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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Kramer-MC im JKCEMU » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
03.10.2026, 09:14 Uhr
HeikoS



Der Selbstbaucomputer, beschrieben in „Praktische Mikrocomputertechnik“ von Manfred Kramer, hat viele Software-Werkzeuge (Editor, Assembler und Basic) schon im ROM, so dass man direkt loslegen kann mit der Programmierung.

Im JKCEMU bleibt der Assembler aber immer stehen oder bediene ich ihn falsch? Der Editor funktioniert im Prinzip, aber die Befehle „Control D,Z,X,S“ gehen bei mir nicht. Kann man mit „Enter“ und „E“ aber trotzdem bedienen.



Hat den Assembler schon mal jemand erfolgreich am JKCEMU (0.9.8.7) bedienen können? Oder hat evtl. jemand einen echten „Kramer-MC“ als Referenz?

Viele Grüße, Heiko

Dieser Beitrag wurde am 03.10.2026 um 09:14 Uhr von HeikoS editiert.
 
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001
03.10.2026, 09:23 Uhr
ralle



Vielleicht auf eine andere Plattform portieren oder reassemplieren.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
 
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002
03.10.2026, 12:07 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Hallo Heiko,
Ich habe bislang kein Original des Assemblers bekommen, die Version im JKCEmu ist die von mir abgetippte.
Ich suche jemand, der sie mit dem Buch vergleicht/kontrollliest
--
VolkerP

https://hc-ddr.hucki.net
(Z9001, Z1013, LC-80, ...)
 
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003
03.10.2026, 15:44 Uhr
HeikoS



Hallo Volker,

ich habe erst jetzt Deinen, in fetter, roter Schrift gehaltenen Hinweis gelesen:

"der Assembler funktioniert nicht. Falls jemand eine funktionierende Version hat oder im Vergleich mit dem Abdruck im Buch einen Fehler gefunden hat, möge mir bitte die Version zukommen lassen"

Dann mache ich ja nichts falsch. P.S. hat mir gestern das Original-Buch "Praktische Mikrocomputertechnik" überlassen, vielen Dank noch einmal dafür! Das war auch der Grund, warum ich gleich mal alles ausprobiert habe am JKCEMU.

Über einige Umwege hatte ich auch schon mal die Original-Leiterplatten-Negative bekommen, die damals für Herrn Kramer angefertigt wurden. Vielleicht könnte man den Kramer-MC auch mal wieder neu aufbauen? Die Leiterplatten erfordern aber immer noch einige Handverdrahtung auf der Bestückungsseite.

Viele Grüße, Heiko


EDIT: Der Text wird vom "Editor" übrigens rückwärts von 7FFFH beginnend in den RAM geschrieben. Hoffentlich weiß das der Assembler ... ? ;-)

Dieser Beitrag wurde am 03.10.2026 um 16:40 Uhr von HeikoS editiert.
 
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004
03.10.2026, 21:05 Uhr
ralle



Beim KC85/5 sind maximal 48Kb möglich, für 4Kb Programm. Da muss du aber Mario fragen. Jedenfalls könntest du versuchen, das ganze zu reassemblieren.

Allerdings bräuchtes du auch den Quelltext für das OS. Genauer der nutzbaren Unterprogramme und eventuell vorhandenen Sprungverteiler. Sonst ist ein Rückübersetzen ein blindes gestochere. Und eventuell einige Funkamateur-Ausgaben. Wegen eventuellen Korrekturen.
--
Gruß Ralle

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005
04.10.2026, 09:27 Uhr
HeikoS



@Ralle:

Reassemblieren wäre ja immer eine Lösung. Da bin ich nicht so der Experte, die Sprungverteiler sind alle bekannt. Der "Monitor" und der "Editor" liegen als Quelltext im Buch vor. Assembler und Basic haben wohl nicht mehr als Quelltext reingepasst.

@Volker:

Das HEX-Listing hat ein Format, von dem ich keine Beschreibung gefunden habe (übersehen im Buch ?). Dort könnte eine Prüfsumme bei sein. Dann müsste man nur die Prüfsummen vergleichen, wenn man weiß, wie sie gebildet wurde. Aber das hättest Du doch bestimmt auch gemacht?




Quellcode:

    Adr      Maschinen-Code                                   Prüfbyte ?
------------------------------------------------------------------------
:10 C400 00  C3 B0 C4 C3 45 22 00 40 00 0F 06 00 0B DD 46 1B  2D



Gibt es Informationen dazu?

Grüße, Heiko

Dieser Beitrag wurde am 04.10.2026 um 09:27 Uhr von HeikoS editiert.
 
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006
04.10.2026, 10:10 Uhr
jmueller




Zitat:
HeikoS schrieb

Quellcode:

    Adr      Maschinen-Code                                   Prüfbyte ?
------------------------------------------------------------------------
:10 C400 00  C3 B0 C4 C3 45 22 00 40 00 0F 06 00 0B DD 46 1B  2D



Gibt es Informationen dazu?

Grüße, Heiko



Das ist das Intel-HEX-Format, von JKCEMU unterstützt und dort in der Hilfe
auch beschrieben.

Jens
 
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007
04.10.2026, 10:41 Uhr
HeikoS



Ah, kam mir auch bekannt vor, ich hatte aber vergessen, was es genau ist. Vielen Dank !

Dann wurden die ROM-Files ja bestimmt schon mal überprüft bzgl. der Prüfsumme.

Viele Grüße, Heiko
 
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008
04.10.2026, 10:41 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Das Format wird auch im Buch beschrieben, irgendwo zwischendurch.
Ich habe natürlich die Prüfsummen getestet.
Es können aber trotzdem Fehler in einer Zeile sein, deren Summe dennoch stimmt. Und auch das Prüfsummenbyte kann falsch sein.

