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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Olympia-Boss Boot-ROM dissassemblieren? -- u.a. » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
08.03.2024, 17:37 Uhr
Enrico
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Kann sowas wer auf "die schnelle"?
Ist für diesen Olympia BOSS, CPU ist Z80, 2kb.


Problem sind die passenden Kommentare dazu, damit ich dann begreife, was die Kiste so treibt.
Belegte Ports mit der Hardware dahinter, weiß ich weitestgehend.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 31.03.2024 um 21:43 Uhr von Enrico editiert.
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001
08.03.2024, 18:52 Uhr
jennergruhle

Avatar von jennergruhle

Sowas habe ich gerade neulich wieder gemacht. Ohne Kenntnis von Speicher- und Portadressen heißen dann aber alle Sprungzeile/Unterprogramme nur "L1234" oder so.

Wenn du das Binärfile, die Startadresse und eine Liste von bekannten Speicher- und Portadressen hast, kann ich dir schnell ein Assemblerlisting daraus bauen.
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002
08.03.2024, 19:15 Uhr
Enrico
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Wohin soll ich das schicken?
An Deine Mailadresse?
--
MFG
Enrico
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003
08.03.2024, 19:23 Uhr
RP



https://oldcomputers-ddns.org/public/pub/rechner/olympia/boss/image/index.html

die Seite kennst du schon?

Rolf
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004
08.03.2024, 19:30 Uhr
Enrico
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Danke.
Das weis ich wirklich nicht, ob ich da schon was runtergeladen hatte.
--
MFG
Enrico
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005
08.03.2024, 21:05 Uhr
jennergruhle

Avatar von jennergruhle


Zitat:
Enrico schrieb
Wohin soll ich das schicken?
An Deine Mailadresse?


Ja, die ist aktuell.
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006
10.03.2024, 12:48 Uhr
jennergruhle

Avatar von jennergruhle

Ich kann ja mal beschreiben, wie ich so etwas für gewöhnlich mache:

Mit dem Disassembler dZ80 (siehe http://inkland.org.uk/dz80/ ) wird zweimal disassembliert:

Einmal ganz stumpf zu (echtem und angeblichem) Assemblercode ohne genauere Betrachtung, die Datei nenne ich dann *_disasm.txt.
Darin sind alle Adressen zu sehen, aber es sind noch nahezu keine Kommentare und manuellen Ersetzungen drin. Auch ist hier noch nicht herausgearbeitet, was tatsächlich Code ist und was Daten sind (Meldungen, Konstanten, Initialisierungsdaten für die Peripherie etc.).

Und dann noch einmal (mit dem Flag -l) so, dass alle tatsächlich vorkommenden Adressen als Labels wie "L0552" dargestellt werden, aber ohne die konkrete Auflistung aller Adressen. Das wäre der Assembler-Quelltext, den man auch wieder mit einem Assembler zu Binärcode umwandeln könnte (benannt *.asm).

Darin ergänze ich dann alle möglichen Kommentare, wo mir bestimmte Dinge aufgefallen sind wie Initialisierungsdaten für die Peripherie, Textmeldungen, Tokens für BASIC-Schlüsselwörter etc.

So habe ich das neulich auch beim BASIC für den Hübler-Grafik-MC gemacht - und das Endresultat erklärt zwar immer noch nicht alle Funktionen, aber man bekommt einen ungefähren Überblick. Das *.asm-File ließ sich mit dem Assembler "ZASM" dann auch wieder zu Binärcode assemblieren, der 1:1 zum Original-ROM identisch ist.
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007
18.03.2024, 12:12 Uhr
jennergruhle

Avatar von jennergruhle

Bin gerade noch auf eine Seite gestoßen, die eine große Menge Dokumentation zum Olympia BOSS hat: https://www.tiffe.de/robotron/misc/Olympia_BOSS/
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008
18.03.2024, 13:17 Uhr
Enrico
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Ach was.....

Irgendwie muss das ja wo hin kommen.


Große Menge ist da nicht.
Da fehlt alles was wichtig wäre.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 18.03.2024 um 13:18 Uhr von Enrico editiert.
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009
27.03.2024, 23:51 Uhr
Enrico
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z.Z. stecke ich fest. Das erstellen der Diskette aus einem IMG-IMage war ein Problem.
XT FDC Controller gehen im AT grundsätzlich nicht.
2 AT Controller mit FDC 765 sind kaputt.

