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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Projekt: KC85 Recorder » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ] [ 3 ]
000
22.06.2014, 11:05 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Das hier wird ein Low-End Projekt für den KC85. Was ich damit meine: wenn man nur einen KC85 ohne Zubehör hat, ist das primär fehlende Teil ein passender Kassetten-Recorder. Ich hab das jedenfalls so erlebt - mir ist ein KC85/3 zugelaufen, aber ohne die Möglichkeit, Programme zu speichern und zu laden ist das Ding ziemlich doof - das gilt übrigens für jeden Computer ;-)

Echte Kassettenrecorder sind heutzutage entweder schwierig zu bekommen, oder mechanisch am Ende. Oder man ramponiert sie aus Ungeschick, so wie mir das neulich mit einem LCR passiert ist ;-(
Oder, oder, oder...

Mir war jedenfalls vor paar Wochen eines klar: ich bastel mir einen Ersatz für einen Kassettenrecorder. Also ein Kästchen, dass ich an den KC85 anschliessen kann, ohne in dessen Hardware irgendwie eingreifen zu müssen. Derzeit steckt das ganze Projekt noch in der frühen Planungsphase, einen funktionierenden Prototyp erwarte ich nicht vor September vorstellen zu können. Falls das Thema jemanden interessiert, hier der Link zu dem Google Drive wo ich die entsprechenden Dokumente aufgewahre:

https://drive.google.com/folderview?id=0B3UbDrsUF0GVekZPV0pKNERkZ0U&usp=sharing

Und ja, mir ist bewußt dass bereits bessere Peripherie für den KC85 existiert. Das hier ist eben ein Hobby-Projekt mit ganz spezieller Zielstellung.
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.

Dieser Beitrag wurde am 22.06.2014 um 11:58 Uhr von Micha editiert.
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001
22.06.2014, 12:27 Uhr
UR1968
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Hallo Micha,

für mich ist das interessant. Ich würde es dann vorallem an meinem Nachbau des Mugler PC einsetzen. Dort habe ich noch kein anderes Speichermedium und mein LCR mag auch nicht mehr so recht.
Außerdem spart man sich die Probleme mit den Kassetten.

Tschüß
Uwe
--
http://ddr-computerwelt.ch/
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002
22.06.2014, 13:20 Uhr
Micha

Avatar von Micha

wie gesagt, bis es konkret wird, könnte noch etwas dauern.
Derzeit schwebt mir vor, das Ding in ein TEKO KL11 Gehäuse zu packen. Das gibts bei Reichelt, und vom Design passt das zu nem KC85 ganz gut wie ich finde.


--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.
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003
22.06.2014, 13:37 Uhr
ADDERLY



Wie woltest Du die Speicherung realisieren ?
Uber SD/USB oder fest eingebauten Speicher ?
Das mit SD Karten gabs ja schon.
Ich hatte mal was gesehen, was aus einem digitalen Voice Recorder zusammengebastelt wurde, war aber auch mit erweiterbarer Speicherkarte.
--
Gruss Frank

"Lieber Gott,: Bitte schmeiss Hirn vom Himmel; ...oder Steine, Hauptsache Du triffst Jemanden !..."
...und 'ne Tuete Schweineohr'n
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004
22.06.2014, 14:32 Uhr
paulotto



Micha,

ist das Dein KC auf dem Bild? Dann ist das aber kein KC85/3 sondern ein /4, oder hast du mehrere?

Gruß,

Klaus
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005
22.06.2014, 15:56 Uhr
Mobby5




Zitat:
ADDERLY schrieb

Das mit SD Karten gabs ja schon.




Ist aber nicht das selbe bzw. funktioniert ganz anders.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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006
22.06.2014, 17:24 Uhr
ADDERLY



Ich hatte es nur mal gesehen, ich bin froh das mein recorder noch funktioniert. Bisher gings damit auch.
--
Gruss Frank

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007
22.06.2014, 17:47 Uhr
Micha

Avatar von Micha

@paulotto: stimmt, bis vor kurzem hatte ich bewusstermassen nur einen KC85/3. Der 85/4 ist jetzt bei Augrabungsarbeiten in meinem Keller ans Licht gekommen - den muss ich mal im Zustand geistiger Umnachtung in einer weit zurückliegenden ebay-Auktion ersteigert haben. War in einem (seit Jahren) unausgepackten Paket. Auf dem Gerät klebt hinten noch der Kuckuck "Universität Karl-Murks-Stadt" drauf.

@ADDERLY: in 000 ist die Doku verlinkt. Ist allerdings zum gegenwärtigen Stand noch sehr in den Anfängen. Unter Doku/Schematics liegt der vorläufige Schaltplan. Das Ding hat einen seriellen Speicher zur Zwischenlagerung von Daten, die eigentliche Ablage ist auf SD-Card vorgesehen.

Dass es schon mal eine ähnliche Lösung gab hab ich gerüchteweise auch schon aufgefangen.
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.

Dieser Beitrag wurde am 22.06.2014 um 18:06 Uhr von Micha editiert.
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008
22.06.2014, 18:09 Uhr
ADDERLY



Deswegen fragte ich ja, denn beim KC macht ein Wechselmedium Sinn.
Ich bin gespannt...
--
Gruss Frank

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009
22.06.2014, 20:41 Uhr
schnulli



So etwas ging mir vor ein paar Jahren auch schon durch den Kopf.

Folgende Überlegungen mit auf den Weg:

-die Lese- und Schreibgeschwindigkeit bleibt die eines Kassettenrekorders
-nicht ohne Aufwand universell einsetzbar, da es kein einheitliches Format zur analogen Speicherung, Fehlerkorrektur, Prüfsummenberechnung usw. der verschiedenen Systeme gibt. Es sei denn, man will die Bitströme als Rohdaten speichern. Nachteil: Wenn Format nicht bekannt, keine Fehlerprüfung möglich.

Mir ist dazu leider keine praktikable technische Umsetzung eingefallen. Aber gut, ich lasse mich gerne überraschen....

Dieser Beitrag wurde am 22.06.2014 um 20:43 Uhr von schnulli editiert.
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010
27.06.2014, 15:53 Uhr
T5000

Avatar von T5000

Hallo,
ich hab vor Jahren meine liebsten KC-Spiele nochmal per Kassette in den KC geladen und dann mittels Soundkarte vom PC die "Daten" (oder Audio Tracks) neu aufgenommen. Danach die einzellen Tracks auf CD gebrannt.

Nun hab ich einen alten portablen CD Player, welcher über den Audio Ausgang am KC angeschlossen ist und kann durch Auswahl des entsprechenden Tracks auf der CD das jeweilige Programm laden.

Ist nicht der Komfort wie mit SD-Karte, aber eben sehr simpel und schnell realisiert.

Gruss Thomas
--
Polyplay ESC2 Bauform4,K8924,EC1834,KC85/3-5,KC87,Lada 21011,PC1715,PC1715W,A5105,CM1910,LC-80
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011
27.06.2014, 16:25 Uhr
Rolanet

Avatar von Rolanet

Dann könnte man auch einen kleinen mp3-Player, der die (Audio-) Datenströme abspielt, basteln...
--
"Das Internet? Gibt's den Blödsinn immer noch?" (Homer Simpson)
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012
27.06.2014, 16:41 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Das was T5000 schreibt macht Sinn - falls beim Übetragen nicht irgendwo eine Aussteuer-Automatik, Dolby oder sonstiger "intelligente" Müll stört geht das auf jeden Fall.
Das Thema MP3 und Heimcomputer-Programme speichern hatten wir glaub ich schon ausführlich. MP3 beinhaltet Datenreduktion, und bei Rechtecksignalen passieren da manchmal komische Sachen...

Mein Projekt zielt ja auch nicht auf größtmögliche Effizienz ab - es ist ein typisches Hobbyprojekt, bei dem der Weg das Ziel ist. Natürlich bleibt die Datenübertragung genauso langsam, wie sie damals mit Kassette war. Mich hat es einfach mal gereizt, das Übertragungsverfahren zu verstehen, und eine Hardware + Software zu basteln, die das nachempfinden kann. Die Tests machen derzeit gute Fortschritte. Falls nix dazwischen kommt, habe ich dann nächstes Jahr in Garitz den schicksten kassettenlosen Kassettenrecorder, um den mich alle beneiden werden
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.
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013
27.06.2014, 18:01 Uhr
Mobby5



@Micha

Mach einfach weiter, bin auf jeden Fall daran interessiert.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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014
28.06.2014, 06:32 Uhr
jmueller



Hallo Micha,

von mir mal noch eine Anregung,
die vielleicht auch für dein Projekt interessant sein könnte:

Rechtecksignale lassen sich relativ kompakt und einfach
in CSW-Dateien speichern:
http://ramsoft.bbk.org.omegahg.com/csw.html

Dieses Format hat den Vortail,
dass die Dateien nur 1/8 der Größe von WAV haben
(bei Verwendung der RLE-Kompression sogar noch weniger).

Dieses Dateiformat wird auch in der nächsten JKCEMU-Version
lesend und scheibend unterstützt werden.

Jens
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015
28.06.2014, 08:34 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Danke für den Tip. Aber die Kiste die ich baue funktioniert grundlegend anders. Da wird kein .wav gesampelt und gespeichert, weil das viel zuviel Arbeit (und Speicherverbrauch) für den armen kleinen Microcontroller wär. Stattdessen werden Signalflanken per Interrupt erfasst, deren Zeitabstände per Timer gemessen, und so wird dann Bit für Bit eine .tap Datei zusammengesetzt.

Interessanterweise wechselt beim KC bei jedem Datenblock die Polarität der Signale. Dadurch hatte ich bei meinen ersten Experimenten (interrupt on falling edge) immer nur jeden zweiten Block fehlerfrei reinbekommen. Keine Ahnung ob diese Merkwürdigkeit damals beim Design Absicht war oder einfach nur Zufall und unwichtig.
--
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016
28.06.2014, 09:40 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr


Zitat:
schnulli schrieb
-die Lese- und Schreibgeschwindigkeit bleibt die eines Kassettenrekorders

Das Übertragungsprotokoll ist nicht zwingend starr. Beim KC85 gab es auch die Möglichkeit per selbststartendem Vorprogramm einen Turbolader ins Boot zu holen, der seinerseits dann das eigentliche Programm lud. Wo der µC ja quasi rauschfrei und ohne Dynamikkompression Daten liefern kann, bestünde durchaus noch Tuning-Potenzial, aber sicher auch 1000 Stolpersteine.

