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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » IO-freier Bereich bei ATS K7028 ? » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
01.08.2026, 09:23 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

Ursadat8-Rechner
- ATS auf 20H gewickelt
- lt. K7028-Doku 20H bis 27H für Tastatur
30H bis 3FH SIO; 38H bis 3FH CTC (einschl. Testmodus)

Was ist mit dem Bereich 28H bis 2FH?

Auf dem Simulator mit den gesamten Ursadat8-Programm
wurden die IO-Adressen 29H, 2AH und 2BH initialisiert.
Auf 28H steckt aber keine Karte. Bis zum gegenwärtigen
Simulatorlauf wurden 3xH nicht initialisiert, da
Abbruch Simulation bei 250 MB log-Datei erfolgte
(2x CRC der 48K EPROMs).

Dokus zu dem Ursadat-Rechner gibt es nicht. Wir wollen
ihn aber im RECHENWERK möglichst zum laufen bekommen.

Ist der ATS-Bereich 28H bis 2FH wirklich frei?

Wer hat Erfahrung damit?


mfg ralph
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
http://www.ycdt.de/kkw-stendal
 
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001
05.08.2026, 13:47 Uhr
Bert



Hallo Ralph!

Ich weiß nicht, was Du da für einen Simulator hast, aber vermutlich läßt Du da drauf die Firmware vom Ursadat8 laufen, oder?

Wenn Du die Möglichkeit hast, auf dem (echten) System ein eigenes Programm laufen zu lassen, könntest Du einmal den kompletten IO-Bereich einlesen und schauen, ob die Werte verschieden von 0FFh sind.

Der I/O-Scan von Sysinfo für den Z9001 macht es genau so:
https://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/z9001/software/sysinfo
--
Viele Grüße,
Bert
 
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002
05.08.2026, 13:53 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Bert schrieb
Ich weiß nicht, was Du da für einen Simulator hast,



z80 simulator IDE


Zitat:
aber vermutlich läßt Du da drauf die Firmware vom Ursadat8 laufen, oder?



So ist es.
--
Kernel panic: Out of swap space.
 
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003
06.08.2026, 09:29 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo Bert,

der Ursadat8-Rechner stand mindestens 15 Jahre in der Produktionshalle.
Die Bergung war zeitlich befristet. Dokus zum Rechner waren nicht
vorhanden. Auch ist unklar ob alle Karten sich noch im Rechner befinden.

Ursadat-Rechner:
- 19“ Schrank mit bis zu 4 11er K1520-Gefäße (jeweils 2 im 19“-Rahmen)
- Ursadat8 Rechner nur 3 11er verwendet, voller 64K Speicherbereich verwendet
- ATs für Parallel-Tastatur; K5121 für Floppy; Überwachung UEW 2328.01
- Netzwerkkarte ZI-SE 3654.02, ZI-UE 3602.01, Bildschirmkarte K7024 (F800H)
- 3x K3820, K2521, 2x Busverlängerung, K3521, K3525

DES 2030.03 (24 V) 16 Eingabekanäle
DA-R 2331 3x 8 Ausgabekontakte mit RGK 20/1
DAS-KT 2334 (24 V) 32 Ausgabekanäle, Ursadat 4000-Pegel
DES-KT 2344.03 (24 V) 32 Eingänge, Ursadat 4000-Pegel
UIZ 2343 Universal-Impulszähler

Ich beginne jetzt mit der Doku zu den System-Ressourcen.
Nach Überprüfung der SNT bringt der Rechner eine Fehlermeldung, die dank
fehlender Dokus verwirrend ist.

Im Simulator ist ersichtlich dass Anlagenzustände auf den digitalen
Eingabekarten DES 2320 (60H und 68H) erwartet werden. Der Simulator listet
auch benutzte IO-Kanäle auf.
Als Beispiel: eine Ausgabekarte DAS-KT 2334 die mit Adresse A0H
beschriftet ist befindet sich im System. A0H wird aber nicht
verwendet, aber B0H.

Wir wissen nicht mal ob sich alle Karten auf dem richtigen Platz befinden
(IR-Kette), da die Koppelbus-Stromversorgung (24 V) für externe Anwendung
der IO-Karten nicht verwendet wurde.
Nur bei einigen Karten ist der Steckplatz sicher. Wir können aber
Ausschließen das Karten die 5N brauchen in einem bestimmten
11er Gefäß nicht gesteckt werden können.


Zitat:
Bert schrieb
Wenn Du die Möglichkeit hast, auf dem (echten) System ein eigenes Programm laufen zu lassen,
könntest Du einmal den kompletten IO-Bereich einlesen und schauen, ob die Werte
verschieden von 0FFh sind.



Ich werde mal ein anders IO-Programm schreiben. Das mit dem FFH könnte
auch in die Irre führen. Zahlreiche RAM-Testprogramme liefern nicht
„M“ (für FFH auf den Datenleitungen) wenn die Bereiche frei sind.
Einige K2521 und K2526 haben das Bit-0-4-7-Phänomen („O“ auch wenn
kein Speicher vorhanden oder ein Bit-Fehler auf dem zu prüfenden
Speicherbereich ist.
Wie verhält sich die IO-Prüfung wenn 2 bzw. 3 Busverlängerungskarten
(BVE) im System sind?



mfg ralph
PS
ein CRC-Programm auf der Ursadat8 gibt die CRC-Summe jedes EPROMs aus
Und die stimmt mit dem jeweiligen Aufdruck überein
--
.
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http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
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Dieser Beitrag wurde am 06.08.2026 um 09:32 Uhr von rm2 editiert.
 
