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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Projekt: KC85 Recorder » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: [ 1 ] [ 2 ] -3-
200
28.04.2015, 10:22 Uhr
Alwin

Avatar von Alwin

Gehen dann alle mit einmal? Wie gesagt ich lade es am Handy, drücke ich lange auf den Ordner, dann kommt ein Menü und ich wähle Download und es wird als Zip gespeichert.
--
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201
28.04.2015, 12:05 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

@bert: in eigenen Google Drive übernehmen, in Google Drive öffnen, dann oben mittig neben "KC85_Rekorder" auf den Abwärtspfeil drücken, Herunterladen (Popups müssen zugelassen sein)

ohne eigenen Google-Account bleibt dir nur das Einzel-Herunterladen übrig.
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)

Dieser Beitrag wurde am 28.04.2015 um 12:06 Uhr von volkerp editiert.
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202
28.04.2015, 18:48 Uhr
Micha

Avatar von Micha

sorry wenn die Lösung, die Sachen aufm google-drive bereitzustellen nicht für jeden das Optimum ist. Ich hatte mich persönlich dazu entschieden, so einen Webspace zu benutzen, nachdem 2012 bei mir ein Einbruch stattgefunden hatte. Die Diebe haben damals fast alle meine Computer eingesammelt, es war einiges an Projektdaten futsch, da hiess es dann wie bei Mensch Ärger Dich Nicht: "zurück auf Feld 1". Also Software und Doku nachentwickeln, die lange vorher schon mal fertig gewesen war...

Die letzten Tage hab ich intensiv an der Aufnahmeschaltung geforscht, was auch zu laufenden Änderungen auf dem google-drive geführt hat. Möchte jetzt allerdings niemanden verwirren mit den laufenden Änderungen. Vorab folgende Erklärung dazu:
Die Schaltung, für die die Platine vorgesehen war, ist als Stückliste und Schaltplan jeweils mit der Revisionsnummer 2.1 im jeweiligen Archiv-Verzeichnis gespeichert. Es spricht prinzipiell nichts dagegen, die Platine so aufzubauen. Selber hab ich damit monatelang getestet - ohne Aussetzer.
Von einigen andern Leuten hab ich dann von Problemen gehört, bzw. selber auch Probleme in Garitz erlebt. Eventuell mit Elektrosmog + mangelhaft oder nicht geschirmten Aufnahmekabel erklärbar. Leider bin ich, nachdem ich wieder zu Hause experimentiere, nicht in der Lage die Probleme zu simulieren. Hab zwar extra einige Sch* Energiesparlampen aus der Ramschkiste wieder in Betrieb genommen, aber das hatte keine Wirkung. Das mit dem Relais in der 10A Leitung hab ich bisher nicht probiert

Die letzten Tage hab ich einige Hinweise erforscht, sowohl mit LTSpice-Simulationen als auch als realen Aufbau auf Breadboard. Dabei konnte ich mich überzeugen dass LTSpice wirklich großartig ist um mal schnell ein Konzept zu testen - aber längst nicht alle Schweinereien sichtbar macht, die mit realen Schaltungen auftreten können.

Die Illustrationen stellen den aktuellen Stand der Entwicklung dar. Die Schaltung leht sich an die AC1-Aufnahmeschaltung von E.Ludwig an. Tatsächlich ist im Oszi sichtbar, dass sich das Ausgangssignal des OPV mehr einem idealen Rechteck annähert wenn am Ausgang ein R von ca. 5kOhm entweder an Masse oder Vcc gelegt wird. Ich hab auf der Unterseite der Platine zwischen den Pins 1 und 4 des OPV einen 4,7k Widerstand angelötet.
Mit den Widerständen am Eingang des OPV hab ich ebenfalls experimentiert - da hat sich am Ende ein Spannungsteiler am Referenzeingang mit 10k Widerständen als brauchbar erwiesen, als Verbindung zwischen beiden Eingängen ein Widerstand mit 100k, mit 10k gabs Eigenschwingungen.
In der Originalschaltung war der Referenzeingang noch mit einem 22u Kondi stabilisiert. Sieht im Oszi hübsch aus wenn die Referenz stabil ist, bringt aber garnichts was Qualität des Ausgangssignals angeht. Hab ich dann weggelassen.

Die aktuelle Beschaltung:


Und als Foto von der Platinenoberseite: die Plätze für R12,R13 unbestückt, R12 stattdessen um den OPV herum gefädelt, R13 (nicht sichtbar) auf der Platinenunterseite zwischen Pins 1 und 4 des OPV:


Und wie gesagt: wem das jetzt alles zu wirr ist - die bisherige Schaltung hat bei mir gut funktioniert.
--
Ich möchte im Schlaf sterben, so wie mein Opa.
Nicht schreiend und kreischend wie sein Beifahrer.
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203
28.04.2015, 20:02 Uhr
Bert



Mit goole-Account habe ich jetzt auch ein zip-File bekommen. Danke!
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204
29.04.2015, 00:05 Uhr
robotics



Hallo Micha,
EMV ist ein leidiges Thema.....Versuche einfach dein Gerät zu schirmen(Gehäuse blech ,kein alu oder ganz nobel mit kupfergeflecht), Gnd auf Gehäuse. Voraussetung ist auch wie du ja geschrieben hast, das die schirmung des kabels sauber einseitig aufgelegt ist. wenn dann noch was kommt kannst du entstören ..wenn bei dir die störquelle ist. dazu suchst du dir den (die) grenzbereich(e) kannst dann schauen ob high /low pass filter oder beides.
Das schlimmste ist eigentlich den eigentlichen störer zu finden....das könnte dann z.B die x-te Oberwelle von bauteil y sein.Ok bei deinem Projekt sicher überschaubar.

wunder dich aber nicht ..EMV ist tagesformabhängig . zumindest ist das meine Erfahrung,und ich bin ca. alle 2 Monate im Labor zur Abnahme. Ist immer wieder ne Zitterparty manchmal hilft ein stecker raus und wieder rein....