Der Assembler stammt möglicherweise vom Udos-Syps-Assembler ab, ebenso wie der vom Z9001. Aber da ich das Original nicht kenne, bleibt es bei Vermutungen. Ansonsten könnte man hier einen Binärvergleich des reinen Assemblers machen.
--
VolkerP

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(Z9001, Z1013, LC-80, ...)
 
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009
04.10.2026, 11:09 Uhr
ralle



Das Basic müsste auch von einem CPM-Basic abgeleitet sein.
--
Gruß Ralle

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010
05.10.2026, 20:11 Uhr
HeikoS




Zitat:
volkerp schrieb
Das Format wird auch im Buch beschrieben, irgendwo zwischendurch.
Ich habe natürlich die Prüfsummen getestet.
Es können aber trotzdem Fehler in einer Zeile sein, deren Summe dennoch stimmt. Und auch das Prüfsummenbyte kann falsch sein.

Der Assembler stammt möglicherweise vom Udos-Syps-Assembler ab, ebenso wie der vom Z9001. Aber da ich das Original nicht kenne, bleibt es bei Vermutungen. Ansonsten könnte man hier einen Binärvergleich des reinen Assemblers machen.



Habe den Assembler aus beiden Versionen des Buches (Auflage 1 u. 2) mit OCR und ein wenig Scripting + KI in ein BIN-File konvertiert und mit dem ROM aus dem JKCEMU verglichen. Die wenigen, fehlerhaften Zeilen im Vergleich zum ROM, habe ich manuell mit dem PDF verglichen. Sie waren alle korrekt im ROM.

Damit ist es nun extrem unwahrscheinlich, dass noch Tipp-Fehler drin sind. Die Auflage 2 hat noch zwei zusätzliche Zeilen im Listing am Ende. Diese hattest Du ja schon mit im ROM abgelegt. Aber an dieser Stelle könnte ja evtl. noch etwas fehlen, da es sehr "dazu gefummelt" aussieht, im Listing. Ich denke jetzt bliebe nur noch debuggen und evtl. teilweise disassemblieren.

Grüße, Heiko
 
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011
06.10.2026, 10:05 Uhr
FL



Ich glaube das Byte auf Adresse 0DE1Fh muß von 30h auf 39h geändert werden.

In der Beschreibung vom Assembler steht:
"Ist kein externes Gerät zugewiesen (IT), kann das Programm nur mit Hilfe des Editors in den RAM gelangt sein, und der Assembler erwartet es auf den damit festgelegten Textpuffer-Adressen."

Das paßt nicht. Der Editor speichert die Endadresse des Textpuffers auf 0D39H. Der Assembler möchte sie aber von 0D30H lesen:

Quellcode:
; Ende des Textpuffers nach HL'
        EXX                     ;DE1D  D9
        LD      HL,(00D30H)     ;DE1E  2A 30 0D
        LD      C,00EH          ;DE21  0E 0E
        EXX                     ;DE23  D9
        RET                     ;DE24  C9


Im Emulator steht an dieser Stelle normalerweise 0000H. Dadurch durchsucht der Assembler den kompletten Speicher textzeilenweise nach dem Anfang des Quellcodes.

In dem Beispiel in #000 erkennt er die Zeichenfolge "PN" nicht als Befehl, weil (durch den Basic-Interpreter ab 8000H) weitere Zeichen davor stehen.
Und damit findet er auch nicht den Anfang des Quellcodes.
Durch die 3 NOP's hier hängt er dann in einer Endlosschleife:

Quellcode:
;bei Eingabekanal=IT: hole das Byte an (HL') und setze HL' auf die naechste Position
        EXX                     ;DE09  D9
        LD      A,L             ;DE0A  7D
        OR      H               ;DE0B  B4
        JR      NZ,M1           ;DE0C  20 03
        NOP                     ;DE0E  00
        NOP                     ;DE0F  00
        NOP                     ;DE10  00
M1:     LD      A,(HL)          ;DE11  7E
        DEC     HL              ;DE12  2B




Zitat:
HeikoS schrieb
Die Auflage 2 hat noch zwei zusätzliche Zeilen im Listing am Ende. Diese hattest Du ja schon mit im ROM abgelegt. Aber an dieser Stelle könnte ja evtl. noch etwas fehlen, da es sehr "dazu gefummelt" aussieht, im Listing.


Ich denke nicht, daß da was fehlt. Beim Start des Assemblers wird er in 2 Blöcken von C400H bis DE2FH nach 1000h bis 2E2Fh kopiert und dort ausgeführt.
Die zwei zusätzlichen Zeilen im Listing enthalten nur den Sprungverteiler zum Kramer-OS:

Quellcode:
xDFE0:  JP   x00E0         ;DFE0  JMP CI ;CONSOLE INPUT
xDFE3:  JP   x00E3         ;DFE3  JMP RI ;READER INPUT
xDFE6:  JP   x00E6         ;DFE6  JMP CO ;CONSOLE OUTPUT
xDFE9:  JP   x00E9         ;DFE9  JMP WO ;WRITE OUTPUT
xDFEC:  JP   x00EC         ;DFEC  JMP LO ;LISTER OUTPUT
xDFEF:  JP   x00F2         ;DFEF  JMP IOCHK



Gruß
Frank.

Dieser Beitrag wurde am 06.10.2026 um 10:07 Uhr von FL editiert.
 
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012
06.10.2026, 12:33 Uhr
Hobi

Avatar von Hobi

Ich habe mir den Source code angeschaut. Die Optionen beim Assember Pass sind Q,1,O und P.


