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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » EPROM-Programmiergerät zum Einlesen eingelöteter EPROMs? » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
13.02.2012, 12:23 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

EPROM-Programmiergerät zum Einlesen eingelöteter EPROMs

Hallo an alle,

ich suche eine erprobte Möglichkeit um eingelöteter EPROMs
mit einem EPROM-Programmiergerät auszulösen
(ich habe elnec memprog2), bzw. am K1520-Bus den gesamten Adressbereich (einschl. RAM) auszulesen.
Oder gibt es Anwendungen mit USB-IO-Baustein?

mfg ralph
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
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001
13.02.2012, 13:09 Uhr
Buebchen



Hallo Ralph!
Hast Du Schaltungsunterlagen zu Deiner Baugruppe bei der Du die EPROMs auslesen möchtest?
Ohne genaue Kenntnis der Adressierungsbedingungen wirst Du nichts erreichen.
Ansonsten sind an der Programierfassung des Eprommers alle nötigen Signale vorhanden. Wobei sie dort schon zusammengefasst sind. Du hast also das Read Signal am /OE Pin der Fassung schon mit /MREQ zusammen anliegen. Also musst Du es an Deine schaltung an den /MREQ Anschluss und am /RD Anschluss anlegen. So ist mit allen Steuersignalen zu verfahren. Dann ist noch die Frage ob die EPROMs linear hintereinander im 64 KB Bereich der CPU liegen oder eine Bankumschaltung vorliegt. Wenn die EPROMs linear hintereinander liegen brauchst Du nur Einen EPROM für den gesamten Bereich am Eprommer auswählen, Adress und Datenleitungen sowie Steuersignale wie oben beschrieben anschliessen und los sollte das auslesen gehen. Versorgungsspannung extra einspeisen für die Karte aber den Ucc Pin der Programierfassung frei lassen.
Bei einer Bankumschaltung wird es warscheinlich zu kompliziert!
Buebchen

Dieser Beitrag wurde am 13.02.2012 um 13:12 Uhr von Buebchen editiert.
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002
13.02.2012, 13:27 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Ich habe auch so ein Problem. Eproms sind verlötet und ich will die Inhalte zu BackUp-Zwecken sichern. Einfach die Eproms mit einem "IC-Greifer" kontaktieren wird wohl an der übrigen Schaltung scheitern. (oder?)

Auslöten wird zum Geduldsspiel, eng gepackte Platine und sehr enge Lötaugen/Bohrungen. Das wird ohne abgerissene Leiterbahnen nicht ausgehen.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.
Konfuzius

Wer immun gegen ein Minimum an Aluminium ist, der hat eine Aluminiumminimumimmunitität.

Dieser Beitrag wurde am 13.02.2012 um 13:27 Uhr von Guido editiert.
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003
13.02.2012, 13:30 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Guido schrieb
Einfach die Eproms mit einem "IC-Greifer" kontaktieren wird wohl an der übrigen Schaltung scheitern. (oder?)

Nö, der Weg ist schon richtig:
a) Schaltung normal mit Spannung versorgen
b) BUSRQ auf Masse legen
c) Mit einem Adapter auf dem betreffenden ROM die Daten auslesen.

Die meiste Erfahrung damit hat "DL", ich glaube auf seiner Website gibt's dazu auch eine Anleitung.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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004
13.02.2012, 13:32 Uhr
Buebchen



@Rüdiger
Hallo!
Dabei schaltest Du aber Ausgänge der Schaltung auf der auszulesenden Leiterplatte gegen Ausgänge des EPROMMERs und dann rauchts!
Buebchen
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005
13.02.2012, 13:57 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

hallo an alle,

die Schaltpläne der Leiterplatten sind unbekannt.

Aber hier einige Beispiele:

062-8450


28-2580-1


czj_360456-644


czj_371644-922


czj_381501-061


czj_360441-501



mfg ralph
--
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006
13.02.2012, 14:09 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Bei der ersten Karte (062-8450) sieht der zweite Prom in der obersten Reihe aber nach einem Riss aus.

Gruß Jörg
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007
13.02.2012, 15:22 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
felge1966 schrieb
Bei der ersten Karte (062-8450) sieht der zweite Prom in der obersten Reihe aber nach einem Riss aus.

Gruß Jörg

Und die fehlenden Deckel hast Du nicht gesehen?
Ich sehe dagegen keinen Riss...

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
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008
13.02.2012, 15:32 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

die erste 2 Karten sollten nur die Vielfalt dokumentieren (um deht es nicht).


mfg ralph
PS
ich will auch sRAM-LPs auslesen (natürlich mit Stützspannung)
--
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009
13.02.2012, 20:07 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Ohne Kenntnis der Schaltung kann man es eigentlich vergessen.