Die anderen Controller haben ein Problem mit Imagedisk, bzw andersherum.
Lese ich die Diskette mit IMG wieder aus, die ich damit beschrieben habe, stimmt der Inhalt
nicht überein. Es fehlen einige Sektoren bzw sind falsch.
Das war erst mit einem ACER-Controller richtig.

Nichts destotrotz hängt der Zielrechner damit beim Bootversuch endlos beim lesen
des Status bei einem Fehler fest.
Am FDC 765 liegt das nicht, schon getauscht. Zum Daten separieren ist in der Leseleitung
ein bipolarer PROM drin.
Der kann eigentlich nicht kaputt gehen.
Hat schon mal jemand sowas ähnliches gesehn?

--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2024 um 23:52 Uhr von Enrico editiert.
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010
28.03.2024, 06:29 Uhr
runni



http://info-coach.fr/atari/hardware/_fd-hard/AN-505.pdf

Hier wird beschrieben wie ein digitaler DS arbeitet.
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011
28.03.2024, 08:28 Uhr
Enrico
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Danke.
Ich frage mich immer wieder, wie man auf so eine Idee mit Floppy-LW gekommen ist, dass es überhaupt funktioniert, mit so einer komplizierten Reglerei....
--
MFG
Enrico
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012
28.03.2024, 08:37 Uhr
jennergruhle

Avatar von jennergruhle

Vielleicht könnte man noch einen anderen Datenseparator bauen - so wie z.B. in diversen DDR-Computern mit U8272 vorhanden. Mit einer Reihe Flipflops, Registern und Zählern.

Enrico, weißt du denn schon sicher, dass es der Controller und nicht das Laufwerk ist?
Ansonsten könnte man übergangsweise einen Floppy-Emulator nehmen.
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013
28.03.2024, 08:48 Uhr
Enrico
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Das org. LW ist ein Tandon TM100-4.
Sind 2Seiten 80 Spuren.
2 Bootspuren zu 16x256, Rest ist bei CPM 9x512 Bytes.
LWe sind egal, es geht auch nicht mit 2 K5601 oder HxC-Emulator.

Hab schon andere FDCs probiert 765, bzw 8272.

An dem bipolaren PROM sollte es eigentlich liegen können.
Kann eigentlich nicht kaputt gehen, da die ja wie Schmelzsicherungen funktionieren.
Überall messe ich Impulse, da ist nix statisch.

Eine blöde Idee von gestern Abend war ja nun wieder, dass da ev. jemand mal
irgendeinen PROM draufgesteckt hatte.
Der Rechner ging schon durch ein paar Hände.


Genau genommen weiß ich gar nichts.
Es könnte ja auch sein, dass das Image nicht richtig erstellt wurde.
Siehe dazu auch:
https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=7935
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 28.03.2024 um 08:51 Uhr von Enrico editiert.
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014
28.03.2024, 09:12 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Enrico schrieb
Danke.
Ich frage mich immer wieder, wie man auf so eine Idee mit Floppy-LW gekommen ist, dass es überhaupt funktioniert, mit so einer komplizierten Reglerei....



Derartige Regelungen hatten sich bei den älteren Bandlaufwerken allmählich entwickelt.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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015
28.03.2024, 20:42 Uhr
Bert




Zitat:
Enrico schrieb
Der kann eigentlich nicht kaputt gehen.


Warum nicht? Wenn man sich die Bilder von defekten ICs bei Richis-Lab so anschaut...


Zitat:

Hat schon mal jemand sowas ähnliches gesehn?



Das sieht für mich nach einer klassischen State-Machine aus.
Im 6-fach-FF wird der aktuelle Zustand gespeichert und im PROM steht der jeweilige Folgezustand.
Mit jedem Taktpuls von RDFCLK wird der nächsten Zustand aktiviert.

Wackelt denn der Ausgang (RDATA)?

Grüße,
Bert

Dieser Beitrag wurde am 28.03.2024 um 20:42 Uhr von Bert editiert.
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016
28.03.2024, 21:17 Uhr
Enrico
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Ja, kommt auch.
Das ist ja das.

Wie schon geschrieben, ev. ist das ja nicht der richtige PROM?