Quellcode:
2269  21 c3 22                         ld      hl,#str_asm
226c  cd f7 2d                         call    puts
226f  cd 44 21                         call    m_2144
2272  cd e0 df                         call    kb_inch
2275  fe 51                            cp      a,#'Q'
2277  c8                               ret     z
2278  4f                               ld      c,a
2279  cd e6 df                         call    putc
227c  79                               ld      a,c
227d  21 7b 10                         ld      hl,#0x107b                              
2280  fe 31                            cp      a,#'1'
2282  36 01                            ld      (hl),#0x01                              
2284  ca 26 19                         jp      z,m_1926
2287  fe 4f                            cp      a,#'O'
2289  36 00                            ld      (hl),#0x00                              
228b  ca 36 19                         jp      z,m_1936
228e  fe 50                            cp      a,#'P'
2290  36 02                            ld      (hl),#0x02                              
2292  ca cb 18                         jp      z,m_18cb
2295  18 d2                            jr      m_2269


--
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Corontäne
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Dieser Beitrag wurde am 06.10.2026 um 12:34 Uhr von Hobi editiert.
 
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013
06.10.2026, 15:11 Uhr
HeikoS



@FL:

Super, das war der Fehler !!! Ich hatte auch schon gesehen, dass er den Text nicht aus dem Buffer des Editors liest.



Das ist im Listing in Auflage 1 und 2 dann falsch. Die "0" ist klar zu erkennen. Naja, Fehler gab es oft in Veröffentlichungen, z.B. bei Schaltbildern, aber so ein HEX-Listing sollte eigentlich richtig sein. Gab es evtl. noch eine 3. Auflage oder Berichtigungen dazu? Ob das damals jemand auch zum Laufen gebracht hat ... ?

@Hobi:

Danke für die Hinweise! Das steht z.T. auch so im Buch und hatte ich auch schon gefunden.

Vielen Dank, dass ihr das sofort untersucht habt. Dann kann Jens das ja auch im JKCEMU mal anpassen.

Viele Grüße, Heiko

Dieser Beitrag wurde am 07.10.2026 um 13:31 Uhr von HeikoS editiert.
 
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014
06.10.2026, 17:49 Uhr
Hobi

Avatar von Hobi

Es sind leider noch mehr Fehler im Quelltext. Ein LDIR überschreibt das ADC Mnemonic.


Quellcode:
2dc4  21 04 15                         ld      hl,#0x1504                              
2dc7  3e 20                            ld      a,#0x20                                
2dc9  77                               ld      (hl),a
2dca  01 80 00                         ld      bc,#0x0080                              
2dcd  11 05 15                         ld      de,#0x1505



LD BC sollte besser nur bis 0x007f gehen, da ansonsten 0x1585 überschrieben wird, und danach ADC nicht mehr da ist.
--
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Corontäne
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Dieser Beitrag wurde am 06.10.2026 um 20:37 Uhr von Hobi editiert.
 
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015
06.10.2026, 19:43 Uhr
HeikoS



Stimmt, OB. CODE wird auch nicht an der Adresse ORG abgelegt, wie im Buch beschrieben. Die Ausgabe LINK? (Y) scheint auch noch ein unerwünschtes Überbleibsel des Original-Assemblers zu sein und ist im Buch nicht erwähnt.

Man soll mit PASS:1 und PASS:O den OB. CODE erzeugen können. Müsste man noch weiter debuggen.

Grüße, Heiko

EDIT: Ist zwar im Buch nicht erwähnt, aber nach "O" (Erzeugung des OB. CODES) ist LINK sicher noch erforderlich. Also kein Fehler, funktioniert aber nicht.

Dieser Beitrag wurde am 06.10.2026 um 19:53 Uhr von HeikoS editiert.
 
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016
06.10.2026, 21:39 Uhr
FL



Über das Gerät "O" wird etwas ausgegeben. (Haltepunkt auf 02DDH im IN/OUT-Monitor, siehe Quellcode im Buch S.146 ganz unten)

Beispiel:
Quellcode:
       PN   HW
STR:   EQU  0128H
       ORG  0D00H
       LD   HL,RUFZ
       CALL STR
       RET
RUFZ:  EQU  #
       DB   'HALLO WELT!'
       DB   0
       END


Ausgegeben wird das hier:
Quellcode:
:130D000021070DCD2801C948414C4C4F2057454C542100FF:


Weiter bin ich noch nicht durchgestiegen.

Gruß
Frank.

Dieser Beitrag wurde am 07.10.2026 um 07:49 Uhr von FL editiert.
 
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017
06.10.2026, 22:35 Uhr
candle.dd

Avatar von candle.dd

Intel-Hex.
!
?(?HALLO WELT!
 
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018
06.10.2026, 22:58 Uhr
FL



Soweit klar, siehe #006.
Ich möchte ein ausführbares Programm im Speicher haben. Wenn es geht ohne Umwege.

Gruß
Frank.
 
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019
07.10.2026, 04:16 Uhr
ralle



Den Funkamateur oder RFE? Da wurden öfters Korrekturen veröffentlicht.
--
Gruß Ralle

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020
07.10.2026, 13:25 Uhr
HeikoS



Hätte nicht gedacht, dass man das Programm erst reparieren muss. Unter Umständen waren Zellen im Originalsystem zufällig anders initialisiert, als im JKCEMU oder es wurde ganz schön mit heißer Nadel gestrickt.

@Ralle:
Es gab Korrekturen, konkret zu diesem Buch, im FA und in RFE? Kann ich mir fast nicht vorstellen.

Grüße, Heiko
 
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021
07.10.2026, 17:13 Uhr
ralle



Zumindest wurde da einiges veröffentlicht. FA Heft 8/87 Seite 411. Betrifft einige Hardwarebugs und den fehlerhaften ZG.

