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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Unbekanntes Bauelement » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
24.05.2026, 16:24 Uhr
stone

Avatar von stone

Hallo Jungs,
heute suche ich Daten zu einem Bauelement. Es hat 4 Anschlüsse und es steht unter Anderem 25.175MHz drauf. Deshalb gehe ich davon aus, dass es ein Quarzoszillator ist.

Leider habe ich keine weiteren Informationen darüber gefunden.
Die Fragen sind nun: Welche Spannung benötige ich für die Stromversorgung und wie ist die Anschlussbelegung?
Liebe Grüße, Eure Jona.
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001
24.05.2026, 17:00 Uhr
TTL-Grab



Allen Quarzoszillatoren in dieser Bauform, die ich kenne, sind TTL-kompatibel. D.h., 5V Betriebsspannung. Bei Draufsicht (wie hier auf dem Bild): Masse ist unten rechts, +5V oben links, Ausgang oben rechts, unten links manchmal noch ein disable-Eingang, kann aber offen bleiben
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002
24.05.2026, 17:08 Uhr
stone

Avatar von stone

Vielen Dank!
Ich werde es morgen mal ausprobieren. 5 Versuche habe ich. Grins
Was ich vergessen habe:
Frohe Pfingsten noch.
PS: Unser Wartburg hat jetzt eine elektronische Zündung bekommen und läuft wie ein Bienchen. Er qualmt nicht mehr so dolle und er hat jetzt mehr Zug, auch der Spritverbrauch ist um 15% gesunken. Die Investition hat sich gelohnt. Allerdings war der Einbau nicht ganz einfach, aber ich habe es ja hinbekommen. ;-)
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003
25.05.2026, 12:41 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
stone schrieb
Er qualmt nicht mehr so dolle und er hat jetzt mehr Zug, auch der Spritverbrauch ist um 15% gesunken.



Verstehe ich nicht. Hattest Du vorher nie die Zündung eingestellt (Mikrometeruhr + Prüflampe)?
--
Kernel panic: Out of swap space.
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004
25.05.2026, 13:11 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Rüdiger schrieb

Verstehe ich nicht. Hattest Du vorher nie die Zündung eingestellt (Mikrometeruhr + Prüflampe)?


Naja, die E-Zündung hatte (auf dem Papier) ein paar Vorteile, nicht nur den korrekten Zündwinkel.

Guifdo
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.
Konfuzius

Wer immun gegen ein Minimum an Aluminium ist, der hat eine Aluminiumminimumimmunitität.
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005
25.05.2026, 13:25 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Guido schrieb
Naja, die E-Zündung hatte (auf dem Papier) ein paar Vorteile, nicht nur den korrekten Zündwinkel.



Erklär mal! Außer dem Wegfall von Abrieb und Abbrand der Unterbrecher fällt mir nichts ein.
Bin diese Autos recht lange gefahren...
--
Kernel panic: Out of swap space.
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006
25.05.2026, 15:01 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Rüdiger schrieb

Erklär mal! Außer dem Wegfall von Abrieb und Abbrand der Unterbrecher fällt mir nichts ein.
Bin diese Autos recht lange gefahren...


Geringerer Kurzschlusswiderstand, dadurch höhere Zündspannung (das habe ich noch aus der Beschreibung im Kopf). Weniger Abbrand und Verschleiß vom Unterbrecher noch dazu.
Ich hatte beides, aber keinen wirklichen Unterschied festgestellt. Die o.g. 15% weniger Sprit und mehr Leistung kann ich nicht bestätigen.

Aber wie sind wir nun von einem Quarzoszillator auf Zündwinkel gekommen?

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
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Dieser Beitrag wurde am 25.05.2026 um 15:03 Uhr von Guido editiert.
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007
25.05.2026, 15:47 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser


Zitat:
Guido schrieb
Aber wie sind wir nun von einem Quarzoszillator auf Zündwinkel gekommen?



@stone war in #002 stolz auf seine Ein/Umbauleistung.
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008
25.05.2026, 16:07 Uhr
hjs




Zitat:
Guido schrieb

Zitat:
Rüdiger schrieb
Erklär mal! Außer dem Wegfall von Abrieb und Abbrand der Unterbrecher fällt mir nichts ein.
Bin diese Autos recht lange gefahren...


Geringerer Kurzschlusswiderstand, dadurch höhere Zündspannung (das habe ich noch aus der Beschreibung im Kopf).


