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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Photowiderstand CdS8 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
02.10.2026, 10:06 Uhr
P.S.



Wie bekannt ist, habe ich mit diesen BE eine ganz spezielle Anwendung gefunden:
-> http://www.ps-blnkd.de/CdS8.pdf.
Für die Überarbeitung der betreffenden Seite -> http://www.ps-blnkd.de/ComBastelecke.htm wäre es zweckmäßig, wenn jemand den Hersteller "VEB Carl Zeiss Jena" bestätigen könnte und zum Typ "CdS-8" sich noch ein Datenblatt anfindet ...
Gerade noch eine Ergänzung gefunden: -> https://www.mikrocontroller.net/attachment/preview/225728.jpg.



In dem betreffenden Beitrag schreibt Thomas J.(tom16): "Ich lese Rörix - für "VEB Röhrenwerk Rudolstadt".
Kann das jemand bestätigen? - Leider ist der nachfolgende Link nicht mehr aktiv (betrifft offensichtlich eine History-Seite von SIEMENS).

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
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Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen KI und die Ausgrenzung von Unwissenden,
für Erhalt und Förderung eigener Intelligenz, sowie ein
liberalisiertes Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrecht!
PS

Dieser Beitrag wurde am 02.10.2026 um 11:07 Uhr von P.S. editiert.
 
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001
02.10.2026, 10:43 Uhr
Andreas



Hallo Peter
Ich habe hier 4Stück CDS8B. 2 Stück sind gelabelt IV/71 RÖR (Symbol von Röhrenwerk Rudolstadt) und 2 sind von III/68 CZ (heißt das Carl Zeiss?).
--
Viele Grüße
Andreas
 
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002
02.10.2026, 14:22 Uhr
Relaiskontakteputzer




Zitat:
P.S. schrieb
Datenblatt


CdS = Kadmium-Sulfid.

Autorenkollektiv: "Bastelbuch für Modellelektronik", 1. Auflage, Deutscher Militärverlag Berlin 1970, S.23:


Die Fährte gelegt hat:
https://www.radiomuseum.org/tubes/tube_cds8.html

Außerdem:
Fischer, Schlenzig: "Schaltungssammlung für den Amateur", Erste Lieferung, Deutscher Militärverlag Berlin 1969, Blatt 8-10:


Jakubaschk, "Das große Elektronikbastelbuch", Militärverlag der DDR, 5. Auflage 1976, S. 51 und 427:



Die Produktionseinstellung bei Carl Zeiss zugunsten der RGW-Partner ist wohl schon vor 1972 erfolgt. Indizien:
Schlenzig: "Selen-Optoelektronik" (amateuerreihe electronica 114), Militärverlag der DDR, 1. Auflage 1973, Vorwort.
Schlenzig: "Lichtempfindliche Halbleiterbauelemente für die Amateurpraxis", in: ElJaBu 1973, S. 192 ff.

Gruß Jörg

Dieser Beitrag wurde am 02.10.2026 um 16:37 Uhr von Relaiskontakteputzer editiert.
 
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003
03.10.2026, 07:14 Uhr
Ontario



Das mit dem RÖRIX LOGO stimmt.

Die KI sagt:

