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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Aufbauhinweise LLC2-2021-Desktop V2.00 – PCB 04/2022 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
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05.11.2026, 18:20 Uhr
kph1959



Aufbauhinweise LLC2-2021-Desktop V2.00 – PCB 04/2022

Dieses Projekt ist vom Manfred Krüger und Helmut Knechtel entwickelt worden. Es ist eine Weiterentwicklung der Version 1.04 von 07/2021.
Helmut Knechtel hat das Projekt noch zur Version 2.00 weiter entwickelt.
Es gab hier einen großen Entwicklungssprung. Es wurde der LLC2 und der Modul 1 auf ein Layout gebracht. Dies war aber nicht alles, das Besondere hier ist, alles ist in einem Flash untergebracht.
Leider hat Helmut Knechtel dies aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr erleben können.
Damals stellte er mir einige Unterlagen seiner Entwicklungen zur Verfügung.

Ich hatte dann einige Karten der Version 2.00 fertigen lassen. Es sind inzwischen auch welche von mir weiter gegeben worden. Auch der Manfred Krüger hat die Version 2.00 fertigen lassen.
Da gibt es wohl noch Karten.
Bin dann im Februar bei der Recherche zu bestehenden Tastaturproblemen, bei einem anderen Projekt „hängen“ geblieben.
Da ich selbst viele Tage an der Inbetriebnahme der Karte zugebracht habe, möchte ich einige dieser Hinweise weiter geben. Es ist bei weitem noch nicht alles optimal und stabil und ich glaube hier im Team werden wir noch weitere Lösungen finden.

Betrifft folgendes Layout:

Bestückungsseite



Leiterseite


Weiterhin gibt es die Front- und Rückplatte






Bei der Bestückung sollten die Hinweise der Unterlagen von der Version 1.04 noch einmal überprüft werden. Bitte den SP V1.04 zur Identifikation der Bauelemente in der V2.00 verwenden.
Lt V1.04:
1) Transistor 1 nicht bestücken, eine Brücke zwischen Basis und Kollektor machen. Sonst ist der
LLC2 beim Start im Grafikmodus.
2) D56 und D34 dürfen kein HCT-Typen sein.
3) Am D43 PIN 24 (CPU-Wait) einen Kondensator 47p nach Masse einlöten.
Diese Punkte sollten ggf bei Problemen mit überprüft werden.

Das Bord wurde von mir in der üblichen Reihenfolge bestücken. Es gab bei der Inbetriebnahme einige Hindernisse um überhaupt einem Bild zu bekommen.
Diese werden nachfolgend beschrieben.

Beim Flash D35 (SST39SF040) die zu programmierenden Adressen beachten.
A18 =H Monitore / A18 = L Modul 1 d.h.
Modul 1 Daten von 0H bis 3FFFFH und
Monitore 1 bis 4 (5-8 gespiegelt) von 40000H bis 7FFFFH

Die Daten der Monitore werden aus dem M27C256B@DIP28.BIN in den o.g. Bereich kopiert.
Am DIL Schalter auf Monitor 11 einstellen. Hat sich als stabilste Version gezeigt.
Überprüfen ob wirklich ein Monitor 11 eingeschaltet ist, ggf die Signale vom DIL bis zum D60 (LS257) überprüfen. A12= H , A13=H , A14=L
Wenn der Flash nicht richtig programmiert ist oder kein Monitor aktiv ist sieht man folgendes:

Wenn kein Monitor läuft werde die PIO‘s nicht initialisiert. Dadurch ist ein Adresseingang beim Zeichengenerator D17/2 – X6A6 offen und es kommt sogar noch ein 50Hz brummen auf die Zeichen (offener C-MOS Eingang).

Beim richtiger Programmierung und passender Monitoreinstellung läuft der Bildspeicher stabil und konstant.
Leider ist bis dato noch kein richtiges Bild der Monitormeldung zu erkennen. Es sind nur fehlerhafte Fragmente zu erahnen.






Der Prozessor läuft ...
Kommt aus der Startphase raus (Urlader abgeschaltet), d.h. liest nicht mehr vom EPROM/Flash
Nach diversen Reset kommt es zu oben gezeigten Bildern am Monitor.

