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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Bestimmung Qualitätsparameter von ca. 30 Jahre gelagerter Kondensatoren » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
19.08.2020, 21:15 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

hat sich schon jemand Gedanken gemacht wie die Qualitätsparameter
(Kapazität und Verlustfaktor) von Kondensatoren verschiedenster Bauarten
nach ca. 30 Jahren sein sollten um noch eingesetzt zu werden?


Beispiele:
33 n, Keramik, braune Umhüllung, RFT, Abblock-Kondensator
25,73 nF bis 33,19 nF; 0,0114 bis 0,0266







2700 J, Wickel, stehend, RFT
2,658 nF bis 2,824 nF; 0,00013 bis 0,00016


184, blaue Umhüllung, SIEMENS
159,82 nF bis 193,33 nF; 0,0127 bis 0,0133






alle gemessen mit 1 kHz; 1,0 V




mfg Ralph
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Dieser Beitrag wurde am 12.09.2020 um 09:16 Uhr von rm2 editiert.
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001
19.08.2020, 22:43 Uhr
Bert



Die Kapazitätstoleranzen sind bei Kondensatoren ja gerne mal bei +/- 20%.
Zu Verlustfaktoren stand da früher vermutlich nichts im Datenblatt.

Die Frage ist, wo die Kondensatoren eingesetzt werden sollen.
Abblock-C sind unkritisch. Bei Kleinsignal-Filtern spielt es m.E. auch kein Rolle.
Kritischer sind Siebelkos.
Wo ich nur neue Teile verwenden würde: X- und Y-Kondensatoren in Netzfiltern bzw. generell an Netzspannung.

Grüße,
Bert
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002
20.08.2020, 10:41 Uhr
andy62



Was soll mit einem keramischen oder einem Styroflexkondensator passieren, wenn er nicht gerade im Wasser gelagert wurde.
Grüße Andy
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003
20.08.2020, 23:51 Uhr
MS05



Naja, Styroflex vermutlich nicht viel, wenn die Temperaturen nicht überschritten wurden.
Kermik.... z.B. Schutzlack rissig... Korrosion der Metallisierung... Kapazitätsverlust.
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004
22.08.2020, 11:55 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

hier mal ein Beispiel wenn die Stirnseiten nicht verschlossen sind:





Feuchtigkeit und Sauerstoff dringen ein. Ob dann noch
bei Last und hoher Voltzahl die Zuverlässigkeit noch besteht?


und jetzt alles wieder "zurechtgebogen":








Zitat:
Bert schrieb
Zu Verlustfaktoren stand da früher vermutlich nichts im Datenblatt.



Ich habe bei einigen Angaben gefunden (Bsp. Eletr. Baue. 77/78)
und bei Leistungskondensatoren waren diese im ausführlichen Datenblatt
aufgelistet.


mfg Ralph
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Dieser Beitrag wurde am 06.09.2020 um 09:22 Uhr von rm2 editiert.
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005
22.08.2020, 12:23 Uhr
Enrico
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Na, da ist prima.
Was hast Du denn?

Styroflex hatte ich auch schon der Hand, den man hin und herschieben kann.
Dass sich die Werte aber kaum ändern, hätte ich aber nicht gedacht.

Macht doch nichts.
--
MFG
Enrico
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006
22.08.2020, 14:00 Uhr
Bert



Hallo Ralph,

die elektrisch wirksame Kapazität befindet sich offensichtlich in der Folie, egal ob aufgewickelt oder verschoben. Am Ende funktioniert der abgewickelt sogar besser, weil die Verlustwärme besser weg kann. Nur die Leiterplatte muss an den neuen Footprint angepasst werden :-)

Grüße,
Bert
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007
23.08.2020, 09:10 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,


Zitat:
Bert schrieb
... Am Ende funktioniert der abgewickelt sogar besser, weil die Verlustwärme besser weg kann. ...



vor der Nutzung solcher Kondensatoren muss ich warnen. Eindringende
Feuchtigkeit kann bei 150 V Arbeitsspannung (wie in diesem Fall)
zum Anstiege des Verlustfaktors führen, zumal die
Verlust-Leistung [VAr] dann ansteigen kann.

