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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » LC-80 reloaded - Platinenlayout für Neuauflage » Themenansicht

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000
16.10.2014, 15:15 Uhr
KK

Avatar von KK

Z-80 Retrocomputer scheinen momentan recht beliebt zu sein, im µC-Net gibt es jedenfalls schon mehrere Threads dazu. Jedoch ist der Aufbau mittels Fädeltechnik nicht jedermanns Sache und die Erstellung eines PCB-Layouts auch nicht. In diesem Zusammenhang rief sich mir ins Gedächtnis, daß ich stolzer (und wahrscheinlich einziger) Besitzer einer unbestückten! LC-80 Platine bin. Die hatte ich Anfang der 90er aus einer Schrottkiste gezogen und wollte sie eigentlich mit den in der Bastelkiste noch vorhandenen Beständen an U880 & Co verheiraten. Wegen Zeitmangel, Interessenverschiebung etc. wurde aber nichts daraus. Da inzwischen so neumodischer Kram wie Layout-Software und PCB-Fertiger viel Arbeit abnehmen, dachte ich mir, warum nicht den LC-80 nachbauen, der doch für verständnissuchende Retrofreunde geradezu ideal aufgebaut ist?
Also nahm ich den historischen Kampfauftrag an und hacke seit Wochen (nebenbei) die LC-80-Platine in Sprintlayout rein. Heute wurde die Alpha-Version der Leiterseite fertig und es stellen sich ein paar Fragen. Zuerst natürlich, interessiert das überhaupt irgendjemand? Falls ja, welche Modifikationen wären sinnvoll?
Es handelt sich bei der Platine um die Exportversion LC-80e, wie hier beschrieben:

http://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/lc80:20_lc80e

Das Rastermaß ist bis auf wenige Ausnahmen, z.B. die VQE23, bereits serienmäßig zöllig. Die Platinenanschlüsse für den CPU- und User-Bus habe ich ebenfalls auf 2,54mm umdesignt, da entprechende Stecker besser verfügbar sind. Anstelle der originalen DDR-Steckverbinder passen ohne Änderung normale Stiftleisten bzw. Wannenstecker.
Wozu ich noch keinen Plan habe, ist die Tastatur. Einen SR-1 aus der Bucht schlachten? Eigentlich Frevel. Billigen Westrechner modifizieren? Andere Ideen?
Was sonst noch?:
- Ausführung Stromversorgungsbuchse. Hohlstecker, Klemmanschluß, anderes?
- Tape-Anschluß. DIN-Buchse beibehalten? Durch 2x Cinch ersetzen?
- Buzzer. Hörkapsel ersetzen durch hochohmigen Lautsprecher oder Piezo?
- LED-Anzeige. VQE23 beibehalten oder Ersatztyp? (gibts überhaupt was kompatibles?)
- sonstige Anregungen/Vorschläge?

Die Fertigung beim PCB-Spezialisten würde wohl bei Abnahme von 10 Stück oder mehr um die 30EUR kosten. Nicht ganz billig, aber immerhin viel Zeit und Nerven gespart. Also wenn das Thema jemandem nahegeht, Senf dazu geben ist erwünscht.
Ach ja, hier ein Beweisfoto:

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001
16.10.2014, 17:06 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Löblich, aber es wird wohl nicht so einfach mit dem Nachbau.

Für die Tastatur einen Taschenrechner opfern wäre die einfachste Lösung (und es gibt noch genug SR1 im Verhältnis zu LC80-Nachbauten), allerdings müsste auch hier eine neue Leiterplatte dafür gefertigt werden (incl. Goldbeschichtung für die Kontakte). Es gibt noch mind. 1 Exemplar einer unverbauten LC-80-Tastatur. Vielleicht kann der Besitzer die auseinander nehmen und Bilder schicken. Aber es bleibt trotzdem noch einiges an Umbauarbeiten, incl. neuer Gehäusebeschriftung.

Mit der Änderung auf modernere Steckverbinder bewegst Du Dich vom Original weg. Da könnte man gleich überlegen, ob man nicht das Netzteil wegrationalisiert und ein USB-Netzteil nimmt. Dann könnte man auch die Tasten direkt auf der Platine unterbringen. Und einen kleineren Lautsprecher.

Und statt Kassettenrekorderanschluss ein VDIP / USB-Stick zum Speichern?
--
VolkerP

http://homecomputer-ddr.de.vu
http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)

Dieser Beitrag wurde am 16.10.2014 um 17:07 Uhr von volkerp editiert.
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002
16.10.2014, 17:45 Uhr
Mobby5



Ich melde mich schon mal für ein Exemplar an.

Ich würde als Hörkapselersatz einen kleinen Lautsprecher bevorzugen. Anzeige und Tastatur sollten wegen der Bauteilebeschaffung schon aktuelle Bauteile sein. Bei den Steckverbindern könnten doch meiner Meinung nach auch aktuelle Verbinder eingesetzt werden. Es ist doch bestimmt kaum was an Peripherie im Umlauf oder irre ich.

Ja VDIP wäre auch nicht schlecht. Könnte der aber nicht zusätzlich zum Tape-Anschluss realisert werden?
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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003
16.10.2014, 18:16 Uhr
ManfredB



Hallo.

Ich hätte auch Interesse.

Allerdings hat der LC80e nach dem Link in 1 ein etwas geändertes Betriebssystem. Es wäre meiner Meinung nach schon wichtig zu wissen, ob die Literatur für den LC80 genutzt werden kann, oder ob es wesentliche Abweichungen gibt. Für mich wäre es ein Einstieg in die Z80 Programmierung und dann sollten die Beispiele aus dem Handbuch schon funktionieren.

Gruß
Manfred
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004
16.10.2014, 18:21 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich wäre auch interessiert, würde so Was gerne meinem Sohn (9 Jahre) vorwerfen zum Lernen.
Dabei wäre ich für leicht beschaffbare Steckverbinder und eine andere Tastatur. Als Steckverbinder tun es auch Pfostenleisten, evtl. in der Ausführung als Wanne vollkommen.
Ich werde auch zum Teufel nochmal keinen SR1 schlachten. Die Anzeigen lassen sich sicher auftreiben, aber auch hier würde ich 08/15 vor ziehen. Netzteil kann gerne was Externes sein, Wandwarzen liegen hier genug rum.

Mir liegt hier also nicht an einer 100%igen Kopie, aber Softwarekompatibel sollte die Sache schon sein, damit das Handbuch abarbeitbar ist. Ich denke auch, das man µc.net noch mit ran holen sollte um die Stückzahlen durch eventuell zusätzliche Interessenten anzuheben damit die Platinen preiswerter werden.
Ich denke schon das sich der Eine oder Andere da noch dafür erwärmen könnte.

Gruß,

Holm
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Dieser Beitrag wurde am 16.10.2014 um 18:23 Uhr von holm editiert.
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005
16.10.2014, 19:48 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Mit einer anderen Tastatur bin ich auch an einem Nachbau interessiert, denn ein SR-1 soll dafür nicht geschlachtet werden.

Gruß Jörg
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006
16.10.2014, 20:19 Uhr
u808



Wenn der LC80 letztendlich nicht zu sehr verunstaltet wird, bin ich auch mit einer Platine dabei.

Für eine SR1 Schlachtung bin ich auch nicht.
Evtl. ließe sich eine Subplatine mit Digitastern realisieren.
RAM-Pufferung wäre schön.

Viele Grüße
Sven
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007
16.10.2014, 20:41 Uhr
ggrohmann



Also anderthalb SR1 zum schlachten habe ich übrig. Einer komplett mit ziemlich mieser Rückwand, einer ohne Rückwand, Ösen oben zum einhängen der Rcükwand abgebrochen und mit defektem Display.

Will die wer für umme haben? Ich habe darüber hinaus noch einen kompletten und funktionierenden, den behalte ich aber erstmal noch.

Guido
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008
17.10.2014, 00:29 Uhr
hgxl64



KK schrieb
... interessiert das überhaupt irgendjemand?

<Hand heb>

Wobei .. noch lieber wäre mir ein Poly-880

> Das Rastermaß ist bis auf wenige Ausnahmen, z.B. die VQE23, bereits serienmäßig zöllig.
> Die Platinenanschlüsse für den CPU- und User-Bus habe ich ebenfalls auf 2,54mm umdesignt

[x] dagegen

Ich hätte noch Original Steckverbinder die ich gerne verwenden würde. OK, damit stehe ich wohl ziemlich allein da

> Wozu ich noch keinen Plan habe, ist die Tastatur. Einen SR-1 aus der Bucht schlachten?
> Eigentlich Frevel. Billigen Westrechner modifizieren? Andere Ideen?

