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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Wafer aus dem Werk für Fernsehelektronik - Bilder » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
000
01.07.2020, 23:27 Uhr
Richi



Guten Abend!

Ich denke das könnte euch auch interessieren.
Ich habe vor Kurzem einen 50mm-Wafer aus dem Werk für Fernsehelektronik bekommen. Nachdem ich bisher noch keinen Wafer dokumentiert hatte musste ich den natürlich vorziehen:

https://richis-lab.de/wafer.htm

Schade, dass ich nicht herausbekommen habe welcher Schaltkreis daraus mal hätte entstehen sollen...
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001
01.07.2020, 23:55 Uhr
paulotto



das ist mit ziemlicher Sicherheit das Die eines Logikgatters eines D220...
Der Transistor mit den 4 Emittern ist der Eingangstransistor für die 4 Gattereingänge.


Gruß,

Klaus
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002
02.07.2020, 05:08 Uhr
Richi



Das passt perfekt, danke für den Hinweis!
Dieses Logikgatter hatte sich irgendwie vor mir versteckt...

Grüße,

Richard
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003
02.07.2020, 07:56 Uhr
ggrohmann



Dabei steht es sogar drauf, was das ist.

Sehr interessant - bitte mehr davon.

Guido
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004
02.07.2020, 08:08 Uhr
Richi




Zitat:
ggrohmann schrieb
Dabei steht es sogar drauf, was das ist.

Sehr interessant - bitte mehr davon.

Guido



Ja das stimmt.
Irgendwie habe ich den D220 beim schnellen Googeln nicht gefunden und mit den DDR-Halbleiter bin ich nicht so bewandert...
Ich habe mir natürlich gleich einen D220 bestellt und werde den noch gegenüberstellen.

Ich habe noch viel abzuarbeiten, da kommen noch viele interessante Teile.
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005
07.07.2020, 06:14 Uhr
Richi



Eine kleine Korrektur: Da es sich um D220-Schaltkreise handelt stammte der Wafer wahrscheinlich eher aus dem Halbleiterwerk Frankfurt Oder. Diesbezüglich war sich der Spender nicht mehr ganz sicher.
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006
07.07.2020, 11:21 Uhr
RenéB



Hallo Richi,
ich würde die Schaltung des Gatters mit hinzufügen.
Schau mal hier:
https://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/basteln/Konsumgüter/DDR-Halbleiter/d220.gif
Gruß René
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007
07.07.2020, 11:28 Uhr
Richi



Hallo René,

da hast du Recht. Das habe ich auch vor. Ich will nur noch vorher Bilder eines kompletten D220 machen, dann gibt es ein größeres Update.

Grüße,

Richard
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008
31.07.2020, 22:25 Uhr
Richi



So, jetzt findet sich hier auch ein vollständiger D220:

https://www.richis-lab.de/wafer.htm

Grüße,

Richard
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009
01.08.2020, 07:28 Uhr
R09

Avatar von R09

Guten Morgen
Unglaublich einfach super. Hat sicher eine Menge Arbeit gemacht
Gefällt mir einfach sehr gut.
Grüsse Bernd
--
Leider ist die Motivation vieler Menschen ihre verkümmerten kognitiven Resourcen zu updaten äußerst gering....
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010
01.08.2020, 08:37 Uhr
Richi



Hallo Bernd,

danke!
Das sind schon ein paar Stunden, die ich da immer wieder investiere. Umso mehr freue ich mich über jede positive Rückmeldung, die mir zeigt, dass ich interessierte Mitleser habe.

Grüße,

Richard
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011
01.08.2020, 10:14 Uhr
Klaus



Hallo Richi,

ich möchte an dieser Stelle auch mal ein dickes Danke für Deine fantastischen Einblicke in das Innenleben der ICs, Transistoren,..., aussprechen.
Die investierte Zeit lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn Du Dir für die Dankesworte nichts kaufen kannst ;-)

Alles super interessant.
So lassen sich ja in Zukunft evtl. einige der inzwischen immer besser werdenden Fälschungen entlarven.
Die Bilder und die genauen Beschreibungen bis in kleinste Detail sind einfach großartig!

Danke und viele Grüße,
Klaus
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012
01.08.2020, 10:37 Uhr
Richi



Danke Klaus!

Es gibt ja diesen bekannten Spruch: "Was nichts kostet ist nichts wert."
Ich bin da eher der Meinung, dass das Leben ein Geben und Nehmen ist. An der einen Stelle gibt man und manchmal bekommt man an einer ganz anderen Stelle auf eine ganz andere Art etwas zurück.
Außerdem ist Dank und Anerkennung auch viel wert.

...und es macht mir durchaus Spaß...

Viele Grüße,

Richard
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013
01.08.2020, 13:11 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Wirklich schöne Einblicke.

Bei so alten und kleinen Dies, wurde der Wafer wohl noch gerizt, auf Folie geklebt, gebrochen (Ultraschall?) und vereinzelt (Folie aufgespannt).
Gesägt haben die im HFO aber auch, irgendwo gabs da mal ein Bild.
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014
01.08.2020, 13:39 Uhr
Richi



Danke!

Mechanik ist nicht so mein Ding. Ich finde es daher wahnsinnig faszinierend, dass man damals schon so kleine, empfindliche Teile so genau und prozesssicher bearbeiten könnte.

Die Kanten des D220 sehen recht sauber aus. Wenn ich Ritzen und Brechen höre, denke ich eher an die Kanten des 2N1561:
https://www.richis-lab.de/Bipolar17.htm
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015
01.08.2020, 17:51 Uhr
Enrico
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Ich hätte da noch ein paar kaputte LS-TTL (DDR und SU)
und einen eben geschrotteten FET mit Beulen im Bauch.
--
MFG
Enrico
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016
01.08.2020, 18:13 Uhr
Richi



Danke für das Angebot, aber ich muss erst mal mein Lager abarbeiten.
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017
01.08.2020, 19:05 Uhr
Enrico
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Hoffentlich hast Du da nichts, was man zum Bauen von Computern noch brauch.
--
MFG
Enrico
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018
01.08.2020, 19:24 Uhr
Richi



Ein MicroVAX 78032 liegt hier rum.

Es gibt immer wieder mal Diskussionen darüber, ob es nicht verwerflich ist das eine oder andere Bauteil zu öffnen.
Natürlich sind es meist die seltenen, gesuchten Bauteile, deren Innenleben am interessantesten ist.
Vieles bekomme ich gespendet mit dem klaren Wunsch nach einer Analyse. Da mache ich es mir leicht.
Aber auch so bin ich der Meinung, dass mein Tun vertretbar ist. Ich zerstöre die Teile nicht sinnlos und in den Schrottcontainern und Goldgräber-Hütten verschwindet täglich mehr als ich das ganze Jahr über zerlege.
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019
01.08.2020, 21:12 Uhr
Enrico
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Zitat:
Richi schrieb
Ein MicroVAX 78032 liegt hier rum.



Ja, ja.....
Wenigstens keine K1820-CPU.
--
MFG
Enrico
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020
03.09.2020, 00:19 Uhr
Richi



Auch wenn der Titel nicht mehr so ganz passt, ich habe noch einen Wafer für euch, einen A210-Wafer:

https://www.richis-lab.de/wafer02.htm

Grüße,

Richard
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021
03.09.2020, 14:01 Uhr
hellas



top! Richi...gerne mehr ;-)

@Klaus:
Was das "...wofür du dir nichts kaufen kannst" betrifft, kann man auch ändern:
Gelben Paypal-Spendenbutton unten links drücken...
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022
03.09.2020, 16:42 Uhr
Klaus



Hallo hellas,

tja... da bist Du mit Deiner "Mahnung" etwas spät ;-)
Schon am 1.8. habe ich den Button gedrückt und wenn auch nur mit einer Kleinigkeit, den Richi unterstützt.
Kannst ihn ja gern fragen...

Für die RT-Seite würde so ein Button aus meiner Sicht auch Sinn machen, oder funkt da dieser "geniale" deutsche Beamtenstaat mit viel Bürokratie dazwischen und will mitverdienen?

Viele Grüße,
Klaus

Dieser Beitrag wurde am 03.09.2020 um 16:43 Uhr von Klaus editiert.
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023
03.09.2020, 17:34 Uhr
Richi



Das kann ich bestätigen!

Zu dem Spenden-Knopf kann ich ein bisschen Halbwissen liefern:
Herauszufinden wie man den "privaten" Spenden-Knopf generieren kann war gar nicht so einfach. Paypal will einen da immer zu einem gewerblichen Konto drängen.
Ansonsten bin ich der Meinung, dass man das ohne weitere Bürokratie nebenbei laufen lassen darf, solange man keinen nennenswerten Umsatz und Gewinn macht. Das ist bei mir der Fall. Ich bin auch ohne Lohn für mich selbst tief in den roten Zahlen. Trotzdem schreibe ich Einnahmen und Ausgaben auf, falls sich im Laufe des Jahres ein wundersamer Geldsegen einstellen sollte.
Juristisch fundiert ist das natürlich nicht.

Grüße,

Richard
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024
03.09.2020, 21:38 Uhr
Richi



Es passt nicht ganz zum Thema, aber ich bin der Meinung, dass der Vergleich ganz nett anzusehen ist. Hier ein etwas modernerer Audio-Verstärker, der TDA7396:

https://www.richis-lab.de/audioamp01.htm
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025
03.09.2020, 22:14 Uhr
ggrohmann



Hallo!

Sehr schön, den A210 hab ich hier noch x-fach in Geräten herumzustehen. Meistens sind das A210K. A205K hab ich auch noch.

Guido
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026
04.09.2020, 09:04 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Klaus schrieb
Für die RT-Seite würde so ein Button aus meiner Sicht auch Sinn machen, oder funkt da dieser "geniale" deutsche Beamtenstaat mit viel Bürokratie dazwischen und will mitverdienen?



Wichtiger als Geld wäre mir mehr gemeinsame Mitarbeit an der Seite.
Es gibt bestimmt viele Kapitel, die man verbessern kann oder die noch ganz zu schreiben sind. Bislang muss ich mir mühsam Wissen aneignen, nur damit Kapitel nicht leer bleiben, auch wenn ich sonst mit manchen Themen nichts zu tun habe.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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027
04.09.2020, 09:27 Uhr
hellas



@Klaus: das war nicht als Mahnung gedacht, eher als erhellender Hinweis ;-)

@Richi: Würdest du auch mal einen OPA627AU auf "Echtheit" prüfen? Mich würde das Innenleben hierzu schon kräftig interessieren. Ich könnte dir hierfür einen Kandidaten zukommen lassen.
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028
04.09.2020, 10:19 Uhr
Richi




Zitat:
hellas schrieb
@Richi: Würdest du auch mal einen OPA627AU auf "Echtheit" prüfen? Mich würde das Innenleben hierzu schon kräftig interessieren. Ich könnte dir hierfür einen Kandidaten zukommen lassen.



Klar, kann ich machen!
Es gilt immer:
Du musst etwas Geduld mitbringen und bei Epoxid-Packages besteht eine gewisse (geringe) Gefahr des Scheiterns. Daher ist es immer gut wenn ich zwei Teile habe.
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029
04.09.2020, 12:57 Uhr
hellas



Hm...das wären dann aber gleich mal 60 Euro die du dann im wahrsten Sinne verheizt...

Wie kann ich dir den Chip zukommen lassen?
Stimmt die Adresse im Impressum?

Dieser Beitrag wurde am 04.09.2020 um 13:01 Uhr von hellas editiert.
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030
04.09.2020, 13:01 Uhr
Richi



Ich will nur die Rahmenbedingungen klarstellen.
Wir können es auch gerne mit einem probieren. Die Erfolgsquote würde ich aktuell mit 90% abschätzen. Das ist ja nicht allzu schlecht.

Ich schicke dir gleich meine Adresse.
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031
04.09.2020, 13:04 Uhr
hellas



Okay...wir machen es so, ich schick dir zwei mit unterschiedlichen Aufdrucken.
Dann wird sich ja zeigen, ob einer von beiden ein falscher Fuffziger ist...das ist mir die Sache wert.

Dieser Beitrag wurde am 04.09.2020 um 13:04 Uhr von hellas editiert.
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032
04.09.2020, 14:22 Uhr
Yogi64



Da hat sich ja jemand mit seiner HP richtig viel Mühe jegeben - Respekt...
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)
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033
04.09.2020, 14:37 Uhr
Richi



Danke!

Das hat sich irgendwie verselbstständigt:
- Angefangen hat alles mit einer (brutal bunten) Teslaspulen-Homepage irgendwo um das Jahr 2000.
- Eine Zeit lang habe ich meine kleinen Elektronik-Projekte hochgeladen.
- Mit der Impressums-Pflicht wollte ich fast mal aussteigen, blieb aber dann doch dabei.
- Seit 2015 bin ich immer tiefer in die Welt der integrierten Schaltkreise eingestiegen und nachdem die Bilder (für den Aufwand) doch sehr gut sind und viele Leute daran interessiert zu sein scheinen freut es mich immer wieder neue Einblicke zu bekommen und teilen zu können.

Das ganze lebt zu einem nicht unbeträchtlichen Teil auch aus den Hinweisen und Teilespenden diverser netter Leute. Viele Bauteile wären mir wahrscheinlich nie aufgefallen oder ich hätte sie nicht in die Finger bekommen oder ich hätte sie mir nicht leisten können bzw. wollen.
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034
21.10.2020, 19:41 Uhr
Richi



Auch wenn der Titel nicht mehr ganz korrekt ist hätte ich hier noch einen Waferbruch aus dem HFO, darauf enthalten ist ein A3520, ein SECAM-Farbdecoder:

https://www.richis-lab.de/wafer03.htm
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035
26.10.2020, 23:09 Uhr
Richi



Dieses Die passt zwar nicht direkt zu diesem Thema, aber ein eigener Thread rentiert sich auch nicht. Also hier kurz der Hinweis, dass ich einen B555 Bastlertyp hochgeladen habe:
https://www.richis-lab.de/555_3.htm
Das war es aber dann auch schon. Man sieht nämlich oberflächlich keinen Unterschied zu den "normalen" B555... Schade...
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036
27.10.2020, 05:29 Uhr
ralle



Bastlertyp bedeutet, das der zwar funktioniert, aber nicht in allen Bereichen die Werte bringt, was der bringen sollte. Somit konnte der Auswurf planmäßig erhöht werden, also waren die Ausschuss-Zahlen auf dem Papier gering.
Man fand aber auch schnell heraus, das auch viele Messfehler z.B U880 dabei waren. Also Z1013 von 1 MHz auf 2Mhz erhöht, trotz Bastlertyp.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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037
27.10.2020, 08:42 Uhr
Klaus



Hallo Richi,

vielen Dank für Deine weiteren Analysen und die schönen Fotos.
Interessant finde ich, dass die B555 unter NE555 vertrieben wurden, zumal die lt. diversen Informationen nicht 1000%ig zum NE555 kompatibel waren.
Einige aus dem Forum, die damals (2013) robbis Neuauflage vom spectral nachgebaut haben, mussten dies feststellen.
Der B555 konnte nicht gegen einen NE555 (aus westlicher Produktion) ersetzt werden.
Ich habe hier eine schöne Seite gefunden, wo sehr vieles zum 555 und den Unterschieden erklärt ist.
http://pegons-web.de/555grund.html#ne555
(kann man dort auch pdf herunter laden)

Vielleicht machst Du mal einen direkten Vergleich der Dies des NE555, LM555, B555 von den diversen Herstellern.
Ich habe leider nur B555 in meinen Schachteln, sonst hätte ich Dir die ICs geschickt.

Danke und viele Grüße,
Klaus

Dieser Beitrag wurde am 27.10.2020 um 08:43 Uhr von Klaus editiert.
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038
27.10.2020, 08:55 Uhr
Richi



Hallo Klaus,

danke für das positive Feedback!

Die von dir verlinkte Seite erklärt sehr gut die Unterschiede. Die gab es nicht nur zwischen B555 und NE555 sondern auch zwischen den "westlichen" NE555.
Im Rahmen des Youwang NE555 ( https://www.richis-lab.de/555_22.htm ) habe ich außerdem festgestellt, dass die verschiedenen NE555 durchaus auch unterschiedliche maximale Schaltgeschwindigkeiten bieten.

Zum Vergleich kann ich aktuell diese Übersicht bieten:
https://www.richis-lab.de/555_UE.htm
Langfristig wäre es natürlich schön die Unterschiede, wie sie zum Beispiel auf pegons-web.de dargestellt sind, auf den Dies zu suchen und aus den Die-Bildern zumindest Schaltplanausschnitte zu destillieren, die die Unterschiede aufzeigen.

Viele Grüße,

Richard

Dieser Beitrag wurde am 27.10.2020 um 08:55 Uhr von Richi editiert.
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039
27.10.2020, 09:02 Uhr
Klaus



Danke Richi.
Die Übersicht ist sehr schön.
Ich bin leider kein Experte, was die Innereien der ICs angeht, finde es aber immer spannend mal unter die Haube zu schauen ;-)

Viele Grüße,
Klaus
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040
27.10.2020, 10:43 Uhr
Hagakure



Hallo Richi,
finde es toll in Zeiten von SmartPhone und Co. einen Einblick in

"Was die Welt im Inneren zusammenhält" zu bekommen.

Es ist erstaunlich wie begeistert auch die uns folgende "Junge Generation" bei der Ansicht solcher Details und Hintergründe ist. Habe es gerade erlebt :-).

Also Danke für die Mühe und die umfangreiche Dokumentation. "Echt cool !"

Beste Grüße
Thomas
--
Komm schon TASK ! (Interstellar*)
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041
27.10.2020, 11:40 Uhr
Richi



Sehr gerne!
Es freut mich immer wenn ich höre, dass ich interessierte Mitleser habe.
Das Lager enthält noch "ein paar" Bauteile. Soweit es die Zeit zulässt, kann ich euch die nächsten Monate noch so manches präsentieren.

Viele Grüße,

Richard
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042
27.10.2020, 16:25 Uhr
Perser

Avatar von Perser


Zitat:
Richi schrieb
Soweit es die Zeit zulässt, kann ich euch die nächsten Monate noch so manches präsentieren.

Viele Grüße,

Richard


Sehr schön, lese immer sehr interessiert mit,
freu mich schon drauf.

Viele Grüße
Perser
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043
27.10.2020, 20:04 Uhr
Rainer



na da hast du ja ne anschauliche Sammlung an 555ern untersucht! Tolle Sache!
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044
27.10.2020, 20:22 Uhr
Richi



Mittlerweile habe ich auch endlich den russischen NE555 bekommen (noch nicht online). Viele Varianten dürften nicht mehr fehlen.
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045
27.10.2020, 21:52 Uhr
Richi



Nachdem ein Darlington-Powermodul nicht so ganz zum Robotron passt, schiebe ich diese Neuigkeit auch gleich noch hier rein:

https://www.richis-lab.de/Bipolar24.htm

Dieser Graben auf dem Darlington-Die ist etwas sehr interessantes. Das habe ich so noch nie gesehen.
Da muss es wohl irgendwelche gegenseitigen Beeinflussungen gegeben haben...
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046
27.10.2020, 23:04 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Richi schrieb
Nachdem ein Darlington-Powermodul nicht so ganz zum Robotron passt.



Doch, passt.
Ich habe ein Rudel von denen in einem DDR-Rechner laufen.
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 27.10.2020 um 23:06 Uhr von Rüdiger editiert.
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047
28.10.2020, 04:58 Uhr
Richi



Klar, manchmal will man etwas Größeres ansteuern/regeln! Das hatte ich übersehen.
Na dann passt es ja doch.
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048
31.10.2020, 09:38 Uhr
Richi



Ich habe übrigens auf mehrfachen Wunsch einen kleinen Monatskalender mit einer Auswahl der besten Bilder aus 2020 befüllt. Falls Interesse besteht:

https://www.meinbildkalender.de/richis-lab

Viele Grüße,

Richard
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049
09.11.2020, 15:48 Uhr
Richi




Zitat:
hellas schrieb
@Klaus: das war nicht als Mahnung gedacht, eher als erhellender Hinweis ;-)

@Richi: Würdest du auch mal einen OPA627AU auf "Echtheit" prüfen? Mich würde das Innenleben hierzu schon kräftig interessieren. Ich könnte dir hierfür einen Kandidaten zukommen lassen.




Wie gewünscht kommt hier der OPA627:

https://www.richis-lab.de/Opamp22.htm

Ich danke für die Spende! Ein sehr interessanter Operationsverstärker.
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050
01.12.2020, 14:57 Uhr
7F7F



Hallo Richi,
deine Seite finde ich sehr interessant. Sowohl die Darstellung der Dies, als auch die Rekonstruktion der Schaltungsteile. Respekt für die doch erhebliche Zeit und den Sachverstand, die du in diese Themen investierst!
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051
01.12.2020, 15:03 Uhr
Richi



Danke!
Es freut mich immer wenn meine Seite interessierte Leser findet.
Ich bin lange Jahre vor diesen Bausteinen gesessen und habe gerätselt was darin wohl passiert. Dieses "Kindheitstrauma" kompensiere ich wohl gerade...
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052
05.12.2020, 12:00 Uhr
phil91

Avatar von phil91

Vielen Dank, sehr interessant und wieder was gelernt.
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053
05.12.2020, 15:31 Uhr
Richi



Danke für die lobenden Worte!
Ich habe noch einiges interessantes auf dem Stapel...
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054
28.12.2020, 12:33 Uhr
Richi



Nehmen wir diese Thread als Sammelbecken für diverse Halbleiter-Bilder.
Ich habe eine KU605, einen KU607 und einen KU608 geöffnet und "nebeneinander gelegt":

https://richis-lab.de/Bipolar31.htm
https://richis-lab.de/Bipolar32.htm
https://richis-lab.de/Bipolar33.htm

Nicht uninteressant!
Tesla hat hier mit Bändchenbonds gearbeitet. Das gibt schön niederohmige Verbindungen. Ich stelle mir das Bonden mit Bändchenbonds aber schwieriger vor als mit normalem Bonddraht...
Auffällig ist, dass der KU608 ein Stückchen kleiner ist, obwohl er eine höhere Sperrspannung bietet als der KU607. Anscheinend hat Tesla sein Transistordesign zum KU608 hin verbessert.

Dieser Beitrag wurde am 28.12.2020 um 17:15 Uhr von Richi editiert.
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055
28.12.2020, 16:42 Uhr
Klaus



Hallo Richi,

abermals danke für die schönen Einblicke.
War dieser komische weiße Zylinder nur in dem KU605, oder waren die anderen Teslas auch damit ausgestattet?
Sieht irgendwie eigenartig aus.
Hier sind wenigstens noch "ordentliche" große Die's drin ... nicht wie bei manch einem Fake vom 2N3055 ;-)
Da gibt es auch schöne Fotos. Man muss nur mal nach "2N3055 Fake" suchen.

Danke Richi.
Viele Grüße,
Klaus
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056
28.12.2020, 17:23 Uhr
Richi



Hallo Klaus!

Sehr gerne!

Habe gerade noch den dritten Link korrigiert. Da stand zweimal ...Bipolar32.htm

Im KU605 war der Zylinder und im KU608 (korrigierter Link) eine Art Tablette. Im KU607 war nichts zu finden.
Vielleicht hat man dieses Teil irgendwann mal entfallen lassen oder es gab mehrere Produktionsstandorte, wo die einen (notwendig oder nicht) einen solchen Absorber eingesetzt habe und die anderen nicht.
Bei dem Zylinder habe ich mich gefragt, wie stabil der Kleber wohl ist. Fällt dir der Transistor runter dann klappert es vielleicht später im Inneren...

Einen dieser gefälschten 2N3055 habe ich ja auch dokumentiert: https://www.richis-lab.de/2N3055_04.htm

Viele Grüße,

Richard
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057
28.12.2020, 22:01 Uhr
P.S.



@Richi <054>
Danke für die interessante Darstellung des Innenlebens der TESLA-Leistungstransistoren, die uns lange Zeit begleitet haben. Viele haben damit NF-Leistungsverstärker gebaut - siehe http://www.ps-blnkd.de/NF-Verstaerker.pdf.
Es war eigentlich schon damals ein offenes Geheimnis, das die KU-Serie alle von einer Chip-Produktion (TESLA Roznov) kamen und nur - wie man heute weis - durch geringfüge Variation der Diffusionsparameter mit gleichen Masken-Schablonen und anschließendem Selektieren als KU605 bis KU608 produziert wurden. Der KU608 war übrigens anfangs eine Sonderausmessung für die Fernsehgeräteproduktion und damals der einzigste Si-Leistungstransistor im RGW mit solchen Parametern.
Die Nachfolgeserie der KD-Serie wird dann wohl anders aussehen ...

Warum in diesen Si-Transistoren noch (wahrscheinlich) Silicagel-Plättchen enthalten sind, um wie bei den ungeschützten Ge-Transistoren die Luftfeuchtigkeit zu binden, ist eigentlich unverständlich. Auch die rote (Plast-?)Abdeckung des Chips deutet auf Schwierigkeiten hin, die wahrscheinlich nach der Bondung Korrosions-Probleme bereitet hatten.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS
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058
28.12.2020, 23:07 Uhr
Richi



Weitere Informationen, sehr schön!

Dein NF-Verstärker-Dokument muss ich mir noch in Ruhe anschauen.
Dennoch gleich eine Frage: Die KU-Typen waren doch Schalttransistoren. Wäre es für Verstärker dann nicht besser gewesen KD-Typen einzusetzen?
Aus der KD-Serie habe ich immerhin schon mal den KD501: https://www.richis-lab.de/Bipolar02.htm

Der KU608 scheint aber dann eine neuere Generation zu sein? Ich habe ein paar mal nachgemessen, das Die des KU608 scheint wirklich kleiner zu sein als die Dies der anderen beiden KU-Transistoren.

Ich finde es auch sehr verwunderlich, dass bei einem optisch "derart modernen" Transistor noch ein Gel-Verguss und ein Feuchtigkeitsabsorber notwendig waren.
Wie du schon schreibst könnte der doch recht massive Bondvorgang zu Problemen geführt haben.
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059
29.12.2020, 16:53 Uhr
mark1111



@Richi

klasse gemacht!

Der KU608 war in der Horizontalendstufe vom Chromat / Novamat und Novatron TV-Geräten. Auch zeitweilig wurde dieser im Hochspannungsgenerator anstelle vom KT805A oder KT808AM eingesetzt (das Kühlblech mußte dazu mit Hilfe einer Schablone neu gebohrt werden). In der Reparaturpraxis habe ich auch manchmal den KU608 durch den KT808AM ersetzt, der meiner Erfahrung nach besser als der KU608 "gehalten" hat. Gibt es Erfahrungen zur Ausfallrate der Tesla-Transistoren? Zum Vergleich müßte man mal einen KT808AM untersuchen. Dieser ist von den Daten her ähnlich dem KU608.

Der KU607 in der Ausführung KU607VB war übrigens im Combi-Vision 310 verbaut, da habe ich nie einen erneuern müssen.

Viele Grüße

mark1111
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060
29.12.2020, 17:11 Uhr
Richi



Danke!
Und danke für eure Hintergrundinformationen zu den Bauteilen. Das macht es immer noch etwas etwas interessanter.

Der KT808 sieht auch interessant aus. Da muss ich mal die Augen offen halten.


Ich habe heute auch gleich nochmal etwas interessantes. Ihr kennt sicher RIZ, "Radioindustrie Zagreb"? Mir war der Hersteller neu.
P.S. hat mir von denen einen IL72723, einen µA723-Nachbau zukommen lassen:
https://www.richis-lab.de/LM723_09.htm
Die zwei parallelgeschalteten Endstufentransistoren haben ein sehr ähnliches Design wie die Endstufentransistoren der Tesla MAA723 (wenig verwunderlich):
https://www.richis-lab.de/LM723_04.htm


Viele Grüße,

Richard

Dieser Beitrag wurde am 29.12.2020 um 17:12 Uhr von Richi editiert.
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061
31.12.2020, 06:40 Uhr
Richi



Guten Morgen!

Ich habe die Dokumentation des B461 mit einem Schaltplan ergänzt und rekonstruiert was darin abläuft:

https://www.richis-lab.de/hall01.htm

Ich hoffe mir ist kein Fehler unterlaufen...

Viele Grüße,

Richard
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062
31.12.2020, 08:03 Uhr
ralle



Die KT-Serie von Tesla, also die KT6xx-Thyristoren, welche in den Mopeds SR50 und S51/1 zum Einsatz kamen. Die wäre mal interessant, zumal es 2 Unterschiedliche Anschlussbelegungen gibt, welche sogar in der EWR (Spannungsregler für HS1-Scheinwerfer) berücksichtigt wurde.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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063
31.12.2020, 15:49 Uhr
Richi



Kann man ja mal auf die Liste nehmen.
Aber hießen die wirklich KT6xx? Gerade mit der 6 findet sich nicht wirklich etwas, andere Nummern sind da sehr viel verbreiteter...
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064
09.01.2021, 22:14 Uhr
Richi



Hier habe ich noch etwas, das wird euch gefallen: Ich habe einen U821D zerlegt und dokumentiert. Dunkelwind (aka bITmASTER) konnte mit den Bildern sogar einen Emulator programmieren.

Findet sich alles hier:

https://www.richis-lab.de/calc01.htm
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065
09.01.2021, 23:27 Uhr
Relaiskontakteputzer



Hallo Richard,

ganz herzlichen Dank! Ich bin beeindruckt, mit welcher Akribie und Qualität Du die Analysen betreibst. Deine Erläuterungen sind sehr hilfreich.

Gruß Jörg

Dieser Beitrag wurde am 09.01.2021 um 23:27 Uhr von Relaiskontakteputzer editiert.
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066
09.01.2021, 23:35 Uhr
Richi



Hallo Jörg,

danke für das positive Feedback! Ich habe großen Spaß an den Dokumentationen. Anders wäre der zeitliche Aufwand auch niemals zu rechtfertigen.

Grüße,

Richard
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067
11.01.2021, 10:27 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Tolle Sache mit dem U821. Mich hat immer interessiert, was da drin steckt, Gibts zum Emulator bzw. FPGA-Projekt dazu https://www.mikrocontroller.net/articles/Taschenrechner-IC_Hack noch weitere Links?
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(Z9001, Z1013, LC-80, ...)
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068
11.01.2021, 10:40 Uhr
Richi




Also ich kenne keine weiteren Links...
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069
11.01.2021, 16:30 Uhr
Richi



So, ich habe das Analyse-PNG des kompletten Chips aktualisiert. Das war noch nicht der aktuellste Stand. Wer besonders an der Funktionsweise interessiert ist, sollte sich das nochmal anschauen.
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070
11.01.2021, 19:13 Uhr
Richi



Passend zum U821 hätte ich heute auch noch einen kleinen Doppel-pMOS, einen SMY51:

https://www.richis-lab.de/FET09.htm
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071
15.01.2021, 08:26 Uhr
Bageyalu



Nach dem Lesen der von Ihnen geposteten Website ist der Inhalt sehr gut. Ich habe mehr über Halbleiterinhalte erfahren. Vielen Dank.
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072
15.01.2021, 08:47 Uhr
Richi



Danke für das positive Feedback!
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073
17.01.2021, 11:58 Uhr
Richi



Heute habe ich passend zum Titel mal wieder einen Wafer, einen 4"-Wafer mit einem MOS-Schaltkreis:

https://www.richis-lab.de/wafer04.htm
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074
17.01.2021, 15:30 Uhr
RenéB



Hallo Richi,
wieder sehr interessant. Es ist immer wieder faszinierend für mich diese Bilder zu sehen.
Du schreibst zu dem U3230 er sei für ein ISDN-ähnliches Vermittlungssystem. Soweit mir bekannt, hat man die ISDN-Anlagen nach den Standards der CCITT entwickelt. Die Labor-Anlage in der IHS Mittweida war mit den U1001D, U1011D, U1021D bestückt und einigen ASICs.

Ich weiß es nicht genau, aber ich glaube das INT arbeitete an einer Anlage, die dem System12 ähnlich war und als Prozessor wurde der Z8000 verwendet. Aber vielleicht weiß das einer besser.

