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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » KI in SW-Entwicklung u. a. Bereichen - Fluch oder Segen? » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
Heute, 13:21 Uhr
Dresdenboy



Das ist natürlich ein spannendes Thema und dazu hat fast jeder in der Technikwelt eine Meinung und ggf. auch Erfahrungen. Selbst in unserer Firma kam gerade eine Einladung zu einer Diskussion zum Thema "KI zwischen Bauchgefühl und Business".

Klar ist, dass mit der KI ein großer Umbruch im Gange ist. Dabei gibt es das Thema schon seit Jahrzehnten. Aber in den letzten Jahren hat sich so viel getan, dass sich so mancher überrollt fühlen könnte. Da fragt man sich schon, was das heißt und was das mit unseren Kindern/Enkeln mal werden soll. Und irgendwo ist auch der Staat in der Verantwortung, was Anwendung der KI, Ausbildung, Jobsicherheit (und überholte Berufe kann man leider nicht ewig retten) und die Wirtschaftskraft angeht - angesichts der uns weltweit links und rechts überholenden Länderkonkurrenz. Das können wir hier ja mal diskutieren. Stein des Anstoßes für diesen Thread war Andreas' Posting im Grafikeffekte-Thread - zwar herausfordernd formuliert, aber mit wichtigen Fragen:


Zitat:
Rolly2 schrieb
Wenn ihr jetzt den Code für eure Projekte duch eine Ki erzeugen lasst, ist da noch eigene Inteligenz dabei? Das kann doch dann jeder "Arsch", oder liege ich da falsch? Ist das der richtige Weg? Was wollt ihr denn damit erreichen, das keiner mehr denken muss? Ich persönlich finde das höcht bedenklich.
Früher hat ein Proggi, was man selbst geschrieben hat, am Ende Spass und Freude gebracht.
Lasst euch weiter verarschen. Eigenes denken ist nicht mehr gefragt!!



Für eigene Intelligenz ist da noch genug Platz. Es geht schon damit los, dass Intelligenz vielseitig ist und es nicht die eine Intelligenz gibt. Manches wirkt intelligent, ist aber Mustererkennung. Andere Aspekte sind Logik, Erinnerungs- und Assoziationsvermögen, Sprachintelligenz usw.

Genauso vielseitig ist die Softwareentwicklung auch. Nur etwas "herunterzuprogrammieren" oder "kodieren" zu können ist eine Fähigkeit, aber nur eine von vielen, wie z.B.: eine Software-Architektur definieren, effiziente Datenstrukturen, Algorithmen, gute Tests oder überhaupt Anforderungen oder eine gute Doku schreiben, oder das umfassende Problem oder einen Kunden verstehen, mit Kollegen oder auch der komplizierten Familie kommunizieren.
Das ist nicht alles mal einfach komplett per Knopfdruck auch vom Bäcker ohne Computerhobby lösbar. Letztere kenne ich da schon eher mal als Vermögensberater. ;)
Auch wenn da die KI teils auch schon helfen kann und teils sehr gut und effizient dabei ist, braucht man schon ein Grundverständnis und sollte schon genauer beschreiben (heutzutage "prompten") können, was getan werden soll - sonst überlegt sich die KI das selbst. Das ist eher wie ein neuer Kollege, der schon etwas von der Ausbildung oder Hochschule und ggf. Hobby her kann, aber die Aufgaben und Prozesse in der Firma noch nicht kennt.

Vielleicht ist ein Teil der Diskussion den Medien zu verdanken, die gern mal dramatisieren.

Und Spaß kann man natürlich immer noch haben wo man will, kann bzw. darf. Vllt. in Zukunft auch dabei, besser zu sein als die KI. ;) Kasparov und die weltbesten Go-Spieler haben da schon aufgegeben. Und dennoch spielen Menschen weiterhin Schach und Go.

