,

habe heute nochmals gesucht, ist aber nicht aufgetaucht.
Wenn ich mich recht erinnere ging der aber auch nicht besser, als der Empfänger mit dem A244.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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245
28.01.2018, 21:08 Uhr
holm

Avatar von holm

Selbst wenn es genauso gut geht ist es interessant Bernd, die A244 werden immer knapper...

Gruß,

Holm
--
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246
28.01.2018, 22:01 Uhr
RenéB



Hallo Holm,
ich habe mir deine Schaltung mal angesehen. Sie unterscheidet sich etwas von der im FA. Im FA wurde der Transistor-Oszillator an den Set-Eingang (Anschluß 8) des OPV angeschlossen. Wenn ich das richtig sehe, wird die Verstärkung des OPV durch den Oszillator geändert.
Bei dir geht der Oszillator in den A4510 Anschluß8. Damit steuert man das Übersprechen (bzw. Basisbreitenregelung).
Ist das Absicht oder ein Versehen? Wenn es Absicht ist, würde mich interessieren was daran besser ist.

Gruß René
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247
29.01.2018, 09:51 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich habe das PDF mal aktualisiert..hatte da nur mit dem Anschluß 8 "geträumt" beim abzeichnen.

Gruß,

Holm
--
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248
29.01.2018, 15:57 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ich schreibe das hier auch noch einmal, ist ja eigentlich hier besser aufgehoben....

Also:



Da habe ich doch im Anfall von Rotwein (oder was auch immer) diesen bekloppten Elko falsch gepolt gezeichnet. Also + muss nach oben (an den 100k)!
Flugs umgelötet und schon geht das ab wie ein Zäpfchen!
Jetzt kann ich auch Ub von 5-12V verstellen, alles passt. Allerdings musste noch der 6,8nF (C18) auf 100nF erhöht werden, wie in den anderen Schaltungen auch vorgesehen. Bei 6,8nF gibt es in den Austastlücken gelegentlich wilde Schwingungen. Diese schlagen bis in das aktive ZF-Filter durch, ist ja auch der gleiche OPV.

So, jetzt noch die aktive Antenne optimieren und gut ist.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 29.01.2018 um 15:58 Uhr von Guido editiert.
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249
30.01.2018, 16:33 Uhr
holm

Avatar von holm

So langsam sind die beiden Freads restlos durcheinander...naja egal.

Ich arbeite dran:




BTW: Scheiß bedrahtetes Gemüse...


Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 30.01.2018 um 16:34 Uhr von holm editiert.
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250
30.01.2018, 16:56 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

meine ist schon in Produktion. Nächste Woche kommen die ersten Muster.



Derzeitige Unterlagen gibt es hier:

http://www.emr-ub88xx.net/erweiterung_ub88xx.html

Gruss,
Steffen
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251
30.01.2018, 17:19 Uhr
Enrico
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Ist der A4510 auch wieder besser, als westliche Typ,
wie beim A244?
--
MFG
Enrico
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252
30.01.2018, 20:32 Uhr
holm

Avatar von holm

@Steffen: hätteste evtl. mal den Hals aufreißen können, dann hätte ich mir die Arbeit nicht gemacht?

Ok, baue ich eben weiter an der Version mit Quarzgenerator.

Gruß,

Holm
--
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253
30.01.2018, 20:38 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
holm schrieb
So langsam sind die beiden Freads restlos durcheinander...naja egal.
...
Holm


Das liegt an den gemeinsamen Problemen
Bei mir im Speziellen wohl an irgendwelchen massiven Störungen.
Seit Jahren habe ich einen virtuellen Sender auf exakt 90,0000MHz unmoduliert. Man könnte Frequenzzähler danach eichen
Dann vagabundiert alles Mögliche und Unmögliche auf den Leitungen und "im Äther".
Obwohl ich wirklich alles aus habe, kein Powerlan, alle Messgeräte vom netz getrennt, Waschmaschine, Kühlschrank und der Dildo der Nachbarin, alles AUS!
Dennoch zeigt der Oszi (ja, nur er ist an) diverse Spikes und natürlich auch wieder die 90MHz.


Störer bei 140kHz


bei 117kHz

Für heute habe ich aufgegeben. Lötkolben muss mal kalt werden.