Grüße René

Dieser Beitrag wurde am 17.01.2021 um 15:31 Uhr von RenéB editiert.
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075
17.01.2021, 16:13 Uhr
Richi



Hallo René,

die Informationen über die Funktion des U3230 habe ich von Gerd, von dem auch der Wafer stammt:
http://www.gheinz.de/publications/berliner_ics/index.htm#kap7
Telefonanlagen sind nicht gerade mein Spezialgebiet. Sollte ich da etwas falsch verstanden haben oder die Funktion unglücklich beschrieben haben, so freue ich mich natürlich über eine Korrektur / Erklärung.

Grüße,

Richardq
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076
17.01.2021, 19:01 Uhr
RenéB



Hallo Richard,
vielleicht war ich da etwas zu ungenau und mit dir zu pingelig.

Letztlich ist dem IC egal ob es IDN oder ISDN darüber ist. Er sorgt nur dafür das ein Datenpaket an der gewünschten Stelle (Leitung und Zeitschlitz) wieder rauskommt.

Die Seite von Herrn Heinz hatte ich auch schon mal durchgestöbert. Das fand ich auch sehr interessant.

Grüße René
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077
17.01.2021, 20:24 Uhr
Richi



Ahja, dann lag ich nicht ganz falsch. Sehr schön.

Stimmt, die Webseite ist eine recht umfangreiche Wissenssammlung, durch die man gerne mal blättert.

Grüße,

Richard
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078
27.01.2021, 11:44 Uhr
Richi



Heute habe ich mal wieder wirklich etwas aus dem Werk für Fernsehelektronik, eine SZY22 Referenzspannungsquelle:

https://www.richis-lab.de/REF15.htm

Interessant ist vor allem, dass ich darin nur zwei Dioden gefunden habe und nicht drei, wie es im Datenblatt dargestellt ist. Anscheinend konnte man die Kombination dahin optimieren, dass zwei Dioden ausreichend waren.
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079
27.01.2021, 17:30 Uhr
thommy_berlin



Hallo Richi,

ich habe beim Aufräumen noch ein paar Transistoren gefunden:

Tungsram OC 26C
P216 BEP
P4WE
GD160A (Pärchen)
OC833

Falls Du Interesse hast, tüte ich sie ein.

Ansonsten ist Deine Seite sehr informativ.

Thomas
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080
27.01.2021, 17:53 Uhr
Bert




Zitat:
Richi schrieb
SZY22 Referenzspannungsquelle:
https://www.richis-lab.de/REF15.htm


Ganz im Inneren sieht es schon irgendwie ästhetisch aus, aber beim Entfernen dieser Vergußmassen muß es doch ordentlich giftig stinken, oder?

Und leider gibt es noch nicht die Massenspektrometer-App für's Handy, um unbekannte Substanzen zu identifizieren...

Grüße.
Bert
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081
27.01.2021, 18:12 Uhr
Richi




Zitat:
thommy_berlin schrieb
Tungsram OC 26C
P216 BEP
P4WE
GD160A (Pärchen)
OC833

Falls Du Interesse hast, tüte ich sie ein.

Ansonsten ist Deine Seite sehr informativ.



Hallo Thomas,
danke für das Lob!
Die Teile nehme ich gerne, aber du musst Geduld haben. Das Lager ist voll.



Zitat:
Bert schrieb
...aber beim Entfernen dieser Vergußmassen muß es doch ordentlich giftig stinken, oder?



Hallo Bert!
Da kannst du aber sicher sein! Es gibt solches und solches Epoxid (habe schon viel gerochen), aber dieses Zeug war hart an der Schmerzgrenze! Und dann auch noch die verhältnismäßig große Menge...
Das geht selbstverständlich nur draußen und auch dann nur wenn der Wind aus der richtigen Richtung kommt.


Grüße,

Richard
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082
03.02.2021, 23:05 Uhr
Richi



Hier haben ich noch etwas interessantes: Eine frühe Version des KA601 (PCM30-Regenerator), der auf einem IA60 Master Slice des HFO basiert.

https://www.richis-lab.de/KA601.htm
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083
04.02.2021, 08:58 Uhr
Bert



Ich sehe schon, Dir fehlt noch ein FIB und ein SEM:
https://de.wikipedia.org/wiki/Focused_Ion_Beam
https://de.wikipedia.org/wiki/Rasterelektronenmikroskop#Sekund%C3%A4relektronenkontrast

Damit kann man den Lagenaufbau auch von der Seite darstellen.

In der Bildersuche findet man viele Aufnahmen mit dem Stichwort "fib cut":
https://duckduckgo.com/?q=fib+cut&ia=images&iax=images

Grüße,
Bert
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084
04.02.2021, 09:12 Uhr
Richi



Wenn Geld keine Rolle spielen würde...

Grüße,

Richard
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085
06.02.2021, 18:46 Uhr
Richi



Update: Ich habe noch ein paar Spezifikationen des IA60 hochgeladen:

https://www.richis-lab.de/KA601.htm

F5 drücken ist ratsam.
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086
20.02.2021, 21:22 Uhr
Richi



Hier hätte ich wieder etwas interessantes, ein Entwicklungsmodell der VQC10-Dot-Matrix-Anzeige:

https://www.richis-lab.de/Opto05.htm

Sehr interessant...


Bei der Gelegenheit noch eine Frage in die Runde:
Von euch hat nicht zufällig jemand einen U1021 herumliegen, den er für die Allgemeinheit opfern möchte?
Ich bin gerade dabei die hier zusammengefassten "Telefon-ICs" zu dokumentieren: http://www.gheinz.de/publications/berliner_ics/index.htm#kap3
Der U1021 fehlt allerdings...
(Sollte der U1011 zufälligerweise daneben liegen, so würde ich den auch nehmen, ist aber weniger wichtig.)

Grüße,

Richard
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087
21.02.2021, 20:07 Uhr
u808



Einen U1021 habe ich da, kann ich dir zukommen lassen wenn du noch keinen angeboten bekommen hast.

VG
Sven
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088
21.02.2021, 21:24 Uhr
Richi



Hallo Sven,

danke für das Angebot, deinen U1021 nehme ich gerne!
Ich schreibe dir gleich noch eine PN.

Viele Grüße,

Richard
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089
21.02.2021, 22:29 Uhr
ic-box24



Hallo,

in meinem Bestand sind noch 15x U1021C und 5x U1001C vorhanden.
B384D, B385D und B386D sind auch da, falls da was gebraucht wird.

Einfach melden, wenn ich was schicken soll.

VG

Andreas
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090
21.02.2021, 23:02 Uhr
Richi



Hallo Andreas!

Viele Dank für das Angebot.
Ich schau jetzt mal wie gut die Dies sind, die ich hier habe und komme dann bei Bedarf auf dein Angebot zurück.

Viele Grüße,

Richard
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091
23.02.2021, 15:48 Uhr
Richi



Hier hätte ich noch einen D146:

https://richis-lab.de/logic02.htm

Man liest überall der D146 würde dem SN7446 entsprechen, dazu passt die Darstellung der 6 aber nicht. Eher passend wäre der 74246. Eigenartig, dass er dann nicht D146 genannten wurde...
Das muss ich mir nochmal genauer anschauen...
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092
23.02.2021, 15:58 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

du meinst sicher D246?
Die frühe D200-Reihe entsprach der D100-Reihe, hatte aber andere Grenzwerte (schnellere Reihe, genaueres müsste ich in den Datenblättern nachschauen). Deshalb verbietet bzw. verbot es sich, als Bezeichnung von vornherein D246 zu wählen.
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(Z9001, Z1013, LC-80, ...)

Dieser Beitrag wurde am 23.02.2021 um 16:01 Uhr von volkerp editiert.
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093
23.02.2021, 16:06 Uhr
Richi



Nein, ich meine schon den D146, den ich analysiert habe.
Wo ich etwas zum D146 gefunden habe, wird er mit dem 7446 verglichen. Der 7446 aktiviert aber bei der 6 das oberste Segment nicht, der D146 schon.
Der D146 würde damit eher dem 74246 entsprechen. Der aktiviert bei der 6 auch das oberste Segment...

Eigenartig...
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094
23.02.2021, 16:45 Uhr
ralle



Genauso gibt es zu dem 40511 auch ein westliches Pentant, der 4051 ist das jedenfalls nicht.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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095
23.02.2021, 16:58 Uhr
Richi



OK, dann ist das wohl so...
Aber die Erkenntnis des heutigen Tages ist damit, dass der D146 eher einem 74246 entspricht als einem 7446.
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096
23.02.2021, 18:43 Uhr
ralle



Nein, den 4511 meine ich. Und das Vorbild für den FFO-Typ war vermutlich ein MC14495:

A stand alone CMOS family logic IC that does what you want is the MC14495 hexadecimal to 7 segment latch/decoder LED driver IC. This chip converts 4 bit hex data into the proper output patterns to generate not only 0 - 9 but A - F on a standard 7 segment LED display. This chip has some neat features built in. It contains built in LED drivers and current limiting resistors so it can be directly connected to the 7 segment LED. It also has a pin whose logic level controls an output latch which freezes the display on the data present at the inputs when the latch is enabled.

Hier das Datenblatt: http://pdf.datasheetcatalog.com/datasheet/motorola/MC14495P1.pdf
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700

Dieser Beitrag wurde am 23.02.2021 um 18:47 Uhr von ralle editiert.
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097
23.02.2021, 19:04 Uhr
RenéB



Der SN7446 und der SN74246 sind elektrisch und funktional gleich. Der Unterschied zwischen den beiden ist nur die Darstellung der 6 und der 9. Wie das dann innen realisiert wurde weiß ich nicht, spielt aber keine Rolle.
Worum es eigentlich geht ist, das der D146 dann D1246 genannt hätte werden müssen. Vierstellige Nummern gab es aber nur bei den Treibern z.B. D4803 = ULN2803.
Die Erkenntnis des Tages war mir so auch nicht bekannt. Und daher Danke dafür und für die Bilder.
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098
23.02.2021, 19:11 Uhr
karsten
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Avatar von karsten

der V40511 entspricht keinesfalls dem MC14495. Letzterer hat eine völlig andere Pinbelegung.
Der V50511 ist identisch dem MD4311B von Mitel.
4311 mit Hexzahlen, 4511 ohne
--
1. Grundgesetz der Messtechnik? Wer misst misst Mist!
(fast) alle DDR-Schaltkreise und viele Transistoren
Elektronikarchäologie, MC80, K1520

Dieser Beitrag wurde am 23.02.2021 um 19:12 Uhr von karsten editiert.
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099
23.02.2021, 19:27 Uhr
Richi




Zitat:
RenéB schrieb
Der SN7446 und der SN74246 sind elektrisch und funktional gleich. Der Unterschied zwischen den beiden ist nur die Darstellung der 6 und der 9.



Und damit sind sie funktional nicht gleich. Natürlich macht das für eine Ziffernanzeige keinen großen Unterschied, aber wer weiß, irgendwer nutzt in seiner Schaltung die Ausgänge etwas anders und bekommt bei einem Austausch Probleme. OK, unwahrscheinlich, trotzdem...


Zitat:
RenéB schrieb
Wie das dann innen realisiert wurde weiß ich nicht, spielt aber keine Rolle.



Das ist ganz einfach: Man lässt zwei der Verbindungen/Transistoren in der "Dekoder-Matrix" entfallen (die bei mir gelb markierten) und schon gehen die zwei Segmente aus.



Zitat:
RenéB schrieb
Die Erkenntnis des Tages war mir so auch nicht bekannt. Und daher Danke dafür und für die Bilder.


Gerne!

Dieser Beitrag wurde am 23.02.2021 um 19:28 Uhr von Richi editiert.
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100
27.02.2021, 13:00 Uhr
Richi



Die SZY22 mit den zwei Dioden hat mir keine Ruhe gelassen. Daher habe ich mir noch ein paar Teile besorgt.

Hier habe ich den damals üblichen Streubereich des Temperaturkoeffizienten ergänzt:
https://www.richis-lab.de/REF15.htm
Mit dem enormen Streubereich konnte es natürlich vorkommen, dass auch mal eine einzelne Diode in Flussrichtung ausreichte, um den Temperaturkoeffizienten der Z-Diode zu kompensieren. Damit wäre das geklärt.

Hier haben wir dann auch eine 3-Dioden-SZY22:
https://www.richis-lab.de/REF17.htm
Sehr schön ist, dass man hier auch die Entwicklung der Dioden sieht. Während die „2-Dioden-SZY“ noch recht grob mit Legierungsdioden aufgebaut war, besteht die „3-Dioden-SZY“ anscheinend schon aus Diffusions-Dioden.

Hier hätten wir dann noch eine SZY23. Diese kam aus dem Röhrenwerk Mühlhausen:
https://www.richis-lab.de/REF18.htm

Damit wäre dann auch der SZY Genüge getan.
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101
05.03.2021, 21:23 Uhr
Richi




Zitat:
Richi schrieb
https://www.richis-lab.de/REF15.htm

Interessant ist vor allem, dass ich darin nur zwei Dioden gefunden habe und nicht drei, wie es im Datenblatt dargestellt ist. Anscheinend konnte man die Kombination dahin optimieren, dass zwei Dioden ausreichend waren.



Ich muss mich korrigieren. Es ist mir etwas peinlich, aber ich muss zugeben, dass auch die erste SZY22 drei Dioden enthalten hat. Beim Aufräumen und Archivieren der Teile ist mir eine dritte Diode in die Hände gefallen!
In den verbrannten braunen Resten sah das aber auch alles ziemlich gleich aus...

Dieser Beitrag wurde am 05.03.2021 um 21:24 Uhr von Richi editiert.
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102
06.03.2021, 08:13 Uhr
Ontario



Der Mensch irrt, solang er lebt...
Peinlich wäre es, nix zuzugeben. Also alles gut; Du kriegst demnächst noch paar Forschungsobjekte zugeschickt;-)
--
Nix ist besser als garnix!
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103
06.03.2021, 11:34 Uhr
Richi



Jo, gehört sich dazu.
Na dann schauen wir mal was wir noch so alles zu sehen bekommen...
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104
07.03.2021, 21:58 Uhr
Richi



Für diejenigen, die diesen Topic abonniert haben und nicht laufend die neuen Beiträge überprüfen hier ein Hinweis auf einen zweiten Topic von mir, wo ich in Zukunft noch ein paar Vermittlungstechnik-ICs veröffentlichen werde:

https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=18746&time=1615149937&s=33593272504264fa82caa345cb0444ee
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105
11.03.2021, 05:09 Uhr
Richi



Ich habe gestern den TIC60005 hochgeladen:

https://www.richis-lab.de/Opamp30.htm

Weiß jemand welcher Hersteller das ist? Online findet man nichts dazu...
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106
11.03.2021, 07:41 Uhr
Ontario



Dem Präfix TIC nach wäre der Hersteller Texas Instruments, dem T Logo nach könnte es ziemlich sicher Transitron sein.
--
Nix ist besser als garnix!

Dieser Beitrag wurde am 11.03.2021 um 07:42 Uhr von Ontario editiert.
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107
11.03.2021, 07:51 Uhr
Richi



Transitron, das sieht plausibel aus! Von Transitron hatte ich noch nie gehört.
An Texas Instruments hatte ich auch schon gedacht, aber da kenne ich die Bezeichnung TIC nur von Thyristoren und irgendwie hätte ich bei Texas Instruments noch ein weiteres Logo oder eine Ti-Symbol auf dem Die oder etwas ähnliches erwartet.

Danke!
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108
11.03.2021, 07:56 Uhr
Ontario



http://www.bitsavers.org/components/transitron/SF67_Transitron_Condensed_Catalog_Apr67.pdf

Ist aber da nicht drin. Wahrscheinlich hast du da einen auf Kundenwunsch hergestellten OPV.
--
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Dieser Beitrag wurde am 11.03.2021 um 07:58 Uhr von Ontario editiert.
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109
11.03.2021, 09:00 Uhr
Ontario



Ich habe grade mal noch in meinem (noch sehr analog geführten) Analog- IC Buch gesucht und bin fündig geworden. Irgendwo in meinem (noch sehr chaotisch analog geführten) Lager gibt es 2 IC. TOA2709 im CAN8 und TOA4709L im CDIL14; beide von Transitron. Könnte die für die Wissenschaft opfern, wenn du möchtest...
--
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110
11.03.2021, 09:13 Uhr
Richi



Das Teil stammt aus einem Siemens Schnellumschaltgerät für die Eigenbedarfsschiene von Kraftwerken. Ich könnte mir schon vorstellen, dass dort ein kundenspezifisches Teil eingebaut wurde.

Die beiden 709-Varianten wären in diesem Zusammenhang sehr interessant! Die würde ich mit Freude nehmen!
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111
11.03.2021, 13:55 Uhr
Ontario



Jo, inzwischen habe ich den derzeitigen Aufenthaltsort lokalisiert und die IC gehen voraussichtlich am Sonnabend zusammen mit paar Vergleichskandidaten von Anfang 70 auf die Reise.
Ich finde, viele ältere Elektronikbastler sollten mal ihre "Schatzkammern" öffnen, und den jüngeren Engagierten zur Verfügung stellen, was sonst ihre Nachkommen sinnlos in die Tonne drücken oder den Goldhändlern in den Rachen schmeißen würden.
Ernsthaft basteln kann man heutzutage auch gut oder besser mit Standard-plastverkappten Teilen.
--
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Dieser Beitrag wurde am 11.03.2021 um 18:18 Uhr von Ontario editiert.
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112
11.03.2021, 15:13 Uhr
Richi



Super, danke!
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113
13.03.2021, 10:59 Uhr
CarstenSc



Hallo Richi,

ich habe einige strahlungsgeschützte OPVs vom Typ HS-1135RH von Intersil.
Besteht Interesse ?




Gruß
Carsten
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114
13.03.2021, 11:37 Uhr
Richi



Hallo Carsten,

na auf jeden Fall habe ich daran Interesse!
Strahlungsgeschützte Teile hatte ich noch nie.

Danke!

Grüße,

Richard
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115
13.03.2021, 11:57 Uhr
Ontario



Moin, CarstenSc,
danke fürs mitmachen.
Wie aber kommt man von dem Outfit des IC zu HS-1135RH?
Diese ewig kryptische Verschlüsselung der meisten Firmen ist sowas von nervig...
Hast du da irgendwelche Hausnummer-Listen? Irgendwo fehlt mir der Zugang.
Es ist schade, weil ich mich schon länger mit IC Logos, und unter anderem auch mit Mil-spec. Logos beschäftige.

Mir ist nur bekannt: triangle Logo - Mil. Product. Suche für Mil. Nummern gern bei
ISO Group. Aber... viele viele Fehlschüsse.

Könntest du das IC marking drawing bitte mal komplett deuten?
--
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116
13.03.2021, 13:41 Uhr
CarstenSc



Hallo Ontario,

die Mil-Order Nummer findet sich im Datenblatt des HS-1135RH.
Entschlüsseln kann ich die auch nicht.

Gruß
Carsten
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117
13.03.2021, 16:03 Uhr
Ontario



Aha, also Q5962F96 76701VPC als "part number".
Ich hätte jetzt jede Zeile einzeln als Suche benutzt. Nu sind das die 2 oberen!
Somit bin ich schon mal sehr viel weiter, und habe wieder ein paar "Tomaten auf den Augen" weniger. Danke Dir.
--
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Dieser Beitrag wurde am 13.03.2021 um 16:14 Uhr von Ontario editiert.
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118
16.03.2021, 05:46 Uhr
Richi



Heute hätten wir einen U114:

https://www.richis-lab.de/U114.htm
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119
17.03.2021, 21:15 Uhr
Richi




Zitat:
Richi schrieb
Heute hätten wir einen U114:

https://www.richis-lab.de/U114.htm




Hier noch ein interessanter Nachtrag von einem Insider:
Der U114 hatte oft einen zu hohen Leckstrom am Ausgang für den Wecker. Verstärkt über den Treibertransistor wurde die Batterie sehr schnell entladen. Diese Bausteine hat man dann als U124 für Wohnraumuhren vertrieben.
Später hat man den Treibertransistor mit einem Basis-Emitter-Widerstand ausgestattet, so dass er nicht mehr durchsteuerte. Der erhöhte Leckstrom des U114-Ausgangs alleine war unproblematisch.
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120
24.03.2021, 20:53 Uhr
karsten
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Avatar von karsten

Das ist ein gefälschter:



Gehäuse wie auch Bedruckung sind nicht HFO. Zum Glück hat man sich nicht getraut, das fo-Logo drauf zu drucken
Als 7447 funtioniert er auch nicht.
Er geht demnächst mit an Richi. Mal schauen was drin ist.
--
1. Grundgesetz der Messtechnik? Wer misst misst Mist!
(fast) alle DDR-Schaltkreise und viele Transistoren
Elektronikarchäologie, MC80, K1520
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121
24.03.2021, 22:43 Uhr
Richi



Der sieht ja wirklich wild aus...
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122
28.03.2021, 06:03 Uhr
Richi



Ich bin gerade daran den KT808 "aufzubereiten" und würde gerne das hier versammelte geballte Wissen dazu anzapfen:

- Gibt es für den KT808 ein "lesbares" Datenblatt? Russisch ist nicht meine Stärke.
- Meine zwei KT808 lassen keinen Hersteller erkennen. Kann man den KT808 einem Hersteller zuordnen oder wurde der auch von vielen Herstellern produziert?

Grüße,

Richard
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123
28.03.2021, 10:13 Uhr
P.S.



@Richi <122>
Original-Datenblätter habe ich zwar nicht (mehr), aber mal meine Linkliste http://www.ps-blnkd.de/Links.htm bemühen, da ist unter "Russen-Bauelemente" die schon mehrfach erwähnte Quelle http://www.155la3.ru/index.htm und in diesem Fall http://www.155la3.ru/kt808at.htm zu finden.
Russisch kannst Du Dir mit dem Online-Übersetzer Deiner Wahl in's Deutsch bringen lassen - manches ist uns DDRler noch in Erinnerung, z.B. "?????" = (Hersteller)werk, hier "Iskra" in Smolensk: https://www.zavod-iskra.ru/main/index.php und "????????? ???????" = Datenblatt. Im Datenblatt kann man sich leicht anhand der nicht-russischen Parameter-Bezeichnungen zurechtfinden.

Ich hoffe, damit kannst Du was anfangen ...

Edit: Das im Eingabefenster noch sichtbar geschriebene Russisch wurde dann leider als "??? ..." wiedergegeben - warum?

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS

Dieser Beitrag wurde am 28.03.2021 um 10:18 Uhr von P.S. editiert.
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124
28.03.2021, 15:59 Uhr
mark1111



@Richi:

Das sind meine KT808AT auf dem Foto mit Befestigungsschelle und unterschiedlichem Hersteller ?



Auf dieser Seite wurde schon mal einer aufgesägt und es gibt ein Video:

https://shematok.ru/transistor/kt808a

Datenblatt vom KT808AT habe ich leider auch keines, nur den KT808, der KT808AT war im SW-TV-Gerät Elektron 216D in der HK-Endstufe verbaut.

Viele Grüße mark1111

Dieser Beitrag wurde am 28.03.2021 um 16:03 Uhr von mark1111 editiert.
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125
28.03.2021, 17:50 Uhr
Richi



Hallo P.S.,
Hallo mark1111,

http://www.155la3.ru/kt808at.htm
Diesem Link nach zu schließen wurde der KT808 nur von Iskra gefertigt. Das war meine Hoffnung, da sich auf meinen beiden KT808 kein Logo findet.

Klar, irgendwie komme ich mit dem russischen Datenblatt schon zurecht. Ich wollte nur nachfragen. Es hätte ja sein können, dass jemand ein deutsches Datenblatt hat.

Das Logo des linken KT808 auf deinem Bild, mark1111, gehört zu Iskra. Ob das Quadrat auf dem rechten KT808 wirklich ein Hersteller-Logo ist? Scheint mir gerade nicht so.

Danke euch schon mal für die Rückmeldung!

Grüße,

Richard
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126
03.04.2021, 05:46 Uhr
Richi



So, jetzt haben wir hier noch den KT808, über den wir schon gesprochen haben:

https://www.richis-lab.de/Bipolar48.htm
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127
03.04.2021, 15:47 Uhr
mark1111



Hallo Richi,

ist der KT808AM nicht aus russischer Produktion? Habe hier ein original-Datenblatt vom KT808AM, KT808BM KT808WM & KT808GM von 1988. Dieses lag in jeder Verpackungseinheit bei. Die ersten beiden (Ausführung AM&BM) haben wir in großen Stückzahlen in den Color/ Chromat/ Novamat Geräten im Hochspannungsgenerator verbaut s. auch Post 60. Nach dem Datenblatt hält dieser KT808AM Uce-Impulsspannungen bis 250V aus. Gut, das der Vergleich zwischen KU608 und KT808 dank Dir jetzt möglich ist, da ich den KT808 als Ersatz für den KU608 und umgekehrt benutzt habe.

Hier das Datenblatt:







Kennt jemand das Logo links oben?

Viele Grüße

mark1111

Dieser Beitrag wurde am 03.04.2021 um 15:59 Uhr von mark1111 editiert.
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128
03.04.2021, 16:19 Uhr
Richi



Hallo mark1111,

ich lasse mich gerne verbessern. Ich muss zugeben, dass ich mir bei dem KT808 nicht ganz sicher war, daher auch meine Fragen weiter oben.

Der Seite http://www.155la3.ru/kt808at.htm habe ich entnommen, dass der KT808 von Iskra gefertigt wurde. Einen Hinweis auf einen anderen Hersteller hatte ich dort und auch so nicht gefunden, daher habe ich den Transistor dann exklusiv Jugoslawien zugeordnet.

Dein Datenblatt spricht dafür, dass es einen weiteren Hersteller gab. Wie du schon schreibst, jetzt wäre interessant welches Logo das ist. Ich recherchiere später mal.
Verwunderlich wäre es nicht. Der KT808 scheint ja ein sehr gängiger Transistor gewesen zu sein.

Viele Grüße,

Richard
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129
03.04.2021, 18:26 Uhr
Drahtlos



155la3.ru spricht von Iskra in Uljanowsk in Russland, also nicht Iskra in Jugoslawien. Der KT808 ist mit Sicherheit von mehreren Herstellern produziert worden: 155la3.ru hat Bilder von Iskra Uljanowsk und Elektronpribor Frjasino. Das Logo auf dem Datenblatt ist das des Aussenhandelsunternehmens Elorg, also kein Hersteller.
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130
03.04.2021, 18:31 Uhr
Drahtlos



Iskra Uljanowsk gibt es immer noch und zumindest die Militärversion 2T808 wird noch produziert: https://zavod-iskra.ru/production/transistors.php
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131
03.04.2021, 20:57 Uhr
Richi



Super, danke!
Ich habe das entsprechend korrigiert.
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132
05.04.2021, 05:29 Uhr
Richi



Dank Ontario kommt jetzt noch etwas mehr Licht in Dunkel des TIC60005:

Update Transitron TIC60005: https://www.richis-lab.de/Opamp30.htm
Transitron TOA2709: https://www.richis-lab.de/Opamp32.htm
Transitron TOA4709: https://www.richis-lab.de/Opamp33.htm

Ich empfehle die Dokumentationen in dieser Reihenfolge zu lesen.
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133
05.04.2021, 08:15 Uhr
Ontario



Hey, da war einer fleißig über das lange WE,
--
Nix ist besser als garnix!
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134
05.04.2021, 08:23 Uhr
Richi



Ich "muss" fleißig sein, hab noch so viele interessante Bauteile hier liegen!
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135
05.04.2021, 10:00 Uhr
ggrohmann



Hallo!


Zitat:
mark1111 schrieb
Die ersten beiden (Ausführung AM&BM) haben wir in großen Stückzahlen in den Color/ Chromat/ Novamat Geräten im Hochspannungsgenerator verbaut s. auch Post 60.



Also in allen Color 20-22 und Chromat, die ich kenne, sind KT805A verbaut gewesen, wobei diese teilweise bei Reparaturen durch die KT808 oder westliche Typen ersetzt wurden. Es wurden dann zusätzliche Löcher in die Kühlbleche gebohrt. Die Servicetechniker brachten die Kühlbleche mit montierten Transistoren mit und tauschten diese nur aus. Ich habe das ein paarmal bei Bekannten gesehen. Einen dieser Chromat habe ich nach 1990 noch mal mit ein paar Transistoren nebst Kühlblech vom Schrott reanimiert und die Kiste lief bis Ende der 90er damit. Damit haben die von mir dort verbauten Transistoren die vom Service verbauten KT808 um das Mehrfache an Jahren überlebt.

Guido

Dieser Beitrag wurde am 05.04.2021 um 10:01 Uhr von ggrohmann editiert.
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136
05.04.2021, 12:17 Uhr
mark1111



@ggrohmann:
Genauso war`s! Die Kühlbleche haben wir in der Werkstatt getauscht. Welche westlichen Typen sind als Ersatz in die oben genannten Geräte verbaut worden worden? Würde mich mal interessieren. Uns standen nur die KT808AM/BM zur Verfügung. Im Novamat/ Novatron war häufig schon serienmäßig der KT808 drin, in einigen Fällen habe ich in diesen Geräten auch den KU608 gesehen.

Viele Grüße
mark1111
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137
07.04.2021, 05:16 Uhr
Richi



Heute hätte ich dann noch eine Kaliber Uhr, eine 15-02:

https://www.richis-lab.de/clock01.htm

So ganz klar ist immer noch nicht welche Geschichte sich hinter dem Controller verbirgt, es scheint aber auf jeden Fall kein Taschenrechner-Controller-Ausschuss zu sein.
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138
07.04.2021, 20:15 Uhr
Richi



Mit etwas Hilfe konnte ich noch etwas Licht ins Dunkel bringen:
Der Controller in der Kaliber 15-02 ist ein russischer ??1004??5-4. In Russland gab es eine ganze Reihe von Uhren-Schaltkreisen mit der Grundbezeichnung 1004??.

Ich habe meine Seite entsprechend aktualisiert.
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139
07.04.2021, 21:45 Uhr
ggrohmann



Hallo!


Zitat:
mark1111 schrieb
Welche westlichen Typen sind als Ersatz in die oben genannten Geräte verbaut worden worden?



Tja, und das weiß ich leider nicht. Ich habe sowas nur ein paar mal bei zerstörten Geräten gesehen. 2N-irgendwas oder 2S-irgendwas könnten das gewesen sein. Ich habe sogar ein paar Geräte gesehen, da waren die Transistorbezeichnungen nicht (mehr) vorhanden, diese TO3-Gehäuse ähnelten denen der BU208, die ich aus den 3000/4000ern kannte, wo sie gelegentlich anzutreffen waren.

Guido
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140
28.04.2021, 10:11 Uhr
Richi



Hier hätten wir dann mal einen OC811:

https://www.richis-lab.de/Bipolar53.htm
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141
28.04.2021, 14:47 Uhr
Bert




Zitat:
Richi schrieb
Hier hätten wir dann mal einen OC811:


Faszinierend!
Die Anschlussdrähte sehen aus, wie mit der Hand drumgewickelt. Vermutlich kamen bei der Fertigung nur wenige Maschinen, aber dafür recht viel Handarbeit, zum Einsatz.

Weiß jemand, was so ein Transistor damals (ca. 1958/59) gekostet hat und wievielen Monatslöhnen das entsprach?

Danke & Grüße,
Bert
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142
28.04.2021, 16:12 Uhr
Richi



Ja, da steckt anscheinend noch echte Handarbeit drin.
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143
28.04.2021, 16:57 Uhr
Andreas



Hallo Bert
Für 1963 werden im Original Bauplan Nr.1 für den LA25 (das ist der Bastlertyp des OC811) 3,20 Mark angegeben.Für den LA30 (OC871) 5,00Mark.Im Funkamateur 12/1962 wird als Industrieabgabepreis für den Gleichrichter OY114 (1A,200V) 11,00Mark.Für die Gleichrichterdiode OY125 (10A 200V) 58,00 Mark angegeben.
Übrigens werden die Preise für alle Halbleiter im November 1969 gesenkt.Der SF137 sinkt von 114 Mark auf 10,50 Mark.
Möchte noch jemand OC8xx? Ich habe da noch ein kleines Vermögen auf Lager.
--
Viele Grüße
Andreas
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144
28.04.2021, 22:46 Uhr
mark1111



Diese flachen OC8xx haben wir damals (Mitte der 70er Jahre) in der AG Elektronik zum Fototransistor umfunktioniert. Es wurde die Emitterseite aufgefeilt und mit einem Stück durchsichtiger Folie wieder verklebt und fertig war der Fototransistor.
Danke Richi für Deine Arbeit!