Das ist doch eine rein passive Matrix, oder? Dann mit Knackfrosch-Tastern auf eine extra Platine.

> Was sonst noch?:
> - Ausführung Stromversorgungsbuchse. Hohlstecker, Klemmanschluß, anderes?

Hohlstecker find ich ok.

> - Tape-Anschluß. DIN-Buchse beibehalten? Durch 2x Cinch ersetzen?

Würde ich DIN lassen. Adapter gibts ja und DIN ist tendenziell kleiner. Die Frage ist auch, ob das überhaupt noch jemand braucht. Am ehesten wohl mit einem PC/Soundkarte am andere Ende des Kabels? Der B861 im Tape-Eingang ist auch nicht handelsüblich. Da müßte ein aktueller 5V-tauglicher OPV reindesignt werden.

> - Buzzer. Hörkapsel ersetzen durch hochohmigen Lautsprecher oder Piezo?

Hmm. Am besten einen kleinen Lautsprecher. Die Hörkapsel war schon ein Kompromiß. Piezo klingt noch schlechter.

> - LED-Anzeige. VQE23 beibehalten oder Ersatztyp? (gibts überhaupt was kompatibles?)

Ich würde auch hier lieber das Original bestücken. Wenn Ersatz, dann sollte es ein Typ mit gebräuchlichem Pinout sein. Z.B. Kingbright SC52-11 (13.5mm Ziffernhöhe) oder SC56-11 (14.2mm Ziffernhöhe), beide z.B. bei Reichelt.

Eventuell Lötaugen und Befestigungslöcher vorsehen, daß eine Display-Platine "fliegend" aufgesetzt werden kann. Dito übrigens für die Tastatur.

> - sonstige Anregungen/Vorschläge?

2732 sind evtl. auch schlecht zu bekommen. 2764 schon eher. Der Schaltplan des LC80 in der nicht-Exportversion der mir vorliegt, enthält gar noch 2 Stück U505.

Beim Netzteil würde ich auf ein Schaltnetzteil setzen. Entweder gleich einen Simpleswitcher LM2576 auf die Platine setzen. Oder ein ebay Modul auflöten. OK, das geht auch huckepack.

> Die Fertigung beim PCB-Spezialisten würde wohl bei Abnahme von 10 Stück oder mehr um die
> 30€ kosten. Nicht ganz billig, aber immerhin viel Zeit und Nerven gespart.

Ich würde auch eine Platine nehmen.

Dieser Beitrag wurde am 17.10.2014 um 00:29 Uhr von hgxl64 editiert.
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009
17.10.2014, 08:50 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Als Eprom wäre der 2764 besser geeignet, da es davon auch die EEPROM Variante (28c64) gibt. Er kann ja als 32K Speicher verwendet werden (da bleibt halt die Hälfte leer).
Der Ersatz der Hörkapsel gegen einen Kleinlautsprecher mach auch Sinn. Die Anzeige dürfte da das kleinste Problem sein, da ettliche Anbieter (z.Bsp electrobi) diese noch sehr billig im Angebot haben. Für die Tastatur wäre der Anschluß einer externen Matrix eine gute Alternative. Die DIN Buchse sollte auf jeden Fall bleiben und die anderen externen Stecker wären im alten Format (zwecks Kompatiblität) auch besser.

Gruß Jörg
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010
17.10.2014, 10:12 Uhr
KK

Avatar von KK

Vielen Dank für euer Feedback und das unerwartet rege Interesse!

Falls ich mich im Eingangspost mißverständlich ausgedrückt haben sollte, ich will den LC nicht dramatisch umbauen. Er soll weitgehend im Originalzustand bleiben und nur solche Anpassungen erfahren, die die Materialbeschaffung bzw. den Anschluß von Peripherie erleichtern, weil einige Originalteile, wie bspw. die Steckverbinder, mittlerweile nur noch schwer erhältlich sind.

Ich fasse zusammen:

1. Steckverbinder CPU- und User-Bus
Die einzige Änderung besteht darin, daß ich die Kontaktzungen am Rand der Platine auf 2,54mm Raster erweitert habe. Die passenden Slotstecker 2x13 und 2x25 sind problemlos verfügbar, während man welche im 2,5mm Raster mit der Lupe suchen muß. Die Bohrungen für die original verbauten grauen DDR-Steckverbinder (wie heißen die noch mal?) sind standardmäßig zöllig ausgeführt, es passen sowohl gängige Stiftleisten als auch die DDR-Originale drauf.

2. Stromversorgung
Die Originalbuchse ist etwas grobschlächtig und in dieser Form nicht zu beschaffen. Ich würde sie durch eine aktuelle Hohlsteckerbuchse 5,5/2,1 ersetzen. Zusätzlich könnte man eine USB-Buchse einbauen und die interne Spannungsregelung mit einem Jumper überbrücken. Da der Spannungsregler ein üblicher Dreibeiner ist, steht es jedem frei, stattdessen eigene Lösungen wie Schaltregler zu verwenden.

3. Tape-Anschluß
Als DIN-Buchse belassen ist wahrscheinlich sinnvoll, da extern mit simplen Kabeladaptern lösbar.
Ein direkter Anschluß von USB-Sticks/VDIP wäre zwar nützlich, würde aber größere Änderungen am Layout (und vermutlich auch Monitorprogramm) erfordern. Das ließe sich bei Bedarf doch sicher als Erweiterung am CPU-Bus lösen?

4. Tastatur
Die Herausführung der Anschlüsse als Stiftleiste ergäbe maximalen Spielraum für individuelle Konstruktionen. Es sind insgesamt 13 Kontakte, 10 für die Matrix, zwei für die Taster NMI/Reset und 1x Masse.

5. Lautsprecher
Das vermutlich geringste Problem. Ein zusätzlicher Stiftleistenanschluß für alternative Schallgeber sollte genügen.

6. LED-Anzeige
Die vorgeschlagenen Kingbright schau ich mir an. Vielleicht kann man für maximale Flexibilität auch die Anzeige über Adapter aufstecken.

7. Monitorprogramm
Laut hucki.net ist das Monitorprogramm gegenüber der Nomalversion nur wenig geändert, z.B. die Taktfrequenz angepaßt. Doku und Software sollten also komaptibel sein. Dort stehen auch die ROM-Images zum Download.

8. Bauteilbeschaffung
Die Z80-Komponenten sind nach wie vor gängig, auch das bißchen TTL-Geraffel ist unkritisch. Die U214 gibts gelegentlich noch in der Bucht oder reichlich als NSW-IC 2114. 2732 EPROMS sind ebenfalls gut verfügbar. Mit IC-Sockeln ist man bei der Bestückung außerdem recht frei und kann experimentieren. VQE23 findet man nicht mehr so oft, aber mit Rumfragen sind die sicher auch noch zu beschaffen, da war doch unlängst so eine 1€-Aktion und mancher hat sich eingedeckt. Und den ganzen Rest hat sicher jeder in der Bastelkiste bzw. kann durch kompatibles ersetzt werden.

Ich mach mir noch ein paar Gedanken und warte weitere Vorschläge ab. Natürlich stelle ich das Layout und Scans der Originalplatine gern jedem zur Verfügung, der Bedarf hat.
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011
17.10.2014, 10:44 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Bei den Eprom Fassungen wäre es schön, diese als 28 polige zu verwenden. Dann wäre es egal, ob 2732 oder 2764. Das höchste Adressbit kann ja auf GND liegen.

Gruß Jörg
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012
17.10.2014, 10:57 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Beim RAM sollten die Pin-gleichen U224 funktionieren, die gibts momentan in großen Tüten als UL224D30 (300ns Zugriffszeit).

Ein geschlachtetes SR1-Gehäuse habe ich erst vor 2 Tagen weggeklimpert, danke für die Ohrfeige.
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013
17.10.2014, 11:24 Uhr
hgxl64




Zitat:
KK schrieb
2. Stromversorgung
Die Originalbuchse ist etwas grobschlächtig und in dieser Form nicht zu beschaffen. Ich würde sie durch eine aktuelle Hohlsteckerbuchse 5,5/2,1 ersetzen. Zusätzlich könnte man eine USB-Buchse einbauen und die interne Spannungsregelung mit einem Jumper überbrücken. Da der Spannungsregler ein üblicher Dreibeiner ist, steht es jedem frei, stattdessen eigene Lösungen wie Schaltregler zu verwenden.



Auch gut.


Zitat:
3. Tape-Anschluß
Als DIN-Buchse belassen ist wahrscheinlich sinnvoll, da extern mit simplen Kabeladaptern lösbar.