Dieser Beitrag wurde am 28.06.2014 um 09:40 Uhr von kaiOr editiert.
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017
28.06.2014, 14:16 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Aua, dass es für den KC85 auch Turbolader gab hab ich bisher nicht gewusst. Das wird konzeptionell schwierig. In der ersten Runde bleibt mir nix weiter übrig, als solche Turbolader erst mal tapfer zu ignoriern. Später, mal sehen...

Edit: beim noch mal drüber nachdenken ist mir eingefallen, dass das wahrscheinlich doch gehen wird! Einfach zusätzlich zum KC85 zu .tap einen Roh-Modus, bei dem die Abstände zwischen den Flanken gespeichert werden. Das braucht zwar deutlich mehr Speicher, gottseidank hab ich der Kiste mit 512 Kilobyte mehr Speicher spendiert als ursprünglich eigentlich nötig.
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.

Dieser Beitrag wurde am 28.06.2014 um 17:57 Uhr von Micha editiert.
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018
28.06.2014, 21:28 Uhr
jmueller



Micha schrieb:


Zitat:

Danke für den Tip. Aber die Kiste die ich baue funktioniert grundlegend anders.
Da wird kein .wav gesampelt und gespeichert, weil das viel zuviel Arbeit ... wär.



Mir ist schon klar, dass dein Ansatz zu kleineren Dateien führt,
aber dafür dürtest du Probleme bekommen, wenn ein Programm
in einem Nicht-Standard-KC-Format abspeichern möchte,
wie z.B. TurboSave oder mit speziellen Kopierschutzmechanismen.
Und genau aus diesem Grund wollte ich dein Augenmerk
mal auf CSW richten.
Und mehr Arbeit ist das nicht, sondern weniger,
weil das Audiosignal nicht inhaltlich ausgewertet werden müsste.
Aber ich möchte dir nicht in dein Projekt hineinreden,
sondern nur mal andeuten, was es am weiten Horizont noch so gibt.
Es haben ja auch schon andere über das Problem der digitalen Speicherung
von Computer-Kassettenaufzeichnungen nachgedacht...

Jens
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019
05.07.2014, 03:39 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Du hast vollkommen Recht Jens und Danke für den Tip!
Sobald ich die Hardware (hoffentlich Mitte nächster Woche) am fliegen hab, werd ich testen, ob ich neben dem KC-Format einen "Roh" Modus implementieren kann, in dem einfach Folgen von Impulsweiten erfasst und abgespeichert werden. Mit etwas Glück eignet sich die Kiste dann auch für paar andere Heimcomputer...
--
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020
05.07.2014, 10:43 Uhr
Bert



Hallo Micha!

Ich finde Dein Projekt spannend. Wenn Du magst, kann ich ja auch ein bissel Hardware und Software testen.

Grüße,
Bert
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021
08.07.2014, 22:38 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Heute war mal wieder einer der Tage, die ich besonders gern mag:
Wenn endlich ein seit Tagen sehnsüchtig erwarteter Platinen-Prototyp eintrifft. Dann lass ich immer sofort alles andere stehen und liegen und stürz mich in die Löterei. Vielleicht besteht die Faszination darin, dass an so einem Tag innerhalb weniger Stunden ein greifbares und vorzeigbares Ergebnis zustande kommt.
Wie auf dem Bild zu sehen ist die Platine jetzt fertig bestückt. Den unangenehmeren Teil (Gehäuse zurechtbasteln, also Aussparung fürs Display, Taster, Frontplatte) heb ich mir für morgen auf. Oder für die nächsten Tage. Oder für irgendwann...
Tja, und jetzt kommt der schwierigere Teil - die Firmware. Ne Hardware zusammenschmieden ist immer der leichte Teil - die eigentliche Mühe und Arbeit liegt in der Firmware.
Bin gespannt ob das (bisher ungetestete) SRAM Interface so funktioniert wie es soll. Als mir irgndwann die I/O Pins am Atmega ausgingen hab ich mir überlegt, dass in dem Fall eigentlich kein wahlfreier Zugriff auf den externen Ram erforderlich ist, und da hab ich dann so einen Hochzähl-Speicher mit den zwei kaskadierten 4040 zusammengeschustert. Hoffentlich funktioniert der so wie ich mir das vorgestellt hab.



--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.

Dieser Beitrag wurde am 08.07.2014 um 22:45 Uhr von Micha editiert.
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022
16.07.2014, 19:36 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Ich wollt' ich wär ein Huhn...

Nein, nicht wirklich. Das war nur Spass. Ein Huhn wär das letzte was ich gern sein möchte.

Heute hab ich aber ernsthaft mal kurzzeitig überlegt ich wär gern jemand, der so richtig fit in mathematischer Statistik ist. Aktuell friemel ich ja an dem Thema KC85 Kassettenausgang, bzw. Auswertung des Signals und Rückübersetzung. Klappt eigentlich auch schon ganz gut, aber eben noch nicht 100% zuverlässig.
Das Tape-Aufzeichnungsverfahren arbeitet mit 3 Frequenzen, für 0, 1 und Byte-Trennsignal. Die Frequenzen entsprechen nicht den Angaben im KC Handbuch, aber das hatten wir hier schon.
Um den Spaß nicht zu einfach zu machen, wird zusätzlich zwischen jedem Datenblock die Signalphase umgeklappt, also eine komplette Signalperiode beginnt in einem Block mit einer fallenden Flanke, im nächsten Block dann wieder mit einer steigenden Flanke usw.

Der Screenshot in der Anlage zeigt einen kleinen Ausschnitt aus einem aufgezeichneten KC85-Recordersignal mittels Timer. Die Zahlen (in hex-Darstellung) sind proportional zu Wartezeiten zwischen registrierten Flankenwechseln des Signals.

Für diejenigen unter euch die gerne Muster in Datenwüsten erkennen:
Im oberen Teil des Bilds ist ein Pausenzeichen, also das Piep-Signal zwischen den Datenblöcken, dann folgt eine ganze Reihe von Bytes die alle den Wert Null haben.
Im Bild ist ein Datenblock, bei dem immer das kürzere Halb-Bit zuerst kommt und das längere danach. Beim nächsten Datenblock ist es dann wieder umgekehrt.

Kürzeres Halb-Bit, längeres Halb-Bit.... ähm, konnte mir jemand bis hierher folgen? Falls nicht: tut mit leid dass ich euch gelangweilt hab. Falls doch: meldet euch! Ich könnte Hilfe gebrauchen, die Dekodierung zuverlässiger zu machen.
Es läuft darauf hinaus, bestimmte "von-bis" Bereiche zur Identifikation gültiger Bit-Signale festzulegen. Lege ich diese Intervalle zu eng, dann gibt es zu oft künstliche Fehler, lege ich die Intervalle zu weit schlüpfen zu oft echte Fehler durch.


--
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Dieser Beitrag wurde am 16.07.2014 um 20:01 Uhr von Micha editiert.
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023
16.07.2014, 20:59 Uhr
Lötspitze



Hallo Micha,

ich habe bzgl. Deines Projektes mal aus Neugierde in den Schaltplan vom KC85 geschaut. Wenn ich mich dabei nicht verguckt habe, geht bzgl. Signalverarbeitung nur ein einziges Eingangssignal an /ASTB des PIO. Hast Du schon mal mit dem OSZI geschaut, was die OPV usw. eigentlich aus dem Tapesignal machen? Zwischen Buchse und PIO hängen ja doch einige Bauelemente und ich könnte mir vorstellen, daß da was Entscheidendes passiert. Ein direkter Signalvergleich zwischen Tapebuchse und PIO-Eingang/Pin16 wäre ggf. hilfreich. Dein digitales Aufnahmetool müßte ja dann so ähnlich arbeiten.

VG Matthias
--
___________________
...geboren, um zu löten.

Wer rennen soll, muß auch mal stolpern dürfen.
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024
17.07.2014, 10:23 Uhr
Gerhard




Zitat:
Lötspitze schrieb
...ich könnte mir vorstellen, daß da was Entscheidendes passiert.



Ja, einige Gedanken in dieser Richtung kamen mir auch wieder aus dem hintersten Gerirnwinkel hervor (da bei mir auch etwas Angefangenes rumliegt, was endlich mal fertig werden möchte ( ).

Jedenfalls passiert da was sehr Entscheidendes, das Signal muss nämlich differenziert werden. Und zwar aus folgendem Grund:

Bekanntlich wird die Magnetschicht auf dem Band durch den Kopfstrom in der einen oder anderen Richtung magnetisiert, und bei jeder 0/1 oder 1/0 Flanke ändert sich Letztere. Beim Wiedereinlesen sollte dann an diesen Stellen ein positiver oder negativer Nadelimpuls entstehen.
Soweit die graue Theorie. In Wirklichkeit sind diese Übergänge aus verschiedenen Gründen mehr oder weniger verschliffen, und wir erhalten so was eine Folge von Gaußschen Glockenkurven. Bei hoher Informationsdichte rücken diese immer mehr zusammen und das Ganze sieht annähernd sinusähnlich aus. Also eigentlich ein Analogsignal, aus dem die ursprüngliche Information wiederhergestellt werden soll.

Wo sind nun unsere Signalflanken geblieben (in deren zeitlichen Abständen ja, übrigens unabhängig vom jeweiligen Aufzeichnungsverfahren, die ganze Information steckt) ?

Jedenfalls nicht in den (oft auch noch ziemlich unscharfen) Nulldurchgängen. Sondern eher in der Nähe der Maxima oder Minima der Gaußkurven, die ja eigentlich Nadelimpulse sein sollten. Und irgendwann haben wir in der Schule gelernt, wie man Maxima/Minima bestimmt, nämlich durch Nullsetzen der ersten Ableitung ( f'(x) = 0 ).
Bei dem von Lötspitze genannten Signalvergleich kann man sich in der Tat davon überzeugen.

Bemerkenswerterweise ist deshalb auch die Eingangsschaltung beim KC85 z.B. der vom MC80/2 sehr ähnlich, obwohl dort ein ganz anderes Aufzeichnungsverfahren (Manchestercode) verwendet wird.

