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Autor Thread - Seiten: -1-
000
23.10.2026, 20:02 Uhr
Enrico
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ich war eigentlich der Meinung, dass Fenster nur Hardware-RAID kann.
Seit Win8 wohl auch in Software.
NTFS hat davon keinen Dunst, das RAID soll unterhalb von NTFS aufsetzen.
D.h. aber auch das NTFS davon nix bekommt, es kann's ja auch nicht.

Wie funzt das denn da?
Irgendwie muss man doch mitbekommen, dass der RAID-Verbund ein Problem hat.

Und wie merkt man das bei einem Hardware-RAID?
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 23.10.2026 um 20:02 Uhr von Enrico editiert.
 
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001
23.10.2026, 20:15 Uhr
tomsonbit



Hallo Enrico,
meiner Ansicht nach sollte man den Status des HW-Raid im Bios des Raid-Controllers einsehen können. Also beim Bootvorgang aufrufen. Ist aber schon eine Weile her, wo ich einen HW-Raidcontroller selber eingesetzt habe.

VG, Thomas.

Nachtrag: Also die KI meint, dass man Probleme im HW-Raid unter Windows evtl. m Ereignisprotokoll sieht. Teilweise liefern die Hersteller aber auch spezielle Management-Software, bei denen man auch Systembenachrichtigungen auslösen könnte. Hängt also vieles vom verwendeten Raid-Controller ab.

Dieser Beitrag wurde am 23.10.2026 um 20:26 Uhr von tomsonbit editiert.
 
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002
23.10.2026, 21:20 Uhr
Enrico
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Ja, mag sein.
Aber der Controller muss ja auch durch etwas entscheiden, bei welcher Platte der Fehler liegt.
Ob der dann zusätzliche Prüfsummen auf die PLatte schreibt?
Zusätzlich zum Dateisystem?
--
MFG
Enrico
 
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003
24.10.2026, 11:02 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Also bei mir leuchtet dann zur grünen LED noch die rote.
Jetzt kann ich die Platte ziehen und durch eine neue leere mit gleicher Kapazität ersetzen.
Wenn das erledigt ist fängt die Wiederherstellung des RAID5 an, solange leuchtet zusätzlich die gelbe LED.

Extra Software habe ich noch nie gebraucht.
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
Aktuelle Projektdokumentationen
 
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004
24.10.2026, 11:06 Uhr
tomsonbit



Moin,
das schöne am RAID ist ja, dass der Controller alles regelt. Fallen Platten oder Blöcke aus, korrigiert er den Fehler automatisch, den richtig eingestellten RAID-Level vorausgesetzt. Das Betriebssystem bekommt davon nichts mit und läuft weiter stabil. Im Fehlerfall tauscht man dann (theoretisch im laufenden Betrieb) einfach die defekte Platte und der Controller stellt aus den gespiegelten Daten den Ursprung wieder her. Da spielt auch das Dateisystem keine Rolle.
 
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005
24.10.2026, 12:20 Uhr
Enrico
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Ja, aber woran?
Platte ganz tot ist ja einfach, das wird aber kaum vorkommen.
Bei neueren Platten kann sich der Controller noch an SMART orientieren, was auch nicht wirklich zuverlässig ist.
Ansonsten muss der Controller doch aber zusätzlich Prüfsummen ablegen, was aber am Dateisystem vorbeigehen muss?
--
MFG
Enrico
 
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006
24.10.2026, 12:40 Uhr
Ordoban




Zitat:
Enrico schrieb
Ja, aber woran?
Platte ganz tot ist ja einfach, das wird aber kaum vorkommen.
Bei neueren Platten kann sich der Controller noch an SMART orientieren, was auch nicht wirklich zuverlässig ist.
Ansonsten muss der Controller doch aber zusätzlich Prüfsummen ablegen, was aber am Dateisystem vorbeigehen muss?


Natürlich werden Prüfsummen mit am Sektor abgelegt. Das machen alle Festplatten und sogar Disketten so.

