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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Gummirollen "erweichen"?? » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
30.04.2008, 16:28 Uhr
Xaar

Avatar von Xaar

Hallöchen!

Nach dem ich nun fast verzweifelt bin mit dem Papiereinzug meines K1003 und meines K6313, suche ich hier Hilfe.
Bei beiden Geräten sind scheinbar die Gummirollen hart. Beim K1003 äußert sich das durch Nichteinziehen das Papiers, und beim K6313 (mit Walze und Traktor) durch das schiefe Einziehen.

Gibt es eine Möglichkeit, den Gummi wieder etwas geschmeidiger zu machen? Oder geht das nur über den Austausch der Rolle?

Würde das Anrauhen der Rolle was bringen?

Grüße, Karsten.
--
Keyes: Mit Ihrer Handlungsweise riskieren Sie den Untergang der gesamten Menschheit!
Sline: Um den "American way of life" zu erhalten, will ich sehr gerne dieses Risikio auf mich nehmen.
(Aus: Spione wie wir)
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001
30.04.2008, 16:40 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Xaar schrieb
Gibt es eine Möglichkeit, den Gummi wieder etwas geschmeidiger zu machen?

Nach Möglichkeit ausbauen und in heißem Wasser mit Geschirrspülmittel abschrubben.
Ich würde es vorher aber erst mal mit einer Spiritus-Reinigung versuchen (geht auch im eingebautem Zustand).

Anrauhen ist riskant, wenn Du das nicht absolut gleichmäßig hinkriegst, zieht die Walze noch viel schiefer ein als vorher. Würde ich also nicht machen.
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 30.04.2008 um 16:42 Uhr von Rüdiger editiert.
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002
30.04.2008, 16:42 Uhr
Deff

Avatar von Deff

Von den Gummiandruckrollen diverser Kassettenrecorder her kenne ich diesen Effekt und ihm war eigentlich auf längere Dauer nur durch einen Tausch beizukommen.
Daher rate ich Dir, Karsten, Dich nach geeignetem Material umzuschauen, was als Ersatz fungieren könnte.

Beispiel
--
Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt)

Dieser Beitrag wurde am 30.04.2008 um 17:01 Uhr von Deff editiert.
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003
30.04.2008, 17:01 Uhr
Gast: Kingstener



bisher hab ich mit dem Zeugs Erfolg verzeichnet
http://www.it-reiniger.de/walzen.htm
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004
30.04.2008, 19:51 Uhr
HONI



In warmem Wasser mit Weichspüler einlegen, alternativ in ein Leinensäckchen und dann mal ne Runde bei 40-60 grad inner Waschmaschine. Im Weichspüler sind Weichmacher, die machen das Gummi wieder geschmeidig.

Zweite Möglichkeit, Cockpitspray. Sind auch Weichmacher dirn, allerdings könnte das die Ausdrucke etwas schmierig werden.

Dritte Möglichkeit, Feinmechanikeröl aber... siehe zweite Möglichkeit.

MfG HONI!!
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005
30.04.2008, 20:18 Uhr
Xaar

Avatar von Xaar

Danke für die Tipps

Dann werde ichs mal mit dem Spiritus (K1003-Druckwerk) probieren. Und die Walze vom K6313 werde ich mal weichspülen

Einen schönen Maifeiertag.

Karsten.
--
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006
30.04.2008, 21:31 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
HONI schrieb
In warmem Wasser mit Weichspüler einlegen, alternativ in ein Leinensäckchen und dann mal ne Runde bei 40-60 grad inner Waschmaschine. Im Weichspüler sind Weichmacher, die machen das Gummi wieder geschmeidig.

Mag gehen, aber Weichmacher machen nicht alles weich Das Ganze aber nur, wenn in den Rollen keine Sinterlager verbaut sind!


Zitat:
Zweite Möglichkeit, Cockpitspray. Sind auch Weichmacher dirn, allerdings könnte das die Ausdrucke etwas schmierig werden.

Würde ich dringend von abraten!


Zitat:
Dritte Möglichkeit, Feinmechanikeröl aber... siehe zweite Möglichkeit.
MfG HONI!!