Gruss
Andreas
--
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Dieser Beitrag wurde am 29.04.2015 um 00:18 Uhr von robotics editiert.
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205
29.04.2015, 22:38 Uhr
Micha

Avatar von Micha

kleine Info am Rande für alle, die derzeit dabei sind den Schaltungsaufbau zu realisieren:
Die in der Stückliste spezifizierte DIN Buchse, Reichelt Teilenummer MABP 5S ist denen offenbar die Tage ausgegangen und erst wieder Ende Mai lieferbar. Wer nicht so lange warten mag: die verfügbare Buchse MABPM 5S ist als Alternative verwendbar, da identischer Footprint.
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Dieser Beitrag wurde am 29.04.2015 um 22:38 Uhr von Micha editiert.
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206
30.04.2015, 11:39 Uhr
PC-Opa



Hallo Leute,
da ich als einer der Ersten von Micha eine Platine bekommen habe und mein Gerät aufgebaut habe kann ich sagen, dass die erste Schaltung an meinen KC85/3 bis /5 (bisher) problemlos funktioniert. Aufnahme und Wiedergabe ohne Fehlermeldung - so wie es sein soll. Keine Probleme mit "Elektrosmog" in meinem Bastelkeller trotz Leuchtstofflampen und Kabelsalat.
Am KC87 funktioniert das Einlesen der Dateien auch ohne Probleme, Aufnahmen habe ich noch nicht getestet. Ich denke aber, das dies auch funktioniert.
Am JU+TE, LLC2, AC1 und Spectral geht der KC85 Recorder (noch) nicht, war auch nicht dafür vorgesehen. Ich bin zu frieden mit dem Ergebnis meines Recorders, wenn es eine neue Gerätesoftware für andere Computer gibt, bin ich sehr interessiert.
Ich finde es ist ein tolles Projekt, vielen Dank Micha!
Gruß Wolfgang
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207
30.04.2015, 12:20 Uhr
Alwin

Avatar von Alwin

Ich habe auch gestern erfolgreich den KC Recorder getestet. Super Teil, würde mir noch Unterstützung für den Z1013 wünschen, daß Verfahren ist aber anders wie beim KC85
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208
30.04.2015, 21:08 Uhr
Micha

Avatar von Micha

So ähnlich wie die Kreuzritter im Mittelalter nach dem heilien Gral gesucht haben, suche ich immer noch nach einer Aufnahmeschaltung, die robust sowohl von einem KC als auch von einem Kassettenrekorder Signale aufnehmen könnte.

Beide sind bezüglich Level und Störungsgrad doch sehr unterschiedlich. Heute hab ich wieder mal den ganzen späten Nachmittag geforscht. Das vorläufige Ergebnis ist in der Anlage zu sehen. Der LM833N hat ja zwei OPVs, als warum sollte man die nicht beide nutzen. Hab einfach nach der ersten Stufe einen ziemlich brutalen Tiefpass gesetzt, der praktisch alles Gezappel wegbügelt. Dann sind nach der zweiten Stufe die Flankenbreiten nicht ganz ideal, aber wenigstens sind alle Störungen weg. Im Moment ist das mehr so eine Art Grundlagenforschung, eine konkrete Umbastel-Anleitung gibts hoffentlich demnächst...


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Dieser Beitrag wurde am 30.04.2015 um 21:09 Uhr von Micha editiert.
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209
30.04.2015, 22:38 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Der LM833 bedarf eines Lastwiederstandes am Ausgang.
Dem 1. OPV fehlt dieser.

Such doch mal einen OPV mit Komplementärendstufe raus z.B. ist das der LM108.
Die kann man dann auch auch Comparator nutzen.
--
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210
30.04.2015, 22:59 Uhr
u.nickel



schon mal so probiert?


oder als Komparator:




Und dann nimm doch mal einen guten alten DDR-OPV B611,621,631 etc.

Dieser Beitrag wurde am 30.04.2015 um 23:25 Uhr von u.nickel editiert.
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211
30.04.2015, 23:31 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

B611,621,631 brauchen einen Lastwiederstand gegen UCC+
Das sind OPV mit offenem Kollektor.

Ein typischer Vertreter währe dann schon der TL062.
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212
01.05.2015, 09:39 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Vielen Dank für die Tips!
PIC, Du hast recht - beim LM833 sieht man im Oszi am Ende des "Dachs" am Rechtecksignal immer so einen "Überschnipser", der verschwindet sobald ein Lastwiderstand am Ausgang hängt.

Der wesentliche Hinweis war in dem Fall der TL062. So einen hatte ich in der Bastelkiste, hab gleich mal probiert. Das Ergebnis ist wirklich SEHR ermutigend! Mein Experimentierfeld sieht derzeit so aus, dass ich von einem realen Magnetbandrecorder KC-Programme einspiele, und mit dem Digitaloszi fortlaufend Schnappschüsse mache und diese dann durchsehe auf Signalform, insbesondere auf "Flankenzappler" wo direkt neben einer Signalflanke noch mal so ein sch*** Spike kommt. Mit dem LM833 waren solche Zappler recht selten aber eben doch ab und zu da. Ein einzelnes solches Ereignis schrottet ja leider eine ganze Aufnahme (obwohl da auch noch per Firmware was machbar wäre). Beim LM833 hab ich sehr selten, aber doch ab und zu ausserdem Spikes mitten im Signalrechteck. Da ist Korrektur per Software dann schwierig...

