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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » neue Details zum Thema K1003 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
02.12.2012, 14:21 Uhr
Micha

Avatar von Micha

ich konnte mal wieder nicht widerstehen - hab einen K1003-4 auf eblöd ersteigert. Abzuholen südöstlich von Berlin.
OT: ich war schockiert wieviel vergammelte Russen-Kasernen es in jener Gegend noch entlang der Landstraßen gibt.
Aber zurück zum Thema: jener K1003-4 ist laut Typenschild Baujahr 1985, Serien-Nr. 6822. War für mich eine Überraschung, dass dieses Monster noch bis ins Jahr 1985 produziert worden ist. Vermutlich wurde in Zella-Mehlis produziert, bis die Bauteile aufgebraucht waren.
Was mich beim Öffnen des Gehäuses überrascht hat: das Netzteil ist offenbar kurz vor Produktionsschluss noch mal überarbeitet worden - weniger Becher-Elkos und eine Platine weniger, sieht insgesamt aufgeräumter aus als alle K1000-Netzteile die ich bisher gesehen habe.
Ausserdem hab ich einen Stapel von schätzungsweise 50 Programmformularen mit dazu bekommen. Falls jemand paar braucht einfach Bescheid geben, ansonsten kann ich auch gern eines scannen.
--
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001
02.12.2012, 14:28 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Das mit dem Scannen wäre eine gute Idee, denn für meinen K1000µC kann ich das auch gut gebrauchen.

Gruß Jörg

Dieser Beitrag wurde am 02.12.2012 um 14:28 Uhr von felge1966 editiert.
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002
02.12.2012, 16:14 Uhr
Mobby5



Ja bitte, scannen wäre schon super.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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003
04.12.2012, 01:07 Uhr
Micha

Avatar von Micha

mach ich, versprochen.
Wobei ich ehrlicherweise sagen muss dass ich inzwischen ein Excel-Arbeitsblatt entwickelt habe das wesentlich praktischer ist als das olle Original-Formular. Muss den ganzen Krempel auf www.k1000uc.de dringend mal auf aktuellen Stand bringen.

Nachdem ich heute das ganze Zubehör gesichtet habe, stellt sich ein Beilage-Blatt besonders interessant dar:

PROGRAMM-ÜBERSICHT PKR K 1003
(Sachgebiet: Roboter-Einsatz)

vom VEB Industrie- und Kraftwerksrohrleitungen Leitbetrieb, Direktionsbereich WuT, 8300 Pirna-Sonnenstein

Abgesehen davon dass "Direktionsbereich Wut" irgendwie lustig ist, werden auf dem Blatt einige Anwendungen zum Robotik Einsatz des K1003 aufgelistet, von der Anzahl der benötigten Programm- und Datenspeicher wurde der K1000 da offenbar bis an seine Grenzen gebracht. Weiss hier jemand eventuell mehr dazu?
--
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Dieser Beitrag wurde am 04.12.2012 um 01:28 Uhr von Micha editiert.
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004
04.12.2012, 04:49 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich weiß das in irgend einer RFE mal eine Steuerung eines Roboters oder einer Maschine dokumentiert war (? irgendwas mit Röntgen?) und das bei meinem K1003 hinten rechts im Gerät Kartenschächte sitzen die ich in keinem anderen Gerät gesehen habe..

Gruß,

Holm
--
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005
04.12.2012, 09:27 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Micha schrieb
Direktionsbereich WuT

Wissenschaft und Technik?
--
Kernel panic: Out of swap space.
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006
04.12.2012, 10:23 Uhr
Gerhard



@Micha
Mein K1003-4 ist auch Bj. 1985, Nr. 6766, also kurz vor Deinem.
Im Netzteil sind die Platinen 012-6100 und 0112-6110, in Übereinstimmung mit den Nummern im Schaltplan. Ich habe leider keinen Vergleich, ob das die alte oder eine neuere Version ist. Will das auch jetzt nicht auseinanderreißen zwecks Foto.