Viele Grüße
mark1111
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145
29.04.2021, 07:03 Uhr
Richi



Sehr gerne!

Viele Grüße,

Richard
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146
02.05.2021, 03:03 Uhr
Richi




Zitat:
Richi schrieb
Hier hätte ich noch einen D146:

https://richis-lab.de/logic02.htm



Dazu habe ich nun auch noch den D147 ergänzt:
https://www.richis-lab.de/logic02.htm
Wie zu erwarten war, handelt es sich um das selbe Design wie beim D146.
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147
10.05.2021, 05:46 Uhr
Richi



Freunde der leuchtenden Dioden,

ich habe noch ein zweites Entwicklungsmodell der VQC10 LED-Matrix-Anzeige:

https://www.richis-lab.de/Opto07.htm

Viele Grüße,

Richard
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148
10.05.2021, 10:03 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Richi schrieb
Freunde der leuchtenden Dioden,

ich habe noch ein zweites Entwicklungsmodell der VQC10 LED-Matrix-Anzeige:



Versuche mal bitte herauszufinden, warum die VQC10 reihenweise kaputt gehen.
Ausgefallene oder ständig leuchtende Zeilen bzw. Spalten, ausgefallene oder ständig leuchtende Buchstabenfelder, teilweise auch permanent dunkel glimmender Hintergrund, auch komplett finstere Module.

Scheint in ähnlicher Weise alle Halbleiter von WF zu betreffen (die gehen häufiger kaputt als russische Bauteile).
--
Kernel panic: Out of swap space.
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149
10.05.2021, 12:10 Uhr
Richi



Ein großes Problem war damals die Qualität der Bondverbindungen, vor allem zur Platine hin. Das wäre eine Erklärung für ausgefallene Punkte, Zeilen und Spalten.
Ständig leuchtende Spalten oder ganze Segmente lassen sich vermutlich mit unterbrochenen Verbindungen bei den FlipFlops erklären.
Einzelne fehlerhaft leuchtende LEDs dürften rein logisch eigentlich nicht vorkommen.

Wenn jemand noch eine oder zwei VQC10 mit auffälligen Defekten hat und mir zukommen lassen will, dann könnte ich einen Blick reinwerfen.
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150
14.05.2021, 09:19 Uhr
Richi



Heute habe ich nur eine Kleinigkeit, den 4Bit-Zähler K555IE7:

https://www.richis-lab.de/logic05.htm
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151
14.05.2021, 10:19 Uhr
Rolli



Kleine Korrektur bezüglich der Bezeichnung:

die "555" nach "K" bedeutet LowPowerSchottky
Stände dort "155", wäre es Standard-TTL.
"131" = "74H"
"531" = "74S"
weitere siehe http://www.155la3.ru/aktiv.htm
--
Wer Phantasie hat, ist noch lange kein Phantast

Dieser Beitrag wurde am 14.05.2021 um 10:38 Uhr von Rolli editiert.
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152
14.05.2021, 10:58 Uhr
Richi



Super, danke, das habe ich gleich noch entsprechend korrigiert.
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153
14.05.2021, 17:37 Uhr
Drahtlos



Die diversen russischen TTL-Serien sind hier aufgelistet: https://en.wikipedia.org/wiki/7400-series_integrated_circuits#Second_sources_from_Europe_and_Eastern_Bloc

Und der Bezeichnungsschlüssel: https://en.wikipedia.org/wiki/Soviet_integrated_circuit_designation

Dieser Beitrag wurde am 14.05.2021 um 17:38 Uhr von Drahtlos editiert.
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154
14.05.2021, 18:15 Uhr
Richi



Hm, dem zweiten Link nach würde das führende K die Variante mit dem gewöhnlichen Betriebstemperaturbereich kennzeichnen.
Dem ersten Link nach gehört das K zu den 7400-Logik.
Etwas doppeldeutig...
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155
14.05.2021, 18:59 Uhr
Drahtlos



@Richi, ja, das ist vielleicht etwas missverständlich. Wenn Du etwas weiter unten in die Tabelle schaust (beim ersten Link), dann siehst Du, dass alle Serien im normalen Temperaturbereich (7400) ein K haben und alle im erweiterten (5400) kein K.
Dieser Beitrag wurde am 14.05.2021 um 19:00 Uhr von Drahtlos editiert.
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156
14.05.2021, 21:12 Uhr
Richi



Ahja stimmt, das ergibt Sinn. Danke!
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157
17.05.2021, 14:26 Uhr
Richi




Zitat:
Richi schrieb
Heute hätte ich dann noch eine Kaliber Uhr, eine 15-02:

https://www.richis-lab.de/clock01.htm

So ganz klar ist immer noch nicht welche Geschichte sich hinter dem Controller verbirgt, es scheint aber auf jeden Fall kein Taschenrechner-Controller-Ausschuss zu sein.




Mir fiel heute die Werbebroschüre eines Drahtbonders in die Hände, auf der eine ähnliche Platine mit integriertem IC abgebildet ist, praktischerweise vor dem Verschließen. Das Bildchen habe ich gleich ergänzt. Jetzt kann man sich auch eher vorstellen wie das Ganze aufgebaut ist:

https://www.richis-lab.de/clock01.htm
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158
17.05.2021, 15:21 Uhr
Richi



Ich muss mich etwas korrigieren: Das ist noch der alte Entwicklungsstand, wo sich der Chip noch auf der Platine befand.
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159
10.06.2021, 14:40 Uhr
Richi



Nach dem SU510 Darlington-Powermodul ( https://www.richis-lab.de/Bipolar24.htm ) hätte ich hier jetzt noch den Darlington-Transistor SU111 aus dem Gleichrichterwerk Stahnsdorf:
https://www.richis-lab.de/Bipolar59.htm

Dieser Beitrag wurde am 10.06.2021 um 14:41 Uhr von Richi editiert.
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160
18.06.2021, 05:19 Uhr
Richi



Ontario hat mir neben einigen KT808 auch einen ML709 zukommen lassen:

https://www.richis-lab.de/Opamp34.htm

Weiß jemand wer diese 709-Variante hergestellt hat? Man findet fast gar nichts zu diesem Operationsverstärker.
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161
18.06.2021, 08:28 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser


Zitat:
Richi schrieb
Weiß jemand wer diese 709-Variante hergestellt hat? Man findet fast gar nichts zu diesem Operationsverstärker.



Hier steht in der Beschreibung:

https://www.radiomuseum.org/tubes/tube_a709.html

MOTOROLA

Dieser Beitrag wurde am 18.06.2021 um 08:47 Uhr von Besserwisser editiert.
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162
18.06.2021, 10:16 Uhr
Richi



Da steht aber:
"Vergleichstypen/similar: MC1709C[P1] (Motorola), ML709(A),..."
Motorola gehört zum MC1709C.

Die hier haben ML-Namen:
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Microsystems_International
Vielleicht ist das der Ursprung.
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163
18.06.2021, 10:23 Uhr
thommy_berlin



Ich würde die verlinkte Seite so deuten, dass ML709(A) und LM709C zu NSC, also National Semiconductors Cooperation gehören.

Thomas
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164
18.06.2021, 10:32 Uhr
Richi



Das wäre denkbar, aber dagegen spricht das hier:
"RM709, UA709, NTE909 (NTE)"
Die drei müssten dann von NTE sein, der Erste ist aber von Raytheon und der Zweite von Fairchild.
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165
18.06.2021, 23:05 Uhr
Ontario



Nee, Richi ist auf der richtigen Spur.
Datecode mit Römischen Zahlen ist hier 100pro Microsystems International.
--
Nix ist besser als garnix!
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166
09.07.2021, 05:33 Uhr
Richi



Hier habe ich mal wieder etwas interessantes, die komplementären Germaniumtransistoren GD609 / GD619 von Tesla:

https://www.richis-lab.de/Bipolar65.htm

Im Gehäuse scheinen sich Zinn-Whisker gebildet zu haben. Leider habe ich das erst auf den Übersichtsbildern gesehen, nachdem ich das Gehäuse gesäubert hatte. Sonst hätten wir jetzt auch noch schön Nahaufnahme der Whisker...
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167
18.07.2021, 21:21 Uhr
Richi



Dank Ontario habe ich noch ein paar KT808. Hier können wir jetzt einen Blick auf einen KT808 der älteren Generation werfen:
https://www.richis-lab.de/Bipolar67.htm

Den KT808 der neueren Generation habe ich dazu minimal aktualisiert:
https://www.richis-lab.de/Bipolar48.htm
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168
19.07.2021, 11:17 Uhr
Buebchen



@Richi
Hallo,
Die in 166 zum GD609 gezeigte grünliche Schicht im Transistorgehäuse ist meiner Meinung nach keine Beschichtung. Es ist warscheinlich ein Zeichen von einem undichten Gehäuse, in das Feuchtigkeit und korrodierende Gase eingedrungen sind. Beim GD619 ist die Verkupferung unversehrt. Kupfersalze sind in dünner Schicht grün. In dickerer Schicht meist blau oder blaugrün. Beim Betrieb, durch unterschiedliche Temperaturen zwischen ein und ausgeschaltetem Transistor wird Luft geradezu ins Transistorgehäuse gepumpt, wenn es undicht ist. Das führt dann auf Dauer zum Ausfall des Bauelementes.
Wolfgang
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169
19.07.2021, 11:44 Uhr
Richi



Hallo Wolfgang,

danke für den Hinweis. An eine Undichtigkeit hatte ich gar nicht gedacht. Das ist natürlich absolut logisch und würde auch erklären warum der rote Verguss einen sehr unsauberen Eindruck macht und wie es zu dem "Kristallwachstum" kam.

Das werde ich noch ergänzen...
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170
19.07.2021, 18:35 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Richi,

daran was Wolfgang schreibt hatte ich auch nicht gedacht.

Löst sich die schicht in Wasser, hat er Recht.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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171
19.07.2021, 18:47 Uhr
Buebchen



@Germaniumröhre
Hallo Bernd,
Viele Kupfersalze sind schwer löslich. Deshalb bildet sich auf Kupferdächern Patina, die vom Regen auch nicht abgelöst wird. Nur in verdünnter warmer Schwefelsäure, oder einer Mischung von Kochsalz mit 25% Essigsäure 1:20 wird sich der Belag ablösen lassen. Kupfersulfat und das in der zweiten Anleitung sich bildende Kupferclorid ist leicht löslich.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 19.07.2021 um 18:53 Uhr von Buebchen editiert.
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172
19.07.2021, 20:36 Uhr
Richi



Auf jeden Fall klingt und sieht das plausibel aus.
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173
20.07.2021, 20:49 Uhr
Richi



Aus der Sparte Logik habe ich heute den IDT7472, einen J/K-Master-Slave-Flip-Flop der Firma RIZ (Radioindustrie Zagreb):

https://www.richis-lab.de/logic06.htm
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174
01.08.2021, 12:35 Uhr
Richi



Ich habe mir einen L133C aus dem Werk für Fernsehelektronik, einen 1x1024-CCD-Sensor näher angeschaut:

https://www.richis-lab.de/Opto08.htm

Sehr interessant!

Das Teil kam von PS.
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175
02.08.2021, 07:50 Uhr
Rainer



Interessanter Bericht! Wo wurde der L133C in der Praxis eingesetzt? Gab es Geräte wo der verbaut wurde?
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176
02.08.2021, 10:18 Uhr
Richi



Danke!

Peter schreibt, dass der L133C für die Spektroskopie gedacht war:
http://www.ps-blnkd.de/BE-Ergaenzungen.htm#L115C-L173C
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177
02.08.2021, 10:37 Uhr
P.S.



@Richi <174>
Vielen Dank für die ausführliche Untersuchung.
Die L133C ist die Weiterentwicklung der L110C, die bereits Anfang der 1980er Jahre zur Verfügung stand ( -> rfe 1983, H10, S615 bis S617) und z.B. in unserer (AEB-)Zeilenkamera für den Einsatz in der Forstwirtschaft zur Anwendung kam (-> http://www.ps-blnkd.de/ApplikationsLabor_new.pdf : Dünnholz-Sortieranlage. Mit der L133C haben wir dann unseren "Scanner mit CCD-Zeilenkamera am KC85/3" entwickelt (gleiche Literaturstelle).
In den späten 1980er Jahren gab's dann außer der CCD-Zeile L143C mit 2048 Pixel auch noch diverse CCD-Matrixen - bis hin zur L220C mit Fernsehbild-gerechter Auflösung. Das alles kann nachgelesen werden im eBook "Die letzten Opto-Bauelemente aus dem WFB" und im Skript zu meinem Vortrag "MOEZ - Mikro-Optoelektronik-Zentrum Berlin - geplant, angefangen, untergegangen".

Edit zu <176>
Die L115C bis L173C sind Spezial-BE für die Forschung (Zeiss und LVO!) - haben mit der L133C bis auf die CCD-Technik nur wenig zu tun.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS

Dieser Beitrag wurde am 02.08.2021 um 13:04 Uhr von Rüdiger editiert.
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178
02.08.2021, 12:48 Uhr
Richi



Danke Peter für die Ergänzung/Korrektur!
Das hatte ich etwas zu schnell geschrieben...

Dieser Beitrag wurde am 02.08.2021 um 12:52 Uhr von Richi editiert.
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179
09.08.2021, 21:40 Uhr
Richi



Aus der Sammlung von Ontario hätte ich hier noch einen KT808AT:

https://www.richis-lab.de/Bipolar70.htm

Weiß jemand für was das T steht? Diesen KT808 findet man manchmal mit und manchmal ohne T.
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180
15.08.2021, 05:56 Uhr
Richi



Sucht man ein einzelnes Bauteil, so kann es mittlerweile unübersichtlich werden. Ich habe daher eine Liste aller dokumentierten Halbleiter erstellt:

https://www.richis-lab.de/semiconductors.htm

Da sind auch teilweise Altlasten mit minderer Qualität dabei, aber es ist nun mal alles.
Die Länge der Liste hat mich selbst überrascht.
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181
15.08.2021, 10:25 Uhr
Ontario



Top Liste. Danke für die viele viele Arbeit.
Ich hoffe sehr, daß noch viele Sachen dazukommen und habe Dir eine kleine Spende überwiesen...
--
Nix ist besser als garnix!
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182
15.08.2021, 10:38 Uhr
Richi



Danke, auch für die Spende.

Das war eine sehr sinnvolle Ergänzung.
Die ideale Ordnung gibt es nun mal leider nicht und so hat man noch eine zweite Möglichkeit zu finden was man sucht.

Ich habe noch viel vor!
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183
19.08.2021, 06:55 Uhr
Richi



Ich habe einen UA741 von Tungsram aufgemacht:

https://www.richis-lab.de/Opamp35.htm

Siehe da, das Die ist das gleiche wie im LM741 von National Semiconductor:

https://www.richis-lab.de/Opamp23.htm
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184
19.08.2021, 10:22 Uhr
ralle



Ich hätte noch einige defekte NEC 27256. Die wollen nicht mehr...
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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185
19.08.2021, 11:04 Uhr
Richi



Dank für das Angebot, UV-EPROMs habe ich aber schon einige, die müsste ich nur mal verarbeiten und hochladen. Kann gut sein, dass da auch ein NEC 27256 dabei ist.
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186
19.08.2021, 12:06 Uhr
mark1111



Hallo Richi,

ist unter Deinen UV-EPROMS auch ein MM1702A von National oder ähnlicher ? Diese haben, wenn die Markierung für Pin1 nach rechts zeigt, im UV-Fenster rechts oben neben dem Speicherchip einen kleinen Chip mit ca. 0,5 x 0,5 mm Größe auf der Grundplatte aufgebracht. Mich würde mal interessieren, wofür dieser gebraucht wird.

Viele Grüße

mark1111
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187
19.08.2021, 19:56 Uhr
Richi



Hallo mark1111,

ich habe leider aktuell keinen kompletten Überblick über das Inventar...

Diese kleinen Klötzchen neben dem eigentlichen Die sieht man oft in Keramikpackages. Ich kann dir leider nicht mit letzter Sicherheit sagen welchen Sinn diese Quader haben.
Meine Vermutung ist, dass der Quader das Bonden des Package-Bodens erleichtern soll, indem er die Höhendifferenz überbrückt.

Viele Grüße!
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188
28.08.2021, 06:09 Uhr
Richi



Hier mal wieder etwas außergewöhnlicheres, ein Transistor, der bei der Entwicklung von Hybridschaltkreisen eingesetzt wurde, ein K1NT291:

https://www.richis-lab.de/Bipolar71.htm
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189
28.08.2021, 12:07 Uhr
Germaniumröhre




Zitat:
Richi schrieb
Ich habe einen UA741 von Tungsram aufgemacht:

https://www.richis-lab.de/Opamp35.htm

Siehe da, das Die ist das gleiche wie im LM741 von National Semiconductor:

https://www.richis-lab.de/Opamp23.htm



Hallo Richi,

die Ungarn und Polen haben auch viel in Lizenz gebaut.

Viele Grüße
Bernd
--
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190
28.08.2021, 12:32 Uhr
Richi



Hallo Bernd!

Ja so habe ich das auch gehört.
Anfänglich wurden angeblich noch die fertigen Wafer eingekauft, später dann im Lizenz gefertigt.

Viele Grüße,

Richard
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191
29.08.2021, 06:08 Uhr
Richi



Heute ein V4001D, ein Vierfach-NOR aus dem Funkwerk Erfurt:

https://www.richis-lab.de/logic07.htm
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192
30.08.2021, 05:34 Uhr
Richi



Und passend zum gestrigen V4001 hier noch ein V4001 aus dem Uhrenwerk Ruhla:

https://www.richis-lab.de/logic08.htm
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193
30.08.2021, 08:55 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Richard,

danke für die schönen Bilder und aufschußreichen Aufklärungen.
Du bist ein richtiges Genie, daß Chipstrukturen ließt wie Schaltungen.
Wirklich einame Spitze.

Viele Grüße
Bernd
--
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194
30.08.2021, 09:31 Uhr
Richi



Hallo Bernd,

danke für das Lob!
Ich habe noch "ein paar" ICs hier, es geht also noch eine Zeit lang so weiter.

Viele Grüße,

Richard
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195
30.08.2021, 12:27 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Richard,

ich sammle auch schon für dich. Also, wenn dein Material ausgeht ........

Viele Grüße
Bernd
--
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196
30.08.2021, 13:21 Uhr
Enrico
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Ich hätte hier auch noch einen richtig großen Transistor da,
der wäre richtig interessant für den Zweck.
ABER, "leider" funktioniert der noch, und den werde ich auch noch brauchen.
--
MFG
Enrico
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197
30.08.2021, 19:01 Uhr
Richi



Schön schön, so schnell geht das Material also noch nicht aus.
Es gibt schon echt viel interessantes Zeug. Ich mach mich mal wieder ran...

Viele Grüße,

Richard
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198
01.09.2021, 07:31 Uhr
Richi



Hier hätten wir dann noch einen schnellen Leistungsthyristor von Tesla, einen KT110:

https://www.richis-lab.de/Bipolar72.htm
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199
01.09.2021, 12:59 Uhr
Rolli



Im letzten Beitrag gibt es einen link auf die Analyse des Thyristors ST103 von WF/Berlin, wo auf die mangelnde Langzeitstabilität dieses Typs hingewiesen wird. Wir haben allerdings im Schaudepot Sömmerda einen seit diesem Jahr wieder funktionierenden Nadeldrucker SD1156. Dort sind acht ST103 verbaut, die, obwohl ca. 45 Jahre alt, alle noch ohne Fehl und Tadel sind. Da hatten wir wohl Glück gehabt.
--
Wer Phantasie hat, ist noch lange kein Phantast
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200
01.09.2021, 13:07 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Rolli schrieb
Dort sind acht ST103 verbaut, die, obwohl ca. 45 Jahre alt, alle noch ohne Fehl und Tadel sind. Da hatten wir wohl Glück gehabt.



Ich musste diese Teile schon rudelweise ersetzen.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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201
01.09.2021, 13:16 Uhr
Rolli



Hallo Rüdiger,
falls wir auch mal in die Verlegenhit kommen, was hast du denn als Ersatz genommen?
--
Wer Phantasie hat, ist noch lange kein Phantast
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202
01.09.2021, 13:29 Uhr
Richi




Zitat:
Rolli schrieb
Im letzten Beitrag gibt es einen link auf die Analyse des Thyristors ST103 von WF/Berlin, wo auf die mangelnde Langzeitstabilität dieses Typs hingewiesen wird. Wir haben allerdings im Schaudepot Sömmerda einen seit diesem Jahr wieder funktionierenden Nadeldrucker SD1156. Dort sind acht ST103 verbaut, die, obwohl ca. 45 Jahre alt, alle noch ohne Fehl und Tadel sind. Da hatten wir wohl Glück gehabt.



Es wird wohl auch immer darauf ankommen wie die Schaltung ausgelegt ist, wie gut die Charge gefertigt wurde und zuletzt wieviel Glück man hat.
Was man so hört war die Qualität im Mittel nicht besonders berauschend.

Dieser Beitrag wurde am 01.09.2021 um 13:29 Uhr von Richi editiert.
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203
01.09.2021, 13:35 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Rolli schrieb
falls wir auch mal in die Verlegenhit kommen, was hast du denn als Ersatz genommen?



ST103. Es soll ja originalgetreu bleiben.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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204
02.09.2021, 22:57 Uhr
mark1111



@Richi, Post 198:

Der KT110 war im s/w TV-Gerät "Viktoria II" (Import aus der damaligen CSSR) im Netzteil zusammen mit einem MAA436 verbaut. Von den Thyristoren habe ich nie einen defekten wechseln müssen. Außerdem war in diesem Gerät der HFO-IC A250D in der Horizontalstufe verbaut. Dieser wurde meines Wissens nach niemals in DDR-TV-Geräten eingesetzt oder weiß jemand etwas darüber ob der IC im Inland jemals verbaut wurde?

Viele Grüße

mark1111
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205
16.09.2021, 15:17 Uhr
Richi



So, hier hätten wir einen L211C aus dem Werk für Fernsehelektronik, einen 190x244-CCD-Bildsensor:

https://www.richis-lab.de/Opto09.htm

Ein interessantes Teil!
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206
20.09.2021, 20:55 Uhr
Richi



Den vorläufigen Abschluss der KT808-Reihe bilden (Dank Ontario) zwei KT808BM, die "mittelschlechte" Sortierung der KT808-Transistoren:

https://www.richis-lab.de/Bipolar74.htm
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207
21.09.2021, 07:10 Uhr
Ontario



Bei deinen Fotos staune ich immer wieder, wie unsauber oft bei der Herstellung gearbeitet wurde. Es gab doch auch schon damals Reinsträume und sch.m.t.(?)
Oder hieß es schlicht Masse an erster Stelle, dann aussortieren? Es wäre für mich jedenfalls mal interessant, die Meinung von Jemandem zu lesen, der da echt mitgearbeitet hat.
--
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208
21.09.2021, 07:40 Uhr
Richi



Die alten KT808 sind schon eine sehr alte Generation, da war das letzte Quäntchen Sauberkeit wahrscheinlich noch nicht so wichtig.
Was wir nicht sehen, ist die Reinheit des Siliziums und wie gut man die Konzentration und die Verteilung der Dotierungen kontrollieren konnte. Wenn man das nur sehr grob im Griff hat, kommt es auf oberflächliche Verunreinigungen und Kratzer auch nicht mehr an.
Die neuere Generation des KT808 ist schon viel moderner und wahrscheinlich intern sauberer aufgebaut. Entsprechend wurde dort auch die Oberfläche mit mehr Vorsicht behandelt.
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209
21.09.2021, 10:24 Uhr
ggrohmann



Hallo!

Die unsaubere Fertigung wäre vielleicht eine Erklärung, warum die KT803/808 in den Farb-TVs eine Zeitlang reihenweise wie die Fliegen gestorben sind. Der Chromat der Eltern vom Kumpel bekam aller 2-3 Jahre neue Transistoren, bei unserem Exemplar hielten sie vom Kauf bis zum Ende.

Guido
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210
21.09.2021, 10:53 Uhr
Richi



Hallo Guido!

Das wäre plausibel.


Die Spezifikationen lassen auch vermuten, dass der Aufbau des Transistors nicht allzu sauber war:
Im Vergleich zur maximalen Kollektor-Basis-Spannung (250V) ist die maximale Kollektor-Emitter-Spannung mit 130V auffallend niedrig.
Das bedeutet, dass die Sperrschichten zwar 250V isolieren könnten, bei 130V aber die Leckströme (aufgrund von Unsauberkeiten) bereits so hoch sind, dass der Transistor durchbricht.
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211
21.09.2021, 18:24 Uhr
Ontario



Na, ich weiß noch, wie oft ich den fetten Raduga unserer Eltern mit meinem Bruder unsere steile Treppe herunter gebuckelt habe. Mutter hatte extra starke Möbelträgerschlaufen genäht. Dann das Ding in den Trabi-Kombi gewuchtet und ca. 2 Wochen war Ruhe im Wohnzimmer. Fast jedesmal kurz vor Olympia oder Fußball-WM! Weiß garnicht mehr welche Transis da drin waren.
--
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212
21.09.2021, 18:33 Uhr
Richi



Ich kann es mir grob vorstellen.

Heute fragt man sich nur bei welchem Ramsch-Laden man schnell den nächsten Fernseher kaufen kann bzw. will.
Selbst wenn nur im Netzteil ein 50Cent-Artikel kaputt ist, eine Reperatur kostet doppelt so viel wie ein neuer Fernseher (zumindest bis zur Mittelklasse).
Was für eine Zeit in der wir leben...
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213
21.09.2021, 19:21 Uhr
Ontario



Heutzutage:
Minus: allgemeine Ex und Hopp-Mentalität , Müllberge ohne Ende.
Plus: viel weniger Energieverbrauch und bessere Bildqualität.
Im Falle TV kaputt ist Ersatz meist nicht weit weg.

Trotzdem hat uns die alte Zeit fürs Leben geprägt. Bude und Garage sind voll mit
Dingen, die ich im Diesseits kaum mehr ernsthaft brauchen werde. Den Netztrafo vom Raduga habe ich auch noch irgendwo zu stehen
--
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Dieser Beitrag wurde am 21.09.2021 um 19:22 Uhr von Ontario editiert.
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214
24.09.2021, 05:50 Uhr
Richi



Hier mal wieder etwas kleines, ein SF137 aus dem HFO:

https://www.richis-lab.de/Bipolar75.htm


Der Titel "Wafer aus dem Werk für Fernsehelektronik - Bilder" passt ja nicht mehr so wirklich, aber ich bleibe mal dabei allgemeine Neuigkeiten hier einzureihen...
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215
24.09.2021, 13:25 Uhr
Richi



Ich habe noch ein paar Internas von P.S. erfahren:

Der SF137 war 1967 der erste Silizium-Epitaxial-Planar-Transistor des HFO.

Die weite Streuung der Stromverstärkungsfaktoren hat sich ergeben, weil man möglichst viele Transistoren verkaufen wollte. Ab 1970 waren es dann eigentlich nur noch D und E Transistoren.

Und es muss sich um eine verbesserte Version handeln, da das ursprüngliche Design 1mm2 Silizium benötigte.
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216
13.10.2021, 08:31 Uhr
Richi



Hier habe ich mal wieder etwas interessantes, einen MJ3001 aus dem Gleichrichterwerk Stahnsdorf:

https://www.richis-lab.de/Bipolar81.htm

Das Die ist einem SU111 äußerst ähnlich.
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217
16.10.2021, 07:56 Uhr
Richi



Es gibt jetzt auch wieder einen Wandkalender mit den besten Bildern aus 2021:

https://www.meinbildkalender.de/richis-lab

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218
16.10.2021, 11:39 Uhr
Enrico
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Wieder?
Mir ist das neu.
--
MFG
Enrico
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219
16.10.2021, 11:57 Uhr
Richi



Für 2021 gab es auch schon einen:



Zitat:
Richi schrieb
Ich habe übrigens auf mehrfachen Wunsch einen kleinen Monatskalender mit einer Auswahl der besten Bilder aus 2020 befüllt. Falls Interesse besteht:

https://www.meinbildkalender.de/richis-lab

Viele Grüße,

Richard

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220
16.10.2021, 17:48 Uhr
Enrico
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Ist wohl an mir vorbeigegangen.
Der Link zeigt aber nur den Kalender fürs nächste Jahr.
Und nur für den Kalender hast Du extra eine GmbH aufmachen
müssen?
--
MFG
Enrico
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221
16.10.2021, 18:05 Uhr
Richi



Ich habe den alten Kalender schon aus dem Verkauf genommen. Hättest du noch Interesse dran? Ich kann ihn auch wieder aktivieren...

Nein nein, eine GmbH habe ich dafür nicht gegründet. meinBildkalender.de druckt die Kalender nach Bedarf, übernimmt Versand und alles was dazugehört. Ich bekomme nur eine kleine Provision.
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222
16.10.2021, 19:41 Uhr
Enrico
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Nö, ich wollte es mir mal ansehen.
--
MFG
Enrico
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223
16.10.2021, 19:51 Uhr
Richi



Nun das lässt sich einrichten!
Der Kalender von 2021 ist temporär hier zu finden: https://www.richis-lab.de/temp/2021.pdf
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224
16.10.2021, 20:11 Uhr
Enrico
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Danke.
--
MFG
Enrico
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225
17.10.2021, 08:12 Uhr
Ontario



Hallo Richi, hättest du zu den 21er Bildern auch noch die Bezeichnungen?
--
Nix ist besser als garnix!
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226
17.10.2021, 08:28 Uhr
Richi



Klar!

Titelblatt: MEMS-Mikrofon - ST MP23DB01
https://www.richis-lab.de/MEMS_03.htm

Januar: High-Power-Operationsverstärker - Burr-Brown OPA541
https://www.richis-lab.de/Opamp02.htm

Februar: HF-Germaniumtransistor - Motorola 2N1561
https://www.richis-lab.de/Bipolar17.htm

März: STM32-Clon - GigaDevice GD32
https://www.richis-lab.de/STM32_06.htm

April: Linearregler - STMicroelectronics LM317K
https://www.richis-lab.de/LM317_02.htm

Mai: Leistungstransistor - ST Microelectronics BUX22
https://www.richis-lab.de/Bipolar08.htm

Juni: HF-Leistungstransistor - Motorola MRF18060ALR3
https://www.richis-lab.de/FET03.htm

Juli: Digital-Analog-Wandler - Burr-Brown DAC800
https://www.richis-lab.de/DAC12.htm

August: Digital-Analog-Wandler - Burr-Brown DAC709
https://www.richis-lab.de/DAC01.htm

September: Digital-Analog-Wandler - KWH DAC 32
https://www.richis-lab.de/DAC03.htm

Oktober: Referenzspannungsquelle - Linear Technology LTZ1000
https://www.richis-lab.de/REF03.htm

November: Linearregler - Linear Technology LT1083
https://www.richis-lab.de/voltageregulator01.htm

Dezember: Digital-Analog-Wandler - Analog Devices AD1139
https://www.richis-lab.de/DAC07.htm


Schon cool, was sich da mittlerweile so angesammelt hat.
Die Qualität ist nicht immer perfekt, aber meine Sammlung wächst und gedeiht munter.
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227
17.10.2021, 08:39 Uhr
Ontario



Also, manchmal wirst du mir auch ein bischen unheimlich...
--
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228
17.10.2021, 08:45 Uhr
Richi



Normal ist das nicht.
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229
18.10.2021, 07:57 Uhr
Richi



So, jetzt gibt es die Übersichtsliste auch sortiert nach Hersteller:

https://www.richis-lab.de/semiconductors_m.htm

Falls jemand mal Stadt-Land-Fluss-Halbleiterhersteller spielen will.
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230
18.10.2021, 17:30 Uhr
Drahtlos



Kleine Korrektur: Die KT808-Varianten kommen nicht von Tesla (der KT110 hingegen schon). Vielleicht kannst Du eine Rubrik "Sowjetische Halbleiter" oder auch Elorg/Elektronorgtechnika (das war der Aussenhandelsbetrieb für Halbleiter) hinzufügen für die Bauteile wo der eigentlicht Hersteller in der Sowjetunion unklar ist.
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231
18.10.2021, 18:57 Uhr
Richi



Danke für den Hinweis! Der KT808 sollte natürlich nicht in die Rubrik Tesla rutschen. Das werde ich dann gleich mal korrigieren.

