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Robotrontechnik-Forum » Veranstaltungen / Termine » TV-Doku "Auferstanden aus Platinen" » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
17.09.2019, 20:12 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Es gibt eine neue TV-Doku über die Heimcomputerszene in der DDR, über Leute, die - vor allem in Ostberlin - am C64 und KC 85 - Spiele entwickelten:

Man konnte sie schon auf der Gamescom sehen. Erstmals ausgestrahlt wird sie am Sonnabend, 21. September 2019, um 19.20 Uhr auf 3sat. Sicher ist sie dann in der Mediathek.

https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/190921-platinen-deutschedebatten-104.html
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001
20.09.2019, 04:10 Uhr
Crawler

Avatar von Crawler

Die Ankündigung finde ich ja äußerst klischeehaft. Werde mir die Sendung dennoch mal anschauen. Es sollen doch bekannte Protagonisten zu sehen sein.
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002
21.09.2019, 20:38 Uhr
ralle



https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/190921-platinen-deutschedebatten-104.html
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

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003
22.09.2019, 06:38 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Kann man hier bequem herunterladen:

https://mediathekviewweb.de/#query=platinen
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004
22.09.2019, 09:06 Uhr
ralle



Ging auch direkt über die Mediathek. Man muss nur den Fuchs richtig erweitern. Ich habe es mir gestern Offline angesehen. Das war richtig interessant.

Man müsste einige der Leute zum KC-CLUB Treffen einladen.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

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005
22.09.2019, 11:39 Uhr
ingotron



Hab mir den Film auch angesehen. Ein Teil an Sympathie, den er bei mir gewonnen hatte, wurde durch die Fensterstürze am Ende wieder kaputt gemacht.

Gruß Ingo.
--
Man darf die Menschen nicht mit ihren Engsten alleinlassen. (Zitat: Peter Glaser)
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006
22.09.2019, 19:28 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Die Möglichkeiten einen C64 zu erwerben, hatte ich nicht, weder über den Intershop noch als Gebrauchtware.
Den Aufbau eines Z9001 gab die Familienkasse her. Die Kreativität durch den Eigenbau ist mit den Programmierarbeiten in den Jugendclubs gleichzusetzen.

Mich stört an dem Film, daß bis auf kurze Z1013- und KC85/3-Sequenzen alles auf dem C64 läuft. Das war nicht der Standard!

Nachtrag:
An den vielen Zuschriften von Leuten, die nicht hier im Forum aktiv sind, ahne ich den großen Kreis von Leuten, die sich in der DDR mit den im Handel zur Verfügung stehenden DDR-Rechnern heute noch oder wieder beschäftigen. Die Szene ist größer als viele vermuten.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.

Dieser Beitrag wurde am 22.09.2019 um 19:31 Uhr von robbi editiert.
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007
22.09.2019, 21:45 Uhr
ic-box24




Zitat:
robbi schrieb
Mich stört an dem Film, daß bis auf kurze Z1013- und KC85/3-Sequenzen alles auf dem C64 läuft. Das war nicht der Standard!



Kann man das so verallgemeinern ?
In meinem persönlichen Umfeld gab es mehrere C64-Besitzer, mich eingeschlossen.
Einen Schneider-CPC und keinen einzigen KC85.
Der einzige private DDR-Rechner, der mir bis zur Wende untergekommen ist, war mein eigener Z1013. Mal abgesehen von den Rechnern im Computerkabinett der Berufsschule...alles KC85/3.

VG
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008
22.09.2019, 21:52 Uhr
ggrohmann



Ich habe den Film aufgenommen. Habe ihn mir auch einmal angesehen, ein zweites Mal werde ich das eher nicht tun. Irgendwie war der Stil doch etwas sehr gewöhnungsbedürftig.

Ja, der C64 war doch recht verbreitet. Wenn jemand in meiner Bekanntschaft einen West-Computer hatte, dann war es der Brotkasten, fast immer mit Datasette.

Lustig fand ich, daß die einen SKR 700 am KC benutzt haben. Sowas hab ich nirgends gesehen, irgendwer hat auch immer wieder davon abgeraten und meist fand man einen Geracord vor, für den BIC hatten wir aber auch einen LCR. Ich habe aber auch immer wieder meinen KR660 erfolgreich benutzt.