In diesem Zusammenhang sind mir ein paar Fragen aufgekommen, vielleicht kann einer unserer KC-Experten etwas Genaueres dazu sagen:

1.) Die Schaltungen vom KC85/2,3,4 zeigen (lt. Originaldoku) bei funktionell fast identischem Grundaufbau (Emitterfolger, Vorverstärker, Differenzierer, Monoflop) doch einige seltsame Unterschiede in der letzten Stufe:
KC85/2: Zeitkonstante am DL123 = 10 µs, Ausgang am Pin 4,
KC85/3: Zeitkonst. 420 oder 480 µs, Ausgang Pin 13 (d.h. negiert)
KC85/4: Zeitkonst. wieder 10 µs, Ausgang Pin 4, dahinter noch ein NAND mit ARDY.

Vor allem die viel größere Zeitkonstante beim /3, die schon der Periodendauer des logischen Nullsignals entspricht, fiel mir auf.


2.) Offenbar werden nur Flanken in einer Richtung wirksam. Zwischen Differenzierer und Endstufe befindet sich ja eine Diode, die negative Spitzen wegschneidet. An sich ist das plausibel, da der KC ja nicht wissen kann, welche Polarität der Kassettenrecorder zu liefern beliebt. Aber wie verkraftet der KC diese Unbestimmtheit (ist diese Flanke der Anfang oder die Mitte des Bits?), wenn 0 und 1-Bits sich unregelmäßig abwechseln?

@micha
Hast Du auch mal Blöcke mit abwechselndem Inhalt statt wie in Deinem Bild lauter Nullen probiert?

MfG
Gerhard

Dieser Beitrag wurde am 17.07.2014 um 10:28 Uhr von Gerhard editiert.
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025
17.07.2014, 11:11 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Falls es hilft:

Zitat:
Service KC85/3
Eingelesen wird über X3601,3 und ein anschließendes Netzwerk als Bandpaß. Frequenzen, die unter 500 Hz und über 5kHz liegen, werden bedämpft. Nachdem die Signale über den OV N3601,6 und das Gatter D3605,3 TTL-gerecht aufbereitet wurden, werden sie über VT 3604 dem Monoflop zugeführt. Die Beschaltung des Monoflop's mit dem Transistor VT 3604 sorgt dafür, daß der Monoflop an der positiven und negativen Flanke der eintreffenden Kassettensignale einen Impuls an den PIO-ASTB abgibt.
.
.
.
Für die Kassetteneingabe werden die Impulse über VT 3602, VT 3603 verstärkt und vom Komperator N 3601 in Rechteck-Impulse gewandelt. Das Monoflop D 3606 gibt definierte Impulslängen an die PIO D 3601 (Pin 16) weiter. Die Low-Impulsbreite an Pin 4 von D 3606 muß in einem Bereich von 180 ... 200 µs liegen, Die Impulse müssen sich also bis zur Pio verfolgen lassen.


Zitat:
Service KC85/4
In der E/A-Steuerung wird im Unterschied zum KC85/3 statt des 2fach-Operationsverstärkers ein 4fach-Operationsverstärker eingesetzt. Die zwei zusätzlichen Verstärkersysteme werden statt der im 85/3 enthaltenen Transistorstufe zur Realisierung des aktiven Tiefpaßfilters, welches durch das Fernsehgerät bedingte Störungen (Zeilen- und Schaltnetzteilfrequenz) unterdrücken soll, eingesetzt. Gleichzeitig wurde die Filtergrenzfrequenz von 3 auf etwa 9 kHz erhöht, um die Anwendung schnellerer Laderoutinen zu ermöglichen. Das bei den Vorgängertypen bewährte Hochpaßverhalten des Eingangsteiles (untere Grenzfrequenz 1 kHz) wurde beibehalten. Nach dem Filterteil folgen wie bisher Komparator (jetzt mit einer Hysterese im Millivoltbereich zur Unterdrückung des Rauschens bei leeren Bandstellen) und Monoflop.
Zur Vermeidung von Komplikationen bei der Interruptbearbeitung wurde das Monoflopausgangssignal mit ARDY verknüpft. Diese Maßnahme findet sinngemäß auch beim Tastaturkanal Anwendung.


Dieser Beitrag wurde am 17.07.2014 um 11:43 Uhr von kaiOr editiert.
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026
17.07.2014, 14:54 Uhr
Gerhard




Zitat:
kaiOr schrieb
... Die Beschaltung des Monoflop's mit dem Transistor VT 3604 sorgt dafür, daß der Monoflop an der positiven und negativen Flanke der eintreffenden Kassettensignale einen Impuls an den PIO-ASTB abgibt...



Danke KaiOr für die Aufklärung, auch was das Frequenzverhalten betrifft. Also doch zwei Impulse je Bit. Das war mir entgangen, ist mir ehrlich gesagt auch immer nicht so recht klar, wie das zustandekommt. Bin ja auch Laie auf dem Gebiet der NF- und HF-Elektronik. Aber meine 2. Frage ist damit zur Zufriedenheit beantwortet

Gruß
Gerhard
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027
20.07.2014, 16:02 Uhr
Micha

Avatar von Micha


Zitat:
Hast Du auch mal Blöcke mit abwechselndem Inhalt statt wie in Deinem Bild lauter Nullen probiert?


@Gerhard: ja, hab ich. In 000 ist ein Link zu der öffentlichen Projekt-Share. In dem "Photos" Verzeichnis gibts u.A. auch ein Bild wie ein KC85 Byte auf dem Oszi aussieht.
Gestern und heute hab ich intensiv getestet, inzwischen hab ich es soweit hinbekommen dass die Datenübertragung zwischen KC85 und meinem Recorder in beiden Richtungen praktisch 100% fehlerfrei abläuft, auch nach sehr vielen Tests, auch mit größeren Datenmengen am Stück.
Auch so Sachen wie LOAD#1 "BLAFASEL" funktionieren inzwischen (braucht längeren Piep-Ton zwischen den Blöcken, damit das Basic mit dem Parsen hinterher kommt).
Zugegebenermassen hab ich allerdings vorläufig nur eine maßgeschneiderte Lösung für den Mühlhausener KC85 und dessen normales Aufzeichnungsverfahren.
Das Foto im Anhang zeigt den aktuellen Prototyp. Wie sich herausgestellt hat, ist das Poti für das verwendete Display (Pollin TC1604A) überflüssig. Das Poti fliegt dann raus.
Von der mechanischen Konstruktion ist die Leiterplattengröße 160x100 eigentlich nicht nötig, Teile der Leiterplattenfläche dienen lediglich der mechanischen Stabilität (z.B. um das Display zu tragen). Hab allerdings auch festgestellt dass die Fläche bei Leiterplatten nicht unbedingt der bestimmende Preisfaktor ist...


--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.

Dieser Beitrag wurde am 20.07.2014 um 16:36 Uhr von Micha editiert.
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028
21.07.2014, 11:22 Uhr
Gerhard



@micha
Gratuliere zum Erfolg! Vielleicht können wir uns demnächst mal wieder persönlich darüber unterhalten.

So allmählich ist mir auch klar geworden, dass meine Überlegungen aus (024) für Dich gar nicht relevant sind, da Du ja gar nicht auf dem magnetischen Umweg speicherst, sondern direkt elektronisch. Somit hast Du es ja direkt mit Impulsflanken zu tun, und kannst Dir wahrscheinlich ziemlich weite Toleranzgrenzen bei der 0/1-Unterscheidung leisten, solange noch das Trennzeichen sauber erkannt wird. (So ganz zum Spaß werden die Mühlhäuser Konstrukteure ja wohl auch nicht so eins zwischen die einzelnen Bytes gequetscht haben).

Also weiter gutes Gelingen!
Gerhard
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029
21.07.2014, 20:05 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Der ideale Härtetest wäre sicher damit eine dumpfe und leiernde Tonbandaufnahme zu retten. *harhar* Das mit dem Turbolader ist prinzipiell kein Problem, KC seitig wird da immer gefragt wie man speichern will, sofern überhaupt ein Turbolader anwesend ist. Alte Kassettenrekorder und mehrfach überspielte Eisenoxid-Kassetten waren damals quasi Standard (kaum Spiel nach oben). Für die Datenrichtung µC-Recorder -> KC war es nur eine Überlegung.

Dein Projekt gefällt mir sehr, wünsche weiterhin viel Erfolg!
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030
21.07.2014, 21:47 Uhr
Micha

Avatar von Micha

@KaiOr: muss dich leider enttäuschen, das Lesen von Magnetbändern hab ich erst mal ausgeklammert, um das Projekt in den Punkten voranzubringen, die mich interessiert haben. Momentan funktioniert mein Recorder nur an einem KC, da allerdings stabil. Die einfache Schaltung mit einem OpAmp, wie in 000 veröffentlicht, ist leider nicht in der Lage Signale von einem Kassettenrecorder zuverlässig aufzunehmen. Den Aspekt hab ich mir für später aufgehoben, bis dahin muss ich noch mal die Schulbank drücken, was Analog-Elektronik betrifft.

Heute hab ich die Verbindung zur SD-Karte getestet - funktioniert! Somit kann ich nun Programme vom KC auf eine FAT-formatierte SD-Karte abspeichern. Das speichern und rücklesen von Programmen in den KC85 funktioniert.
Was leider noch nicht funktioniert - die erzeugten Dateien in den JKCEmu einzulesen. Ich dachte irgendwo mal gelesen zu haben dass TAP Dateien einfach nur die übertragenen Daten im Roh-Format enthalten. In der Anlage ist so eine Rohdaten-Datei mittels HxD dargestellt. Wenn ich versuche, die Datei in den JKCEmu zu laden bekomme ich allerdings einen "KC-TAP-Header erwartet" Fehler.

Kann mir jemand aushelfen mit Informationen wie so eine TAP Datei strukturiert ist?


--
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031
21.07.2014, 23:26 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Steht soweit auch in der Hilfe vom JKCEmu unter "Dateiformate".

Also da müsste für eine TAP generell die Hex-Bytefolge "C3 4B 43 2D 54 41 50 45 20 62 79 20 41 46 2E 20" zu Anfang der Datei stehen. Danach kämen erst Deine Rohdaten mit Blocknummer 01h zu Beginn, dann 128byte Nutzdaten, dann Blocknummer 02h (oder FFh wenn es bereits der letzte Block wird) etc.
Jedes 130. Byte, in deinem Beispiel die Prüfsumme 9Bh (die letzten 128Byte in einem Register aufsummiert) darf gerne ausgewertet aber nicht mit gespeichert werden.