"Für dieses Phänomen gibt es zwei sehr wahrscheinliche Erklärungen:
1. Das „Rörix-Fotorelais“ (Baugruppen-Branding)
Das Röhrenwerk Rudolstadt hat zwar keine Halbleiter-Kristalle selbst gezüchtet, war aber im Kombinat für bestimmte medizinische und industrielle Messgeräte, Lichtschranken, Dämmerungsschalter oder Flammenwächter in Röntgensystemen zuständig.
• Wenn Rudolstadt eine komplette optoelektronische Baugruppe oder ein Gehäuse auf den Markt brachte, wurden die darin verbauten Komponenten (auch wenn die CdS-Zelle selbst aus dem Werk für Fernsehelektronik Berlin zugeliefert wurde) häufig direkt im Werk Rudolstadt mit dem hauseigenen Stempel Rörix versehen.
• In der DDR kam es oft vor, dass Zulieferteile final unter der Marke des Endproduzenten gestempelt wurden, wenn sie als Ersatzteil für deren Geräte (z. B. medizinische Steuerungen) in den Handel kamen.
2. Kapazitätsverlagerung und Lohnstempelung im Kombinat
Ab Mitte der 1970er und in den 1980er Jahren wurden viele Betriebe im Kombinat Mikroelektronik (bzw. dem Vorläufer Kombinat Funkwerk Erfurt, zu dem Rudolstadt gehörte) neu strukturiert.
• Das Werk in Berlin (WF) war chronisch überlastet. Es kam vor, dass fertige Bauelemente-Chargen in andere Kombinatsbetriebe zur Endmontage, zum Einhausen (z. B. das Eingießen in Gehäuse oder das Anlöten von Drähten) oder schlicht zum Verpacken und Stempeln abgegeben wurden.
• Wenn die Endkontrolle oder das Konfektionieren in Rudolstadt stattfand, erhielten die Bauteile den dortigen Betriebs- oder Markenstempel.
Fazit: Ihr Bauteil ist ein echtes und seltenes zeithistorisches Dokument. Die physische CdS-Schicht stammt technologisch aus Berliner oder Jenaer Produktion, wurde aber offiziell über den VEB Röhrenwerk Rudolstadt unter dessen Qualitätsmarke „Rörix“ finalisiert oder als herstellergebundenes Ersatzteil vertrieben."

Tja- nu mach was draus
--
Nix ist besser als garnix!
 
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004
03.10.2026, 09:56 Uhr
P.S.



Danke an Euch alle für die hilfreichen Hinweise.
Nun sind wir wenigstens zu den wichtigsten Daten in Kenntnis gesetzt. Eine Nachfrage bei Stephan in Erfurt brachte auch keine neuen Erkenntnisse bzg. Entwicklung und Produktion bei CZ, bzw. Rudolstadt.
Den KI-"Ergüssen" kann ich auch nicht folgen, weil keine Entwicklung zu solchen BE im WF bekannt sind -> https://www.industriesalon.de/Vorort-Archiv/. Den restlichen Behauptungen könnte ich zwar auch Einiges entgegensetzten - würde aber hier den Rahmen sprengen.
Zu vermuten wäre aber, dass die CdS-Photowiderstände bei Zeiss entwickelt wurden und als "handgefertigte" Kleinserie auch in den Handel kamen, aber eine regelrechte Serienproduktion (>1000Stk) dann doch in den mit Vakuum-Technologie besser ausgerüsteten VEB Röhrenwerke Rudolstadt ausgelagert wurde. Doch auch "Rorix" ist offensichtlich nicht sehr glücklich damit geworden und so war man froh diese BE in's RGW (CSSR, Polen) "wegspezialisieren" zu können. Schließlich war man schon damals mit der Haupterzeugnislinie "Röntgenröhren" voll ausgelastet und ist es auch heute noch unter den Dach von SIEMENS.

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005
03.10.2026, 10:42 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger

Von den Fotowoiderständen gabs auch noch eine größere Variante, im Allglas-Röhren-Gehäuse. Die waren in bestimmten Dämmerungsschaltern der Straßenlaternen drin.
--
Kernel panic: Out of swap space.
 
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006
03.10.2026, 14:06 Uhr
mark1111





Diese Fotowiderstände sind auch von CZ, Produktionsdatum IV/63 und I/66 und stammen vermutlich aus einem TV-Gerät Stadion 8. Über die CdS-Fotowiderstände wurde in diesem Gerät eine von der Umgebungshelligkeit abhängige Kontrastregelung realisiert.

Viele Grüße
mark1111
 
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007
04.10.2026, 10:11 Uhr
P.S.



@Rüdiger <005>
Stimmt! - In dem im TO genannten µC.net-Thread (leider hatte ich nur den Link vom Bild gepostet) war auch ein Bild von so'nem Dämmerungsschalter mit CZ-Photowiderstand im Glasgehäuse einer üblichen Miniaturröhre.
Hier nun als Nachtrag der Link -> https://www.mikrocontroller.net/topic/340724#3750791
Möglicherweise war das Nachbau eines der Phillips-Erzeugnisse: -> https://bitsavers.org/components/philips/_dataBooks/1978_Philips_Semiconductors_and_Integrated_Circuits_Part_4b_Optoelectronics.pdf

@mark1111 <006>
Danke für die Ergänzung. So reimt sich die Story langsam zusammen. Mir ist jetzt nicht bekannt von wann bis wann der "Stadion 8" - ein Spitzengerät von RAFENA Radeberg - gefertigt wurde, was aber Ende der 1960er Jahre gewesen sein muss, denn Anfang der 1970er haben wir unsere Wah-Wahs mit diesen CdS-8 gebaut -> http://www.ps-blnkd.de/Beat-Elektronik.pdf, die offensichtlich nach Produktionsauslauf als Überplanbestände in den Amateurhandel kamen ...