Der Startbildschirm ist gerade zu erkennen, ändert sich mit jedem RESET
Es wird etwas geschrieben, das Ganze ist recht instabil

Für ein halbwegs stabiles Bild wurden noch diese Änderungen eingearbeitet:
D63 (D103) hat keine Abschlusswiderstände


Es sind als Abschluss zwei SMD Widerstände von der Leiterseite eingebaut


Es entfällt C5 und R23, den Widerstand Brücken. Ich vermute ein Überbleibsel aus der Zeit der dynamischen RAM Speicher an dieser Stelle.




Den C4 - 47p habe ich ausgelötet und div Werte getestet.
Es gab scheinbar schon in den Urunterlagen auch Probleme in diesem Bereich mit der Folge von C4.
Als „Bedrahteter“ muss dieser Wert ermittelt werden um ein Bild zu bekommen, bei mir ca 330p.




So gibt es bei mir ein halbwegs stabiles Bild. Jetzt, ein halbes Jahr später ist der Start auch wider recht unsicher.
Bei mir ist das System beim Stecken des Datenbustreibers D45 (LS245) gleich hängen geblieben.

Weiterhin gibt es Probleme mit der Tastatur.
Erst PS/2-Tastatur anstecken, dann LLC2 einschalten!
Einmalig ist der Adapter für die Verwendung am LLC2 zu programmieren:
- NUM einschalten (LED muss leuchten)
- AltGr+1 gleichzeitig drücken
Geht leider nicht, habe bei längerer Betätigung der Taste, ständig die Zeichenwiederholung.
Dies ist auch noch eine Baustelle.


Bin momentan bei der Fehlersuche, beim Schreibvorgang der CPU auf den RAM - D18 der zugleich BWSp ist.
Da der BWSp auch nicht ordentlich beschrieben ist, gehe ich von einem Probleme beim Schreiben in den RAM D18 aus.
Hier wurde, bedingt durch die damaligen Speicher dynamische RAM`s RAS/CAS und den kurzen Zugriffszeiten durch MUX auf das "Early Write" zurück gegriffen.
d.h. es wird nicht das Signal der CPU verwendet!
Zu diesem Thema habe ich noch Bilder vom Oszi, welche in einem späteren Beitrag, bei Bedarf eingestellt werden.

Viele Grüße vom
Klaus-Peter
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Mein "Schätzchen" aus 1986 https://z9001-kc87-nachbau1986.jimdosite.com/

Dieser Beitrag wurde am 05.11.2026 um 18:26 Uhr von kph1959 editiert.
 
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Heute, 12:24 Uhr
kph1959



Hier noch einige Hinweise vom Siegfried Schenk:

Der Monitor 11 wurde auf dem BS angezeigt. Bei 'X' oder 'b' kam meisten BREAK
und das '#' hinterher.

Ich habe dann meine sehr alte "AC1-Methode" angewendet. Mit dieser Methode
habe ich mit Kondensatoren verschiedener Größe beim probieren, fast immer eine Lösung gefunden.
Diese Methode habe ich auch beim LLC2_V_20 angewendet und viele Stellen probiert.

Im Hinterkopf hatte ich den Gedanken, das 'etwas' verzögert werden muss, damit
'X' oder 'b' angesprochen werden kann.

Ich fand einen Punkt und der war beim D15 PIN 1.
Mit einem Kondensator PIN 1 gegen GBD (PIN 10) vom 74 LS 574 erreiche ich, das beide Befehle ausgeführt werden.

Heute habe ich dann auf der LS Seite einen 680pF SMD Kondensator eingelötet und ...
es funktioniert.

Ich habe einige Fotos gemacht ...










Irgendwie haut die Tastatur noch nicht hin, wenn es vernünftig funktionieren soll,
muss ich die Num-Taste einschalten. Aber damit hat der eigentliche LLC nichts zu tun.

Die Hires-Grafik müsste auch gegen, Bild bei ELOCAD.

Danke an Siegfried!

Habe selbst noch eine kleine Ergänzung.
Es ist der RAM D18 (628128), dieser wurde von mir gegen einen Baugleichen, aber ältere Fertigungscharge (ALLIANCE AS6C1008-55 / 2013) ausgetauscht und ich hatte damit auch Erfolg bei der Verbesserung des Bildaufbau.

Viele Grüße
Klaus-Peter
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