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Heute, 11:41 Uhr
P.S.
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@RP <012> Das eigentliche Problem war, dass der K67 - so, wie er entwickelt worden ist, gar nicht in die Produktion gehen sollte. Einige der funktionsbestimmenden BE waren aus dem NSW, die nicht durch Eigenaufkommen/RGW in absehbarer Zeit abgelöst werden konnten. Das fing schon bei der Bildröhre an - eine 28cm-Bildröhre war im WF nicht vorgesehen. Dort war eine 31cm-Bildröhre in Entwicklung, aber Staßfurt dachte wohl mit dem "Geburtstagsgeschenk" zum 20.Jahrestag der DDR auch noch diese Type in den F/E-Plan vom WF drücken zu können. Einen Dauerimport aus dem NSW wäre nur mit entsprechendem Export des Gerätes denkbar gewesen, welcher sich aber nicht einstellte. Außerdem waren noch einige HL-Bauelemente aus dem Westen eingestzt, die ebenfalls nicht ablösbar waren, so z.B. der Zeilenendstufen-Transistor AU103. Im Netzteil war ein GD220 vorgesehen, dessen Entwicklung das HFO abbrechen mußte, weil weder die technologischen Voraussetzungen gegeben waren, noch das verwendete TO3-Gehäuse sich als geeignet erwies -> http://www.ps-blnkd.de/Lehrling.pdf ("Der Montage- und Meßautomat für Leistungstransistoren"). Viele Ausfälle gab es auch durch den sehr empfindlichen AU103, der bei Netzsannungsspitzen, die durch das Netzteil nicht abgefangen wurden, schnell mal den "den Geist aufgab" ... Schon bei der Fertigung fiel so viel Ausschuß an, dass tw. weniger als 10 Geräte pro Tag funktionstüchtig das Band verließen. Nach etwa einem Jahr wurde die Produktion eingestellt und auf den "Junost"-Import aus der UdSSR verwiesen - eine ökonomisch sinnvolle Alternative ...
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