Die Programmierer von "Jungle" müssen wirklich gut gewesen sein. Ansonsten kam mir nur noch ein Name bekannt vor.
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009
22.09.2019, 21:57 Uhr
ingotron



In meinem Umfeld gab es eine Reihe von Leuten, die ZX Spectrum- Nachbauten hatten (mich eingeschlossen) oder die diesen auf Z80 basierenden Computer im Original hatten (später auch mich eingeschlossen) - im A&V war er auch nicht selten zu sehen. Selbst einen Basic-Kurs für den ZX Spectrum auf Kassetten gab es im Buchhandel. Insofern hätte auch er erwähnt werden können.

Gruß Ingo.
--
Man darf die Menschen nicht mit ihren Engsten alleinlassen. (Zitat: Peter Glaser)
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010
23.09.2019, 09:23 Uhr
P.S.



@René Meyer <003>
Danke für den direkten Link. So konnte ich das Video runterladen, weil mein MediathekViewer seit einiger Zeit streikt (das dazu notwendige neueste Java läuft auf meinem WinXP nicht mehr).

Der Film an sich ist mir viel zu C64-lastig. M.E. ist die C64-Szene bei weitem nicht so ausgeprägt gewesen, wie die der vielfältigen Computer auf Z80-Basis (wozu z.B. auch der Atari gehört ?).

Hatten wir nicht schon mal so ein Machwerk? ->
http://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=10564

Interessant in diesem Zusammenhang sind auch die Beiträge:
http://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=7063 und
http://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=2828.

Alles was ich dort geschrieben habe, brauche ich nicht nochmal zu wiederholen ...

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS

Dieser Beitrag wurde am 23.09.2019 um 10:28 Uhr von P.S. editiert.
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011
23.09.2019, 10:28 Uhr
Perser

Avatar von Perser

im Zusammenhang mit dem Titel der Sendung würde ich sagen Thema verfehlt.
In der DDR war es doch eher üblich die Leiterplatten eher selbst zu malen und zu äzen
vieleicht gab es auch fertige Leiterplatten aber die musste man noch selbst bohren na ja und dann das ganze zu einem Computer fertig bauen, ich kannte keinen mit einem Westcomputer.
Deshalb würde ich sagen "auferstanden aus Platienen" entspricht eher dem Eigenbau, was ich auch erwartet hatte.

Viele Grüße
Perser
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012
23.09.2019, 17:36 Uhr
ralle



@PS, also bei mir geht's. Allerdings ist mein. Aktuelles Windows ein Ein 98. Rest hat Linux.

Naja, immerhin wurde der rege schwarzhandel erzählt. Letztlich waren auch die Preise jenseits von gut und böse. Ein U880 war nicht Billig. Und das im Industrieladen des VEB Elektronik Gera. In der Leipziger Straße, gegenüber vom metropol.
--
Gruß Ralle

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013
23.09.2019, 20:47 Uhr
u.nickel



Und was hat das Ganze nun mit "Auferstanden aus Platinen" zu tun?
Ich hatte mir eigentlich eine halbwegs realistische Darstellung der diesbezüglichen damaligen DDR-Duchschnittsverhältnisse versprochen. Eben mit Platinenselbstbau etc. in Arbeitsgemeinschaften und div. Computerclubs. Wo also auch mal dargestellt wird, was mit den wenigen Mitteln, die zur Verfügung standen, geleistet wurde. Stattdessen war es eben nur eine nostalgisch-romantische Selbstdarstellung einer West-Computer-privilegierten Szene, insbesondere eines damaligen Mustercomputerclubs aus Berlin.
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014
24.09.2019, 02:04 Uhr
meierbyKC



Also ich war zur Wende unter 30. Und nicht in der IT beschäftigt. In meinem Umfeld hat mich jeder bemitleidet als ich mir für knapp 4000DDR-M einen KC85/4 gekauft hat. Sowas hatte niemand, alle hatten C64. Und das in Dresden, im Tal der Ahn...
In Berlin kann ich mir das noch mehr vorstellen.
Wieviel KCs wurden vor der Wende privat gekauft? Viele im Vergleich zum C64 und Co. warens woll eher nicht....
Titel Bullshit, Thema gut. Ich habe das auch so erlebt..
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015
24.09.2019, 04:33 Uhr
Enrico
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KC85/4 für 2150 Mark, nach der ersten Preisreduzierung.
Die HO-Quittung habe ich auch immer noch, aber die
org. Kartons hatte ich weggeschmissen.
--
MFG
Enrico
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016
24.09.2019, 08:19 Uhr
ralle



80 DM West nach der Wende. Alle hatten schon einen PC.
--
Gruß Ralle

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017
24.09.2019, 08:27 Uhr
Zwangsrentner