Das Problem ist immer, wenn Festplatten gerade sterben. Dann kann es vorkommen, dass das System hängt, während der Kontroller versucht, noch Daten von der defekten Platte zu lesen. Wenn die irgendwann als "Defekt" markiert ist, dann geht es wieder flott. Herauszubekommen welche Festplatte gerade stirbt, ist schwierig. Wenn man durch den RAID-Kontroller noch an die SMART-Daten ran kommt, dann können "Current_Pending_Sector" und "Reallocated_Sector_Ct" Hinweise liefern.
--
Gruß
Stefan
 
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007
24.10.2026, 13:12 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
Enrico schrieb
ich war eigentlich der Meinung, dass Fenster nur Hardware-RAID kann.
Seit Win8 wohl auch in Software.



Auch WinXP konnte schon RAID. Offiziell nur unter den Serverversionen (Server 2003) verfügbar, ließ es sich mit einem Patch auch in den Desktopversionen aktivieren.
Es ist aber nicht empfehlenswert, weil nur mit dynamischen Datenträgern nutzbar. Die bessere Alternative sind immer RAID-fähige Chipsätze,, z.B. Intel Rapid Storage. Dafür existieren auch entsprechende Tools, die Plattenprobleme signalisieren.
Echtes Hardware-RAID gibt (und gab) es ohnehin nur auf sehr teuren Controllern. Alles andere, wie etwa RAID-fähige Mainboards, realisieren das RAID auf Treiberebene.


Zitat:
Enrico schrieb
Aber der Controller muss ja auch durch etwas entscheiden, bei welcher Platte der Fehler liegt.



Es gibt keine zusätzlichen Prüfsummen. Der Controller erkennt einen Defekt schlichtweg daran, daß sich der Sektor nicht lesen läßt. Das geschieht nicht nur bei normalen Lesevorgängen, sondern er führt auch unabhängig davon Konsistenz-Überprüfungen über die gesamte Platte durch.
 
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008
24.10.2026, 20:09 Uhr
Enrico
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Gut, danke.
Ich dachte da ginge nur Hardware RAID.
Wobei Win XP gabs als Server-Variante?
Dachte, das wäre dann NT gewesen.
--
MFG
Enrico
 
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009
24.10.2026, 20:11 Uhr
Enrico
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Zitat:
PIC18F2550 schrieb
Also bei mir leuchtet dann zur grünen LED noch die rote.
Jetzt kann ich die Platte ziehen und durch eine neue leere mit gleicher Kapazität ersetzen.
Wenn das erledigt ist fängt die Wiederherstellung des RAID5 an, solange leuchtet zusätzlich die gelbe LED.

Extra Software habe ich noch nie gebraucht.


Und mal angenommen, es wäre nur RAID1.
Dann wären beide Platten betroffen, von mir aus verschiedene Sektoren.
Dann könntest Du das so aber nicht mehr machen.

Dann erst Backup und dann tauschen?

Und wenn die Platte einen Ersatz Sektor hernimmt, sollte dem Controller das doch wiederum egal sein?
--
MFG
Enrico
 
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010
24.10.2026, 20:51 Uhr
Egon



...Echtes Hardware-RAID gibt (und gab) es ohnehin nur auf sehr teuren Controllern...

Das stimmt so nicht ganz. Zu Zeiten von DOS6 und Win3.1 mit damals 386/486'er
Boards hatte ich einen ISA TekRam DC-680 Raid-Cache Controller in Betrieb der nicht
übermäßig teuer war und der Raid1 konnte und Dank 4x4MB RAM im Cache sauschnell war.
Grüße
 
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011
24.10.2026, 21:16 Uhr
Enrico
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Da fällt mir dabei ein, irgend so einen Cache-Controller für ISA habe ich im Schrank liegen.
K.A., ob der RAID macht...
--
MFG
Enrico
 
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012
25.10.2026, 09:18 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
Egon schrieb
Das stimmt so nicht ganz. Zu Zeiten von DOS6 und Win3.1 mit damals 386/486'er
Boards hatte ich einen ISA TekRam DC-680 Raid-Cache Controller in Betrieb der nicht
übermäßig teuer war und der Raid1 konnte und Dank 4x4MB RAM im Cache sauschnell war.
Grüße



Weißt du noch den Preis? Der war bestimmt nicht billig. Allein die vier SIMM-Module kosteten damals um die 1000 Deutsche Mark. Hier hat jemand alte Preislisten zum Download eingestellt:

https://www.winhistory.de/downloads/get.php?file=werbung90er.zip
 
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013
25.10.2026, 09:31 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
Enrico schrieb
Wobei Win XP gabs als Server-Variante?
Dachte, das wäre dann NT gewesen.