Mit dem TL062 hab ich jetzt schon eine Stunde lang Snapshots gemacht und ausgewertet - und bisher keinen einzigen Spike gefunden. *auf Holz klopf*
Die Schaltung ist auch wieder etwas einfacher geworden - die Lastwiderstände an den Eingängen konnten raus, da auch ohne kein Überschwingen nachweisbar, und der Kondi zum Stabilisieren der Vcc/2 Referenzspannung ist auch wieder raus, da kein erkennbarer Nutzeffekt.

Momentan bin ich optimistisch dass doch noch alles ein gutes Ende findet

Die aktuelle Schaltung sieht so aus:

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Dieser Beitrag wurde am 01.05.2015 um 11:51 Uhr von Micha editiert.
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213
03.05.2015, 12:48 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Die aktuelle Version des Schaltplans trägt die Revisonnummer 2.3 und ist auf dem google-drive abgelegt:

https://drive.google.com/open?id=0B3UbDrsUF0GVdThVMkNrRWtlYXc&authuser=0

Aber ich möchte dazu eines ganz klar sagen: diese aktuelle Version ist hauptsächlich für experimentierfreudige Zeitgenossen gedacht. Insbesondere für Leute die unbedingt in Richtung Überspielen vom Kassettenrecorder experimentieren möchten.

Für alle anderen ist eventuell die Version 2.1 des Schaltplans (im Archiv-Ordner) die bessere Wahl. Geht mit nem KC stabil und da passen alle Bezeichner auf Schaltplan/Platine/Stückliste zu 100%.

Wer auf die neue Experimental-Schaltung zurückgreift sollte wissen was er tut. Die Bauelemente sind zum Teil noch nicht nummeriert. Da mir selber noch unklar, wie man die exisiterende Platine am besten modifiziert (oder ob es eine bessere Idee ist eine kleine Lochrasterplatine Huckepack draufzusetzen). Und eine passende Stückliste gibts momentan auch noch nicht. Also wirklich eine Sache für versierte Bastler die wissen was sie tun.
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Dieser Beitrag wurde am 03.05.2015 um 12:50 Uhr von Micha editiert.
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214
03.05.2015, 14:50 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

An OP1 pin 6 muss noch ein C 470nF gegen GND
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215
03.05.2015, 15:08 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Hmm - da bin ich jetzt nich sicher. Pins 2 und 6 stellen ja die Referenzspannung dar. In vielen der Schaltungen die ich gesichtet hab war da ein Kondi dran, mit Werten zwischen 100n und 22u. So ein Kondi führt dazu, dass die Referenzspannung ruhiggestellt wird. Schaden tut so ein Kondi auf jeden Fall niemals. Aber ob er wirklich notwendig ist? Meine Experimente mit dem Speicheroszi legen nahe dass ein wenig Gezappel der Referenzspannung unwichtig ist. Liegt eine Größenordnung unter dem Signallevel.
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216
03.05.2015, 16:28 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Genau das gezappel entscheidet im Grenzbereich über Erfolg und versagen.
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217
03.05.2015, 16:45 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Da hast Du allerdings prinzipiell recht!
Jener Kondi kostet nur paar Cent und stabilisiert die Schaltung tendenziell. Und selbst wenn er womöglich nicht wirklich notwendig wär schadet er nix - und hinterher ist man immer klüger. Werde den dann wohl doch hinzufügen, einfach um mehr auf der sicheren Seite zu sein.
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218
03.05.2015, 19:58 Uhr
u.nickel



Hallo Micha,
das, was Du als Referenzspannung bezeichnest, ist bei einem bipolar gespeisten OPV(also einen mit negativer und positiver Betriebsspannung) Massepotential.
Also einfach gesagt das ist virtuelle MAsse!
Ohne einen C, der das Eingangssignal, das über die im Signalweg liegenden R's zwar geteilt geteilt wird, aber trotzdem dem E- zugeführt wird, wechselspannungsmäßig kurzzschließt/glättet, hast Du ganz einfach ne "schwimmende Masse". Schweinereieffekte vorprogrammiert!
Dadurch das Du deinem Komparator mit dem 2Mega Widerstand ne Hysterese verpasst hast, ist ohne Signal Ruhe, sonst schwingt der eben schon wegen der schwimmenden Masse.
Ergo: Der C sollte sein!
Was macht denn Deine Schaltung, wenn nur Bandrauschen zu hören ist? Zappeln oder Ruhe?

Gruß Uwe
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219
03.05.2015, 21:00 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Hallo Uwe,
hast prinzipiell recht, dadurch dass ich eben keine negative Betriebsspannung zur Verfügung hab muss ich notgedrungen mit dem Spannungsteiler einen künstlichen Bezugspunkt zwischen 0 und 5V erzeugen. Der mehr oder weniger stabil sein sollte - wenn mehr stabil ist das tendenziell besser, gar keine Frage.
Um den Ausgang bei Bandrauschen ruhig zu halten ist tatsächlich der Widerstand zwischen Ausgang der OPV Stufe und dem + Eingang zuständig der die Hysterese ausmacht. Das funktioniert mit den angegebenen Werten der Bauelemente auch ganz gut. Die virtuellle Masse schwingt eine Größenordnung weniger als das Signal, das hat praktisch keine Konsequenz. Würde das nicht behaupten wenn ich die Tage nicht ausgiebig mit dem Speicheroszi getestet, und rel. lange KC-Programme (ca. 32 KB) sehr oft zu Testzwecke von Kassette geladen hätte. Aus dieser praktischen Erfahrung heraus ist die Stabilisierung der virtuellen Masse offenbar nicht "kriegsentscheidend". Aber schaden kann es nicht. Deshalb hab ich wie schon gesagt diese Stabilisierung von Vcc/2 per Kondi wieder mit hinzugefügt.
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220
11.05.2015, 20:36 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Ich möcht gern noch mal eine Nachricht an alle diejenigen richten, die eine KC-Recorder Platine erworben und aufgebaut haben (oder das planen). Zum Zeitpunkt der Platinenherstellung im März war die Revision 2.1 für Platine/Stückliste/Schaltplan aktuell. Inzwischen hab ich ein wenig dazugelernt. Die Aufnahmeschaltung um den OPV war bzgl. Robustheit nicht so ganz der Weisheit letzter Schluss... aber trotzdem: bei wem es stabil funktioniert, der sollte ev. nicht ohne Grund an der Platine rumbraten. Bei mir selber hatte jene Schaltung monatelange Tests ohne Aussetzer überstanden. Eine Weisheit aus dem Neudeutschen: "Never try to fix a working system" - etwas was funktioniert sollte man nicht repariern.