Bin etwas daneben.
Der Beitrag hat mich leicht enttäuscht, es klingt als häts nur einen Club gegeben.
--
I'm just a truckle, but I don't like to truckle >TIMOTHY TRUCKLE<

Dieser Beitrag wurde am 24.09.2019 um 08:32 Uhr von Zwangsrentner editiert.
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018
24.09.2019, 12:13 Uhr
ralle



Naja, wenn es dem MfS geholfen hat. Zu DDR-Zeiten hatte ich nur zu Messen kontakt zu Computern.
--
Gruß Ralle

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019
24.09.2019, 12:46 Uhr
Enrico
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Meine Schwester musste unbedingt selber noch eine kaufen.
Das war noch nicht NACH der Wende mit DM, sondern kurz davor.
Da waren es noch 900 M.
--
MFG
Enrico
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020
24.09.2019, 13:03 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Für mich war das ganze auch unter "Thema verfehlt" , denn auch in meinen Umkreis gab es keinen einzigen C64 o.ä.
Mit Platinen war da auch nichts. Interessanter wäre es gewesen, wenn es auch um die Selbstbau Computer (AC1, BCS3, Z1013, JU+TE usw) gegangen wäre.
Nach meiner Sicht war's nur eine Werbung für die Spezis der Softwarebude.

Gruß Jörg
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021
24.09.2019, 20:05 Uhr
Egon



Ich habs auch angeschaut, Aber nur um zu sehen ob auch was großes erwähnt wird. Wurde dann ja auch aber leider falsch. Der EC1035 war kein Russe sondern ein Bulgare.
Ich glaube ich habe es schon mal früher erzählt, es wurden im Stammbetrieb Kraftwerk Jänschwalde so ca. 1986 zwei C64 beschafft um für die Kombinatsleitung die Produktionsdaten
farbig auf Colortron 4000 Teilen zu präsentieren. Uns Technikern hat das Spielzeug nicht weiter interessiert, aber unsere Programmierer hatten wohl innerhalb von ein paar Tagen
ein ansehnlichen Endprodukt zusammengetackert, life und in Farbe.

Grüße Egon

Dieser Beitrag wurde am 24.09.2019 um 20:06 Uhr von Egon editiert.
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022
28.09.2019, 21:18 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

ich habe etwas gewartet bevor ich mich äußere.
Meine Analysen ergaben:

1. Thema verfehlt, da die Breite der in der DDR genutzten/gebauten
Computer nicht annähern gezeigt wurde. Auch lassen sich Mängel am
journalistische Handwerk nachweisen. Der Autor ist nicht in der
Lage die durch Suchmaschinen erkannten Quellen zu analysieren und
in seinen Beitrag sinnvoll einzubauen. Ein Besuch in der Deutschen
Bücherei in Leipzig mit ihrem reichhaltigen Fundus, ist auch nicht
erkennbar.

2. Die „Novemberstimmung der Häuserzeilen“: welchen Nutzen für die
Dramaturgie seines Beitrages soll das darstellen, außer einer
Sendezeitvergeudung! In dieser Zeit wäre es sinnvoller gewesen die
verschiedenen Computer kurz vorzustellen.

Ich war 5 Jahre im Exil in Bayern – eine solche Novemberstimmung
kann man in einigen Bayrischen Städten auch heute noch ohne
Probleme aufnehmen.

3. Warum hat es der Autor nicht geschafft sich einen Überblick über die DDR-Szene zu verschaffen?
Woran ist er gescheitert? Waren die Vorgaben des Auftraggebers zu
unpräzise? Ging es gar nicht um die Wahrheit, sondern wie im
Fall KKW Stendal/Fernsehkombinat, um eine vorgefertigte Meinung?

Aber der Journalist ist mit seinem schlechten Beitrag nicht alleine:

http://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=12547
wo eine kritische Betrachtung zu:
http://www.golem.de/news/rechner-aus-der-ddr-die-verklaerung-der-kleincomputer-1508-115007.htm
stattfand

oder TV-Beitrag „Lauschangriff aus Dessau“, in dem einige Lügen verbreitet werden.


