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Autor Thread - Seiten: -1-
000
23.04.2006, 01:00 Uhr
Rüdiger
Administrator


Da das Thema kürzlich wieder fiel:

Ich habe viele Geräte mit gelöteten ROMs, die ich daraufhin nicht sichern kann (allein in meinem Plotter K6411 sind 20 eingelötete einmalige ROMs drin).
Auszulöten traue ich mich mich nicht und eine Möglichkeit des Auslesens im eingebauten Zustand habe ich noch nicht gefunden.
Irgendwann werden sich die ROMs von selbst löschen;
bis dahin muß ich einen Weg der Sicherung gefunden haben.

Für eine gute und sichere Lösung wäre ich sehr dankbar.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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001
23.04.2006, 01:21 Uhr
Enrico
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Zitat:
Rüdiger schrieb
Da das Thema kürzlich wieder fiel:

Ich habe viele Geräte mit gelöteten ROMs, die ich daraufhin nicht sichern kann (allein in meinem Plotter K6411 sind 20 eingelötete einmalige ROMs drin).
Auszulöten traue ich mich mich nicht und eine Möglichkeit des Auslesens im eingebauten Zustand habe ich noch nicht gefunden.
Irgendwann werden sich die ROMs von selbst löschen;
bis dahin muß ich einen Weg der Sicherung gefunden haben.

Für eine gute und sichere Lösung wäre ich sehr dankbar.

Auslöten geht eigentlich ganz gut. Mit einem ordentlich heissen Lötkolben und Entlötlitze habe ich die immer rausgekriegt, wenn wollte. Wollte ich aber meist nicht. Schwierig sind nur Multilayerplatinen, da innenliegend grossflächig die Stromversorgung lang geht. Dann habe ich auch noch mit einer Heissluftlötstation gute Erfahrung gemacht. Viel problematischer als die ICs zu zerstören ist, aber dass man die Leiterbahnen sehr schnell rausreisst, wenn man nicht aufpasst.
Man kann ja die EPROMs, um die Platine zu schonen, auch mit einer Flex rausschneiden. Ist mechanisch am schonendsten. Die EPROMs dann auslesen, vorher wieder Drahtstücke anlöten, und neue brennen sollte gar kein Problem mehr sein.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 23.04.2006 um 01:23 Uhr von Enrico editiert.
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002
23.04.2006, 09:59 Uhr
Gast: Johann



Die Eproms brauchen zum Auslesen nicht ausgelötet werden. Prozessorsignal
/BUSRQ aktivieren ( Lötbrücke ). Der Adreßbus wird mit ein paar Registern simuliert.
Datenbus über Torschaltkreis anschließen. Die ganze Schaltung ist schnell aus einer
Lochrasterplatte aufgebaut und hat sich schnell amortisiert.
Angeschlossen wird das Ganze an den Parallelport eines PC und bedient mit ein paar Zeilen Pascal oder C. Es sind also nur Adress-, Daten- und ein Lesesignal
auf der Zielplatine anzulöten. Wenn man vorsichtig arbeitet ist nach der Aktion nur mit der Lupe an den Lötstellen was zu erkennen.
So eine Schaltung hat sich schon mehrfach bewährt !!!

mfg johann
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003
23.04.2006, 11:00 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Hi Johann, mehr Details und/oder eine Nachbauanleitung + Software, wäre das möglich?
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)
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004
23.04.2006, 12:13 Uhr
Enrico
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Zitat:
volkerp schrieb
Hi Johann, mehr Details und/oder eine Nachbauanleitung + Software, wäre das möglich?

Ja, ohne so ein Prog für PC ist das etwas schwierig.
Aber wenn ich die Schaltung nicht kenne, gehe doch lieber auf Nummer Sicher, und löte sie aus. Nachher pfuscht da doch etwas dazwischen, und ich habe was falsches ausgelesen.
--
MFG
Enrico
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005
25.04.2006, 11:56 Uhr
Hans