Der PROM zieht 100mA lt. Datenblatt, macht 0,5W.
Bei der kleinen Größe kann der doch dann schon 40 Grad haben?
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 28.03.2024 um 21:23 Uhr von Enrico editiert.
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017
28.03.2024, 21:25 Uhr
Enrico
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Zitat:
Bert schrieb

Zitat:
Enrico schrieb
Der kann eigentlich nicht kaputt gehen.


Warum nicht? Wenn man sich die Bilder von defekten ICs bei Richis-Lab so anschaut...



Dass der wieder zugewachsen ist?
--
MFG
Enrico
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018
29.03.2024, 06:26 Uhr
runni



Wenn Du einen FDC9216 hast, findest, wäre ein Ersatz des DS schnell gestrickt. Hab ich bei meiner FLO1 vom mc-CP/M so gemacht. Der Analoge DS dort war schon von neu auf “Mist”.
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019
29.03.2024, 07:47 Uhr
Bert




Zitat:
Enrico schrieb
Der PROM zieht 100mA lt. Datenblatt, macht 0,5W.
Bei der kleinen Größe kann der doch dann schon 40 Grad haben?


Definitiv.
Zum Vergleich: Ein 7805, der 1W verbraten muß, läßt sich gerade so noch anfassen (ca. 58°C).

Grüße,
Bert
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020
29.03.2024, 19:32 Uhr
Enrico
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Hab doch glatt EINEN 9216 gefunden.
Mal gucken, obs der bringt.....
--
MFG
Enrico
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021
30.03.2024, 15:00 Uhr
Enrico
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Das ist dabei recht hilfreich.
https://hxc2001.com/download/datasheet/floppy/thirdparty/FDC/Data_Separator/TN6-1_9216_Floppy_Disk_Data_Separator_Jun82.pdf
Mir war nicht so ganz kalr wie das funktioneren soll, da nicht wirklich da steht,
wie das mit den PLL-Steueranschlüssen des 765 zusammenkommen sollte.
--
MFG
Enrico
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022
30.03.2024, 21:22 Uhr
Enrico
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Funktioniert mit dem 9216 auch nicht wirklich.
FDC Pin 19 hat 8 MHz, Pin 21 Schreibtakt 1 MHz.
Demnach muss der Teiler vom 9216 durch 2 teilen.
CD0=H CD1=l.
Ich hatte erst die INverter bei den Datenleitungen nicht drin, das gab keinen Unterschied.
Mit Inverter auf beiden Seiten rumpelt der nun mit dem Kopf wohl zwischen Spur 0 und 1 hin und her.
--
MFG
Enrico
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023
31.03.2024, 05:55 Uhr
runni



Welche Variante vom Boss hast Du? A,B,C hat ein unterschiedliches Disketten Format. 140kB, 256kB, 608kB ggf. Findet der den Boottrack oder den anschließenden Track nicht.
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024
31.03.2024, 10:48 Uhr
Enrico
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Das ist C, das sind die ca. 608k für die DIskette.
Schon mehrere LWe probiert, gehen alle nicht. Siehe auch Nr. 13
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 31.03.2024 um 10:49 Uhr von Enrico editiert.
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025
31.03.2024, 12:17 Uhr
runni



Da wird Deine Diskette nicht i.O. sein, schau mal was mit dem scope am DS rauskommt wenn er die Spur 0/1 wechselt.
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026
31.03.2024, 14:47 Uhr
Enrico
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Hab ich auch schon befürchtet, dass es auch am Image liegen könnte.
Was meinst Du mit "DS"?
Datenseperator?


Ein weiteres Problem: Die eigentliche Datenübertragung sollte wollte per DMA erfolgen.
Es kommt aber nie das /DRQ vom FDC.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 31.03.2024 um 14:48 Uhr von Enrico editiert.
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027
31.03.2024, 19:39 Uhr
Enrico
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Ich schau gerade in die Doku vom K5601 rein.
Lt. Text liegt bei erreichen von Spur 0 /T0 statisch auf L.
Ich habe da einen Impuls.
Dem Diagramm nach könnte das aber doch richtig sein?


--
MFG
Enrico
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028
31.03.2024, 22:32 Uhr
Enrico
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Bei /RD kommen lt. Doku die Leseimpulse mit 4, 6 bzw. 8µs raus.
Ich messe da 3,7/6,5/8,4µs.
Sollte also dort schon mal richtig sein.
--
MFG
Enrico
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029
01.04.2024, 11:34 Uhr
Enrico
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Oben Eingang, unten Ausgang des Datensperators.
Ich sehe da nur, dass die Impulse schmaler, nach hinten verschoben sind,
und z.T. deutlich unter Masse hinausgehen. Fehlende Impulse sehe ich am Ausgang nicht.