Also vergleich bitte mal mitden Nummern Deiner Platinen.

Gruß
Gerhard
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007
04.12.2012, 12:47 Uhr
tf




Zitat:
holm schrieb
Ich weiß das in irgend einer RFE mal eine Steuerung eines Roboters oder einer Maschine dokumentiert war (? irgendwas mit Röntgen?) und das bei meinem K1003 hinten rechts im Gerät Kartenschächte sitzen die ich in keinem anderen Gerät gesehen habe..

Ca. 1985 wurde im VEB Schwermaschinenbau Karl Liebknecht in Magdeburg ein Roboter für die Röntgenuntersuchungen von Gussteilen entwickelt. Damit sollte die Prüfungen von gegossen Motorenteilen für Schiffsdiesel rationalisiert werden. Das Ding war ein Gestell, an dem eine Röntgenkamera motorisiert um das Werkstück herumbewegt werden konnte. Die Kamera hat dann aus verschiedenen Winkeln Aufnahmen gemacht. Gesteuert wurde das mit einem K1003. Ich war damals als Lehrling teilweise daran beteiligt, weiss aber nicht, was dann daraus geworden ist (und habe auch keine Unterlagen ;-) ).

Dieser Beitrag wurde am 04.12.2012 um 12:49 Uhr von tf editiert.
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008
04.12.2012, 13:24 Uhr
Micha

Avatar von Micha

@Gerhard: die beiden Platinen 012-6100 und 012-6110 sind bei diesem Exemplar nicht mehr vohanden. Ersetzt durch eine Platine mit der Bezeichnung 012-6090.

Einen Scan des Programmformulars gibts hier: www.k1000uc.de/downloads/Programmformular.pdf
--
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009
04.12.2012, 13:28 Uhr
holm

Avatar von holm

..klingt so wie das was ich da mal gelesen habe :-)

Mein K1003 den ich hier in FG bei der Saxonia Elektronik GmbH mal aus der Gitterbox gezogen habe, hat wie schon geschrieben hinten rechts (von vorne gesehen) 2 Kartenslots die durch eine Klappe am Gehäuse erreichbar sind. Da kann man offensichtlich zusätzliche Prozeßperipherie unterbringen. Ich habe derartiges bisher auf noch keinem Foto von einem anderen K1000 gesehen, das könnte eine Erweiterung gewesen sein, durch die socle Steueraufgaben ermöglicht wurden. Weiß indessen Jemand was darüber?

Gruß,
Holm
--
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010
04.12.2012, 13:37 Uhr
Ronny_aus_Halle
Moderator


Hallo,


Zitat:
holm schrieb
Mein K1003 den ich hier in FG bei der Saxonia Elektronik GmbH mal aus der Gitterbox gezogen habe, hat wie schon geschrieben hinten rechts (von vorne gesehen) 2 Kartenslots die durch eine Klappe am Gehäuse erreichbar sind.

Sind die nicht für die Programmerweiterung Statistik und co. Da gab es dann doch auch noch kleine Alutäfelchen dazu die über die Tastatur gelegt wurden um die Sonderfunktionen zu kennzeichnen.

Gruß,

Ronny
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011
04.12.2012, 13:49 Uhr
holm

Avatar von holm

Nein, die Slots Statistik usw. sind IMHO links am Gerät, die sind wohl an Allen dran.
Du meinst diese:

Ich meine aber die hier:

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 04.12.2012 um 13:53 Uhr von holm editiert.
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012
04.12.2012, 15:04 Uhr
Ronny_aus_Halle
Moderator


Ja stimmt die sind wohl auf der anderen Seite.
Die Variante mit den Zusätzlichen Schächten haben wir , so weit ich weiß, auch nicht in Merseburg. Sehr spannend .

Gruß,

Ronny
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013
04.12.2012, 17:27 Uhr
Gerhard



Bestimmt kein Serienmodell. Eher eine gut (mindestens semi-professionell) gemachte Sonderfertigung für irgendeinen Spezialzweck.