Doch dann kam ein befreundeter Musiker(DJ/Tanzlehrer/Lichtmensch und was der Knabe noch so alles macht ) und brachte eine Platine. "Da ist was hochgegangen..."









... Jou, kann man so sagen

Ursache: der Gleichrichter war halbseitig defekt, Elko musste halbe Wechselspannung wuppen.

Beides getauscht und also doch noch ein Erfolgserlebnis für heute

Guido
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 30.01.2018 um 20:45 Uhr von Guido editiert.
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254
31.01.2018, 11:12 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Guido hast du so gebaut wie die zeichnung in 201?

In VCC sind keine Siebelemente elko und scheibe.

Des weiteren ist das einspeisen von Spannung und Signal über eine Zweidrahtleitung nicht gerade Kleinsignalfreundlich da kommt viel Mist mit.

Versoge mal die Antennenplatiene über eine extra Leitung von R24 (entfällt VCC an Leitung) an R30 (lösen von C27 und an extra Leitung).

Verpass der Antennenplatiene zwischen R30/27 Siebelemente 100µ elko und 100n scheibe.
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
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255
31.01.2018, 11:19 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Nein, so...


Wobei ich den Abblock-C durch einen kleinen Tantal mit 10µ ersetzen musste, sonst Schwingen.
Zur Antenne habe ich im anderen Thread mehr geschrieben.

Guido
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 08.02.2018 um 20:24 Uhr von Guido editiert.
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256
31.01.2018, 11:47 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

besser 47µ parallel zum C4 die ESR werte von Tantal Elkos sind nicht gerade berauschend wenn es um Abblocken von HF in Eingangsstufen geht.
Die hab ich immer bei Eingangsstufen Rausgeschmissen.
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"

Dieser Beitrag wurde am 31.01.2018 um 11:48 Uhr von PIC18F2550 editiert.
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257
31.01.2018, 13:10 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Guido,

kann es sein, daß die Verstärkung in der aktiven Antenne einfach zu gering ist ?????
Die Originalschaltung hat zwei Verstärkerstufen und Deine nur Eine und der Quarz klaut sicher auch noch etwas Pegel. Das kann zwar durch die eventuell " ? bessere ? " Anpassung teils ausgeglichen sein, Muß aber nicht. Antenne und Kabel spielen da auch eine Rolle. Ja drei Adern sind in der Tat da wesentlich günstiger - habe ich bei meiner DCF-Zeitbasis auch gemacht.
Ich schicke Dir mal die Schaltung der Zeitbasis. Da ist der 77,5kHz-Quarz abgleichbar im Vorverstärker des A244 eingebunden. Diese Schaltung wäre auch als Antennenvertärker interessant, egal ob Leistungs- oder Spannungsanpassung an den Ferritstab.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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258
31.01.2018, 13:12 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ok, ich habe vorgestern auch schon 47uF in Alu plus 100nF Keramik versucht, war auch nicht besser. Ich vermute das Dingens ist kurz vor dem Schwingeinsatz. Messen und testen nicht so banal.
Ich muss doch mal meinen HF-Tastkopf versuchen, den hatte ich ganz vergessen. Der soll zumindest bis 600MHz können, doch so hoch kommt mein Oszi nicht. Mein 150MHz HP habe ich ja leider verkauft. Da kann durchaus noch was im oberen MHz-Bereich vagabundieren.
Ansonsten sind wir hier ja noch im (fast) NF-Bereich, das ist alles beherschbar.

Guido
--
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Konfuzius
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259
31.01.2018, 20:24 Uhr
holm

Avatar von holm

Egon ich habe die B176 gerade aus dem Briefkasten genommen, hab Dank!

@Guido IMHO bring der VV sowieso nicht viel, das Problem ist nicht mangelnde Feldstärke, sondern die reichlichen Störungen. Am Verhältnis Signal/Noise wird sich also durch den VV Nichts ändern, eher im Gegenteil..

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 31.01.2018 um 20:25 Uhr von holm editiert.
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260
31.01.2018, 21:15 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
holm schrieb
Egon ich habe die B176 gerade aus dem Briefkasten genommen, hab Dank!
@Guido IMHO bring der VV sowieso nicht viel, das Problem ist nicht mangelnde Feldstärke, sondern die reichlichen Störungen. Am Verhältnis Signal/Noise wird sich also durch den VV Nichts ändern, eher im Gegenteil..
Gruß,
Holm


Den Gedanken hatte ich auch schon, aber andererseits wird er fast überall so verwendet Und wenn das mit dem Quarz als Vorselektion gehen würde, dass hätte das was.
Morgen steck ich das ganze in eine Blechdose.... natürlich nicht den Ferrit

Guido
--
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Konfuzius
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261
01.02.2018, 22:28 Uhr
Egon



@ Holm

...ich habe die B176 gerade aus dem Briefkasten genommen, hab Dank!