Prophylaktisch lasse ich die Tage ein Mini-Platinchen fertigen (Abmaße 15mmx13,5mm) und werde das kostenlos an alle Besteller der Platine versenden. Damit kann die Schaltung bei Bedarf modifiziert werden ohne allzuviel an der Originalplatine verändern zu müssen. Es müssen lediglich zwei Widerstände weggelassen/abgeknipst/ausgelötet werden, und die kleine Huckepack-Platine kommt dann in den Steckplatz des OPV auf der Hauptplatine.

Wie gesagt, das bekommen dann alle kostenlos per Briefsendung, die Umrüstung macht aber wirklich nur Sinn wenn tatsächlich ein Problem besteht.


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Dieser Beitrag wurde am 12.05.2015 um 19:14 Uhr von Micha editiert.
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221
17.05.2015, 11:47 Uhr
Jörg



Anfrage
Hat einer mal versucht den Rekorder mit ACCUs zu betreiben ?
Mit 9V li Ion accus oder mit 3x3,7V Li-Ion accus ?
Gruß Jörg
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222
17.05.2015, 14:09 Uhr
Bert



Ich habe meine Platine gestern bestückt und konnte sie heute am KC85/1 ausprobieren. Die Richtung Recorder -> KC funktioniert schonmal auf Anhieb fehlerfrei.
Die Bestückung war problemlos, es mussten einige Teile aus der Restekiste herhalten.
Statt der Up/Down-Taster wäre ein Drehgeber zum Durchscrollen ganz nett gewesen. Aber das kann man ja ggf. noch upgraden.
Demnächst mach ich noch das Gehäuse hübsch (Durchbrüche etc.)
Die Stromaufnahme beträgt bei mir ca. 50 mA und der 7805 wird schon etwas warm.


Zitat:
Jörg schrieb
Hat einer mal versucht den Rekorder mit ACCUs zu betreiben ?


Wenn man das Gerät mit Akkus betreiben will, dann nur mit Ein-/Ausschalter und direkt 5V (ohne den Längsregler).

Vielen Dank Micha, jetzt kann ich die Zeit bis zum MegaModul überbrücken...

Viele Grüße,
Bert
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223
17.05.2015, 14:26 Uhr
Micha

Avatar von Micha


Zitat:
Bert schrieb
Wenn man das Gerät mit Akkus betreiben will, dann nur mit Ein-/Ausschalter und direkt 5V (ohne den Längsregler)



Genau so isses! Die Stromversorgung mittels 7805 ist Holzhammertechnik aus den 1970er Jahren, wo es nicht so aufs Watt ankommt. Gut genug wenn die Versorgung mittels Netzteil erfolgt, aber verschwenderisch wenn man das Teil mobil machen möchte.

Wenn man Batterien dranbringen mag sollte man hinter den 7805 gehen. Der Atmega ist ziemlich tolerant bezgl. Versorgungsspannung. Wichtig ist eigentlich nur dass das SD-Card Interface die passenden Spannungen bekommt.
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224
30.05.2015, 13:35 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Seit heute versende ich per Brief-Sendung eine kleine Huckepack-Korrekturplatine an alle ursprünglichen Besteller der Leiterplatte. Anzahl jeweils entsprechend der ursprünglich bestellten Platinen.
Im Brief eine Kurzanleitung. Diese enthält den Hinweis: die Umrüstung auf die modifizierte Schaltung sollte nur vorgenommen werden, wenn es mit dem bestehenden Aufbau konkrete Probleme gibt!
Mit anderen Worten - ein funktionierendes System sollte man nicht repariern.

Hier ein paar Fotos des unbestückten bzw. bestückten Platinchens:

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Ich möchte im Schlaf sterben, so wie mein Opa.
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Dieser Beitrag wurde am 30.05.2015 um 13:57 Uhr von Micha editiert.
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225
07.06.2015, 11:32 Uhr
Bert



Ich möchte nochmal ein kleines Update bzgl. der Stromaufnahme geben:
Mit allen vier SRAMs bestückt, inklusive SD-Karte und 100 Ohm für die Hintergrundbeleuchtung bin ich jetzt bei 90 mA.
Ich lass mir jetzt mal en paar DC/DC-Module aus dem Reich der Mitte kommen und schau mal, was die anstelle des 7805 verbrauchen.

Viele Grüße,
Bert
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226
12.06.2015, 20:15 Uhr
Micha

Avatar von Micha

inzwischen gibts bezüglich Doku ein kleines Update:
https://drive.google.com/open?id=0B3UbDrsUF0GVd3lsUlRNcTlCckk&authuser=0

Was die Firmware angeht war die 0.9d meine letzte Variante, aber Bert hat seitdem paar wirklich coole Erweiterungen programmiert.
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227
05.07.2015, 20:41 Uhr
srn

Avatar von srn

Hallo Michael,

in den letzten zwei Wochen habe ich den Rekorder aufgebaut und wollte ihn heute am M030 verwenden, da ich ihn gern als Speichergerät für das M030 verwenden möchte - das erschien mir ideal, da kein "richtiger" Rekorder oder eine D004 benötigt wird.
Das Abspeichern des Eprom-Inhaltes funktionierte tadellos und fehlerfrei. Das Laden scheitert jedoch.