Noch schlimmer! Niemals Öl, Diesel, Petroleum oder Benzin an sowas drangeben!
Eigentlich kenne ich auch keine Lösung, das Problem habe ich dauernd bei alten Bandmaschinen. Der Gummi hart wie Bakelit, habe ich bisher mit nix wieder weich bekommen.
Wenns nur ums Saubermachen geht, Spiritus oder Isopropanol (ist auch Alkohol) und ein Leinentuch. Zum Abschluss dann noch mit einem guten Radiergummi drüber.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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007
01.05.2008, 00:55 Uhr
edbru



wir haben hier auf Arbeit zum Walzenreinigen eine spezielle Flüssigkeit.
Soll die Oberfläche reinigen und griffiger machen (riecht leicht süsslich, kein Alk, Azeton oder gar Benzin ).
Meine Erfahrung dazu: das funktioniert nur bei verdreckten Walzen.
Sind die verhärtet, so hilft nur austauschen.
Ist für mich auch logisch. Sind erst die Weichmacher verduftet so wird das Zeug eben hart.
Die Walzen ("Gummirollen") bestehen aus einem Spezialkunststoff - nicht aus Gummi.
Schreibmaschinenwalzen aus der mechanischen Zeit bestanden noch aus Hartgummi. Damals wurden diese Walzen auf einer Drehmaschine abgezogen zur Regenerierung.
Ich denke daß diese, Deine Rollen aus der DDR-Zeit auch nicht mehr aus Hartgummi bestanden.

Ganz nebenbei:
haben sich fast alle Gummis, Dämmungen und Rollen aus IBM-Produktion nach langer Zeit in ihren Ursprung zurückverwandelt - sowas ähnliches wie Erdöl. Die Kugelkopfschreibmaschinen waren innerlich zur Dämmung damit ausgekleidet - eine Sauerei bei der Reparatur.
Die Rollen haben geklebt und waren weich wie frischer Kaugummi.

Eddi
--
ich brauch es nicht, so sprach der Rabe.
Es ist nur schön wenn ich es habe.
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008
01.05.2008, 12:33 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr


Zitat:
edbru schrieb
wir haben hier auf Arbeit zum Walzenreinigen eine spezielle Flüssigkeit.
Soll die Oberfläche reinigen und griffiger machen (riecht leicht süsslich, kein Alk, Azeton oder gar Benzin ).

Wird wohl am ehesten Glycerin enthalten, wie diverse Gummi- und Kunststoffpflegemittel im KFZ-Bereich auch, aber die sollte man natürlich nicht erst anwenden wenn es zu spät ist.

Jeder Versuch verhärteten Gummi (z.B. mit Silikonöl) wieder quellen zu lassen schafft evtl. kurzzeitig Abhilfe löst aber nach und nach dessen Teilchenbindung auf.

MfG
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009
01.05.2008, 13:10 Uhr
edbru



Glycerin ist da wenn überhaupt sehr wenig drin. Würde man spüren. Aber irgendwas, was auch Kunststoffoberflächen sehr gering anlöst.
Man kann prima Etiketten damit entfernen - reibt man aber zu lange, so wird Dreck dauerhaft mit eingearbeitet.
So werden wohl auch die Rollen kurzzeitig wieder griffig, hält aber nicht lange.

Silikonöl weicht Gummi auf? Ich dachte bisher, daß das nur das normale Kohlenstofföl tut.

Eddi
--
ich brauch es nicht, so sprach der Rabe.
Es ist nur schön wenn ich es habe.
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010
01.05.2008, 13:18 Uhr
Enrico
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Versuchs mal bei Machinen-Zirke.
Die Andruckrolle meines BG 26 (rundschleifen, aufgummieren) konnte er auch wieder auf Vordermann bringen. Vielleicht kann er das ja auch mit Druckerwalzen.