Eine Rubrik "Sowjetische Halbleiter" wäre wohl sinnvoll. Vielleicht "Sowjetische Halbleiter - unbekannter Hersteller". Die, die ich zuordnen kann würde ich weiter zuordnen. Bei manchen ist das ja durchaus möglich.
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232
27.10.2021, 09:24 Uhr
Richi



Heute hätten wir hier den SMY60, einen Dual-MOSFET aus dem Funkwerk Erfurt:

https://www.richis-lab.de/FET20.htm

Bei diesen alten Bauteilen kann man noch schön den Aufbau analysieren.
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233
28.10.2021, 07:27 Uhr
Ontario



Gestern kam mein Kalender an. Der große. Tolle, saubere Ausführung, gewissenhaft verpackt. Absolut nix zu meckern- Danke!
--
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234
28.10.2021, 12:12 Uhr
Richi



Danke, das freut mich!
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235
09.11.2021, 22:02 Uhr
Richi



VEB Mikroelektronik Karl Marx U552C:

https://www.richis-lab.de/ROM03.htm

Der Baustein ließ sich wirklich schön analysieren. Ein sehr interessantes Bauteil!
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236
10.11.2021, 14:48 Uhr
Rainer



sehr schöne Bilder! Und super beschrieben!
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237
10.11.2021, 16:09 Uhr
Richi



Danke, das freut mich!
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238
10.11.2021, 17:26 Uhr
Enrico
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Gefällt mir der Kalander.
Zum draufrumschreiben fehlt zwar der Platz, aber dafür
wäre der eh zu schade.
--
MFG
Enrico
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239
10.11.2021, 17:54 Uhr
Richi



Sehr schön!
Genau, der Kalender ist mehr zur Dekoration gedacht. Für einen Notizbereich ist da kein Platz. Das würde den Gesamteindruck stören.
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240
10.11.2021, 19:10 Uhr
Enrico
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Bei der Sauklaue sowieso.
--
MFG
Enrico
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241
13.11.2021, 05:27 Uhr
Richi



Ich habe noch einen russischen CMOS-NE555 gefunden, einen ?P1441B?1 (KR1441V1) von Mikron:

https://richis-lab.de/555_38.htm
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242
13.11.2021, 09:21 Uhr
Richi



Kleiner Fehler, es muss natürlich KR1441VI1 lauten.
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243
13.11.2021, 10:31 Uhr
Enrico
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Sieht der jetzt anders, als der B555,oder die westlichen aus?
Inder Funktion soll es ja Abweichungen geben.
--
MFG
Enrico
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244
13.11.2021, 10:40 Uhr
Richi



Mit dem B555 darf man den nicht vergleichen, das sind Äpfel und Birnen (bipolar und CMOS).
CMOS-NE555 habe ich noch nicht so viele. Bis jetzt ist der KR1441VI1 einzigartig.
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245
20.11.2021, 22:28 Uhr
Enrico
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Mal ne Frage.
Du nimmst ja die ICs auseinander, analysierst die etc.
Könntest Du das auch mit den 2 ASICs vom BIC machen, und rausfinden was die genau tun?
Pläne vom BIC samt Doku was auf welchen Adressen passiert gibt ja auf U.Zs. HP.
Da es ja damals noch nix mit Flash oder RAM-Basiertes wie CPLDs, FGAs gab, werden
die doch wohl eher "Sicherungsbasiert" wie bipolare ROMs sein.
Lässt sich da was machen?
--
MFG
Enrico
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246
21.11.2021, 08:50 Uhr
Richi



Klar kann ich das machen!
Wie immer gilt, dass ich den Erfolg nicht garantieren kann und dass es durchaus mal eine Zeit lang dauert, aber das lässt sich schon einrichten.
Ein Speicher der auf Fuses basiert fehlt mir sowieso noch.
Wo genau finde ich die von dir angesprochenen Infos zum BIC? U.Z.s HP? Link bitte.
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247
21.11.2021, 09:06 Uhr
Enrico
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Da könntest Du dir zusätzlich auch noch normale bipolare ROMS anschauen.
Da Könnte Dir ja wer programmierte zum Vergleich schicken.
Ich hab nur leere da.

Der Link:
http://www.sax.de/~zander/index2h.html

Allgemeine Doku zu den ASICs gibts auch noch wo, muss ich mal suchen.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 21.11.2021 um 09:06 Uhr von Enrico editiert.
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248
21.11.2021, 11:03 Uhr
paulotto



Hallo Enrico,

da ist nichts "Sicherungsbasiert". Ich weiß jetzt nicht, ob die ICs im BIC aus der Serie U1500 oder U5000 stammen. Beim einen werden vorhandene Standardzellen über unterschiedliche Verdrahtung (jeder IC hat eine unterschiedliche Metallisierung) definiert und beim anderen werden aus einer Bibliothek die benötigten Schaltungen ausgewählt und zur Schaltung auf dem Die vereinigt.

Gruß,

Klaus
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249
21.11.2021, 11:07 Uhr
paulotto



Hallo Richard,

wenn Du willst, kann ich Dir einen oder 2 IC MH74S287 (schon programmiert und daher vielleicht nie mehr sinnvoll einsetzbar) zur Verfügung stellen. Das sind IC, die über das Wegbrennen von Metallsicherungen programmiert werden.

Gruß,

Klaus
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250
21.11.2021, 11:16 Uhr
Enrico
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Klaus,

das sind U1500er.
Na, wenn das bei Herstellung festgelegt wird, wäre es ja leichter was zu sehen.
--
MFG
Enrico
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251
21.11.2021, 11:26 Uhr
Enrico
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Ich hab hier ein BUch "VLSI-Entwurfssysteme" von Albrecht 1987 und
2 Seitige Werbung zu den U1520.
Da steht aber nicht viel drin.
Sind 40MB, für Mail etwas viel.
--
MFG
Enrico
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252
21.11.2021, 16:37 Uhr
Richi



Es kann immer mal sein, dass ich im Lager etwas übersehe, aber ich glaube ein bipolares ROM und ein Fuse-ROM fehlen mir noch.

Klaus, dein Angebot würde ich gerne annehmen.

Sollte noch jemand ein programmiertes Bipolar-ROM loswerden wollen, so nehme ich das auch gerne.

Und zum BIC: Ziel wäre also tatsächlich die Funktion zu analysieren? Das hatte ich nicht gleich so verstanden. Möglich wäre das in der Kategorie / in dem Alter meist auch, der Aufwand ist aber nicht unerheblich. Abgesehen davon schadet es nicht wenn man mit der umgebenden Logik schon verheiratet ist, sonst kommt man nur langsam voran.
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253
21.11.2021, 17:35 Uhr
Enrico
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Zitat:
Richi schrieb
Und zum BIC: Ziel wäre also tatsächlich die Funktion zu analysieren? Das hatte ich nicht gleich so verstanden. Möglich wäre das in der Kategorie / in dem Alter meist auch, der Aufwand ist aber nicht unerheblich. Abgesehen davon schadet es nicht wenn man mit der umgebenden Logik schon verheiratet ist, sonst kommt man nur langsam voran.



Ja.
Z.B. hat DKT nen BIC, wo einer der ASICs kaputt ist.
Ersatz gibts ja nicht.
Der hat dann zwar auch noch ein Loch im Board drin, aber nicht durch den ASIC durch.
Ersatz wäre da schon schön.

Biplare ROMs lassen sich einfacher ersetzen.
Die von Tesla brauchen mehr Strom als die westlichen.
Da müsste man einen deutlichen Unterschied in der Breite sehen können.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 21.11.2021 um 17:35 Uhr von Enrico editiert.
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254
21.11.2021, 19:35 Uhr
Richi



Nun ich kann es ja mal probieren. Selbst wenn ich nicht durch komme, kann ein anderer auf der Grundlage vielleicht weiter helfen.
Wenn mir einer so einen ASIC zukommen lässt...
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255
21.11.2021, 19:53 Uhr
Enrico
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Na, dann mal schauen, wie da was zu Dir rüber kommt.
Was meinst Du mit "nicht durchkommen"?
Ich weiß jetzt gerade nicht, ob Du schon mal geschrieben hattest, wie Du die ICs aufbekommt.
Die ASICs sind aus was keramischen.
--
MFG
Enrico
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256
21.11.2021, 20:23 Uhr
Richi



Mit "nicht durchkommen" meinte ich, dass ich vielleicht nicht alle Schaltungsteile verstehe oder ich aus anderen Gründen nicht die ganze Schaltung analysieren kann. Dann lege ich hoffentlich eine Grundlage für andere, die daran arbeiten wollen.
Aber mal sehen, vielleicht kann ich ja ordentlich Licht ins Dunkel bringen.

Keramische Gehäuse sind üblicherweise einfacher zu öffnen, da liegt die Erfolgsquote fast bei 100%.
Die Deckel öffne ich üblicherweise in meinem Ofen, weil das gut funktioniert. Keramikgehäuse ohne Deckel werden mit Hammer und Schraubenzieher gespalten, das hab ich mittlerweile schon ziemlich perfektioniert.
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257
21.11.2021, 21:21 Uhr
Enrico
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Das hört sich doch erstmal ganz gut an.
--
MFG
Enrico
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258
22.11.2021, 00:12 Uhr
Enrico
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Ich schätze mal, dass es sinnvoller ist, Dir nur den IC zu schicken?
--
MFG
Enrico
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259
22.11.2021, 05:52 Uhr
Richi



Genau, die ICs reichen mir!


Ich habe hier noch einen Nachtrag zum U552, damit klarer wird wie die Speicherzellen funktionieren:

https://www.richis-lab.de/ROM03.htm#Update
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260
22.11.2021, 19:19 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Bei mir läuft auch gerade wieder mal eine Anfrage nach den ASICs rein.
Der Frager will nicht reparieren, sondern einen BIC selbst bauen.
Einfach nur aus Spaß an der Freude.

Den BIC von DkT hatte ich weitgehend repariert, bin dann aber in der Umgebung der ASICs mit meinen Messungen steckengeblieben. Der Aufwand war sehr hoch.
Es deutete alles auf die Speicherverwaltung im ASIC hin.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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261
23.11.2021, 20:44 Uhr
Rolli



Bei mir ist der neue Kalender auch angekommen mit wieder tollen Fotos.
Schade, dass auf den einzelnen Blättern nicht drauf steht, um welches Bauelement es sich jeweils handelt.
Gibt es vielleicht für 2021 und 2022 Listen mit diesen Angaben (Monat - Bezeichnung)?
--
Wer Phantasie hat, ist noch lange kein Phantast
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262
23.11.2021, 20:51 Uhr
Richi



Freut mich!
Auf den einzelnen Blättern würde eine Beschriftung das Kunstwerk stören. Aber für 2022 findet sich auf der letzten Seite eine Übersicht, wo vermerkt ist um welche Bauteile es sich handelt.
Für das Jahr 2021 habe ich hier im Eintrag 226 die Bauteile aufgelistet.
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263
29.11.2021, 10:11 Uhr
Richi



Heute hätte ich einen diffusionslegierten Transistor für euch, den ?T906 (GT906):

https://www.richis-lab.de/Bipolar84.htm

Der kam wohl in der Zeilenendstufe des Junost-TV zum Einsatz.

Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch den 2N1561 (https://www.richis-lab.de/Bipolar17.htm) und den AU103 (https://www.richis-lab.de/Bipolar03.htm) aktualisiert und erweitert.
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264
01.12.2021, 20:52 Uhr
Bert




Zitat:
Richi schrieb
Mit "nicht durchkommen" meinte ich, dass ich vielleicht nicht alle Schaltungsteile verstehe oder ich aus anderen Gründen nicht die ganze Schaltung analysieren kann. Dann lege ich hoffentlich eine Grundlage für andere, die daran arbeiten wollen.
Aber mal sehen, vielleicht kann ich ja ordentlich Licht ins Dunkel bringen.


Ich habe mal versucht, die DDR-ASICs etwas zu sortieren:

Auf 4 µm-CMOS Basis gab es das System U1500/U1520 und das System U5200.

Bei U1500/U1520 konnte man sich aus einem Katalog die Bauteile (Standardzellen) raussuchen, im Raster (16 µm) platzieren und auf zwei Lagen miteinander verschalten.

Bei U5200 waren die Zellen schon platziert (Gatter, Flip-Flops, ggf. SRAM) und es konnten bzw. mussten nur noch die Verbindungen auf zwei Lagen nach Anwenderwunsch realisiert werden.

Als Nachfolge gab es mit 1,5 µm-CMOS-Prozessen die Systeme U1600 und U5300.


Im BIC (A5105) gibt es zwei U1520: Den U1520FC-007 (D18) und den U1520FC-008 (D47).
Den Katalog für CSGT2 findet man bei Gerd Heinz: http://www.gheinz.de/publications/berliner_ics/index.htm#35
Dort sind auch Abbildungen der Standardzellen im Maßstab 1:1000 bzw. 1:500 und die Anschlußbelegung enthalten.
Wenn Richard es schafft, die Verbindungslagen und die Zellen mit ausreichender Auflösung zu fotografieren, sollte es möglich sein, die Logikfunktion der ICs zu ermitteln.
Hilfreich ist dabei, das die Pinzuordnung und ungefähre Funktionsweise der IC bekannt sind.

Ich fände es super, wenn sich was in der Richtung entwickeln würde, um die letzten Geheimnisse des BIC entschlüsseln zu können.

Viele Grüße,
Bert
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265
02.12.2021, 07:53 Uhr
Richi



Ich habe ja im Rahmen der DDR-Telefonvermittlungstechnik schon ein paar Bilder des U1500-Systems gemacht. Ich bin zuversichtlich, dass ich da Bilder mit ausreichender Auflösung machen kann. Die bisherigen U1500-Bilder haben etwas darunter gelitten, dass die Dies als Ausstellungsstücke auf einem Keramikträger aufgeklebt waren. Das hat die Belichtung erschwert und die Oberfläche der Dies hat schon merklich gelitten.

Den CSGT2-Katalog von Gerd Heinz kenne ich auch, der ist da natürlich sehr wertvoll weil man zumindest die einzelnen Logikblöcke nicht mehr analysieren muss.

Ich bin vorsichtig zuversichtlich.

Viele Grüße,

Richard
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266
02.12.2021, 09:06 Uhr
Enrico
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Hoffentlich lässt sich das noch zu "sehr optimistisch" steigern.
--
MFG
Enrico
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267
02.12.2021, 09:07 Uhr
Richi



Sobald ich mal einen ersten Blick auf die Chips werfen habe können.
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268
02.12.2021, 09:16 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Richi schrieb
Sobald ich mal einen ersten Blick auf die Chips werfen habe können.



Du könntest mit solchen üben: https://www.ebay.de/itm/294427100712?hash=item448d390628
--
Kernel panic: Out of swap space.
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269
02.12.2021, 10:24 Uhr
Richi



Wobei sich die U1520 des BIC in einem Keramikgehäuse befinden, oder?
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270
02.12.2021, 11:24 Uhr
Enrico
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Richtig.
Ist zwar kein PLCC, sondern so Flatpack.
Sozusagen etwas grobmotorischeres PLCC, plattgehauen.
--
MFG
Enrico
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271
02.12.2021, 11:26 Uhr
Enrico
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Zitat:
Richi schrieb
Sobald ich mal einen ersten Blick auf die Chips werfen habe können.


Mein "Subunternehmer" ist nicht so schnell.
Der muss erst zum buddeln kommen, und dann auch noch den Rechner finden.
Vielleicht schafft er das ja am WE.

Meine Mutter würde ja sogar beim "aufräumen" helfen, ob er will ja nicht....



Irgendwie scheint er auch Corona-Burnout zu haben.

Ich glaub, ich auch.
Kein Bock zu nix.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 02.12.2021 um 11:29 Uhr von Enrico editiert.
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272
02.12.2021, 11:31 Uhr
Enrico
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Zitat:
Richi schrieb
Sobald ich mal einen ersten Blick auf die Chips werfen habe können.


Von U.Z.'s HP:

--
MFG
Enrico
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273
02.12.2021, 11:43 Uhr
Richi



Keine Eile! Bei mir wird es auch ein bisschen dauern.

Ach das ist quasi ein plattes PLCC-Keramikgehäuse?
...Moment, mit dem P an der ersten Stelle des Index müsste es aber doch ein Plast-Gehäuse sein, oder?
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274
02.12.2021, 13:47 Uhr
Enrico
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Ja. So etwa.
PLCC hat aber 1,27mm Pinabstand.
Das sieht etwas gröber aus.
Hatte es aber nicht gemessen.

Vom Gehäuse her, wie bei einer VAXII-CPU.

Aus der Erinnerung herraus, ist das schon was keramisches.
Aber nicht grau, sondern eher braun.
--
MFG
Enrico
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275
02.12.2021, 15:35 Uhr
Bert



Auf den Fotos ist als Chiptyp U1525FC007 bzw. U1525FC008 zu erkennen.
Laut TGL 43876 [1] interpretiere ich das als:

U15
2 CSGT2S-Technologie
5F QFP68 Keramik, Chipgröße 7,5 x 7,5mm
C Betriebstemperatur 0 bis 70°C
007 (bzw. 008) Kennzahl

QFP68 ist lt. TGL das einzige Gehäuse, was ab 1989 lieferbar war.

Viele Grüße,
Bert

[1] https://bauarchivddr.bbr-server.de/bauarchivddr/archiv/tglarchiv/tgl40001bis50000/tgl43501bis44000/tgl-43876-mai-1988.pdf
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276
02.12.2021, 15:44 Uhr
ggrohmann




Zitat:
Enrico schrieb

Zitat:
Richi schrieb
Sobald ich mal einen ersten Blick auf die Chips werfen habe können.


Von U.Z.'s HP:



Ich denke, mit "Blick auf die Chips" meint er etwas anderes, also eher unter die Haube.

Guido
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277
02.12.2021, 16:54 Uhr
Richi



Ahja, dann ist das doch Keramik. Das hatte ich in der Bauform noch nicht. Da lasse ich mich dann mal überraschen. Keramik ist grundsätzlich besser zu verarbeiten, aber wenn das Gehäuse recht dünn ist muss ich erst mal sehen wie das läuft...

Richtig, ganz sicher kann man sich erst sein, wenn man mal einen Blick auf das Die werfen konnte.
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278
02.12.2021, 19:00 Uhr
Enrico
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K.A., wie Du das machst, aber ich würde mir da naiv vorstellen, dass es mit
Heißlüft, Kältespray oder Hammer und Meißel geht?
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 02.12.2021 um 19:00 Uhr von Enrico editiert.
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279
02.12.2021, 19:12 Uhr
Richi



Bei den "normal hohen" Keramikgehäusen funktioniert es mit einem kleinen Hammer, einem kleinen Schlitzschraubenzieher und viel Gefühl ganz gut die Hälften zu spalten. Mal sehen ob das hier auch so geht...
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280
02.12.2021, 19:40 Uhr
Enrico
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... Du wolltest wohl mal Zahnarzt oder Metzger werden.
Das tut schon beim Lesen weh....
--
MFG
Enrico
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281
02.12.2021, 23:30 Uhr
Richi




Mir wäre es lieber wenn die Teile mit einem Knopfdruck aufgehen würden, aber das wäre ja zu einfach...
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282
05.12.2021, 05:47 Uhr
Richi



Es fehlten noch schöne Bilder einer Spitzendiode. Das ändere ich mit der OA741 aus dem Werk für Fernsehelektronik:

https://www.richis-lab.de/Diode05.htm

Das passt wenigstens wieder einigermaßen zum Titel dieses Themas.
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283
05.12.2021, 09:46 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Richard,

danke für die Nahaufnahmen .

Das diese Ge-Dioden Schottkys sind, ist mir jedoch noch nicht in den Sinn gekommen - zeigt sich aber bei der Demodulation von kleinsten HF-Spannungen.
Da Du nun auch Dioden untersuchst , lege ich dir ein Sortiment Dioden mit in das Sammelsorium - damit Du keine lange Weile bekommst :-))

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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284
05.12.2021, 10:40 Uhr
Richi



Hallo Bernd!

Mir wurde das auch erst bewusst, als ich über den Aufbau nachgedacht habe. Mit einem Golddraht kann es sich nur um eine Shottky-Diode handeln.
Grundsätzlich wäre es aber auch möglich eine "normale" Diode so aufzubauen. Verwendet man als Spitze ein Material, dass sich auch als Dotierung eignet, dann ergibt sich beim Legieren ein "normaler" pn-Übergang.

Ich möchte keine Bauteilgruppe vernachlässigen. Und gerade diese Spitzendioden sind ja durchaus interessant und schön anzuschauen.
Auf die HF-Spitzendioden (diese Keramik-Patronen) bin ich gespannt. Dort könnte es sich um nicht-verschweißte Spitzenkontakte handeln.

Langweilig wird mir wohl so schnell nicht mehr.

Viele Grüße,

Richard
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285
05.12.2021, 12:42 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Richard,

dann müßten ja die Spitzentransistoren auch auf Schottky-Kontakt basieren . Die werden ja genauso hergestellt, halt nur mit zwei Drähtchen, die mit unterschiedlich starken Impulsen formiert werden.
In den Datenblättern habe ich noch nie etwas von Schottkykontakten bei Denen gelesen.
Dann solltest Du mal eine moderne Schottkydiode untersuchen, aber alle Geheimnisse geben Bilder eben auch nicht her.
Aber hiersteht : https://de.wikipedia.org/wiki/Spitzentransistor
daß der Emitterkontakt tatsächlich Schottkykontakte sind.

Jetzt wird es richtig interessant für mich, denn solcher Urschleim interessiert mich brennend.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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286
05.12.2021, 17:45 Uhr
Richi



Hallo Bernd,

ich habe mich noch einmal durch ein paar Bücher gegraben und meine Analyse noch etwas anders und ausführlicher ausformuliert.

Nicht formierte Spitzendioden sind auf jeden Fall Schottky-Dioden. Da ist man sich auf jeden Fall einig.

Bei formierten Spitzendioden gab und gibt es interessanterweise keine wissenschaftlich fundierte Erklärung (zumindest habe ich keine gefunden).
Oftmals spricht man von einer p-Dotierung, die sich um die Spitze bildet. Hätte man eine Spitze, die als Dotierung für Germanium taugt, dann kann das schon passieren, Gold eignet sich dafür aber nicht.
In mancher Literatur findet man eine Erklärung, dass sich nur durch das Aufschmelzen und Rekristallisieren eine p-Schicht bildet. Das erscheint mir aber unglaubwürdig. Es wird auch nirgends erklärt wie genau diese p-Dotierung entstehen sollte.
Es findet sich ebenso Literatur, die den Gleichrichtungseffekt weiterhin auf die Metall-Halbleiter-Grenzfläche zurückführt und das glaube ich ebenfalls. Die Grenzfläche wird durch das Formieren nur größer und stabiler.
Es findet sich auch (wenig) Literatur, die darauf hinweist, dass man es nicht genau weiß. Vor allem beim Spitzentransistor liest man öfter mal, dass die auftretenden Effekte nie ganz geklärt wurden.

Viele Grüße,

Richard
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287
05.12.2021, 22:24 Uhr
Richi



Man lernt nie aus, ich muss mich korrigieren: Die OA741 ist durchaus eine "normale" pn-Diode, keine Schottky-Diode.

In der "Diodenbibel" einem Dokument aus dem Werk für Fernsehelektronik finden sich dazu zwei interessante Hinweise:
1. Die Formierung erzeugt tatsächlich lokal p-dotierte Bereiche im n-dotierten Kristall. Ich verstehe immer noch nicht so ganz wie das auf Ebene der Atome funktioniert, aber die Diodenbibel vermittelt recht glaubhaft, dass der Effekt tatsächlich real ist.
2. Man hat damals dem Golddraht 1% Gallium zugemischt. Das Gallium diffundiert in das Germanium und verstärkt so die lokale p-Dotierung.

Damit muss man "die Spitzendioden" wohl in zwei sehr unterschiedliche Rubriken einteilen:
Die unformierten Spitzendioden sind Schottky-Dioden, während die formierten Spitzendioden "normale" pn-Dioden darstellen.
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288
05.12.2021, 22:39 Uhr
ambrosius



Würdest Du mir bitte die 'Diodenbibel' bitte zur Digitalisierung zur Verfügung stellen?
--
viele Grüße
Holger
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289
05.12.2021, 22:45 Uhr
Richi



Die Diodenbibel ist schon digital und in der Tat äußerst erhaltenswert. Ich weiß allerdings nicht wie es mit den Urheberrechten aussieht. Würdest du dich diesbezüglich bitte an Peter wenden: http://www.ps-blnkd.de/ Er hat die Diodenbibel aufbereitet.
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290
06.12.2021, 13:15 Uhr
ambrosius



Danke, das mache ich.
--
viele Grüße
Holger
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291
07.12.2021, 17:06 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger

Nur von außen zu sehen: eine uralte Diode von Valvo, letztens zur Zufall entdeckt.
Ich finde die Schachtel nett, die assoziiert noch die gute alte Röhrentechnik:


--
Kernel panic: Out of swap space.
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292
07.12.2021, 17:11 Uhr
Rolli



Wenn man den Lack entfernt hat, ergab sich eine Fotodiode.
--
Wer Phantasie hat, ist noch lange kein Phantast
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293
07.12.2021, 17:23 Uhr
Richi



Sowas ähnliches habe ich schon offen, werde ich in absehbarer Zeit hochladen. Sieht interessant aus!
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294
07.12.2021, 17:32 Uhr
Rolli



Wie wichtig es manchmal sein konnte, wenn man in ein Bauteil hineinsehen konnte, zeigt eine Geschichte aus den Ende der 70er.
Für die Ansteuerung der Heizpunkte unseres ersten Thermodruckers TSD16/1 wurden pnp Si-Transistoren 150mA/20V TO-92 benötigt. Das Bilanzorgan empfahl uns KT345W aus der SU. Bei den Musteraufbauten für die K5 funktionierte auch alles, aber in der Fertigung kam es zu Ausfällen, die auch den Druckkopf in Mitleidenschaft zogen. Die Transistoren hatten Durchgang, uns war das unerklärlich.
Auf die Ursache wären wir nie gekommen. Zum Glück haben uns die Kollegen vom HFO geholfen, indem sie festgestellt haben, dass den sowjetischen Entwicklern ein Fehler beim Chipentwurf unterlaufen war, der über kurz oder lang zum Kurzschluss zwischen K und E führte. In den Entwurfsregeln des HFO war das verboten.
Sie empfahlen uns dann den KT209 und ab da trat der Fehler nie mehr auf.
--
Wer Phantasie hat, ist noch lange kein Phantast

Dieser Beitrag wurde am 07.12.2021 um 17:37 Uhr von Rolli editiert.
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295
07.12.2021, 21:43 Uhr
Richi



Schön, wenn man solchen Fehlern dann auf die Spur kommt!

Es ist immer hilfreich zu wissen wie die Bauteile im Kern aufgebaut sind und funktionieren. Man hat dann mehr Verständnis für die Schwächen.
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296
12.12.2021, 05:23 Uhr
Richi



HFO GD170:

https://www.richis-lab.de/images/transistoren/a34x05.jpg

Nichts außergewöhnliches, aber trotzdem irgendwie eine schöne Konstruktion.
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297
12.12.2021, 11:36 Uhr
P.S.




Zitat:
Rolli schrieb <294>
...
Für die Ansteuerung der Heizpunkte unseres ersten Thermodruckers TSD16/1 wurden pnp Si-Transistoren 150mA/20V TO-92 benötigt. Das Bilanzorgan empfahl uns KT345W aus der SU.


Wer war das beim "Bilanzorgan" - HFO selbst?
Der KT345x ist ein schneller pnp-Schalttransistor, wo durch die Dotierungsverhältnisse eine hohe Empfindlichkeit gegen Überspannungen besteht.
Noch schlimmer ist das beim KT363x - da habe ich einige in den Halbleiterhimmel geschickt bei Voruntersuchungen zu einer S&H-Schaltung für videotaugliche AD-Wandler (-> http://www.ps-blnkd.de/ApplBerichte.pdf - Kap.8)

Zitat:

Zum Glück haben uns die Kollegen vom HFO geholfen, indem sie festgestellt haben, dass den sowjetischen Entwicklern ein Fehler beim Chipentwurf unterlaufen war, der über kurz oder lang zum Kurzschluss zwischen K und E führte. In den Entwurfsregeln des HFO war das verboten.


Ist bekannt, welcher Fehler das beim Chipentwurf gewesen sein soll und welche (HFO-)Entwurfsregeln dabei verletzt worden sind?

Zitat:

Sie empfahlen uns dann den KT209 und ab da trat der Fehler nie mehr auf.


Der KT209 ist zwar auch ein pnp-Transistor, aber durch seine "Feld-Wald-und-Wiesen"-Konstruktion was ganz anderes, z.B. ist die Grenzfrequenz bei weitem nicht so hoch. Die KT209 wurden in hohen Stückzahlen in der FFSE-Produktion in Staßfurt verwendet.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS

Dieser Beitrag wurde am 12.12.2021 um 11:38 Uhr von P.S. editiert.
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298
12.12.2021, 12:53 Uhr
Germaniumröhre



Ich denke, man hat einfach den falschen Transistor für diese Anwendung genommen.
Man darf nicht nur digital denken und das Analoge übersehen.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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299
12.12.2021, 13:56 Uhr
Enrico
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Digital ist ja eigentlich auch nur eine Einbildung, bzw. Festlegung
von Bereichen.
Das Oszi zeigt bei digitalem nie was digitales an.
--
MFG
Enrico
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300
12.12.2021, 13:57 Uhr
Enrico
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Zitat:
Richi schrieb
HFO GD170:

https://www.richis-lab.de/images/transistoren/a34x05.jpg

Nichts außergewöhnliches, aber trotzdem irgendwie eine schöne Konstruktion.


Waren die Strickwollfussel schon vorher da?
--
MFG
Enrico
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301
12.12.2021, 14:53 Uhr
Richi



Ja, die Fussel waren schon da, die kommen nicht von mir.
Ich hätte da zwei Erklärungsversuche: Entweder wurden die Kontaktpins mit etwas bestrichen und das erfolgte mit einem fusseligen "Ding" oder das aufbringen der Lackschicht auf dem Transistor erfolgt mit etwas das Fussel hinterlassen könnte.
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302
12.12.2021, 17:12 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger

Diese Fussel sind Whisker. Die sind aus Metall und hätten über kurz oder lang den Transistor zerstört.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Whisker_(Kristallographie)

https://www.abh-stromschienen.de/news/news-whisker.php
--
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303
12.12.2021, 17:53 Uhr
Richi



Das will ich nicht so recht glauben, schließlich ist das weniger eine Nadel- oder Kristallstruktur. Die Form erinnert schon stark an ein Fussel.
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304
12.12.2021, 18:09 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger

Dann nimm ein Ohmmeter und miss nach!

Oder such Dir hier das zu Deinem Szenario passende Bild aus: https://duckduckgo.com/?t=ffsb&q=whisker+elektronik&iax=images&ia=images

Die NASA forscht schon seit langen zu der Problematik, die wohl ganz gern mal Satelliten tot macht: https://nepp.nasa.gov/whisker/photos/index.html
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 12.12.2021 um 18:18 Uhr von Rüdiger editiert.
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305
12.12.2021, 18:27 Uhr
MiRa



nach den Unterlagen, die Rüdiger gepostet hat, sollten Whisker auch nicht so lang werden.
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306
12.12.2021, 18:47 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Das ist Edel-Whisker...40Jahre ungestörtes Kristallwachstum!

Schaut nicht aus, als würden die Fusseln flach anpappen bzw. einfach an der Oberfläche kleben. Eher als würden sie dort um die 90° rauswachsen.
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307
12.12.2021, 18:51 Uhr
Enrico
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Also mir sieht das nicht wie Whisker aus.
Die sehen schon eher wie Stofffasern aus.
Die habe ja Knicke drin, aber nicht scharfwinkelig.
--
MFG
Enrico
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308
12.12.2021, 19:12 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
MiRa schrieb
nach den Unterlagen, die Rüdiger gepostet hat, sollten Whisker auch nicht so lang werden.