Insbesondere sollten alle Kondensatoren auf Dichtheit geprüft werden,
die im 230 V Bereich eingesetzt werden sollen.


Wenn einmal der Lawinen-Effekt eingesetzt hat, ist der Kondensator
für immer zerstört - das gilt auch für die "selbst heilenden" Typen.



mfr Ralph
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Dieser Beitrag wurde am 23.08.2020 um 09:12 Uhr von rm2 editiert.
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008
23.08.2020, 10:05 Uhr
ted211



Hallo Bert,

die elektrische Ladung wird im Dielektrikum zwischen den Metallisierungen gespeichert, Abwickeln funktioniert nicht. Du kannst ja auch nicht eine Spule abwickeln.

Detlev

Dieser Beitrag wurde am 24.08.2020 um 08:35 Uhr von ted211 editiert.
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009
24.08.2020, 07:32 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

solche Kondensatoren würde ich nicht mehr einsetzten:





Der Verlustfaktor ist zu hoch.


mfg ralph
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Dieser Beitrag wurde am 24.08.2020 um 07:33 Uhr von rm2 editiert.
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010
24.08.2020, 08:58 Uhr
hellas



Was für ein Messgerät verwendest du hierfür?
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011
24.08.2020, 12:51 Uhr
RP



Ralph, Kondensatoren dieser Baureihe, egal ob unbenutzt oder gebraucht braucht man nicht mehr zu messen die sind alle reif für den Schrott.

Rolf
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012
24.08.2020, 19:37 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

@ Rolf,

das ist für Menschen gedacht, die nicht so viel Wissen über die verschiedenen Kondensatoren und deren Aufbau/Herstellung wissen.
Ich will noch verschiedenste Kondensatoren (mit Bild) dokumentieren.



@hellas,
hp 4278a



mfg ralph
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Dieser Beitrag wurde am 24.08.2020 um 19:42 Uhr von rm2 editiert.
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013
24.08.2020, 19:56 Uhr
Egon



Hallo,

...ich will noch verschiedenste Kondensatoren (mit Bild) dokumentieren...

Und dann? Dann hast Du einen Kondensator und ein Bild davon und weisst
immer noch nicht ist der gut oder schlecht denn die m.M. nach wichtigste
Messung beherrscht Dein Gerät gar nicht.
Entscheident ist zuerst allein der Isolationswiderstand gemessen nahe der
aufgedruckten Sollspannung und dann noch evtl. der Kapazität.
Nur wenn das Teil dann einen Widerstand nahe unendlich hat sind weitergehende
Messungen überhaupt sinnvoll.
Ist bei Sollspannung ein wie groß auch immer messbarar Widerstand vorhanden
kannst Du Dir alles andere sparen, das Teil ist Müll bzw. eine Zeitbombe.

Grüße Egon
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014
25.08.2020, 17:58 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo Egon,

ich möchte nicht streiten aber meine jahrelangen
Erfahrungen aus der Forschung / Entwicklung, Bereich Wickelkondensatoren,
gestatten es mir schon diesbezügliche Aussagen zu treffen.

Ich habe in meiner Zeit viele Kondensatoren an der Hochspannungsmessbrücke
hinsichtlich Kapazität und Verlustfaktor ausgemessen.

In einer Serie wurden verschiedene Konsensatoren auf der Hochspannungsmessbrücke
und anschließend auf E7-8 und hp 4287A Messgeräten nachgemessen. Diese
Kondensatoren wurden auch im Fomierungsautomat (geprüft mit aufgedrucktem
Spannungswert), einschließlich Impulsfornmierung, getestet.


Fazit aus meiner beruflichen Praxis:
Wenn der Verlustfaktor, egal mit welchem gutem Messgerät gemessen, einen
bestimmten, je nach Bauart, unterschiedlichen Wert überschreitet,
sollte er im oberen Spannunsbereich nicht mehr eingesetzt weren.



Zitat:
Egon schrieb
... Entscheident ist zuerst allein der Isolationswiderstand gemessen
nahe der aufgedruckten Sollspannung ...