Die Platine ist entsprechend Bestückungsliste aufgebaut und voll bestückt. Das Potentiometer zur "Lautstärkeregelung" steht in Mittelstellung.
Der Summer zeigt weder beim Aufzeichen (das funktioniert ja auch) noch beim Wiedergeben ein sogenanntes "Klingeln".

Die Platine ist so modifiziert, daß die Masse-Kontakte der Dioden-Buchse mit der Massefläche verbunden sind. Das Diodenkabel ist ebenfalls entsprechend der Beschreibung aufgebaut.
Die "Huckepack"-Platine ist mangels Vorhandensein nicht eingesetzt.

Die Testrechner sind drei unverbastelte KC85/4 mit CAOS 4.2.
Wird ein Inhalt über das M030-Programm geladen - und hier gehe ich davon aus, daß sich das EPROMMER-Programm einfach des CAOS-LOAD bedient, dann bricht der Ladevorgang immer an der gleichen Stelle ab.
Das Abspielen vom Rekorder läuft jedoch weiter, was sich am "summen" erkennen läßt (wird dann mit END abgebrochen).
Wird der selbe Inhalt direkt über das CAOS-LOAD geladen, dann läuft der Ladevorgang bis zum "FF" klaglos durch. Danach erscheint aber "Schnee" auf dem Bildschirm und der Rechner ist nur mit einem Kaltstart wiederzubeleben (dieses Verhalten steht zugegebenermaßen im Widerspruch zu meiner Vermutung, daß CAOS-LOAD und M030-LOAD identisch sind).

Wenn ich den Sinn der "Huckepack"-Platine richtig verstehe, soll sie Fehlfunktionen beim Aufzeichnen vermeiden, nicht jedoch beim Abspielen.

Viele Grüße,
René
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228
07.07.2015, 22:27 Uhr
srn

Avatar von srn

Hallo an alle KC-Rekorder-Betreiber,

meine letzte Nachricht war nicht nur an Michael gerichtet.

Da es mir partout nicht gelingt, den Rekorder zum stabilen Betrieb zu "überreden" und ich auch überhaupt keinen Ansatzpunkt habe, wo man mit der Fehlersuche beginnen kann - den elektrischen Aufbau habe ich selbstredend mehrfach überprüft, ohne positives Ergebnis - ist meine Frage in die Runde: Erbarmt sich jemand und nimmt mein Gerät, um es zu prüfen?

Es gibt ja einige unter uns, die den Rekorder stabil betreiben.

Dankeschön und viele Grüße,
René
--
http://www.kc-und-atari.de/
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229
07.07.2015, 23:48 Uhr
Bert



Hallo René,

ich kann mir Dein Gerät gerne mal anschauen. Aber erstmal würde ich versuchen Deine Konstellation nachzuempfinden.

Bisher habe ich den Recorder am KC85/1 verwendet. Allerdings nur die Abspielfunktion: .tap-Dateien von SD-Karte in den Rechner.

Ich habe die Firmware von Micha noch etwas erweitert, so daß auch .kcc und .kcb-Dateien abgespielt werden können. Diese Funktion habe ich nur kurz am KC85/5 getestet. Hier stehen noch ausführliche Tests aus. Auch am KC85/5 habe ich die Aufnahmefunktion noch nicht ausprobiert.

Nach meinem Verständniss müßten aus dem Summer beim Abspielen immer die typischen Kasettengeräusche kommen. Wenn nicht, läuft vielleicht schon bei der Aufnahme was schief.

Das bei einem Ladefehler nicht gestoppt wird, ist m.E. normal, da der Recorder das nicht mitbekommt. Er läuft einfach bis zum Dateiende.

Wie groß ist denn die 'Datei', die Du laden möchtest?
Und an welcher Stelle ungefähr erfolgt der Abbruch?

Viele Grüße,
Bert
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230
08.07.2015, 20:33 Uhr
srn

Avatar von srn

Hallo Bert,

Dankeschön für Dein Angebot.

Also mit der Länge der Datei hat es nichts zu, das habe ich heute herausgefunden.

In aller Regel funktioniert das Speichern auch problemlos. Es kann hier also schon daran liegen, daß die Zusatzplatine noch nicht eingebaut ist.

Aber das Laden bereitet Probleme.
Es scheint mir mittlerweile so, als ob der Rekorder bei gewissen Zeichen im Dateiinhalt diese so wiedergibt, daß das M030-Programm dies als Dateiende registriert. Ich würde das nicht als Ladefehler bezeichnen, sondern als Sendefehler.

Nun habe ich mal folgendes versucht.
Im M030-Programm den Eprom-Inhalt gelesen und im Speicher abgelegt. Dann das Programm beendet und mit dem CAOS-SAVE die Datei gespeichert.
Dann im CAOS mit LOAD geladen -> Absturz.
Dann im M030-Programm geladen -> zu frühes Ende.


Mir ist auch aufgefallen, daß der Rekorder Dateinamen mit mehr als 8 Zeichen auf 8 Zeichen einkürzt. Damit bleiben für den eigentlichen Namen leider nur 4 Zeichen und die anderen 4 sind für die Extension.

Viele Grüße,
René

PS: Der Summer summt immer brav vor sich hin. Da scheint mir so in Ordnung zu sein.

PPS:
Nachtrag:
Bei diesem Abzug bricht der Ladevorgang bei "1D" ab. Das dürfte um die Position 0x0E80 herum sein.