Wobei Intel, nicht das der Assembler von einen Intelassembler abgeleitet wurde? Also hauptsächlich I8080.

Also hier das Handbuch: https://altairclone.com/downloads/manuals/8080%20Programmers%20Manual.pdf

Und die Ente hat auch das gesagt: https://sourceforge.net/projects/asm8080/
--
Gruß Ralle

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Dieser Beitrag wurde am 07.10.2026 um 17:20 Uhr von ralle editiert.
 
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022
07.10.2026, 17:32 Uhr
Hobi

Avatar von Hobi

jetzt bin ich schon neugierig geworden. Wie kommt dann nun ein Programm aus dem Assembler. "mit Pass: P" sieht man das Protokoll. Mehr habe ich nicht bekommen.

Oder um das anders zu sagen: Der Link-Schritt scheint nicht zu funktionieren, oder?
--
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Corontäne
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Dieser Beitrag wurde am 07.10.2026 um 17:51 Uhr von Hobi editiert.
 
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023
07.10.2026, 22:08 Uhr
HeikoS



Hallo Hobi,

als erstes OT eingeben, Output auf Terminal umleiten.



Man kann dann den Obj.-Code im INTEL-HEX-Format sehen.

Die direkte Umleitung des Obj.-Codes in den RAM an die Stelle, die durch ORG bestimmt wird, funktioniert nicht.

Grüße, Heiko

Dieser Beitrag wurde am 07.10.2026 um 22:09 Uhr von HeikoS editiert.
 
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024
08.10.2026, 16:54 Uhr
HeikoS




Zitat:
ralle schrieb
Zumindest wurde da einiges veröffentlicht. FA Heft 8/87 Seite 411. Betrifft einige Hardwarebugs und den fehlerhaften ZG.

Wobei Intel, nicht das der Assembler von einen Intelassembler abgeleitet wurde? Also hauptsächlich I8080.

Also hier das Handbuch: https://altairclone.com/downloads/manuals/8080%20Programmers%20Manual.pdf

Und die Ente hat auch das gesagt: https://sourceforge.net/projects/asm8080/



Vielen Dank für den Hinweis auf den FA ! Das ist tatsächlich ein direkter Hinweis zum Buch. Hätte ich nicht gedacht. Ist auch bei Volker auf seiner Seite abgelegt. Ich hätte dort mehr lesen sollen in den ZIP-Files. Das Problem mit dem Assembler löste es aber leider nicht.

Viele Grüße, Heiko

Dieser Beitrag wurde am 08.10.2026 um 16:55 Uhr von HeikoS editiert.
 
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025
08.10.2026, 17:42 Uhr
Hobi

Avatar von Hobi

Beim Durchblick durch den Assembler sind mir noch 2 Befehle aufgefallen, die im Buch nicht erwähnt sind:


Quellcode:
1615  45 4a 45 43                      .ascii  'EJEC'
179b  54 49 54 4c                      .ascii  'TITL'



EJEC und TITL

Ansonsten ist der Editor ziemlich kryptisch zu bedienen. Wie kann man Zeilen löschen oder einfügen?
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Corontäne
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Dieser Beitrag wurde am 08.10.2026 um 17:47 Uhr von Hobi editiert.
 
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026
08.10.2026, 18:07 Uhr
HeikoS



Eine Coding-KI konnte das Problem analysieren und hat sogar einen Patch dafür geschrieben.

Ich bin gar nicht sicher, ob ich das hier veröffentlichen soll. Es ist einerseits faszinierend, was heute mit KI geht, aber gleichzeitig zeigt es auch, wie schnell die KI dazulernt und um wie viel sie schneller ist. Erschreckend und faszinierend zugleich.

Zunächst habe ich der KI den JKCEMU gezeigt und darum gebeten, ihn in der Sandbox mit dem "Kramer-MC" auszuführen, damit eine Fehleranalyse möglich ist. Sie hat sich Java installiert, die Bedienungsanleitung gelesen und dann losgelegt. Alle Information zu den bekannten Fehlern und die vorhandenen BIN-Files und Quell-Texte wurden auch übergeben. Nach einigen Iterationen ist das das Ergebnis:

O-Ton KI:

------------
Es funktioniert: Nach Pass O stehen bei B000h jetzt "3E 01" im Speicher. Getestet habe ich das im Emulator mit OT, A, 1, N, O, N, Q und danach "D B000".

Warum es vorher nicht ging:

[-] Der Assembler prüft gar nicht, welches Gerät dem Ausgabekanal zugewiesen ist. Er fragt nur den Eingabe- und den Listkanal ab (bei 2E01h und 2DE0h).
[-] Den Objektcode gibt er deshalb immer als Intel-HEX über MWO (0E9h) aus. Das direkte Ablegen auf der ORG-Adresse, wie es in Abschnitt 2.5.3 steht, fehlt im Code ganz. Es ist also kein einzelnes falsches Byte wie bei 0DE1Fh.
[-] Es gibt mehrere mit NOP gefüllte Lücken, zum Beispiel 2297h–22B6h, 22D7h–22E7h und 27EAh–27F2h. Das sieht nach Code aus, der fehlt oder nicht abgedruckt wurde.
[-] Der Monitor startet mit IOBYT = 20h, also mit Kassette als Ausgabekanal. Deshalb haben Sie die HEX-Zeile erst nach OT gesehen. Für die direkte Ablage im Speicher muss der Ausgabekanal auf OT stehen.

Mein Ersatz-Patch: Er schreibt den Original-Code nicht nach, sondern ist eine eigene Routine. Der neue Code steht in einem freien Bereich ab ROM DE30h, der beim Laden nach 2E30h kopiert wird.

