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Autor Thread - Seiten: -1-
000
02.10.2026, 15:16 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger

Ich habe einen seltsamen Fehler bei mehreren 100W-STMs (K036x) von Robotron.

Zuerst die gute Sache: die STM funktionieren elektrisch (bislang) tadellos.

Aber sie neigen zum akustischen Zirpen.
https://www.robotrontechnik.de/ablage/STM_zirpt.mp3
Entweder im Leerlauf oder bei bestimmten Belastungen.
Die Sache ist auch von der Erwärmung und der Eingangsspannung abhängig.

Das Zirpen tritt auch nach dem Abschalten auf, so lange noch Ladung auf den Elkos ist.

Das STM besteht aus zwei per Scharnier verbundenen Gehäuseschalen mit je einer Leiterplatte.
Die Geräusche kommen meist nur, wenn das Modul geschlossen ist. Die Leiterplatte liegen dann parallel.
Es scheint kein Wackelkontakt zu sein, sondern auf den Abstand/Winkel der Leiterplatte zu reagieren.

Wackeln/Drücken an irgendwelchen Bauteilen (inkl. Wicklungen und Kerne der Trafos) hat keine Auswirkung.

Parallelschalten von Elkos hat keine Auswirkung.

Das Metallgehäuse ist Modul-intern über 1nF mit Primärmasse verbunden.
Verbinde ich es mit Schuko, nimmt der Brummanteil in Geräusch zu.
https://www.robotrontechnik.de/ablage/STM_zirpt_und_brummt.mp3

Elektrisches Berühren des Kollektors des Leistungstransistors verstärkt die Geräusche.

Zwischen Emitter und Kollektor des Leistungstransistors liegen Kondensatoren, Widerstände und eine Diode, was wahrscheinlich derartige Schwingungen dämpfen soll. An den Bauteile finde ich keinen Fehler.


Was kann dieses Fehlerbild hervorrufen?
Kann es Folgefehler hervorrufen oder ist es weitgehend irrelevant?
--
Kernel panic: Out of swap space.
 
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001
02.10.2026, 16:27 Uhr
RP



Schwingungen können im Netzteil in Spulen und deren Kerne entstehen und werden über die Leiterplatte und Gehäuse Teile verstärkt.
Da reichen lockere Wicklungen in einem Trafo, Übertrager oder auf einer Drossel, das lässt sich mit drücken meist nicht lokalisieren.

Oft hilft das nachlöten der entsprechenden Spulen auf beiden Seiten, Draht von der Spule und Kontakt auf der Leiterplatte.

Denn Lötstellen etwas Lötzinn zugeben, hilft meist bei Zeilentrafos.

Rolf
 
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002
02.10.2026, 18:06 Uhr
maleuma



Das klingt als würden die Gehäuseschalen mitschwingen.
Sind Spulen, Trafos etc. eventuell vergossen? Vielmals trocknet auch die Vergussmasse aus und wird spröde.
--
Mario.
 
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003
03.10.2026, 10:17 Uhr
P.S.



So'n Problem habe ich auch bei dem FU -> https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=24243 <015>.
Der "zirpt" ebenfalls - je nach eingestellter Frequenz. Es ist schon ziemlich nervig, weil die Anlage im frostsicheren Keller steht und die Geräusche im ganzen Haus zu hören sind.
Als Ursache tippe ich auf "Magnetostriktion", die bei den verwendeten Ferritkernen der Leistungsübertrager auftreten kann. Ich habe da immer noch so'n Projekt -> http://www.ps-blnkd.de/Netzteil.htm - mal sehen, vielleicht komme ich noch dazu auch dieses "Phänomen" zu untersuchen ...

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen KI und die Ausgrenzung von Unwissenden und
für den Erhalt eigener Intelligenz, sowie ein liberalisiertes
Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrecht!
PS
 
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004
05.10.2026, 07:18 Uhr
dh0jsv



Ich tippe auch auf eine Induktivität. Am Ende sind es ja mechanische Schwingungen. Dann könnte auch irgendwann der Lack an den Drähten "abgescheuert" werden, mit anderen unschönen Effekten.
Zum aufspüren von Geräuschquellen habe ich ein Stethoskop mit "Sonde", damit kann man fragliche Stellen abtasten. Es hat über ein Plastezwischenstück eine Isolation, aber in Schaltnetzteilen trotzdem "spannend". Beim Test wäre ein Trenntrafo sicher nicht verkehrt. Vielleicht würde so ein Teil helfen?
--
Sven
 
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005
05.10.2026, 08:46 Uhr
Rainer



ich habe mir mangels Stethoskop einen langen Schraubendreher mit Plastegriff an den Lauschlappen gedrückt...

Und Trenntrafo ist bei mir bei solchen Reparaturen Pflicht!
 
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006
05.10.2026, 11:47 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
dh0jsv schrieb
Ich tippe auch auf eine Induktivität. Am Ende sind es ja mechanische Schwingungen.



Die kann aber auch deswegen schreien, weil sie komisch angesteuert wird.
--
Kernel panic: Out of swap space.
 
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007
05.10.2026, 11:57 Uhr
RP




Zitat:
Rainer schrieb
ich habe mir mangels Stethoskop einen langen Schraubendreher mit Plastegriff an den Lauschlappen gedrückt...

Und Trenntrafo ist bei mir bei solchen Reparaturen Pflicht!



meist ist das Geräusch nach aufklappen der Robotron Netzteile weg, ebenso beim Anschluss über einen Trenntrafo.
Mit der Suche mit Stethoskop kommst du, auf Grund der kompakten Bauweise, der Robotron Netzteile, kaum weiter, da piepst einfach alles.

PS

Mit Fenster und Türen Dichtung auf den Trafos und Leiterplatten habe ich einen Wechselrichter zum Schweigen gebracht, das könnte auch dein Problem lösen.
Aufpassen die Leiterplatten waren direkt auf die Kühlflächen der Transistoren und Schaltkreise isoliert mit Silikon aufgeschraubt, da sind zwei Isolierungen beim abheben der Leiterplatte zerrissen, da ich das nicht neu hatte habe ich zur Sicherheit eine Glimmer Scheibe auf die Risse gelegt.

Rüdiger

das könnte auch bei den Robotron Netzteilen zwischen den Leiterplatten und Gehäuse gehen.

https://www.amazon.de/Dichtungsband-Selbstklebend-Fensterdichtung-Anti-Kollision-Schalld%C3%A4mmung/dp/B0F2H45W34/ref=asc_df_B0F2H45W34?

Rolf

Dieser Beitrag wurde am 05.10.2026 um 12:32 Uhr von RP editiert.
 
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