Deine Beschreibung hatte Dich belogen.
Der Unterbrecher ist beinah ein idealer Schalter, hat einstellige Milliohm. Bei Bipolartransistoren bleibt die Sättigungsspannung und bei den (hier benötigten) Hochvolt-Mosfets musst Du froh sein, wenn Du unter ein Ohm kommst.

MfG
hjs
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009
25.05.2026, 21:44 Uhr
stone

Avatar von stone

Wir haben uns den Wartburg ja erst im letzten Jahr zugelegt. Er fuhr zwar, aber an einem kleinen Berg sind wir ohne Anlauf nicht hochgekommen. Damit war klar: Der Motor bringt keine Leistung. Was kann die Ursache sein?
Sprit, Luft, Zündung? Also haben wir zuerst den Luftfilter erneuert. Dies führte jedoch nicht zum Erfolg. Da der Spritverbrauch sehr hoch war, habe ich mich für die Zündung entschieden. Natürlich hätte ich die Unterbrecher neu einstellen können, aber ich entschied mich für die elektronische Zündung. Die Einstellung war etwas haarig, da der Ring mit dem Magnet schwer justierbar war. Nachdem ich dies geschafft hatte, lief der Motor wesentlich besser als vorher. Auch der kleine Berg war kein Problem mehr. Der Motor hat wieder ordentlich Kraft (was man von 50 PS erwarten kann). Der Verbrauch sank von 12 l/100 km auf 9,5 l/100 km.
Fazit: Die Zündung war vorher schlecht eingestellt.

Liebe Grüße, Eure Jona.
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010
Heute, 01:54 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
hjs schrieb
]
Deine Beschreibung hatte Dich belogen.
Der Unterbrecher ist beinah ein idealer Schalter, hat einstellige Milliohm. Bei Bipolartransistoren bleibt die Sättigungsspannung und bei den (hier benötigten) Hochvolt-Mosfets musst Du froh sein, wenn Du unter ein Ohm kommst.

MfG
hjs


Das stimmt nur teilweise. Erstens nur bis zu einer bestimmten Drehzahl, dann wirds haarig, u.a. wegen Kontaktprellen.
Zweitens auch nur wenn der Kontakt noch sehr sauber ist. In der Praxis sind sie häufig verdreckt.

Ich habe z.B. bei all meiner Kettensägen, Bodenfräsen usw. die Unterbrecher durch sogen. Zündchips ersetzt, die laufen wesentlich besser und springen immer an.
Wäre mal interessant was in den Zündchips so drin ist.

Guido
--
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Dieser Beitrag wurde am 26.05.2026 um 01:55 Uhr von Guido editiert.
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011
Heute, 06:53 Uhr
ralle



Guido, Zerobrain hilft beim Zerstören.

Also für den Warti gab es 2 Gebervarianten. Hallgeber wie beim Trabi und infrarot. Letztere sehr fehlerhaft, also schon zu DDR-ZEITEN verflucht. Ich hatte nach der Wende beim 2. Warti die Variante Hallgeber nachträglich eingebaut. Über CB-Funker das Steuerteil auf Funktionalität getestet. Der hat mir auch den Motor, wo die Zündung montiert war, zu seinem Bruder, der eine Werkstatt hatte, geschafft. Zu dem Zeitpunkt hatte ich keine Garage.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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012
Heute, 07:33 Uhr
RenéB



Dann fehlt ja nur noch die drehzahlabhängige Zündzeitpunktverstellung für den optimalen Lauf.
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013
Heute, 10:08 Uhr
ralle



Das war nur bei der Kontaktzündung nötig.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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014
Heute, 16:20 Uhr
hjs




Zitat:
RenéB schrieb
Dann fehlt ja nur noch die drehzahlabhängige Zündzeitpunktverstellung für den optimalen Lauf.


Ja, das hilft etwas. Wird aber überbewertet. Theoretisch zündet das Gemisch bei hoher Drehzahl später und die Kraft entfaltet sich noch immer wenn der Auslass bereits öffnet. Praktisch bildet sich in der Abgasanlage ein Staudruck, der dem etwas entgegen wirkt. Deshalb haben Zweitakter ohne Schalldämpfer reduzierte Leistung.

Zitat:
ralle schrieb
Das war nur bei der Kontaktzündung nötig.


Der Fliehkraftversteller war nur zum Anlassen da.

MfG
hjs
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