Nichts zu danken, wenn mir mal der Kittel brennt werde ich Dich auch anbaggern.
Es sind noch über 50 vorhanden, also wer noch Bedarf hat....

Grüße Egon
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262
03.02.2018, 20:39 Uhr
RenéB



Hallo @Steffen H. und @Holm,
habt ihr schon ein Muster aufgebaut und könnt über erste Ergebnisse berichten. Mir gefällt dieser Empfänger recht gut und würde ihn gern nachbauen.
Es ist sicher reine Geschmackssache, aber die BE-Verteilung von Holm gefällt mir besser. Bei Steffen gefällt mir, dass die Anschlüsse rechts und links sind und nicht so verteilt.
Gruß René
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263
03.02.2018, 21:43 Uhr
holm

Avatar von holm

Nein, ich bastele noch an der Platine, habe das passend zu einem Filter 3911 gemacht, die gibts bei Oppermann noch zu kaufen (kenne doch die Pappenheimer hier..wenn da einer Spule sagt ist das wie Jehova). Ich habe selber ein Filter equivalent gewickelt und den Oszillator ausprobiert.
Ich weiß nicht ob ich mir wegen der Stecker Mühe geben sollte, die Platine ist 80x30 und einseitig,
ich müßte ganz schön da drin rumstochern nur um ein kosmetisches Problem zu lösen.

Gruß,

Holm
--
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264
03.02.2018, 22:13 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
holm schrieb
Nein, ich bastele noch an der Platine, habe das passend zu einem Filter 3911 gemacht, die gibts bei Oppermann noch zu kaufen (kenne doch die Pappenheimer hier..wenn da einer Spule sagt ist das wie Jehova). Ich habe selber ein Filter equivalent gewickelt und den Oszillator ausprobiert.
Ich weiß nicht ob ich mir wegen der Stecker Mühe geben sollte, die Platine ist 80x30 und einseitig,
ich müßte ganz schön da drin rumstochern nur um ein kosmetisches Problem zu lösen.

Gruß,

Holm


--
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265
03.02.2018, 22:16 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
holm schrieb
Nein, ich bastele noch an der Platine, habe das passend zu einem Filter 3911 gemacht, die gibts bei Oppermann noch zu kaufen (kenne doch die Pappenheimer hier..wenn da einer Spule sagt ist das wie Jehova).


Er hat Spule gesagt! Steinigt ihn!!!


Zitat:
holm schrieb
Ich habe selber ein Filter equivalent gewickelt und den Oszillator ausprobiert.
Ich weiß nicht ob ich mir wegen der Stecker Mühe geben sollte, die Platine ist 80x30 und einseitig,
ich müßte ganz schön da drin rumstochern nur um ein kosmetisches Problem zu lösen.
Gruß,
Holm


Egal (und ernst gemeint), wenn Du Harte Ware bestellst, mach mal 2-3 Exemplare für mich mit. Oppermannspulen lieferst Du gleich dazu?

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 03.02.2018 um 22:17 Uhr von Guido editiert.
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266
03.02.2018, 22:38 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

die Leiterplatten sind gestern bei mir eingetroffen.




Der Filter "Miniaturfilter" 3910,3911 ist auf der Leiterplatte vorgesehen. Getestet habe ich noch nicht, da fehlen noch zwei Teile.

Leiterplatte und Filter gebe ich für 1,50 EUR ab. Nur Leiterplatte liegt bei 0,65 EUR/Stück.

Gruss,
Steffen
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267
03.02.2018, 22:45 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Na dann ruf ich doch für 2x hier. Ich schau mal in meine Filterkiste, von dieser Filterserie sollte ich noch ein paar haben. Ob nun genau diese Nummer, muss ich sehen. Mit diesen Dingern habe ich zu DDR-Zeiten Funkgeräte und Radios gebaut.
Im FA gab es mal eine Typenliste dazu, sollte ich auch noch haben.

