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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Brauche Hilfe im Umgang mit 22DISK » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
04.02.2010, 17:53 Uhr
Rüdiger
Administrator


Ich habe hier zwei exotische Diskettenformate, für die ich gern 22DISK-Definitionen schreiben möchte, die allerdings etwas verzwickt sind.

Problemfall 1
- 40 Spuren, einseitig, 5 Sektoren á 1024 Bytes
- Blockgröße: 1 Sektor
- Systembereich ist 16 Sektoren (also 3 Spuren + 1 Sektor) groß
- Directory beginnt auf Spur 3, Sektor 2 und ist 1 Sektor groß.
- 8-Bit-Blocknummern

Das Problem ist der um 1 Sektor verschobene Directoryanfang


Problemfall 2
- 80 Spuren, einseitig, 5 Sektoren á 1024 Bytes
- Systembereich ist 10 Sektoren (also 2 Spuren) groß
- Blockgröße: 2 Sektoren
- Directory beginnt auf Spur 2 und ist ist 4 Sektoren groß
- 16-Bit-Blocknummern, aber immer nur die ersten 8 Bytes werden benutzt, die hinteren 8 Bytes sind leer.

Das Problem ist die Nutzung von nur 8 Blockbytes pro Directory-Eintrag anstelle von 16.




Bietet 22DISK für diese Fälle überhaupt eine Lösung?
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 05.02.2010 um 10:08 Uhr von Rüdiger editiert.
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001
05.02.2010, 20:00 Uhr
ralle



theoretisch ja, aber ich hab noch nie in der config-datei, welche zu 22disk dazu gibt rumgestrickt
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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002
06.02.2010, 10:50 Uhr
DL



Gleiches Thema, anderer Fall, mit welchen Einstellungen kann man die Disketten SCP/CPA eines K5600.10 lesen ?
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003
06.02.2010, 11:24 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Rüdiger,

ich hatte Anfang der 90er mal damit gefummelt. War schwierig, da komplett englisch.... Zumindest war das alles irgenwie beschrieben.

Hast Du das komplette Paket incl. Doc?

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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004
06.02.2010, 12:29 Uhr
susowa




Zitat:
Rüdiger schrieb
Problemfall 1
Das Problem ist der um 1 Sektor verschobene Directoryanfang

Das sollte durch den Parameter SOFS laut Beschreibung berücksichtigt werden können.


Zitat:
Problemfall 2
Das Problem ist die Nutzung von nur 8 Blockbytes pro Directory-Eintrag anstelle von 16.

Das sind Bits und nicht Bytes! Das sollte m.M. nach gar nicht stören, da es keine Rolle spielt, ob die 16 Bit eines Allocation-Eintrages für die Berechnung benutzt werden (gebraucht werden) oder nicht. Eine Berechnung mit 16 Bit bringt das gleiche Ergebnis wie mit 8 Bit, da die höherwertigen Bits immer 0 sind.


Wenn Du den physischen Interleave der Sektoren kennst bzw. durch Probieren herausbekommst, sollte das mit 22DISK und den Hinweisen in seiner Beschreibung machbar sein.

MfG Ralf
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005
06.02.2010, 14:06 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
susowa schrieb
Das sind Bits und nicht Bytes!

Nein. Ich meine Bytes und nicht Bits.
Das Directory für eine Datei sieht so aus:

Grün markiert die benutzten 8 Bytes, rot markiert die leeren 8 Bytes.
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 06.02.2010 um 16:09 Uhr von Rüdiger editiert.
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006
06.02.2010, 14:31 Uhr
susowa




Zitat:
Rüdiger schrieb
Das Directory for 1 Datei sieht so aus:

Ah ja - jetzt hab' ich es verstanden. Aber das sieht m.M. nach schlecht aus für 22DISK.
Wenn es nicht so viele Dateien sind, würde ich die Dateinamen patchen, die Extents einzeln sichern und anschliessend wieder zusammenfügen - ist dann die Frage, wie wertvoll die Daten sind und ob das den Aufwand rechtfertigt.
Direkt zurückgeschrieben bekommst Du so etwas auf eine Diskette im Originalformat ja dann auch nicht mehr.

MfG Ralf
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007
06.02.2010, 14:58 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Ich könnte mir höchsten noch vorstellen, dass die seltsame Nutzung des Blocknummernbereichs aus nicht zueinander passenden Einträgen für BSH und BLM stammt. Wenn es das sein sollte, kann ich leider auch nicht sagen, ob das 22Disk ebenfalls "beherrscht".
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(Z9001, Z1013, LC-80, ...)
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008
07.02.2010, 12:06 Uhr
DL




Zitat:
DL schrieb
Gleiches Thema, anderer Fall, mit welchen Einstellungen kann man die Disketten SCP/CPA eines K5600.10 lesen ?

Danke, habs hinbekommen...
Erstaunlicherweise funktioniert das Schreiben mit PC, lesen mit K5600.10 ja auch, hatte irgendwo auf RT mal gelesen, dass dies nicht möglich ist !?
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009
07.02.2010, 21:32 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
DL schrieb
Erstaunlicherweise funktioniert das Schreiben mit PC, lesen mit K5600.10 ja auch, hatte irgendwo auf RT mal gelesen, dass dies nicht möglich ist !?

Die Frage ist, was der PC auf die physichen Spuren 2, 4, 6,... geschrieben hat.
Falls dort nichts steht, funktioniert das Lesen mit dem K5600, ansonsten liest Du einen Mix von 2 Spuren.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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010
07.02.2010, 22:02 Uhr
DL



Die Disketten waren vorher mit 80x2x... im Einsatz und das Ganze funktionierte auch mit Telediskimages. Auf alle Fälle erspart mir diese Erkenntnis einige Umwege, zur Sicherheit kann man ja neue Disketten nehmen.
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011
11.02.2010, 10:59 Uhr
DL



Hat das DAC 2.1 irgend etwas anders organisiert als beim CPA? Kann zwar DIR auslesen, aber beim kopieren von Dateien kommt nur Müll raus. Format sollte 5x1024x40 sein.
Dieser Beitrag wurde am 11.02.2010 um 10:59 Uhr von DL editiert.
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012
11.02.2010, 11:47 Uhr
runni



Probier mal nicht mit 1,2,3,4,5 sondern mit 1,3,5,2,4 als Angabe für die Spuren
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013
11.02.2010, 12:26 Uhr
DL



Der Fehler war wie meistens 40cm vor der Kiste , hatte den Namen für die Definition 2x vergeben, da springt es natürlich immer zur Ersteren
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