Macht man BUSREQ an der CPU auf Masse, geht u.A. IOREQ auf Tri-State. Dank üblicherweise eingespartem Pull-Up quaken PIO und Co. dann um so lauter dazwischen. Das ist nur eine von vielen möglichen Stolperfallen.
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010
14.02.2012, 15:13 Uhr
DL




Zitat:
Rüdiger schrieb
ich glaube auf seiner Website gibt's dazu auch eine Anleitung.

nö. gibts da nicht, nur bei ein/zwei Beiträgen ein Bild mit CPU- bzw. Bus-Adapter, den Rest erledigt ein ATMEGA auf eine SD-Karte ( ein SD2KC Modul mit etwas anderer Firmware)

Dieser Beitrag wurde am 14.02.2012 um 16:24 Uhr von DL editiert.
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011
14.02.2012, 15:54 Uhr
sas



Hallo Ralph,

die u.g. Platine habe ich gepostet und das Problem derart gelöst:

Rauschneiden, in eine Lochrasterplatine mit Stiftsockel einlöten und per EPROMER
auslesen.
In die Platine IC fassung gelötet und neugebrannte EPROMS gesteckt.

Jörg


Zitat:
rm2 schrieb
hallo an alle,

die Schaltpläne der Leiterplatten sind unbekannt.

Aber hier einige Beispiele:

28-2580-1


mfg ralph

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012
14.02.2012, 16:21 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Buebchen schrieb
Dabei schaltest Du aber Ausgänge der Schaltung auf der auszulesenden Leiterplatte gegen Ausgänge des EPROMMERs und dann rauchts!

Wenn der Prozessor mit auf der Platine ist, kann man den Prüfstecker auf den Prozessor stecken, dort sollten bei BUSRQ alle Ausgänge hochohmig sein.
--
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013
14.02.2012, 17:06 Uhr
paulotto



mein Programmer verweigert die Arbeit, wenn da mehr als nur ein einziger EPROM dranhängt. Der überprüft auch noch die Stromaufnahme. Der meckert z.B. schon bei den russischen 2716-EPROMs, daß da kein richtiger Kontakt an 18 und 20 ist und fragt, ob er abbrechen soll. Die kriege ich aber immer noch programmiert, indem ich sage, mach weiter. Für EPROMs in Platinen mach ich das mit einem Z8. Manchmal muß man aber auf der Platine Leitungen killen und andere Leitungen mit definiertem Potential beaufschlagen, daß die EPROMs sozusagen "freigeschaltet" sind und nicht Ausgänge auf Ausgänge arbeiten. Die Leiterzüge lassen sich dann meistens einfach über Zinnbrücken wieder verbinden. Die Schaltung muß man aber für diese Vorgehensweise analysieren.

Gruß,

Klaus
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014
19.02.2012, 07:40 Uhr
AE
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Ergänzung zu [ß12]:
Die Ausgänge der CPU sind zwar hochohmig eventuell vorhandene Treiber aber in die falsche Richtung gesteuert.
Ohne konkrete Schaltungskenntnis ist da kaum 'was möglich.

Dieser Beitrag wurde am 19.02.2012 um 07:40 Uhr von AE editiert.
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015
19.02.2012, 10:24 Uhr
TTL-Grab



Das Problem ist ja auch, dass in einer funktionierenden Schaltung /CS und /OE nie hochohmig werden duerfen. Zumindest bei denen muesste man den Signalpfad irgendwie gewaltsam unterbrechen.

Gruss MIcha
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016
19.02.2012, 10:34 Uhr
DL



Bisher hatte ich nur Probleme mit dem CPU-Clip durch Platzmangel um die CPU herum, schlechte Kontaktgabe wegen verkeimter Pins oder mal ein BUSRQ ohne Widerstand gegen Plus, wo ich auftrennen musste, ansonsten erreicht man da alles, was die CPU sonst auch lesen kann.
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017
19.02.2012, 10:37 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Alo ich sehe schon, bei meinen Messgeräten (Prema, Marconi, RFT, Racal, HP usw. DMM, Zähler und Generatoren) hilft nur auslöten und Fassungen rein.

Das wird ein langer Prozess....

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
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Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
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018
19.02.2012, 10:44 Uhr
paulotto



Hallo Guido,

beim RFT-Zähler geht es ohne Auslöten. Da bin ich dran, allerdings nicht mit Programmer sondern mit eigener Elektronik. Wie das beim DMM ist, weiß ich nicht, da ich solch ein Gerät und die Doku nicht besitze. Sollte aber wohl so ähnlich wie der Zähler aufgebaut sein und damit auch wie im Zähler funktionieren. Vielleicht ist ja da die gleiche Platine wie im Zähler drin...

Gruß,

Klaus
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