Diesen Typ von Gleitschienen gab es schon zur Zeit der "alten Germanen" (60er Jahre), die EFS39-Stecker kamen erst in den späten 80ern.

Dieser Beitrag wurde am 04.12.2012 um 17:27 Uhr von Gerhard editiert.
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014
04.12.2012, 17:42 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Gerhard schrieb
die EFS39-Stecker kamen erst in den späten 80ern.

EFS kam mit der Eingliederung von Zentronik in Robotron auf, also ab 1979.
Und zwar bei K1510 und K1520.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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015
04.12.2012, 18:45 Uhr
holm

Avatar von holm

?? Die ganze Kiste ist aber voller EFS Stecker, wenn auch länger und der Kabelbaum dieser Dinger sieht genauso aus wie der Rest, der ist IMHO nicht irgendwie extra..


Das sind alte Bilder, siehe http://www.tiffe.de/Robotron/K1003/
ich habe jetzt kein Besseres.

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 04.12.2012 um 18:52 Uhr von holm editiert.
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016
04.12.2012, 19:58 Uhr
sebastian czech

Avatar von sebastian czech

Hallo Micha!
War teuer, das Spielzeug.

Läuft er? Wir hätten Interesse an einer Sicherung der Magnetkarten. Dazu könntest Du mal mit Gerhard Kontakt aufnehmen.
--
biete 3-Raum-Computer 96m², Dusche, WC, Zentralheizung, Ferritkerngrill...(nicht ganz) ruhige Wohnlage....zum Zeitwert...
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017
04.12.2012, 20:24 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Hallo Sebastian,

bin schon mit Gerhard in Kontakt diesbezüglich. Der K1003 lief, so wie er auf ebay angeboten wurde, zunächst nicht. Hatte der Verkäufer allerdings auch so angesagt. Erwies sich als fehlerhafte I/O Platine und interne Sicherung im Netzteil durchgefeuert. Ansonsten machten die Komponenten einen sehr guten Eindruck, innen fast staubfrei, also wohl wenig gelaufen und keine Chips ersetzt. Durch einfachen Austausch der I/O Platine mit einem anderen "Patienten" hat sich dieser K1003 wiederbeleben lassen.
An bespielten Magnetkarten sind wohl nur die üblichen Diagnoseprogramme dabei. Immerhin hat das Experimentieren mit dem Gerät und diesen Programmen dazu geführt, einen Fehler zu verstehen: Ausser dem Diagnoseprogramm "Prüfung Anzeige", das fehlerfrei gespeichert ist, hat der Hersteller bei den anderen Testprogrammen was vergeigt. Man muss schon ein wenig Insiderkenntnisse haben um jene Programme zum laufen zu bekommen. Nach den Anweisungen im Handbuch funktioniert es nicht. Die Selbsttest-Programme werd ich auf jeden Fall demnächst dokumentieren, stell das auch gern zur Verfügung.
--
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018
18.11.2015, 23:12 Uhr
Rolli



Habe im web eine Information zu einem programmierbaren Tischrechner von HP (HP9100B) gefunden, der als Vorbild für den K103 gedient haben dürfte.
http://www.hpmuseum.org/hp9100.htm

Rolf
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019
18.11.2015, 23:28 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Djungelbuch:

der HP9100 war sehr, sehr lange vor dem Robotron K1000! Dessen Innereien bestanden aus Dioden und Transistoren. Es ist eigentlich unglaublich wie man auf der Bauelemente-Basis so ein komplexes Gerät aufbauen konnte. Und mit dem HP9100 hat der Robotron K1000 nur ganz schwache gemeinsame Wurzeln.

Selbst mit dem moderneren HP, dem 9810, hat der K1000 nur eine geringe Ähnlichkeit, in ihrem Innern ticken die Kisten völlig anders.
--
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