[-] Kanal T: Die Codebytes werden per LDIR direkt auf die aktuelle Adresse geschrieben, ORG wird berücksichtigt.
[-] Kassette oder Anwendergerät: Die Ausgabe läuft wie bisher als Intel-HEX.
[-] Ende von Pass O bei OT: Der Endesatz wird nicht ausgegeben.
[-] Lader (C4C3h): 18h wird zu 19h, damit der neue Code beim Laden mitkopiert wird.
[-] Umleitungen: Bei 272Dh und 213Eh springt der Assembler jetzt in die neue Routine.

Getestet habe ich nur das kurze Beispiel mit einem Befehl. Längere Programme, DS, mehrere ORG und die Ausgabe auf Kassette habe ich noch nicht geprüft.
------------

Hier noch der Patch und die Beschreibung dazu:

https://nextcloud-ext.peppermint.de/s/KLEHRFmQoyGfqaj

Grüße, Heiko


EDIT: Wenn ihr den Patch testen wollt, das BIN-File bei "Alternativen ROM-Inhalt für C000-DFFF" angeben und mit "OT" Ausgabe auf Terminal umleiten vor dem Assemblieren.

Dieser Beitrag wurde am 08.10.2026 um 18:52 Uhr von HeikoS editiert.
 
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027
08.10.2026, 18:40 Uhr
HeikoS




Zitat:
Hobi schrieb
Beim Durchblick durch den Assembler sind mir noch 2 Befehle aufgefallen, die im Buch nicht erwähnt sind:


Quellcode:
1615  45 4a 45 43                      .ascii  'EJEC'
179b  54 49 54 4c                      .ascii  'TITL'



EJEC und TITL

Ansonsten ist der Editor ziemlich kryptisch zu bedienen. Wie kann man Zeilen löschen oder einfügen?



Ja, das ist sehr mühselig im JKCEMU. Ich denke das liegt daran, dass der JKCEMU die Editor-Befehle:

Control D - vorletzte Zeile in Arbeitszeile doppeln
Control Z - Zeile in Puffer übernehmen, neue Zeile beginnen
Control X - Zeichen über dem Cursor löschen, Rest nach links verschieben
Control S - Zeichen über dem Cursor einfügen, Rest nach rechts verschieben

nicht weitergibt. Oder schon wieder ein Bug ... ;-)

Ich benutze:

E - Zeile schreiben/editieren
Enter - Zeile speichern
E - nächste Zeile ...
u.s.w.
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Viele Grüße, Heiko

EDIT: Habe hier eine Erklärung von EJEC und TITL eingefügt:
https://nextcloud-ext.peppermint.de/s/KLEHRFmQoyGfqaj

Dieser Beitrag wurde am 08.10.2026 um 19:07 Uhr von HeikoS editiert.
 
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028
08.10.2026, 20:36 Uhr
jmueller



Ich habe mir das gerade mal angesehen.
JKCEMU gibt die Control-Codes schon an das emulierte System weiter,
aber hier ist ein Bug drin, wodurch diese nicht auf der Tastaturmatix
des KramerMC abgebildet werden.

In KramerMC.java muss die Zeile 496 von

Quellcode:
if( setCharInKBMatrix( ch + 0x40, kbMatrixShift ) ) {


in

Quellcode:
if( setCharInKBMatrix( ch + 0x40, kbMatrixNormal ) ) {


geändert werden.

Ich erzeuge nur deswegen aber noch keine neue JKCEMU-Version,
sondern erst, wenn etwas mehr zusammengekommen ist.

Jens
 
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029
08.10.2026, 22:30 Uhr
HeikoS



@Jens:

Vielen Dank für die schnelle Anlayse ! Dann hat Herr Kramer hier ja noch einmal Glück gehabt - die Liste der Fehler ist ja schon lang genug ... ;-)


In den Ordner zum "Kramer-MC"

https://nextcloud-ext.peppermint.de/s/KLEHRFmQoyGfqaj

habe ich noch eine Erklärung zur Abfrage von "LINK? (Y)" des Assemblers hinzugefügt.


Grüße, Heiko

Dieser Beitrag wurde am 09.10.2026 um 09:25 Uhr von HeikoS editiert.
 
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030
09.10.2026, 22:25 Uhr
HeikoS



Ich hatte ja schon berichtet, dass ich u.a. die Original-Leiterplatten-Folien, die Herr Günter (Y25W0) für das Buch angefertigt hatte, bekommen konnte. Es sind unzählige Leiterplatten-Folien in einem großen Ordner.

Nun habe ich mal konkret die Folien gesucht, die im Buch, Auflage 1, veröffentlicht wurden.

1. Bsp.: CPU-Karte im Vergleich zum Buch



2. Der Ordner



Der "Kramer-MC" ist ein schönes Projekt. Mit den veröffentlichten ROM-Abbildern im Buch gab es aber wohl einige Probleme. Beim Zeichengenerator, wie erwähnt in der Berichtigung im FA Heft 8/87, steckte wohl ein falscher ROM in der Fassung beim Auslesen. Der Assembler-Code passt auch nicht ganz zum veröffentlichten Buchtext. Vielleicht ist da etwas ähnliches passiert in der Hektik. Herr Kramer hat ja auch, buchstäblich in der letzten Sekunde vor Redaktionsschluß, noch ein Floppy-Interface samt Software entwickelt.

Beim Blättern in den alten Folien und im Originalbuch, bekommt man schon Lust, das Projekt noch einmal zum Leben zu erwecken. Der Assembler würde nun auch direkt im RAM laufen. Naja, zu viel Zeit müsste man haben ...