Es ist bemerkenswert das immer wieder aus den
„Verbrauchten Bundesländer“; gesteuerte Beiträge zur DDR-Geschichte
kolossale Fehler enthalten. Wann zeigen diese Journalisten
dass sie ihr Handwerk gelernt haben und auch richtig anwenden können.

mfg ralph
Meine satirische Ader:
In diesem Fernsehbeitrag war eindeutig zu wenig MfS. Warum wurde
nichts über das Treiben von IM „Tastatur“ und
IM „Monitor“ berichtet.
Und der OibE „Bustreiber“ wurde schlicht vergessen.
Und wie hieß doch noch gleich der operative Vorgang? Richtig: „Z80“
das war ja der clone vom U880.
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
http://www.ycdt.de/kkw-stendal

Dieser Beitrag wurde am 28.09.2019 um 21:25 Uhr von rm2 editiert.
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023
28.09.2019, 23:44 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Das war keine Reportage eines "Wessis" über die ganze Breite der Computerwelt in der DDR, in die er sich oberflächlich eingearbeitet hat. Das war ein persönlicher Bericht eines "Ossis", der die Zeit miterlebte und Teil der Computerszene in der DDR war. Er musste nichts recherchieren, weil er seine eigene Geschichte und die seiner Freunde erzählt. Alle, die in dem Film zu Wort kommen, waren dabei. Und um diese Leute geht es in dem Film; nicht um die Computer. Es geht auch nicht um die ganze DDR und um alle Erfahrungen. Es geht nur um diese kleine Gruppe in Berlin:

Die Dokumentation „Auferstanden aus Platinen“ erzählt die Geschichte einer Gruppe computerbegeisterter Jugendlicher im Ostberlin der späten 80er Jahre. Ihre Geschichte ist zugleich eine Geschichte über die Anfänge der digitalen Revolution.

Der Autor erzählt seine Geschichte, nicht Eure.
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024
29.09.2019, 08:11 Uhr
thommy_berlin



Guten Morgen,

auch ich habe mir das "Filmchen" über die Mediathek auf die Festplatte geholt.

Bei allem Respekt zur Meinung des Beitrages in #023 erschliesst sich mir der Sinn des Titels nicht.

Es sind sicher von den Herren unter damaligen Bedingungen Leistungen vollbracht worden.

Aber doch bitteschön nur mit gekauften Fertigprodukten. Für die Platinen hat sich doch keiner interessiert. Also kann ich nur zustimmen: "Thema verfehlt" oder falscher Titel zum Inhalt des Filmes.

Freundlichst

Thomas
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025
29.09.2019, 09:20 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

bei 3sat kann man zum Inhalt lesen:



Zitat:

https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/190921-platinen-deutschedebatten-104.html


Während im Westen Mitte der 80er Jahre die Jugend sehnsüchtig
auf die neuen technischen Errungenschaften aus dem Silikon
Valley blickte, war die DDR vom Computerzeitalter noch
meilenweit entfernt. Jugendliche, die dort bereits Klein-
und Heimcomputer hatten, benutzten sie allein zum Spielen.

Doch für einige der Heranwachsenden war der Computer bereits
mehr: Ein Werkzeug mit unendlichen Möglichkeiten, die
es zu verstehen und zu gestalten galt. Während ihre
Altersgenossen nach Mädchen Ausschau hielten ...

Die Bastler von damals sind heute über 40.




Wird das etwa mit den aus den Fenstern geworfenen Fernsehern umgesetzt?
Wo sind die Bastler, wenn nur gekaufte westliche Geräte den Schwerpunkt bilden?
Oder habe ich im Filmbeitrag was übersehen?



Zitat:
René Meyer schrieb
... Es geht nur um diese kleine Gruppe in Berlin ...
... Der Autor erzählt seine Geschichte ...



Wenn es nur darum ging, sollte der Filmtitel das nicht widerspiegeln?




mfg ralph
--
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Dieser Beitrag wurde am 29.09.2019 um 09:21 Uhr von rm2 editiert.
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026
29.09.2019, 09:37 Uhr
Zwangsrentner



Wie sagte mein Lehrer immer:
Thema verfehlt - Setzen - 5
oder wenn er besser drauf war
Thema verfehlt - Setzen - wiederholen
grüsse aussem harz
--
I'm just a truckle, but I don't like to truckle >TIMOTHY TRUCKLE<
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027
29.09.2019, 11:47 Uhr
René Meyer

Avatar von René Meyer

Der Titel wurde so gewählt, weil es bereits ein gleichnamiges Buch zum Thema gibt; ein Wortspiel, das der Autor putzig fand.

Jeder hat eben seine eigenen Erfahrungen gemacht. Manche hatten Westcomputer, manche - wie ich - waren am KC in öffentlichen Kabinetten, für manche war der PC 1715 im Betrieb der erste Computer und andere löteten mit dem Z 1013 oder anderen Selbstbau-Rechnern.
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028
01.10.2019, 10:33 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Ich find es nicht fair, wie auf der Doku herumgehauen wird, also von wegen 'Thema verfehlt'. Ich hab die Epoche selber erlebt und kann bescheinigen: das Berichtete ist nahe an meinem Erleben. Und ich fand es gut gemacht - hat sicher auch viel Mühe gemacht die ganzen Pixel-Animationen zu erstellen und in die Real-Filme einzusynchronisieren.