Guido
--
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Konfuzius
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268
03.02.2018, 23:31 Uhr
RenéB



Hallo Steffen,
Ich möchte gern 2 mit Filter.
Gruß René
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269
08.02.2018, 10:58 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

Nun bin ich endlich mal zum Testen der Leiterplatte "DCF77-A4510D" gekommen.



Leider habe ich am Filter 3910/3911 Pin 4 und Pin 5 verkehrt angeschlossen. Dadurch schwingt der Meißner Oszillator natürlich nicht an. Nach dem Umbau ( zwei Drahtbrücken und drei Bauteile Q2, R14 und C16 anders verbinden ) hat das sofort geklappt.



Der Kondensator C15 muss bei dem Filter 3910 auf 22nF und bei dem Filter 3911 auf 22nF+2,2nF abgeändert werden, damit man den Oszillator auf 83,5KHz ziehen kann. Danach die Antenne angeschlossen und den DCF77 gesucht und den Peglel mit dem 470k auf max. gezogen. Mit dem Trimmer C2 nochmal den Pegel abgeglichen und dann hat man schon einen Takt an der LED gesehen. Den Oszillator habe ich dann nochmal fein nachgezogen und das war es dann auch. Es funktioniert erstaunlich gut, zumal ich ein meiner Meßecke einiges an Geräten am laufen hatte.

Die Schaltung und Stückliste werde ich in lf. der Woche nochmal anpassen und auf meine Seite hochladen.
Wer nicht bis Ende des Monat auf neue überarbeitete Leiterplatten warten möchte, kann die bisherigen nehmen. Der Umbau ist recht einfach. Leider stand mir für das Eingangsteil nur ein BF245B für Test's zur Verfügung. Der 2N4416A bzw. KP303E ist noch nicht bei mir eingetroffen.
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270
08.02.2018, 12:11 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Steffen H. schrieb
...
Wer nicht bis Ende des Monat auf neue überarbeitete Leiterplatten warten möchte, kann die bisherigen nehmen. Der Umbau ist recht einfach. Leider stand mir für das Eingangsteil nur ein BF245B für Test's zur Verfügung. Der 2N4416A bzw. KP303E ist noch nicht bei mir eingetroffen.


Was ist am BF245B so falsch?

Guido
--
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Konfuzius
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271
08.02.2018, 12:16 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

am BF245B ist nichts falsch, nur das ich den aus einer anderen Schaltung rauslöten musste. Da weiß man ja nie was passiert. Ich habe keine Reserve, was die JFET'S betrifft.

Gruss,
Steffen
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272
08.02.2018, 12:23 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Steffen H. schrieb
am BF245B ist nichts falsch, nur das ich den aus einer anderen Schaltung rauslöten musste. Da weiß man ja nie was passiert. Ich habe keine Reserve, was die JFET'S betrifft.
Gruss,
Steffen


Aha
Ich habe bisher nur bei den allerersten aus DDR-Fabrikation mal Gate-Durchschuss gehabt, seit dem nie wieder. Ich behandle die nicht vorsichtiger als andere Transistoren auch, bisher alles gut gegangen. Allerdings steck ich inzwischen jeden Transistor vorher noch in den Tester (die EWM aus µC.NET). Auch dabei könnten Gates schon zerschossen werden. Gut, bei mir in der Werkstatt liegt kein Flokati am Boden und geladen bin ich nur, wenns mal wieder nicht klappt

BF244 bis 246 habe ich schon am Laufen gehabt, KP303G habe ich noch 2-3 Dutzend in der Blechschachtel. Der hat allerdings für meine kleinen AVV ein blödes Pinning.

Guido
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Konfuzius
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273
08.02.2018, 12:30 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

Den 2N4416A bzw. KP303E wollte ich nur zum Testen haben und die dann in der Stückliste als Second-source eintragen. Man hat ja nicht immer gleich das Bauteil was in der Schaltung angegeben ist, zur Hand. Der BF245 ist ja auch obsolete und deshalb wollte ich noch mit anderen JFET's testen.