Die wachsen weiter solange sie Zeit dazu haben.
Das hier sind Wickelstifte im 2,54mm-Raster:
https://nepp.nasa.gov/whisker/photos/wirewrap/tin-whiskers-wire-wrap-terminals.JPG
Die längsten Fusseln hier sind fast 4 mm...
--
Kernel panic: Out of swap space.
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309
12.12.2021, 19:27 Uhr
Richi



Messen ist etwas schwierig, man überschätzt bei den Bildern gerne die realen Abmessungen.
Aber ich kann euch sagen, dass diese Gebilde so elastisch sind wie Fussel. Sie verbiegen sich nicht, sie brechen nicht.
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310
24.12.2021, 00:01 Uhr
Richi



Weihnachten, da muss es auf jeden Fall leuchten!

Hier haben wir eine weitere 7-Segment-Anzeige aus dem Werk für Fernsehelektronik, eine VQB76:

https://www.richis-lab.de/Opto11.htm
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311
24.12.2021, 09:57 Uhr
Klaus



Hallo Richard,

vielen Dank für Deine Einblicke ins Innere vieler Bauelemente.
Auch wenn ich von den ganzen Strukturen u.s.w. nichts verstehe, bin ich immer wieder beeindruckt. Selbst Schaltungsdetails kannst Du aus den "Strickmustern" nachbilden... einfach cool.

Danke und weiter so....

Frohe Weihnachten und viele Grüße,
Klaus
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312
24.12.2021, 10:55 Uhr
Richi



Hallo Klaus!

Sehr schön, es freut mich immer wenn die Bilder gut ankommen.

Frohe Weihnachten!

VG

Richard
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313
30.12.2021, 16:59 Uhr
Richi



Heute hätte ich noch einen KD616, ein PNP-Leistungstransistor von Tesla:

https://www.richis-lab.de/Bipolar87.htm

Dieser Beitrag wurde am 30.12.2021 um 17:00 Uhr von Richi editiert.
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314
30.12.2021, 18:26 Uhr
Ontario



Tolle Bilder, bisher unbekannte Einblicke. Danke Richi!
So langsam könnte man hier ein neues, z.B. "Bauelemente-Unterforum" etablieren,
wo man u.a. auch Deinen Forschungen und Bildern entsprechend Raum gibt..?! Nich, Nöch?!...
--
Nix ist besser als garnix!
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315
30.12.2021, 19:09 Uhr
Richi



Danke!

Nun, "ein paar" Bauteile habe ich schon noch, ein ganzes Unterforum kann ich alleine aber wahrscheinlich nicht füllen.

Mich stört mittlerweile immer wieder der Titel dieses Threads. "Bilder und Analysen diverser Bauteile" oder so würde besser passen. So ist das halt in einem Forum, die Beiträge wachsen mit der Zeit.
Vielleicht will ein Moderator den Titel anpassen? Auf der anderen Seite hat der ursprüngliche Name natürlich einen gewissen Wiedererkennungswert...
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316
30.12.2021, 19:16 Uhr
ambrosius



Na ja, es kommt nicht auf den Titel, sondern auf den Inhalt an.
--
viele Grüße
Holger
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317
30.12.2021, 19:39 Uhr
Richi



Das stimmt wohl.
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318
30.12.2021, 19:44 Uhr
Enrico
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Das solltest Du auch selber ändern können.
Ich kanns jedenfalls.
--
MFG
Enrico
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319
30.12.2021, 19:48 Uhr
Richi



Ach tatsächlich? Wo muss ich da klicken?
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320
30.12.2021, 20:03 Uhr
Enrico
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Mit dem Editieren von Eintrag 000 geht das.
Weiß aber nicht, ob Du das auch kannst.
--
MFG
Enrico
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321
30.12.2021, 20:07 Uhr
Richi



Das hatte ich ausprobiert:
"Sie können diesen Beitrag nicht mehr editieren. (Zeitlimit überschritten)"
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322
30.12.2021, 20:12 Uhr
Enrico
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Dann gehts bei Dir doch nicht.
Nur Rüdiger und Co.
--
MFG
Enrico
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323
30.12.2021, 20:22 Uhr
Richi



Nun wir werden es überleben.
Wie Holger schon geschrieben hat, es kommt auf den Inhalt an.
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324
31.12.2021, 00:19 Uhr
TTL-Grab



Hallo Richi,
ich weiß nicht, ob du die VQB71 schon mal zerlegt hast, die haben die selben LEDs drin, auch 2 in Reihe, und waren zuerst da. Die "besonderen Bedarfsträger", also Armee+Stasi forderten aber eine kriegsgeeignete, -heute würde man sagen: rugged- oder mil-Version. Das wurde dann die VQB76.
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325
31.12.2021, 10:59 Uhr
Richi



Danke für die Info! VQB71 habe ich auch noch hier. Muss mal sehen wie gut ich den Kunststoff da runter bekomme.
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326
08.01.2022, 16:00 Uhr
Enrico
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Zitat:
robbi schrieb
....
Den BIC von DkT hatte ich weitgehend repariert, bin dann aber in der Umgebung der ASICs mit meinen Messungen steckengeblieben. Der Aufwand war sehr hoch.
Es deutete alles auf die Speicherverwaltung im ASIC hin.


So, nun ist er hier. Eine Schönheit ist der aber auch nicht mehr.

Richi,
Den einen kaputten IC auszulöten reicht sicherlich erstmal?
Muss nur noch rauskriegen welcher das ist.
Dann würde ich auch noch Bipoalren ROM mitschicken.
--
MFG
Enrico
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327
08.01.2022, 18:57 Uhr
Richi



Klar, der eine Chip reicht erst mal.
Und den bipolaren ROM nehme ich natürlich auch gerne!

Grüße,

Richard
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328
08.01.2022, 19:08 Uhr
Enrico
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Dann schicke ich das mal an Deine Adresse auf Deiner HP?
--
MFG
Enrico
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329
08.01.2022, 19:26 Uhr
Richi



Genau, die im Impressum gilt!
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330
10.01.2022, 10:08 Uhr
Enrico
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Der Rechner hat schon ordentlich gelitten.




--
MFG
Enrico
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331
10.01.2022, 11:28 Uhr
Buebchen



Hallo,
Wenn bei dem BIC nur das /CAS Signal nicht aus dem Chip kommt, sollte das doch noch auf herkömmlichen Weg zu reparieren sein, ohne den Chip völlig zu zerstören. Voraussetzung ist natürlich das die übrige Schaltung bekannt ist.
Ging doch vorher auch ohne Spezialchips, oder bilde ich mir das nur ein?
Wolfgang
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332
10.01.2022, 12:33 Uhr
felge1966
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Das zweite Bild sieht irgendwie schräg aus, denn in normalen BIC gibts das Loch am B315 nicht....

@Buebchen
ob der Rechner es mit einer gebastelten /CAS Lösung wirklich wieder länger geht, ist nicht sicher, denn es muss ja einen Grund für den Ausfall geben. Meist stirbt so ein Chip ja nicht nur an einem Anschluß.

Gruß Jörg
--
http://felgentreu.spdns.org/bilder/jacob120.gif
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333
10.01.2022, 14:34 Uhr
Enrico
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Zitat:
Buebchen schrieb
Hallo,
Wenn bei dem BIC nur das /CAS Signal nicht aus dem Chip kommt, sollte das doch noch auf herkömmlichen Weg zu reparieren sein, ohne den Chip völlig zu zerstören. Voraussetzung ist natürlich das die übrige Schaltung bekannt ist.


Darum gehts ja in dem Fred.


Zitat:

Ging doch vorher auch ohne Spezialchips, oder bilde ich mir das nur ein?
Wolfgang


Vorher ging das auch mit PROMs, davor waren die CPUs aus TTL-Hühnerfutter, davor
bestand der Rechner aus Röhren.
Damals hatte eine CPU ein paar 1000, Heute etliche mehrere Millionen Transistoren.
Der nächste Schrei: Rechner mit Qubits.
Lt. diversen Verschwörungstheoretikern werden die dann mal so schnell rechnen,
dass es das Universum zerstört.



Zitat:
felge1966 schrieb
Das zweite Bild sieht irgendwie schräg aus, denn in normalen BIC gibts das Loch am B315 nicht....


Ja, äußerst starker Lochfraß.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 10.01.2022 um 14:35 Uhr von Enrico editiert.
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334
10.01.2022, 18:47 Uhr
Drahtlos



Noch eine Anmerking zu <214>: So ein Chipfoto vom SF137 gab es als Titelbild der RFE 2/1977, nur da zur Illustration eines Bondfehlers.
Dieser Beitrag wurde am 10.01.2022 um 18:48 Uhr von Drahtlos editiert.
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335
10.01.2022, 19:36 Uhr
Enrico
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Es wäre schon etwas schwer das alles unterzubekommen:

--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 10.01.2022 um 19:36 Uhr von Enrico editiert.
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336
10.01.2022, 20:15 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Der Rechner wurde von einem "Verwerter" mit einem 10er Bohrer unbrauchbar gemacht und gelangte dann wohl in die Hände eines traurigen Fans. Deswegen die notwendigen "Ein- und Anbauten".
Das /CAS Signal kam wohl auch nicht beim Einschalten, wenn mal ein paar Daten über den Bus in den RAM huschen sollten. Da habe ich dann irgendwann aufgegeben.
Es ist alles viele, viele Jahre her...
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.

Dieser Beitrag wurde am 10.01.2022 um 20:16 Uhr von robbi editiert.
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337
14.01.2022, 06:20 Uhr
Richi



Beim Thema Computer sind wir ja schon, dann hätte ich hier gleich passend den Grafikprozessor U82720:

https://www.richis-lab.de/GraKa04.htm
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338
14.01.2022, 09:48 Uhr
Enrico
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Sehr schön, man hatte also nicht unbedingt 1:1 nachgebaut.
Leider bekommt man so nicht raus, ob ob die nachgebaut werden durften, oder man es einfach gemacht hatte.

Mir scheint, dass Z80 noch fehlen?
--
MFG
Enrico
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339
14.01.2022, 10:06 Uhr
Richi



Der U82720 ist nicht ganz 1:1 nachgebaut, es ist aber schon sehr viel mehr gleich als unterschiedlich.

Mich hat das Ganze an die Apple-Nachbauten von Mikroelektronika Botevgrad erinnert:
https://www.richis-lab.de/prawez.htm
Das sind auch eigene Masken, aber im Grunde ist es der gleiche Schaltkreise.

Es fehlt noch viel.
Z80 habe ich hier auch schon rumliegen, genauso wie einen MicroVAX.
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340
23.01.2022, 22:38 Uhr
Richi



Hier hätte ich nun einen SC206:

https://www.richis-lab.de/Bipolar91.htm
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341
01.02.2022, 12:26 Uhr
Richi



Heute hätte ich einen DL020D:

https://www.richis-lab.de/logic09.htm
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342
01.02.2022, 13:16 Uhr
paulotto



Hallo Richard,

interessant wäre es auch, mal einen DL030 zu sehen, ob er das gleiche Grundsubstrat wie der DL020 verwendet mit geänderter Metallisierung oder ob der ein anderes Chip als Grundlage hat. Anbieten würde sich das Chip vom 020 auf alle Fälle, da ja viele Strukturen ungenutzt sind. Außerdem wäre auch ein DL040 von Interesse, da er bis auf die Treiberfähigkeit mit dem 20 übereinstimmt.

Gruß,

Klaus

P.S.: Du wolltest doch mal anrufen?
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343
01.02.2022, 16:07 Uhr
Richi



Hallo Klaus,

den DL030 kann ich mir auch mal anschauen. Einen DL003 hab ich schon offen und der nutzt das gleiche Grunddesign.
Den DL040 sollte ich mir auch mal anschauen, stimmt.

Grüße,

Richard

PS: Ich weiß. Ich habe es nicht vergessen. Aber ich sag´s ja immer, telefonieren ist bei mir nicht so einfach. Seit November letzten Jahres war es noch etwas turbulenter als sonst, aber das gehört nicht hier her.

PPS: Den U1525 habe ich übrigens schon offen. Das geht mit der Hammer-Methode ganz gut. Die ersten Bilder habe ich auch schon, da gefällt mir die Ausleuchtung aber noch nicht. Da muss ich noch dran arbeiten.
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344
03.02.2022, 21:12 Uhr
Richi



Hier haben wir nochmal einen kleinen Miniplast-Transistor, einen SF216:

https://www.richis-lab.de/Bipolar93.htm
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345
05.02.2022, 20:49 Uhr
Richi



Hier noch ein OC26 von Tesla:

https://www.richis-lab.de/Bipolar94.htm
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346
06.02.2022, 05:18 Uhr
Richi



Und da hätte ich mal noch eine Frage an die Runde.

Ich habe mal den Sescosem 391HT2 hochgeladen:
https://www.richis-lab.de/Bipolar90.htm

Nun hat mich jemand darauf hingewiesen, dass er diese Transistoren bisher immer für sowjetisch gehalten hat (391NT2). Er hat dann auch noch ein Bild gefunden mit einem russischen Hersteller-Logo.

Kann sich bzw. mir das jemand erklären?
Sescosem wird doch keine russischen Bezeichnungen übernommen haben?
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347
06.02.2022, 12:29 Uhr
LoSch



hallo Richi,

vielen Dank für die Analyse des 391NT2 mit der interessanten Vertauschung von Basis und Emitter.
Ob dadurch die höhere Sperrspannung erreicht wurde?

Einige Zeit vor der Produktion Deines Transistor Exemplars, hatte sich ja die Sowjetunion für das französische Farbfernsehen mit der Norm SECAM IIIb entschieden. Es gab also zumindest technischen Austausch, der evtl. auch den Import von französischen Teilen, wie Sescosem 391HT2 eingeschlossen hätte. Dies ist aber reine Spekulation! Einen umgekehrten Weg halte ich für höchst
unwahrscheinlich.
Die ersten SU Farbfernseher von Raduga waren komplett mit Röhren entworfen und den Entwicklern der DDR gelang es lange vor der SU im Alleingang den mit 66 Transistoren bestückte SECAM-TV COLOR20 (außer Gleichrichterröhren und importierter SU Farbbildröhre) auf die Beine zu stellen, Auslieferung ab 1969. In diesem Gerät waren nur ein paar HF Transistoren BFxxx aus dem Westen als Import notwendig und die Leistungstransistoren kamen von TESLA (KUxxx).

Also auch aus dieser spekulativen, aber denkbaren Sicht ist ein russischer 391HT2 nicht erklärbar.

Viele Grüße,
Lothar
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348
06.02.2022, 21:17 Uhr
Richi



Hallo Lothar,

vielleicht gab es da doch eine gewisse Zusammenarbeit.

Es geht übrigens um diesen Transistor:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/545645/391NT2.JPG

Ich habe allerdings noch keinen sowjetischen Hersteller mit einem derartigen Logo gefunden. Vielleicht ist die Grundannahme falsch. Aber zu wem sollte dieses Logo gehören?

Warum Basis und Emitter hier vertauscht wurden ist auch noch unklar. Das habe ich so noch nicht gesehen.

Viele Grüße,

Richard
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349
07.02.2022, 07:58 Uhr
Ontario



Habe grade alle Logos meiner Sammlung optisch durchgescannt. So direkt nix gefunden, auch nicht russisch. Es könnte sich aber um ein etwas "verunglücktes" Thomson CSF Logo handeln, also doch französisch.


--
Nix ist besser als garnix!
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350
07.02.2022, 10:23 Uhr
P.S.



@LoSch <347>
Der "Raduga" aus der UdSSR war ein Gerät, was teilweise schon mit HL-Bauelementen bestückt war und nicht nur Dioden und Transistoren, sondern auch schon mit Hybrid-ICs! Nur die Hochspannungsteile waren noch mit Röhren realisiert. Der bereits vorher produzierte "Rubin" war noch vollständig mit Röhren bestückt. Beide Geräte wurden in die DDR importiert, weil die Bedarfsdeckung mit "Color 20" und den Nachfolgegeräten bis zur "Chromat"-Serie nicht ausreichte.
Im "Color 20" mußte anfangs die EY51 in der Hochspannungs-Kaskade ("Öltopf") eingesetzt werden, weil die HS-Selenstäbe aus Großräschen nicht rechtzeitig zur Verfügung standen. Die HL-Bestückung im "Color 20" und den Nachfolgegeräten wechselte oft (UdSSR <-> CSSR-TESLA), aber normale HF-Transistoren hatte die DDR selbst (HFO).
Anders beim Zeilenendstufen-Transistor - der war ein speziell ausgemessener Typ aus der KU-Serie von TESLA: KU608.
Vielleicht teils Du uns mal Deine Quellen mit ...

@Richi <346>
Sowjetische Transistoren wurde grundsätzlich als "KTxxx" für "Kremnium Transistor" und "GTxxx" für "Germanium Transistor" typisiert. Die dazu äquivalenten Militär-Typen mit "2Txxx" und "1Txxx".
Eine Bezeichnung "391NT2" assoziert zwar ein russisches Bauteil, würde jedoch eher für einen Schaltkreis zutreffen - Serie 391, aber auch auf http://www.155la3.ru/index.htm ist kein Hinweis zu finden.
Es wird wohl eher eine kundenspezifische Bezeichnung sein, die Sescosem damals für einen Kunden - wer auch immer das war, aufgedruckt hat.
Das Logo auf https://www.richis-lab.de/Bipolar90.htm ist übrigens ein anderes, als das auf der µC-Seite.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS

Dieser Beitrag wurde am 07.02.2022 um 10:27 Uhr von P.S. editiert.
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351
07.02.2022, 13:10 Uhr
LoSch



@Richi
Könnten wir uns insgesamt der Idee von Ontario anschließen, dass hier das Logo verunglückte und es sich um einen französischen Thomson CSF Transistor handelt ? Auch die Gehäuse Bauform spricht dafür.

Zum DDR-Color findet man hier nettes Kolorit:
http://www.scheida.at/scheida/Televisionen_DDR_Color20.htm#Der%20Hintergrund:

@P.S. Du hast recht. Es war der Rubin - komplett mit Röhren, dem der Raduga nachfolgte.
Der Rubin, damals bekannt als „Zimmerbrand aus Freundesland“ litt an Überwärmung mit der Folge
häufigen Ausfalls. In der Bekanntschaft liess man einen Lüfter vom Service hinten anbauen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Raduga_(Fernseher)

Den Nachweis, dass der COLOR 20 auch West HF Transistoren benötigte, fand ich mal im Schaltplan,
abgedruckt in RFE.
Diese Peinlichkeit zum 20.Jahrestag der DDR mußte leider hingenommen werden und ZDF DDR- Korrespondent Fritz Pleitgen hätte so etwas genüsslich angemerkt:)
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352
07.02.2022, 13:38 Uhr
Bert



Die russischen KT391 haben eine interessante Bauform:



Zitat:
P.S. schrieb
Sowjetische Transistoren wurde grundsätzlich als "KTxxx" für "Kremnium Transistor" und "GTxxx" für "Germanium Transistor" typisiert. Die dazu äquivalenten Militär-Typen mit "2Txxx" und "1Txxx".


Ich habe hier Transistoren die mit P bzw. MP anfangen.
Weißt Du, wie diese sich in die Nomenklatur einordnen?





Grüße,
Bert
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353
07.02.2022, 14:19 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
LoSch schrieb
Der Rubin, damals bekannt als „Zimmerbrand aus Freundesland“ litt an Überwärmung mit der Folge
häufigen Ausfalls. In der Bekanntschaft liess man einen Lüfter vom Service hinten anbauen.



Ganz so schlimm waren die nun auch nicht.
Rubin und Raduga mochten es nur nicht, wenn man die Lüftungsschlitze mit Weihnachtsdeckchen zudeckte, sie in Schrankwände einzimmerte oder wenn sie inwendig einen Pelz aus Schmutzflusen bekamen.

Rückenschäden beim Tragen der 62 kg waren da sicher das größere Problem (Ich habe mal einen allein per Treppe in die 6. Etage geschleppt).
Diebstahl war dafür bei diesen Geräten fast ausgeschlossen...
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 07.02.2022 um 14:20 Uhr von Rüdiger editiert.
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354
07.02.2022, 15:02 Uhr
Ontario



Mechanisch war der RADUGA für die Ewigkeit gebaut. Aber jeweils pünklich vor 'ner Fußball WM oder Olympiade waren 2-3 Wo Reparatur angesagt. Wie oft habe ich das Teil mit dem Alten die Treppe runter- und wieder hochgebuckelt..., dann irgendwie in den Trabbi und zur RFT-Werkstatt.. Mutter hatte uns extra Tragegurte aus solidem Leinenstoff genäht.
Seltsame Fehler waren das manchmal auch. Kann mich noch erinnern, daß einmal genau die Hälfte vom Bildschirm dunkel blieb

@Bert
P und MP gab es in den 50gern und 60gern, vor KT, GT, MGT.
Die Russen hatten Ihr Bezeichnungssytem gewechselt, später bekamen viele Typen noch ein "Update", die M(odernisiert)- Geäusevarianten, meistens so TO92, TO3 oder TO220 ähnlich.
--
Nix ist besser als garnix!

Dieser Beitrag wurde am 07.02.2022 um 15:03 Uhr von Ontario editiert.
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355
07.02.2022, 16:19 Uhr
Richi



@P.S. <350>
Richtig, auf meiner Seite ist es definitiv ein Sescosem-Transistor. Das uC.net-Bild ist von demjenigen, der meinte, dass er unter dieser Bezeichnung einen sowjetischen Transistor erwarten würde. Das eigenartige Logo hätte er der UdSSR zugewiesen.

@all
Danke für die Mitarbeit! Ich halte es mittlerweile auch für am wahrscheinlichsten, dass das ein verunglücktes Thomson-Logo ist. Die Ähnlichkeit der Bezeichnung mit sowjetischen Transistoren bzw. ICs ist wohl nur ein Zufall. Sowas soll vorkommen. Das würde auch erklären, dass der Transistor nicht in die übliche Nomenklatur passt.
Vielleicht handelt es sich um einen kundenspezifischen Namen, kann gut sein...

Viele Grüße!
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356
07.02.2022, 20:42 Uhr
Drahtlos



@Bert,
In der RFE 19/20 1976 sind die alten und "neuen" Bezeichnungen beschrieben. Die "neuen" gelten von 1964 bis heute, die alten wurden mindestens bis in die 70er Jahre weiter benutzt.
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357
08.02.2022, 19:22 Uhr
Bert




Zitat:
Drahtlos schrieb
In der RFE 19/20 1976 sind die alten und "neuen" Bezeichnungen beschrieben.


Danke!
Ich bin überrascht, welche Vielfalt es an Transistoren, Dioden und integrierten Schaltkreisen es Mitte der 70er beim großen Bruder schon gegeben hat.
Dank der technischen Daten könnte man die Bauteile sogar sinnvoll einsetzen.
An den Original-Datenblättern scheitere ich mit meinem Russisch...

Grüße,
Bert
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358
08.02.2022, 19:49 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Richard,

der mit dem Bild im Mikrokontroller-Net bin ich - nur soviel zu Meinerseiner.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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359
08.02.2022, 22:41 Uhr
Richi



Hallo Bernd!

So schließt sich der Kreis.

Viele Grüße,

Richard
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360
09.02.2022, 12:19 Uhr
Richi



Nach der OA741 Golddraht-Spitzendiode hätte ich hier noch eine Wolframdraht-Spitzendiode, eine ?2? (D2Ž) aus dem Halbleiterwerk Nowosibirsk:

https://www.richis-lab.de/Diode06.htm
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361
09.02.2022, 13:32 Uhr
LoSch



hallo Richi,

?2? ! Wunderbar! Das ist doch mal ein Diode, die sich richtig handhaben läßt! Blechanschlußfahnen, die auf power current hindeuten, oder doch nicht ?

Ein Passport (Datenblatt) gibt Auskunft:
https://dragmetinform.ru/spravochnik-soderzhaniya-dragmetallov/komplektuiushchie-izdeliia/diod/d2zh-id141134.html

Also, ?2?
Flußspannung nicht größer 1V bei 2mA
Sperrspannung 150V, Sperrstrom 0,25mA

Es ist übrigens kein Verdienst (russisch per Oder de mufti in der DDR), wenn ich hier mal anmerke, dass der Buchstabe ? stimmhaft gesprochen wird, mir fällt kein deutsches Wort ein, dass solch eine Artikulation benötigt, vielleicht so wie Garage oder Marge.

Wenn das Teil noch nicht eingelötet war ("new old stock"), dann ist der Ge Bruch durchaus robuster Fertigung anzulasten:)
Grüsse, Losch
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362
09.02.2022, 13:33 Uhr
LoSch



Sehe grade, die russischen Buchstaben werden hier durch ein ? interpretiert:)
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363
09.02.2022, 13:40 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

????????????????????????????????

Tatsächlich ...

Dieser Beitrag wurde am 09.02.2022 um 13:41 Uhr von Besserwisser editiert.
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364
09.02.2022, 13:57 Uhr
Richi



Hallo LoSch!

Das sind mal Leistungswerte: Als mittlerer Strom sind nur 8mA zulässig, aber der Sperrstrom beträgt schon 0,25mA.

Mir ist gar nicht aufgefallen, dass die kyrillischen Buchstaben hier durch ? ersetzt werden. Das ist ja mies.

Ich kann natürlich nicht garantieren, dass die Diode nicht schon mal von jemanden gequält wurde, aber in eine Schaltung war sie anscheinend noch nie eingelötet.
Ob die Diodenfunktion wohl noch einigermaßen gegeben war? In solchen Situationen ärgert mich immer, dass ich das Bauteil vorher nicht durchgemessen habe. Auf der anderen Seite ist die Aufnahme der wichtigsten Kennwerte durchaus ein gewisser Aufwand und in den meisten Fällen wird man nicht mehr zu Tage fördern als man auch in den Datenblättern nachlesen kann.

Grüße,

Richard
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365
09.02.2022, 14:03 Uhr
Webbi



Erstaunlich das mit dem Riss!

VG
Webbi
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366
09.02.2022, 14:11 Uhr
Andreas



Hier haben noch 15 Stück überlebt


Damit sind meine ersten Detektorempfänger für den Sender Könis Wusterhausen und RIAS entstanden.
In der Mitte die rote Schrift ist Original aus demontierter russischer Militärtechnik.Da war dann für den Soldaten die Orientierung im Gerät einfacher.
--
Viele Grüße
Andreas

Dieser Beitrag wurde am 09.02.2022 um 14:14 Uhr von Andreas editiert.
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367
09.02.2022, 14:25 Uhr
Enrico
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D2SCH

So eine Laterne macht schon was her, für
ein Projekt, wo man die Schaltung sehen möchte.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 09.02.2022 um 14:26 Uhr von Enrico editiert.
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368
09.02.2022, 14:30 Uhr
Richi



Da hast du Recht, Enrico!


1.70 könnte ein Datecode sein? Januar 1970?
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369
09.02.2022, 14:43 Uhr
Enrico
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Sowas kann ich Dir nun wirklich nicht beantworten.
Russisch ist schon 30 Jahre her, und reichte in Kiev auf Klassenfahrt nicht, dass die
mich versteht, um eine Cola zu bestellen.
--
MFG
Enrico
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370
09.02.2022, 14:48 Uhr
paulotto



Enrico,

in Kiev wird auch ukrainisch und nicht russisch gesprochen...

Gruß,

Klaus
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371
09.02.2022, 14:50 Uhr
Enrico
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Jaa, damals gehörte das aber noch zur CCCP.
Sowas sagte einem ja keiner...
--
MFG
Enrico
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372
09.02.2022, 17:08 Uhr
LoSch



Hallo Richard,

hier gibt es die Bestätigung für den date code, 1/1970 Deines Exemplars,
s. Fotogalerie:
http://www.155la3.ru/d2.htm

Viele Grüße
Lothar
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373
09.02.2022, 18:15 Uhr
Richi



Danke für den Hinweis Lothar!
Die Seite kenne ich ja eigentlich gut, aber ich habe versäumt da zu recherchieren...

Viele Grüße,

Richard
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374
10.02.2022, 06:49 Uhr
Ontario



@Enrico
Daitje menje poschalista odna kola.
????? ???? ????????? ???? ????.

Nee, geht wirklich nicht. Schade. Geht das nicht zu beheben?
--
Nix ist besser als garnix!

Dieser Beitrag wurde am 10.02.2022 um 06:52 Uhr von Ontario editiert.
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375
10.02.2022, 07:58 Uhr
Bert



Workarounds halten diese Welt zusammen:


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376
10.02.2022, 09:05 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Ontario schrieb
Schade. Geht das nicht zu beheben?



Dann mach Dir mal Gedanken wie.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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377
11.02.2022, 08:01 Uhr
Ontario



Ja nu, Libre Office öffnen, Tastatur auf Russisch und auf Bildschirm stellen, schreiben, screenshot machen, zuschneiden, speichern, zuletzt Bild einfügen wie Bert es wahrscheinlich gemacht hat. Das ist aber die "zu Fuß"-Lösung, und echt zeitraubend. Für mich -vom Dorf- schon ein kleines Abenteuer, wo ich froh bin, wenn es glückt

? Grad Smilie benutzt----äh würden sich nicht wenigstens die wichtigsten russischen Großbuchstaben ähnlich wie smilies programmieren/einfügen lassen?


--
Nix ist besser als garnix!

Dieser Beitrag wurde am 11.02.2022 um 10:05 Uhr von Ontario editiert.
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378
11.02.2022, 22:36 Uhr
Richi



Wen interessiert wie ich meine Panorama-Bilder erzeuge, für den habe ich jetzt hier meine HowTo-Seite erweitert:

https://www.richis-lab.de/Howto_Panorama.htm
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379
11.02.2022, 22:52 Uhr
mark1111



@Ontario:

Ich benutze diese für kyrillische Schriftzeichen & Text:

https://russtast.de/

Text eingeben, dann Screenshot, dann als Bild einfügen.

Viele Grüße
mark1111
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380
11.02.2022, 23:00 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

In der Regel ruft man in der Eingabeaufforderung das Programm charmap.exe auf
und kopiert sich aus dem passenden Zeichensatz die Buchstaben/Sonderzeichen raus.

Dieser Beitrag wurde am 11.02.2022 um 23:00 Uhr von Besserwisser editiert.
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381
11.02.2022, 23:02 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Sach mal Ritchi,
was machst du eigentlich mit den ganzen "geknackten" Bauelementen?
Schmeißt du die nach deinen Operationen in den Elektroschrott
oder konservierst du die in einem Museum?


Dieser Beitrag wurde am 11.02.2022 um 23:04 Uhr von Besserwisser editiert.
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382
11.02.2022, 23:15 Uhr
Richi



Von den ersten Bauteile meiner "Karriere" habe ich tatsächlich einige entsorgt.
Schon seit längerem archiviere ich ungefähr 80% der Bauteile. Ganz einfache, weit verbreitete Teile, wie zum Beispiel 08/15-Transistoren, werden öfter mal aussortiert.

Es kommt selten, aber doch immer wieder mal vor, dass ich noch Details von alten Bauteilen analysieren will.
Da ergeben sich teilweise interessante Effekte, wie hier Korrosionserscheinungen:
https://www.richis-lab.de/Opamp09.htm (ganz unten).

Meine Seite ist quasi ein digitales Museum.

Dieser Beitrag wurde am 11.02.2022 um 23:16 Uhr von Richi editiert.
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383
11.02.2022, 23:25 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Hattest du dich schon einmal an einfachen Bauelementen
wie Leuchtdiodenanzeigen (VQB71) und Lichtschachtanzeigen (VQE24) versucht?
Oder mal eine Kapazitätsdiode oder einen Thyristor/Triac "aufgesägt"?
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384
11.02.2022, 23:33 Uhr
Richi



Alles aus dem Bereich "Vierschicht-Dioden" findet sich hier:
https://www.richis-lab.de/Thyristoren.htm

Leuchtdioden inklusive Lichtschachtanzeigen haben wir hier ein paar:
https://www.richis-lab.de/Opto_led.htm

So unübersichtlich ist meine Seite aber nicht, dass man das nicht finden würde, oder?

Eine Kapazitätsdiode fehlt tatsächlich noch, wobei sich die optisch kaum von einer normalen Diode unterscheiden dürfte.
In meinem Zwischenlager hätte ich noch eine Tunneldiode. Kommt noch...
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385
11.02.2022, 23:38 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Super!
Ich bin gespannt auf neue Fotos.
Mach weiter so.
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386
11.02.2022, 23:49 Uhr
Richi



Sehr gerne!
Ich habe noch viel vor, wenn ich in mein Lager schaue...
...und dann hätte ich durchaus noch ein paar Ideen was da noch fehlen würde.
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387
12.02.2022, 10:43 Uhr
paulotto



na dann gib mal Deine Ideen von den fehlenden Dingen preis. Vielleicht können wir Dir dabei helfen...