Es gibt ja sowohl Menschen, für die der Weg das Ziel ist (z.B. Spaß am Entwickeln) und andere (oder die gleichen bei einem anderen Projekt), wo dann das Ziel das Ziel ist. ;)

Mit 50 mit Frau u. Kind, die beide zur sehr aktiven Sorte Mensch gehören muss man schon genau auf die eigenen Ressourcen achten, neben Zeit v.a. Ruhe und Konzentration. Ich habe schon nebenbei viel bei den vielen Haushaltstätigenkeiten über meine Hobby-Probleme gegrübelt und an Lösungen gefeilt. Da ich mich gern mit Sizecoding, also besonders klein optimierten Programmen, befasse, konnte ich so schon einiges zustande bringen. Da war natürlich immer mal eine Sitzung am Rechner (oder immer wieder einige Minuten zwischendurch) nötig, um das Ersonnene auszuprobieren - aber auch in verschiedenen Dokumenten zu recherchieren. Das ist Programmieren ist dann doch eher ein Heruntertippen u. Testen. Und da kann KI nicht überall mithalten (noch). Meine Routinen, u.a. Daten-Dekompressions-Routinen auf x86, 6502, Z80 - wo einige davon die kleinsten bekannten Implementierungen sind - erreichte noch keine KI. Und grafische Effekte werden noch nicht so schnell auf hohes Niveau kommen. Da können wir Menschen mehr. Und ich mache mir keine Sorgen, dass mir der Spaß genommen wird.

In der Wirtschaft wird ja viel weniger mit Spaß entwickelt. Da gibt es viele, einen Job haben. Also machen, was getan werden soll. Da gibt es auch viele weniger erfreuliche Anteile. Gerade da wird oft erwähnt, dass das Programmieren eher so 10% der Zeit einnimmt. Mit Agil und weg vom Wasserfall-Modell wurde es mehr. Aber dennoch: Anforderungen, Tickets, viele Tests, viel Doku, viele Termine. Spaß? Kommt darauf an..

Das ist doch etwas für KI. Langweiligen (und irgendwo doch eher nach Schema-F als Intelligenz erfordernd) Tätigkeiten trauert niemand nach. Wir werden weltweit nicht weiterhin anerkannt bleiben, weil wir schön viel Handarbeit in der SW-Entwicklung machen. In China geht man anders an die Sache heran. Und das wurde lange belächelt. Dabei haben sie mit die diszipliniertesten und fleißigsten Schüler. Dennoch sind sie offen für KI. Dann schaue ich mir die Kinder und Jugend in D an. Da sind Handies, Social Media (v.a. zum Selbstdarstellen, aber auch Mobben usw.), actiongeladene Unternehmungen (Dopamin-Kick) usw. normal geworden, während die Ansprüche in Schule und Ausbildung sinken. Das läuft auseinander.

Und irgendwo sind wir Menschen limitierend - Produktivität, Zeit, Kosten oder erst einmal überhaupt als genügend Köpfe mit entspr. Wissen verfügbar. Ein Beispiel: Ein SW-Berater, der seit der Kindheit programmiert und sich mittlerweile v.a. wegen seiner Tätigkeit auch mit KI befasst, hat nun ein großes Projekt (wo sich Spreu vom Weizen trennt bei den KI-Modellen) mit 400000 Zeilen Code abgeschlossen: https://www.youtube.com/watch?v=eLDHrqKplVI+
Laut seiner Aussage war das über 90 Mal effizienter u. das bei hoher Qualität als die gleiche Aufgabe mit Menschen anzugehen. Daraus kann man viel ableiten.

Wie das weitergeht, bleibt spannend. Hier in Deutschland dagegen zu kämpfen bringt nichts. Dann schauen die anderen Länder vllt. mitleidig auf uns und ziehen einfach vorbei. Und wir sind schon so mit Konsum und Ablenkung überflutet, dass es doch eher neurodiverse oder zumindest schlaue und neugierige Menschen noch schaffen, sich tief mit technischen oder naturwissenschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Aber die große Allgemeinheit möchte schön leben und sich das notwendige Geld dafür verdienen. Work-Life-Balance. Jobmarkt und Bewerberwünsche passen kaum. Die Ansprüche steigen. Und dann verdienen nicht wenige gern nur soviel (in Teilzeit), wie sie aktuell brauchen - keine Rücklagen, kein großes Ansparen. Dafür werden die Aufgaben komplexer. Und das lässt sich nicht immer mal über Herunterbrechen und Verteilen lösen. Komplexität heißt auch langsamere, weil aufwändigere Denkprozesse. Die geistige Produktivität sinkt hier vielleicht. Und mit der agilen Entwicklung und vielen Tickets klappt das bei komplexer Softwarefunktionalität bei vielen beteiligten Entwicklern auch nicht so gut. Können wir uns das weiterhin leisten?

Wenn mit Hilfe von Werkzeugen (hatte Cornelius im anderen Thread ja erwähnt) jemand auch etwas schafft, was sonst nicht möglich gewesen wäre - tja, warum nicht? Es werden ja weiterhin Erfahrenere das begleiten und weiter draufschauen. Aber diese bekommen nun einen Hebel. Nicht mehr physisch, wie in Bau und Herstellung, sondern mental.