Avatar von Hans

Beim lesen dieser Beiträge geht mir die Idee nicht aus dem Kopf, dass es auch eine Softwarseitige Lösung geben muss, um an die PROM und EPROM-Inhalte zu kommen. Schließlich wurden doch die Daten dort abgelegt, damit sie der Prozessor bei Bedarf auslesen kann. Es muß doch irgendwo im Betriebssystem die notwendige Routine stecken, und wenn man diesen Teil ein wenig abwandelt und die gelesenen Werte in eine Datei ausgibt wäre doch theoretisch das Problem gelöst. Zumindest für die 8-Bit Rechner, wo die Betriebsysteme noch überschaubar waren sollte das meiner Meinung nach von einem Systemprogrammierer lösbar sein.
Oder liege ich da völlig schief?
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006
25.04.2006, 14:05 Uhr
tp




Zitat:
Hans schrieb
Beim lesen dieser Beiträge geht mir die Idee nicht aus dem Kopf, dass es auch eine Softwarseitige Lösung geben muss, um an die PROM und EPROM-Inhalte zu kommen.

Für einige Fälle ist das sicher möglich aber z.B. kommt man nur selten von der CPU aus an die Zeichengenerator-ROMs ran. Und bei dem oben angesprochenen Plotter dürfte es auch keine Softwarelösung geben.
An gutem (aber eben auch nicht gerade preiswertem) Auslötgerät kommt man da wohl nicht vorbei.
--
Die Zeit ist auch nicht mehr, was sie mal war! (Albert Einstein)
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007
25.04.2006, 14:07 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Hans schrieb
Es muß doch irgendwo im Betriebssystem die notwendige Routine stecken, und wenn man diesen Teil ein wenig abwandelt und die gelesenen Werte in eine Datei ausgibt wäre doch theoretisch das Problem gelöst.

Ganz so einfach ist das nicht.
Das Problem mit den gelöteten PROMs tritt besonders bei peripheren Geräten, z.B. Druckern, auf. Da kannst Du nicht einfach das BS ändern.
Die Lösung müsste also rein hardwareseitig sein.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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008
25.04.2006, 15:37 Uhr
HONI



Entlötkolbenm kein Problem, 7,45€+ Versand, einfach mal auf den Link klicken. Kostet bei ELV knapp 40 € das teil. So eins hab ich auch, bin sehr zufrieden damit und es war nicht so teuer wie das Gerät eines Forumsmitgliedes . Damit hab ich schon so einige ICs ausgelötet, bei den Robotron-Rechner klappts sogar noch besser als bei den westlichen, da hier im Osten die LötZinn mischung anscheinend etwas anders war.

Bestellt schöne grüße von mir .

MfG HONI!!

Dieser Beitrag wurde am 25.04.2006 um 15:39 Uhr von HONI editiert.
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009
25.04.2006, 16:03 Uhr
tp




Zitat:
HONI schrieb
Entlötkolbenm kein Problem, 7,45€+ Versand, einfach mal auf den Link klicken. Kostet bei ELV knapp 40 € das teil. So eins hab ich auch, bin sehr zufrieden damit und es war nicht so teuer wie das Gerät eines Forumsmitgliedes . Damit hab ich schon so einige ICs ausgelötet, bei den Robotron-Rechner klappts sogar noch besser als bei den westlichen, da hier im Osten die LötZinn mischung anscheinend etwas anders war.

Klar, geht auch. Meinen KC85/4 habe ich auch mit Lötkolben und Entlötsaugpumpe umgebaut aber nachdem ich mal einen der guten alten 58poligen Steckverbinder mit einer Vakuum-Entlötstation ausbauen konnte, bin ich schon der Meinung, daß so eine Entlötstation für das Rumwerkeln an seltenen Gerätschaften 'ne gute Idee ist.
--
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010
25.04.2006, 16:15 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Die Pumpe klingt ja interessant. Funktioniert das wirklich gut? Hab ne "normale" Saugpumpe und irgendwie klappt das alles nicht so wirklich. Irgendwo bleiben irgendwelche IC Beinchen immer an der Platte haengen und da kann ich noch so viel neues Loetzinn wieder rann und nochmal absaugen und nochmal verzinnen und nochmal absaugen.... irgendwas is immer fest und es dauert EWIG.... rumhebeln und ziehen am IC will ich nicht - da ist die Gefahr viel zu groß das man die Leiterplatte zerwuergt.... Habs auch schonmal mit Entloetlitze probiert aber da bekomm ich gar kein Loetzinn runter (oder ich bin nur zu bloede die anzuwenden)....
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000
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011
25.04.2006, 16:25 Uhr
Deff

Avatar von Deff


Zitat:
HONI schrieb:
Bestellt schöne grüße von mir.