Ab Windows 2000 waren Server- und Desktop-Varianten vom Betriebssystemkern her gleich. MS pflegte bis zu Windows Vista bzw. Server 2008 (ohne "R") noch zwei Schienen, seit W7 bzw. Server 2008R2 unterscheiden sie sich technisch nur noch vom freigeschalteten Funktionsumfang und künstlichen Beschränkungen her. Aus dem Gedächtnis heraus entsprechen sich die Versionen folgendermaßen:

Windows 2000 und Windows 2000 Server
Windows XP und Server 2003
Windows Vista und Server 2008
Windows 7 und Server 2008R2
Windows 8 und Server 2012
Windows 8.1 und Server 2012R2
Windows 10 und Server 2016

Bis Server 2008 gab es die Server-Versionen noch in 32 oder 64Bit, ab 2008R2 nur noch als 64Bit.
 
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014
25.10.2026, 09:49 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
Enrico schrieb
Und mal angenommen, es wäre nur RAID1.
Dann wären beide Platten betroffen, von mir aus verschiedene Sektoren.
Dann könntest Du das so aber nicht mehr machen.

Dann erst Backup und dann tauschen?



Daß beide Platten zeitgleich kapuut gehen, ist sehr unwahrscheinlich. Oder der Admin hat den Status nicht verfolgt und den Wechsel verschlafen. Aber ja, dann hilft nur noch das Backup.


Zitat:
Enrico schrieb
Und wenn die Platte einen Ersatz Sektor hernimmt, sollte dem Controller das doch wiederum egal sein?



Der Controller merkt davon gar nichts, das machen die Platten intern. Die Verzögerungen durch wiederholte Leseversuche können übrigens problematisch sein. Der Controller wartet nur eine bestimmte Zeit auf den Leseerfolg und wenn es zu lange dauert, markiert er die HDD als defekt. Normale Desktop-Platten lassen sich relativ viel Zeit und unternehmen viele Retrys, um den Sektor noch zu lesen. Weil die Timeouts von RAID-Controllern deutlich kürzer sind, fliegen Platten manchmal aus dem RAID, obwohl der Sektor nach zahlreichen Retrys doch noch lesbar gewesen wäre, weil der Controller "denkt", die Platte reagiert nicht mehr. Deswegen sollte man z.B. in NAS-Laufwerken besser speziell dafür ausgelegte Serien nehmen, z.B. die WD Red. Deren Firmware arbeiten mit TLER (time limited error recovery) und geben die Leseversuche auf, bevor der Controller nervös wird.
 
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015
25.10.2026, 10:18 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Platteninterne Umverteilungen kann der Kontroller nur über SMART erkennen.
Das ist aber normaler Verschleiß, wo noch kein Handlungsbedarf besteht.
Erst wenn die Platte keine Reservesectoren hatt schlägt der Kontroller Alarm.
Die Daten werden dann aber vom Betriebssystem in andere Sektoren gespeichert.
Beim Lesen werden die Daten weitergereicht die in ordnung sind als Status wird aber das Statusbit "durch CRC widerhergestellt" gesetzt, jetzt muss aber das Betriebssystem die Daten auf ein anderen Sektor verschieben.

Fazit: Der Kontroller erkennt Ausfälle aber um Folgeschäden zu vermeiden muss Betriebssystem/Benutzer was Unternehmen.
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
Aktuelle Projektdokumentationen
 
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016
26.10.2026, 22:21 Uhr
Egon



...Weißt du noch den Preis? Der war bestimmt nicht billig...

Ich kann es nicht mehr sagen. Zu der Zeit (1991-1994) war ich Angestellter einer der
hunderten Computerbuden die da existierten und da meine Bude ca. 95% des Marktes
beherrschte durfte ich mir als Dank pro Quartal mal was zum Ek-Preis bestellen. Ich hatte
zu der Zeit von allem das Beste was es gab. Ich denke aber das der nicht mehr als 200
Mark gekostet hat und SIMM-Module lagen überall rum.
Grüße
 
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017
26.10.2026, 22:54 Uhr
Enrico
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DC200:



KI behauptet so um die 100 Dollar um '95
--
MFG
Enrico
 
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018
27.10.2026, 05:46 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
Egon schrieb
SIMM-Module lagen überall rum.
Grüße



Du glücklicher. Ich mußte die im Laden für gutes Geld kaufen. Ein 30-poliger SIMM mit 1MB kostete 1993 um die 50DM. Nachdem das Sumitomo Werk in Japan explodiert war, taten das auch die Preise für RAM. Kann mich noch sehr genau erinnern, weil ich nach dem Urlaub meinen PC aufrüsten wollte und die 1MB Module plötzlich 160DM kosteten. Schon erstaunlich, daß so teures Material bei euch einfach so herumgelegen hat.
 