Gute Messgeräte liefern dafür den Verlustfaktor ...
Aber Du kannst ja mal eine Vorrichtung zum Impulsformieren ersinnen und
die Unterschiede zum Verlustfaktor hier darlegen.

Die international anerkannten Leistungstest laufen ohnehin über die
VAr-Parameter (Blindleistungsanteil, hier induktiv) ab.

Das gibt auch einen Hinweis, weshalb in Netzfiltern die X-Kondensatoren,
trotz Spannungsfestigkeit teilweise über 600 V, ausfallen können.


mfg Ralph
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Dieser Beitrag wurde am 25.08.2020 um 21:37 Uhr von rm2 editiert.
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015
25.08.2020, 18:40 Uhr
Enrico
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Und wenn ich sowas nicht messen kann?
Ich kann Kapazität, ESR, und Spannungsfestigkeit.
Blöd ist die Spannungsfestigkeit geht nur in bestimmten Abstufungen, was das Iso so hergibt,
aber nicht, was man für den Kondensator brauch.
Also etwas unter und über der Nennspannung, und mit ordentlichem Aufschlag.


Das könnte ja Guidos nächstes Projekt werden?
--
MFG
Enrico
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016
25.08.2020, 21:35 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo Enrico,

ich vergleiche die Messungen mit dem
XL AUTO LCR METER, digital Bridge XJW01.
Das hat neben Cs auch Q, D, ESR in der selben Anzeige.
Und für unter 100 EURO ist es gar nicht mal so schlecht (was ich
bis jetzt alles gemessen habe). Natürlich nach Einlaufzeit und
0-Abgleich mit Messkabel (Kelvin), offen und geschlossen.

Bsp:
REMIX 1 µF, 630 V=
XJW01 nach 0-Abgleich:
966,7 nF; D= 0.004; ESR= 0.7 OHM

hp 4278A, falsches Kelvin-Messkabel:
0.9666 µF; D= 0.00535; Rs= 0.851 Ohm


mfg Ralph
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017
26.08.2020, 21:34 Uhr
Egon



...Und wenn ich sowas nicht messen kann?
Ich kann Kapazität, ESR, und Spannungsfestigkeit...

Dann hast Du alles was für eine Reparatur notwendig ist und bist
inkl. Lötarbeiten in weniger als einer Minute über den Zustand
von Deinem Patient informiert. Der Servicemann hat die Aufgabe
etwas zu reparieren und das möglichst zuverlässig und schnell.
Du brauchst keine drei Stellen hinter dem Komma (die bei einem
Kondensator so wie so nur Hausnummern sind), Du brauchst etwas
Erfahrung bezüglich der ESR-Messung und Du kannst selber entscheiden
ob Dein Abblock-C nun 97nF oder 105nF anstatt der im Schaltplan genannten
100nF haben soll.

Das hier nun einer mit:

"jahrelangen Erfahrungen aus der Forschung / Entwicklung,Bereich Wickelkondensatoren"

eine feuchte Hose bekommt wenn er mit:

"Hochspannungsmessbrücke und anschließend auf E7-8 und hp 4287A"

rummacht ist ja nicht schlimm, Erfahrung und Kompetenz im Reparaturalltag
hat er sicher nicht.

Grüße Egon
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018
28.08.2020, 09:31 Uhr
rm2
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Avatar von rm2


Zitat:
Egon schrieb
Erfahrung und Kompetenz im Reparaturalltag hat er sicher nicht



Hallo Egon,

es ist schön, wie Du über andere urteilst, nur leider fehlt Dir das
nötige Wissen. Du disqualifizierst Dich dadurch selbst. Und es ist
auch für das Thema nicht hilfreich. Bitte etwas mehr Mühe geben.


mfg Ralph
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Dieser Beitrag wurde am 28.08.2020 um 09:31 Uhr von rm2 editiert.
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019
04.09.2020, 18:40 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

hier mal ein Beispiel eines 0,47 µF / 630 V MKT Kondensators
mit schlechtem Verlustfaktor:



mit den Daten:



und




Ein anderes Messgerät sagt:




diesen würde ich in Netzfiltern nicht mehr einsetzen!