Viele Grüße, Heiko
 
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031
10.10.2026, 05:14 Uhr
ralle



Neben frei Pinseln war auch die UV-methode für den Amateur greifbar. Folienstifte waren zwar verfügbar, aber ob diese Ätzfest waren? Danebengab es Typofix.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
 
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032
10.10.2026, 15:04 Uhr
HeikoS



Man könnte mit den Folien, einer schon mit Fotolack beschichteten Leiterplatte mit Kupferschicht (zieht man einfach die Schutzfolie ab) und durch Belichtung der Leiterplatte mit UV-Licht sowie anschliessendem Ätzen, die Leiterplatten wie früher herstellen. Dann Bohren, Bestücken und Verdrahten. Das müsste dann wie das Original aussehen ... echt Retro-Style. Schöne Fummelei.

Grüße, Heiko

Dieser Beitrag wurde am 11.10.2026 um 09:19 Uhr von HeikoS editiert.
 
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033
10.10.2026, 15:08 Uhr
HeikoS




Zitat:
jmueller schrieb
Ich habe mir das gerade mal angesehen.
JKCEMU gibt die Control-Codes schon an das emulierte System weiter,
aber hier ist ein Bug drin, wodurch diese nicht auf der Tastaturmatix
des KramerMC abgebildet werden.

In KramerMC.java muss die Zeile 496 von

Quellcode:
if( setCharInKBMatrix( ch + 0x40, kbMatrixShift ) ) {


in

Quellcode:
if( setCharInKBMatrix( ch + 0x40, kbMatrixNormal ) ) {


geändert werden.

Ich erzeuge nur deswegen aber noch keine neue JKCEMU-Version,
sondern erst, wenn etwas mehr zusammengekommen ist.

Jens



Hallo Jens,

habe den Patch mal eingebaut und ausprobiert. Die Steuerzeichen führen aber zu keiner Funktion im "Kramer-MC", sie werden aber jetzt ausgegeben, Control-Z z.B. als "_z".



Was kann das noch sein ?

Grüße, Heiko
 
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034
11.10.2026, 11:05 Uhr
jmueller



Irgendwie scheint die Software im KramerMC mit der in der Emulation
simulierten Shift- und Control-Taste nicht so recht klarzukommen.
Habe aber noch nicht herausgefunden, was da nicht passt.
Den Schaltplan der Tastaturansteuerung mit der elektrischen Anordnung
in der Tasten in der Matrix habe ich,
aber keine Abbildung der optischen Anordnung der Tasten.
Gibt es in dem Buch von Herrn Kramer eine Abbildung dafür?

Jens
 
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035
11.10.2026, 12:08 Uhr
HeikoS



Auf Seite 39 gibt es dieses Bild:



Volker hatte ja auch einen Emulator geschrieben, kann man von seiter Seite laden. Dort muss man erst einmal CTRL+<irgendeine Taste> und dann noch einmal z.B. "Z" drücken, damit das ausgeführt wird.

Der Quelltext der Tastatur-Routine ist auch auf Volkers Seite zu finden. Dort kann man die Behandlung von SHIFT und CTRL auch mal nachschauen. Wenn ich das richtig sehe, müsste da das gleichzeitige Drücken von CTRL+Taste funktionieren. Aber genau habe ich es noch nicht studiert. Das wird in der CI-Routine und ZYKL-Schleife gemacht.

Grüße, Heiko

EDIT: Da in CI zuerst auf "Taste gedrückt" und dann auf "Taste frei" gewartet wird und erst danach abgefragt wird, ob es "SHIFT" oder "CTRL" ist, ist das Originalverhalten der Tastatur wohl doch so, das man einmal "CTRL" und danach z.B. "Z" drücken muss.


Quellcode:

