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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Tod eine K 0311 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
14.03.2012, 21:14 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

die Sicherung fällt - Ursache ein Netzfilter:


Einsatz des Seitenschneiders:


Jetzt kommt keine Sicherung mehr.

Frage:
der 100 nF KT Wickelkonsdensator ist eigentlich 600 V - warum ist der gestorben,
und nicht die kleinen Scheiben?


mfg ralph
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
http://www.ycdt.de/kkw-stendal

Dieser Beitrag wurde am 14.03.2012 um 21:15 Uhr von rm2 editiert.
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001
14.03.2012, 21:34 Uhr
Deff



Geh´ dort mal mit Luft + Pinsel zu werke, sieht ja teilweise schlimm aus, was da an Feinstaub a la Rost rumschwirrt!
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)
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002
14.03.2012, 21:42 Uhr
Micha

Avatar von Micha

@Deff: erkennst du auf den Fotos tatsächlich Staub in problematischer Konzentration?

Aua, dann ist fast alles was ich hier hab hoffnungslos schlimm verstaubt...
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003
14.03.2012, 22:00 Uhr
Buebchen



Hallo!
Wir hatte zur Zeit als das Filter gebaut wurde 220 V Netzspannung. Davon die Spitzenspannung ist ungefähr 630 V die immer mal im worst case Fall auftrat.
Jetzt haben wir 230 V mit Tendenz nach 240 V. Die Spitzenspannung ist die Effektivspannung von jetzt mindestens 230 V X 1,414 X 2 = 650 V mit Tendens zu noch höherer Spannung weil inzwischen meist schon 235 V vorhanden sind.
Das kann auf die Dauer kein Kondensator für 600 V aushalten. Besonders wo jetzt durch Frequenzumrichter, Schaltnetzteile und Energiesparlampen das Netz mit Oberschwingungen belastet ist die am Kondensator durch die hohen Umladeströme nagen. Besser wäre ein Impulsfester Kondensator für mindestens 1000V.
Buebchen
Alles

Dieser Beitrag wurde am 14.03.2012 um 22:01 Uhr von Buebchen editiert.
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004
14.03.2012, 22:03 Uhr
Deff




Zitat:
Deff schrieb
Geh´ dort mal mit Luft + Pinsel zu werke, sieht ja teilweise schlimm aus, was da an Feinstaub a la Rost rumschwirrt!

Na ja, ich hatte die Brille auf beim Betrachten des Innenleben-Fotos!

Am schlimmsten sieht es für mich in der Kammer mit dem ausgefallenen Kondi aus! Was da an dem Kohleschichtwiderstand dranpappt, würde einen in Ekstase versetzen, wenn es Koks wäre.
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)

Dieser Beitrag wurde am 14.03.2012 um 22:06 Uhr von Deff editiert.
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005
14.03.2012, 22:17 Uhr
paulotto



Hallo Ralph,

ja, da steht 600V= drauf, also DC. Die sind aber nicht für Wechselspannung 220V~(oder heute 230V~)geeignet. Es gibt auch Typen mit 1000V=. Die sterben aber auch an 220V~. Das hängt einfach mit dem Material zusammen. Die Glimmfestigkeit bei Wechselstrombelastung ist wesentlich geringer als die Gleichstromfestigkeit bei bestimmten Materialien. Darum dürfen in solchen Anwendungen auch nur Kondensatoren als X-Kondensatoren eingesetzt werden, auf denen ausdrücklich 250V~ und mindestens X2 aufgedruckt ist. Das sind von der Art her keine KT- sondern MKP-Typen. Wenn in dem Filter diese KT-Typen drin waren, ist da etwas faul. Die waren für solche Zwecke nie zugelassen.

Gruß,

Klaus

Dieser Beitrag wurde am 14.03.2012 um 22:18 Uhr von paulotto editiert.
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006
14.03.2012, 22:25 Uhr
paulotto



wenn ich das richtig sehe, haben die einen schwarzen Belag, und der stand wohl für 1000V (wenn ich mich nicht irre und wie oben angegeben trotzdem nicht für die AC-Belastung geeignet...).
Ralph, Du solltest aber an gleicher Stelle wieder einen 100n X2/250V~ einbauen. Ansonsten ist die Wirkung des Filters gemindert.