Zitat:
PS: Bitte sagt jetzt nicht, das die KI nur Hilfsmittel zu Zweck sind. Diese ersetzt eure eigene Intelligenz.
Kleiner Nachtrag. So wie ich das verstehe, nimmt ja die KI-Software Teile aus dem WWW und setzt sie für die Aufgabe zusammen, welche von den Nutzern gewünscht ist. Oder liege ich da falsch? Inteligent kann ja die KI nicht sein. Die nutzt doch vorhandenes Material und passt das an das Gewünschte an.


So haben es Programmierer auch schon gemacht. Vermutlich seit durchsuchbaren Hilfe-Dokumenten und dem Internet (Stackoverflow). Umso leichter es wird, umso eher wird es genutzt - menschliches Verhalten. Dabei liegt es oft nicht am Nicht-Können, sondern der Vermeidung des zeitaufwändigen Prozesses, die Informationen in der Doku zu suchen und sich die Lösung zu erarbeiten.

Bei KI liegst du aber falsch. Die KI mit den neuen Sprachmodellen (LLMs) macht das nicht so, sondern hat ganz viel Code "gesehen" und versucht dann, was sich mit einem bestimmten Kontext (Aufgabe, Zielsystem, Sprache usw.) Zeichen für Zeichen als wahrscheinlichster Code eignet.
Das geht auch schief. Ich hatte ja schon vor längerer Zeit mal mit ChatGPT probiert, es Assemblercode (Z80, 6502) für kleine Aufgaben erzeugen zu lassen. Da war noch viel Murks dabei inkl. erfundener Mnemoniks. Das wäre mit Kopieren aus dem WWW nicht so passiert.

Mittlerweile ist das so gut inkl. "Nachdenken" (Reasoning), dass die KI zumindest auch komplex verwobenen Code mit mehrfacher verschiedener Nutzung der gleichen Codebytes (nur abh. von z.B. Flags) analysieren und auch super erklären kann. Und das in Sekunden bis Minuten. Da sehe ich keinen Menschen außer dem Ersteller selbst, der das zumindest inhaltlich zusammenbekommt.

KI-Themen verfolge ich schon seit meiner Jugend u. habe mich z.B. intensiv mit Genetischer Programmierung in vielen Varianten befasst - auch schon etwas Generatives - so wie jetzt die ganzen großen Modelle. Aber es war immer klar, dass da nicht viel geht. Man konnte es auf bestimmte Probleme anwenden, aber sah oft auch Grenzen. Das hat sich nun deutlich verschoben und für verschiedene Aufgaben hat auch die menschliche Leistungsfähigkeit Grenzen. Und sofern es bei KI keine harte Grenze gibt, kann sich das dort in div. Gebieten über die menschlichen Grenzen hinaus schieben. Auch die Neuronalen Netze fingen klein an. Dann kam irgendwann Deep Learning mit versch. Ansätzen (ein Schub dank den GPUs).
Wenn ich mich noch daran erinnere, wie man da über Anfänge des Generierens staunte (GANs) und später die ersten KI-generierten Bilder u. v.a. Animationen aus dem "latent space" aussahen. Danach ging alles sehr schnell.

Es ist krass. Es ist etwas wie die Entwicklung der Maschinen, des Automobils, der Computer usw.

Auch noch ein paar Gedanken, wo die KI hinpassen könnte:

Entwicklung des Programmierens:
Maschinencode -> Assembler -> Compiler/Interpreter -> KI

Verwendung von Werkzeugen:
Die Anfänge : Ideen/Anforderungen etc. -> Mensch -> Maschinencode -> Prozessor (PU wie CPU, GPU, TPU etc.)
Danach : Ideen/Anforderungen etc. -> Mensch -> Assembler -> Maschinencode -> PU
Hochsprachen : Ideen/Anforderungen etc. -> Mensch -> Compiler ( -> Assembler) -> Maschinencode -> PU
Nun mit KI zum Beispiel:
Ideen/Anforderungen etc. -> Mensch -> Entwickler-KI -> Compiler -> Maschinencode -> PU
Ideen/Anforderungen etc. -> Entwickler-KI (überwacht) -> KI-Modell -> PU

KI kann hier vieles sein von regelbasierten Ansätzen (Expertensysteme, Decision Trees, Random Forests etc.) bis zu Neuronalen Netzen in allen Varianten.