--
MFG
Enrico
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030
01.04.2024, 20:05 Uhr
Enrico
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Der HxC- Emulator macht dass alles doppelt so schnell, wie er sollte.
Statt 300 U/min kommt Index mit 600 U/min raus = 100msek Impulse,
die Leseimpulse haben auch nur die Hälfte.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 01.04.2024 um 20:08 Uhr von Enrico editiert.
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031
02.04.2024, 05:55 Uhr
runni



Mit dem HxC habe ich keine Erfahrung, bei mir läuft ein Gotek mit FlashFloppy Firmware ohne Probleme am mc-CP/M das Format ist ähnlich, hat 780k und wurde normalerweise mit 51/4 LW verwendet. Die Bootsektoren sind auch SD.

Die negativen Spitzen kommen von Leitungsinduktivitäten und sind eigentlich Wurst. Zum Bremsen kann man einen Serienwiderstand vorsehen, bei CMOS 100, NMOS eher 22Ohm.

Interessanter ist eher das Verhältnis SEPDATA zum SEPCLOCK, hier sollten sich unterschiedlich lange 1 zu gleichem SEPCLOCK ergeben. Siehe Datenblatt Fig.2.

Hast Du den 9216B? Der ohne B geht nur bis 4MHz am Eingang.

Ich hab so etwas auch mal mit einem 9229 gemacht, der braucht allerdings 16MHz extern da der interne Oszillator buggy ist und nicht verwendet werden soll. https://www.auram.de/cms3/pages/computer/mc-cpm.php

Du könntest versuchen die Diskette am PC mit 22DISK zu lesen, schauen ob die Dateien fehlerfrei sind.

Dieser Beitrag wurde am 02.04.2024 um 06:05 Uhr von runni editiert.
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032
02.04.2024, 06:05 Uhr
Enrico
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Zitat:
runni schrieb

Hast Du den 9216B? Der ohne B geht nur bis 4MHz am Eingang.


Da bin ich mir nicht sicher.
Vor "FDC9216" steht ein "B" und nochmals größer drauf.
Das könnte auch was anderes heißen.
--
MFG
Enrico
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033
02.04.2024, 06:16 Uhr
runni



Hab oben noch mal editiert, 4MHz muss meiner Meinung nach nicht Synchronisiert sein, wenn Du irgendwo 4MHz abgreifen kannst, sollte das auch passen.

Die Beschriftung war komisch bei SMC… ich glaube es war ne Sortierung und das B gabs später hinter der 6, und die frühen als Stempel irgendwo (vor 84?)
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034
02.04.2024, 18:54 Uhr
Enrico
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Zitat:
runni schrieb
...

Interessanter ist eher das Verhältnis SEPDATA zum SEPCLOCK, hier sollten sich unterschiedlich lange 1 zu gleichem SEPCLOCK ergeben. Siehe Datenblatt Fig.2.


Müsste ich nochmal das Oszi dran hängen.

Zitat:

Du könntest versuchen die Diskette am PC mit 22DISK zu lesen, schauen ob die Dateien fehlerfrei sind.


Angesehen hatte ich mir das schon mal.
Überall wo lesbarer Text ist, sieht das schon mal gut aus.
Aber, der kriegt ja die Sektoren von Anfang nicht runtergekratzt.
Zu der Zeit sollte der Inhalt erstmal noch egal sein.
Außerdem dürfte die Datenübertagung per DMA ablaufen, ist ja eine eingebaut.
Aber soweit kommt der Rechner noch gar nicht.


Zitat:
runni schrieb
Hab oben noch mal editiert, 4MHz muss meiner Meinung nach nicht Synchronisiert sein, wenn Du irgendwo 4MHz abgreifen kannst, sollte das auch passen.


Kann ich nur probieren.
Glaube aber nicht, dass das was wird, der FDC mit 8 MHz, und der 9216 nur mit 4MHz läuft.



Zitat:

Die Beschriftung war komisch bei SMC… ich glaube es war ne Sortierung und das B gabs später hinter der 6, und die frühen als Stempel irgendwo (vor 84?)