Gruss,
Steffen
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274
08.02.2018, 12:59 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Steffen H. schrieb
Den 2N4416A bzw. KP303E wollte ich nur zum Testen haben und die dann in der Stückliste als Second-source eintragen. Man hat ja nicht immer gleich das Bauteil was in der Schaltung angegeben ist, zur Hand. Der BF245 ist ja auch obsolete und deshalb wollte ich noch mit anderen JFET's testen.
Gruss,
Steffen


An der Stelle sollte ja fast jeder N-JFET gehen, der halbwegs Steilheit, passende Abschnürspannung (nahe 0V) und wenig Rauschen hat. Wir sind hier ja noch fast bei Gleichstrom, echte HF beginnt doch erst jenseits von 1GHz

Guido
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275
08.02.2018, 13:43 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

mir geht es mehr um den Rauschfaktor der JFET'S. Man kann natürlich jeden nehmen, der in das Spektrum passt.

HF beginnt nicht ab oder über 1GHz. Ich lasse täglich Geräte zu und lt. EMV Messung beginnt die Störabstrählung schon bei 37,5MHz und geht dann bis 2GHz bzw 3GHz.

Gruss,
Steffen
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276
08.02.2018, 14:54 Uhr
Enrico
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Jetzt gehts auch noch mit HF-Esotheriker los...... au weia.
--
MFG
Enrico
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277
08.02.2018, 15:03 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

@Jetzt gehts auch noch mit HF-Esotheriker los...... au weia.

nein, ist reine Ansichtssache. Für mich ist HF beruflich sehr weit unten als für manch anderen.

Stückliste und angepasste Schaltung sind jetzt online:

http://www.emr-ub88xx.net/erweiterung_ub88xx.html
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278
08.02.2018, 15:12 Uhr
Enrico
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D.h. Du machst mehr in GHzen?
--
MFG
Enrico
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279
08.02.2018, 15:26 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

ja wenn es um Prüfung ( Zulassung ) von Baugruppen und Geräten geht, dann bin ich derzeit bei bis zu 3GHz. In der Entwicklung sind die Frequenzen natürlich weiter unten, aber was auf einer Leiterplatte mit einem Bustakt von 300MHz passieren kann, sieht man bei der Prüfung der Baugruppe. Deshalb ist bei mir HF weiter unten, als bei Guido.

Gruss,
Steffen
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280
08.02.2018, 15:40 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Steffen H. schrieb
...
HF beginnt nicht ab oder über 1GHz. Ich lasse täglich Geräte zu und lt. EMV Messung beginnt die Störabstrählung schon bei 37,5MHz und geht dann bis 2GHz bzw 3GHz.
Gruss,
Steffen


Das ist ja schon richtig.
Nun, bis etwa 20MHz ist ja mit heute zur Verfügung stehenden Bauelementen und Messmitteln für fast jeden Amateur beherrschbar. Daher der provokante Spruch unter Funkamateuren
Und wie wir hier ja sehen, können einem selbst bei bescheidenen 77,5kHz (Fledermäuse könnten das noch hören) schon die Nackenhaare hoch stehen

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 08.02.2018 um 15:49 Uhr von Guido editiert.
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281
08.02.2018, 20:31 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ich stell mal noch eine Empfängerschaltung vor:

Die stammt aus einem alten Uhrenradio von Conrad, davon hatte ich mal zwei Stück aus der Grabbelkiste gezogen. Beide hatten irgendeine Macke, eins habe ich geflickt. Vom anderen habe ich das Funkuhrmodul gerettet und dieses nehm ich immer mal um zu sehen, was geht. Es ist etwas empfindlicher als die A244er Schaltung, aber nicht viel.




Den U2775B bekommt man noch für teuer Geld, aber nur als SMD. Das vorliegende Modul hat SMD-IC und den Rest bedrahtete Teile. Ich hoffe keinen Fehler beim abzeichnen gemacht zu haben. T1 stellt eine unstabilisierte Spannung von ca. 3 Volt bereit, T2 ist der Impulsverstärker. Händisch habe ich noch einen T draufgehäkelt um eine LED anzusteuern. Was man mit dem Poti einstellt ist mir noch unklar, ein echtes Datenblatt zum IC habe ich nicht gefunden. Es könnte mit C6 eine RC-Schaltung als ZF-Filter sein.