Ich sehe auf dem Foto der Export-Version einen weitgehend unbestückten Tape-Eingang. Im Original ist da ein B861 als Verstärker. Für richtige Kassettengeräte (also kein LCR data oder Datasette) wird da auch ein Verstärker gebraucht. Der B861 und auch sein Pinout sind heute ungebräuchlich. Ich würde da einen DIP8 OPV im Standard-Pinout vorsehen.
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014
17.10.2014, 11:25 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
felge1966 schrieb
Bei den Eprom Fassungen wäre es schön, diese als 28 polige zu verwenden. Dann wäre es egal, ob 2732 oder 2764. Das höchste Adressbit kann ja auf GND liegen.


Schau ich mir an, ob das machbar ist.



Zitat:
kaiOr schrieb
Beim RAM sollten die Pin-gleichen U224 funktionieren, die gibts momentan in großen Tüten als UL224D30 (300ns Zugriffszeit).



Danke für den Tip, schon eine Tüte geordert. Der Verkäufer hat noch jede Menge andere needful things, u.a. die originalen Steckverbinder und die Z80-Komponenten.
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015
17.10.2014, 11:36 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
hgxl64 schrieb

Ich sehe auf dem Foto der Export-Version einen weitgehend unbestückten Tape-Eingang
...
Ich würde da einen DIP8 OPV im Standard-Pinout vorsehen.



Ist mir auch schon aufgefallen. Der Achtbeiner sollte machbar sein, genug Platz ist da.

Dieser Beitrag wurde am 17.10.2014 um 11:36 Uhr von KK editiert.
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016
17.10.2014, 17:55 Uhr
KK

Avatar von KK

Ich bin gerade per PN darauf hingewiesen worden, daß die U224 nicht 100% kompatibel zu den 214 sind, sie benötigen eine /CS-Flanke. Der LC-80e auf hucki.net ist jedoch damit bestückt, sie müßten also funktionieren.

Desweiteren wurde ich informiert, daß ein Forumsmitglied noch Bestände an VQE23 besitzt. Ich möchte ihm aber nicht vorgreifen, er wird sich ggfs. mit seinem Angebot selbst melden. Wäre allerdings nicht schlecht, ich habe noch keine pinkompatiblen Typen gefunden und müßte ansonsten das Layout wesentlich ändern. Beim Blick ins Datenblatt der VQE23 fiel mir außerdem auf, daß die im 2,54er Raster gefertigt wurden. Ich war irrtümlich von metrischem Raster ausgegangen, warum auch immer (wahrscheinlich, weil die VQC10 metrisch sind und nicht aufs Steckbrett passen). Wird also korrigiert.
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017
17.10.2014, 18:37 Uhr
Andreas



Hallo KK

Da melde ich jetzt auch mein Interesse an.Ich habe zwar seit 1985 bereits einen LC80, aber ein Aufbau mit Modifikationen reizt mich.Meinen LC80 habe ich bei den letzten 3k RAM mit U224 nachgerüstet.Läuft seit ewig ohne Probleme.Die Flankensteuerung wird durch die Schaltung erfüllt.
VQE23 habe ich auch noch einiges.Da würde ich im Einzelfall auch mal was abgeben.Ich muß aber mal sehen, ob die Lichtstärkegruppen einigermaßen passen.

Andreas
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018
17.10.2014, 18:55 Uhr
madnex1966



Auch ich melde hier mal mein Interesse an. Und bei einem POLY-880 wäre ich auch bei!
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019
19.10.2014, 11:22 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
Andreas schrieb
Meinen LC80 habe ich bei den letzten 3k RAM mit U224 nachgerüstet. Läuft seit ewig ohne Probleme.



Schön, dann wäre das gesichert.


Zitat:
madnex1966 schrieb
Und bei einem POLY-880 wäre ich auch bei!



Da kann ich leider nicht helfen, ich besitze keinen.
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020
19.10.2014, 11:50 Uhr
holm

Avatar von holm

Der U224 macht nur dann Probleme, wenn er z.B. als Bildwiederholspeicher mit statischem /CS=0 eingesetzt werden soll, weil sich dann mit Änderung der Adressen nicht auch automatisch die Ausgangspegel entsprechend der adressierten Zelle ändern.
Als Arbeitsspeicher an einem Z80 ist das i.A. bedeutungslos, da /CS vom Adressdekoder gebildet wird und damit bei aktiv werden jedes mal die neuen Adressen ins Adresslatch übernommen werden.
Das war mir schon nach einem Blick in die LC80 Schaltung klar,ich habe auch noch Bestände an U224 die ich da gerne versenken würde.

Hat Jemand Vorschläge für Tasten als Ersatz für den SR1? Nicht das was KC87-artiges dabei raus kommt ...

Gruß,

Holm
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021
19.10.2014, 11:54 Uhr
KK

Avatar von KK

Neue Erkenntnisse:

Die EPROM-Fassungen 28polig auszuführen, ist machbar. Lediglich das mittlere Befestigungsloch müsste aus Platzgründen geopfert werden. Dürfte aber zu verschmerzen sein. Frage: Ein 2764 verhält sich mit A12 auf Masse genau wie ein 2732?

Einen Spannungsregler im TO3 wird sicher keiner unbedingt verbauen wollen? Dann könnte ich in der Ecke etwas Platz für die USB-Buchse schaffen. Die Befestigungsbohrungen für den Kühlkörper zu ändern, wäre auch sinnvoll. Gibt es dafür Standardmaße oder Vorschläge? Es stehen ca. 5x5cm Fläche zur Verfügung.

Die LED-Anzeige würde ich gern original belassen, da die VQE23 wohl ausreichend zur Verfügung stehen und hübscher aussehen als aktuell verfügbaren Alternativen, über deren Typ wir uns zudem erst einigen müssten. Abstimmung? Wer ist für VQE, wer für Alternativen?
Ich bin übrigens doch nicht blöde. Obwohl die VQE23 2,54er Raster hat, sind die Bohrungen auf der Platine metrisch (nach Datenblatt sogar zulässig). Mit Änderung auf Zollraster könnte man dort IC-Fassungen einlöten und alternative Anzeigen über Adapterplatinen aufstecken.
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022
19.10.2014, 11:58 Uhr
holm

Avatar von holm

Was willste denn mit der USB Buchse?

Gruß,

Holm
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023
19.10.2014, 12:03 Uhr
schnulli



Die Idee ist sehr gut!

Allerdings ist die Originalplatine gigantisch. Sie dürfte bei so geringer Auflage Einiges kosten.

Vielleicht sollte man überlegen, das Ganze auf eine oder zwei Europaplatinen zu schrumpfen. z.B. Anzeige, Tastatur, Sinalgeber obere Platine, der Rest die Untere. Die modernen Bauteile machen es möglich. Möglicherweise komplett in SMD.

Ich bin mal gespannt wie das hier weitergeht.

Noch eine Anregung. Habe früher auch gerne mit SL5 gearbeitet, bin aber komplett auf KiCAD umgestiegen. Die Software hat sich mittlerweile zu einem brauchbarem Werkzeug gemausert, ist plattformunabhängig und wird bereits von vielen Platinenherstellern unterstützt. Ein weiterer Vorteil, der Schaltplan ist direkt mit der Platine verknüpft. Das reduziert mögliche Fehlerquellen, anders als bei einem reinem "Malprogramm".
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024
19.10.2014, 12:16 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
holm schrieb
Was willste denn mit der USB Buchse?



Siehe oben, als alternative Stromversorgung. So kann ein USB-Netzteil dafür verwendet werden. Auf die Platine kommt zusätzlich ein Jumper zur Auswahl intern/extern.
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025
19.10.2014, 12:26 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
schnulli schrieb
Sie dürfte bei so geringer Auflage Einiges kosten.



Es geht noch, bei 10 Stück Abnahme betrügt der Einzelpreis ~30-35€.


Zitat:
schnulli schrieb
Vielleicht sollte man überlegen, das Ganze auf eine oder zwei Europaplatinen zu schrumpfen.



Das käme einer Neukonstruktion gleich und mir zu aufwendig. Ist außerdem nicht Sinn der Sache.
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026
19.10.2014, 13:21 Uhr
ManfredB




Zitat:
KK schrieb


Die LED-Anzeige würde ich gern original belassen, da die VQE23 wohl ausreichend zur Verfügung stehen und hübscher aussehen als aktuell verfügbaren Alternativen, über deren Typ wir uns zudem erst einigen müßten. Abstimmung? Wer ist für VQE, wer für Alternativen?




Ich stimme für VQE :-)

Gruß
Manfred
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027
19.10.2014, 13:26 Uhr
holm

Avatar von holm


Zitat:
KK schrieb

Zitat:
holm schrieb
Was willste denn mit der USB Buchse?