So sieht der aus:


--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 02.04.2024 um 18:57 Uhr von Enrico editiert.
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035
02.04.2024, 20:04 Uhr
Enrico
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Oben Takt, unten Daten.
Der Datenimpuls sollte hinkommen, die Breite entspricht den internen 4 MHz.
Der Takt hat aber immer die gleiche Breite, da kommt nie was anderes.

--
MFG
Enrico
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036
04.04.2024, 21:43 Uhr
Enrico
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Mit 4MHz ändert sich da leider auch nichts.
--
MFG
Enrico
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037
05.04.2024, 16:30 Uhr
runni



Ich denke das es ordentlich funktioniert, ggf. Kannst Du dem 9216 noch 100n Abblockkondensator spendieren. Ein Test mit 22disk würde ich auf jeden Fall machen.
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038
05.04.2024, 18:34 Uhr
Enrico
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Ich konnte noch einen weiteren DS finden. Der UM8326 macht das selbe, aber auch nur 4 MHz.

Dass das so richtig ist, kann ich mir aber dann nun nicht vorstellen.
Die Abstände der Datenimpulse auf /SEPD ändert sich ständig.
Dem Diagramm nach müsste sich dementsprechend der Takt auf SEPCLK ändern.
Tut der aber nicht, es sind immer 250kHz.

Es ist auch egal, ob 4MHz oder /4MHz.

Der Ausgang SYNC vom FDC wird ja nicht für den DS genutzt,
also sollte das kein Problem sein, dass der FDC 8MHz und der DS 4MHz bekommen.
Es kommt ja alles aus dem DS raus, ohne Rückkopplung.

Die ICs sind aber beide aus den IC-Grabbeldosen, die können auch beide kaputt sein.
--
MFG
Enrico
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039
06.04.2024, 20:14 Uhr
Enrico
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Zum Vergleich habe ich mal die org. Schaltung wider dran, und an den selben Stellen gemessen.
Es ist fast das gleiche, der Takt hat aber 500kHz.

Der Zugriff auf Diskette klappt schlechter, der geht nur auf Spur 0, bliebt dort.





--
MFG
Enrico
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040
07.04.2024, 21:03 Uhr
Enrico
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Mit 22disk sehe ich das CPM.
Das eigentliche Problem, davor, ist ja erst schonmal, dass die Bootsektoren nicht gefunden werden.




--
MFG
Enrico
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041
13.04.2024, 09:57 Uhr
Enrico
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Aus der MP von '88 zum U8272:



Also kann es nicht funktionieren, da der Rechner beim Floppyzugriff auf 8 MHz umschaltet.
Bei 5, 1/4" müssen das 4 MHz sein.
K.A. warum, den Rechner scheint es nicht mit 8"-LWen gegeben zu haben..

Für die 4MHz gibts nen Jumper.
Damit funktioniert es dann schon mal mit org. Schaltung so, wie mit dem extra Datenseperator,
der rumpelt dauernd auf den Bootspuren rum...

Was ist denn bei der "Kompatibiltät" rechts unten gemeint?
Geht es da um defekte Sektoren oder hardsektorierte Disketten?
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 13.04.2024 um 10:06 Uhr von Enrico editiert.
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042
19.04.2024, 10:02 Uhr
Enrico
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Die diversen Jumperstellungen sind alle nicht passend zu den Disketten.

Quellcode:

Jp gesetzt = L Pegel

fester FDC Takt 4MHz

Nach Reset 4MHz FM

nach Zugriff FDC
keine Jumper ges.       ständiger Zugriff bis Spur 2 nur Kopf 0 MFM
dazu  5 / 5+4 / 4 ges        -""-----

Bit 7 = L               1x Zugriff bis Spur 4 Kopf 1 (kopf 0+1) FM
7+5 / 7+5+4 / 7+4            -----""-----


Bit 6 = L              ständig Zugriffe bis Spur 4 nur Kopf 0 MFM
6+5 / 6+5+4 / 6+4 = L       -----""----

#######

FDC umschaltbarer Takt 4 / 8 MHz

nach Reset 4MHz FM


nach Zugriff FDC

keine Jumper ges.       FDC 8 MHz 1x Zugriff bis 2 Spuren nur Kopf 0 MFM
5 / 5+4 / 4 = L                 -----""----

Bit 7 = L            4MHz 1x Zugriff bis 4 Spuren Kopf 1 (Kopf 0+1) FM
7+5 / 7+5+4 / 7+4 = L         ----- """"----

Bit 6 = L              8 MHz 1x Zugriff bis Spur 4 nur Kopf 0 MFM
6+5 / 6+5+4 / 6+4 = L    ----- "" ---------




Und mit Imagedisk kriege ich das Image nicht einseitig geschrieben.