Gruß,

Klaus
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007
14.03.2012, 22:46 Uhr
Buebchen



Hallo Ralph!
Ich noch mal, Klaus hat recht, nimm auf jeden Fall einen Schaltfesten Kondensator der in seiner Beschriftung mit X2 und 250 V ~gekennzeichnet ist. Andere sind auch für direktes überbrücken der Netzspannung wegen Brandgefahr nicht zulässig. Die meisten schimmern silbern durch die Umwicklung und sind an den Enden mit transparentem Epoxidharz vergossen. Sie halten eine Prüfspannung von mehr als 1000V aus aber vor allem sind sie Impulsfest was Heute mit am wichtigsten ist. Eventuell solltest Du Dir vor das Filter noch einen Varistor für 250 V setzen. Dazu muss aber im Gerät vor dem Filter und dem Varistor eine Feinsicherung sitzen.
Buebchen

Dieser Beitrag wurde am 14.03.2012 um 22:46 Uhr von Buebchen editiert.
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008
15.03.2012, 06:53 Uhr
Georg

Avatar von Georg

Hallo,

auch wenn das nicht ganz zum Thema gehört, aber wer hat für mich einmal die Farbtabelle, die die Spannungsfestigkeit der RFT Wickelkondensatoren angibt?
Schwarz =1000V
Rot =160V ??
… ….
… ….
Danke und Gruß
Georg
--
DL5GSM ex DO5GSM DOK:X01 LOC:jo51pm
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009
15.03.2012, 07:42 Uhr
Buebchen



Hallo!
Hier etwas zu Sicherheitskondensatoren:
http://de.wikipedia.org/wiki/Entstörkondensator
Buebchen
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010
15.03.2012, 08:30 Uhr
Deff



z.B. für KT-Kondensatoren nach TGL34981:
Blau = 25V
Gelb = 63V
Rot =160V
Grün = 250V
Braun = 400V
Schwarz = 630V
Orange = 1000V
(Quelle:Katalog - Kondensatoren S.9 Pkt. 3 Kombinat VEB Elektron. BE)
--
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Dieser Beitrag wurde am 15.03.2012 um 08:54 Uhr von Deff editiert.
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011
15.03.2012, 10:02 Uhr
paulotto



Deff hat Recht mit schwarz, habe auch noch mal nachgesehen. Die Spannungen sind aber alle nur Gleichspannung!!! Deff, steht im Datenbuch bei den KT-Kondensatoren nicht auch noch etwas zu den Daten bezüglich der Wechselspannungsfestigkeit? Ich kann mich dunkel erinnern, daß in irgeneiner Veröffentlichung auch dazu mal Stellung genommen wurde...

Gruß,

Klaus
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012
15.03.2012, 10:53 Uhr
Deff



Na ja, bei den nicht stirnseitig vergossenen KT´s finde ich keine Wechselspannungsbelastbarkeit, aber bei den vergossenen steht:

Quellcode:
Nennspg.: 160V 250V 630V
Eff.-spg.: 90V 120V 220V

Bei den KS-Typen sieht es so aus:

Quellcode:
Nennspg.: 25V 63V 160V  400V  630V  1000V
Eff.-spg.: 5V 15V  30V   60V  100V   160V


--
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Dieser Beitrag wurde am 15.03.2012 um 10:56 Uhr von Deff editiert.
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013
15.03.2012, 12:55 Uhr
paulotto



Deff: aus Deinen Angaben ist gut zu ersehen, daß man nicht einfach mal so den Effektivwert der Wechselspannung auf den Spitzenwert bei sinus-Form umrechnen kann und dann einfach sagt, wenn der Gleichspannungswert des C größer ist, paßt das schon...
Also: für Wechselspannungsanwendungen bitte immer die entsprechenden Kondensatoren einsetzen. Bitte vor allem im Netzteil und den Filtern immer X-Kondensatoren bei Einsatz zwischen den Netzleitern (Neutralleiter und Phase) und Y-Kondensatoren zwischen Netzleitern und Schutzleitern oder Erde mit der entsprechenden Spannungsfestigkeit und Zulassung verwenden.
Am besten sollte das nur ein Fachmann machen.

Gruß,

Klaus
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014
15.03.2012, 13:20 Uhr
Georg

Avatar von Georg

@Deff
besten Dank, das suchte ich seit langen

Georg
--
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015
10.02.2018, 12:05 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Man könnte glatt meinen Robotron Zella-Mehlis hat das Umetikettieren erfunden:




siehe auch eBay:


Aber warum bei landeseigenen Produkten?

Bei K5504.xx - Festplatten sind mitunter sogar noch die Kratz- und Putzspuren sowie Lösemittelreste zu sehen.

MfG
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016
10.02.2018, 17:47 Uhr
holm

Avatar von holm

Es kann ganz einfach sein das Numerik ein 2. Hersteller war, die haben ja auch massenweise Racks mit K1520 Technik gebaut und verkauft. Für die Netzteile und deren Netzfilter gabs außer dem KROS Standard auch noch ne TGL..und robotron wird die nicht verklagt haben wollen...

Gruß,
Holm
--
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