Siehe oben, als alternative Stromversorgung. So kann ein USB-Netzteil dafür verwendet werden. Auf die Platine kommt zusätzlich ein Jumper zur Auswahl intern/extern.



Tu mir den Gefallen und verzichte auf die USB Buchse zur Stromversorgung und mache eine übliche DC Hohlbuchse da drauf.

Ich halte von diesem USB Buchsenwahn für "Alles" aus Erfahrung simpel gar Nichts. Mittlerweile gibts Kabel und auch Adapter die es lt. Spec gar nicht geben dürfte und die Leute stecken das zusammen wie Gardena auf Drehstrom..

Gruß,

Holm
--
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028
19.10.2014, 13:48 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
holm schrieb
Tu mir den Gefallen und verzichte auf die USB Buchse zur Stromversorgung und mache eine übliche DC Hohlbuchse da drauf.


Die Hohlbuchse kommt sowieso drauf, USB nur optional. Sie muß ja nicht unbedingt bestückt werden.
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029
19.10.2014, 14:06 Uhr
holm

Avatar von holm

...und kann auch weggelassen werden :-)
Schade um den Platz. Ich habe übrigens hier auch einen Adapter von USB-A auf DC-Hohlstecker. Es gibt also auch für die Fans dieses Mülls eine Lösung die keinen Platz braucht.

Zu den RAMs: Es kämen evtl. auch 6516 in Frage, dafür ggf. Eprom Steckplätze weglassen, da ja ein 2764 schon deutlich mehr ist, als jemals da drauf ging. Ist nur so eine Idee. Die Dinger sind ja IMHO deutlich verbreiteter als das U214/224 Zeugs das eher noch mal als Ersatzteil gebraucht wird als die 2K RAMs aus DDR und ausländischer Produktion. Bei CMOS RAM wäre auch eine Batteriestützung interessant (CR2032?) ich glaube aber das hat schon mal Jemand geschrieben.

Gruß,

Holm
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030
20.10.2014, 09:30 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Wenn die Architektur und die Adressdekodierung nicht komplett neu erstellt werden soll, würde ich vorschlagen, auch wenn es Verschwendung ist, die EPROMs halt nur mit der alten Kapazität zu betreiben. Ob statt zweier U214/224 ein 6516 drauf kommt, ist halt eine Layout-Frage.

Gruß Jörg
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031
20.10.2014, 09:52 Uhr
KK

Avatar von KK

Hier nochmal aus dem Gedächtnis zusammenfassend die letzten Überlegungen/Erkenntnisse:

- ROM-Sockel werden 28-polig ausgeführt. Das mittlere Befestigungsloch auf dieser Seite muß dafür allerdings entfallen (Platzproblem).

- U224 können ohne Bedenken verwendet werden.

- Bestückungsmöglichkeit für Spannungsregler im TO3-Gehäuse entfällt zugunsten mehr Platz für andere Sachen, z.B. zusätzliche USB-Buchse für Stromversorgung.

- Für das LED-Display würde ich gern die VQE23 beibehalten, weil ausreichend verfügbar und vom Design gefälliger als aktuelle Alternativen. Die zugehörigen Bohrungen auf der Platine würde ich ins 2,54er Raster ändern, damit IC-Sockel reinpassen. Auf diese können bei Bedarf über Adapterplatinen alternative Anzeigen gesteckt werden.
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032
20.10.2014, 09:56 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Klingt gut, wie sieht die endgültige Planung für die Tastatur aus?
Idealerweise wäre eine externe Variante mit einem Steckverbinder sinnvoll. Da könnte dann jeder seine Tastatur nach eigenen Geschmack anbauen.
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033
20.10.2014, 09:58 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
Ob statt zweier U214/224 ein 6516 drauf kommt, ist halt eine Layout-Frage.


So weit wollte ich das Layout eigentlich nicht ändern. Wie oben geschrieben, gibts die U224 beutelweise und spottbillig. Warum also umbasteln?
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034
20.10.2014, 10:04 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
felge1966 schrieb
wie sieht die endgültige Planung für die Tastatur aus?
Idealerweise wäre eine externe Variante mit einem Steckverbinder sinnvoll.



Das will ich auch so machen. Die Tastaturanschlüsse sollen über Stiftleisten herausgeführt werden.
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035
20.10.2014, 10:59 Uhr
u808



Wie Holm und ich oben schon angeregt haben würde eine RAM stütze noch Sinn machen.

http://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/lc80:50_erweiterungen:sram

Damit ließe sich schon deutlich einfacher programmieren ohne jedes mal den Recorder aus dem Schrank zu holen.
Die paar Bauteile sollten doch noch relativ einfach unterzubringen sein.
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036
20.10.2014, 12:12 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
u808 schrieb
würde eine RAM stütze noch Sinn machen.



OK, wird berücksichtigt. Eine Knopfzellenfassung für CR2032 ließe sich oben beim Spannungsregler unterbringen.
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037
22.10.2014, 14:14 Uhr
KK

Avatar von KK

Zwischenbericht. Die Bestückungsseite im (fast) originalen Layout ist nun ebenfalls fertig. Es sind noch keine Änderungen enthalten, damit mir eine Referenz zur Verfügung steht. Für die Überprüfung der Richtigkeit sowie Nachbesserungen brauche noch ein paar Tage, dann beginne ich, die vorgeschlagenen Modifikationen einzuarbeiten.

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038
24.10.2014, 18:35 Uhr
KK

Avatar von KK

Ich habe mich etwas näher mit der Verdrahtung des LC80e auseinandergesetzt, die von den anderen Versionen doch erheblich abweicht. Da die Adressdecodierung aufwendiger gestaltet wurde, ist man wesentlich flexibler in der möglichen Nutzung normalerweise freier Speicherbereiche. Der RAM wird hier bspw. nur noch ab 0xF000 zusätzlich eingeblendet. Außerdem sind die ungenutzten Ausgänge des Decoders bereits mit Lötaugen versehen, sodaß hier ohne großen Aufwand ein Jumperfeld zur Selektion der ROM-Adressen eingebaut werden könnte. Im Anhang ein (Teil-)Schaltbild des Adressdecoders und hier dessen Simulation für Logisim (Rechtsklick -> Link speichern unter):

http://commandosquad.de/uploads/LC80e-Adressdecoder.circ


Dieser Beitrag wurde am 24.10.2014 um 18:35 Uhr von KK editiert.
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039
25.10.2014, 13:53 Uhr
KK

Avatar von KK

Neue Überlegungen. Aufgrund der verbesserten Adressdecodierung ergeben sich bisher ungeahnte Möglichkeiten. Wir haben die Bereiche 0x3000 bis 0xEFFF zur freien Verfügung, weil die im Gegensatz zum Konsumgütermodell nicht durch virtuelle Duplikate des RAMs verhackstückt werden. Da die unbenutzten Decoderausgänge sowieso schon auf Lötaugen herausgeführt sind, könnte man dort und für die Chipselectleitungen Stiftleisten vorsehen und hätte bei der Adreßzuweisung zu den Sockeln völlig freie Wahl. Wenn ich dann noch A12 zu den geplanten 28poligen Sockeln verdrahte, wäre es durch Veroderung der Decoderausgänge mittels einfacher Diodensteckbrücken sogar möglich, die vollen 8k von 2764 ROMs zu nutzen. Um auch zu kleineren Exemplaren kompatibel zu bleiben, müßten pro Sockel zwei Jumper drauf, die A11/A12 auf festes Potential ziehen. Im Originallayout ist für A11 ein Schalter vorgesehen, der jedoch auf die Sockel 2-5 gemeinsam wirkt. A11 des Sockels 1 wurde fest auf Vcc verdrahtet, der verbaute 2732 wäre also nur zur Hälfte genutzt worden. Ließe sich aber ändern. Den ROM-Sockel Nr. 5 würde ich für batteriegestütztes RAM umbauen. Der Clou, dort könnte sogar ein U6264 drauf, wenn der noch zu beschaffen ist und nicht irgendwelche Parameter Ärger machen. Das wären 8k zusätzlicher RAM an Bord!
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040
25.10.2014, 14:29 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Haben die tatsächlich am herausgeführten CPU-Bus /MEDI (B22) und /MREQ (A21) vertauscht? Würde mich wundern...
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041
25.10.2014, 15:02 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
kaiOr schrieb
Haben die tatsächlich am herausgeführten CPU-Bus /MEDI (B22) und /MREQ (A21) vertauscht? Würde mich wundern...