Gruß
Kai
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032
21.07.2014, 23:49 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Hmmm.
Das ist ein willkürlich gewählter Vorspann, der aus dem Klingonischen ins Deutsche übersetzt bedeutet:
KC-TAPE by AF.
Mussich mir noch überlegen ob ich diesen Unsinn mit in jedes File einbette, oder ob ich lieber dabei bleib die Rohdaten (incl. Prüfsumme) so wie sie sind zu speichern.
Ich denk ich werd die Rohdaten so wie sie sind speichern.
Trotzdem danke für die Info.
--
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033
22.07.2014, 08:22 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Die Prüfsummen sind in keinem üblichen Dateiformat enthalten (höchstens in Audio-Dateien). Eigentlich kommt man nicht drumherum die live zu generieren (und möglichst auch direkt auszuwerten), sonst wird der Datenweg Internet -> PC -> SDCard -> KC schwierig.

MfG
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034
22.07.2014, 09:52 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Mir fällt jetzt spontan das Intel-Hex-Format als Beispiel ein, da ist die Prüfsumme ebenfalls eingebettet.
Zugegebenermassen ist die Prüfsumme beim KC mehr ein Spass als ernst zu nehmen, da die 128 Datenbyte eines Blocks einfach nur aufsummiert werden und das niederwertige Byte der Summe abgelegt wird. Nicht wirklich eine gute Art der Fehlerdetektion, aber damals viel besser als garnichts.

Mein Recorder zieht ja die Bytes in der originalen Reihenfolge rein, so wie sie vom Gerät kommen. Für mich macht es dann auch Sinn, die Daten genauso 1:1 in eine Binärdatei zu schreiben. Für das TAP Format kann ich mich im Augenblick einfach nicht begeistern, da ich persönlich es unelegant finde, den originalen Datenstrom umzufriemeln, wenn dahinter kein Mehrwert (zusätzliche Funktionalität) steckt. Aber das ist zugegebenermassen Geschmackssache.
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035
22.07.2014, 11:03 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Ich mag Dir das TAP garnicht schön reden, *.kcc/*.sss etc. wäre mir persönlich eh lieber, weil's ja auch so auf D004-Diskette oder USB-Stick (VDIP) landet.

Also bräuchte es dann einen Dateikonverter auf PC um gängige Spiele auf SD-Karte zu bekommen.
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036
22.07.2014, 11:39 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Das wär allerding unpraktisch, wenn es bereits einiges an Sachen gibt die irgendwo als TAP vorliegen und die dann nicht direkt abspielbar sind.
Die einfache Lösung, mit wenig Aufwand machbar: die Abspielroutine erkennt diese an der Endung TAP, und gibt die dann entsprechend verquirlt zum KC aus. Werd ich heute abend gleich ausprobieren. Wo bekommt man paar originale TAP Dateien her?
--
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037
22.07.2014, 13:31 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

http://www.kc85emu.de/Download/Download3.htm wäre nennenswert
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038
27.07.2014, 23:40 Uhr
Micha

Avatar von Micha

@KaiOr: vielen Dank für den Link!
Es braucht manchmal einige Zeit, bis gute Ideen in meinem blöden Kopp ankommen.
Heute war der Tag, an dem die Firmware für meinen Recorder fertig war. Was sofort die Frage aufwarf "und was dann?" - etwas Nachdenken, und dann hab ich die Archive auf Arne Fitzenreiters Website entdeckt. Und dann war mir eines klar: egal ob ich es von der Ablauf-Logik persönlich mag oder nicht: Unterstützung des TAP Format ist ein MUSS!!!
Inzwischen kann mein Recorder dieses Format und ich hab jede Menge Spass die ganzen alten Programme auszuprobieren. Wahnsinn wieviel Kreativität da drin steckt...
--
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Dieser Beitrag wurde am 27.07.2014 um 23:56 Uhr von Micha editiert.
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039
29.07.2014, 21:57 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Heute war dann endlich der Gehäusebau dran - das ist der Aspekt bei so einem Bastelprojekt für den ich mich nach wie vor am wenigsten begeistern kann. Na jedenfalls hat mein Recorder jetzt eine halbwegs ordentliche Behausung. Nun kann's wieder an die Verbesserung der Firmware gehen.
Inzwischen hab ich hier auch den Thread entdeckt, wo das (im entfernten Sinn vergleichbare) Projekt von Kingstener Thema war. Dort sind natürlich ganz andere Ladegeschwindigkeiten möglich, aber wenn ich es richtig verstehe ist ein M003 Voraussetzung.
Bei mir geht es erst mal nur ganz langsam und gemütlich mit der originale Kassetten-Lade- und Speichergeschwindigkeit. Das war eben mein Gedanke ganz am Anfang, einen Massespeicher für einen KC ohne jegliches Zubehör zu erschaffen.


--
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040
14.08.2014, 23:47 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Heute ist die Kiste dann erst mal soweit dass die schlimmsten Kinderkrankheiten der Firmware überwunden sind. Funktioniert alles soweit wie es soll...
Jetzt bin ich mal gespannt wie gut andere mit dem Ding zurecht kommen oder nicht. Bert (020) - hast Du noch Lust, das Ding mal zu testen?


--
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041
19.12.2014, 22:32 Uhr
Bert




Zitat:
Micha schrieb
Bert (020) - hast Du noch Lust, das Ding mal zu testen?


Nein, ich glaube nicht.

Ich hab mir das nochmal überlegt. Mit dem RS232-PC-Kabel habe ich eine Möglichkeit den Speicher vom PC aus zu füllen. Die Geschwindigkeit ist zwar mit 1200 bps auch nicht viel schneller als von Band, aber für die Verwaltung der Programme dürfte der PC gerade gut genug sein.

Ich fände ein MegaFlash-Modul oder eine SD-Karte interessanter.

Viele Grüße,
Bert
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042
05.01.2015, 16:44 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Mein selbstgebautes Exemplar des KC85 Recorders war seit einiger Zeit fertig. Mit viel Echo hatte ich von vorneherein nicht gerechnet, schliesslich gibts eine Menge KC85 Basteleien die wesentlich mehr High Tech sind. Trotzdem hat es inzwischen einen Nachbau auf Lochraster gegeben.

Nun hat mich die Tage eine Nachfrage nach einer Leiterplatte völlig auf der kalten erwischt - hab ich leider nicht ;-(

Aus diesem Anlass hier die Frage: gibts eventuell weitere Verrückte die an so einer Leiterplatte Interesse hätten?
--
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043
05.01.2015, 17:45 Uhr
ambrosius



Meinerseits.

Beste Grüße
Holger
--
Viele Grüße
Holger
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044
05.01.2015, 18:14 Uhr
Mobby5




Zitat:
Micha schrieb

Aus diesem Anlass hier die Frage: gibts eventuell weitere Verrückte die an so einer Leiterplatte Interesse hätten?



Ja, mich zum Beispiel. Hätte gerne, wenn möglich, 5 Platinen.

Nachtrag: Ok, wenn bzw. falls Verfügbar, würde ich gerne auch die programmierten Chips mit dazu nehmen.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden

Dieser Beitrag wurde am 05.01.2015 um 19:37 Uhr von Mobby5 editiert.
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045
05.01.2015, 18:34 Uhr
Buebchen



Hallo Micha!
Ich hätte gerne auch eine Leiterplatte und wenn möglich den programierten Chip.
Buebchen
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046
05.01.2015, 19:11 Uhr
PC-Opa



....und ich nehme auch eine Platine + einen programmierten Chip.
Gruß Wolfgang
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047
05.01.2015, 19:37 Uhr
UR1968
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Hallo Micha,

ich hebe mal die Hand für eine Platine.

Tschüß
Uwe
--
http://ddr-computerwelt.ch/
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048
05.01.2015, 20:07 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Eine Platine tät ich nehmen tun.
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049
05.01.2015, 20:44 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Abhängig vom Preis würde ich auch zwei Platinen nehmen.

Gruss Joerg
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050
05.01.2015, 21:22 Uhr
srn

Avatar von srn

Hallo Micha,

vielen Dank für Deine Arbeit.
Eine Platine möchte ich gern nehmen.

Viele Grüße
René
--
http://www.kc-und-atari.de/
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051
06.01.2015, 03:50 Uhr
Veyrne



Hallo Joerg,

Ich bin gleich als Sie. Ich glaube, dass der Preis ist alles.Ich wolle eine Platine abhängig vom Preis nehmen.


Gruß
Veyrne

Dieser Beitrag wurde am 07.01.2015 um 02:30 Uhr von Veyrne editiert.
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052
06.01.2015, 10:59 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

@Micha: Veyrne würde ich nicht meine Bankverbindung schicken. Riecht eher nach amerik. SPAM-Bot.
https://stopforumspam.com/ipcheck/142.4.107.36
http://www.stopforumspam.com/ipcheck/108.186.6.102
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053
06.01.2015, 11:34 Uhr
ADDERLY



Warum wird so etwas nicht generell unterbunden, wenn das nachweisbar ist oder waehre ?
Zu mindest sehe ich das "Ronny_aus_Halle" die Beitraege editieren kann, koennten somit auch blockiert werden.
--
Gruss Frank

"Lieber Gott,: Bitte schmeiss Hirn vom Himmel; ...oder Steine, Hauptsache Du triffst Jemanden !..."
...und 'ne Tuete Schweineohr'n

Dieser Beitrag wurde am 06.01.2015 um 11:37 Uhr von ADDERLY editiert.
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054
06.01.2015, 13:19 Uhr
Ronny_aus_Halle
Moderator


@Adderly :
Ja ich kann die Editieren und Löschen . Den Benutzer löschen kann ich aber nicht. Den eigentlichen Spam hab ich ja schon gelöscht . Habe Rüdiger auch schon eine Nachricht geschrieben , Da ich das genauso sehe . Aber ich wollte den "Beitrag" nicht ganz löschen , da er ja keinen beleidigt oder so .

https://de-de.facebook.com/SpamMelden/posts/1496115690643168 -> Ist übrigens auch die Selbe Person (oder was auch immer) der dafür verantwortlich ist.

