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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Beschäftigt sich hier jemand mit der Datensicherung von PC-Festplatten? » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
23.10.2026, 11:44 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger

Ich habe eine 40GB-Platte, die sich störrig verhält und deren Inhalt ich retten möchte.
Die Platte ist im laufenden Betrieb ohne "Ereignis" ausgefallen, wurde immer langsamer, machte immer häufiger tickende Geräusche, als wenn sie rhythmisch ein- und ausparkt.
Softwareseitige Ursache ist auszuschließen. Die Leiterplatte ist ebenfalls als Ursache auszuschließen.
Die Platte wird noch als Gerät erkennt, aber keine Partitionen mehr angezeigt.
Sektorweiser Abzug des RAW-Devices schlägt nach wenigen Kilobyte fehl.
Die SMART-Daten sind fälschlich leer.
--
Kernel panic: Out of swap space.
 
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001
23.10.2026, 12:09 Uhr
Enrico
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Damit ärger ich mich doch gerade rum.....
Da sinds aber nur 4TB, und auch nur Probleme mit dem Filesystem.
--
MFG
Enrico
 
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002
23.10.2026, 13:36 Uhr
RP



Bei einer mechanischen Festplatte kannst du, bei deinem Fehlerbild, die Daten Wiederherstellung vergessen.

Es gibt sicher Firmen die das machen, das willst du mit Sicherheit nicht bezahlen.

Rolf
 
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003
23.10.2026, 14:21 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Da kanst du nur Sectorweise auslesen in der Hoffnung das das Recallibrieren des Kopfes beim Spurverlust nicht noch mehrere Spuren Zerkratzt.

DD von Linux kannste getrost vergessen.
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
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004
23.10.2026, 14:57 Uhr
KK

Avatar von KK

Bei solch kleinen Platten kann man mit h2copy, einem alten Tool von einem c't Autor, die Platte sektorweise klonen. Zielplatte muß gleich oder größer sein. Besonderheit dieses Tools ist, daß es nach vergeblichen Leseversuchen (retrys) nicht aufgibt, sondern beim nächsten Sektor weitermacht. Die nicht lesbaren Sektoren werden auf der Zielplatte als Null geschrieben. Vor langer Zeit konnte ich damit eine 80GB-HDD so weit kopieren, daß die Daten nach Behandlung mit File Scavenger (sehr gutes Datenrettungstool) fast vollständig wiederherstellbar waren. Der Vorgang dauerte fast eine Woche!
Wenn die Platte aber schon zu weit geschädigt ist, hilft das auch nicht mehr. Das Klacken ist leider kein gutes Zeichen, oftmals ist dann die Kopfmechanik oder der Kopf selbst kaputt und nicht die Magnetstruktur der Scheibe. Sowas kann man ohne Ausrüstung und Knowhow eines professionellen Datenretters kaum beheben.

Link zu h2copy:

https://www.heise.de/download/product/h2copy-59656

Dieser Beitrag wurde am 23.10.2026 um 14:58 Uhr von KK editiert.
 
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005
23.10.2026, 15:05 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
KK schrieb
Das Klacken ist leider kein gutes Zeichen, oftmals ist dann die Kopfmechanik oder der Kopf selbst kaputt und nicht die Magnetstruktur der Scheibe.



Ich vermute, das sind platteninterne Rekalibrierungsversuche oder Neuanläufe.
--
Kernel panic: Out of swap space.
 
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006
23.10.2026, 15:18 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Schon probiert mit vorheizen auf 40°C? Gerade jetzt wo der Sommer durch ist wäre das naheliegend. Falls das Lager einseitig runtergeschrubbt ist, dann starte sie auf der Gegenseite.
Norton Ghost von Diskette oder CD war früher mal das Tool der Wahl zum Spiegeln.

Dieser Beitrag wurde am 23.10.2026 um 15:22 Uhr von kaiOr editiert.
 
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007
23.10.2026, 15:37 Uhr
RP



Deine Festplatte ist mit großer Wahrscheinlichkeit Schrott.

Zu erst Festplatte am PC anschließen, so das sie gut zugänglich ist, PC anschalten und die Festplatte
Aufschrauben und rein schauen, dann siehst du ob das Scheiben Paket dreht und der Kopf versucht Daten zu lesen.

Wenn der Kopf auf den Scheiben nur hin und her wackelt und sich die Scheiben drehen kann er keine Daten mehr lesen.
Drehen die Scheiben nicht versuche sie vom Rand aus anzudrehen, macht dann die Platte ihren Eigentest sollte sie noch einmal bis zum nächsten ausschalten gehen, das klappt meist nur ein mal, also alles sichern was du noch brauchst.

Rolf

Dieser Beitrag wurde am 23.10.2026 um 15:39 Uhr von RP editiert.
 