Ja, wunderte mich ebenfalls, ist aber so. Keine Ahnung, ob das ein Bug oder ein Feature sein soll. Mir sind noch andere Merkwürdigkeiten aufgefallen, z.B. liegt einer der DS8205 nicht an Vcc und die IORQ-Leitung der CPU ist nicht mit den Peripherie-Chips verbunden. Beides läßt sich mit kurzen Drahtbrücken bzw. minimalen Layoutänderungen lösen. Vielleicht ist das sogar zu Debug-Zwecken absichtlich so gemacht worden. Man darf nicht vergessen, daß es nie serienreife LC80e gab und die Platine vermutlich ein Entwicklungsexemplar ist. Deswegen nehme ich mir reichlich Zeit, um alle Unklarheiten und eventuelle Inkompatibilitäten zu finden und zu beseitigen.

Dieser Beitrag wurde am 25.10.2014 um 15:03 Uhr von KK editiert.
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042
25.10.2014, 16:57 Uhr
paulotto



vielleicht sollte mal jemand, der solch einen LC80e hat, auf die Platine schauen, ob da nicht nachträglich Drähte gezogen wurden. Selbst auf anderen kommerzielen Platinen wurde das so gemacht, weil da irgenwelche Verbindungen vergessen wurden...

Gruß,

Klaus
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043
25.10.2014, 20:37 Uhr
holm

Avatar von holm

@KK: das mit dem RAM ist so ungefähr was ich meinte als ich vom 6516 sprach, also zusätzlichen RAM in nicht benötigte ROM Fassungen unter grundsätzlicher Beibehaltung des alten Layouts.
Ich denke mal eine Fassung für 2764 würde reichen, ich weiß aber nicht wie "gelückt" der originale ROM war. RAM kann man allerdings nie genug haben.
MEMDI und MREQ würde ich richtig herum drehen, falsch herum hätte nur Sinn, wenn es originale Erweiterungen gäbe..aber von Solchen weiß ich Nichts. Du kannst Das Ergebnis dann halt LC80f nennen :-)

Ich weiß nicht ob ich Dich oder auch die anderen hier dafür begeistern kann in die Ecke des Spannungsreglers statt blöder zusätzlicher Buchsen lieber noch eine SIO mit MAX232 zu setzen,
die Busleitungen liegen ja unmittelbar daneben am System PIO oder was das da ist.
Ich habe noch mindesten 20 Stück (internationale) SIO/3 da, die ich im Leben nicht aufbrauchen kann und dafür sponsern würde, die Dinger würde ich Dir einfach zuschicken damit Du sie verkauften Boards beilegen kannst. Man müßte sich dann allerdings auch Gedanken um Taktfrequenzen machen bzw. einen extra Baudratengenerator vorsehen.

Gruß,

Holm
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044
25.10.2014, 21:21 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
das mit dem RAM ist so ungefähr was ich meinte als ich vom 6516 sprach


OK, ich hatte es so interpretiert, daß die U214 ersetzt werden sollen.


Zitat:
eine Fassung für 2764 würde reichen


Macht aufwandsmäßig nicht viel Unterschied, ob ich einen oder alle fünf Sockel umdesigne. Eher stellt sich die Frage, wieviele Sockel für ROM und wieviele für RAM. Um die Originalfirmware mit Schachprogramm lauffähig unterzubringen, braucht es wohl mindestens drei ROM-Sockel.


Zitat:
SIO mit MAX232



Die Idee ist gar nicht so verkehrt. Platz ist genug, wenn der Kühlkörper des Spannungsreglers mit Abstandshaltern oben drüber geschraubt wird. Notfalls ließe sich weiterer Raum durch Substitution der einzelnen Dioden gegen einen aufrecht stehenden Graetzgleichrichter gewinnen.


Zitat:
müßte sich dann allerdings auch Gedanken um Taktfrequenzen machen



Austauschbarer Quarz in Steckfassung?
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045
25.10.2014, 23:41 Uhr
holm

Avatar von holm

...oder 1,8432Mhz? Die müßte es doch hinterher geschmissen geben als Standard und dann mit Flipflop und Jumper/Umschalter.. ...

Gruß,

Holm

>Macht aufwandsmäßig nicht viel Unterschied, ob ich einen oder alle fünf Sockel umdesigne. Eher stellt >sich die Frage, wieviele Sockel für ROM und wieviele für RAM. Um die Originalfirmware mit >Schachprogramm lauffähig unterzubringen, braucht es wohl mindestens drei ROM-Sockel.

Kennst Du die Adressen dafür? Originale Roms wird wohl keiner haben .. wenn die also insgesamt wieder in einen EPROM passen wärs ja egal.

Gruß,

Holm
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Dieser Beitrag wurde am 25.10.2014 um 23:43 Uhr von holm editiert.
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046
27.10.2014, 09:11 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
holm schrieb
...oder 1,8432Mhz? Die müßte es doch hinterher geschmissen geben als Standard und dann mit Flipflop und Jumper/Umschalter.. ...



Oder Stiftleiste für externes Modul. War bei den LC-80 auch nicht unüblich. 1,8432Mhz als Standard geht nicht, weil dann die Routinen zum Laden/Speichern nicht mehr funktionieren. Und wir wollen doch kompatibel bleiben.


Zitat:
holm schrieb
Kennst Du die Adressen dafür? Originale Roms wird wohl keiner haben .. wenn die also insgesamt wieder in einen EPROM passen wärs ja egal.



Die Adressen sind bekannt. Aber auch hier würde ich kompatibel bleiben wollen. Wenn jemand die ROM-Images unverändert übernehmen möchte, dann soll er das tun können. Also minimal drei ROM-Sockel, einer wird für RAM umgebaut. Die Entscheidung reduziert sich somit auf den vierten Sockel. Wobei vielleicht sogar beide Bestückungsvarianten realisierbar wären. Bis auf 26/27 sind 2764 und 6264 pinkompatibel. 26 ist beim ROM nicht belegt, beim RAM ChipEnable2. CE2 ist H-aktiv und könnte möglicherweise unbeschaltet bleiben (hat jemand Ahnung, ob das zuverlässig funktioniert?). Pin27 dient bei RAM als WriteEnable, beim ROM als Program. Bei Bestückung mit 2716/2732 müßte weiterhin Pin26 auf Vcc. Nachdem ich die Sockel auf 28polig geändert habe, schau ich mal, ob noch genug Platz für diverse Jumper frei ist.

Im Übrigen gibt es die 6264 für 1,50€ bei Reichelt zu kaufen:

http://www.reichelt.de/6264-70/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=2676&artnr=6264-70&SEARCH=6264http://www.reichelt.de/6264-70/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=2676&artnr=6264-70&SEARCH=6264
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047
27.10.2014, 11:33 Uhr
holm

Avatar von holm


Zitat:


Oder Stiftleiste für externes Modul. War bei den LC-80 auch nicht unüblich. 1,8432Mhz als Standard geht nicht, weil dann die Routinen zum Laden/Speichern nicht mehr funktionieren. Und wir wollen doch kompatibel bleiben.



Ich meine doch umschaltbar, 1,8432Mhz oder die Hälfte davon 921,6 Khz. Ich will sehen das das nicht fürs Magnetband geht :-)



Zitat:
beim RAM ChipEnable2. CE2 ist H-aktiv und könnte möglicherweise unbeschaltet bleiben (hat jemand Ahnung, ob das zuverlässig funktioniert?).



Bist Du hasenwilde? Das ist CMOS da geht kein "offen", aber ein 2K R gegen VCC geht.

Gruß,

Holm
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Dieser Beitrag wurde am 27.10.2014 um 13:56 Uhr von holm editiert.
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048
27.10.2014, 15:47 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
holm schriebIch meine doch umschaltbar, 1,8432Mhz oder die Hälfte davon 921,6 Khz.



Jaja, schon klar. Es sind jedoch ca. 2,5% Abweichung zu den Originaltaktfrequenzen, keine Ahnung, ob die Load/Store Routine damit klar kommt. Aber wie gesagt, sehe ich die Takterzeugung als eines der kleineren Probleme. Mit (zusätzlich) steckbaren Modulen ergibt sich viel Spielraum.


Zitat:
holm schrieb
Das ist CMOS da geht kein "offen"



Stimmt, bei CMOS geht das nicht. Dann eben Pullup.

Die Tastaturanschlüsse habe ich inzwischen so umverlegt, daß sie auf einer 2x7 Stiftleiste enden. Um die Belegung auf Sinnhaftigkeit zu prüfen und evtl. zu optimieren, will ich noch ein Testlayout für eine Tastaturmatrix erstellen. Danach stell ich eine Zeichnung mit den Maßen und dem Pinout rein. Wer will, kann sich dann schon mal Gedanken um die praktische Ausführung des Tastenbretts machen.