Gruß,

Ronny
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055
06.01.2015, 13:41 Uhr
ADDERLY



@Ronny,
Das solche Leute auch noch Foren unsicher machen, nervt.
Mir geht das eMail ge-Spam-e schon auf die Nerven. Ich komme mit dem Loeschen ganicht hinterher.
Nur Muell
--
Gruss Frank

"Lieber Gott,: Bitte schmeiss Hirn vom Himmel; ...oder Steine, Hauptsache Du triffst Jemanden !..."
...und 'ne Tuete Schweineohr'n
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056
06.01.2015, 19:11 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Also ich bin total geplättet, dass dieses relativ simple Gerät so ein Echo hervorruft! Ich hatte ehrlich gesagt kaum mit mehr als 1 bis 2 Verrückten gerechnet, die sich so eine Kiste nachbauen möchten. Momentan sieht es so aus, dass die bisherigen Interessenten plus ein paar Reserve-Exemplare auf eine Fertigung von 20 Platinen hinauslaufen.

Ich lasse meine Prototypen bisher immer bei www.aetzwerk.de machen. Deren Platinen sind zwar von der Optik eher nicht soo schick, aber elektrisch waren die bisher immer ok. 20 Stück würden bei denen brutto 248 Euro plus 10,12 Euro Versand kosten. Was auf einen Stückpreis von 12,90 Euro hinausläuft. Das nur mal zur vorläufigen Orientierung, falls es sich jemand doch noch anders überlegt.

Meine technischen Projektunterlagen sind auf einem öffentlichen Google-Drive abgelegt:
https://drive.google.com/folderview?id=0B3UbDrsUF0GVekZPV0pKNERkZ0U&usp=sharing

Dort sind Schaltplan, Stückliste, sowie Platinenlayout zu finden. Wobei letzteres mit "Sprint Layout Version 6" erstellt ist, und nicht direkt mit Standard-Software angesehen werden kann. Falls es doch jemanden interessiert, gibts auf der Seite des Herstellers www.abacom-online.de einen kostenlosen Viewer.
Eine Anleitung zu Aufbau und Bedienung werd ich wohl die Tage mal schreiben müssen ;-)

Die Bestell-Aktion lasse ich mal noch paar Tage offen, bis zum Sonntag den 11. Januar.
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.

Dieser Beitrag wurde am 06.01.2015 um 19:12 Uhr von Micha editiert.
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057
06.01.2015, 19:19 Uhr
ambrosius



@Micha

... hier gibts jede Menge Verrückte - zum Glück

Wäre schön, wenn Du die ganze Doku und alles, was in verschiedenen Ordnern auf dem Google-Server liegt, irgendwo noch als ZIP o.ä. ablegen könntest, das macht sich dann beim Download besser. Dank für die viele Arbeit!

Beste Grüße
Holger
--
Viele Grüße
Holger
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058
06.01.2015, 21:13 Uhr
Flieger136



würde mich auch für eine Platte mit programmiertem Chip anmelden...
--
Behandle andere Menschen so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest...

Denke positiv oder gar nicht...
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059
06.01.2015, 21:59 Uhr
bodent



Hallo Micha,
auch ich hätte gerne eine Leiterplatte und einen programmierten Chip.
Danke
Steffen
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060
06.01.2015, 22:30 Uhr
Micha

Avatar von Micha

aus gegebenem Anlass, um Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich an dieser Stelle klarstellen:

Der KC85 Recorder den ich hier entworfen habe ist kein universell verwendbarer Ersatz für Kassettenrecorder, denn man mit Heimcomputern verschiedener Marken wie Atari, Sinclair, Commodore u.s.w. einsetzen kann. Mit diesen Computern funktioniert der Recorder nicht, das Gerät ist gegenwärtig nur mit der Mühlhausener KC85-Serie kompatibel!

Eine Anpassung der Firmware für andere Heimcomputer ist zwar prinzipiell machbar, aber vorläufig nicht in Planung.
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.

Dieser Beitrag wurde am 06.01.2015 um 22:31 Uhr von Micha editiert.
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061
07.01.2015, 10:56 Uhr
madu55



Hallo
Ich würde auch gern eine Platine + Chip nehmen
Danke
MFG Gottfried
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062
07.01.2015, 18:46 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Das große Interesse hat mich die Tage dazu getrieben, den Recorder noch mal ausführlich zu testen sowie die Schaltung gründlich zu prüfen. Wär ja peinlich wenn das Ding nachher nicht tut was es soll. Das Ergebnis mit meinen beiden KC (einem auf 85/3 aufgerüsteten 85/2 sowie einem 85/4) sieht gut aus. Funktioniert alles auch im Dauertest stabil und fehlerfrei.

Daher die GUTE NACHRICHT zuerst: wer die Kiste mit einem KC85 verwenden möchte, und nichts anderes damit vor hat, ist mit der aktuellen Version gut bedient!

Und jetzt die SCHLECHTE NACHRICHT:
eigentlich könnte der Recorder ja auch dafür taugen, von irgend einem beliebigen Heimcomputer (der Rechtecksignale zur Speicherung verwendet) z.B. Sinclair ZX oder Commodore, diese aufzuzeichnen und wieder einzuspielen. Die aktuelle Platine ist mit 512K Ram dafür etwas schwach auf der Brust, damit kann man im RLE Format lediglich kleine Programme einfangen.

Hab da inzwischen paar Ideen, aber mit der Realisierung wird es wohl erst gegen Mitte 2015 was. Mit anderen Worten - es wird in ca. einem halben Jahr eine verbesserte Version geben, die auch Rohdaten von unbekannten Computern aufnehmen kann.

Zusammenfassung: wer das Ding wirklich nur für den KC85 verwenden möchte ist mit der aktuellen Version gut bedient. Alle anderen sollten noch etwas warten, das könnte allerdings dann wirklich noch etwas dauern...
--
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063
08.01.2015, 02:56 Uhr
Flieger136



Wäre es da nicht für alle günstiger dem Weg seine Zeit zu lassen und auf DIE universelle "Kiste" zu warten? Dann können von dem Board größere Stückzahlen produziert werden -> billiger. Die Anpassung ist dann "nur" ein anders programmierter Chip (an dem wieder mehrere je Computergruppe (KC87, LLC2/AC1, ZX...) - oder liege ich ganz falsch?
--
Behandle andere Menschen so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest...

Denke positiv oder gar nicht...
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064
08.01.2015, 19:05 Uhr
Micha

Avatar von Micha


Zitat:
Flieger136 schrieb
Wäre es da nicht für alle günstiger dem Weg seine Zeit zu lassen und auf DIE universelle "Kiste" zu warten?



Jein. Es kommt wirklich drauf an, was man mit dem Kästchen anfangen will.

Wenn man es wirklich nur für den KC85 verwenden möchte, hat das gegenwärtige Konzept einen gewissen Charme:
1. Die Bedienung ist sehr einfach, weil der Recorder die Programmnamen erkennt
2. Die Hardware fällt einfach aus, dazu mehr weiter unten.

So eine Kiste nach dem Konzept wie es jmueller in 014 grob beschreibt, sehe ich inzwischen, nach meinen bisherigen Erfahrungen mit dem Thema, als machbar an. Hat allerdings paar Komplikationen zur Folge:
1. Da man ja "nur" unbekannte Signale aufnimmt, erkennt der Recorder folglich die Dateinamen nicht von selber. Das Eintippen von Namen mit so einem Gerät mit wenigen Tasten ist nicht soo toll - kennt jeder, der mal mit einer Spielekonsole seinen Namen in eine Highscore-Liste eingegeben hat.
2. Das Gerät würde bezüglich Hardware aufwändiger. Um mit dem RLE Verfahren max. 64 KB aufnehmen zu können, was typisch für einen 8-Bit Heimcomputer ist, sind nach meiner vorsichtigen Schätzung ca. 2MB Speicher nötig. Heisst, das Gerät bekommt statt einem SRAM dann 4 Stück plus Chipselect Kram.
Außerdem wird wahrscheinlich die Logik der Aufnahmeschaltung komplizierter. Beim derzeitigen Gerät gibt es prinzipbedingt einen systematischen Unterschied in der Abtastung von fallenden und steigenden Flanken - was sich aber beim KC85 rauskürzt, da jedes Bit aus einer vollständigen Periode besteht. Das muss bei anderen Systemen dann nicht so sein.

Der langen Rede kurzer Sinn: wer die Kiste wirklich NUR für den KC85 verwenden will ist mit dem vorhandenen System besser bedient. Aber das muss eben klar sein - es geht nur mit dem KC85, eventuell kommt demnächst der KC87 hinzu da vermutlich sehr ähnliches Aufzeichnungsformat.

Ich werd am Sonntag hier mal Bestandsaufnahme machen, wer so ein Ding haben möchte. Jedem der aufgrund der Beschreibung Zweifel hat steht es natürlich frei abzuspringen.

Das Alternativkonzept existiert in meinem Kopf, aber ich bin wirklich derzeit nicht sicher wie und wann ich das umsetze - und ob ich das überhaupt möchte. Denn wie gesagt: der vorhande Recorder besitzt den Charme einer sehr einfachen Bedienung.
--
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065
09.01.2015, 00:47 Uhr
Flieger136



dann werde ich mich wegen Fehlen des KC85 erst einmal zurückziehen, aber wenn das für den KC87 doch geht nehme ich wieder eine.
AC1: gleicher Takt, Flanken werden ausgewertet nach Sync #E6 bzw #19; dann Kennbyte #55 für Namen, u.s.w. also festes Protokoll; Turbomode ist da komplizierter. Danke für die Arbeit.
--
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Dieser Beitrag wurde am 09.01.2015 um 00:53 Uhr von Flieger136 editiert.
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066
11.01.2015, 16:22 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Die gefühlte Verantwortung aufgrund des (für mich unerwarteten) großen Interesses hat mich dazu getrieben, die letzten Tage noch mal gründlich in das Thema hineinzuschauen, über das Grundkonzept nachzudenken, Messungen mit Teilschaltungen auf Breadboard durchzuführen u.s.w. Nach all dem hab ich eine konsolidierte Meinung wie es mit dem Projekt weitergehen wird. Ich werde versuchen, das hier möglichst verständlich darzulegen.
Wem die folgende „Bleiwüste“ zu lang wird: am Ende des Textes versuche ich in der Zusammenfassung die wichtigsten Fakten als „Fast Food“ auf den Punkt zu bringen.

Ich bitte alle Interessenten, die Zusammenfassung zu lesen und bei Interesse dann hier noch mal explizit Signal zu geben. Der einzige Unterschied zwischen der aktuellen Version und der Version 2.0 besteht darin, dass letztere Slots zur Bestückung für max. 2MB SRAM haben wird.