EPROM-Image 2764
--
http://www.kc-und-atari.de/

Dieser Beitrag wurde am 08.07.2015 um 21:49 Uhr von srn editiert.
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231
22.07.2015, 14:35 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Hallo Micha,

Du hattest sicher alle Hände voll zu tun mit Deinem tollen Projekt, so dass Du meine Anfrage aus #184# sicher übersehen hast. Da von Dir kein Feedback kam, möchte ich mein Anliegen nochmal in Erinnerung bringen.

Viele liebe Grüße
Daniel
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232
13.10.2015, 21:57 Uhr
Paul_SN



Hallo Micha,
gibt es die Möglichkeit, einen komplett aufgebauten Recorder käuflich zu erwerben? Ich bin leider (u.a. aus gesundheitlichen Gründen) nicht in der Lage, so ein tolles Gerät selbst aufzubauen. Vielleicht kann das auch ein Forumsmitglied machen (gegen Bezahlung selbstverständlich).

Mit freundlichen Grüßen
Bertram
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233
14.10.2015, 18:42 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Hallo Bertram,

im Augenblick gibt es nicht mal mehr die nackichen Platinen. Die produzierte Charge ist vor paar Monaten bis zum letzten Exemplar vergeben worden, tut mir leid.

Aus beruflichen Gründen komme ich in den nächsten Wochen bis Monaten auch nicht dazu irgendwas auf der Strecke voranzutreiben, die Weiterentwicklung der Firmware liegt auch erst mal auf Eis.

Ich habe vor, das Thema über die Weihnachtsferien noch mal anzufassen, also Platine und Firmware zu überarbeiten. Bis dahin folgende zwei Bitten:

1. Wenn jemand die Kiste bisher tatsächlich aufgebaut hat und auch verwendet, gebt doch bitte mal Rückmeldung wie gut oder wie schlecht das Ding funktioniert oder wo es konkret hakt. Bisher hab ich da kaum was gehört.

2. Alle die an einer Platine interessiert sind bitte hier im Thread noch mal HIER! rufen. Ein paar PNs hatte ich über die Monate bekommen, aber bisher nicht konsolidiert. Aus der Anzahl der Interessenten ergäbe sich dann auch der Preis. Wie gesagt: Realisierung nicht vor Anfang 2016.
--
Ich möchte im Schlaf sterben, so wie mein Opa.
Nicht schreiend und kreischend wie sein Beifahrer.
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234
14.10.2015, 20:50 Uhr
Paul_SN



Hallo Micha,
danke für die Antwort.
Ich habe auf jeden Fall Interesse. Es eilt auch nicht.

Schöne Grüße aus Schwerin
Bertram
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235
15.10.2015, 16:33 Uhr
ralfwu



Hallo Micha,

ich rufe wie gewünscht jetzt mal HIER! Ich bin also an einer Neuauflage interessiert!

Gruß Ralf!
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236
15.10.2015, 18:42 Uhr
Klaus



Hallo Micha,

sorry , ich habe Deinen Eintrag gerade erst gelesen.
Natürlich bekommst Du Rückmeldung von mir...

Du weißt ja, dass ich die "Kiste", wie Du Dein Machwerk bezeichnest, auch aufgebaut hatte. Wobei da, wie fast immer bei mir, wieder mal keine Kiste drum ist ;-(
Ok. Also getestet habe ich einige meist kleinere Dateien mit dem KC87. Das lief alles ohne Probleme.

Doch eigentlich war ja mein Wunsch den KC-Recorder am spectral zu verwenden, doch da gibt es ja leider noch die in der Doku genannten Beschränkungen.
Grundsätzlich funktioniert der KC-Recorder am spectral, allerdings wird selbst aus einem kleine 5 Zeilen BASIC-Programm eine .csw Datei von ca 14kb.
Ich habe die Sache dann erst mal nicht weiter verfolgt, aber möglicherweise hat ja Bert schon an der Firmware weitergebastelt und ich habe etwas verpasst.

Es wäre natürlich klasse, wenn Du oder Bert in Richtung ZX Spectrum / spectral eine Lösung finden würdet.
Ja ich weiß ... es ist ein KC-Recorder und kein ZX-Recorder ;-) aber evtl. stoßen dann weitere Interssenten hinzu.

Danke und viele Grüße,
Klaus
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237
15.10.2015, 21:03 Uhr
u.nickel



Hallo Micha,
ich hebe auch mal die Hand und rufe "HIER". Gerne auch für Alles, was Du in diesem Zusammenhang außer der Platine selbst anbietest.

Danke und Grüße
Uwe
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238
15.10.2015, 21:11 Uhr
Klaus



Hallo Micha,

ich habe gerade mal ein Experiment gemacht und Manic Miner vom KC-Recorder in den spectral geladen ;-).

Die alten Spectrum Programme gibt es ja zu Tausenden (teilweise auch im tzx-Format) im Netz.
Bei etwas Recherche zu dem von Dir verwendeten Dateiformat .csw, bin ich auf einen Konverter gestoßen, der sich "tzx2wav" nennt und aus tzx-Dateien wav oder eben auch csw Dateien erzeugen kann.
Er arbeitet sogar im Consolenfenster von Windows 7 64bit (mit Admin-Rechten).