Weiss der denn, wer mit HONI gemeint ist?
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)

Dieser Beitrag wurde am 25.04.2006 um 16:26 Uhr von Deff editiert.
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012
25.04.2006, 16:56 Uhr
HONI



@Deff,

ja, das weiss der, ob er sich an mich noch erinnern kann ist na andere Frage .

@tp,

Das ist ein Lötkolben mit integrierte Entlötpumpe, im Prinzip genau das gleiche wie eine Vakuum-Entlötstation, bloss kompakter, preiswerter und handlicher, weil keine Schläuche oder so, nur das Kabel.

@Olli,

Damit gehts Einwandfrei, ab und zu mal die Pumpe abnehmen und das Lötzinn entfernen und gut is. Naja, etwas Lötzinn kann da auch mal zurückbleiben, da hilft dann nur noch Lötstelle erwärmen und am Beinchen herumzuppeln bis das Lötzinn wieder fest ist, oder Ltkolben ran und ne Kanüle von ner Spritze in die Lötöffnung uber das IC Beinchen (oder was auch immer) gesteckt. An der Kanüle haftet das Lötzinn nicht, wenns wieder fest ist kann man die Kanüle einfach herausziehen und das Beinchen ist frei. Diese Methode funktioniert auch ohne Entlötpumpe

Allerdings sollte man sich ein paar Ersatzspitzen mitbestellen, für 60 Cent das Stück kann man da gleich zehn nehmen und han ein paar Jahre Ruhe, es seion demm man nutzt das Gerät exzessiv.

Hab drei Stück davon, möchte sie nicht mehr missen, ist besser als mit Entlötlitze oder Lötkolben und Entlötpumpe.
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013
25.04.2006, 17:40 Uhr
Olli

Avatar von Olli


Zitat:
HONI schrieb
und ne Kanüle von ner Spritze in die Lötöffnung uber das IC Beinchen (oder was auch immer) gesteckt.

Das mit dem ueberstuelpen einer Kanuele klingt nach ner suppi Idee - wo bekommt man Kanuelen? Apotheken? Was fuer Durchmesser kauft man da?
--
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014
25.04.2006, 17:49 Uhr
robotrontechnik
Administrator



Zitat:
Olli schrieb
wo bekommt man Kanuelen? Apotheken?

Ja.
Allerdings kommst Du bei zu häufigem Besuch schnell in den Ruf eines Junkees.
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015
25.04.2006, 17:52 Uhr
HONI



Im Baumarkt in der Tapetenabteilung müßte es auch welche geben. Die haben auch schon einen recht großen Durchmesser, dürfte aber noch klein genug sein.

MfG HONI!!
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016
25.04.2006, 17:58 Uhr
Deff

Avatar von Deff


Zitat:
robotrontechnik schrieb:

Zitat:
Olli schrieb
wo bekommt man Kanuelen? Apotheken?

Ja.
Allerdings kommst Du bei zu häufigem Besuch schnell in den Ruf eines Junkees.

Genau deswegen hat er den Ruf als solcher ja schon weg...
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)

Dieser Beitrag wurde am 25.04.2006 um 17:59 Uhr von Deff editiert.
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017
25.04.2006, 17:59 Uhr
Z1013



0,8 und/oder 0,9mm sind dazu sehr geeignet. Über eine Rufschädigung beim Einkauf mache ich mir schon lange keine Gedanken mehr. Mir ist das egal geworden, was (fremde) Leute von mir denken....

100 Stück kosten wohl um die 2,60. Kleinere Packungseinheit gab es nicht
--
Viele Grüße
Holger

Dieser Beitrag wurde am 02.05.2007 um 15:15 Uhr von Z1013 editiert.
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018
21.02.2010, 21:16 Uhr
Z80-Nostalgiker



Guten Abend Gemeinde,

ich krame mal diesen alten Thread von Rüdiger wieder vor da ich mit meinen
CM G5003.500, CMD G5004.500 und Modul PM11 das selbe Problem hab.

Ein CM geht nicht, ich vermute ROM-Fehler, weil CPU und Sensor intakt.
Vom CMD und PM11 hab ich nach den ROM-Inhalten als *.bin angefragt, aber
keinen Rücklauf bekommen.