Der MEDI-Anschluß geht doch nicht auf A21, sondern auf A25. Ich habe mich verzählt, weil beim LC80e die Leiste des CPU-Busses mit 5 anfängt und nicht mit 1. Die ersten vier Pins wurden am Stecker weggelassen und sind nur auf der Platine als blinde Kontaktzungen vorhanden. Auch sonst ist die Belegung von CPU- und Userbus drastisch geändert worden, da stimmt wenig mit den Vorserien überein. Den Userbus könnte ich evtl. kompatibel umfrisieren, aber beim CPU-Bus wäre es viel Holz. Die neue Belegung würde allerdings nur dann stören, wenn jemand noch externe Hardware nach altem Schema ranstecken möchte. Hat jemand sowas??
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049
29.10.2014, 18:09 Uhr
dm



Hallo "KK",
Dein Projekt, der Nachbau des LC80e, finde ich interessant, da mein erster Rechner ein LC80 war (1984). Nachdem ich ein AC1 (1985) aufbaute, habe ich den LC80 wieder verkauft. Aus nostalgischen Gründen, würde ich ein LC80e aufbauen. Für eine Leiterplatte möchte ich schon mal Interesse bekunden. Meine Frage zu deinen Entwurf der LP ist, änderst Du das Rastermaß für die Eproms, CPU und PIOs, auf 2,54mm, damit man gängige Fassungen einsetzen kann?

Gruß
Dieter
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050
29.10.2014, 19:20 Uhr
holm

Avatar von holm

@KK: Die 2,5% müßte die Tapesoftware problemlos fressen, ich denke nicht, das durchschnittliche Kassettenrecorder so präzise eingestellt waren das sie innerhalb dieser Toleranz geblieben sind.

Gruß,

Holm
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051
30.10.2014, 09:36 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
dm schrieb
änderst Du das Rastermaß für die Eproms, CPU und PIOs, auf 2,54mm, damit man gängige Fassungen einsetzen kann?



Da muß ich nichts ändern. Bei dieser Platine ist schon fast alles serienmäßig zöllig.

@Holm
Werden wir dann sehen, ob es geht.

Ich bin ein paar Tage unterwegs und habe kaum Zeit für das Projekt. Aber spätestens Anfang nächste Woche gehts weiter. Ein kleines Layout für die Tastatur ist fast fertig, zu bestücken mit handelsüblichen SMD-Kurzhubtastern.
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052
30.10.2014, 09:42 Uhr
holm

Avatar von holm

@KK:
Ist nicht so problematisch, aber die Umschaltung zwischen 2 Takten könntest Du vorsehen wenn es geht
(Platz für FF und Jumper?)
Selbst eine asynchrone serielle mit 2,5% Abweichung sollte problemlos funktionieren.

Gruß,

Holm
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053
30.10.2014, 10:12 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Bitte nicht mit 10000 Wünschen das Projekt tot-Reden.
Meist sind die vielen kleinen "Kannst du noch ...." irgendwann mal der letze Nagel zum Sarg.

Gruß Jörg
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054
05.11.2014, 23:35 Uhr
KK

Avatar von KK

Kurze Statusmeldung.
Hatte die letzten Tage wenig Freizeit und konnte das Tastaturlayout heute erst fertigstellen. Mußte die Leitungsführung auf dem "Mainboard" nochmals verändern, um die Platine einseitig, ohne lästige Brücken und mit DIY-freundlichen Leiterzugmaßen hinzubekommen (die Selbstätzer wirds freuen). Ich stelle die Layout-Datei zusammen mit einer Maßzeichnung und Kommentaren morgen online.


Zitat:
holm schrieb
die Umschaltung zwischen 2 Takten könntest Du vorsehen wenn es geht



Wenn anstelle des riesigen DDR-Quarzes ein kleiner Standardquarz draufkommt, müßte Platz für ein TTL-IC frei werden. Wäre ohnehin günstig, um zwischen 900kHz Ur-LC80 Takt und 1,8MHz für LC80e Software umschalten zu können. Darum kümmere ich mich jedoch später, als nächstes steht der Umbau der ROM-Sockel an.
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055
06.11.2014, 07:50 Uhr
holm

Avatar von holm

@felge: Der Vorschlag ist die logische Folge der Platzierung einer SIO die ja nicht für doof befunden wurde.
Um trotzdem alte Programme laufen lassen zu können, halt der Jumper (oder einzelner DIP Switch), ich habe nicht vor das Projekt zu zerreden sondern möchte mit Ideen helfen. Ich hoffe das kommt auch so an...

Das Gegenteil von zerreden ist nämlich "Mann, hätteste das nicht eher sagen können?"

Gruß,

Holm
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056
06.11.2014, 14:28 Uhr
KK

Avatar von KK

So, der Entwurf für die Tastatur steht jetzt zum Download:

http://commandosquad.de/uploads/lc-80/LC-80e-Tastatur-Doku.pdf

http://commandosquad.de/uploads/lc-80/LC-80e-Keyboard-V10.lay

Da ich mehr oder weniger alles "trocken" entwerfe und (noch) nicht praktisch testen kann, haben sich trotz mehrfacher Prüfung möglicherweise Fehler eingeschlichen. Also wenn jemandem was auffällt, bitte laut schreien.

Dieser Beitrag wurde am 06.11.2014 um 14:29 Uhr von KK editiert.
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057
06.11.2014, 14:39 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
holm schrieb
Ich hoffe das kommt auch so an...



Paßt schon. Solange der Aufwand in Grenzen bleibt, berücksichtige ich die Wünsche. Wenn es zuviel wird, sag ich Bescheid.
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058
06.11.2014, 16:00 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich meine ja nicht das unbedingt alles was ich sage eingebaut werden muß, ich möchte das zur Diskussion stellen....

:-)

Gruß,

Holm
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059
06.11.2014, 20:02 Uhr
PeterSieg



Wenn es zu einer Sammelbestellung kommen sollte zu oben skizzierten Preisen, würde ich 3 Platinen nehmen wollen.

Die 7-Segmentanzeigen müßte ich mir dann noch besorgen.. aber irgendein Shop hatte die noch im Sortiment..? Gab es davon auch Pinkompatible in Leuchtfarbe Rot?

Peter
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060
06.11.2014, 20:35 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Das wären dann die VQE1x Typen.

Gruss Joerg
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061
06.11.2014, 21:03 Uhr
KK

Avatar von KK

Je mehr Abnehmer, desto billiger wirds. Wenn die Platine produktionsreif ist, starte ich eine Umfrage zur Sammelbestellung. Das wird aber noch ein Weilchen dauern.

Pinkompatible Anzeigen in Rot gibt es, die VQE13. Sind gerade welche bei ebay drin, aber mit >5€ pro Stück relativ teuer. Wegen des Multiplexbetriebs sollten sie mindestens Klasse E haben.
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062
07.11.2014, 18:41 Uhr
KK

Avatar von KK

Die ROM-Sockel sind nun auf 28polig umgebaut und die Adreßleitung A12 verdrahtet. Die Verwendung soll folgendermaßen aussehen:

Sockel 1, 2 und 3 -> ausschließlich ROM
Sockel 4 -> wahlweise ROM oder RAM
Sockel 5 -> ausschließlich RAM mit Batteriepufferung

Mit A11 muß ich mich noch befassen. Beim 2716 liegt auf diesem Pin Vpp und das müßte dauernd auf H-Pegel (Vcc). Die Entwickler haben dafür einen Schalter vorgesehen, der allerdings auf alle Sockel gleichzeitig wirkt. Für Mischbestückung müßten da noch Jumper hin, für die allerdings nicht wirklich Platz dort ist. Aber ich lös das irgendwie.

Die nächste Frage stellt sich zu den Pins Vpp (Programmierspannung) und PGM am 2764. Ich werde aus dem Datenblatt nicht 100% schlau. Muß Vpp (im reinen Lesebetrieb) an Vcc oder kann er frei bleiben? PGM muß im Readmode permanent auf H. Kann ich Dauer-H-Pegel benötigende Pins direkt an Vcc legen oder muß ein Angstwiderstand davor? Bei CMOS dürfte keiner nötig sein, wie ist das bei NMOS?

Dieser Beitrag wurde am 07.11.2014 um 18:42 Uhr von KK editiert.
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063
07.11.2014, 20:00 Uhr
dm



@KK,
Die Pin's 1,26,27 müssen, bei dem 2764, im Lesebetrieb an +5v und der Pin 28 immer.
Weiterhin viel Erfolg mit den Projekt.