Guido
PS: R6 richtig 680 Ohm!
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 09.02.2018 um 10:04 Uhr von Guido editiert.
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282
08.02.2018, 20:54 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

den kenne ich auch noch. Das ist einer wo ich kein Datenblatt habe aber von denen hier schon:

CME6005 ( C-MAX )
CME8000 ( C-MAX )
T4224 ( U4224 ) TEMIC
T4227 ( TEMIC )
TFA2127 ( GSG Asia )
AK2125 ( GSG Asia )
LA1650, LA1650C ( Sanyo )
UE2125 ( C-MAX / TFK )

Das sind alles DCF77 Empfangs IC's, die ich mal am Wickel hatte.

Gruss,
Steffen

Dieser Beitrag wurde am 08.02.2018 um 20:55 Uhr von Steffen H. editiert.
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283
09.02.2018, 18:54 Uhr
Egon



@ Steffen

kann man nicht vor dem Einbau im Filter Pin 4 und 5 einfach umlöten?
Das erfordert zwar etwas Lötkunst sieht aber am Ende nicht so nach
Bastellösung aus. An Pin 4 u. 5 liegt wenn ich richtig gesehen habe die
Wicklung mit grünem Draht.

Grüße Egon

Dieser Beitrag wurde am 09.02.2018 um 18:55 Uhr von Egon editiert.
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284
09.02.2018, 19:08 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

@Egon:

Ich hatte auch die Idee, aber der Draht an den Pins ist so kurz, das ich den nicht auf den anderen Pin bekommen habe. Die Pins mit dem Lötkolben zu bearbeiten geht nur im eingebauten Zustand.

Gruss,
Steffen
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285
09.02.2018, 20:40 Uhr
holm

Avatar von holm

hehe, das sind IMHO gerade mal 9 Windungen, so ein Stückchen Draht werdet ihr wohl finden?

@Steffen, ich hätte auch gerne eine Platine und wenn das geht 2 Filter 3911, das das ich verwendet hatte um die richtige Polung für den Oszillator auf einem Steckbrett herauszufinden (*grin*) hatte ich selber gewickelt, bei den Unterlagen vom Funkbummi waren die Wicklungsanfänge und die Windungszahlen vermerkt.
Du hast ja erst mal massig Platinen für die eiligen Interessenten, da habe ich Zeit mit dem Quarzfilter im Eingang zu experimentieren und das auf der Platine zu berücksichtigen.

Gruß,
Holm
--
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286
09.02.2018, 20:56 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

bevor ich an dem Filter zu fummeln beginne, lege ich lieber die Bauteile um. Kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Die Filter sind intern mit einem beschissenen Kleber versehen und das alles aufdröseln, da habe echt keine Lust zu.

Filter habe ich von beiden ( 3911/3910 ) noch genug. Ich wollte ja eigendlich den 3811 ( 135µH ), aber an den komme ich leider nicht mehr ran.

@holm:
schreibe mir bitte ein PN. Leiterplatte und die beiden Filter (3911) reserviere ich für Dich.

Gruss,
Steffen
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287
09.02.2018, 21:04 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Steffen H. schrieb
Die Filter sind intern mit einem beschissenen Kleber versehen und das alles aufdröseln, da habe echt keine Lust zu.
Gruss,
Steffen


Kleber?
Ich kenne da nur echtes Bienenwachs!

Guido
--
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Konfuzius
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288
09.02.2018, 21:14 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

das mit Bienenwachs kenne ich auch, aber nicht in den Filtern. Keine Ahnung was das für ein Zeug ist, aber ich bekomme das ohne die Wicklung zu killen nicht ab. Kannst ja mal einen aufmachen, wenn die Sachen bei Dir eingetroffen sind.

Gruss,
Steffen
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289
11.02.2018, 19:04 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Steffen H. schrieb
Nun bin ich endlich mal zum Testen der Leiterplatte "DCF77-A4510D" gekommen.


Zum Test habe ich heute die beiden von Steffen erhaltenen Platinen aufgebaut. Ich wollte einfach mal sehen, was ein komplett anderes Empfängerkonzept in meiner Störumgebung findet.


Zitat:
Steffen H. schrieb
Der Kondensator C15 muss bei dem Filter 3910 auf 22nF und bei dem Filter 3911 auf 22nF+2,2nF abgeändert werden, damit man den Oszillator auf 83,5KHz ziehen kann. Danach die Antenne angeschlossen und den DCF77 gesucht und den Peglel mit dem 470k auf max. gezogen. Mit dem Trimmer C2 nochmal den Pegel abgeglichen und dann hat man schon einen Takt an der LED gesehen. Den Oszillator habe ich dann nochmal fein nachgezogen und das war es dann auch. Es funktioniert erstaunlich gut, zumal ich ein meiner Meßecke einiges an Geräten am laufen hatte.