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008
23.10.2026, 15:53 Uhr
Enrico
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Hast Du es denn schon mal mit ddrescue versucht?
--
MFG
Enrico
 
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009
23.10.2026, 16:04 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
RP schrieb
Aufschrauben und rein schauen, dann siehst du ob das Scheiben Paket dreht und der Kopf versucht Daten zu lesen.



Beides ja, das höre ich auch ohne Aufschrauben.
--
Kernel panic: Out of swap space.
 
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010
23.10.2026, 16:26 Uhr
RP




Zitat:
Rüdiger schrieb

Zitat:
RP schrieb
Aufschrauben und rein schauen, dann siehst du ob das Scheiben Paket dreht und der Kopf versucht Daten zu lesen.



Beides ja, das höre ich auch ohne Aufschrauben.


Das glaube ich dir nicht das du hörst ob der Kopf in Spur null geht oder planlos auf der Platte stehen bleibt

Rolf
 
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011
23.10.2026, 17:51 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
Rüdiger schrieb
Ich vermute, das sind platteninterne Rekalibrierungsversuche oder Neuanläufe.



Richtig. Eine gesunde Platte macht das nach dem Einschalten einmal. Bei wiederholtem Klackern findet der Kopf die Servospur nicht und versucht es solange, bis die Elektronik in Timeout geht. Und genau das passiert nur bei schwer beschädigten Platten. In seltenen Fällen und mit viel Glück läuft sie nochmal an, aber in der Regel kann man mit Hobbymitteln nichts mehr machen. Die im Web grassierenden Tipps á la in den Kühlschrank legen etc. funktionieren nicht. Wenn die Platte danach tatsächlich ansprechbar ist, dann nur durch Zufall. Die Kälte sorgt eher für das Ansaugen warmer Luft in die Platte hinein und dortige Kondenswasserbildung.
 
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012
23.10.2026, 19:10 Uhr
BobCat

Avatar von BobCat

Mir ist so etwas auch bekannt. Das kurze klicken kann auch daran liegen das der Kopf ncit aus der Parkspur fähert und dort hängen bleibt. evt. einen leichten Stoß auf die Kante, also nicht axial zu den Scheiben. Als Ursache wurde vermutet das die Halterung magnetiesiert ist. Das gebe ich mal so frei wieder, aus Erinnerung vor ca. 20 jahren.

Hmm, KI meint:

Nein, das liegt in der Regel nicht an einer magnetischen Anziehungskraft zwischen dem Schreib-/Lesekopf und der Magnetscheibe. Wenn eine Festplatte nur noch klickt und der Kopf die Parkposition nicht verlässt, handelt es sich fast immer um einen mechanischen oder elektronischen Defekt.
Das rhythmische Klicken (auch bekannt als „Click of Death“) entsteht, weil die Festplatte versucht zu starten, den Kopf auszufahren, den Vorgang aber sofort abbricht und den Arm zurücksetzt.
Die tatsächlichen Ursachen für dieses Verhalten sind meist:
• Spindelmotor blockiert (Lagerschaden): Wenn die Magnetscheiben nicht schnell genug oder gar nicht rotieren, entsteht kein Luftpolster. Die Firmware der Festplatte blockiert dann das Ausfahren des Kopfes, um einen Totalschaden zu verhindern.
• Defekter Schreib-/Lesekopf (Head-Crash): Der Kopf selbst oder der Vorverstärker (Preamp) auf dem Arm ist elektrisch defekt. Die Festplatte kann die Spur nicht lesen und „weiß“ nicht, wo sich der Kopf befindet. Sie fährt den Arm vor und zurück, was das Klickgeräusch erzeugt.
• Stiction (Festkleben – betrifft ältere CSS-Systeme): Bei Festplatten, die auf der inneren Parkspur aufsetzen, kann es passieren, dass der Kopf mechanisch auf der glatten Oberfläche der Scheibe festklebt (oft durch Feuchtigkeit oder Schmiermittel-Abbau). Das ist jedoch ein physikalisches Kleben (Adhäsion), kein Magnetismus. Der Motor schafft es dann nicht, die Scheibe zu drehen.
• Beschädigte Firmware (Service Area): Die Festplatte kann die grundlegenden Startinformationen auf den Magnetscheiben nicht lesen und gerät in eine Endlosschleife aus Starten und Zurücksetzen.

Dieser Beitrag wurde am 23.10.2026 um 19:16 Uhr von BobCat editiert.
 
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013
23.10.2026, 22:43 Uhr
sachse



Tool der Wahl, das auch mit defekten Bloecken umgehen kann und verschiedene Lesestrategien hat ist ddrescue unter Linux.
Das ist sehr hartneckig, aber wenn du mechanische Schaeden hast (und das Klicken nicht nur das Anspringen der Sicherheitsspuren ist) dann macht das am Ende mehr Schaeden als Nutzen.