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019
27.10.2026, 14:23 Uhr
ROBOTROONIE




Zitat:
KK schrieb

Zitat:
Egon schrieb
SIMM-Module lagen überall rum.
Grüße



Du glücklicher. Ich mußte die im Laden für gutes Geld kaufen. Ein 30-poliger SIMM mit 1MB kostete 1993 um die 50DM. Nachdem das Sumitomo Werk in Japan explodiert war, taten das auch die Preise für RAM. Kann mich noch sehr genau erinnern, weil ich nach dem Urlaub meinen PC aufrüsten wollte und die 1MB Module plötzlich 160DM kosteten. Schon erstaunlich, daß so teures Material bei euch einfach so herumgelegen hat.


So ging es mir Ende der 90er.
Wollte mir vom nächsten Geld SD-Ram holen - 64MB für je 89 DM. Dann habe ich dummerweise den CRT mit zu hoher Wiederholfrequenz zerschossen und einen Relisys 19zöller für 549 DM (oder 449?) geholt und den Ram verschoben (vermutlich Planet C am Südring). Dann war Erdbeben in Taiwan und die Preise gab es lange nicht wieder.
--
- Meine Posts werden zu 100% aus recycelten Bits erstellt -
 
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020
28.10.2026, 20:51 Uhr
Egon



Ich hatte wirklich großes Glück. Nach Ausscheiden aus dem Kraftwerk und dem Abschied von Robotrontechnik
hat mich diese anfangs kleine Computerbude angeworben weil sie hofften ganz gut Zeug zu verkaufen aber
keinen hatten der das auch alles bauen kann. Zu Anfang waren wir nur zwei Techniker und haben ausschließlich
mit PCs und Servern von COMPAQ und Systemen wie Banyan VINES und Netware und Netzwerken mit ArcNet, Ethernet
und Token Ring verkauft. Unser Trumpf war dabei Netzwerktechnik von Schneider & Koch und damit u.a. auch die
Anbindung der Firmennetze an IBM-Mainframes mit Netware for SAA und X21 Leitungen.
Wir hatten nur mittlere und große Firmen und Verwaltungen im Visir und haben denen die damals geniale Software
von Szymaniak PRO-FAKT, PRO-LOHN, PRO-FIB verkauft. Damit waren die dann in der Lage die ganze Firma komplett
auf EDV umzustellen. Das hat so gut funktioniert das wir von Nossen in Sachsen bis Schwed (PCK) im Umkreis von
250KM praktisch den Markt beherrschten. Der Höhepunkt war dann 1994 als wir den Auftrag bekamen die DB im ganzen
Land erstmalig einheitlich mit neuer Technik zu beliefern. Vorangegangen waren dazu vor den Fachkräften der DB
diverse Hardware Demonstrationen die zeigen sollten wie gut jeder Anbieter das realisieren kann. Man bekam nur
eine Boot-Diskette von denen und der Test war bestanden wenn am Ende ein erfolgreiches Login in das jeweilige
Netz stattfand. Das war mein Part dabei die PCs so vorzubereiten nach Vorgaben aus dem Lastenheft.
Wir haben so etliche LKW Ladungen mit PCs und Servern die von COMPAQ nach unseren Vorgaben schon betankt wurden verkauft.
Nach einem Jahr Wartezeit wegen der Garantie wurde die Firma aufgelöst und alle Beteiligten wurden fürstlich entlohnt.

Weil das alles so gut lief hatte auch keiner was dagegen das wir uns selber mal was schönes bestellt haben um für
zu Hause einen Spiele-PC für die Kinder zu bauen (Monkey Island, Day of the Tentacle, Commander Keen, Lord of the Rings u.s.w.)
Grüße
 
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