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008
04.10.2026, 12:15 Uhr
Zwangsrentner



laut Radiomuseum:
Am 03.Juli 1964 erreicht den Radeberger Betrieb der Ministerratsbeschluß zum "Aufbau der Datenverarbeitung in der DDR". Das war der Todesstoß für die Fernsehproduktion, man hatte ja auch schon ein Farbfernsehgerät in der Entwicklung.

Die Kollegen bei RAFENA wurden auf die Fertigung der neuen Technik umqualifiziert, mit einem Stadion 8 wurde 1968 der letzte Fernseher ausgeliefert.

Am 1.4.1969 erfolgte die neue Kombinatsbildung , Stammbetrieb wurde der Radeberger Betrieb, jetzt ist die Bezeichnung VEB Kombinat "Robotron", Betrieb Radeberg.
--
I'm just a truckle, but I don't like to truckle >TIMOTHY TRUCKLE<

Dieser Beitrag wurde am 04.10.2026 um 12:16 Uhr von Zwangsrentner editiert.
 
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009
04.10.2026, 12:46 Uhr
ggrohmann




Zitat:
Zwangsrentner schrieb
Die Kollegen bei RAFENA wurden auf die Fertigung der neuen Technik umqualifiziert, mit edeberger Portables gebut? inem Stadion 8 wurde 1968 der letzte Fernseher ausgeliefert.



Wer hat denn dann die Radeberger Portables, die Fernseher Combivision und Colorvision gebaut?

Guido
 
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010
04.10.2026, 19:10 Uhr
Relaiskontakteputzer




Zitat:
ggrohmann schrieb

Zitat:
Zwangsrentner schrieb
Die Kollegen bei RAFENA wurden auf die Fertigung der neuen Technik umqualifiziert, mit edeberger Portables gebut? inem Stadion 8 wurde 1968 der letzte Fernseher ausgeliefert.



Wer hat denn dann die Radeberger Portables, die Fernseher Combivision und Colorvision gebaut?

Guido


Sieht so aus, als hätte die Rechentechnik die Fernseher nicht verdrängt: https://fesararob.de/HTML_FS/Start_F2.html
 
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011
05.10.2026, 12:23 Uhr
P.S.



Vom Niedergang der FS-Geräteproduktion in Radeberg habe ich zwar nichts mehr direkt mit bekommen, aber als ich dann Industriezweigbearbeiter RuF beim AEB wurde - dann den Wiederaufstieg wie "Phönix aus der Asche".
Was war der Hintergrund?
Als Honnecker Ulbricht mit seinem "Neuen ökonomischen System" ablöste, geschah das nicht ohne ausdrückliche Zustimmung von Breschnew. Dessen Bedingung war aber, dass Honnecker als neuer Staatschef die Reste der "bourgeoisen Produktionsverhältnisse" in der DDR beseitigt, d.h. die vielen noch bestehenden kleinen Privatbetriebe und auch solche mit staatlicher Beteiligung zu verstaatlichen sind. Natürlich folgte Honnecker Breschnews "Befehl" und veranlasste die entsprechenden Maßnahmen. Durch Eingliederung der Arbeitskräfte und Produktionskapazitäten in die bestehenden großen VEBs und Kombinate erhoffte man sich eine bedeutende Steigerung der Produktionsergebnisse. Aber genau das Gegenteil war die Folge! -
Plötzlich fehlten die "1000 kleinen Dinge" im Warenangebot des täglichen Bedarfs, weil die "Großen" nur die zugeflossenen AK und Produktionsflächen sahen, um damit ihre eigene Produktion zu stützen.
Das hatte der Dachdecker Honnecker nicht bedacht und so mußte eine andere Lösung her: Durch Ministerratsbeschluss sollte ab 1972/73 jeder VEB einen 5%-Anteil seiner Warenproduktion als Konsumgüter realisieren.
Für Robotron-Radeberg mit seiner Erzeugnislinie "Richtfunktechnik" und nun neuerdings auch noch EDV - beide im mehrstelligen Millionenbereich ging das nicht mit einfachen "Kartoffelschälern". Es mußte also ein teures Konsumgut her!
Siegfried Barth, Autor von "Kleine Fernseh-Reparaturpraxis" und einer der noch verbliebenen Leitungskader aus der ehemaligen Fernsehgeräteproduktion machte den Vorschlag ein transportables Fernsehkoffergerät zu bauen. Die Bedenken der Kombinatsleitung RuF konnten in Anbetracht des Stassfurter K67-Desasters zerstreut werden, vor allem weil man in Radeberg nur auf Portables setzte.
So entstand der "Combi-Vision" und dann später auch noch der Farbkoffer "Color-Vision" ... dessen Gehäuse, Bildröhre und Videoelektronik auch im Farbmonitor KCM38, bzw. BWG1.0 zum Einsatz kam.