Ein guter 0,47 µF allerdings 400 V hat einen deutlich besseren
Verlustfaktor:




mfg ralph
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Dieser Beitrag wurde am 04.09.2020 um 18:41 Uhr von rm2 editiert.
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020
06.09.2020, 09:14 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

eigenartiges Verhalten von RFT-Kondensatoren 33nF; rund:

Kapazitätsänderungen über ca. 15 min
von z.B. 106.8 auf 105.34 nF, dann stabil
Verlustfaktor wandert auch bei 0.04



Warum die Kapazität wandert und dann sich stabilisiert
ist unklar. Auch Test mit 2 Exemplaren 1 h in Wasser legen,
dann trocknen, brachte keine Änderungen.

Dieses eigenartige Verhalten zeigen ca. 25 Kondensatoren
(98.61 bis 122.91 nF; Verlustfaktor 0.0426 bis 0.055).


mfg ralph
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Dieser Beitrag wurde am 06.09.2020 um 09:15 Uhr von rm2 editiert.
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021
06.09.2020, 11:15 Uhr
Bert



Hallo Ralph,

ist das Verhalten reproduzierbar? Wie lange mußt Du warten, bevor der Effekt wieder auftritt?
Wird in der Viertelstunde nennenswert Leistung im Kondensator umgesetzt? Wenn ja, wie viel?

Grüße,
Bert
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022
06.09.2020, 19:39 Uhr
ted211



Ändert sich die Kapazität oder die Anzeige?

Gruß Detlev
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023
11.09.2020, 15:33 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo Bert, Detlev,

die Kapazitätswanderungen zeigen beide Messgeräte (hp 4278a
und XJW01) und die Kondensatoren werden nur durch die
Messspannung belastet.

Allerdings habe ich in meiner Datensammlung nichts zum Zusatz Ns
gefunden.

Ich würde ja die Spannungsfestigkeit testen wollen, aber mein
Statron 3208 ist nach Jahren des nicht Nutzens (erwartungsgemäß)
nicht einsatzfähig. Die 2A Sicherung kommt.
Leider habe ich keinen Schaltplan dafür.


mfg Ralph




mfg Ralph
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Dieser Beitrag wurde am 11.09.2020 um 15:55 Uhr von rm2 editiert.
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024
11.09.2020, 16:17 Uhr
ted211



N scheint die Toleranz zu sein, s die Spannungsfestigkeit, beide Buchstaben fehlen leider in der Tabelle:

169) Keramische Kondensatoren aus DDR-Produktion. Spannungs- und Toleranzangaben auf den Bauteilen.

In Bearbeitung!

Auf einem keramischen Kondensator aus DDR-Produktion steht beispielsweise 100 nSt

Dabei ist der 1. Buchstabe n die Kapazität 100 nF (nano). p wäre (pico)

Der 2. Buchstabe S gibt die Toleranz an, von Minus 20% bis Plus 50%,

Der 3. Buchstabe t steht für die Spannungsfestigkeit, hier 63 Volt. Der Buchstabe r würde einer Spannung von 25 Volt entsprechen.

Die vollständige Reihe der Toleranzen (2. Buchstabe):

(kommt noch)

Die vollständige Reihe der Spannungsfestigkeit von Kondensatoren (3. Buchstabe):
a 50 Volt
b 125 Volt
c 160 Volt
d 250 Volt
e 350 Volt
400 Volt Kein Buchstabe.
f 500 Volt
g 750 Volt
h 1000 Volt
i 630 Volt
m 10 Volt
r 25 Volt
t 63 Volt
Diese Spannung gibt die Nennspannungsbelastung für Gleichspannung an.

u 250 Volt
v 350 Volt
w 500 Volt
Diese Spannung gilt für die Wechselspannungsfestigkeit

Die Tabelle hat "Wolle" aus dem Wumpus-Gollum-Forum bereit gestellt.
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025
11.09.2020, 17:04 Uhr
rm2
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Hallo ted211,

da es im Datenbuch 1977/78 auch Keramikkondensatoren mit 40 V Spannungsfestigkeit gab, könnte s 40 V bedeuten.


mfg Ralph
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026
11.09.2020, 17:27 Uhr
ted211



Hallo Ralph,

das klingt plausibel. Vielleicht gibt es irgendwo eine vollständige Liste.