Zirke Michael Maschinen und Werkzeuge
Görlitzer Str. 56
02923 Kodersdorf/Särichen

Telefon: (035825) 5458
--
MFG
Enrico
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011
01.05.2008, 15:29 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr


Zitat:
edbru schrieb
Silikonöl weicht Gummi auf? Ich dachte bisher, daß das nur das normale Kohlenstofföl tut.
Eddi

Mh, im KFZ-Bereich wird gern Silikonöl auf den Keilriemen gesprüht um ihn wieder ein Weilchen ruhig zu stellen. Wie kann Silikonöl den Grip erhöhen, wenn es nicht einzieht? ;-)

Also aufweichen geht mit diversen Mitteln, lt. Wikipedia auch mit Essigsäure oder kochendem Wasser, die mechanische Belastbarkeit ist aber dann hinüber und der Effekt dauert nicht lange an. Das Material zersetzen wie Kohlenstofföl es tut ist ein anderes paar Schuhe...


MfG

Dieser Beitrag wurde am 01.05.2008 um 15:44 Uhr von kaiOr editiert.
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012
17.05.2008, 17:03 Uhr
holm

Avatar von holm

Hmmm, für den Papiertransport von Laserdruckern wie z.B. dem Laserjet 4 habe ich dauerhaften Erfolg damit, daß ich die Gummirollen- und Walzen mit einem Azeton getränkten Lappen abgerubbelt habe.
Das geht nun schon seit Jahren wieder und dauerhaft.

Auf der Gummioberfläche setzt sich Papierstaub fest der damit runter geht, das dabei die
Bummiroberfläche angelöst wird, war von mir beabsichtigt.

In einem Bandgerät würde ich das aber nicht machen. Das Reibrad eines "Stereo Jupiter" hatte cih mal überdreht, da kommt es aber auf den genauen Durchmesser auch nicht an..

Gruß,

Holm
--
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013
19.05.2008, 22:08 Uhr
Steffen

Avatar von Steffen

Hallo,

nun auch mal meinen Senf zugeb:

Also eins vorne weg, ich arbeite in einer Druckerrei und hab daher viel mit Gumiwalzen (in einem Druckwerk sind ca 12 davon, abhängig vom Werk und Maschine) zu tun.

Mit Lösemitteln erreicht ihr bei Gummiwalzen genau den gegenteiligen Effekt, die lösemittel gehen noch schneller aus der Walze und sie verhärtet noch schneller.
Richtig ist das sich Papierstaub und Kaulin (ist eine Kalkart mit der das Papier für eine ebene Fläche bestrichen wird) auf den Walzen und Poren der Walzen festsetzt.

Die beste Möglichkeit, was wir selber in der Druckerrei dagegen machen. Wasser und ordinärer WC Reiniger. Ja Wasser, damit der Papierstaub weggeht, da brauch ich kein Alkohol oder ähnliches, der WC Reiniger lösst das Kaulin (Kalk) aus den Poren.
Fertig. So mach ich es bei meinen eigenen Druckern auch und habe bis jetzt nie Probleme mit den Gumiwalzen gehabt.

Wie gesagt, Alkohol und andere Lösungsmittel lassen die Walzen ein vielfaches schneller aushärten. Sie schrumpfen bei dem Prozess auch noch.

Steffen
--
Wer anderen eine Bratwurst brät, hat ein Bratwurstbratgerät...

"... sehr dunkel die andere Seite sie ist...."
"Halt's Maul Joda und iss deinen Toast!!!"

Dieser Beitrag wurde am 19.05.2008 um 22:08 Uhr von Steffen editiert.
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014
19.05.2008, 22:13 Uhr
holm

Avatar von holm

[Hmm mag sein.
Ich kann Dir nur sagen das ich vor vielleicht 5 Jahre einen Laserjet 4 von Ebay geholt hatte, weil mir die Dinger als Dauerläufer bekannt waren. Das Ding druckte "Plisseeröcke", also nur geknittertes Papier.
Ich habe das ganze Ding demontiert und auf die beschriebene Weise gereinigt. Das Teil läuft immernoch und auch immer noch mit der selben Kartusche (das ist eine Maxiversion mit übergroßem Tonertank, also warscheinlich schon mal recycled).
Allerdings macht der Drucker seit den letzten paar Wochen nun Schatten nach einer Umdrehung aus Papier, wird wohl nun die Trommel sein.

Der Papiertransport funktioniert nach den ganzen Jahren noch störungsfrei.

Gruß,

Holm
--
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