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004
06.08.2026, 09:44 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
rm2 schrieb
Wie verhält sich die IO-Prüfung wenn 2 bzw. 3 Busverlängerungskarten
(BVE) im System sind?



In der Hinsicht sollte die BVE transparent sein.
Meines Wissens nach dürfen lediglich ZVE und ABD nicht hinter den Busverstärkern sitzen, alles andere ist erlaubt.
--
Kernel panic: Out of swap space.
 
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005
06.08.2026, 10:52 Uhr
Enrico
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Zitat:
rm2 schrieb
....
- Netzwerkkarte ZI-SE 3654.02, ZI-UE 3602.01,
...


Ist das Rolanet?
--
MFG
Enrico
 
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006
06.08.2026, 10:56 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Enrico schrieb
Ist das Rolanet?



Nein, IFLS.
--
Kernel panic: Out of swap space.
 
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007
06.08.2026, 14:25 Uhr
Bert




Zitat:
rm2 schrieb
Ich werde mal ein anders IO-Programm schreiben. Das mit dem FFH könnte
auch in die Irre führen.


Ja, nur mal eben schnell alle IOs lesen liefert keine 100%ige Sicherheit.
Es gibt genügend Trickschaltungen, die z.B. nur auf Schreibzugriffe reagiert und beim Lesen den Datenbus nicht aktiviert (Port 84h beim KC85).
Auch wäre es vorstellbar, daß die IO-Hardware erst separat aktiviert werden muß, damit sie auf Buszugriffe reagiert. Ohne Dokumentation ist das schwer rauszubekommen.

Auch ist es systemabhängig, was auf einem ungetriebenen Datenbus passiert. Ich hatte z.B. schon Systeme in den Fingern, wo ein Teil der Speicheradresse eine Zeit lang auf dem (ungetriebenen) Datenbus lesbar war.


Zitat:

Wie verhält sich die IO-Prüfung wenn 2 bzw. 3 Busverlängerungskarten
(BVE) im System sind?


Das weiß ich nicht. Da kann man möglicherweise nicht mal eine pauschale Aussage für K1520-Systeme treffen.

Wenn ich die Schaltpläne zur ZRE - die hier liegen - so überfliege, vermisse ich die Pull-Ups auf dem Daten- bzw. Systembus:
https://www.tiffe.de/robotron/K1520/K2521/


Zitat:

ein CRC-Programm auf der Ursadat8 gibt die CRC-Summe jedes EPROMs aus
Und die stimmt mit dem jeweiligen Aufdruck überein


Das ist doch schon mal ein Lichtblick.
--
Viele Grüße,
Bert
 
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008
06.08.2026, 14:46 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Bert schrieb
Wenn ich die Schaltpläne zur ZRE - die hier liegen - so überfliege, vermisse ich die Pull-Ups auf dem Daten- bzw. Systembus:



Der Bus wird mit Totem-Pole-Endstufen (DS8212D, DS8216D) getrieben: Da wären Pullups unangebracht.
--
Kernel panic: Out of swap space.
 
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009
07.08.2026, 10:10 Uhr
Bert




Zitat:
Rüdiger schrieb
Der Bus wird mit Totem-Pole-Endstufen (DS8212D, DS8216D) getrieben: Da wären Pullups unangebracht.


Jain. Wir (also ich) reden ja hier von dem Fall, daß Lesezugriffe auf ungenutzte Peripherie (oder Speicher) stattfinden. Beim Lesen (und bei M1) werden die Datenbustreiber neben der CPU in Richtung CPU aktiviert. Für deren Eingänge fühlt sich in diesem Moment niemand zuständig.

Da das nicht der reguläre Anwendungsfall ist, ist das prinzipiell auch unproblematisch.

Dieses Phänomen würde ich aus jetziger Sicht auch auf den undefinierten Buszustand schieben:

Zitat:
rm2 schrieb
Das mit dem FFH könnte
auch in die Irre führen. Zahlreiche RAM-Testprogramme liefern nicht
„M“ (für FFH auf den Datenleitungen) wenn die Bereiche frei sind.
Einige K2521 und K2526 haben das Bit-0-4-7-Phänomen („O“ auch wenn
kein Speicher vorhanden oder ein Bit-Fehler auf dem zu prüfenden
Speicherbereich ist.



Man könnte die acht Pull-Ups auch mal testweise am (externen) Datenbus nachrüsten. 10 kOhm haben noch keiner Treiberstufe geschadet...



Zitat:
rm2 schrieb
Im Simulator ist ersichtlich dass Anlagenzustände auf den digitalen
Eingabekarten DES 2320 (60H und 68H) erwartet werden. Der Simulator listet
auch benutzte IO-Kanäle auf.


Der Simulator wird über verwendete IO-Ports 'Buch führen'.
Knifflig wird es dann, wenn die Portadressen dynamisch sind, so wie nebenan beim MRS701.


Zitat:

Als Beispiel: eine Ausgabekarte DAS-KT 2334 die mit Adresse A0H
beschriftet ist befindet sich im System. A0H wird aber nicht
verwendet, aber B0H.


Ich würde vermuten, daß die Karte falsch beschriftet ist oder im falschen Steckplatz steckt.
Vielleicht hat jemand die Karte mal getauscht und die Beschriftung nicht korrigiert.
--
Viele Grüße,
Bert
 
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