Anwendung in der EDV:
Mensch/Systeme -> Datenverarbeitung -> Mensch/Systeme

Die Datenverarbeitung:
Klassisch: Eingabe-Daten -> Maschinencode -> Ausgabe-Daten
Neu:
Eingabe-Daten -> KI-Modelle -> Ausgabe-Daten
und auch "neu" (gab es schon mit Evolutionary Computing, wie z.B. Genetischer Programmierung):
Eingabe-Daten -> Maschinencode/KI-Modelle (von KI erzeugt) -> Ausgabe-Daten

So gesehen gliedert sich die KI in die Entwicklung der Entwicklung gut ein.

Der Mensch scheint mir hier noch nicht außen vor zu sein. Und dann wäre die Frage nach unserem Sinn. Das lasse ich mal offen, um nicht noch 3 Seiten zu schreiben. ;)

Ich bin selbst immer mal vorsichtig bei neuen Themen und habe mich auch nicht wild auf die neuen KI-Agenten gestürzt, dafür aber stets darüber informiert. Nun merke ich, dass es mir weiterhilft, wo sonst nur wenig gehen würde. Und dafür wären mir die Ideen zu schade, um sie auf dem Papier sterben zu lassen oder ewig nach Studenten zu suchen, die sich derer annehmen (was ja nicht immer lebenslaufförderlich ist ;)). Die aktuellen Projekte (hatte ich schon im ASIC-Analyse-Thread erwähnt) packe ich in einen technischen Diskussionsthread.

Das soll nur ein Auftakt sein. Nun kann ja sich jede/r, wer mag, auch dazu äußern. Das würde mich mal interessieren, wo v.a. Probleme, Verschlechterungen, Schäden usw. gesehen werden.

VG,
Matthias
--
___________________________________
Produktionen im Rahmen der "The Computer Art Community" (Demoszene): https://demozoo.org/sceners/64936/, YT-Kanal: https://www.youtube.com/@4lpha0ne/videos
Aktuelle Projekte: GDC-Analysen für Grafikeffekte u. Demo/Game-Framework, universelles BIC-Modul auf Pico-Basis, Packer mit sehr kleinem 6502-Dekompressor
HW: BIC, MSX2+, KC87, KC85/2-4, KCC, LC-80, PC1715, C64, C16, Plus/4, A500, A1200, Mega 65, µCs ...

Dieser Beitrag wurde am 24.06.2026 um 13:22 Uhr von Dresdenboy editiert.
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001
Heute, 14:04 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger

Für mich ergibt sich hier spontan der Zweifel, ob das Deine Erfahrung ist oder ob Dein Text von einer KI erzeugt wurde.
--
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002
Heute, 14:04 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger

Für mich ergibt sich hier gleich der Zweifel, ob das Deine Erfahrung ist oder ob Dein Text von einer KI erzeugt wurde.

(Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie beinhalten)
--
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003
Heute, 14:24 Uhr
Zwangsrentner



hab kaum Ahnung davon,
aber Ki kann nur so gut sein wie ihre Quellen - Oder
--
I'm just a truckle, but I don't like to truckle >TIMOTHY TRUCKLE<
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004
Heute, 14:24 Uhr
BICa5105

Avatar von BICa5105

Super geschrieben! (Matthias)

Ich war anfangs auch eher zurückhaltend was das ganze Thema KI angeht.
Und ich fand es immer super nervig wenn ständig von KI gesprochen wurde.
Weil es am Anfang auch wirklich oft lächerlich war was ChatGPT und Co. so konnten.

Ich bin ja super viel mit dem BIC beschäftigt und habe da meine Programme auch immer selbst geschrieben. Und wenn ich mal nicht weiterkam wurde mir hier auch im Forum geholfen.
Aber da sind auch Grenzen. Gerade was Z80 Assembler und Maschinencode angeht....wer kennt sich da wirklich extrem gut aus und kann aus dem Stehgreif runterprogrammieren? Oder wer kennt den BIC in und auswendig ?

Ich war, was den BIC anging, dann ein wenig frustriert weil ich nicht wirklich so weiterkam wie ich mir das vorgestellt hatte.

Naja...und die KI wurde in der Zwischenzeit immer besser.
Ich habe dann, wie Matthias auch, versucht ein paar einfache Programme in Assembler erstellen zu lassen. Bzw. ich hatte mit RBasic angefangen. Das ist ja wirklich einfach.
Aber damit war die KI komplett überfordert. Das Fehler beseitigen in einem Programm war fast aufwändiger als es komplett selbst zu schreiben. Aber wie gesagt es war Rbasic.