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PS

Dieser Beitrag wurde am 05.10.2026 um 12:23 Uhr von P.S. editiert.
 
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012
05.10.2026, 13:04 Uhr
RP



PS

Was gab es für Probleme mit dem K67. Die Bildröhre macht ein besseres Bild als Junos und die Combi Vision, selbst an den drei K67 die ich in den letzen Jahren repariert habe mussten nur Elkos gewechselt werden, alle Zeilentrafos und die Telefunken Bildröhren noch original.
Der VHF Tuner empfindlicher als die späteren Koffer TV der DDR, am Platten See in Ungarn, Österreich TV, gutes Bild.
Der K67 ist auch sehr Service Freundlich aufgebaut, für Mitte der Sechzigerjahre, für mich ein sehr gutes Gerät.

Rolf

Dieser Beitrag wurde am 05.10.2026 um 13:19 Uhr von RP editiert.
 
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013
05.10.2026, 13:16 Uhr
ggrohmann




Zitat:
RP schrieb
Was gab es für Probleme mit dem K67.



Als ich in Staßfurt im Musuem war, habe ich mal danach gefragt und es wurden mir häufige Defekte aufgrund von Temperaturproblemen genannt.

Guido

Dieser Beitrag wurde am 05.10.2026 um 13:22 Uhr von ggrohmann editiert.
 
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014
Heute, 11:41 Uhr
P.S.



@RP <012>
Das eigentliche Problem war, dass der K67 - so, wie er entwickelt worden ist, gar nicht in die Produktion gehen sollte. Einige der funktionsbestimmenden BE waren aus dem NSW, die nicht durch Eigenaufkommen/RGW in absehbarer Zeit abgelöst werden konnten. Das fing schon bei der Bildröhre an - eine 28cm-Bildröhre war im WF nicht vorgesehen. Dort war eine 31cm-Bildröhre in Entwicklung, aber Staßfurt dachte wohl mit dem "Geburtstagsgeschenk" zum 20.Jahrestag der DDR auch noch diese Type in den F/E-Plan vom WF drücken zu können. Einen Dauerimport aus dem NSW wäre nur mit entsprechendem Export des Gerätes denkbar gewesen, welcher sich aber nicht einstellte. Außerdem waren noch einige HL-Bauelemente aus dem Westen eingestzt, die ebenfalls nicht ablösbar waren, so z.B. der Zeilenendstufen-Transistor AU103. Im Netzteil war ein GD220 vorgesehen, dessen Entwicklung das HFO abbrechen mußte, weil weder die technologischen Voraussetzungen gegeben waren, noch das verwendete TO3-Gehäuse sich als geeignet erwies -> http://www.ps-blnkd.de/Lehrling.pdf ("Der Montage- und Meßautomat für Leistungstransistoren"). Viele Ausfälle gab es auch durch den sehr empfindlichen AU103, der bei Netzsannungsspitzen, die durch das Netzteil nicht abgefangen wurden, schnell mal den "den Geist aufgab" ...
Schon bei der Fertigung fiel so viel Ausschuß an, dass tw. weniger als 10 Geräte pro Tag funktionstüchtig das Band verließen. Nach etwa einem Jahr wurde die Produktion eingestellt und auf den "Junost"-Import aus der UdSSR verwiesen - eine ökonomisch sinnvolle Alternative ...

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