Bei deiner Beschreibung wuerde ich zu einer professionellen Datenrettung raten, der die Platte ordentlich seziert.
 
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014
23.10.2026, 22:48 Uhr
Technikus



Ich habe keine Ahnung, ob dass in deinem Fall hilft, aber ich habe gute Ergebnisse mit O&O DiscRecovery erzielt. Die Software ist zwar kostenpflichtig, aber ihr Geld wert. Damit habe ich schon Daten von Platten geholt, die vom System nicht mehr erkannt wurden. Das dauert aber mitunter Tage...
Ich habe auch schon Platten aufgemacht und einen Schubs gegeben, bis zum Auslesen hat's gereicht.
 
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015
23.10.2026, 23:35 Uhr
Burkhard



Hallo,
ich hatte in der Vergangenheit recht gute Erfolge mit dd_rescue unter linux.
Auf diversen "anti-Viren" linux boot - CDs des Magazins c't war das mit drauf, es gibt bestimmt auch andere Live-Distributionen wo es mit dabei ist.
Prinzipiell macht es eine Byte für Byte Kopie von Datenträgern. Ich hatte dafür immer eine mindestens gleichgroße Festplatte als Ziel genutzt. Manchmal war die Option -R erfolgreich, und man braucht etwas Geduld.

https://www.gnu.org/software/ddrescue/ddrescue.html

Burkhard
 
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016
02.11.2026, 09:09 Uhr
ALF2000



Uff
..Interessantes Thema hier.

Ideen habt ihr vielleicht auch.

1.5TB Festplatte, vor 4 Monaten vermutlich der MBR angekackt. Festplatte verhält sich mechanisch normal, aber Windoof... ich kenne das Problem bei Win7...Niemals den PC herunterfahren bei angesteckten USB Mass Storages...HDD und USB Sticks.... Glücksspiel ..meist klappts.. mal nicht.


In dem Falle...Frau klappt den Laptop zusammen weil sie aich gestört fùhlte weil ich meine Arbeiten machenmusste .
Resultat...Festplatte wird nichtmehr erkannt.

Habt ihr da Ideen?


100 Prozentig kein Headcrash oder sonstige Spirenzchen.

Konnte problemlos mit nem USB Adapter die RAW rueberkopoeren auf eine andere Festplatte.

Der Witz und das Trauerspiel war,... das ich da gerade das Backup vorbereiten wollte.. da endlich mal weitere 1.5tb Laufwerke ranbekommen.

Dieser Beitrag wurde am 02.11.2026 um 09:11 Uhr von ALF2000 editiert.
 
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017
02.11.2026, 11:40 Uhr
Enrico
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Der MBR sollte sich unter Linux wieder herstellen lassen, k.A. ob das auch Win kann.

Dafür gibts spezielle Distros.

An die Daten kommst Du doch sicherlich auch direkt ran, d.h. File System ist ok?
--
MFG
Enrico
 
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018
02.11.2026, 12:49 Uhr
RP



ALF 2000

Installation DVD für dein Windows einlegen und von DVD booten, System Reparatur ausführen, die stellt den MBR automatisch wieder her.

Oder mit diskPart, vom Windows, selbst den MBR reparieren.


Rolf

Dieser Beitrag wurde am 02.11.2026 um 12:50 Uhr von RP editiert.
 
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019
02.11.2026, 12:52 Uhr
KK

Avatar von KK

Vielleicht sollte zuerst geklärt werden, was tatsächlich kaputt ist, der MBR oder die Partitionstabelle. Wird oft verwechselt, da beide im ersten Sektor hausieren. Oder ob es gar eine GPT formatierte Platte ist/war.
 
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020
02.11.2026, 13:03 Uhr
RP



Ich finde , die System Reparatur vom Windows, ist für den Laien noch das Werkzeug wo er die geringsten Schäden anrichten kann, oftmals Fehler im MBR findet und ihn repariert.

Rolf

Dieser Beitrag wurde am 02.11.2026 um 16:37 Uhr von RP editiert.
 