Also hab ich den matschigen Sonntag genutzt um zunächst mit dem
PM11 (Endspielmodul 2*U2364) die ROMs auszulesen ohne das Modul
zu zerstören oder die ROMs auszulöten.

Dafür hab ich aus einer 28pol. Präzisionsfassung und jeder Menge verschieden-
farbiger Schaltlitze 0,5mm (je DB0..7, AB0..15 und Steuersignale sowie GND und
5P eine Farbe) einen kleinen Adapter gebaut.

Dieser kommt in meinen EPROMMER (Willem PCB3) die Drähte kommen in diesem
Fall in die PINs der EFS-Buchse (ansonsten an günstigen Stellen auf der Platine
anlöten, ggf. CPU mittels BUSRQ auf StandBy).

Nach Kontrolle der Verbindungen eingeschalten und über LPT-Port 0..7FFFh ausgelesen .
Voila ... mehrere Versuche zu verschiedenen Zeiten brachten jeweils den
gleichen ROM-Inhalt .

Zu beachten ist, das natürlich im ausgelesenen Bereich der tatsächliche ROM
noch mit einem HEX-Editor ausgeschnitten wird. Eine Inhaltskontrolle mit dem
EPROMMER ist nicht möglich, da (hier) der Bereich 0..3FFFh nicht als ROM

vorhanden ist.

Das Ergebnis liegt als 16KB *.bin File vor. Da ich keinen Vergleich habe, nochmal
die Frage ob jemand über einen verifizierten ROM-Inhalt des PM11 verfügt.

Ist ferner es normal, das nur knapp 12KB beschrieben sind?

(Bilder und ROM *.txt in *.bin ändern unter
http://forum.rft-radio.de/thread.php?postid=49285#post49285
von heute Abend (21.02.10, 22:13)
--
MfG Norbert

*****************************************************************
Und also sprach Bill Gates: Lasst uns einen grafischen Virus programmieren ....
*****************************************************************

Dieser Beitrag wurde am 21.02.2010 um 22:16 Uhr von Z80-Nostalgiker editiert.
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019
22.02.2010, 11:27 Uhr
DL



wenn bisschen Platz um die CPU ist, geht es auch so:


links Adapter auf der CPU und rechts am Programmer.
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020
22.02.2010, 12:15 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
DL schrieb
wenn bisschen Platz um die CPU ist, geht es auch so:

Als welcher EPROM liest Du die Daten? 27512?
--
Kernel panic: Out of swap space.
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021
22.02.2010, 12:22 Uhr
paulotto



wenn da Bustreiber zwischen sitzen, wird das wohl so nichts werden...

Gruß,

Klaus
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022
22.02.2010, 15:20 Uhr
DL



Ja, als 27512 kann man die vollen 64k auslesen oder entsprechend kleiner wählen, wenn nicht so viel ROM da ist. Hier im gezeigten Fall sind übrigens auch Bustreiber dazwischen...
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023
05.04.2010, 09:24 Uhr
DL



Nun muß ich den Beitrag noch mal aus dem Keller holen, es geht hier aber um das Auslesen von EPROMs in Systemen mit U8830.
Bin kurz davor, jeweils den 1. Eprom auszulöten, sockeln und mit Programm zum Auslesen der restlichen EPROMs zu versehen, ein IFSS-Port ist ja vorhanden. Wenn dabei allerdings was schief geht, sind das nur noch Briefbeschwerer.Oder fällt da jemanden noch etwas anderes dazu ein??
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024
05.04.2010, 10:18 Uhr
karsten

Avatar von karsten

Der U8830 ist auch eingelötet?
Sonst den abziehen und mit CPU-Adapter.
--
1. Grundgesetz der Messtechnik?
Wer misst misst Mist!
DDR-Schaltkreise, Elektronikarchäologie, MC80, K1520,
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025
05.04.2010, 10:34 Uhr
DL



Ja, leider auch gelötet.
Aber vielleicht kann ich es mir ja auch sparen und es hat schon mal jemand die EPROMs gesichert, es handelt sich hier um TPG700 und BSM700.
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026
05.04.2010, 11:49 Uhr
bernard



Dieses Problem hatte ich ins 1995. Folgendes hat geglappt. Nicht alle Data war gefunden aber alles was notwendig war war gefunden.