1. Ursprüngliches Konzept
--------------------------------
Der KC85 Recorder ist Mitte 2014 aus der Idee entstanden, einen fehlenden Kassettenrecorder durch eine selbst gebastelte Kiste zu ersetzen. Eine Kiste auf der man „Play“ oder „Record“ Tasten hat um Programme zu laden oder zu speichern. Als Speichermedium war von Anfang an die SD-Card vorgesehen, die ist in meinem Bastel-Repertoire gegenwärtig das Standard-Medium für solche Zwecke.
Da die blockweisen Zugriffe auf die SD-Card selber Zeit benötigen, wurde das Gerät mit einem SRAM konzipiert, der die Daten zwischenpuffert - um zeitkritische Abläufe beim Datenaustausch zwischen KC85 und SD-Card zu entkoppeln. Die Größe dieses SRAM ist ein kritischer Faktor, worauf im folgenden eingegangen wird.

Von Anfang an war dieser Recorder nur als maßgeschneiderte Lösung für den KC85 geplant. Bzw. sogar noch mehr eingeschränkt - eine Lösung für das Standard-Aufzeichnungsverfahren am KC85. Sprich: falls es ein Turbo-Tape für den KC85 geben sollte, würde dieses zumindest vorläufig nicht unterstützt werden.
Genau diese Spezifikationen sind inzwischen (Januar 2015) auch erfüllt. Das Gerät funktioniert zuverlässig am KC85/4 sowie am KC85/3 - wobei sich herausgestellt hat, dass die Ladeschaltung des 85/4 im Vergleich zum 85/3 wesentlich toleranter ist bezüglich Signalpegel.

2. Neuere Erkenntnisse
----------------------------
Der Prototyp wurde mit Bauelementen realisiert die aus der „Bastelkiste“ verfügbar waren. Dabei sind z.B. der Typ des eingesetzten Operationsverstärkers oder die Größe des verbauten SRAM nicht unbedingt kritisch hinterfragt worden - solange alles funktionierte wie es im Rahmen des ursprünglichen Konzepts vorgesehen war.

Von Jens Müller gab es in diesem Thread bereits vor längerer Zeit im Beitrag #018 eine Anregung, die letzten Endes auf „RLE“ hinausläuft (RLE = Run Length Encoding, also Zeiten zwischen Rechteck-Flanken in einer Datei als Folgen von Bytes aufzuzeichnen). In dem Beitrag ist das nicht sofort offensichtlich, RLE wird dort nicht explizit erwähnt, sondern das CSW-Container Format das RLE als Code assimiliert hat.
Aber RLE ist letzten Endes genau das, was mein Microcontroller primär kann! Mir war nur damals noch nicht klar dass das RLE heisst.

Allerdings gab es diesbezüglich mit meinem Prototyp bisher eine Merkwürdigkeit: zwischen Low und High Flanken gab es eine systematische Abweichung. Die einen Halbwellen fielen jeweils immer länger aus, die anderen kürzer. Was konkret beim KC85 unwichtig ist, da jedes Bit aus zwei Halbwellen zusammengesetzt wird - der Effekt hebt sich also auf.
Jüngstens hab ich alternativ zu dem ursprünglich eingesetzten Operationsverstärker vom Typ TL062 den Typ LM833N getestet. Mit sehr ermutigendem Ergebnis: die Signalflanken sind steiler, das Ausgangssignal hat größere Spannbreite.
Hier mal die Links zu entsprechenden Fotos:
Signalform mit TL062 vs LM833N, für 2KHz Rechteck-Welle, die höchste der drei beim KC85 verwendeten Frequenzen:

TL062: https://drive.google.com/file/d/0B3UbDrsUF0GVN1JwcXBHU0NMVUU/view?usp=sharing
LM833N: https://drive.google.com/file/d/0B3UbDrsUF0GVNVNvV0RmU3oybmc/view?usp=sharing

RLE Aufnahme, bei Verwendung eines TL062 vs LM833N OpAmp:

TL062: https://drive.google.com/file/d/0B3UbDrsUF0GVYmk3R0wyRE40NWM/view?usp=sharing
LM833N: https://drive.google.com/file/d/0B3UbDrsUF0GVRXFlWGJ1b191VDA/view?usp=sharing

Man erkennt, dass der LM833N das Rechteck-Signal steiler und mit größerer Amplitude abbildet. Was zur Folge hat dass der systematische Fehler in den RLE Aufzeichnungen fast verschwindet. Falls jemand hier einen noch besseren OpAmp für den Zweck empfehlen kann - immer her mit der Empfehlung! Wobei ich vermute mit dem LM833N bin ich nahe genug am Ziel...

SRAM Größe:
in das ursprüngliche Design des Recorders kam ein 512KB SRAM aus den einfachen Gründen, weil er vorhanden war und sich einfach in das Konzept einbinden liess. Der SRAM muss das gesamte Programm zwischenpuffern können, um KC und SD-Card bezüglich zeitkritischer Abläufe zu entkoppeln. Für die KC85 maßgeschneiderte Anwendung sind 512KB eigentlich total überdimensioniert. Wenn das KC85 Signal logisch ausgewertet wird, beträgt der Speicherbedarf KC:Recorder praktisch fast 1:1.
Wenn allerdings ein unbekanntes Signal mittels RLE aufgezeichnet werden soll, erhöht sich dieses Verhältnis enorm. Meine empirischen Untersuchungen legen für den KC85 ein Verhältnis von 1:25 nahe, d.h. der Recorder kann mit seinen 512K RAM max. 20 KB große KC Programme auf diese Art zwischenbunkern.
Um max. 64 KB große Programme von einem Heimcomputer auf diese Art erfassen zu können, ist eine Speichergröße von ca. 2MB nötig. Die Version 2 des Recorders wird Sockel für 4 x 512MB SRAM bekommen.

Aufname KassettenRecorder -> DigitalRecorder:
Ermutigt durch die Verbesserungen mit dem Einsatz des OpAmp vom Typ LM833N hab ich das Thema dieses WE noch mal angefasst. *Eigentlich* lautete ja meine ursprüngliche Ansage, ich möchte das hier nicht in den Projektumfang aufnehmen. Aber interessant war die Fragestellung dann doch, ob man auch von einem Kassettenrekorder aufnehmen könnte...
Zunächst hab ich per Messung festgestellt:
* vom KC bekommt man ein Signal das vom Pegel etwas schwach auf der Brust ist (ca. 0,4V) aber praktisch störungsfrei
* vom Kassettenrecorder bekommt man ein Signal bis zu 5V Pegel (im System gemessen), das allerdings hochfrequentes Chaos mit kleiner Amplitude oben drauf hat.

Die Möglichkeit, auch Daten von einem Kassettenrecorder aufzuzeichnen, hat mich dieses WE dazu getrieben damit zu experimentieren. Ich hab es sogar hinbekommen, bin aber skeptisch ob das nicht besser ein extra Thema bleiben sollte.
Die triviale Feststellung zuerst: man braucht dann ein DIN-Kabel mit überkreuzten Leitungen für Recorder-Recorder, während man für Recorder-KC ein direkt durchverbundenes Kabel braucht.
Was die Aufnahmeschaltung angeht: mit dem KC ist eine invertierende OpAmp Schaltung ohne Feedback optimal. Mit einem Kassettenrecorder ist ein Feedback Widerstand um 100K-Ohm optimal, um das Rauschen rauszufiltern. Nachdem ich paar Aufnahmen erfolgreich hinbekommen hatte, war ich zunächst euphorisch. Bis ich begriff: da fängt man sich Fehler im Blindflug ein! Das ist Murks.
Das Thema Kassette -> Recorder ist das Thema Datenrettung, wenn es garnicht anders geht. Da sollte man noch mal extra mit viel mehr Mühe drüber nachdenken. Daher möchte ich das Thema, trotz einiger empirischer Erfolge, weiterhin ausklammern.

Zusammenfassung
----------------------
Der vorliegende KC85 Recorder kann für den Mühlhausener KC85 die drei Formate Maschinenprogramm, Basic-Programm, Listing. Kein Turbo-Format!
Eine Unterstützung für andere Heimcomputer ist vorläufig nicht gegeben. Auch wenn es technisch machbar ist und vermutlich sogar relativ einfach umsetzbar wird derzeit nicht daran gearbeitet.
Die generische Unterstützung unbekannter Rechtecksignal-Aufzeichnungen wird derzeit vorbereitet. Mit dieser Art der Aufzeichnung unbekannter Signale kann der Recorder geschätzt max. 20KB große Programme erfassen.
Die Version 1.0, mit 512K SRAM ist das was hier ab sofort als Platine bestellbar ist.
Die Version 2.0 (vermutlich fertig bis Garitz) des Recorders, wird 2MB SRAM erhalten; 4 Stück 512MB SRAM. Damit wird es möglich sein die max. 64 KB Speicher eines Heimcomputers per RLE Verfahren am Stück aufzuzeichnen. Ansonsten wird es keine wesentlichen Unterschiede geben.
--
Das alte Rom wurde auch nicht an einem Tag programmiert.

Dieser Beitrag wurde am 11.01.2015 um 17:08 Uhr von Micha editiert.
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067
11.01.2015, 19:28 Uhr
alfred13



Hallo Micha,

ich würde auch gern zwei Platinen inclusive Chip nehmen.

Gruß Achim
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068
11.01.2015, 21:02 Uhr
ambrosius



@Micha
Also wenn ich das richtig verstehe, würde mit der Vorbereitung zur Bestückung mit mehr RAM dann auch die Möglichkeit bestehen, später durch Softwareupdate auch Ausgaben anderer Rechner aufzunehmen? Auf jeden Fall bleibe ich bei meiner Bestellung einer Platine o. Bausatz.

Beste Grüße
Holger
--
Viele Grüße
Holger
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069
11.01.2015, 21:08 Uhr
UR1968
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Hallo Micha,

da warte ich mit meiner Bestellung noch bis zur Version 2.0.

Tschüß
Uwe
--
http://ddr-computerwelt.ch/
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070
12.01.2015, 08:24 Uhr
PC-Opa



Hallo Micha,
ich bleibe bei meiner Bestellung, nehme gerne eine Platine inkl. Chip.
Gruß Wolfgang
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071
12.01.2015, 08:35 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Ich bleibe auch bei meiner Bestellung.