;*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*
;SUBROUTINE ZUR EINGABE EINES ZEICHENS UEBER DAS TERMINAL
;***IN: -
;**OUT: A...ZEICHEN IN ASCII
;*KILL: A,F
CI:     EQU     $
        CALL    CI0
        BIT     6,A     ;UMWANDLUNG KLEIN/GROSS
        CALL    NZ,SH2
        OR      A
        RET
CI0:    PUSH    BC
        PUSH    DE
        PUSH    HL
        LD      HL, FLGIO
CI2:    CALL    ZYKL
        JR      Z, CI2
;TASTE GEDRUECKT
        LD      D, A
        CALL    CVTA    ;- ASCII
        PUSH    AF
        CALL    TON
CI1:    CALL    ZYKL
        JR      NZ, CI1
;TASTE FREI
        POP     AF
;UMSCHALTTASTE ?
        CP      11H     ;DC1=SHIFT
        JR      Z, CI3
        CP      12H     ;DC2=CONTROL
        JR      Z, CI4
        POP     HL
        POP     DE
        POP     BC
        RET
CI3:    SET     3, (HL)
        JR      CI2
CI4:    SET     4, (HL)
        JR      CI2
;*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*
;SUBR. FUER EINEN ZYKLUS DER TASTENEINGABE
;***IN: -
;**OUT: A=0...KEINE EINGABE
;       A...SONST SPALTENBYTE
;       E...ZEILENBYTE
;*KILL: A,B,C,E,F
ZYKL:   EQU     $
        LD      B, 08H
        LD      C, PIOAD
        IN      A, (C)
        AND     0F1H
ZYK1:   LD      E, A
        OUT     (C), E
        CALL    ZS
        IN      A, (PIOBD)
        CP      0FFH
        JR      NZ, ZYK2        ;TASTE GEDRUECKT
        LD      A, E
        ADD     A, 02H
        DJNZ    ZYK1            ;KEINE TASTE GEDRUECKT
        XOR     A
        RET
ZYK2:   LD      E, 0FEH
ZYK3:   RRC     E
        DJNZ    ZYK3
        RET
;*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*---*
;SUBR. ZUR KONVERTIERUNG TASTENKODE -> ASCII
;***IN: DE...ZEICHEN IM TASTENKODE
;**OUT: A=...ZEICHEN IM ASCII-KODE
;*KILL: A,B,C,D,E,F
CVTA:   PUSH    HL
        XOR     A
        LD      B, A            ;B=0 F.ADD HLL,BC
;REL. TAB.PLATZ FUER SPALTE
CVTA0:  ADD     A, 7
        RRC     D
        JR      C, CVTA0
        SUB     7
        LD      C, A
;REL. TAB.PLATZ FUER ZEILE
        XOR     A
CVTA1:  INC     A
        RRC     E
        JR      C, CVTA1
        DEC     A
;REL. TAB.PLATZ FUER ZEICHEN IN C
        ADD     A, C
        LD      C, A
        LD      HL, TTAB
        ADD     HL, BC
        LD      A, (HL)
;TEST AUF UMSCHALTUNG
        LD      HL, FLGIO
        BIT     3, (HL)
        CALL    NZ, SHIFT
        RES     3, (HL)         ;UMSCHALTUNG LOESCHEN
;TEST AUF CONTROL
        BIT     4, (HL)
        CALL    NZ, CONT
        RES     4, (HL)
        POP     HL
        RET
SHIFT:  EQU     $
        BIT     6, A            ;BUCHST.
        JR      Z, SH1
SH2:    RES     5, A            ;GROSS:=KLEIN
        RET
SH1:    RES     4, A            ;ZEICHEN:=ZIFFER
        RET
CONT:   AND     1FH
        RET
;KONVERTIERUNGSTABELLE FUER IMPL. TASTEN
; END OF FUNCTION CONT
TTAB:   DB      0BH             ;VTABULATOR
        DB      'p'
        DB      'i'
        DB      'z'
        DB      'r'
        DB      'w'
        DB      9               ;HTABULATOR
;---------------------------------
        DB      8               ;BACKSPACE
        DB      'o'
        DB      'u'
        DB      't'
        DB      'e'
        DB      'q'
        DB      ' '             ;SPACE
;---------------------------------
        DB      ';'
        DB      7Fh             ;DEL
        DB      'n'
        DB      'v'
        DB      'x'
        DB      0
        DB      0
;---------------------------------
        DB      '<'
        DB      'k'
        DB      'h'
        DB      'f'
        DB      's'
        DB      0
        DB      0
;---------------------------------
        DB      3               ;ETX
        DB      0DH             ;CR
        DB      'm'
        DB      'b'
        DB      'c'
        DB      'y'
        DB      12h             ;DC2=CONTROL
;---------------------------------
        DB      11h             ;DC1=SHIFT
        DB      'l'
        DB      'j'
        DB      'g'
        DB      'd'
        DB      'a'
        DB      '>'
;---------------------------------
        DB      0Ah
        DB      "0864"
        DB      "2?"
;---------------------------------
        DB      ":975"
        DB      "31="
LTTAB:  EQU     $-TTAB


Dieser Beitrag wurde am 11.10.2026 um 12:40 Uhr von HeikoS editiert.
 
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036
11.10.2026, 19:37 Uhr
sylvi



@HeikoS
Wäre es möglich die Folien auf den Scanner zu legen?
Danke.
lg
Sylvi
--
Meine Uhr ist eingeschlafen
Ich hänge lose in der Zeit
Ein Sturm hat mich hinausgetrieben
Auf das Meer der Ewigkeit
Asyl im Paradies, Silly
 
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037
12.10.2026, 09:48 Uhr
HeikoS




Zitat:
sylvi schrieb
@HeikoS
Wäre es möglich die Folien auf den Scanner zu legen?
Danke.
lg
Sylvi



Hallo Sylvi,

das kann ich gerne machen. Ich denke, du meinst die Folien aus dem Buch. Alles was ich noch als Erweiterung des "Kramer-MC" erkennen kann, würde ich auch scannen. Dazu gibt es aber keine Schaltpläne (oder ich kenne keine).

Aber alle Folien kann ich unmöglich scannen, es sind einfach zu viele. Da sind auch viele zum Thema "Amateurfunk" dabei.

Grüße, Heiko
 
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038
12.10.2026, 11:12 Uhr
sylvi



Hallo,
alles was zum Kramer-MC gehört. Das wäre schön!
Danke!
lg
sylvi
--
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Ich hänge lose in der Zeit
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039
12.10.2026, 12:33 Uhr
HeikoS



Unter "Leiterplatten" liegt hier

https://nextcloud-ext.peppermint.de/s/KLEHRFmQoyGfqaj

als Test die 2PIO-Leiterplatte in 600x600 DPI. Geht das so? Wenn die Auflösung etc. so ok ist, würde ich die anderen analog dazu scannen.

Grüße, Heiko
 
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040
12.10.2026, 12:38 Uhr
felge1966
Default Group and Edit


Eventuell reicht ja auch der Nachbau für die ersten Tests:
https://www.shotech.de/de/leiterplatten-und-bausaetze/z80-leiterplatten-und-bausaetze/

Gruß Jörg
--
http://felgentreu.spdns.org/bilder/jacob120.gif
 
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041
12.10.2026, 13:07 Uhr
ralle



Ich selbst mache mitunter Schaltschränke nach Ausschlussprinzip. Hast du das Buch? Das Yankee-Rufzeichen liegt nahe, das OM Manfred im Amateurfunk unterwegs war.