Google Ubersetzung

Ich benutzte ein 24 Wege parallel Input-Boards in einem PC mit Turbo Pascal Programm, um die E-PROM-Monitor, während das Gerät verwendet wurde.

Jedes Signal Pin des E-PROM wurde über eine hohe Impedanz angeschlossen Puffer einen Eingang auf der 24 Wege Bord.

Wenn der Chip Enable für das Gerät aktiv war, die Adresse und Daten-Pins Pins wurden gelesen und gespeichert in einer Tabelle in den PC. Der Prozessor Puls war zu lesen, wie einen Blitz für diese zu lesen.



Original

I used a 24 way parallel input boards in a PC running Turbo Pascal program to monitor the E-PROM while the equipment was being used.

Each signal pin of the E-PROM was connected via a high impedance buffer an input on the 24 way board.

When the Chip Enable for the device was active the address pins and data pins were read and stored in a table in the PC. The processor read pulse was used as a strobe for this read.
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027
05.04.2010, 12:30 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich sehe das auch als den preräferierten Weg an. Man braucht irgend einen Computer, da es schon mal Unterschiede inder Hardware gibt. Ich mache das mit einem Atmel Controller auf einer
Universalplatine verfitzt, der für zusätzliche Adreßleitungen noch 2 DL299 antreibt und dort die Adressen rausschiebt, ein 8 Bit Port liest dann nur die Daten ein und sendet die per RS232 zum PC an dem ich sie mir wegfange. Das Letzte Projekt dieser Art war wie ihr wißt die K1003 ROM Platine, vorher dieser Schachcomputer. Irgendwann muß ich mal den ROMinhalt meines EKD 500 in Sicherheit bringen..

Wie man das nun konkret macht, also mit welchen Interface an welchen Rechner ist nahezu Wurscht. Das geht mit einer Schiebereigter/Latch Mimik am Parallelport des PC, an einem A5120 mit einer PIO Karte und etwas Mimik, an einem KC und an einem C64. Einen Epromer halte ich hier für zu unflexibel, es kommt auch die konkrete Hardware an.
Wenn es einen Diagnosesteckverbinder wie im Schachcomputer gibt geht es damit, einfach der CPU den Bus klauen, ggf. tut es auch ein 40poliger IC Clip, ist warscheinlich das Universellste,
immer vorausgesetzt es handelt sich um einen Z80. Um etwas Programmiererei kommt man aber nicht drum herum, aber es geht ja auch Basic...
Gruß,

Holm
--
float R,y=1.5,x,r,A,P,B;int u,h=80,n=80,s;main(c,v)int c;char **v;
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Dieser Beitrag wurde am 05.04.2010 um 19:26 Uhr von holm editiert.
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028
05.04.2010, 14:05 Uhr
DL



hmm, jo mit der externen Adressierung und einlesen der Daten macht sich bei Z80 Systemen recht gut (auch mit meinem unflexiblen EPROMmer, der macht ja beim Lesen genau dieses), beim UB8830 gehts ja auch lese ich gerade, über P32 bekommt man über die Bootstrap-Routine die Ausgänge hochohmig, müsste ich den mal auftrennen, wird nur etwas aufwendig wegen der Doppelbelegung des Daten-/Adressports...
Für bernards Methode muß die externe Hardware schon recht schnell sein

Dieser Beitrag wurde am 05.04.2010 um 14:33 Uhr von DL editiert.
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029
23.04.2010, 17:24 Uhr
DL



Das mit dem Daten-/Adressmultiplex war doch etwas zu aufwendig, also bin ich dann doch nach 023 vorgegangen und hab mir alles über die IFSS ausgeben lassen.
Also EPROMs von TPG700, BSM700 und EFE700 sind gesichert, braucht bloß keine Sau
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030
23.04.2010, 23:03 Uhr
Rolli



Bei digikey gibt es Testclips 28polig (Art.-Nr. 923718; 22€). Da spart man sich schon mal das Anlöten von Drähten an die Pins. Wie man dann die Restschaltung austrixt, um die ROMs auszulesen, hängt sicher von der Schatung selbst ab. Oftmals hilft es, das System im RESET-Zustand zu halten oder Treiberausgänge in Tristate zu bringen. Vielleicht muss man auch einzelne Verbindungen auftrennen, wobei das immer voraussetzt, dass die Schaltung bekannt ist.
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