Viele Grüße,

Detlev
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027
14.09.2020, 17:56 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

alte KWH Rohrkondensatoren mit erheblichen geringerer Kapazität
als aufgedruckt, aber sehr gutem Verlustfaktor:





ist 2.Buchstabe S irgendwo mit - 50 % dokumentiert?

mfg ralph
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028
14.09.2020, 18:38 Uhr
Enrico
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Ach, so alte DInger hab ich ja auch noch rumliegen....
--
MFG
Enrico
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029
14.09.2020, 18:46 Uhr
RP



Keramikkondensatoren, diese Kondensatoren sind für HF Anwendung entwickelt, im NF bereich nicht zu empfehlen, wenn dir das untersuchen solcher alten Bauelemente Freude bereitet musst du sie unter den Bedingungen für ihre Anwendung testen, also mit ca 1 MHz, da sehen die Bedingungen für keramische Bauelemente oft ganz anders aus.
Noch interessanter wir das verhalten von Kondensatoren bei Frequenzen > 100 Mhz.

Rolf
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030
15.09.2020, 13:56 Uhr
rm2
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Hallo Rolf,

bist Du sicher das es HF-Kondensatoren sind?
Deutet die braune Farbmarkierung der HESCHO-Kondensatoren
nicht auf Abblockzwecke hin?


mfg Ralph
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031
15.09.2020, 14:41 Uhr
Enrico
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Solche Teile hatte ich früher aus alten Radios und Fernsehern mit Röhren geholt.
--
MFG
Enrico
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032
15.09.2020, 15:08 Uhr
RP



Ralph, was glaubst du was diese Kondensatoren abblocken sollen?, HF Spannungen. Diese liegen im Computer Schaltungen oft > 1MHz und befinden sich auf den Versorgungsspannungen der Schaltkreise.

Rolf
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033
15.09.2020, 16:58 Uhr
Enrico
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Aber bestimmt nicht die Rohrteile.
Das wäre ein Rechner in Germanium oder Röhre.
HF ist ja wohl der wichtige Einsatzbereich, hat man ja daimmer.
--
MFG
Enrico
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034
15.09.2020, 17:07 Uhr
Rüdiger
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Zitat:
Enrico schrieb
Aber bestimmt nicht die Rohrteile.



Wieso nicht?
Dies ist eine Prozessorkarte:

--
Kernel panic: Out of swap space.
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035
15.09.2020, 18:07 Uhr
Enrico
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Na, wenn Dusowas mittelaltes rausholst.
Sind aber kleine Rohrkondensatoren.
--
MFG
Enrico
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036
15.09.2020, 18:16 Uhr
RP



das sind Rohrkondensatoren vom feisten, 4,7nF oder 10nF, nach meiner Schätzung.
Keramischen Kondensatoren und Bauelementen kannst du ohne Datenblätter nur schwer und aufwendig beurteilen, die elektrischen Eigenschaften der Dielektrikum sind Temperatur, Spannung und Frequenzabhängig.

Rolf
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037
15.09.2020, 18:42 Uhr
rm2
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Hallo Rüdiger,

kannst du bitte die genaue Bezeichnung der Rohrkondensatoren
hier nennen?

hallo Rolf,

ich meinte in #030 die HF-Auskopplung in Röhrenschaltungen
und diese HF-Kondensatoren waren, wenn ich mich recht entsinne,
nicht dunkelbraun.


mfg Ralph
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Dieser Beitrag wurde am 17.09.2020 um 17:54 Uhr von rm2 editiert.
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038
16.09.2020, 09:23 Uhr
Rüdiger
Administrator
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Zitat:
rm2 schrieb
kannst du bitte die genaue Bezeichnung der Rohrkondensatoren
hier nennen?



10nSc


Zitat:
Enrico schrieb
Na, wenn Dusowas mittelaltes rausholst.