Es gibt aber einen Emulator namens MAME der ein bisschen was kann (lt. Dirk).


--
MFG
Enrico
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043
19.04.2024, 14:26 Uhr
runni



Anderes ROM für die Kiste? Könnte modifiziert sein, dann wird das nie was.
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044
19.04.2024, 14:50 Uhr
runni



Wenn ich die Quellen richtig lese gab es bei BOSS B/D 300k DSDD Disketten mit "lustigen" 36 Tracks oder 160k SSDD Disketten. Deiner sollte doch dann wenigsten DSDD Laufwerke haben?
Hast Du mal die BOSS D Bootdisk probiert?
https://oldcomputers-ddns.org/public/pub/rechner/olympia/boss/image/cpm/bdcpm.zip
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045
19.04.2024, 15:46 Uhr
Enrico
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Zitat:
runni schrieb
Wenn ich die Quellen richtig lese gab es bei BOSS B/D 300k DSDD Disketten mit "lustigen" 36 Tracks oder 160k SSDD Disketten. Deiner sollte doch dann wenigsten DSDD Laufwerke haben?
Hast Du mal die BOSS D Bootdisk probiert?


Die Laufwerke sind Tandon TM100-4 haben 80 Spuren mit 2 Köpfe.
Die Diskettenimages sind 2 seitig, beim Prologoe druchgängig 16x256 Sektoren,
beim CPM haben die Bootspuren (1,5) 16x256, der Rest 9x512.


Zitat:

https://oldcomputers-ddns.org/public/pub/rechner/olympia/boss/image/cpm/bdcpm.zip


Das müsste ich auch schon probiert haben, weis es aber mit Sicherheit nicht mehr.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 19.04.2024 um 15:46 Uhr von Enrico editiert.
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046
19.04.2024, 19:45 Uhr
Enrico
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Nö, geht nicht.
Allerdings stimmen die *.IMD von Org. Image und von Diskette zurückgelesen nicht überein.
Das DD davon stimmt aber.
Da sind also die Sektorinfos anders.


Ich könnte schwören beim BC-CPM und Prologue hatten die gestimmt.
--
MFG
Enrico
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047
20.04.2024, 18:27 Uhr
Enrico
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.... ich drehe mich im Kreis.
Bei den anderen Images ist es auch so .
Quelle und von DIskette wider zurückgelesenes *.IMD stimmen nicht überein.
Das daraus erzeugte *.DD allerdings schon.

Nun meldet aber mein Win98-Laptop, dass auf der Diskette (Turnschuhnetzwerk),
die ich auf dem 386iger beschrieben hatte, ein Bootblockvirus drauf wäre.

Eigentlich sollte der ja an der Stelle egal sein, aber ich werde den ausschließen müssen.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 21.04.2024 um 01:29 Uhr von Enrico editiert.
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048
21.04.2024, 22:13 Uhr
Enrico
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So, jetzt aber:

BOSS C CPM:


BOSS D CPM:


PROLOGUE:

--
MFG
Enrico
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049
22.04.2024, 06:57 Uhr
runni



Glückwunsch, und was war’s nun?
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050
22.04.2024, 10:42 Uhr
Enrico
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Ich hatte CPU und EPROM rausgezogen.
Per Draht den Config-Latch statisch angesteuert, um zu sehen, ob der Treiber IC zum zurücklesen ev. defekt ist.
Zwischendurch mir die Arbeit gemacht, aus dem 2seitigen Diskettenimage ein einseitiges gemacht.
Dann hatte ich doch versehentlich von der org. Diskette gebootet, und das ging dann auf einmal alles.
Ich schätze mal, dass die IC-Fassungen Probleme machen.
Irgendwie funktionierte zwar alles soweit, aber Floppy wird in dieser Config nie 2seitig gelesen,
und deswegen kam die DMA dann auch nicht.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 22.04.2024 um 10:43 Uhr von Enrico editiert.
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051
02.06.2024, 19:39 Uhr
Enrico
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Mit Gequitsche und Gerassel:
https://magentacloud.de/s/rteR8FWJYzMT5Wy
https://magentacloud.de/s/ijHayfgoYMY9KSy
--
MFG
Enrico
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