Gruß,

Klaus
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388
12.02.2022, 14:57 Uhr
Richi



Ich darf mir nichts wünschen solange mein Lager so voll ist.

Ich bräuchte auf jeden Fall noch einen B317, der letzte ist mir kaputt gegangen.

NE555-Varianten suche ich immer. Da müsste es noch ein paar sowjetische Varianten geben, die findet man aber nur schwer.

Ansonsten habe ich momentan auf der Liste:
ZN414
TDA7330
OPA547
TL074
2SK932
AD779
CH32F103
NJU7890
AD5791
ADUM1100
LME49990
ISO721
TS271
ADA4530
LXRW0YV201-059
ZTX603
ZTX851
ZTX689B
VM1000-R13

Ach es gäbe so viel zu tun...
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389
15.02.2022, 20:59 Uhr
Richi



Ich habe im HowTo-Bereich ergänzt wie ich Panoramen erstelle und wann und wie ich Focus-Stacking betreibe:

https://www.richis-lab.de/Howto_Panorama.htm

https://www.richis-lab.de/Howto_Focus.htm

Dieser Beitrag wurde am 15.02.2022 um 21:00 Uhr von Richi editiert.
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390
18.02.2022, 05:24 Uhr
Richi



Heute ein Tungsram ASZ1017, mal wieder ein Germanium-Leistungstransistor:

https://www.richis-lab.de/Bipolar95.htm
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391
18.02.2022, 18:43 Uhr
Drahtlos



@Richi, 1989 für den ASZ1017 glaube ich nicht so richtig. Der Transistor wurde seit den sechziger Jahren hergestellt (ich weiss bloss nicht mehr, wo ich das gelesen habe). Der Datumsschlüssel wieder holt sich alle 20 Jahre, da wäre es wohl eher der März 1969. In der "Rundfunk und Fernsehen" 2/1966 S. 52 stand ein anderer Datumsschlüssel für Tungsram-Röhren 1964 / 1965. Wenn ich den fortschreibe, dann seht X3 für den Juni 1966. Der Tungsram-Code wiederholt sich anscheinend alle 10 Jahre, dann könnte es auch der Juni 1976 sein... Bei Wikipedia gibt es ein Bild von einem ASZ1017 mit dem Code "n7" und einen ASZ1018 mit dem Code "r4".
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392
18.02.2022, 19:51 Uhr
Richi



Danke für den Hinweis!
Da war ich etwas voreilig. Ich habe den Text entsprechend korrigiert.
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393
21.02.2022, 08:35 Uhr
Richi



Hier noch eine kleine Ergänzung zum ASZ1017, wo man besser sieht wie er aufgebaut ist:

https://www.richis-lab.de/Bipolar95.htm#Update
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394
10.03.2022, 17:06 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Hast du schon einen C520 analysiert?
Auf deiner Web-Seite hab ich den nicht gefunden.
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395
10.03.2022, 22:08 Uhr
Richi



Den C520 habe ich schon im "Posteingang", der kommt früher oder später auch dran.
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396
11.03.2022, 11:23 Uhr
Richi



Ich habe ein kleines Update beim Focus-Stacking eingefügt:

https://www.richis-lab.de/Howto_Focus.htm#Upgrade

Dieser Beitrag wurde am 11.03.2022 um 11:24 Uhr von Richi editiert.
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397
26.03.2022, 09:59 Uhr
Richi



Heute hätte ich hier eine Photodiode aus dem Werk für Fernsehelektronik, eine SP107:

https://www.richis-lab.de/Opto12.htm
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398
26.03.2022, 11:18 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Das Gegenstück dazu war die VQ170.
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399
26.03.2022, 11:28 Uhr
Richi



Stimmt, da ist ein Q verloren gegangen. Danke für den Hinweis!
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400
05.04.2022, 21:36 Uhr
Richi



Heute mal wieder etwas größeres, ein Leistungsthyristor von TET, ein T62-160-10:

https://www.richis-lab.de/Bipolar99.htm
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401
06.04.2022, 05:22 Uhr
Richi



Ich korrigiere: Ich glaube es ist ein TB2-160-10 Thyristor.
Das B steht dann für einen schnellen Transistor.

Im Vergleich zur zweiten 6 scheint die erste "6" eher ein kantiges, kyrillisches B zu sein.

T62 erschien mir wahrscheinlicher weil man solche Thyristoren heute noch kaufen kann. Zu TB2 findet sich wenig belastbares.

Wie seht ihr das?
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402
06.04.2022, 11:43 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Der hier hat zwar andere Anschlüsse, aber vielleicht die gleichen technischen Parameter:

https://eandc.ru/catalog/detail.php?ID=15835

https://eandc.ru/pdf/silovye-pribory/tb2-160_tb3-200.pdf
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403
06.04.2022, 17:40 Uhr
Richi



Ah, sehr schön! Danke für die Links!
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404
06.04.2022, 18:24 Uhr
ralle



Was bei den Kathoden-Anschluss betrifft, hier ein Wiki-Eintrag zu dem Ringkabelschuh.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kabelschuh
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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405
06.04.2022, 21:14 Uhr
Richi



Die Bohrung hat einen Durchmesser von fast 13mm! Da kann man ordentlich was festschrauben.
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406
07.04.2022, 00:20 Uhr
paulotto



irgendwo müssen die 160A ja durch, da kannst Du nicht mit 4mm² ankommen...

Gruß,

Klaus

Dieser Beitrag wurde am 07.04.2022 um 00:21 Uhr von paulotto editiert.
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407
07.04.2022, 20:26 Uhr
Richi



Mit Hilfe des Dokuments "Konzeption Fertigungseinführung L220C" konnte ich beim L211C noch ein paar erklärende Bilder einfügen:

https://www.richis-lab.de/Opto09.htm#L220
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408
09.04.2022, 17:23 Uhr
Richi



Heute hätte ich noch eine LM723-Variante von Mikroelektronika Botevgrad:

https://www.richis-lab.de/LM723_10.htm

Das Design scheint von Radioindustrie Zagreb zu stammen:

https://www.richis-lab.de/LM723_09.htm
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409
11.04.2022, 10:55 Uhr
Richi



Hier haben wir einen weiteren Leistungstransistor von Tesla, einen KD617:

https://www.richis-lab.de/BipolarA01.htm
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410
16.04.2022, 05:50 Uhr
Richi



Hier hätte ich einen 64kBit-DRAM, einen U2164 aus dem Zentrum für Mikroelektronik Dresden verpackt in einen Tesla MHB4164:

https://www.richis-lab.de/RAM02.htm
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411
19.04.2022, 20:31 Uhr
Richi



Auch Tesla hatte 78xx-Spannungswandler, hier sehen wir den MA7805:

https://www.richis-lab.de/voltageregulator16.htm

Das Schräg-Bild gefällt mir sehr gut!
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412
22.04.2022, 21:21 Uhr
Richi



Mir ist gerade erst aufgefallen, dass auf dem Kabelschuh des Leistungsthyristors TB2-160-10 anscheinend ein Datecode eingeprägt ist:

https://www.richis-lab.de/images/transistoren/a50x16.jpg

(https://www.richis-lab.de/Bipolar99.htm)
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413
23.04.2022, 22:52 Uhr
Richi



HFO SF123:

https://www.richis-lab.de/BipolarA02.htm
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414
26.04.2022, 21:51 Uhr
Richi



Hier hätten wir den BD1428 Doppeltransistor:

https://www.richis-lab.de/BipolarA03.htm

Kann mir jemand sagen wer der Hersteller ist?
Ich tippe auf Istok, habe aber keinen Beleg dafür.
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415
27.04.2022, 06:17 Uhr
Ontario



Istok könnte stimmen.
http://ic-info.ru/search/index.php?q=%C8%F1%F2%EE%EA&s.x=34&s.y=11

Aber BD1428? Kein Datenblatt zu finden.
Russischer Exporttransistor wäre möglich, da Doppeltransistoren damals gesucht und teuer waren. Kundenanfertigung?
Nur habe ich Bauchscmerzen mit der Bedruckung und dem "unrussischen" Gehäuse,
was nicht so recht zu 1969 passt.
--
Nix ist besser als garnix!
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416
27.04.2022, 06:37 Uhr
Richi



Hallo Ontario!

Danke für deine Einschätzung.
So ganz passt das Logo auf ic-info.ru aber nicht?
Das ist wirklich ein eigenartiges Teil...

Der Spender meinte es könnte ein Unitrode-Teil sein. Aber auch in die Richtung finde ich nichts.

Dieser Beitrag wurde am 27.04.2022 um 06:40 Uhr von Richi editiert.
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417
27.04.2022, 08:26 Uhr
Ontario



Wie kommt der auf Unitrode?
Ich sehe da nix typisches, was auf diesen Hersteller deutet und das Logo wäre dann das unterstrichene U.
--
Nix ist besser als garnix!

Dieser Beitrag wurde am 27.04.2022 um 08:27 Uhr von Ontario editiert.
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418
27.04.2022, 10:10 Uhr
Richi



Ich verstehe es auch (noch?) nicht.
???
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419
27.04.2022, 12:26 Uhr
Bert



Hallo Richard!

Du hast doch inzwischen soviele Bilder, das eine gewisse Einschränkung über die verwendete Technologie möglich sein müsste.

Strukturgröße, Lagenanzahl, Sauberkeit der Kanten, Bondtechnik, verwendete Materialien, bestimme geometrische Strukturen, etc.pp.
Das hat es doch alles immer erst ab einem bestimmten Zeitpunkt und Hersteller gegeben.
Und es wurde auch nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt genutzt, weil es durch die nächste Technologie abgelöst wurde.

Läßt sich die Suche über das Gehäuse einschränken?
TO-71, TO-77 oder TO-78?

Nach Ostblock sieht mir das auch nicht aus. Da ist mir bisher nur der MAC198 von Tesla mit einem ähnlichen Gehäuse untergekommen. Doppeltransistoren sind mir von RFT & Co. auch nicht geläufig. Aber was weiß ich schon, das wurde alles vor meiner Zeit hergestellt...

Grüße,
Bert
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420
27.04.2022, 13:44 Uhr
Richi



Für mich sieht das Die eindeutig nach RGW aus. Deswegen habe ich auch den Doppeltransistor von ALFA https://www.richis-lab.de/Bipolar71.htm verlinkt.
Diese dicken Isolationsflächen und die etwas grobe Struktur habe ich bisher nur dort gesehen. Auch der Aufbau ohne buried collector und mit dem halbkreisförmigen Kollektorkontakt, das habe ich so noch nirgendwo anders gefunden.
Dazu kommt, dass man diese etwas einfach gestalteten, absolut unbekannten Logos sehr oft bei russischen Halbleitern findet.

Das Gehäuse spricht in meinen Augen weniger für RGW. Das ist sehr sauber, sehr modern, damit würde ich direkt hinterfragen, ob die Zahlen wirklich einen Datecode darstellen.

Wie wir mittlerweile wissen, gab es auch die eine oder andere Ost-West-Kooperation, vor allem mit Bulgarien. Vielleicht ist dieser Doppeltransistor ein Produkt einer solchen Kooperation.

Schwierig...

Grüße,

Richard
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421
29.04.2022, 22:34 Uhr
Richi



K155LA3, ein sowjetischer Logikbaustein mit vier 2-Input-NAND-Gattern:

https://www.richis-lab.de/logic11.htm
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422
02.05.2022, 21:33 Uhr
Richi



Heute nur ein kleines Update beim K155LA3:

https://www.richis-lab.de/logic11.htm
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423
08.05.2022, 14:27 Uhr
Richi



Hier hätten wir eine russische Tunneldiode, eine AI201G:

https://www.richis-lab.de/Diode07.htm
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424
15.05.2022, 21:41 Uhr
Richi



D172, ein J/K-Master-Slave-Flip-Flop:

https://www.richis-lab.de/logic12.htm
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425
18.05.2022, 05:36 Uhr
Richi



Mir wurden die Transistoren zu unübersichtlich. Jetzt habe ich die Kategorien etwas überarbeitet:


- Transistoren (Germanium / Bipolar) => https://www.richis-lab.de/Transistoren_Ge.htm
- Transistoren (Silizium / Bipolar)
---> Kleinsignaltransistoren => https://www.richis-lab.de/Transistoren.htm
---> Leistungstransistoren => https://www.richis-lab.de/Transistoren_pwr.htm
---> Spezielle Varianten => https://www.richis-lab.de/Transistoren_div.htm
- Transistoren (Silizium / Feldeffekt)
---> Kleinsignaltransistoren => https://www.richis-lab.de/Transistoren_FET.htm
---> Leistungstransistoren => https://www.richis-lab.de/Transistoren_FET_pwr.htm
---> Smart-MOSFETs => https://www.richis-lab.de/Transistoren_FET_div.htm
- Transistoren (Wide-Bandgap) => https://www.richis-lab.de/Transistoren_wb.htm


Jetzt kann es weiter gehen...

Dieser Beitrag wurde am 18.05.2022 um 05:38 Uhr von Richi editiert.
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426
18.05.2022, 15:49 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp


Zitat:
Richi schrieb
D172, ein J/K-Master-Slave-Flip-Flop:

https://www.richis-lab.de/logic12.htm


Wenn ich mich richtig erinnere, waren die älteren Schaltkreise nicht schwarz, sondern grau, die allerersten TTL-Schaltkreise sogar in Keramik (?).

alter D172:
https://kn-electronic.de/randshop2_5/images/dbimages/artikel_0001288_b_1.jpg

noch älter:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/250564/IMG_20150314_171254_176.jpg
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(Z9001, Z1013, LC-80, ...)
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427
18.05.2022, 15:57 Uhr
Drahtlos



Die ersten Plastegehäuse für Schaltkreise kamen wohl 1974, vorher war alles Keramik (steht so bei Berkner).
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428
18.05.2022, 18:48 Uhr
karsten
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Avatar von karsten


Zitat:
Drahtlos schrieb
Die ersten Plastegehäuse für Schaltkreise kamen wohl 1974, vorher war alles Keramik (steht so bei Berkner).



Das war je nach Halbleiterwerk unterschiedlich. Die grauen in Plaste
HFO mit Mustern ab Februar 72, Serie ab Februar 1974
Erfurt Ende 1973, das auch für (meinen) ersten D172D im grauen Plastgehäuse, FWE und T in vertikal. T = 4.Quartal 1973.
Dresden hat damals kaum Zyklus II im Plaste gemacht, war alles Keramik.
--
1. Grundgesetz der Messtechnik? Wer misst misst Mist!
(fast) alle DDR-Schaltkreise und viele Transistoren
Elektronikarchäologie, MC80, K1520

Dieser Beitrag wurde am 18.05.2022 um 18:49 Uhr von karsten editiert.
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429
22.05.2022, 21:40 Uhr
Richi



GD180, ein Germaniumtransistor aus dem Röhrenwerk Neuhaus:

https://www.richis-lab.de/BipolarA06.htm

Weiß jemand was es mit dieser Schicht auf der Germaniumscheibe, unter bzw. neben des Lots auf sich hat?
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430
30.05.2022, 11:11 Uhr
Richi



DL003, ein Baustein mit vier NAND-Gattern, der dem DL020 sehr ähnlich ist:

https://www.richis-lab.de/logic13.htm

Da hat man versucht die Fertigung effizienter zu machen, indem man nur die Metalllage anpasst und darunter einen eher universellen Baustein verwendet.
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431
07.06.2022, 13:31 Uhr
Richi



Mir ist das Buch "Dioden- und Transistortechnik" von Dr. Matthias Falter empfohlen worden. Damit konnte ich nun das Thema Spitzendiode noch minimal ausbauen:

https://www.richis-lab.de/Diode05.htm#Spitzendiode
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432
08.06.2022, 22:44 Uhr
Richi



Hier haben wir mal wieder etwas außergewöhnlicheres, einen russischen Transistor zur Entwicklung von Hybridschaltkreisen:

https://www.richis-lab.de/BipolarA07.htm

Findet jemand ein Datenblatt zu dem Teil?
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433
09.06.2022, 06:35 Uhr
Ontario



Hier einige sehr ähnliche







Fotos sind bei E..y geklaut, und beim 822 kommen mir die Daten und Vergleichstypen seltsam vor
--
Nix ist besser als garnix!

Dieser Beitrag wurde am 09.06.2022 um 06:39 Uhr von Ontario editiert.
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434
09.06.2022, 08:37 Uhr
Richi



Soso, gibt's die auch bei Ebei? Da kann man echt alles kaufen!

Aber so richtig sicher kann man sich nicht sein was ich da für einen Transistor habe. Auf jeden Fall ein ungewöhnliches Layout.
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435
09.06.2022, 09:37 Uhr
Enrico
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Um selber was zu bauen scheint so eine Konstruktion nicht sinnvoll zu sein.
Und müsste der Platz auf einem Hybridmodul nicht für normale Transistoren reichen,
oder mehrere Transistoren auf einem Si-Chip einfacher sein, als so einen Aufwand zu betreiben?
--
MFG
Enrico
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436
09.06.2022, 09:55 Uhr
Richi



Derjenige von dem ich diese Transistoren habe, hat sich damals selbst mit solchen Hybriden beschäftigt.

Es gab auch Hybride, in die Bauteile mit "normalem Gehäuse" verbaut wurden.
Wenn man mit den blanken Dies arbeitet, erreicht man aber noch höhere Integrationsdichten.
Einzelne Transistoren können im Gegensatz zu größeren Chips durchaus sinnvoll sein, weil sie sich nicht gegenseitig beeinflussen.
Der Umgang mit den Bonddrähten ist natürlich schwieriger als normale Pins zu verlöten, aber damit kann man umgehen.
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437
09.06.2022, 14:17 Uhr
Richi



Im EEVblog-Forum habe ich noch folgenden Hinweis bekommen:

The marking of the transistor is non-standard, which means an
experimental sample. The first letter "?" (Cyrillic) denotes the plant -
Pulsar. "?479?" (Cyrillic) is most likely a prototype of the transitor
2?319? (Cyrillic).

Here is information about it: http://www.155la3.ru/2tp319.htm


Wie er von A479A zu 2T319A kommt ist mir allerdings noch nicht ganz klar.
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438
20.06.2022, 05:28 Uhr
Richi



Wen es interessiert, hier findet sich ein kurzer Einschub zur Historie und zum Selbstverständnis von richis-lab.de:

https://www.richis-lab.de/background.htm
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439
20.06.2022, 09:13 Uhr
P.S.



@Richi <436>
Die ganze Problematik der Hybridtechnik ist der historischen Entwicklung geschuldet. Auch in der DDR wurde noch in den 1960er Jahren von maßgebenden Wissenschaftlern (z.B. Prof. Rompe) angezweifelt, daß man mit der monolithischen Integration alle Erfordernisse moderner Elektronik erfüllen kann. Damals kannte man noch nicht die Möglichkeiten von FPGA u.ä.
Auch das war ein Grund der verzögerten Entwicklung der monolithischen Technologie in der DDR - siehe Prof. Hartmann's Geschichte!
Lange Zeit wurden deshalb Hybrid-BE, z.B. die KME-3 produziert - und das mit "normalen" Miniplast-Transistoren. Bei den Russen war die Hybridtechnik - weil für den Militärisch-Industriellen Komplex besonders geeignet - noch sehr viel weiter verbreitet.
Die Technologie der direkten Chip-Verarbeitung hatte im WF z.B. bei der Herstellung der VQC10 zu erheblichen Schwierigkeiten geführt. Das Bonden auf dem Chip und auf der Leiterplatte mit der gleichen Maschine erwies sich als sehr fehlerträchtig.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS
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440
20.06.2022, 10:37 Uhr
Richi



Danke für die Ergänzung!
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441
22.06.2022, 06:26 Uhr
Richi



Hier haben wir zwei originale LM723 von STMicroelectronics:

https://www.richis-lab.de/LM723_11.htm


In diesem Zusammenhang habe ich auch die Schlussfolgerungen zum Radioindustrie Zagreb IL72723 etwas aktualisiert:

https://www.richis-lab.de/LM723_09.htm

Dieser Doppel-Endstufentransistor, der in der "westlichen Welt" nur von ST integriert wurde, lässt mich spekulieren, dass man beim Design der "RGW-723" vielleicht etwas mit ST zusammengearbeitet hat. Immerhin hat ST auch ganze Wafer nach Bulgarien geliefert (https://www.richis-lab.de/voltageregulator13.htm).
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442
24.06.2022, 05:50 Uhr
Richi



Ich habe hier einen SN7400 von Texas Instruments (4* 2-Input NAND):
https://www.richis-lab.de/logic14.htm

Den kann man mal vergleichen mit dem sowjetischen K155LA3:
https://www.richis-lab.de/logic11.htm

Und, auch wenn es nicht ganz passt, mit dem HFO D220:
https://www.richis-lab.de/wafer01.htm
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443
01.08.2022, 17:51 Uhr
Richi



Micro Power Systems MP7616, ein günstiger 16Bit-DAC:

https://www.richis-lab.de/DAC20.htm

Ein interessanter Punkt an diesem DAC ist, dass er im Zentrum Wissenschaft und Technik analysiert wurde.
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444
05.08.2022, 21:15 Uhr
Richi



B260, ein Schaltregler aus dem HFO:

https://www.richis-lab.de/voltageregulator17.htm
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445
13.08.2022, 23:20 Uhr
Richi



Hier haben wir endlich mal den strahlungsresistenten Operationsverstärker HS-1135RH von CarstenSc:

https://www.richis-lab.de/Opamp55.htm
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446
18.08.2022, 21:05 Uhr
Richi



DS8205, ein 1 aus 8 Binärdecoder:

https://www.richis-lab.de/logic20.htm
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447
19.08.2022, 09:17 Uhr
Germaniumröhre




Zitat:
Richi schrieb
Hier haben wir endlich mal den strahlungsresistenten Operationsverstärker HS-1135RH von CarstenSc:

https://www.richis-lab.de/Opamp55.htm



Hallo Richi,

immer wieder interessant, was es so alles gibt.
Deine Dokus sind hochinteressant, besonders wenn man dem Fachenglisch nicht so mächtig ist das ist echte Fleißarbeit und Halbleiteraufbauwissen.

Aber zwei Fragen: Gegen welche Strahlung geschützt?
Und wie bekommt man aus dem Aufdruck den Typ heraus ?

Danke und
Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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448
19.08.2022, 09:30 Uhr
Germaniumröhre




Zitat:
Richi schrieb
DS8205, ein 1 aus 8 Binärdecoder:

https://www.richis-lab.de/logic20.htm



Welches Datum ist eigentlich auf das Gehäuse aufgedruckt ?
Chipherstellung oder Verkappung ?

Viele Grüße
Bernd
--
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449
19.08.2022, 12:32 Uhr
karsten
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Avatar von karsten


Zitat:
Germaniumröhre schrieb

Welches Datum ist eigentlich auf das Gehäuse aufgedruckt ?
Chipherstellung oder Verkappung ?

Viele Grüße
Bernd



Der Wafer ist irgendwie in der Unterseitenbedruckung - sofern vorhanden - kodiert.
Das kodierte Datum auf der Oberseite kann der Monat der Verkappung sein, muss aber nicht. Teilweise wurden die Schaltkreise auch erst mit/für eine konkrete Bestellug bedruckt. Das ist in den späten Jahren im HFO oft so passiert. Da hat man schon mal über zwei Jahre identische UnterseitenNummern. Offensichtlich wurden die Wafer in großer Menge gefertigt und eingelagert. Die Chips dann nach Bedarf verkappt.
Anschaulich ist es bei den Basteltypen. Nach der Unterseite sind die teilweise schon Monate früher hergestellt worden und dabei beim Endtest - vor der Bedruckung - "durchgefallen". Sie wurden gesammelt und mitunter eben viel später dann als Basteltyp und mit dem aktuellen Monat bedruckt, und für die "Planerfüllung" mit gezählt.
--
1. Grundgesetz der Messtechnik? Wer misst misst Mist!
(fast) alle DDR-Schaltkreise und viele Transistoren
Elektronikarchäologie, MC80, K1520

Dieser Beitrag wurde am 19.08.2022 um 12:33 Uhr von karsten editiert.
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450
19.08.2022, 16:26 Uhr
Germaniumröhre



Hallo Karsten,

so stelle ich mir das auch vor, aber wer weiß......
In der Anfangszeit wird wohl eher zeitnah produziert und verkappt worden sein - Bauelementemangel.
Und säter nach Bedarf verkappt.

International hat wohl DSI vielen Wafer aufgekauft und verkappt die heute noch auf Wunsch - sogar Germaniumtransistoren.

Viele Grüße
Bernd
--
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451
03.10.2022, 23:07 Uhr
Richi



Heute hätte ich einen P605A von ALFA, einen diffusionslegierten MESA-Leistungstransistor:

https://www.richis-lab.de/BipolarA10.htm
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452
05.10.2022, 08:47 Uhr
Bert




Zitat:
Richi schrieb
ALFA


Den Hersteller scheint es sogar noch zu geben:
https://www.alfarzpp.lv/eng/sc/semiconductor.php

Weiß jemand, warum da die Anschlussbeinchen farbig isoliert wurden?
Interessant finde ich auch die hybride Markierung: bunt bepunktet und zusätzlich beschriftet

Danke für's zeigen,
Bert
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453
06.10.2022, 06:50 Uhr
Ontario



Kennt jemand die Bedeutung des Stern-Logos? Das gibt es auch auf anderen russischen Leistungs-T mit einer Ziffer innendrin.
--
Nix ist besser als garnix!
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454
06.10.2022, 07:46 Uhr
Richi



Ja, ALFA gibt es tatsächlich noch. Manche Halbleiterhersteller haben sich tatsächlich erhalten und wurden noch nicht übernommen.

Ich glaube dir Farbpunkte auf der Oberseite haben mit der Anschlussbelegung gar nichts zu tun. Vielleicht Markierungen einer Qualitätsprüfung?

Zum Stern-Logo kann ich leider nichts beitragen...
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455
06.10.2022, 09:47 Uhr
P.S.



@Richi <454>
die Industrie in der "Russerei" funktionierte etwas anders, als z.B. in der DDR. Wir hatten hier die TGL und daran mußten sich alle Hersteller halten. Die Russen hatten zwar auch eine Norm - die hieß GOST, die war aber so "butterweich", daß Anwender der Halbfertigerzeugnisse, also z.B. Halbleiterbauelemente vor dem Einsatz nach ihren Bedingungen ausmessen mußten. Deshalb (wahrscheinlich) die bunte Punktkennzeichnung ...
Ein berühmt-berüchtigtes Beispiel war der Farbbildröhren-Export, der nach GOST geliefert wurde und in der DDR (Staßfurt) vor dem Einbau erst nach TGL selektiert werden mußte. Ergebnis: 1x gut, 2x Ausschuß -> Kalischacht!
Bezahlt werden mußten trotzdem alle - so waren die Verträge, es waren halt "die Freunde" ...

Übrigens wurden Export-Aufträge von den sowjetischen Betrieben genauso behandelt wie ein x-beliebiger anderer von einem x-beliebigen Betrieb "hinter den Ural". Nur bei Aufträgen im Rahmen des "Militärisch-Industriellen Komplexes" war das anders - die hatten unbedingen Vorrang!

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS
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456
06.10.2022, 10:12 Uhr
Germaniumröhre



Im Meßelektronik Pockau wurden Transistoranschlüsse immer farbig isoliert. Das war wohl wegen der damaligen Handbestückung besser um Fehler zu vermeiden.

Die Farbpunkte deuten auf eine Sondermessung hin. Bei uns wurden die Germaniumtransisoren bei genauer Zimmertemperatur nach Verstärkung und Reststrom selektiert und ebenfalls farblich gekennzeichnet.

Viele Grüße
Bernd
--
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457
17.10.2022, 21:00 Uhr
Richi



Für 2023 habe ich wieder mal einen Monatskalender erstellt.

Dieses Mal gibt es eine deutsche Variante:
https://www.meinbildkalender.de/richis-lab//?&katid=6260

und zusätzliche eine englische Variante:
https://www.meinbildkalender.de/richis-lab//?&katid=6261
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458
26.10.2022, 21:24 Uhr
Richi



Nach dem P605A haben wir hier noch einen P609A von ALFA:

https://www.richis-lab.de/BipolarA11.htm
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459
29.10.2022, 12:59 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Falls Du den A109D mal auf dem Tisch hast:
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460
29.10.2022, 13:16 Uhr
Richi



Oh, das ist aber ein sehr schönes Dokument! Vor allem weil man auch die einzelnen Masken dargestellt hat. Das passt sehr gut zum künftigen A109-Kapitel. Vielen Dank dafür!

...der A109 liegt übrigens auch schon digitalisiert auf meiner Festplatte...
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461
31.10.2022, 22:04 Uhr
Richi



Hier haben wir noch etwas interessantes! Ein GD241 aus dem Röhrenwerk Neuhaus, in dessen Gehäuse sich einige Dendriten gebildet haben:

https://www.richis-lab.de/BipolarA12.htm
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462
01.11.2022, 02:38 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Hattest du schon einen MAA 550?
Und vergiss den C520 nicht.

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463
01.11.2022, 05:00 Uhr
Richi



Der C520 ist schon in der nächsten Ofen-Charge.

Einen MAA550 habe ich noch nicht. Den hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm, aber sieht natürlich interessant aus!
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464
01.11.2022, 16:10 Uhr
Webbi



Respekt! Das sind ja super Fotos von den Dendriten.
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465
01.11.2022, 16:23 Uhr
Richi



Danke!
Es war nicht einfach, aber ich bin soweit ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
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466
01.11.2022, 20:49 Uhr
Rainer



herrliche Bilder! Ich staune immer wieder wie du das hinbekommst!
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467
01.11.2022, 21:03 Uhr
Richi



Danke!

Ich investiere nicht gerade wenig Zeit in die Bilder und Dokumentationen. Damit kann ich einige Schwächen meines Kamera-Systems kompensieren.

Und ich hoffe/vermute man sieht auch, dass ich Spaß daran habe. Mir tut es nur immer wieder leid, dass manche Teile so lange in der Warteschlange liegen müssen. Früher oder später kommt aber alles dran.
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468
09.11.2022, 21:30 Uhr
Richi



Hier haben wir eine schöne Zusammenstellung. Eine Sammlung aus dem Thüringer Museum für Elektrotechnik zeigt wie aus einem 3"-Wafer der Schaltkreis U809M entsteht:

https://www.richis-lab.de/wafer05.htm

felge1966 hat mir zusätzlich noch ein Serienteil zukommen lassen.
...ja, der lag auch schon eine Zeit lang in meinem Lager...
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469
10.11.2022, 06:07 Uhr
Richi



So, jetzt auch voll Smartphone-tauglich, da war noch ein kleiner Fehler in der Formatierung...
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470
10.11.2022, 10:00 Uhr
Germaniumröhre




Zitat:
Richi schrieb
Danke!

Ich investiere nicht gerade wenig Zeit in die Bilder und Dokumentationen. Damit kann ich einige Schwächen meines Kamera-Systems kompensieren.

Und ich hoffe/vermute man sieht auch, dass ich Spaß daran habe. Mir tut es nur immer wieder leid, dass manche Teile so lange in der Warteschlange liegen müssen. Früher oder später kommt aber alles dran.



Hallo Richi,

ja, Spaß muß man schon am Hobby haben.
Du bist ja schon ein Profi-Chiparcheologe. Es ist immer wieder erstaunlich, wie Du die Chipstruktuer erkennst und beschreibst. Da muß man erst einen Blick dafür bekommen - ist wohl wie eine andere Sprache lernen.
Besonders interessiert bin ich an alten Bauelementen und an "Fake"-Bauteilen. Bei neueren Hochintegrierten erkennt man ja nicht wirklich so viel.
Macht doch nichts, wenn mal was länger liegen bleibt.
Wie lange braucht Du, bis so ein Plastgehäuse entfernt und der Chip gesäubert ist.

Viele Grüße
Bernd
--
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471
10.11.2022, 12:17 Uhr
Richi



Hallo Bernd!