Ein Befehlszeile zur Konvertierung von z.B. MANIC.TZX sieht dann so aus:

tzx2wav -f 65536 -c1 manic.tzx manic.csw

Die Eingabe von nur tzx2wav zeigt eine kurz Hilfeseite.
Mit der Standard Samplefrequenz von 44100 funktioniert es nicht, da Du ja nur mit 36000 arbeitest.
Also habe ich den Wert auf das maximal Mögliche hochgeschraubt (65536) und komme dann mit der Ausgabe annähernd hin.
Zum Vergleich .... der spectral-Kennton bei Aufnahme und Wiedergabe mit dem KC-Recoerder liegt bei ca. 800Hz.
Die gewandelte und auf SD-Karte gespeicherte csw-Datei (z.B. MANIC.CSW ins Verzeichnis RLE) hat einen Kennton von ca 880Hz. Ist immer noch etwas hoch, aber einige Programme konnte ich trotzdem erfolgreich laden. Viele haben auch oft kurz vor Ladeende versagt, wobei ich noch nicht feststellen konnte, ob es an den tzx-Dateien selbst, an der Konvertierung, an der zu hohen Frequenz, oder am Pegel vom KC-Recorder liegt.

Es war einfach nur mal ein Versuch.
Schade, dass man bei den tzx2wav Programm die Sampelrate nicht noch weiter erhöhen kann, damit man an die 800Hz Kennton herankommt. Ich vermute mal, dass in Deiner Firmware die Sampelrate mit 36000 schon ausgereizt ist.

Noch ein Verbesserungsvorschlag für den KC-Recorder, speziell für Spectrum User.
Hier muss man des öfteren die PAUSE Taste beim Laden mancher größerer, mehrteiliger Programme drücken.
Diese Möglichkeit würde am KC-Recorder für specci Fans natürlich sehr hilfreich sein.

Das Programm tzx2wav gibt es u.a. hier:
http://www.worldofspectrum.org/utilities.html

Also wie gesagt, ich konne ein paar umgewandelte Programme erfolgreich mit dieser Methode von SD-Karte im KC-Recorder laden.
Ob es am echten Spectrum auch geht, kannst Du oder ein anderer ja bei Gelegenheit mal testen.

Viele Grüße,
Klaus

EDIT: Mail ist zu Dir unterwegs

Dieser Beitrag wurde am 15.10.2015 um 23:11 Uhr von Klaus editiert.
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239
15.10.2015, 22:41 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Hallo Klaus,

vielen Dank für die Experimente!
Ich denk da müssen wir uns wirklich mal zusammenhocken und in die Details schauen. Bin optimistisch daß da mit gutem Willen einiges möglich ist.
Bis dahin,
Michael
--
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240
23.02.2016, 07:20 Uhr
Hobi



Da die Daten ja nicht mehr magnetisch aufzeichet werden, braucht es die Frequenzmodulation gar nicht mehr. Vielmehr koennen die Bits "direkt" auf die Leitung gelegt werden, wie es Z.B. Ethernet macht, sprich NRZI. Dann braucht man nur noch Vorzeichenwechsel für 1 und kein Vorzeichenwechsel für 0 zu übertragen. Das bringt schonmal den Faktor 2 bei der Datenübertragungsrate.

Ich nehme mal an, dass auf der KC Seite nur ein Komparator ist, der den Wechsel erkennen kann und den der Rest Gleichspannung nichts ausmacht.
--
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Winterschlaf
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Dieser Beitrag wurde am 23.02.2016 um 07:44 Uhr von Hobi editiert.
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241
08.02.2017, 16:10 Uhr
Alwin

Avatar von Alwin

wo finde ich die KC Recorder Firmware 1.0b? Bei Micha ist die letzte die 0.9e vom 31.7.15. Auf einem Bild habe ich die 1.0 gesehen.
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...Z1013, KC87, KC85/5, KC Compact, C64, PC1715+W, AC1-2010, LC-80ex
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242
15.02.2017, 18:02 Uhr
Alwin

Avatar von Alwin

Hört man bei der Aufnahme auf den KC Recorder über das Piezo auch die Ladegeräusche? Ich höre leider nix, sobald das Saven am Kc85/4 fertig ist, fiepst es dann im Piezo, also wenn das Aux Signal vom KC gesendet wird.
Wo speichert er das dann hin? In den aktuellen Ordner?
Ich denke mal, das die Aufnahme noch nicht funktioniert.

Edit: die Frage habe ich mir jetzt selbst beantwortet. Ja man hört bei der Aufnahme auch was im Piezo. Ich hatte bei einem Widerstand ein Lötauge vergessen zu löten. Seit dem Aufbau 2015 nie getestet.
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Dieser Beitrag wurde am 15.02.2017 um 21:43 Uhr von Alwin editiert.
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243
12.03.2017, 13:27 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Seit einigen Tagen habe ich mich dem Aufbau der zwei Recorder gewidmet.
Allerdings liefen beide Geräte nicht. Bei beiden Geräten gab es nur die Meldung "SD-Card Err."
Mit Hilfe von Micha und einer speziell zur Fehlersuche angepassten Firmware ist dann der Fehler von mir wirklich in der Ansteuerung gefunden worden. Die 3,3K Widerstände waren fehlerhaft und hatten tatsächlich 160K. Beim zweiten Gerät war dann noch bei der Fehlersuche ein Schluss vom Kartenlesergehäuse zu einem Pin entstanden. Inzwischen laufen beide Geräte, wobei ich für den zweiten Recorder noch einen Mega1284P bestellen muss, da ein Pin die Fehlersuche nicht überlebt hat.

Gruß Jörg

Für einen Neubau würde ich aber auf ein solches fertiges Modul übergehen, da dort alles schon drauf ist und der Preis auch ganz gut ist.