Gruß,
Dieter
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064
07.11.2014, 21:29 Uhr
KK

Avatar von KK

Vielen Dank. Also wenn die Pins direkt ohne Vorwiderstand an Vcc gelegt werden können, wäre das recht einfach zu verdrahten.
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065
10.11.2014, 16:44 Uhr
KK

Avatar von KK

Das Schaltbild unten zeigt den Taktgenerator des LC-80e. Er ist weitgehend identisch mit dem RC-Oszillator aus dem Originalschaltplan, nur daß zusätzlich ein 3300kHz Quarz parallel geschaltet wurde. Und genau das macht mich stutzig. Wie zum Teufel ergibt sich mit dieser Schaltung eine Taktfrequenz von 1,8MHz? Hat der Quarz so eine Art PLL-Funktion?

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066
10.11.2014, 16:48 Uhr
holm

Avatar von holm

..kann ich mir nicht vorstellen, für mich sieht das nach einem 3,3Mhz Quarzoszillator aus.
Das Quarz hat ja nur auf seiner Resonanzfrequenz eine sehr hohe Güte und für irgend einen Diskriminator ist die Frequenz viel zu weit weg. So breit sind Quarze nicht.

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 10.11.2014 um 16:48 Uhr von holm editiert.
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067
10.11.2014, 16:55 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
holm schrieb
So breit sind Quarze nicht.



Ja eben, ich verstehs auch nicht. Seit wann kann man Quarze mit einem ohmschen Widerstand ziehen und noch dazu so weit? Die Schaltung stimmt aber und auf dem Bild vom LC-80e (siehe Volkers Seite) ist ein 3300kHz Quarz verbaut.
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068
10.11.2014, 17:20 Uhr
holm

Avatar von holm

Na dann werden auch 3,3Mhz aus dem Generator raus kommen. Anders geht es wohl nicht.
Ich habe einige 3,2Mhz Quarze diesr Bauform da, evtl. probiere ich das mal auf einem Steckbrett.
Was sind das für Gatter im Original?

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 10.11.2014 um 17:20 Uhr von holm editiert.
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069
10.11.2014, 17:25 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

der LC80e von von Zielosko wurde mit einem 3,3 MHz-Quarz bestückt, damit Schach halbwegs schnell läuft. Es gab m.W. keine "offizielle" Variante und damit Vorschrift bzgl. der Taktfrequenz, da der LC80e eben nie produziert wurde.

Der Monitor wurde bzgl. der Zeitkonstanten angepasst, um ein "normal" schnelles Kassetteninterface zu erhalten.
--
VolkerP

http://homecomputer-ddr.de.vu
http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)
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070
10.11.2014, 17:26 Uhr
KK

Avatar von KK

Das sind schnöde Schmitt-Trigger-Inverter DL014 (74LS14).
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071
10.11.2014, 17:37 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
volkerp schrieb
der LC80e von von Zielosko wurde mit einem 3,3 MHz-Quarz bestückt, damit Schach halbwegs schnell läuft.



OK danke, das leuchtet ein. Dann bietet sich ein 3,6864MHz Quarz mit nachgeschaltetem Frequenzteiler an, da es anscheinend sowieso keine mit glatten Frequenzen (1,8 oder 3,6MHz) zu kaufen gibt.
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072
10.11.2014, 19:13 Uhr
paulotto



mit den 3,6864MHz hast Du wenigstens eine Baudraten-richtige Frequenz...

Gruß,

Klaus
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073
10.11.2014, 19:40 Uhr
holm

Avatar von holm

Sollte das Ding nicht mit 900khz laufen?
3,6864 ist eine korrekte Baudratenfrequenz und schon mal nicht schlecht.
mit einem 074 ständen dann noch 1.8432 und 0.9216 Mhz zur Verfügung.
Damit sollte auch das Magnetbandinterface wie gehabt funktionieren und
im Zweifelsfalle macht das Ding auch Latte.. wäre mir recht.

Gruß,

Holm
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074
11.11.2014, 07:17 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
paulotto schrieb
mit den 3,6864MHz hast Du wenigstens eine Baudraten-richtige Frequenz



Wegen der angedachten SIO ist das so gewollt und, wenn die Load/Store Routine mitspielt, kein Problem. Die Möglichkeit externer Takteinspeisung werde ich auch vorsehen und es spricht nichts dagegen, dem Quarz eine Steckfassung zu spendieren. Da kann jeder takten, wie er will.
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075
11.11.2014, 10:50 Uhr
paulotto



ist immer günstig, für den Quarz eine Fassung zu spendieren, dann ist das Herumexperimentiren leichter. Ich verwende dazu die Kontakte aus den Präzisionsfassungen. Zur Sicherung dann noch 2 Bohrungen links und rechts vom Quarz zur Befestigung mit Draht.

Gruß,

Klaus
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076
14.11.2014, 18:12 Uhr
KK

Avatar von KK

Wegen grippaler Infizierung beschränken sich die Fortschritte der letzten Tage auf Kleinigkeiten. Ich habe mich mit der praktischen Ausführung der Takterzeugung und der Tastatur befaßt. Letztere kann aus ein paar Reststücken FR4 und SMD-Mikrotastern aus der Bastelkiste (oder von Schrottplatinen) nahezu für lau aufgebaut werden. Ich selbst verwende allerdings die in der oben verlinkten Beschreibung genannten, etwas "edleren" Racon-Kurzhubtaster. Sobald die Reichelt-Bestellung eintrudelt und der Prototyp fertig ist, gibts Fotos.

Was mir etwas Kopfzerbrechen bereitet, ist die Kompatibilität der ROM-Sockel zu den 2716. Dazu müßte deren Pin21 (VPP) an Vcc gelegt werden. Für Jumper ist aber zwischen den Sockeln definitiv kein Platz und für die Plazierung oberhalb ergäbe sich eine sehr ungünstige Leitungsführung, die im Betrieb Probleme bereiten könnte, weil die A11 dann wesentlich länger und HF-technisch suboptimal ausfällt. Am Sockel 2 ist außerdem auch oberhalb kein Platz, weil dort eine dicke Massebrücke durchläuft, die tunlichst auch so dick bleiben sollte. Der einzige Sockel, wo der Jumper hinpaßt, ist die Nummer 1, direkt neben der CPU. Es wird wohl auf den Kompromiß hinauslaufen, nur diesen Sockel 2716-kompatibel zu gestalten. Für das Monitorprogramm der Konsumgüterversion würde es zumindest genügen.
Noch eine gute Nachricht, die Sockel 3 bis 5 lassen sich alle wahlweise für RAM (6264) oder ROM (2732/2764) nutzen, dort bekomme ich die nötigen Jumper problemlos unter.
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077
14.11.2014, 20:36 Uhr
ambrosius



Kleine Lötbrücken statt der Jumper würden es doch bestimmt auch tun. So oft wechselt man ja wohl nicht zwischen RAM und ROM.

Beste Grüße
Holger
--
Beste Grüße
Holger
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078
15.11.2014, 10:51 Uhr
KK

Avatar von KK

Auch Lötbrücken benötigen ein Minimum an Platz. Siehe Bild, wie eng es zugeht.

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079
15.11.2014, 17:00 Uhr
ambrosius



dann wird's natürlich nichts.

Beste Grüße
Holger
--
Beste Grüße
Holger
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080
15.11.2014, 23:22 Uhr
holm

Avatar von holm

...naa, nicht gleich abwinken Holger. Evtl. hilft ja bei der Entscheidung die Tatsache das man nicht unbedingt auf jedem Sockel unterschiedliche Eproms verwenden können muß, So eine Art "entweder original oder andere größere EPROMS für alle Plätze" halte ich durchaus für sinnvoll.

Gruß,

Holm
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081
17.11.2014, 13:16 Uhr
KK

Avatar von KK

QuicknDirty-Prototyp der Tastatur:

Platine ätzen und mit Tastern bestücken ->



Blende aus FR4 zurechtschneiden und bohren ->



mit Abstandhaltern zusammenschrauben ->



Beschriftung drucken und draufpappen, Stößel rein, fertsch ->



Die Seiten könnten noch verkleidet werden, müssen aber nicht. Wenn die Adressen für die SIO feststehen, kommt wie beim Original die entsprechende Beschriftung mit drauf und eine Schutzfolie drüber.
Für stundenlanges Tippen von Hexcodes wie anno dunnemals sind die druckpunktbehafteten Taster nicht ideal, aber das wird sich höchstwahrscheinlich eh keiner mehr antun.
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082
17.11.2014, 13:29 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
KK schrieb
QuicknDirty-Prototyp der Tastatur:



Sieht schick aus.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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083
17.11.2014, 13:51 Uhr
KK

Avatar von KK

Danke. ,-)
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084
17.11.2014, 17:36 Uhr
Mobby5



Na wenn Du die beiden Platinen für die Tastatur gleich mit fertigen lässt, wär das doch was.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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085
17.11.2014, 17:50 Uhr
Rolanet



Na, das sieht mal toll aus!