Die beiden Spulenanschlüsse habe ich auf Leiterseite gekreuzt und 22nF eingelötet. Den Oszillator kann ich präzise auf 83,5kHz ziehen, passt!
Als FET einen KP303G eingesetzt.





Dann eine der langen abgestimmten Ferrite angeschlossen und in die nun schon bekannte Richtung gedreht. Am Pin2 des OPV kann ich relativ schwach die DCF77-Signale nachweisen.
Den Einstellregler habe ich so eingestellt, dass die LED gerade anfängt zu zappeln. Doch von Synchronisation keine Spur!
Dann habe ich zum Test wieder meinen HF-Generator bemüht, wenn ich eine daran angeschlossene "Sendespule" (4wdg Kupferdraht) in die Nähe des Ferrites bringe blinkt die LED wie sie soll. Also vom Grund funktioniert das, allerdings ist sowohl die Einstellung des Ozillators, als auch des Einstellreglers sehr knifflig. Minimales verstellen und alles ist aus.
Gegenüber der A244er Schaltung ist dieser Empfänger offenbar völlig taub.
Einzig meine schon immer vorhandenen diversen Störungen kann ich auch damit prima nachweisen (LED zappelt)
Fazit: Satz mit X (dat war nix)

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 11.02.2018 um 19:27 Uhr von Guido editiert.
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290
11.02.2018, 21:37 Uhr
holm

Avatar von holm

...liegt möglicherweise daran das die Schaltung einen Fehler enthält (Kuddelmuddel mit den Eingängen des B176) und Steffen das wahrscheinlich 1:1 nachgebaut hat:

Meine Schaltung sieht so aus (wobei man sich das Quarz erst mal weg denken kann):



Ich hatte damals natürlich nicht daran gedacht das zu diskutieren weil ich nicht wußte das Steffen auch ne Platine macht...

Wie sieht es dann an Anschluß 6 vom B176 so mit Pegel aus?
Welcher Drainstrom fließt mit dem KP303G?

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 11.02.2018 um 21:48 Uhr von holm editiert.
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291
11.02.2018, 22:28 Uhr
Steffen H.

Avatar von Steffen H.

an Anschluss 6 vom B176 habe ich etwa 1Vss. Ich habe zwei Leiterplatten ( einmal 3910 und einmal 3911 Filter ) seit Tagen ohne Probleme am laufen. Eine DCF-77 Antenne von C-MAX CMA775-100 und eine 10x100 DCF-77 Antenne von HKW ( ArtNr.: FTD02042R ). Der Abgleich ist etwas knifflig, aber sollte hin zu bekommen sein. Nach Abgleich des 470k Regler habe ich nochmal die Oszillatorspule fein nachgezogen, bis die LED im richtigen Zeitimpuls blinkt. Als JFET habe ich entgültig den 2N4416A eingesetzt.

Gruss,
Steffen

Dieser Beitrag wurde am 11.02.2018 um 22:33 Uhr von Steffen H. editiert.
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292
11.02.2018, 23:35 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

@Holm,
bei Dir sind Pin2 u. 3 vom 176er anders herum beschaltet. Bei Steffen so wie im Schaltbild im FA. Auch seine Platine ist so wie im FA.
Die Beschaltung des A4510 durchschaue ich im Moment nicht, habe mich auf euch verlassen

Ich war eben nochmal in der Werkstatt, die LED flickert wie blöde.
Mein Pegel an Pin6 waren nur einige 10 Millivolt, muss morgen mal messen.

Einzige Abweichung bei mir: Statt 470K einen 220K-E-Regler verbaut. Doch dass sollte doch nicht machen, außer höheren Querstrom.

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 11.02.2018 um 23:58 Uhr von Guido editiert.
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293
12.02.2018, 09:04 Uhr
holm

Avatar von holm

Die Zuordnung der Eingangspins (+-) in der Schaltung oben ist simpel falsch.
Ich hatte Dich nach dem Drainstrom Deines FETs gefragt, es ist nicht ganz egal ob da ein KP303G oder E drin sitzt Wenn der FET gesperrt ist kannst Du lange warten das aus dem OPV hinten was raus kommt...