Ein bisschen Wissen und Erfahrung habe ich über die letzten Jahre gesammelt, das hilft natürlich enorm. Ebenfalls sehr hilfreich ist wie leicht man heute an alle möglichen Informationen herankommt. Ich bin zwar erst "mittelalt" kenne aber noch die Zeiten in denen man für detailliertere Informationen zu einer Unibibliothek fahren musste. Hatte die erreichbare Universität keine passenden Studiengänge so wurde es schwierig. Das ist heute viel einfacher.

Ich stimme dir zu, die hochintegrierten Bauteile kann man mal anschauen, besonders interessant sind sie aber meist nicht, zumindest die digitalen Bauteile.
Bei den modernen analogen Bauteilen sieht man aber oftmals doch noch einiges, weil man die Strukturen nicht kleiner machen kann ohne die Eigenschaften zu verschlechtern.

Das Freilegen des Chips dauert nicht lange. Ist der Ofen heiß, dann reichen dort je nach Gehäusegröße 2-3 Minuten. Das Herausbröseln des Siliziumplättchens dauert inklusive Saubermachen ungefähr 5 Minuten. Hat der Chip eine Polyimidschicht kann ein zweiter oder dritter Durchlauf notwendig werden.
Einen großen Teil des Gesamtaufwands macht das "Drumherum": Bilder des Bausteins machen, Ofen hochheizen, Ofen abkühlen lassen, aufräumen,... Daher arbeite ich immer in Pakten von 25-50 Bauteilen.

Viele Grüße,

Richard
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472
12.11.2022, 07:54 Uhr
Ontario



Hallo Richi, der Chip ist das eine, die (meist Plast-) Umhüllung das andere. Hast Du mit den DDR- Gehäuseplastmischungen (z.B. grau, schwarz) eigentlich irgendwelche
Erfahrungen gesammelt? (Unterschiede in Struktur, Auflösbarkeit, Zusammensetzung etc.?)
--
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473
12.11.2022, 09:01 Uhr
Richi



Hallo Ontario!

https://www.richis-lab.de/logic12.htm
Das schwarze Material ist nicht viel anders als das "westliche".

https://www.richis-lab.de/FET09.htm
Das graue Material ist eigenartig. Das verbrennt nicht wirklich, sondern wird nur bröselig aber bleibt auch noch etwas weich dabei. Mich erinnert das von der Konsistenz irgendwie an Silikon mit Sand, ohne die Klebewirkung.
Bei Signetics habe ich so etwas ähnliches schon einmal gesehen:
https://www.richis-lab.de/555_6.htm (ganz nach unten scrollen)

https://www.richis-lab.de/K155KP7.htm
https://www.richis-lab.de/logic11.htm
Eine Sonderstellung hat das schwarze (und das braune) Material, das man anscheinend in Russland gerne verwendet hat. Das scheint mehr ein klassischer Kunststoff zu sein. Das bläht sich auf und hinterlässt harte Krusten, nicht schön.
Das hatte ich ansonsten bisher nur einmal bei einer Mehrfach-Endstufe von Bosch:
https://www.richis-lab.de/ECU04.htm
Achja und bei manchen TO92-Transistoren.
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474
12.11.2022, 10:03 Uhr
Ontario



Das schätzt man an Dir, Top Bilder, kompetente Antworten und Erklärungen...+++
--
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475
12.11.2022, 10:24 Uhr
Richi



Im Rahmen meiner Möglichkeiten immer gerne!
Dieser Beitrag wurde am 12.11.2022 um 10:25 Uhr von Richi editiert.
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476
12.11.2022, 11:27 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Bei welchem Temperaturbereich bäckst du denn die Bauteile?
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477
12.11.2022, 11:46 Uhr
Richi



Mein Temperaturfühler sagt 420°C, ich vermute aber am Rand ist es etwas heißer:
https://www.richis-lab.de/Howto_Decap_Ofen.htm
Soweit ich weiß verbrennt Epoxid bei 250°C bis 450°C.

Etwas problematisch sind Polyimid-Schutzschichten, die man manchmal auf dem Silizium findet. Die sind noch etwas temperaturstabiler. Da versuche ich dann mein Glück mit etwas mehr Temperatur (bis 460°C) und Geduld. Dabei kann aber schon auch mal die Metalllagen Schaden nehmen.
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478
02.12.2022, 20:23 Uhr
Richi



Ich habe ein paar interessante Infrarotaufnahmen des SF137 gemacht:

https://www.richis-lab.de/Bipolar75.htm#IR
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479
03.12.2022, 07:34 Uhr
Bert



Die IR-Aufnahmen sehen wirklich spannend aus. Das ist offensichtlich ein anderer Effekt, als diese glühende BE-Strecke, oder?

Außerdem hatte Peter noch ein Buch ausgegraben, das heute m.E. keine Relevanz mehr hat, aber Dir und anderen helfen könnte, ein paar historische Halbleiter besser einordnen zu können:
https://nvhrbiblio.nl/biblio/boek/Goller%20-%20Halbleiter%20richtig%20eingesetzt.pdf

Viele Grüße,
Bert
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480
03.12.2022, 08:42 Uhr
P.S.



@Bert <479>
Das habe ich nicht ausgegraben, sondern die Quelle ist von Richi.

@Richi <478>
Wenn diese BE-Bereiche solche IR-Strahlung emittieren, müßten diese also richtig warm werden. Kannst Du aus dem IR-Kameraprofil Temperaturwerte ermitteln?

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
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PS
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481
03.12.2022, 09:31 Uhr
Richi



Hallo Bert,
Hallo PS,

das Licht, das beim Durchbruch eines pn-Übergangs entsteht, basiert auf einem Lawinendurchbruch (Avalanche).
Dabei werden Elektronen auf verschiedenen Energieniveaus aus den Atomen herausgeschlagen und fallen dann auch wieder auf verschiedene freie Energieniveaus zurück. Der Vorgang ist ziemlich chaotisch und es entstehen bei der Rekombination entsprechend alle möglichen Wellenlängen, was insgesamt ein weißliches Licht ergibt.

Fließt ein Strom in Flussrichtung über einen pn-Übergang, so laufen die Rekombinationen viel geordneter ab. Es handelt sich immer um Elektronen mit mehr oder weniger der selben Energie, die aus dem Leitungsband in die Löcher fallen, die dem p-dotierten Halbleiter eigen sind.
Im Großen und Ganzen strahlt diese Rekombination entsprechend nur mit einer Wellenlänge bzw. in einen engen Wellenlängen-Bereich. Bei Silizium ist das im nahen Infrarot, bei GaAs ist es das schöne Rot der roten Leuchtdioden und so weiter...

Das Leuchten ist natürlich eine Form des Verlustes und erwärmt den Transistor. Dazu kommt, dass bei Silizium neben dem Photon auch ein Phonon, eine Gitterschwingung entsteht. Solche Gitterbewegungen sind letztlich auch Wärme.
Vorteilhaft (zumindest bei einem Transistor) ist, dass Silizium ein sehr ineffizientes Leuchtmittel ist. Rekombinationen erzeugen nur selten Photonen. Das sieht man auch daran, dass ich bei ISO 32.000 noch 4 Sekunden belichten muss, um etwas darstellen zu können. Unter 10mA geht gar nichts.

Die Wellenlänge müsste sich im Bereich von 1 Mikrometer bewegen. Auf die Temperatur kann man meines Wissens damit nicht schließen. Das ist nicht das langwelligere Infrarot, das bei den Wärmebildkameras aufgezeichnet wird, sondern nur die Wellenlänge, die sich durch die Bandlücke des Siliziums ergibt.
Wenn man die Wellenlänge ganz genau bestimmen würde, könnte man aber wahrscheinlich irgendwie indirekt auf die Temperatur des Halbleiters schließen.

Viele Grüße!
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482
05.12.2022, 21:52 Uhr
Richi



Hier sieht man die leuchtenden Bereiche noch etwas besser:

https://www.richis-lab.de/BipolarA09.htm#IR
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483
20.12.2022, 21:02 Uhr
Richi



Ich habe ein paar IR-Bilder des HFO SL113 gemacht:

https://www.richis-lab.de/Bipolar29.htm#IR

In diesem frühen Transistor scheinen die Strukturen noch nicht ganz so homogen zu sein...
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484
02.01.2023, 06:17 Uhr
Richi



Hier habe ich mal wieder einen 3"-Wafer aus dem VEB Mikroelektronik „Karl Marx“. Darauf sind ein paar U840, CMOS-Varianten des U88xx, der dem Z8 entspricht:

https://www.richis-lab.de/wafer06.htm

Solltet ihr irgendwo einen Fehler finden, so freue ich mich über eine entsprechende Rückmeldung.
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485
02.01.2023, 09:31 Uhr
P.S.



@Richi <483>
Beim SL113 handelt es sich um einen ersten Versuch auch leistungsfähigere HF-Transistoren in der gerade erst begonnenen Si-Planar-Technologie im HFO zu produzieren. Die Entwicklung lief wahrscheinlich noch im IHT Stahnsdorf unter Prof. Falter, wo es dann erheblich Schwierigkeiten bei der Überleitung in die Produktion gab. Das Problem wurde damit gelöst, daß in Folge keine HF-Leistungstransistoren mehr in der DDR gebaut werden, sondern der Bedarf komplett aus der UdSSR gedeckt werden sollte.

<484>
Vielen Dank für Deine großartige Aufbereitung des U840-Designs.
Zu diesem Schaltkreis hatten wie hier im Forum schon ellenlange Diskussionen -> einfach mal mit der Suchfunktion danach suchen ... ich habe wenigsten 6 Threads gefunden.

(Zitat)"Der U88xx basierte noch auf einem n-Channel-Silicon-Gate-Prozess. Daraus wurde im Funkwerk Erfurt der U840 entwickelt, der auf einem CMOS-Prozess basiert" - ob der U840 wirklich aus dem EMR U88xx entwickelt wurde, wage ich zu bezweifeln. Die U840-Struktur sieht doch sehr viel komplexer aus. Da es sich um eine Auftragsentwicklung handelte, hatte man leider versäumt einen entsprechenden NSW-Vorbildtyp zu wählen. Bei solchen "Eigenschöpfungen" ist die 2nd-Source nicht gewährleistet und die Geräteindustrie hätte bei Produktionseinbrüchen beim HL-Hersteller große Probleme bekommen.

Ich werde Stephan Hloucal bitten Herrn Dr. Fleischmann (Chip-Entwickler) zu kontaktieren, damit der sich Deine Untersuchungen mal anzuschaut und vor allem mal die zusätzlichen "Kontrollstrukturen" erklärt.

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PS

Dieser Beitrag wurde am 02.01.2023 um 09:40 Uhr von P.S. editiert.
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486
02.01.2023, 19:55 Uhr
Richi



Hallo P.S.!

Danke für die Einordnung des SL113. An dieser Stelle passt das reale Bauteil also gut zum geschichtlichen Hintergrund.

Ich muss dringend noch einen U88xx dokumentieren. Ich könnte mir aber vorstellen, dass alleine der Umstieg vom n-Kanal- auf den CMOS-Prozess zu einer deutlich anderen Struktur geführt hat. Aber vielleicht bringt ein U88xx ja noch etwas Licht ins Dunkel.
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487
04.01.2023, 20:58 Uhr
Richi



In einem 7812 von Mikroelektronika Botevgrad hatte ich mal ein ST-Design gefunden (https://www.richis-lab.de/voltageregulator13.htm). Hier haben wir jetzt einen 7915 und dort wurde ebenfalls ein ST-Spannungsregler integriert:

https://www.richis-lab.de/voltageregulator20.htm
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488
06.01.2023, 21:44 Uhr
Richi



Bei den komplementären Germanium-Transistoren GD609/GD619 fehlten noch Bilder ohne dem schützenden, roten Silikonverguss, das habe ich jetzt geändert:

https://www.richis-lab.de/Bipolar65.htm#junction
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489
28.01.2023, 05:03 Uhr
Richi



Der Chefentwickler des U809M hat mir ein paar Hintergrundinformationen zukommen lassen:

https://www.richis-lab.de/wafer05.htm

Neben ein paar kleineren Korrekturen und Ergänzungen, haben wir jetzt eine Erklärung für die F-Maske!
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490
28.01.2023, 11:17 Uhr
Rolli



Interessant, dass bei der Entwicklung des U809M das Fernmeldewerk Arnstadt beteiligt war. War dafür nicht eigentlich das INT/Berlin zuständig?

Hallo Richi,

bist du an Dies vom D716X interessiert?
--
Wer Phantasie hat, ist noch lange kein Phantast

Dieser Beitrag wurde am 28.01.2023 um 11:21 Uhr von Rolli editiert.
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491
28.01.2023, 13:03 Uhr
felge1966
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Das mit dem U809 finde ich richtig interessant, da ich die IC ja auch im Einsatz prüfen und ggf. austauschen mußte.

Gruß Jörg
--
http://felgentreu.spdns.org/bilder/jacob120.gif
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492
28.01.2023, 13:36 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Hat man damit in den Koordinatenschalter-Vermittlungsanlagen ein paar Flachrelais eingespart?
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493
28.01.2023, 13:38 Uhr
karsten
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Avatar von karsten

@Rolli
die D716X auf dem zerbrochenen Träger, die ich von dir hatte, sind im August 21 an Richi gegangen.

... und vieles Andere, wo er noch nicht geschafft hat :-)
--
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(fast) alle DDR-Schaltkreise und viele Transistoren
Elektronikarchäologie, MC80, K1520

Dieser Beitrag wurde am 28.01.2023 um 13:39 Uhr von karsten editiert.
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494
28.01.2023, 13:51 Uhr
felge1966
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In der ATZ 65.1 hatten sie damit ganze Relaisschienen mit dem Wahlregistern gespart.
Irgendwo habe ich auch noch einiges an Unterlagen über die ganze Koordinatenschalter-Mimik.

Einen Teil, den ich schon gefunden habe, habe ich zwecks Erhält an's Fernmeldemuseum Dresden gegeben.

Gruss Jörg
--
http://felgentreu.spdns.org/bilder/jacob120.gif
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495
28.01.2023, 14:07 Uhr
Richi



@Rolli: Anscheinend hat man da gleich die Experten für das Einsatzgebiet ran gelassen. Wenn die grundlegende Halbleitertechnik fertig entwickelt ist, kann das ja durchaus sinnvoll sein.

Danke, die D716X habe ich schon.

@Karsten: Kein Datum dazu schreiben!
Man muss dazu sagen, dass deine Lieferung alleine ein Jahr füllen könnte...
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496
28.01.2023, 20:59 Uhr
RenéB




Zitat:
felge1966 schrieb
In der ATZ 65.1 hatten sie damit ganze Relaisschienen mit dem Wahlregistern gespart.


Heißt das, der hat Wählimpulse gezählt und am 1-aus-10 Dekoder wieder ausgegeben? Oder war da mehr drin?
Gruß René
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497
29.01.2023, 05:26 Uhr
Richi




Zitat:
RenéB schrieb

Zitat:
felge1966 schrieb
In der ATZ 65.1 hatten sie damit ganze Relaisschienen mit dem Wahlregistern gespart.


Heißt das, der hat Wählimpulse gezählt und am 1-aus-10 Dekoder wieder ausgegeben? Oder war da mehr drin?
Gruß René



Telefontechnik ist nicht mein Spezialgebiet, aber im Kern kann man das wahrscheinlich so sagen.


Ich habe auch noch ein kleineres Update zum U840:

https://www.richis-lab.de/wafer06.htm

- Es handelt sich definitiv um eine eigenständige Entwicklung ohne Vorbild.

- Auch wenn der U840 als "kundenspezifischen Spezialprozessor" bezeichnet wurde, ist er meines Erachtens nichtsdestotrotz ein recht universell einsetzbarer Mikrocontroller. Der geplante Einsatz war in speicherprogrammierten Steuerungen der Nachrichtentechnik.

- Der U840 wurde zuerst auf 3"-, dann auf 4"-Wafer gefertigt. Das ist bei den großen Dies natürlich sinnvoll.

- Interessant ist die Größe des Dies: Zwei Dokumente geben eine Kantenlänge von 6,5mm an. Ich messe aber 7,5mm und bin mir da ziemlich sicher. 0,1-0,2mm kann man von mir aus den Messfehlern und der Interpretation der Frässtraßen zuschreiben, aber auf 6,5mm komme ich niemals. Vielleicht hat man den Baustein auf diesen 3"-Wafern zuerst noch größer dargestellt und dann erst später auf die Ziel-Strukturgröße gewechselt.
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498
07.02.2023, 19:47 Uhr
Richi



Hier hätten wir einen Doppeltransistor von Tesla, einen KCZ58:

https://www.richis-lab.de/BipolarA20.htm
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499
07.02.2023, 20:11 Uhr
ralle



Du bist spitze, das muss man dir lassen.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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500
07.02.2023, 20:18 Uhr
Richi



Vielen Dank!
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501
08.02.2023, 09:41 Uhr
P.S.



@Richi <498>
Besonderen Dank für diese Untersuchung! - Nun wissen wir endlich, daß der KCZ58 von TESLA kein echter Dual-Transistor ist, sondern eine Hybrid-Lösung mit zwei ausgesuchten Transistor-Chips in einem TO-Gehäuse.
In meiner Zeit als Appl.-Ing. beim VEB AEB wurden Forderungen der DDR-Industrie nach Dual-Transistoren immer auf diesen Typ verwiesen, obwohl auch die Russen sowas hatten. Aber von beiden war die Lieferfähigkeit nur sehr bescheiden, so daß ein Einsatz für Serien-Produktion nicht in Frage kam. Der wissenschaftliche Gerätebau (nur dort war ein Einsatz überhaupt denkbar) hatte sich zuvor mit abenteuerlichen Eigenbau-Lösungen beholfen.
Erst mit der integrierten Technik - erstmalig im IK72 verwendet -> http://www.ps-blnkd.de/BE-Ergaenzungen.htm#IK72 - konnte man mit mehreren Transistoren auf einem Chip arbeiten. Jedoch erst viel später wurden dann mit dem Transistor-Array B340D die meisten Anwendungsfälle befriedigt. Siehe dazu auch: -> http://www.ps-blnkd.de/ApplBerichte.pdf (8.Nachtrag).

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheber- und Persönlichkeitsrecht!
PS
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502
08.02.2023, 11:33 Uhr
Richi



Danke für die Hintergrundinformationen, PS!
Diese Zusammenhänge kannte ich noch nicht.
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503
08.02.2023, 13:14 Uhr
Bert




Zitat:
P.S. schrieb
Der wissenschaftliche Gerätebau (nur dort war ein Einsatz überhaupt denkbar) hatte sich zuvor mit abenteuerlichen Eigenbau-Lösungen beholfen.


Das kann ich bestätigen. Hier steht noch ein Gerät zur Selektion von Optokopplern um 'identische' Übertragungskennlinien zu finden.
Immerhin dürfte bei dem Doppeltransistor die Temperatur nahezu gleich sein (wenn man es mit der Leistung in einem nicht übertreibt).

Grüße,
Bert
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504
08.02.2023, 14:40 Uhr
redled

Avatar von redled


Zitat:
P.S. schrieb
@Richi <498>
Nun wissen wir endlich, daß der KCZ58 von TESLA kein echter Dual-Transistor ist, sondern eine Hybrid-Lösung mit zwei ausgesuchten Transistor-Chips in einem TO-Gehäuse.



Der KC811 bzw. der KC510 müsste monolithisch sein. Die Russen hatten viel Dual-Transen Kram, zum Beispiel den KT118 (Kollektoren vereint), oder auch die K198-Reihe, siehe Beispiel Bild unten (HT6A) = 4xPNP. Der AD810 ist definitiv monolithisch, aber der ist fast zu schade, um ihm den Kopp uff zusägen

Ich könnte Richi eine Reihe Tesla IC der ersten Stunde neben den KC811 und SU - KT118 und noch mehr Kram zum Köpfen zur Verfügung stellen, wenn Bedarf besteht. KPC104D (Dual-Fet) hätte ich auch




Dieser Beitrag wurde am 08.02.2023 um 14:41 Uhr von redled editiert.
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505
08.02.2023, 17:09 Uhr
Richi




Zitat:
redled schrieb
Der KC811 bzw. der KC510 müsste monolithisch sein. Die Russen hatten viel Dual-Transen Kram, zum Beispiel den KT118 (Kollektoren vereint), oder auch die K198-Reihe, siehe Beispiel Bild unten (HT6A) = 4xPNP. Der AD810 ist definitiv monolithisch, aber der ist fast zu schade, um ihm den Kopp uff zusägen

Ich könnte Richi eine Reihe Tesla IC der ersten Stunde neben den KC811 und SU - KT118 und noch mehr Kram zum Köpfen zur Verfügung stellen, wenn Bedarf besteht. KPC104D (Dual-Fet) hätte ich auch



Mein Lager ist zwar über-voll, aber zu so einem Angebot würde ich grundsätzlich nicht nein sagen. Das Jahr ist ja noch lange und für nächstes Jahr brauche ich auch wieder Teile!

Dieser Beitrag wurde am 08.02.2023 um 17:09 Uhr von Richi editiert.
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506
08.02.2023, 19:22 Uhr
redled

Avatar von redled


Zitat:
Richi schrieb
Mein Lager ist zwar über-voll, aber zu so einem Angebot würde ich grundsätzlich nicht nein sagen. Das Jahr ist ja noch lange und für nächstes Jahr brauche ich auch wieder Teile!



Dann schicke mir Deine Adresse per PN für das Geschenkköfferchen.

Gruß,
Rico
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507
08.02.2023, 20:55 Uhr
Richi




Zitat:
redled schrieb

Zitat:
Richi schrieb
Mein Lager ist zwar über-voll, aber zu so einem Angebot würde ich grundsätzlich nicht nein sagen. Das Jahr ist ja noch lange und für nächstes Jahr brauche ich auch wieder Teile!



Dann schicke mir Deine Adresse per PN für das Geschenkköfferchen.

Gruß,
Rico




Adresse ist raus!

Danke schon mal!

Grüße,

Richard
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508
14.02.2023, 12:13 Uhr
Richi



Hier haben wir einen AMD AM685, einen schnellen Komparator:

https://www.richis-lab.de/Opamp65.htm

Warum ist der AM685 interessant? Er war das Vorbild zum sowjetischen Nachbau ?P597CA1:

https://www.richis-lab.de/Opamp25.htm

Die Verwandtschaft ist deutlich zu erkennen.
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509
15.02.2023, 20:40 Uhr
Richi



Ich habe noch einen interessanten Unterschied zum ?P597CA1 gefunden. Dem AM685 fehlen die Dioden D1/D2 in der Eingangsstufe:

http://richis-lab.de/Opamp65#D1D2
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510
19.02.2023, 20:23 Uhr
Richi



Hier haben wir etwas interessantes, ein DL074 bzw. PL074, der aber auf einem DL193 basiert:

https://www.richis-lab.de/logic23.htm
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511
20.02.2023, 17:17 Uhr
Richi



Hm... Vielleicht ist das doch nur eine Fehlbedruckung. Mir ist gerade erst aufgefallen, dass der PL074 sechszehn Pins hat, wie auch ein DL193. Der DL074 hat aber vierzehn Pins. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man beim PL074 ein anderes Pinning in Kauf genommen hat, nicht mal bei einem Bastlertyp. Was meint ihr?
Dieser Beitrag wurde am 21.02.2023 um 07:50 Uhr von Richi editiert.
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512
21.02.2023, 07:40 Uhr
Bert



Vielleicht kann 'karsten' da weiterhelfen? Mir sind bisher noch keine P-Typen in die Hände gekommen...

Viele Grüße,
Bert
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513
21.02.2023, 07:49 Uhr
Richi



Mit Karsten bin ich hinter den Kulissen regelmäßig in Kontakt. Er unterstützt mich konstant mit Rat und Material. Sein Hintergrundwissen ist extrem hilfreich.

Karsten sieht es so wie ich (mittlerweile). Es handelt sich wohl um eine Fehlbedruckung.

Viele Grüße,

Richard
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514
21.02.2023, 08:10 Uhr
RenéB



Dann wurde ein begehrtes Sammlerstück zerstört :-)
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515
21.02.2023, 10:27 Uhr
Bert




Zitat:
RenéB schrieb
Dann wurde ein begehrtes Sammlerstück zerstört :-)


Nun ja, man muß eben Opfer bringen :-)

Grüße,
Bert
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516
21.02.2023, 16:07 Uhr
ambrosius



Aber ohne die 'Zerstörung' wäre ja garnicht erst ersichtlich gewesen, daß es sich um ein wertvolles Sammlerstück gehandelt hätte!?
--
viele Grüße
Holger
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517
21.02.2023, 16:33 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr


Zitat:
ambrosius schrieb
Aber ohne die 'Zerstörung' wäre ja garnicht erst ersichtlich gewesen, daß es sich um ein wertvolles Sammlerstück gehandelt hätte!?

Das ist im globalen Maßstab nicht anders.
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518
21.02.2023, 17:03 Uhr
ggrohmann




Zitat:
ambrosius schrieb
Aber ohne die 'Zerstörung' wäre ja garnicht erst ersichtlich gewesen, daß es sich um ein wertvolles Sammlerstück gehandelt hätte!?



Dochdoch, die Beinchen zählen kannst du auch ohne das Ding zu zerlegen.

Guido

Dieser Beitrag wurde am 21.02.2023 um 17:03 Uhr von ggrohmann editiert.
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519
21.02.2023, 17:27 Uhr
Enrico
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Zitat:
ambrosius schrieb
Aber ohne die 'Zerstörung' wäre ja garnicht erst ersichtlich gewesen, daß es sich um ein wertvolles Sammlerstück gehandelt hätte!?


Wenigstens kann man den dann immer noch mit 500% Goldanteil bei Ebay verhöckern.
--
MFG
Enrico
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520
26.02.2023, 22:28 Uhr
Richi



Wer meine Seite verfolgt, hat die letzten Tage den 78032 und den 78132 gesehen, CPU und FPU für das MicroVAX II Computersystem.

Hier haben wir jetzt auch den MME-Nachbau, den U80701:
https://www.richis-lab.de/cpu06.htm
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521
01.03.2023, 05:11 Uhr
Richi



Ich hatte Kontakt mit einem der damaligen Entwickler! Der konnte noch ein paar sehr interessante Hintergründe liefern:

https://www.richis-lab.de/cpu06.htm#background
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522
02.03.2023, 13:04 Uhr
Richi



Dann komplementieren wir jetzt mal die MicroVAX II mit dem U80703, dem Nachbau des 78132:

https://www.richis-lab.de/cpu07.htm

Nun bleibt nur noch die Frage was das kleine Kunstwerk mit der Schnecke bedeuten soll.
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523
02.03.2023, 17:30 Uhr
Enrico
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Das ist sozialistische geheime Baukunst an die SED-Parteizentrale,
dass der Beschluss des digitalen Fortschritts nur Schneckelahm voran geht.

Nicht anders als jetzt.
--
MFG
Enrico
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524
02.03.2023, 18:19 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Evtl. ein Wortspiel, das ist das "gleitende Komma" und droht runterzufallen.
Oder "man will der Schnecke Beine machen", Schneckenhaus einfach umdrehen.
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525
02.03.2023, 19:43 Uhr
Drahtlos



Bei Wikipedia ist das Pflichtenheft zum U80703 verlinkt, welches eine Befehlsübersicht, Anschlussbelegung usw. enthält.
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526
02.03.2023, 20:56 Uhr
Richi



Das komische Teil ober halb des Schneckenhauses könnte eine Zielgerade sein.

@Drahtlos: Das ist ja interessant! Danke für den Hinweis!
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527
03.03.2023, 10:48 Uhr
Germaniumröhre



Es ist fünf vor 12. Die schneckenlahme Entwicklung muß angescoben werden, sonst kommen wir zu spät.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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528
16.03.2023, 22:19 Uhr
Richi



Tesla MH74S287, ein Bipolar-Schottky-PROM mit 1024Bit Speichertiefe:

https://www.richis-lab.de/ROM04.htm
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529
10.04.2023, 08:30 Uhr
Richi



Falls jemand nur hier mitliest, ich habe Bilder der VQ130 und der VQ150 veröffentlicht:

https://www.richis-lab.de/Opto16.htm

https://www.richis-lab.de/Opto17.htm

Der zugehörige Thread ist der hier:

https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=20126&time=1680883886&s=1bc077e37a55b5344d1344e6771fcdf8
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530
10.04.2023, 14:52 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Hast du wirklich die seltenen Bauelemente geknackt?
Hoffentlich waren das defekte Bauteile.

Interessant ist die Einführung und Befestigung der Faser
und wie das IR-Licht eingekoppelt wird.

Super Arbeit und Dokumentation.
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531
10.04.2023, 17:01 Uhr
Richi



Wie immer kamen die Teile mit der Bitte zu mir sie zu analysieren. Ich kann nichts dafür.
Die VQ130 war auf jeden Fall defekt.

Danke für das Lob!
Das sind wirklich sehr interessante Komponenten.
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532
11.04.2023, 09:52 Uhr
P.S.



@Besserwisser <530>
Ja, die BE sind wirklich selten, weil diese offensichtlich nur in einer Sonderfertigung unter Laborbedingungen im WF hergestellt wurden. Glücklicherweise haben sich in einem (versteckten) Schaukasten die kommentierten "Innereien" angefunden ...
Interessant ist eben der recht komplizierte Aufbau mit Referenz-Photodiode und Peltier-Element zur Kühlung der Laserdiode ... das sollte dann alles im zukünftigen MOEZ - Mikro-Optoelektronisches Zentrum in Berlin Hohenschönhausen serienmäßig hergesetllt werden ... dazu gab es einen Vortrag von mir -> http://www.ps-blnkd.de/Seite3.htm#MOEZ ...

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PS
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533
11.04.2023, 11:15 Uhr
Buebchen



@Richi
Hallo,
Nachdem ich Daten vergleichbarer westlicher Bauelemente gefunden hatte war mir klar, das der Aufbau der VQ150 sehr kompliziert sein muss. Das er jedoch so aufwendig ist hätte ich nicht gedacht. Deshalb auch die jetzt noch erhältlichen wesentlich abgerüsteten Varianten mit ähnlichen Eigenschaften die erheblich billiger produziert werden. Allerdings habe ich nur zwei Firmen gefunden die solche Bauelemente herstellen.
Deine Untersuchten Dioden sind wohl die, die ich ihn Rostock in der Hand hatte. Hat sicher eine ganze Menge Arbeit gemacht, deine Untersuchung und das Schreiben der Erläuterung bei dem komplizierten Aufbau. Sehr schöne Fotos.
Weiter viel Erfolg und alles Gute,
Wolfgang
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534
11.04.2023, 12:25 Uhr
Richi



Hallo Wolfgang,

danke für das positive Feedback!
Der Aufwand war schon nicht unerheblich. Der VQ150-Ordner enthält 1.700 Bilder und ist 82GB groß. Das dürfte auch erklären, warum ich demnächst meinen Netzwerkspeicher auf 8*8TB erweitere. Das sind dann netto ~40TB.
Bei Baugruppen mit einer so großen Tiefe benötige ich viele Bilder um daraus die notwendige Schärfentiefe zusammenbauen zu können.

Ich habe hier ein modernes IR-Laser-Modul der Firma Intense (https://www.intenseco.com/), dort findet sich tatsächlich nur eine Laserdiode im Gehäuse, keine Photodiode und auch keine Kühlung. Das Gehäuse ist aber so groß und hat so viele Pins, dass man dort problemlos eine Peltier-Kühlung integrieren könnte. Ich vermute, dass man heutzutage oftmals auf eine Temperierung verzichten kann, bei höheren Anforderungen aber durchaus noch darauf setzt.

Viele Grüße,

Richard
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535
11.04.2023, 12:47 Uhr
Buebchen



@Richi,
Hallo,
Vor Jahren habe ich mit Photostitch Bilder zusammengesetzt. Es sollte irgendwie auch eine Funktion der Schärfeoptimierung geben, aber wohl nur bei der gekauften Version. Mit welchem Programm kombinierst du die Schärfeebenen?
Wolfgang
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536
11.04.2023, 12:56 Uhr
Richi



Ich verwende Helicon Focus. Das funktioniert recht gut. Ist aber nicht gratis.

Ein bisschen Nachbessern muss man immer, aber die Grundfunktion ist so wie ich sie brauche: Viel funktioniert von selbst oder mit einfachen Einstellungen. Detailoptimierungen bei der automatischen Verarbeitung sind möglich, man muss sich aber nicht ein halbes Leben lang damit auseinander gesetzt haben.