Gruß Jörg
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072
13.01.2015, 19:11 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Status:

Ich hab die Tage intensiv über das Thema nachgegrübelt, bin immer mehr zu der Meinung gekippt, dass es unmöglich ist, Leuten etwas anzubieten mit der Bemerkung "demnächst kommt aber eine bessere Version".
Zumal die Verbesserungen inzwischen konzeptionell ziemlich klar sind. Daher hab ich beschlossen, alles andere stehen und liegen zu lassen, und den Entwurf der Version 2 durchzuziehen. Bis zum WE neuer Platinen-Entwurf, am WE gründlicher Fehlercheck, am Sonntag eine Prototyp-Bestellung - das muss einfach sein vor einer größeren Stückzahl - irgendein Fehler mogelt sich immer durch im ersten Anlauf
Der Prototyp ist dann voraussichtlich um den 29. Januar bei mir und bis zum 1. Februar aufgebaut und getestet.
Dann (Anfang Februar) ist die Bestellung eröffnet falls alles fehlerfrei funktioniert.

Das Ding wird Platz auf der Platine für 4x512KB SRAM haben, von denen allerdings ggf. bloß der erste bestückt werden muss, je nachdem wofür man die Kiste verwenden möchte. Die Firmware sollte in der Lage sein beim Einschalten die installierte Speichermenge zu testen.

Hoffe das ist die beste Lösung für alle und dass der Zeitplan so funktionieren wird.
--
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073
01.02.2015, 22:05 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Das Ding ist wirklich noch nicht technisch ausgereift, weshalb mir das große Interesse bisher ehrlich gesagt regelrecht etwas Sorge bereitet. Und mich dazu getrieben hat, die Tage intensiv zu testen.
Inzwischen verhält sich der Recorder mit meinen beiden KCs - einem 85/3 sowie einem 85/4 - so, dass Widergabe mit dem 85/3 immer funktioniert, es bei dem 85/4, nachdem der längere Zeit ausgeschaltet war, aber zwei bis vier Anläufe braucht bis nachher alles stabil funktioniert.

Hab am WE alles mögliche getestet. Letzten Endes scheint es so, als ob ein Widerstand von 10K in der PLAY-Leitung das Problem gelöst hat. Abgeschaut vom Schaltplan des LCR. Aber Langzeit-Tests stehen noch aus. Mal schauen ob das Problem wirklich gelöst ist...

Eine ganze Menge wertvoller Informationen konnte ich hier bekommen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Line_level
--
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Dieser Beitrag wurde am 01.02.2015 um 22:06 Uhr von Micha editiert.
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074
07.02.2015, 00:25 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Hoffentlich hab ich mit meinem letzten Posting nicht zusehr für Irritation gesorgt. Das Ding ist in Entwicklung, dabei gab es bisher öfters Situationen wo ich mir dachte "Au weia - wenn dieser Fehler erst später bemerkt worden wär, dann hätten mich die Leute gelyncht".
Die letzten zwei Wochen hab ich intensiv an der Firmware nachgebessert, so langsam lichtet sich der Nebel...
Gestern kam die Platine für das Vorserien-Exemplar an. Die hat einen Detail-Fehler (Bohrlöcher und Abstand der DIN-Buchse stimmen nicht), funktioniert aber ansonsten auf Anhieb.
Es wird jetzt noch ein wenig Pausenzeit geben, bis alles wirklich gründlich getestet ist. Aber ich bin inzwischen wieder sehr optimistisch das das Ganze doch noch ein gutes Ende findet


--
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075
07.02.2015, 10:31 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Also, ein bisschen geil schaut das schon aus. Hut ab für dein Angagement.
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076
07.02.2015, 15:07 Uhr
octron03blue



Hallo Micha,
spannend ! Wenn noch möglich würde ich auch eine Platine und programmierten Chip nehmen.
Viele Grüße
Frank
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077
17.02.2015, 23:20 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Die Minimum-Variante

Nachher gabs mit dem letzten Prototyp doch ernsthafte Probleme. Ich hatte mich mit den Pins der DIN-Buchse vertan. Wirklich ärgerlich, wie so ein kleiner Fehltritt beim LP-Design manchmal drastische Folgen haben kann. Nach diversen Entlöt- und Löt-Brat-Orgien ging irgendwann garnix mehr...
Aber dafür sind Prototypen eben irgendwo auch da (seufz).

Heute war der nächste LP-Prototyp dran - und diesmal schein alles zu passen. Hab jetzt hier erst mal die Minimum Variante aufgebaut: nur einer der 4 SRAMs bestückt (reicht für die "KC85 only" Firmware), ohne Bestückung der seriellen Schnittstelle, ohne Bestückung der Anzeige-LEDs, ohne Bestückung der Aufnahme-Schaltung von Kassettenrecordern.

Erste Tests sind sehr vielversprechend - alles funktioniert ohne Aussetzer.


--
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078
24.02.2015, 23:31 Uhr
meierbyKC



Ich will auch son Ding ne Platine und programmierte chips

tolles Projekt. danke

Dieser Beitrag wurde am 24.02.2015 um 23:32 Uhr von meierbyKC editiert.
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079
24.02.2015, 23:39 Uhr
Steffen

Avatar von Steffen

Hi,

jo da waehr ich auch dabei... Platine und Chip...

Gruss...
--
Wer anderen eine Bratwurst brät, hat ein Bratwurstbratgerät...

"Obwohl ich die Funktionsweise dieser Konsole nicht kennt, glaube ich nicht, dass sie rauchen sollte...!"
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080
26.02.2015, 12:14 Uhr
Micha

Avatar von Micha

An alle Interessenten: bitte nicht krumm nehmen wenn es sich derzeit etwas hinzieht.
Es ist nicht etwa so, dass mich das unerwartete Interesse in die Flucht geschlagen hat
Vielmehr hat es dazu geführt, intensiver Tests mit der Hardware durchzuführen. Ein ganz wichtiger Punkt ist derzeit die Kompatibilität mit dem Robotron-KC sowie hoffentlich weiteren 8 Bit Heimcomputern. Der ursprüngliche Entwurf hätte nur mit dem Mühlhausen-KC funktioniert. Inzwischen bin ich (hauptsächlich dank fachkundiger Beratung durch robbi) soweit dass die Kiste auch mit KC87 funktioniert. Gibt noch paar technische Details zu klären, und nach dem Aufräumen der Hardware kommen dann Nachbesserungen der Firmware. Und jetzt ist schon Ende Februar, Schreck lass nach...

Realistisch gesehen wird die verbesserte Hardware Mitte März fertig sein. Wer selber Atmels programmieren kann, könnte die ca. ab dann mit ner Alfa-Version der Firmware bekommen. Wer selber keinen Atmel neu flashen mag sollte besser noch etwas Geduld haben. Ich werd das Gerät und den Stand der Entwicklung auf jeden Fall in Garitz vorstellen.
--
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081
26.02.2015, 13:14 Uhr
Yogi64




Zitat:
Micha schrieb
Erste Tests sind sehr vielversprechend - alles funktioniert ohne Aussetzer.


Respekt - das sieht ja sauber aus. Also ich bewundere immer wieder die Leuts mit Ihren Innovationen zu alter Rechentechnik und wie sauber sie das umsetzen.

Achja in der Ruhe und Geduld liegt die Kraft
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)
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082
26.02.2015, 15:57 Uhr
meierbyKC



nadann in Garitz
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083
27.02.2015, 21:47 Uhr
Micha

Avatar von Micha

ja, die Entwicklung zieht sich derzeit etwas hin.
Das Ding passfähig für den KC87 (Z9001) zu machen war mir überhaupt nur dank der Hinweise von robbi möglich.
Und dann ging mir schon seit langem ein weiterer Gedanke im Kopf rum: die Kiste so wie sie jetzt ist hat eine simple serielle Schnittstelle, nur mit der minimalen Bestückung TxD,RxD,GND. Diese könnte man optional ganz weglassen, dann funktioniert die Kiste immer noch als Kassettenrecorder-Ersatz.
Es könnte aber der Tag kommen, wo mich ein KC85 Besitzer mit einem M003 Modul fragen würde - wieso hat diese serielle Schnittstelle kein Handshake? Dann könnte man doch eigentlich auch optional schnell Daten zum KC senden...
Und genau da friemel ich derzeit dran rum - die Hardware so zu modifizieren dass zumindest das Potenzial vorhanden ist das später mal so zu machen.

Aktuelle Entwicklungsunterlagen liegen hier:
https://drive.google.com/open?id=0B3UbDrsUF0GVekZPV0pKNERkZ0U&authuser=0

Die nächste Generation der Prototyp-Hardware gibts demnächst...
--
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084
28.02.2015, 04:06 Uhr
edbru



Micha, ich bewundere Dich immer wieder.
Frag nicht warum. Du sicher auch nicht.

Das was Du da machst find ich einfach Klasse - einfach höhere Ebene.

Geh runter um das Wesen zu verstehen.
--
ich brauch es nicht, so sprach der Rabe.
Es ist nur schön wenn ich es habe.
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085
28.02.2015, 04:17 Uhr
edbru



hab ich leider später gelesen - Warum nicht auch gleich einen KC85 in GoogelGlass.
Schatz, wo hören wir auf?

Eddi
--
ich brauch es nicht, so sprach der Rabe.
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086
28.02.2015, 04:25 Uhr
edbru



Micha, bitte Sorry und nix gegen Dein Projekt. Das ist echt eine Innovation.
--
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087
03.03.2015, 19:17 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Der wirklich aufwändige Teil der Entwicklung ist eigentlich immer die Software bzw. Firmware. Die letzten Tage hab ich dran gebastelt, dass es sowohl mit dem KC85 als auch mit dem KC87 klappt (die Startblock-Nummer 1 vs. 0 Problematik... aaarg!!!!!). Außerdem speichern in einem Format, dass vom Rest der Welt verstanden wird. Letzten Endes hab ich mich dann doch für Arne Fitzenreiter's KC-TAP Format entschieden. Dank dieser Entscheidung konnte ich heute zum ersten mal ein Programm, das ich auf einem realen KC85 geschrieben und getestet habe in JKCEMU laden:

Mit anderen Worten: es geht voran!
--
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088
06.03.2015, 21:23 Uhr
Micha

Avatar von Micha

ENDLICH isses soweit!
Die Hardware ist soweit ausgetestet, doppelt geprüft, dreifach geprüft usw. Tut mir leid dass ich sehr viel weiter oben in diesem Thread schon mal zu einer Bestellung eingeladen hatte und dann einen Rückzieher machen musste. Inzwischen waren noch folgende Dinge in das Projekt reingekommen:
* Kompatibilität zum Robotron-KC87
* CTS Leitung für die serielle Schnittstelle - damit ist die Hardware jetzt prinzipiell in der Lage, flott Daten zu einem KC85 mit M003 zu übertragen

Gestern war das Muster für die Serienplatine da. Inzwischen passt da nach mehreren Anläufen alles perfekt, die Schaltung macht genau was sie soll, auch keine Probleme mehr mit Lochdurchmessern und Abständen der Bauteile.