Dieser Beitrag wurde am 12.03.2017 um 13:28 Uhr von felge1966 editiert.
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244
12.03.2017, 13:41 Uhr
Buebchen



@felge1966
Hallo Jörg!
Dafür ist es zu spät, die Leiterplatten sind schon unterwegs. Hängt bloß noch daran, wann der Zoll sie herausrückt. Außerdem kann die Anpassung besser über den jetzt auf der Leiterplatte möglichen 74VHC08 erfolgen, wer das möchte. Das Layout ist jetzt auch so, das um die SD-Kartenfassung kaum etwas schief gehen kann. Die Leiterzüge zur Fassung gehen auf der Leiterseite lang, die können keinen Kurzschluß mehr verursachen.
Was soll denn das abgebildete SD-Fassungsmodul kosten?
Ich halte das mit dem Modul für eine ziemlich wacklige Angelegenheit, wenn keine weiteren Befestigungsmöglichkeiten dafür vorhanden sind.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 12.03.2017 um 14:16 Uhr von Buebchen editiert.
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245
12.03.2017, 14:18 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

@buebchen
das Modul gibt es bei Pollin für 2,95€ und in China schon für ca 1,50€.
Ich bin aber auf jeden Fall schon mal froh, da ich den Fehler bei beiden Geräten gefunden habe.

Gruß Jörg
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246
16.03.2017, 08:43 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Jetzt ist der Mega 1284P für den zweiten Recorder eingetroffen und somit laufen beide Geräte. Als SD-Karte habe ich eine 2GB SD-Karte von Rossmann eingesetzt. Als Firmware verwende ich die letzte Version von Micha.

Gruß Jörg
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247
17.02.2018, 16:49 Uhr
maleuma



Ich nutze dieses Thema einfach einmal für eine Frage zum TAPE-Ausgang des KC85/2-5 da es für den KC85-Recorder ja auch relevant ist.

Wie hoch sind die Spannungspegel bei LOAD und SAVE?

In allen KC85-Handbüchern steht dazu:
"Es kann jeder handelsübliche Kassettenrecorder verwendet werden, der folgende Bedingungen erfüllt:
a) Die Ausgangsspannung Ua bei Wiedergabe muß größer als 200 mVss sein (nach TGL 28200/13) bei einer Belastung von Ra = 20 KOhm.
b) Die Eingangsspannung Ue bei Aufnahme darf kleiner sein als 20 mVss bei einer Belastung von Re = 5 KOhm."


a) verstehe ich so, dass der KC ein Signal mit mindestens 200 mVss erwartet.
Aber sollte b) nicht heißen "darf nicht kleiner sein als ..."?
Und warum hier nur 20 mVss wenn die andere Richtung 200 mVss hat?
Welche Spannung liefert denn der KC an einer Last von 5 KOhm?
OK, ich könnte das einmal messen - aber vielleicht weiß das jemand gleich.
--
Mario.
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248
18.02.2018, 15:43 Uhr
Bert




Zitat:
maleuma schrieb
Wie hoch sind die Spannungspegel bei LOAD und SAVE?


Gemessen habe ich jetzt auch (noch) nicht, aber der Blick in den Schalplan offenbart folgendes:

Wiedergabe/LOAD
Das Signal wird über C27/R14 (Hochpass, Grenzfrequenz ca. 580 Hz) auf die Basis von VT13 gegeben. Die Flankenerkennung wird immer schlechter, je kleiner das Eingangssignal ist. Ab 100 mVss sieht es in der Simulation ganz gut aus (was aber für die Realität nix heißen muß...).
Bei 3Vss fängt die erste OPV-Stufe an zu clippen.

Aufnahme/SAVE
Die Ausgangsstufe wird durch die Symmetrier-FF (D23) und einen Spannungsteiler 1MOhm/100k gebildet. Wenn aus den FF 5 V rauskommen, hat man am Ausgang (unbelastet) max. 0,45 Vss. Bei einem mit 5 kOhm belasteten Ausgang, sind es nur noch 24 mVss. Wahrscheinlich ist es weniger sein, weil bei TTL der High-Pegel nicht so gut getrieben wird.

Ich hoffe zur Entwirrung beigetragen zu haben.

Viele Grüße,
Bert

Dieser Beitrag wurde am 18.02.2018 um 15:43 Uhr von Bert editiert.
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249
18.02.2018, 17:24 Uhr
maleuma



Hallo Bert, das ist eine Erklärung. Dann ist die Aussage im Handbuch ja nicht ganz falsch.
Ich dachte allerdings bisher dass die beiden Pegel annähernd gleich sind...

Dann könnte man theoretisch auch keine zwei KCs mit einem Überspielkabel von TAPE-Buchse zu TAPE-Buchse verbinden und auf dem einen KC mit SAVE eine Datei senden, während der andere diese mit LOAD einliest?
--
Mario.
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250
18.02.2018, 20:22 Uhr
Bert



Mit den Pegeln ist das so eine Sache: Man hat einen Innenwiderstand im KC (ca. 50 kOhm im Eingang und ca. 100 kOhm im Ausgang) einen Widerstand im 'Diodenkabel' (hier zu vernachlässigen) und einen Widerstand im Kasettenrecorder.
Wenn der Ausgangswiderstand des Senders niedrig (z.B. 50 Ohm) im Vergleich zum Eingangswiderstand des Signalempfängers ist (KC, 50 kOhm), kann man das vernachlässigen.

Der KC ist mit seinem sehr hochohmigen Spannungsteiler ein relativ schlechter Sender und Kabeltreiber. Der Ausgangspegel hängt somit sehr stark vom Lastwiderstand ab:

Quellcode:

Lastwiderstand  Ausgangspegel
  1 kOhm        5 mV
  5 kOhm        24 mV
  10 kOhm       45 mV
  50 kOhm       150 mV
  100 kOhm      240 mV
unendlich       450 mV



Theoretisch sollte damit eine direkte Kopplung funktionieren. Nur mit zurückspulen im Fehlerfall wird es schwierig :-)
Einen Praxistest kann man sich ja mal für das Treffren vornehmen.

Viele Grüße,
Bert

Dieser Beitrag wurde am 18.02.2018 um 20:25 Uhr von Bert editiert.
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