Hier habe ich dazu ein bisschen was geschrieben:
https://www.richis-lab.de/Howto_Focus.htm
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537
27.04.2023, 20:20 Uhr
Richi



Ich habe noch ein paar kleinere Updates zur VQ150.

P.S. hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass in der "Nachrichtentechnik Elektronik" (Heft 5, 1989) ein paar Infos zur VQ150 abgedruckt sind:

- die Anwendung in der DÜS-LL-34
- eine Beispielschaltung und
- eine seitliche Konstruktionszeichnung

https://www.richis-lab.de/Opto17.htm

Dieser Beitrag wurde am 27.04.2023 um 20:21 Uhr von Richi editiert.
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538
05.05.2023, 10:53 Uhr
Richi



Ich habe mir ein paar DL074 angeschaut:

https://www.richis-lab.de/logic24.htm
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539
05.05.2023, 14:24 Uhr
Rainer



In meiner Reparaturpraxis habe ich auffällig viele DL074 ersetzen müssen, weil defekt.. Eventuell sind daran die Korrosionen schuld die du entdeckt hast?
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540
05.05.2023, 19:36 Uhr
Richi



Schwierig zu sage, aber möglich ist es natürliche. Vielleicht hatte man da spezifische Qualitätsprobleme bei der Herstellung oder im Backend.
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541
14.05.2023, 20:23 Uhr
Richi



Ich habe die DL-Logik-Bausteine aktualisiert und ergänzt.

Für den DL003 (4*2-IN-NAND) gibt es ein Update:
https://www.richis-lab.de/logic13.htm

Den DL008 (4*2-IN-AND) habe ich neu hinzugefügt:
https://www.richis-lab.de/logic25.htm

Für den DL020 (2*4-IN-NAND) gibt es ebenfalls ein Update:
https://www.richis-lab.de/logic09.htm

Es empfiehlt sich die Texte in dieser Reihenfolge zu lesen.

Alle drei Gatter basieren auf einem Basis-Design, dessen Funktion über die Metalllage variiert wird.

Obwohl die Gatter sehr ähnlich wären, finden sich einige interessante Unterschiede:
Dem DL003 fehlt der Highside-Treiber am Ausgang, obwohl die Elemente auf dem Die vorhanden wären.
Der DL020 hat einen zusätzlichen Basis-Emitter-Widerstand erhalten. Den Strukturen auf dem Basis-Design nach zu schließen, war dieser nicht von Anfang an eingeplant.
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542
14.05.2023, 21:13 Uhr
Richi



Halt, kleiner Denkfehler:
Der DL003 ist ja die Variante mit Open-Collector-Ausgang, d.h. es ist ganz normal, dass dort der Highside-Transistor in der Endstufe fehlt.
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543
15.05.2023, 07:42 Uhr
P.S.



@Richi <538>, <541>
Zum DL074 wäre (wie auch bei den anderen - habe ich jetzt nicht nachgeschaut) noch der Vergleich zur Konstruktion mit den Vorbildtypen wichtig.
Hat denn TI auch durch gleiches Basis-Layout und nur andere Metalllage die Typenvielfalt realisiert?

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PS
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544
15.05.2023, 19:01 Uhr
Richi



Da hast du absolut Recht, den Vergleich sollte man machen. Das habe ich mir schon aufgeschrieben.
Aktuell ist das Lager aber noch ein bisschen zu voll, um aktiv neue Bauteile anzuschaffen.
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545
16.05.2023, 09:56 Uhr
P.S.



@Richi <544>
... da war ich doch in der Annahme, daß in Deinem Lager SN74LSxx schon vorhanden sind ...

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
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546
16.05.2023, 11:49 Uhr
Richi



Stimmt, die hatte ich schon mal gesucht und ich glaube auch gefunden. Dann sind sie wahrscheinlich schon in der Pipeline.
Bei meinem Lagerbestand kann man schon mal etwas vergessen... ...aber es geht nichts verloren, das kann ich garantieren. Früher oder später ist jedes Bauteil dran.
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547
17.05.2023, 18:50 Uhr
Drahtlos



Bei Wikipedia gibt es schon ein Chipfoto eines SN74LS08J, auch mit markierten Bauelementen und ausgelesenem Schaltplan. Beim Chipfoto des DM74LS74 ist die Qualitaet nicht ganz so gut. Zu den anderen DL-Schaltkreisen gibt es bisher nichts vergleichbares.
Dieser Beitrag wurde am 17.05.2023 um 18:55 Uhr von Drahtlos editiert.
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548
17.05.2023, 21:09 Uhr
Richi



Interessant!
Eine gewisse Ähnlichkeit ist da schon zu erkennen.
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549
19.06.2023, 14:05 Uhr
Richi



Jetzt habe ich endlich den A109 dokumentiert. Einen solchen Baustein habe ich von mehreren "Spendern" bekommen. Ich kann die nächsten Tage noch mindestens eine neuere Revision bieten, daher auch das "1977" im Titel:

https://www.richis-lab.de/Opamp72.htm

Die Dokumentation des Maskensatzes, die von kaiOr kam, ist in diesem Zusammenhang natürlich sehr interessant.
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550
20.06.2023, 12:30 Uhr
Richi



Eine kleine Korrektur:
Die Epi-Schicht ist initial n-dotiert.
https://www.richis-lab.de/Opamp72.htm#pn
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551
22.06.2023, 22:02 Uhr
Richi



Und hier ein neueres Modell des A109:

https://www.richis-lab.de/Opamp73.htm
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552
26.06.2023, 11:45 Uhr
Richi



Hier habe ich eine Belichtungsmaske für einen kleinen 2"-Wafer. Das Teil stammt aus dem HFO und bringt eine p-Dotierung in den A231 ein:

https://www.richis-lab.de/maske01.htm
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553
15.08.2023, 21:13 Uhr
Drahtlos



Jetzt hat es richis-lab.de auch in die c't geschafft (Heft 18/2023, Seite 166), und zwar in eine Buchbesprechung für Open Circuits. Ich hatte das Buch kurz ausgeliehen, es ist wirklich sehr hübsch bebildert. Für Leute, die Richis Kalender kaufen, und solche, die Geschenke für Käufer von Richis Kalender suchen, ist das Buch sicher zu empfehlen.
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554
16.08.2023, 19:02 Uhr
Richi



Ich fühle mich geehrt. Muss ich mir doch glatt mal wieder die c't kaufen.

Open Circuits habe ich auch. Sehr schöne Bilder von sehr schön aufbereiteten Bauteilen aus sehr verschiedenen Kategorien. Mir fehlt ein bisschen der technische Tiefgang und durch die vielen verschiedenen Kategorien wird alles nur kurz gestreift. Es ist eben mehr ein kurzweiliger Bildband als eine wissenschaftliche Abhandlung.
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555
17.08.2023, 17:24 Uhr
MiRa



Hier der Text (Copyright c‘t):
Elektronische Bauteile haben zweckmäßig und leistungsfähig zu sein - aber warum sollte man sie schön finden? Schlaepfer und Oskay spüren die verborgene Ästhetik der oft bloß wenige Millimeter großen Schaltungsbausteine auf. Die Winzwelten, die sie mit Mikroskop und Präzisionssäge zutage fördern, liefern Motive für äußerst reizvolle Fotos. Unter dem Makroobjektiv zeigt sich zudem, dass in Standardkomponenten jede Menge Fehlerpoten-zial lauert. Und wer gar die aus Stanzblech bestehenden Kontakt-zangen preisgünstiger Stecker einmal im Detail wahrgenommen hat, betrachtet die diesen anvertrauten Verbindungen wahrscheinlich mit anderen Augen als zuvor.
Die Autoren zeigen Bauteile immer im Zusammenhang.
Dabei schrecken sie selbst davor nicht zurück, ein klassisches Tektronix-Analogoszilloskop zu zerlegen. Nicht nur für Technik-Insider ist der Anblick der Mikrowelten faszinierend, die sich in Profi-Equipment, aber auch in vertrauter Alltagselektronik ver-bergen. Widerstände, Kondensatoren, LEDs, Stecker und Buch-sen, Steppermotoren und vieles mehr: Die Autoren haben rund
130 Teile detailliert in den Blick genommen. Vielfach, etwa bei Halbleitern, macht ihr Entdeckungseifer am Gehäuse halt. Wer wissen will, welche Strukturen sich darin verbergen, findet beispielsweise auf der Website richis-lab.de deutlich weiterführende Einsichten, auch in Bezug auf die schaltungstechnische Praxis.
Einen Schwerpunkt haben Oskay und Schlaepfer auf Elektronik früherer Generationen gelegt. Man bekommt etwa IBMs SLT-Technologie und die legendären Cornell-Dubilier 9LS zu sehen. Auch Röhren müssen ihr Inneres zeigen. Ein Leckerbissen sind die Aufnahmen eines Ferritkernspeichers, der einem Casio-Tischrechner des Typs AL-1000 entnommen wurde.
Die in gut verdaulichem Englisch gehaltenen Texte des Buches sind lehrreich, aber Fachinformation ist nicht das eigentliche Anliegen dieser Lektüre; das Visuelle steht im Vordergrund.
Wer beim Betrachten der Bilder selbst Lust aufs Sezieren be-kommt, findet im Buch wertvolle Hinweise zu den verwendeten
Verfahren.
(Tam Hanna/psz@ct.de)
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556
17.08.2023, 17:27 Uhr
MiRa



@Richi: Wenn du die c't haben möchtest, kann ich sie dir schicken, kostet nix und ich hab sie schon gelesen - gib einfach per PN Bescheid.

LG
Micha
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557
17.08.2023, 22:08 Uhr
Richi



Hallo Micha,

das Angebot nehme ich natürlich gerne an.
Ich bin noch nicht weiter gekommen: Der Heise-Online-Shop verweigert die Zusammenarbeit.
Ich schreibe dir gleich noch eine PN.

Ach der Artikel kam von Tam Hanna? Den kenne ich persönlich (also zumindest digital).

Viele Grüße,

Richard
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558
18.08.2023, 06:02 Uhr
Richi



Tesla KF517, ein PNP-Kleinsignaltransistor:

https://www.richis-lab.de/BipolarA37.htm
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559
21.08.2023, 05:51 Uhr
Richi



Aus dem Bereich der Referenzspannungsquellen haben wir hier nun auch die MAA550:

https://www.richis-lab.de/REF35.htm
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560
21.08.2023, 10:11 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Danke Richi, den MAA550 hatte ich mir gewünscht.

Er wurde oft in teiltransistorisierten TV-Empfängern eingesetzt
und an einer hohen Gleichspannung (ca. 200V) mit einem
Vorwiderstand betrieben.
Hinter dem MAA550 waren über Schalter die Potis für die Senderabstimmung angeschlossen.

Oft wurde die Spannung von ca. 33V noch durch einen Spannungsteiler verringert
und damit der Abstimmbereich des TV-Tuners im UHF-Bereich auf Kanal 41 herabgesetzt.
Das hatte durchaus Bastelpotenzial.

Später wurde der MAA550 in der Abstimmeinheit durch die Sensortasten-ICs U710/U711 ersetzt,
die durch ihre typische MOS-Betriebsspannung von 27V
die Abstimmspannung für Kapazitätsdioden bereitstellten.

U710/U711 ... hattest du die schon erforscht?

Dieser Beitrag wurde am 21.08.2023 um 10:23 Uhr von Besserwisser editiert.
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561
21.08.2023, 10:42 Uhr
Richi



Gerne!

U710/U711 habe ich noch nicht... ...soweit ich gerade den Überblick habe.
War deren Spannung dann (temperatur)stabil genug? Die Kanalabstimmung sollte ja nicht laufend driften
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562
21.08.2023, 10:55 Uhr
Germaniumröhre




Zitat:
Richi schrieb
Aus dem Bereich der Referenzspannungsquellen haben wir hier nun auch die MAA550:

https://www.richis-lab.de/REF35.htm



Interessant wäre auch, wie man das bei der ZTK33 gelöst hat. Das ist ebenfalls eine temperaturkompensierte Z-Diode für den gleichen Einsatzzweck.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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563
21.08.2023, 12:10 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser


Zitat:
Richi schrieb
U710/U711 habe ich noch nicht... ...soweit ich gerade den Überblick habe.
War deren Spannung dann (temperatur)stabil genug? Die Kanalabstimmung sollte ja nicht laufend driften



Das wurde wohl durch die AFC des Tuners ausgeglichen.

https://hjs.lima-city.de/DDR/index.php?pdf=U710
https://hjs.lima-city.de/DDR/index.php?pdf=U711

Dieser Beitrag wurde am 21.08.2023 um 12:10 Uhr von Besserwisser editiert.
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564
21.08.2023, 13:46 Uhr
Richi




Zitat:
Germaniumröhre schrieb

Interessant wäre auch, wie man das bei der ZTK33 gelöst hat. Das ist ebenfalls eine temperaturkompensierte Z-Diode für den gleichen Einsatzzweck.

Viele Grüße
Bernd



Das sehe ich genauso!



Zitat:
Besserwisser schrieb

Das wurde wohl durch die AFC des Tuners ausgeglichen.

https://hjs.lima-city.de/DDR/index.php?pdf=U710
https://hjs.lima-city.de/DDR/index.php?pdf=U711



Klingt logisch! Allzuviel wird in den U710/U711 nicht drin sein.
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565
21.09.2023, 22:15 Uhr
Richi



Ignoriert bitte vorerst mal den MAA550, der bekommt demnächst noch ein Update.

Hier haben wir nun als neuen Startpunkt erst einmal einen TAA550 von Tungsram, der dem ursprünglichen Design anscheinend sehr nahe kommt:

https://www.richis-lab.de/REF36.htm
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566
24.09.2023, 21:09 Uhr
Richi



Nach dem TAA550 habe ich jetzt die MAA550 nochmal überarbeitet und ergänzt. Davon gab es offensichtlich zwei Varianten:

Variante 1:
https://www.richis-lab.de/REF37.htm

Variante 2:
https://www.richis-lab.de/REF35.htm
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567
10.10.2023, 19:18 Uhr
Richi



Der Kalender 2024 ist online!

Auch dieses Jahr wieder deutsch und englisch:

https://shop.meinbildkalender.de/richis-lab//?katid=6260

https://shop.meinbildkalender.de/richis-lab//?katid=6261
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568
10.10.2023, 19:47 Uhr
Enrico
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Schön.

Hattest Du mal über einen langen Kalender nachgedacht, wo man tägliche
Termine reinschreiben kann?
--
MFG
Enrico
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569
10.10.2023, 22:26 Uhr
Richi



Danke!

Meinbildkalender.de hat in dieser Richtung so eine Art Familienplaner mit zwei bis sechs Spalten. Bisher hatte ich hauptsächlich Konfigurationen mit "viel Bild" im Auge.
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570
02.11.2023, 15:16 Uhr
Richi



Ich hatte vor Kurzem den BSY34 dokumentiert:

https://www.richis-lab.de/BipolarA42.htm

Das war der Vorlauf für den SSY20, der eine Alternative zum BSY34 darstellen sollte:

https://www.richis-lab.de/BipolarA43.htm

Einsatzgebiet waren vor allem Magnetblasenspeicher.
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571
02.11.2023, 16:07 Uhr
Enrico
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Ich frage mich wieso da immer wieder unterschiedliche Frequenzen, Spannungen Ströme bei rauskommen, so dass man andere Typen hat.
Irgendwie sehen doch die Wellenlinien so ziemlich gleich aus.
--
MFG
Enrico
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572
02.11.2023, 20:00 Uhr
Richi



Einen Großteil machen die Konzentrationen der Dotierstoffe und die Schichtdicken aus. Beide Parameter konnte man vor allem früher nicht ganz beliebig einstellen.

Dann kommen Details dazu wie die Geometrie der aktiven Strukturen und Hilfsstrukturen (Kollektorzuleitungen, Feldsteuerungen,...).

Fertigungsstreuungen und allgemein die Reinheit der Stoffe erzeugen auch gerne mal Varianten. Darunter fällt auch das Thema der Ausbeute: Setze ich die Grenzen niedriger, dann ist die üblicherweise höher oder ich will außergewöhnliche Spezifikationen nicht testen weil es aufwändig ist und spezifiziere deswegen schlechter.

Ein paar Parameter gibt es da schon...
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573
03.11.2023, 10:29 Uhr
P.S.



@Enrico <571>
Das ist alles eine Frage der angewendeten HL-Technologie, der Eigenschaften des Grundmaterials Si, des Layouts und dessen Parameter - kann man alles nachlesen z.B in dem 12-bändigen Werk "Probleme der Festkörperelektronik" (Hsg.: HFO) oder auch in Prof. Schades Werk "Halbleitertechnologie" (2 Bände, VEB Verlag Technik).

@Richi <570>
So weit mit bekannt ist, hat die DDR keine Magnetblasenspeicher gebaut. Die SSY20/BSY34 waren eine Forderung von ROBOTRON zur Ansteuerung von Ferrit-Ringkernspeichern -> https://www.robotrontechnik.de/html/komponenten/datentraeger.htm - Kernspeicher.
Als ich im Sep.1971 im VEB Elektronikhandel Berlin (später in VEB Applikationszentrum Berlin umbenannt) nach dem Studium meine Arbeitsstelle bekam, war ich als "Industriezweigbearbeiter Robotron und andere Betriebe der EDV" eingesetzt. Deshalb lagen mir die diesbezüglichen Forderungsprogramme vor.
Der SSY20 wurde noch lange nach der Kernspeicher-Ära im HFO gebaut. So habe ich hier einen HFO-Datenkatalog von 1983. Dort wir außer dem SSY20 auch der BSY34 (!) aufgeführt und als Haupteinsatzgebiet "Kerntreiber" angegeben. Als Hauptunterschied kann man die fT von 250MHz sehen ...

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrecht!
PS
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574
03.11.2023, 11:17 Uhr
Richi



Stimmt, da ist mir ein Fehler passiert. Die Transistoren wurden zum Treiben von Ferrit-Ringkernspeichern verwendet, nicht von Magnetblasenspeichern.
Danke für den Hinweis!
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575
06.12.2023, 05:58 Uhr
Richi



Hier haben wir mal wieder etwas sehr interessantes, das Entwicklungsmodell eines OC864A Germanium-Leistungstransistors, der im Funkwerk Erfurt entstanden ist:

https://www.richis-lab.de/BipolarA48.htm
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576
06.12.2023, 06:24 Uhr
Richi



Das sind im Hintergrund übrigens 1250 Bilder, die 60GB auf meinem Netzwerkspeicher belegen...
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577
06.12.2023, 17:55 Uhr
Drahtlos



P.S. schreibt von einem OC846A (http://www.ps-blnkd.de/BE-Ergaenzungen.htm#OC846A), die Bezeichnung steht auch so auf dem dortigen Bild. Nur um sicher zu gehen: War es bei Richi tatsächlich ein OC864A oder ist das eine versehentliche Ziffernvertauschung?
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578
06.12.2023, 18:02 Uhr
Richi



Danke für die Info, das hatte ich übersehen. Auf dem Transistor von P.S. steht es eindeutig drauf.
Ich habe mich aber nicht verschrieben, die Bezeichnung kam so von Stephan H. aus dem Thüringer Museum für Elektrotechnik. Ich frage bei ihm nach...
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579
06.12.2023, 18:23 Uhr
Richi



Ja, das war ein Zahlendreher, es ist ein OC846A wie bei P.S. zu sehen.
Habe es schon korrigiert.
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580
08.12.2023, 05:13 Uhr
Richi



Aus dem Bereich Logik hätten wir hier mal wieder etwas, einen V40098 aus dem Funkwerk Erfurt:

https://www.richis-lab.de/logic26.htm
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581
08.12.2023, 09:50 Uhr
P.S.



@Richi <575>
... und wieder eine sehr aufschlußreiche Untersuchung! - Danke!
Wenn man die Konstruktion des OC846A mit der des P217B vergleicht, ist festzustellen, daß tatsächlich hier offensichlich sowjetische Unterlagen Pate gestanden haben. Was mir aber sofort aufgefallen ist - das Ge-Chip (Die) ist nicht vollflächig aufgelötet, die Ecken stehen über und hängen somit in der Luft. Das ist für eine optimale Wärmeabfuhr aber gar nicht gut!

Interessant ist auch, daß hier ein TO3-Gehäuse aus Vollkupfer verwendet wurde. Die Probleme, die sich dann beim Verkappen ergaben, habe ich hier beschrieben -> http://www.ps-blnkd.de/Lehrling.pdf (Montage- und Meßautomat für Leistungstransistoren). Aus der zeitlichen Abfolge kann angenommen werden, daß die Erfurter Entwicklung im HFO weitergeführt werden sollte, aber dann infolge der technischen Probleme auf die Alternativlösung aus Ungarn mit der Serie ASZ1015-18 ausgewichen wurde.

Beim Vergleich mit normalen Ge-Transistoren der Serie GC/GFxxx ist zu beachten, daß bei den Leistungstransistoren das Chip (Die) auf der Kollektorseite befestigt ist, die Basis ringförmig und dann noch der Emitter in der Mitte einlegiert werden. Eine Technologie, die schon sehr an die spätere Planartechnologie bei Si-Transistoren erinnert. Bei den normalen Ge-Transistoren ist das anders, da wird das Ge-Chip (Die) als Basis auf ein senkrecht stehendes Befestigungsplättchen mit einem Loch in der Mitte gelötet. Danach werden von rechts und von links Indiumperlen unterschiedlicher Größe einlegiert. Die Kunst war dabei die Legierungsdauer nicht zu lang werden zu lassen, weil sich sonst Emitter- und Kollektorperle berührt haben und damit der Transistor unbrauchbar ist - andererseits aber mit Verkleinerung der Basisdicke die Stromverstärkung größer wird.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrecht!
PS
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582
08.12.2023, 10:01 Uhr
Richi



@P.S. <581>

Sehr gerne!

Vermutlich war es einfacher die Germaniumplättchen quadratisch zu schneiden.
Ich hätte allerdings keine Verschlechterung der Wärmeabfuhr erwartet. Die überstehenden Flächen werden vermutlich keinen Beitrag zur Transistorfunktion leisten, also nutzlos sein. Ohne diesen Stromfluss dürfte die Wärmeentwicklung darin aber auch irrelevant sein.
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583
09.12.2023, 06:04 Uhr
Richi



Da hätte ich noch eine Frage:

Irgendwoher hatte ich mal die Info, dass die Buchstaben U und V zum Beispiel beim V4001 oder beim V40098 für unterschiedliche Betriebstemperaturbereiche stehen.
Jetzt hat mich aber jemand kontaktiert und behauptet das wurde einfach so mal umgestellt und ich finde meine Quelle für die obige Behauptung nicht mehr.
Könnt ihr mir weiterhelfen? Handelt es sich um verschiedene Betriebstemperaturbereiche oder hat man dort einfach mal die Bezeichnungen geändert?
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584
09.12.2023, 09:58 Uhr
Germaniumröhre




Zitat:
Richi schrieb
Da hätte ich noch eine Frage:

Irgendwoher hatte ich mal die Info, dass die Buchstaben U und V zum Beispiel beim V4001 oder beim V40098 für unterschiedliche Betriebstemperaturbereiche stehen.
Jetzt hat mich aber jemand kontaktiert und behauptet das wurde einfach so mal umgestellt und ich finde meine Quelle für die obige Behauptung nicht mehr.
Könnt ihr mir weiterhelfen? Handelt es sich um verschiedene Betriebstemperaturbereiche oder hat man dort einfach mal die Bezeichnungen geändert?



Das hatte ich auch mal gehört oder gelesen, das die Chips alle die höheren Anforderungen erfüllen würden und deshalb einfach das V erhielten.
Die Quelle weiß ich aber auch nicht mehr.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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585
09.12.2023, 12:27 Uhr
Buebchen



@Germaniumröhre
Hallo Bernd,
Das habe ich auch gelesen, das die Umstellung von U nach V nach kurzer Produktionszeit wegen der Vergleichbaren Eigenschaften zu internationalen Typen verändert wurde. Ich glaube die Quelle war eine Schrift des Halbleitersymposiums oder und die RFE.
Wolfgang
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586
09.12.2023, 15:26 Uhr
Drahtlos



@Richi

Das DDR-Bezeichnungssystem und seine Entwicklung sind hier beschrieben (auf Englisch): https://en.wikipedia.org/wiki/Kombinat_Mikroelektronik_Erfurt#Semiconductor_designation

Was konkret die V4000-Serie betrifft, muss ich noch mal graben. Auf jeden Fall gab es anfangs U und V vom ZFTM Dresden:



Mit der Aufnahme der Massenproduktion in Erfurt (ca. 1983) wurde dann wegen des erweiterten Temperaturbereichs einheitlich V verwendet. Diese Bezeichnung bestand nach 1986 weiter (so wie alle bereits eingeführten Bezeichnungen), obwohl es nach TGL 38015 kein V mehr geben sollte.

Dieser Beitrag wurde am 09.12.2023 um 15:27 Uhr von Drahtlos editiert.
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587
09.12.2023, 15:55 Uhr
Drahtlos



Aus Information Applikation 12, S. 7:

"Es ist zu erwarten, dass ab 2. Halbjahr 1984 die CMOS-Logikschaltkreise U 4093 D, U 40098 D, U 4050 D und U 40511 D auch als V-Typen, d.h. für einen Einsatztemperaturbereich von -25C bis +85C angeboten werden."
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588
10.12.2023, 08:06 Uhr
Richi



Super, Danke!
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589
10.12.2023, 13:03 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr


Zitat:
Drahtlos schrieb
Diese Bezeichnung bestand nach 1986 weiter (so wie alle bereits eingeführten Bezeichnungen)...


Naja, es wurden auch schon Schaltkreise umbenannt, die nur nach "neuem Werksstandard" gefertigt wurden. D.h. der Fertigungsprozess hat sich geändert, die Datenblätter sind gleich geblieben.
Bsp:
U832C --> U8032C
U130X --> U1301XS

MfG

Dieser Beitrag wurde am 10.12.2023 um 13:06 Uhr von kaiOr editiert.
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590
21.12.2023, 21:30 Uhr
Richi



Ich habe den U1525FC007 aus dem A5105 nicht vergessen. Der Baustein hat allerdings auch einiges an Aufwand erzeugt. Das sieht man alleine schon daran, dass die Dokumentation auf drei Teile aufgeteilt sein wird.

Hier geht es nun los mit dem Teil 1:

https://www.richis-lab.de/logic27.htm
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591
22.12.2023, 08:31 Uhr
Enrico
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Klasse!
Hoffentlich lassen sich dann wirklich die Interna rausfinden.
--
MFG
Enrico
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592
22.12.2023, 08:33 Uhr
Richi




Zitat:
Enrico schrieb
Klasse!
Hoffentlich lassen sich dann wirklich die Interna rausfinden.



Soviel sei bereits verraten: Ja, das hat funktioniert!
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593
22.12.2023, 08:37 Uhr
Enrico
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Genau passend zu Weihnachten, und für den nächsten Kalender.
--
MFG
Enrico
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594
22.12.2023, 08:51 Uhr
Bert




Zitat:
Richi schrieb
Ich habe den U1525FC007 aus dem A5105 nicht vergessen.


Großartig!
Und die Logik sitzt nur in den waagerechten Streifen?
Da geht ja die meiste Fläche für die Verbindungen drauf.


Zitat:
Richi schrieb
Soviel sei bereits verraten: Ja, das hat funktioniert!


Das ist ja eine richtige Fleißarbeit!
Läßt sich das mit KI-Unterstützung abkürzen?

Viele Grüße,
Bert
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595
22.12.2023, 08:57 Uhr
Richi




Zitat:
Bert schrieb

Zitat:
Richi schrieb
Ich habe den U1525FC007 aus dem A5105 nicht vergessen.


Großartig!
Und die Logik sitzt nur in den waagerechten Streifen?
Da geht ja die meiste Fläche für die Verbindungen drauf.



Genau so ist es. Das ist das Schicksal solcher Techniken. Bei Gatearrays ist es noch schlimmer, dort braucht man lokal einige Verbindungen, um überhaupt das gewünschte Gatter darzustellen. Dafür kann man solche Schaltungen schnell entwickeln. Ein komplett frei entwickelter ASIC braucht viel mehr Entwicklungszeit u.a. auch für die Fehlersuche.

Heute nutzt man mehr Metalllagen, da kann man die Leitungen auch über den Logikzeilen verlegen und spart so einiges an Fläche. Dafür hat man wieder mehr anwendungsspezifische Lagen.



Zitat:
Bert schrieb

Zitat:
Richi schrieb
Soviel sei bereits verraten: Ja, das hat funktioniert!


Das ist ja eine richtige Fleißarbeit!
Läßt sich das mit KI-Unterstützung abkürzen?

Viele Grüße,
Bert



Ich verrate nochmal eine Kleinigkeit, es sind exakt 1001 Gatter...
Ja es war Fleißarbeit die letzten Wochen.
KI-Unterstützung könnte da viel bringen, absolut. Leider fehlt mir dazu der Zugang und das Hintergrundwissen.
Bei diesem Integrationsgrad war es Fleißarbeit aber durchaus noch machbar. Modernere Schaltkreise möchte ich so nicht analyiseren.

Viele Grüße,

Richard

Dieser Beitrag wurde am 22.12.2023 um 08:58 Uhr von Richi editiert.
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596
22.12.2023, 10:44 Uhr
Bert




Zitat:
Richi schrieb
Ich verrate nochmal eine Kleinigkeit, es sind exakt 1001 Gatter...


Ist denn das Ergebnis in einer Form, die es erlaubt, das Ganze in VHDL o.ä. nachzubilden?
Das wäre m.E. ein erster Schritt um so einen BIC nicht nur im Emulator zu haben.


Zitat:

KI-Unterstützung könnte da viel bringen, absolut. Leider fehlt mir dazu der Zugang und das Hintergrundwissen.


Dito.

Viele Grüße,
Bert
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597
22.12.2023, 16:59 Uhr
P.S.



@Richi <590>
Da hast Du uns je eine besondere Weihnachtsüberraschung bereitet! -
Vielen, vielen Dank für Deine akribische Arbeit. Es sind neben den ausführlichen Erklärungen auch so viele wunderschöne Bilder dabei. Das ergänzt alles meine bisherigen Scans zur HL-Technologie und Festkörperelektronik.

Kennst Du das Buch "CMOS Gate Array Technik" von Fischer, Gieseler und Sorst, erschienen 1990 im Verlag Technik GmbH (!) Berlin? - Auf 175 Seiten wird dort dargestellt, wie man mit solche Technik umgeht und dabei die Wirtschaftlichkeit nicht aus den Augen verliert.
Falls von Interesse könnte ich hier mal das Ihvz und die Literaturquellen posten ...

Allen RTlern und vor allem Dir, lieber Richard die besten Wünsche für angenehm-schöne Fettage und allee Gute für's neue Jahr!

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrecht!
PS
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598
22.12.2023, 20:29 Uhr
Richi



@Bert:
Die Schaltungslogik findet sich schließlich in einem KiCad-Schaltplan. Natürlich sind dort keine Transistoren abgebildet. Ich habe eine kleine Bibliothek mit Logik-Gattern erstellt.
VHDL und Co sind nicht mein Spezialgebiet, aber meines Erachtens sollte die Dokumentation als Grundlage für einen Nachbau ausreichend sein.

@P.S.:
Schön zu hören, dass dich die Dokumentation freut! Ich hatte bzw. habe auch viel Spaß daran. Der ASIC ist ein schönes Beispiel, wie man solche Schaltungen extrahieren kann. Investiert man mehr Geld, Zeit und Technik funktioniert das heute noch sehr ähnlich.
"CMOS Gate Array Technik" sagt mir nichts. Das Inhaltsverzeichnis wäre auf jeden Fall interessant. Vielleicht gönne ich mir noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk.

Ich wünsche dir und allen Mitlesern auch schon mal ein paar schöne Tage und ein gutes neues Jahr!

Dieser Beitrag wurde am 22.12.2023 um 20:30 Uhr von Richi editiert.
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599
23.12.2023, 05:32 Uhr
Richi



So, bevor es richtig weitergeht, habe ich noch ein kleines Update eingespielt:

Masse ist auf den Bilder jetzt unten und Vdd ist oben, das lässt sich doch deutlich leichter verstehen.

Außerdem habe ich ein Bild zum Vergleich des Layouts mit dem CSGT2/N-Standard eingefügt.

https://www.richis-lab.de/logic27.htm
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