Aber die KI ist inzwischen wirklich extrem viel besser geworden.
Mein AHA Moment war, also ich Chat GPT den Quelltext des BIC hab durchforsten lassen und es darauf in der Lage war mir den Rechner wirklich komplett "intern" zu erklären.

Gerade bei dem BIC ist das spannend...weil er eher stiefmütterlich behandelt wurde und sich nicht wirklich jemand für ihn so richtig interessiert hat wie für andere DDR Rechner. Und es aus diesem Grund in der "Erforschung" das Rechners nie großartig weiterging.

Inzwischen habe ich zusammen mit KI ein paar Programme erstellt die, glaube ich, so in den nächsten Jahren nie möglich gewesen wären.
Ich habe so viele "Projekte am laufen" auch neben dem DDR Computer Hobby, dass es einfach für mich unmöglich wäre auch noch perfekt Assembler programmieren zu lernen.

Und da ist die KI eine große Hilfe. Und im Umgang mit ihr, in der gesamten Konversation während dem erstellen der Programme, dem zusammentragen von Informationen etc. etc. lernt man trotzdem dazu und wird nicht dümmer !!!

Eigentlich ist es eher so als würde man einem "Professor" über die Schulter schauen. Und wenn man etwas nicht versteht dann kann man sofort fragen.
Ich kann sagen, dass ich durch die Arbeit mit der KI ein wesentlich besseres Verständnis habe was Computertechnik und Programmieren angeht.
Und wenn die KI etwas nicht weiß, dann lernt sie ja auch dazu. Nicht unbedingt nur global, sondern in den Gesprächen mit einem und den Erinnerungen.
Man muss nur manchmal etwas dahinter sein und die KI ein wenig anstupsen, aufmuntern, antreiben, wachrütteln....weil, manchmal ist sie eher wie ein Professor mit beginnender Alzheimer.

Aber auch das wird sich in nächster Zeit rasch ändern.

Und ja....es gibt viele Aspekte in der Wirtschaft wo man sich jetzt fragt...Wie geht es da mit den Menschen weiter die eigentlich durch KI ersetzt werden Könnten.

Aber diese Art Fragen gibt es seit Uhrzeiten oder?
Früher waren Hallen gefüllt mit Menschen die an Schreibmaschinen saßen oder standen und Rechenschieber vor sich hatten.
Dann kam der Computer... .

Früher wurde im Kopf gerechnet oder auf dem Papier. Dann kam der Rechenschieber und dann der Taschenrechner. Sind wir deshalb blöder geworden?!

Ich denke genau das Gegenteil ist der Fall.
Man hat heute mehr Wissen und Informationen im Kopf als früher.
Weil man sich nicht mit ein paar Dingen "herumplagen" muss die extrem Zeit fressen.
In dieser Zeit kann man schon anderes tun und Wissen aufnehmen.

So...Feierabend :-)

P.S.: Den Text hab ich ganz allein geschrieben...ohne KI...deshalb sind bestimmt auch einige Fehler drin ;-)

VG Cornelius
--
https://www.youtube.com/@robotronA5105

Dieser Beitrag wurde am 24.06.2026 um 14:25 Uhr von BICa5105 editiert.
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005
Heute, 14:26 Uhr
BICa5105

Avatar von BICa5105


Zitat:
Zwangsrentner schrieb
hab kaum Ahnung davon,
aber Ki kann nur so gut sein wie ihre Quellen - Oder



Das ist absolut so !
--
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006
Heute, 14:38 Uhr
Rolly2



Matthias,
das hast du gut, vor allem umfangreich, umschrieben.
Ich halte trotzdem diesen Boom für gefährlich, vor allem wenn er missbraucht wird oder in falsche Hände gelangt.
Das kann auch nicht das Allheilmittel der Menschheit sein.
Beispiel: Es gibt Politiker in DE welche ihre Reden durch eine KI schreiben lassen.
Das finden diese Herren auch noch richtig und normal. Ich finde das nicht!

VG, Andreas
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007
Heute, 15:02 Uhr
Dresdenboy




Zitat:
Rüdiger schrieb
Für mich ergibt sich hier gleich der Zweifel, ob das Deine Erfahrung ist oder ob Dein Text von einer KI erzeugt wurde.

(Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie beinhalten)


Ich hatte in meinem hyperaktiven Hirn sogar schon diesen Gedanken aufblitzen sehen. Aber nein, diesen Spaß an der Diskussion hier lasse ich mir nicht nehmen
--
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Dieser Beitrag wurde am 24.06.2026 um 15:02 Uhr von Dresdenboy editiert.
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008
Heute, 15:13 Uhr
Dresdenboy




Zitat:
Rolly2 schrieb
Matthias,
das hast du gut, vor allem umfangreich, umschrieben.
Ich halte trotzdem diesen Boom für gefährlich, vor allem wenn er missbraucht wird oder in falsche Hände gelangt.
Das kann auch nicht das Allheilmittel der Menschheit sein.
Beispiel: Es gibt Politiker in DE welche ihre Reden durch eine KI schreiben lassen.
Das finden diese Herren auch noch richtig und normal. Ich finde das nicht!

VG, Andreas


Genau, das meinte ich auch mit Verantwortung beim Staat. Und ich denke, das passiert schon lange. Ein KI-versierter Kollege verließ uns schon vor über 10 Jahren, um bei einem Versender die Algos zu optimieren, die dem Kunden Produkte vorschlagen. Und das ist auch ein Übel in den Social Media - diese Optimierung darauf, die Menschen an den Bildschirm zu binden.

Man kann Werkzeuge im Guten wie im Bösen benutzen. Und das passiert sicher auch schon schlimmer als obige Ausnutzung der menschlichen Schwächen.

Bzgl. Politiker: Nachvollziehbar und evtl. könnten Recherchen usw. sogar besser sein Aber wenn diese KI-Außendarstellung und die tatsächlichen Pläne des Menschen nicht passen, wird es hoffentlich rechtzeitig auffallen..


VG,
Matthias
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009
Heute, 15:44 Uhr
Dresdenboy




Zitat:
Zwangsrentner schrieb
hab kaum Ahnung davon,
aber Ki kann nur so gut sein wie ihre Quellen - Oder


Das ist richtig. Dazu fällt mir ein, dass evtl. bei den Trainings-Daten vorsortiert worden sein könnte. Und dann muss die KI es irgendwie auch abspeichern, welcher Code z.B. welche Kriterien erfüllt. Qualitätsmetriken gibt es genug. Aber ob diese genutzt werden oder eher die Anzahl Sterne auf Github? Wer weiß. Da müsste man sich Vorträge dazu anhören.

Mein kleinster LZW-Dekompressor der Welt (28 Bytes Dekodierungs-Hauptschleife auf x86) hat auch 14 Sterne, aber ist eher kompliziert zu lesen und sicher kein Vorbild für guten Code.
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010
Heute, 16:15 Uhr
BICa5105

Avatar von BICa5105


Zitat:
Rolly2 schrieb
Matthias,
das hast du gut, vor allem umfangreich, umschrieben.
Ich halte trotzdem diesen Boom für gefährlich, vor allem wenn er missbraucht wird oder in falsche Hände gelangt.
Das kann auch nicht das Allheilmittel der Menschheit sein.
Beispiel: Es gibt Politiker in DE welche ihre Reden durch eine KI schreiben lassen.
Das finden diese Herren auch noch richtig und normal. Ich finde das nicht!

VG, Andreas



Ja das stimmt.
Was ich wirklich am gefährlichsten finde...ist die Tatsache, dass man der kompletten Berichterstattung, egal in welchen Medien, nicht mehr trauen kann durch und wegen der KI.
Bzw. eigentlich ja durch den Menschen der über dieses Mittel versucht andere zu täuschen.

Wenn Videos und Ton 100% genau gefälscht werden kann. Wem soll man da noch glauben?
Eigentlich doch nur noch dem, was man tatsächlich mit eigenen Sinnen live erleben kann.

Und da fällt mir auch nicht wirklich etwas ein, wie man dem entgegenwirken kann ?!

VG Cornelius
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011
Heute, 16:31 Uhr
Zwangsrentner



vergessen wir nicht den allgemeinen Verblödungsfaktor + Faulheit,
vom Kopfrechnen -> Rechenschieber -> Taschenrechner -> Smartfön -> etc.
Pisa hatts wohl schon gezeigt ?
es nervt mich, wenn ich zu einer Frage bei Gurgel, sofort die KI vorgesetzt bekomme.
--
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Dieser Beitrag wurde am 24.06.2026 um 16:32 Uhr von Zwangsrentner editiert.
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