Wieso mittelalt? Die Platine ist Baujahr 1981 oder 1982.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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039
16.09.2020, 09:31 Uhr
Enrico
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Ich hätte die auf Mitte 70 geschätzt.
So kann man sich täuschen, wenn da keine "normalgroße"
CPU zu shehen ist.
--
MFG
Enrico
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040
17.09.2020, 17:55 Uhr
rm2
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Hallo an alle,


Hier mal was zu Toleranz und Spannungsfestigkeit:




mfg Ralph
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
http://www.ycdt.de/kkw-stendal
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041
17.09.2020, 21:42 Uhr
Mystic-X



ich hab da mal was zu KWH Kondensatoren zusammengetragen: https://radio-pirol.org/2019/04/kennzeichnungen-von-keramikkondensatoren-aus-der-ddr/
--
Gruß
Markus
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042
30.09.2020, 19:00 Uhr
Enrico
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Ich hab hier gerade 2 Roedersteiner Elkos 1000µF/40V
ausgelötet. Es sind aber keine Fischbüchsenstinker.
Messewerte ok, ca. 1000µF und ESR ca. 0.07 Ohm.
Unten sieht das Gummi aber glitzernd-grau aus.
Die haben doch sicherlich leichte Inkontinenz?

Machen Frolyts ja eher selten....
--
MFG
Enrico
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043
30.09.2020, 22:36 Uhr
Enrico
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Ein alter Frolyt ist da wesentlich besser.
nur 0,02 Ohm.
--
MFG
Enrico
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044
01.10.2020, 20:08 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

hier mal ein Beispiel eines sowjetischen Kondensators:



Der Verlustfaktor kann sich sehen lassen !




3 x E-04


mfg ralph
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Dieser Beitrag wurde am 01.10.2020 um 20:08 Uhr von rm2 editiert.
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045
02.10.2020, 20:46 Uhr
CarstenSc



Ist ja auch ein Glimmer-C.
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046
02.10.2020, 21:59 Uhr
Egon




Zitat:
CarstenSc schrieb
Ist ja auch ein Glimmer-C.



Und das sagt genau was?

Die "600" im Aufdruck deuten ja wohl angenommen auf die Nennspannung hin.
Und nun bitte doch mal den Ralph selbiges mit sagen wir mal 550V
am Bauteil zu wiederholen. Dann könnte man sehen ob es noch "glimmert" oder nicht.

Grüße Egon
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047
03.10.2020, 17:40 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

könnten das 1600 V sein und ein HF-C für Röhren?


mfg Ralph
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Dieser Beitrag wurde am 03.10.2020 um 17:41 Uhr von rm2 editiert.
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048
03.10.2020, 18:06 Uhr
Enrico
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Hängt von der Größe ab.
Mir scheint der eher etwas zu klein für 1600V.
--
MFG
Enrico
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049
03.10.2020, 19:22 Uhr
jm2000



Naive Frage: hier sind ja Kondensatoren auch mit 63V, 160V, 630V gezeigt. Welche Spannung legt das verwendete Messgerät an? Wenn man die Teile "vorspannt" (mit Gleichspannung), kann es dann evtl. sein, das ESR etc. dann ganz anders aussehen?

(oder ist das der Sinn des Hochspannungsthreads?)

Gruß,
Jan

Dieser Beitrag wurde am 03.10.2020 um 19:38 Uhr von jm2000 editiert.
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050
03.10.2020, 22:04 Uhr
Egon



Das ist ja genau die Sache die ich laufend bemängele, sein Gerät misst mit 1V irgendwas.



So zeigen es alle Bilder, ich kann nirgendwo erkennen das Spannungen nahe der Nennspannug
verwendet werden bzw. überhaupt erzeugt werden können.

Er kann also seine Messklemmen auch in die Luft halten und sich über ein passend gefülltes Display freuen.

Urteile über die Qualität der Isolationsfähigkeit liefern nur Geräte die nahe der aufgedruckten
maximalen Nennspannug messen können. Für uns wäre das dann ein ISO1000 oder wer selber bauen will
das ISOTEST von Gerhard Heigl.

https://www.radio-ghe.at/neuetechnik/isotest6.info.htm

Nachteilig ist allgemein nur das ein großer C so ab 0,5µF etwas länger braucht zum aufladen. Aber wie
oft kommt das denn vor?