Ich würde erst einmal diese sortieren und Zettel in die Klarsichtfolie reinlegen.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
 
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042
12.10.2026, 15:21 Uhr
HeikoS



Hallo Ralle,

ich kann nur schwer folgen. Was bedeuet "Ich selbst mache mitunter Schaltschränke nach Ausschlussprinzip" und welches Buch meinst Du mit "Hast du das Buch?" ?

„Praktische Mikrocomputertechnik“ von Manfred Kramer habe ich in Auflage 1 u. 2. Auflage 1 sogar in Papierform dank P.S. Der Eigentümer der vielen Leiterplattenfolien war aber "OM Günter", der im Dank von Manfred Kramer erwähnt wurde.



Ich hatte das auch schon unter <030> erwähnt, hatte aber "Herr Günter" geschrieben. Da ich kein Amateurfunker war/bin, musste ich OM erst googeln - "Old Man" ;-). Dann wird Günter also der Vorname sein. Der Nachname ist mir leider nicht bekannt.

Grüße, Heiko

Dieser Beitrag wurde am 12.10.2026 um 15:24 Uhr von HeikoS editiert.
 
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043
12.10.2026, 17:21 Uhr
Hobi

Avatar von Hobi

DD6UHU Günter Schulz aus Berlin
--
-------------------------------------------
Corontäne
-------------------------------------------
 
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044
12.10.2026, 17:47 Uhr
ralle



Mit Ausschlussprinzip meine ich, erst einmal alles bekannte einbauen. Habe so nebenbei einige Kabel entdeckt, die rein müssen, aber auf völlig anderen Listen stehen. Also hat der Techniker geschlafen. Da sind einige Sachen hinzugekommen, andere weggefallen. Also nichts ungewöhnliches. Motorkabel muss ich 2 neu bauen zum Beispiel. Eines ist trotz erfolgreicher Durchgangsprüfung Defekt und das 2. muss ich noch untersuchen. Weil sonst die Achsen nicht fahren. Also zum Beispiel.

Und so Ähnlich meinte ich es mit den Leiterplatten-Folien. Im Buch sind hinten alle aufgeführt. Also Schauen und Vergleichen. Was anderes geht da erst einmal nicht. Aber wenn du das erst einmal hast, kannst du den nächsten Schritt wagen.
--
Gruß Ralle

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045
12.10.2026, 19:12 Uhr
HeikoS




Zitat:
felge1966 schrieb
Eventuell reicht ja auch der Nachbau für die ersten Tests:
https://www.shotech.de/de/leiterplatten-und-bausaetze/z80-leiterplatten-und-bausaetze/

Gruß Jörg



Hallo Jörg,

vielen Dank für den Tipp! Das Projekt gibt es also schon als Nachbau. Ich werde es wohl nicht bauen in nächster Zeit, aber vielleicht haben ja jetzt Andere wieder Lust bekommen, einen "Kramer-MC" zu bauen.

Viele Grüße, Heiko
 
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046
12.10.2026, 19:53 Uhr
HeikoS



@Hobi:
Danke für die Auflösung des Namens von "OM Günter".

@Ralle:
Ja, jetzt verstehe ich. Klar, das habe ich ja auch schon gemacht, also alles Bekannte zugeordnet. Zwei Leiterplatten aus dem Buch sind nicht unter den Folien, Bildschirmkarte BS1K und CTC/SIO. Dafür gibt es z.B. eine HRG2 und eine Floppy-Karte.

Grüße, Heiko
 
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047
12.10.2026, 21:01 Uhr
sylvi



Hallo,
ich schaue mir das morgen auf meinem Computer an, wenn ich wieder zu Hause bin. An modernen Nachbauten bin ich nicht so sehr interessiert. Aber an Scann’s der Originalfolien.
Vielen Dank!
lg
sylvi
--
Meine Uhr ist eingeschlafen
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048
13.10.2026, 17:54 Uhr
sylvi



Hallo Heiko,
ich denke der Scann ist gut.
lg.
sylvi
--
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049
Heute, 08:52 Uhr
HeikoS



Spielerei am Morgen:

1-Line FADEN (vert. Mirror) nach Mario Leubner auf Kramer-MC (64x16)



;-)

Dieser Beitrag wurde am 14.10.2026 um 08:54 Uhr von HeikoS editiert.
 
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050
Heute, 10:15 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp



Mit dem MC Assembler oder anders umgesetzt?
--
VolkerP

https://hc-ddr.hucki.net
(Z9001, Z1013, LC-80, ...)
 
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051
Heute, 15:10 Uhr
HeikoS



Noch nicht, ist mit dem AAS gemacht. Habe den Source-Code auf die Schnelle nicht in den MC bekommen. Copy und Paste funktioniert leider nicht, Zeilenende-Zeichen 1Eh nimmt der JKCEMU nicht. CR (0Dh) beendet den Editor sofort. Aber mit einem kleinem Hilfsprogramm, welches den Quelltext ab 7FFFh rückwärts einträgt, würde es sicher gehen.

Grüße, Heiko

EDIT: Der Kramer-MC ist natürlich viel schneller. Aber das animierte GIF im JKCEMU läuft max. mit 5 Bildern/s - ich musste FADEN kräftig ausbremsen.

Dieser Beitrag wurde am 14.10.2026 um 15:18 Uhr von HeikoS editiert.
 
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052
Heute, 15:16 Uhr
HeikoS




Zitat:
sylvi schrieb
Hallo Heiko,
ich denke der Scann ist gut.
lg.
sylvi


Gut, dann werde ich die anderen Folien noch auf den Scanner legen. Kann aber noch ein wenig dauern.

Grüße, Heiko

Dieser Beitrag wurde am 14.10.2026 um 15:19 Uhr von HeikoS editiert.
 
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