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021
02.11.2026, 14:12 Uhr
Dirk mit KC-4



Rüdiger, ich hatte vor einiger Zeit ähnliche Probleme, auch 50 und 60GB Platten. Viel rumgefragt, am Ende gab es 2 Lösungen:

Das wichtigste sei, die Festplatte nicht in einen PC zu hängen und dann zu booten, es sei viel schonender die IDE Festplatte mit einem USB-IDE Adapater an ein Windows System anzuschließen. Und dann die Daten rüberkopieren.
Wenn es vorkommt, dass in einem Ordner Daten angezeigt werden, diese aber nicht mit copy&paste rüberkopiert werden können (Fehler der Abbruch) probiere es mit winrar - rechte maustaste auf die Datei und zu einem archiv hinzufügen und die heile Windows HD als Ziel c: angeben. Winrar liest 'anders' die Dateien als als wenn man mit copy&paste kopiert. Das hat dann bei einigen dateien wirklich bei mir funktioniert.
Eine gute Strategie ist aber statt copy&paste das Tool TeraCopy. Wenn es beim kopieren auf einen Lesefehler stößt (weil die Festplatte gerade schleift oder blockiert), ploppt ein Fenster auf und fragt, ob die Datei übersprungen werden soll oder es nochmal versucht werden soll. So sieht man sofort eine Liste aller fehlgeschlagenen Dateien am Ende des Kopiervorgangs. Und diese Dateien kann man dann noch mal einzeln mit winrar probieren.
TeraCopy ist glaub ich in neueren Windows Versionen Shareware, in alten XP Version war es noch freeware.

Lösung 2: wenn diese Softwaremethode probiert wurde und nicht mehr klappt, gibts die Lösung 2: Festplatte aufschreiben und neu fetten. die Ursache des mechanischen kratzen soll verharztes Fett sein. Festplatte keimfreier Raum hört man oft, aber das aufschrauben und neu fetten soll auch in einer normalen Wohnung möglich sein. Probiert habe ich diese Möglichkeit aber nicht, ich konnte alles mit TeraCopy und Winrar rüberkopieren.

Man soll auch die Temperatur der Festplatte im Auge behalten, wenn die alte Festplatte bei komplett rüber kopieren kochend heiß wird kann es zum total blockieren kommen. Man soll ein Eispack bereit halten (natürlich tropfsicher auf die Festplatte legen, Zip-Beutel soll da helfen)
--
Ich kann 2 Dinge wirklich nur gut, zum einen war es die Fallschirmjägerei und zum anderen Computer. Fragt man, was ich nun besser kann, würden einige sagen das eine, andere würden das andere sagen. Aber im Grunde ist beides gleich: ein großes Abenteuer
 
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022
02.11.2026, 14:27 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Dirk mit KC-4 schrieb
Das wichtigste sei, die Festplatte nicht in einen PC zu hängen und dann zu booten, es sei viel schonender die IDE Festplatte mit einem USB-IDE Adapater an ein Windows System anzuschließen. Und dann die Daten rüberkopieren.



Es wird bei meiner Platte kein Laufwerk mehr eingebunden, damit gehen auch keine Dateien rüber zu kopieren.


Zitat:
Lösung 2: Festplatte aufschreiben und neu fetten. die Ursache des mechanischen kratzen soll verharztes Fett sein. Festplatte keimfreier Raum hört man oft, aber das aufschrauben und neu fetten soll auch in einer normalen Wohnung möglich sein. Probiert habe ich diese Möglichkeit aber nicht, ich konnte alles mit TeraCopy und Winrar rüberkopieren.



An das Spindellager kommt man nicht ran, das steckt unter den Magnetplatten.
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Kernel panic: Out of swap space.
 
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023
02.11.2026, 14:47 Uhr
Dirk mit KC-4



>Es wird bei meiner Platte kein Laufwerk mehr eingebunden, damit gehen auch keine Dateien rüber zu kopieren.

Profifirmen die richtig teuer Geld nehmen besorgen sich dann eine zweite baugleiche Festplatte und bauen die Scheiben um. ob das privat möglich ist weiß ich nicht.
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Ich kann 2 Dinge wirklich nur gut, zum einen war es die Fallschirmjägerei und zum anderen Computer. Fragt man, was ich nun besser kann, würden einige sagen das eine, andere würden das andere sagen. Aber im Grunde ist beides gleich: ein großes Abenteuer
 
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024
02.11.2026, 23:42 Uhr
sachse



Bei defektem MBR kann testdisk (linuxtool) ganz gut helfen die Partitionensanfaenge wieder zu finden.

Also erst deine 1.5TB in ein Image sichern (nie Original Datentraegern rumbasteln).

Wenn du weisst, wie die Partition liegt kannst du losetup ein Blockdecvice aufsetzen, was die Sektoren der Partition abdeckt.
Dieses kannst du dann ReadOnly mounten und deine Daten runterkopieren.

Wenn das funktioniert hat, kannst du auf dem Originaldatentraeger rumfummeln.
Mit Linux fdisk, dann einfach die Partition neu anlegen.
ACHTUNG: Nie die M$ Mittel nutzen, die ueberschreiben nach der Partitionierung den Bootsektor der Partiton, um die Daten zu loeschen!
Wenn du dann noch ein MBR Bootprogramm brauchst, dann kannst du dir jedes deiner Wahl dort reinschreiben und das System sollte von der Platte wieder hochfahren.
 
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