Das Wortspiel 'Auferstanden aus Platinen' verstehe ich ganz gut - das hätte glattweg von mir sein können
Ich weiß es gibt hier Leute die ihre Hobbykollegen in 'Hardies' und 'Softies' einteilen, also solche die lieber zum Lötkolben greifen und solche die eben 'nur' programmieren,

Denkt mal über das 'nur' nach. Von der Lötfraktion hab ich im Lauf der Jahre immer mal wieder eine gewisse Überheblichkeit gegenüber den 'Softies' wahrgenommen. Umgekehrt eigentlich nie.
--
Ich möchte im Schlaf sterben, so wie mein Opa.
Nicht schreiend und kreischend wie sein Beifahrer.
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029
01.10.2019, 13:11 Uhr
ROBOTROONIE



Mir hat es auch zum größeren Teil gefallen.
Gerade die Animationen fand ich sehr zum Thema passend.
Und es wurden ja auch ein paar Leute aus dem Südern der Republik interviewt - die auch eben nicht über die Hardwarebasis wie die Berliner verfügten.

Schlimmer fand ich die Kritik an dem anderen, oben verlinkten TV-Beitrag. Es handelt sich um eine Reihe über Computerspiele. Das genau das dann Thema ist (und nicht Dec-Clones der DDR oder Schwierigkeiten bei der Entwicklung von Schaltkreisen) wird dem Filmchen zum Vorwurf gemacht.
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030
01.10.2019, 18:05 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

das stand bei 3sat als Überschrift:
Auferstanden aus Platinen - Die Heimcomputerszene in der DDR

und das hat der Beitrag eindeutig nicht gebracht! Sondern:
C64 in einem DDR-Computerclub - was wurde aus den Enthusiasten
von damals

Dann würde Titel und Inhalt zueinander passen.


und das:
Jugendliche, die dort bereits Klein-
und Heimcomputer hatten, benutzten sie allein zum Spielen

ist eindeutig die Unwahrheit - als eine Lüge.


mfg Ralph
--
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031
01.10.2019, 19:22 Uhr
robbi
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Avatar von robbi


Zitat:
Ich weiß es gibt hier Leute die ihre Hobbykollegen in 'Hardies' und 'Softies' einteilen, also solche die lieber zum Lötkolben greifen und solche die eben 'nur' programmieren,



Zu dieser Rubrik gehöre ich eher nicht, aber meine Erfahrung bis heute ist genau das Gegenteil. Die Programmierer hinterließen fast immer eine Kratzspur von der Nase an der Zimmerdecke.
Auf Wünsche, um zum Beispiel gewisse Eigenschaften der Hardware auszuschöpfen, wurde ignorierend reagiert. Bis heute...

Das war auch in dem Film so. Die Hardware - ein fertiger C64 aus dem Westen - war eigentlich Nebensache. Nur die Programmierer waren die tollsten und besten Leute.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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032
11.10.2019, 20:23 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

hier der Anfang der Reportage:



und 2. Bild:



da steht eindeutig nichts von
Es geht nur um diese kleine Gruppe in Berlin ...
... Der Autor erzählt seine Geschichte ...



mfg Ralph
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Dieser Beitrag wurde am 11.10.2019 um 20:23 Uhr von rm2 editiert.
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033
07.11.2019, 12:37 Uhr
Yogi64



Man kann ja nun denken drüber wie man möchte, ick fand die Doku jut, vor allem mit ner Tüte Humor bestückt. Man sollte auch nicht alles so eng sehen.

Und in der Tat gab es halt schon viele Freaks, die sich wie auch immer und welchen Quellen ne ZX81, Commodere beschafft, weiß nicht wie und was, hatten.

Ick gehöre auch zur Generation, mit geiziger Verwandtschaft, dafür nix überhatten, und für Ostmark zu teuer.

So what, dafür war ick berufsbedingt privilegiert, schon rel. lange vor der Wende, mich an den ersten PC's, wie PC1715, A7110/7150/EC1834 zu üben, mal von ESER-Großrechner janz zu schweigen...

So und nun könnt ihr über mich herfallen

VG

PS: Den einen Kollegen vom Signallabor in Berlin kenn ick, bin da auch ab und wann vor Ort
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)
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