Grüße Egon
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051
03.10.2020, 22:11 Uhr
Enrico
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In einem Schaltnetzteil sind da schon welche mit 47µF und 400V aufwärts drin.
--
MFG
Enrico
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052
03.10.2020, 22:53 Uhr
Egon



Hallo,
47µF und 400V sind mit Sicherheit Elkos und die werden grundsätzlich
anders gemessen als Folien Cs.
Elkos werden moderner Weise nach ihren ESR beurteilt, es sei denn man
sieht ihnen an das sie inkontinent sind.
Grüße Egon
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053
03.10.2020, 23:04 Uhr
Enrico
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Ja, stimmt auch wieder.
--
MFG
Enrico
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054
04.10.2020, 00:15 Uhr
Enrico
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Egon,
ich hab mir mal den Plan von dem Isotest angesehen.
Einstellbare Prüfspannung ist ja schon toll für den Zweck, ich sehe
aber nicht, dass dort mit Wechselspannung geprüft wird.
Das hatte ich jedenfalls so als das Problem rausgehört.
--
MFG
Enrico
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055
04.10.2020, 13:40 Uhr
rm2
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Hallo Egon und jm2000,

ich glaube nicht das jemand eine SCHERING Messbrücke im
Hochvoltbereich privat besitzt. Es gibt nicht viele Anwendungsfälle
(PTB, Unis, Kondensator-Hersteller).
Man kann die verschiedenen Messungen auch auf verschiedene
Messgeräte aufspalten.
Ich plädiere für Kapazität und Verlustfaktor auf einem
und Spannungsfestigkeit/Reststrom auf einem anderen Gerät.

Das Formieren von großen Folien- und E-Kondensatoren ist eine
Erweiterung der Spannungsfestigkeit (Folien: "ausheilen").

Und um Spannungsfestigkeit/Formieren geht es in:
https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=18206



mfg Ralph
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Dieser Beitrag wurde am 04.10.2020 um 13:41 Uhr von rm2 editiert.
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056
05.10.2020, 12:44 Uhr
jm2000



@rm2
Ich hab ja keine Ahnung, muss aber derzeit alte Becherelkos für eine Endstufe beurteilen, deswegen habe ich überlegt.
Wir mir erklärt wurde, für ne Kapazitätsmessung sind die 0V DC / 1V AC ausreichend bzw. das funktioniert wohl zuverlässig auch bei Elkos mit viel höherer Nennspannung.
Deine hp 4278a hat übrigens ne "DC-Bias" Funktion, wie ich sehe.

Gruß,
Jan
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057
07.10.2020, 16:28 Uhr
rm2
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Hallo an alle,

hier zum DDR-Geburtstag ein echt guter Kondensator:






MKPI sind halt was für Netzfilter.


mfg ralph
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058
07.10.2020, 18:44 Uhr
RP



aber der 400V DC Kondensator sicher nicht.

Rolf
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059
28.10.2022, 08:58 Uhr
Bert



Bisher habe ich belastbare Angaben zum Thema Formieren vermisst (ich habe aber auch nicht explizit danach gesucht).
Jetzt bin ich zum ersten Mal über eine Herstellervorschrift zum Formieren von Elkos gestolpert:



Zitat:

Um den Leckstrom von lange gelagerten Kondensator mit flüssigem Elektrolyt auf normale Werte zu reduzieren, sollte ein begrenzter Strom angelegt werden. Der maximal zulässige Strom bei Raumtemperatur ergibt sich aus der angegebenen Formel
...
...
Während des Reformierungsprozesses sollte die Nennspannung nicht überschritten werden.
Der Vorgang ist beendet, wenn der Strom unter den angegebenen Leckstrom fällt.



Für Elkos in Kleinspannungsschaltungen sollte ein Labornetzteil mit Strombegrenzung ausreichen.
Für Kondensatoren auf der Primärseite braucht man was besseres.

Grüße,
Bert
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