Hab dann heute gleich mal den Bleistift angespitzt und ausgerechnet, zu welchen Preisen ich das Zeugs (ohne Gewinn) anbieten kann:
* (unbestückte!) Platine für 14 Euro
* programmierter Atmega 1284P für 7 Euro
* Versand als Großbrief für 2 Euro

Falls man die erforderlichen elektronischen Bauteile nicht bereits in der Bastelkiste hat, kommen für eine Minimalbestückung ca. 32 Euro an Kosten für Teile hinzu. Für die komplette Bestückung fallen ca. 66 Euro an. Details sind bitte im weiter oben verlinkten google-drive nachzulesen. Derzeit macht eine komplette Bestückung des SRAM noch keinen Sinn, da noch keine Firmware für generische Signalaufzeichnung mittels RLE existiert...

Bei der Firmware wird es sicher in den nächsten Wochen noch einiges an Bewegung und Entwicklung geben. Wer selber einen Atmel flashen kann darf getrost zugreifen, allen anderen empfehle ich noch bis Garitz zu warten.

Bisher hab ich folgende Vorbestellungen auf meinem Radar. Bitte melden falls das nicht passt:

Quellcode:

               Platine          Atmel
schnaari        3                 x
ambrosius       1
Mobby5          5                 x
Buebchen        1                 x
PC-Opa          1                 x
UR1968          1
kaiOr           1
felge1966       2
srn             1
Flieger136      1                 x
bodent          1                 x
madu55          1                 x
alfred13        2                 x
octron03blue    1                 x
meierbyKC       1                 x
Steffen         1                 x


Die genannten Preise bleiben bestehen, versprochen! Persönlich kann ich allen denjenigen empfehlen sofort zuzugreifen, die die Möglichkeit haben eine neue Firmware auf den Atmel zu brennen. Allen die keine Möglichkeit haben einen Atmega 1284p neu zu flashen empfehle ich, bis Garitz abzuwarten, da es mit Sicherheit bezüglich Firmware bis dahin noch einiges an Bewegung geben wird.

Die Firmware ist aktuell mit KC85/3, KC85/4 sowie KC87 erfolgreich getestet. Mit dem KC85/5 gibt es offenbar ein Problem das ich bisher nicht lösen kann, da ich selber noch keinen 85/5 besitze.
--
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Dieser Beitrag wurde am 06.03.2015 um 22:35 Uhr von Micha editiert.
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089
06.03.2015, 21:35 Uhr
Bert




Zitat:
Micha schrieb
* CTS Leitung für die serielle Schnittstelle - damit ist die Hardware jetzt prinzipiell in der Lage, flott Daten zu einem KC85 mit M003 zu übertragen


Wenn das so ist, nehme ich auch eine Platine (und einen ATmega, der auch unprogrammiert sein darf)!

P.S.: Ich bevorzuge auch die persönliche Übergabe in Garitz.

Dieser Beitrag wurde am 06.03.2015 um 22:19 Uhr von Bert editiert.
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090
06.03.2015, 22:13 Uhr
sylvi



Hallo,
ich möchte bitte auch eine Platine +
programmierter Atmega (in Garitz).
Danke!
lg
sylvi
--
Meine Uhr ist eingeschlafen
Ich hänge lose in der Zeit
Ein Sturm hat mich hinausgetrieben
Auf das Meer der Ewigkeit
Asyl im Paradies, Silly
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091
07.03.2015, 12:42 Uhr
Micha

Avatar von Micha

was ich zumindest mal noch erwähnen wollte:
Ich hab vor, die Platinen beim Ätzwerk fertigen zu lassen. Bei denen hab ich seit langer Zeit immer meine Sachen machen lassen. Die Preise sind moderat, elektrischer Test inklusive, ich hatte tatsächlich noch nie ein Kontaktproblem mit einer Platine von denen.
Nachteil: die Platinen vom Ätzwerk sehen immer irgendwie "räudig" aus. Ich hatte hier im Forum mal ne Platine von Enrico bekommen da dachte ich beim Auspacken: "WOW - die ist aber schön anzusehen!"
Diesen "WOW" Effekt gibts bei den Ätzwerk Platinen leider nicht.

Falls jemand gute Erfahrungen mit einem alternativen Hersteller hat, lasse ich mich also ggf. auch umstimmen, was die Fertigung angeht. Denn ich weiss natürlich selber dass es irgendwo auch Spass macht, so eine richtig "schöne" Platine zusammenzubraten.

So sah meine Ätzwerk-Platine nach dem Zusammenbraten aus, noch unbechipt und ohne Huckepack-Display:

--
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092
07.03.2015, 14:26 Uhr
Yogi64



Hmmm ne schöne optisch anzuschauende Platine ist natürlich super, aber wichtig ist doch wohl eher der Aufbau/Inhalt und das alles funktioniert.

Man kann sich das Dingens ja auch hübsch in ein Gehäuse packen, das wär das nächste Thema, die optische Verpackung .

Gibt es da eigentlich halbwegs ein annähernd DIN-genormtes Gehäuse für, oder ist da auch viel Selbstbastelarbeit gefragt/gefordert? Ich kenn ja die LP-Abmasse nicht, und Aufbauhöhe mit den Tastern und LCD-Display...

Das wäre doch auch mal ein (neues?) nettes zu erweiterndes Thema -> Gehäuse für den elektronischen KC-Recorder Made & (C) by Micha 2015
--
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093
07.03.2015, 14:42 Uhr
Yogi64




Zitat:
Micha schrieb
So sah meine Ätzwerk-Platine nach dem Zusammenbraten aus, noch unbechipt und ohne Huckepack-Display:


Nachtrag -> Schaut doch 1A+ aus, weiss gar nicht was Du hast...
--
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094
07.03.2015, 14:46 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Die Konstruktion ist bezüglich Abmessungen auf das Gehäuse "TEKO KL11" zurechtgeschneidert. Für Gehäusebau-Muffel hab ich allerdings absichtlich die Option gelassen, die Platine eben nur auf 5mm Distanzhülsen zu stellen, die Platine enthält ganz vorn 4 Plätze für "Nottaster" - damit kann man das Ding nackich betreiben, falls man später ein Gehäuse drum herum baut ist links ein Steckverbinder für die Tasten am Gehäuse vorgesehen.

In der Stückliste (google-drive link) ist das TEKO KL11 als optionale Komponente spezifiziert. Weiter oben im Thread gibts auch Fotos von einem frühen Prototyp in diesem Gehäuse.
--
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095
07.03.2015, 15:29 Uhr
Yogi64




Zitat:
Micha schrieb
In der Stückliste (google-drive link) ist das TEKO KL11 als optionale Komponente spezifiziert. Weiter oben im Thread gibts auch Fotos von einem frühen Prototyp in diesem Gehäuse.


Habs nun gesehen. Schaut auch gut aus. Aber da ist doch auch etwas "Subotnik" angesagt...
--
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096
07.03.2015, 15:38 Uhr
Yogi64



Eine Nachtragsfrage... Hat das ein besonderen Grund, warum den Quarz/Taktgeber, extrem schräg auf der Leiterkarte eingetackert hast. Das fällt extremst bei der ansonsten extrem gleichmässig ausgerichteten Bauelemente - Struktur bzw. Architektur auf.

MfG. Yogi
--
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Dieser Beitrag wurde am 07.03.2015 um 15:39 Uhr von Yogi64 editiert.
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097
07.03.2015, 15:48 Uhr
Micha

Avatar von Micha


Zitat:
Yogi64 schriebTEKO KL11 ... da ist doch auch etwas "Subotnik" angesagt...


Absolut! Das Aussägen und Anpassen des Fensters im Oberteil des Gehäuses für das Display. Ich hasse diese Bastelei, deswegen ist mein aktuelles Testexemplar im Moment noch nackich. Gehäusebau ist überhaupt nicht mein Ding.

Der Quarz ist so schräg drauf, weil jener Teil der Schaltung ein uraltes Copy/Paste Objekt aus einem meiner ganz frühen Schaltungsentwürfe war
--
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Dieser Beitrag wurde am 07.03.2015 um 15:49 Uhr von Micha editiert.
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098
07.03.2015, 16:08 Uhr
Yogi64




Zitat:
Micha schrieb
Absolut! Das Aussägen und Anpassen des Fensters im Oberteil des Gehäuses für das Display. Ich hasse diese Bastelei, deswegen ist mein aktuelles Testexemplar im Moment noch nackich. Gehäusebau ist überhaupt nicht mein Ding.


Da sagst Du was - ist auch 100% nicht mein Ding - Das löten auf Platine kein Problem, Gehäuse hierfür immer -> ein Grusel. Ich mag kein solch Subotnik...

Ich bin mir aber sicher, das Du mit Deinem elektronischen KC-Recorder vielen eine Freude machen wirst...


Zitat:
Micha schrieb
Der Quarz ist so schräg drauf, weil jener Teil der Schaltung ein uraltes Copy/Paste Objekt aus einem meiner ganz frühen Schaltungsentwürfe war


OK, das ist hiermit ausreichend und für (mich) gut befunden erklärt
--
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Dieser Beitrag wurde am 07.03.2015 um 16:08 Uhr von Yogi64 editiert.
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099
08.03.2015, 00:56 Uhr
Enrico
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Mir fällt ein, dass es auch noch Formate gibt, womit man wesentlich schnellere
Datenübertragungen bei Kassetten erreichen kann.
Ich weiss ja nun nicht wie "allgemein Kompatibel" Deine Kiste gedacht ist.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 08.03.2015 um 00:56 Uhr von Enrico editiert.
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