Die Tastaturplatinen würde ich gern bei der Bestellung des LC80 dazuhaben wollen.
--
"Das Internet? Gibt's den Blödsinn immer noch?" (Homer Simpson)
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086
17.11.2014, 18:08 Uhr
KK

Avatar von KK

Klar könnte ich die Tastaturplatinen fertigen lassen. Kostet laut Kalkulator (multi-circuit-boards.eu) bei 20 Stück Abnahme aber nochmal ~15€. Und der Eigenbau ist einfach, geht problemlos mit Tonertransfer. Müssen wir mal schauen, ob genug Interessenten zusammenkommen, wenn es soweit ist.
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087
28.11.2014, 13:15 Uhr
KK

Avatar von KK

Kurze Statusmeldung. Wegen beruflicher Anspannung (zu deutsch Arbeit versaut den ganzen Tag) hält sich der Fortschritt in Grenzen. Momentan bastle ich im Bereich Takterzeugung/Adressdecoder, um Platz für den Frequenzteiler und diverse Jumper zu schaffen. Danach steht die Überarbeitung des Analogteils (Netzteil, Eingangsverstärker) an und die SIO will ebenfalls noch integriert werden. Ein ziemlicher Batzen Arbeit, vor Weihnachten wird das leider nicht mehr fertig.
Die Entscheidung bezüglich der 2716-Kompatibilität ist übrigens gefallen, nur der Sockel Nr.1 wird umschaltbar sein, bei den anderen würde es zu umständlich. Ich denke, mit diesem Kompromiß läßt sich leben, der LC soll ja dieses Jahrzehnt noch produktionsreif werden ;-)
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088
28.11.2014, 16:03 Uhr
holm

Avatar von holm

Es drängelt Dich Keiner :-)

2716 kompatibel sollten eigentlich Alle Fassungen sein..

Gruß,

Holm
--
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089
23.01.2015, 09:22 Uhr
KK

Avatar von KK

Hallo wieder und vielmals Sorry für die lange Kreativ-Pause. Das Projekt geht natürlich weiter, ich hatte in den letzten Wochen nur andere Prioritäten ;-)

Die Takterzeugung ist fertig. Ein zusätzlicher LS74 dient als Frequenzteiler. Über einen Jumper läßt sich die Taktrate auf 1/1, 1/2, 1/4 oder extern einstellen. Extern heißt, es kann bei Bedarf eine separate Platine aufgesetzt werden, entsprechende Befestigungspunkte und Stromversorgung sind vorgesehen.
Die Sockel für die Lichtschachtanzeigen habe ich auf 2,54er Raster geändert.
Im Bereich zwischen ROM-Sockeln und Adreßdecoder mußte ich etliche Leiterzüge verlegen, um Platz für ein Jumperfeld zu schaffen, auf dem die CS-Leitungen der ROM/RAM-Sockel und die Ausgänge des Decoders auflaufen. Leider ist nicht Platz genug, um alle Decoderausgänge auf das Jumperfeld zu führen. Ich überlege noch, welche Adressbereiche zu bevorzugen sind. Die nicht auf dem Feld liegenden kann man mit Hilfe eines kurzen Jumperkabels aber trotzdem nutzen, ist halt nur nicht so elegant.
Als nächstes überarbeite ich den Analogteil und räume gleich Platz frei für die SIO.
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090
23.01.2015, 10:28 Uhr
holm

Avatar von holm

Mache Dich wegen den Jumpern nicht fertig. Ich denke für jeden hier sind einzelne Jumper-Pins aka Wickelstifte akzeptabel..

Gruß,

Holm
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091
27.05.2015, 16:14 Uhr
holm

Avatar von holm


Zitat:
holm schrieb
Ich wäre auch interessiert, würde so Was gerne meinem Sohn (9 Jahre) vorwerfen zum Lernen.
[..]
Gruß,

Holm



Ich möchte mein Interesse an dem nun doch offensichtlich toten Projekt mal vorsichtig wieder zurück nehmen. Der Grund dafür ist dieser Fund ganz unten im 10 Kubik Container für Elektronikschrott beim lokalen Recycler, bei dem ich heute ein paar alte VGA Monitore und einen Kopierer entsorgt habe:



Das Teil ist noch etwas feucht, es lag in einer Pfütze. Nach dem Trocknen denke ich aber das gute Chancen bestehen das Teil wieder in Ordnung zu bringen. Offensichtlich hat der Rechner den letzten Teil seiner Tage als Wanduhr zugebracht, an den Befestigungslöchern auf der Seite mit der Stromversorgungsbuchse war ein CUL Draht angezwirbelt, auf der Rückseite ne lange Strippe angelötet und ein RTC72421 befindet sich zusätzlich auf der Platine neben dem lila EPROM.
Was macht denn diese kleine Subplatine mit dem gründen Einstellregler und dem 74LS123?

Gruß,

Holm
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Dieser Beitrag wurde am 27.05.2015 um 16:16 Uhr von holm editiert.
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092
27.05.2015, 16:26 Uhr
Andreas



Hallo Holm

Das ist der Taktgenerator.Ohne die Platine war die Stabilität des Taktgebers nicht gut genug.Da kam dann Serienmäßig (nicht von Anfang an?) diese Ergänzung rein.

Andreas
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093
27.05.2015, 17:20 Uhr
holm

Avatar von holm

Ok, danke.

Mittlerweile habe ich ein paar ramponierte Teile gewechselt und die Tastatur gereinigt, das Teil lebt noch.
Zumindest das Program Lc-Uhr im Eprom läuft und zeigt recht finster die Zeit an.

Ist die dunkle Anzeige normal für das Ding? (VQE24D)

Gruß,
Holm
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094
27.05.2015, 17:34 Uhr
Andreas



Wie das? Bei mir sind VQE23E drin.Ist nicht sehr hell.Aber VQE24 wäre ja plötzlich gemeinsame Anode.

Andreas

Dieser Beitrag wurde am 27.05.2015 um 17:36 Uhr von Andreas editiert.
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095
27.05.2015, 17:38 Uhr
holm

Avatar von holm

Hast Recht, sind VQE23D.
Ich werde wohl bei Gelegenheit mal die 8 220Ohm Segmentwiderstände gegen 180 oder 160 Ohm tauschen..

Gibts irgend ein "ultimatives" Spiel für das Ding?

Gruß,

Holm
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Dieser Beitrag wurde am 27.05.2015 um 17:40 Uhr von holm editiert.
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096
27.05.2015, 18:40 Uhr
Enrico
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Zitat:
holm schrieb
...
Gibts irgend ein "ultimatives" Spiel für das Ding?

Gruß,

Holm



Da fällt mir nur das Einschaltgedudel und Schach ein.
Hab aber nix.
--
MFG
Enrico
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097
27.05.2015, 19:19 Uhr
Andreas



So was richtig geniales fällt mir auch nicht ein.Vielleicht sind die Spiele zum einarbeiten gar nicht so schlecht (ab S.49) http://hc-ddr.hucki.net/wiki/lib/exe/fetch.php/lc80:applikationen3.pdf

Andreas
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098
27.05.2015, 19:48 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich werde mir das mal in Ruhe angucken. Ich hoffe immer noch meinen 9 jährigen Nachzügler zu Sowas begeistern zu können. Man kann ja an die PIO irgendwelchen Senf anschließen (nachrüsten einer Fassung liegt dann wohl nahe..), mal sehen..

Gruß,

Holm
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099
27.05.2015, 21:23 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
holm schrieb
Ich möchte mein Interesse an dem nun doch offensichtlich toten Projekt mal vorsichtig wieder zurück nehmen.



Trotz der recht langen Kreativpause habe ich das Projekt keineswegs aufgegeben, dafür steckt schon zu viel Arbeit drin. Neben dem Berufsleben habe ich momentan andere, private Dringlichkeiten, die in der Prioritätenliste weiter oben stehen. Es macht nicht viel Sinn, sich abends eine Stunde ranzusetzen, ich brauche mehr freie Zeit mit freiem Kopf. Wird aber bald wieder. Bis der Weihnachtsmann seinen Schlitten besteigt, soll die Geschichte eigentlich gegessen sein.


Zitat:
holm schriebdieser Fund ganz unten im 10 Kubik Container für Elektronikschrott



Welch ein Frevel, da haben sicher Unkundige das Erbe eines Bastlers voreilig entsorgt.
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