Gruß,

Holm
--
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294
12.02.2018, 10:05 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
holm schrieb
Ich hatte Dich nach dem Drainstrom Deines FETs gefragt, es ist nicht ganz egal ob da ein KP303G oder E drin sitzt Wenn der FET gesperrt ist kannst Du lange warten das aus dem OPV hinten was raus kommt...
Gruß,
Holm


Das ist wohl so. Ich mess nacher mal, in der Nacht wollte ich da nicht mehr ran
KP303 habe ich halt nur bis zum G.

Guido
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Konfuzius
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295
12.02.2018, 10:34 Uhr
holm

Avatar von holm

Bis zum G? "АБВГД..."

Miß einfach mal den Spannungsabfall über dem 270Ohm Widerstand.

http://www.tiffe.de/Robotron/Bausteinuebersicht/KP303.pdf
http://www.tiffe.de/Robotron/Bausteinuebersicht/Halbleiterinformationen-99-KP303.pdf

Gruß,

Holm
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Dieser Beitrag wurde am 12.02.2018 um 10:40 Uhr von holm editiert.
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296
12.02.2018, 12:27 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Nein, nur einige davon. Von den G aber ca. 30-40 Stück.
Über dem 270er fallen ca. 1,3V ab.
Wenn ich meinen "Messender" (also die oben beschriebene Spule) irgendwo auf den Tisch lege, kann ich am Pin6 (176er) mit Oszi und Einstellregler bis auf über 2Vss HF-Gemisch einstellen. In dem ganzen Gerausche ist dann bei einer bestimmten Einstellung von Oszi und E-Regler auch das Nutzsignal am Pin6 halbwegs nachweisbar. Die LED sagt aber keinen Mux. Das Schaltungsgeraffel um den A4510 durchschaue ich im Moment überhaupt nicht.

Naja, es sollte ja nur ein Versuch sein, meine A244er Schaltungen funktionieren ja so leidlich. Und wenn die Uhr nur alle 2 Stunden synchronisiert ist ja auch alles im Lot. Ok, die blöden Dezimalpunkte (der ACS77) unten leuchten dann wohl meistens Handelsübliche Uhren syncen mitunter nur nachts um dreie

Guido
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 12.02.2018 um 12:59 Uhr von Guido editiert.
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297
12.02.2018, 12:36 Uhr
millenniumpilot




Zitat:
Guido schrieb
Und wenn die Uhr nur alle 2 Stunden synchronisiert ist ja auch alles im Lot.



Wichtig ist auch, wie die Software damit umgeht.
Ich habe hier eine DCF-Uhr (Nixie, selbstgebaut), die dann häufig eine falsche Zeit anzeigt, anstatt einfach auf Quarz weiterzulaufen.
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298
12.02.2018, 12:56 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
millenniumpilot schrieb

Wichtig ist auch, wie die Software damit umgeht.


Die ACS77 kann das gut. Nur die Dezimalpunkte unten zeigen an, dass sie im Moment auf Quarz läuft. Die FA-89er Uhr macht das auch, wie das angezeigt wird, weiß ich im Moment nicht (meine ist irgendwo "verbuddelt")
Siehe meine Fotos im anderen Thread.
Rote Displays: Uhr läuft auf Quarz, alle Punkte an
Grünes Display: Nur 2 Punkte an, Uhr ist synchron.

Guido
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Dieser Beitrag wurde am 12.02.2018 um 12:58 Uhr von Guido editiert.
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299
12.02.2018, 13:00 Uhr
holm

Avatar von holm

4,8mA Drainstrom..geht so.

Der OPV verstärkt mit der angegebenen Dimensionierung nur 10fach (1+(100K/11k)), so das die Spannungsverstärkung des FETs schon funktionieren sollte...allerdings sollten 1Vss am Eingang der PLL auch ausreichen um die sauber zu synchronisieren.
Die 83 Khz Oszillatorfrequenz müssen übrigens nicht exakt stimmen, sondern zur PLL Frequenz passen die sich in dieser Schaltung hier so nicht einstellen läßt, sondern von der RC Beschaltung abhängig ist.
Man sollte wohl am an der Spule kurbeln und gucken was passiert.

Naja egal, ich habe mir ja von Steffen eine Platine zum experimentieren bestellt, schaunmermal..

Gruß,

Holm
--
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