002
24.04.2026, 07:10 Uhr
Ordoban
|
Der erste Netzfilter sitzt VOR dem Hauptschalter. In den beiden großen Netzteilen ist dann noch einmal ein extra Netzfilter.
Wie lange hat der Computer denn schon keinen Strom mehr gesehen? Wenn das >10 Jahre ist, dann sollte man die Elkos in den Netzteilen erstmal langsam wieder an Spannung gewöhnen.
Am besten die beiden großen Netzteile ausbauen und einzeln prüfen. Ich trenne den Eingangsgleichrichter/Kondensator-Teil vom Rest, lege dann über den Regeltravo Gleichspannung an die EIngangskondensatoren, drehe die Spannung langsam hoch und messe den Leckstrom. Wenn der Leckstrom 20mA übersteigt, dann warte ich mit dem hochdrehen. Irgendwann geht dann der Leckstrom runter und man kann die Spannung bis zur Nennspannung erhöhen. Ich bin vielleicht übervorsichtig, aber besser als zerrupften Elko, und stundenlang den Gestank inner Bude. Das selbe Spiel mit den Ausgangselkos. Zum Abschluss Test mit Last. Ich nehm dafür ein paar 12V Hallogenlämpchen.
Es ist übrigends normal, dass der A7100/A7150 beim Einschalten manchmal die Sicherung schmeißen kann. Da sind relativ große Elkos im Eingangskreis drin, die beim Einschalten erstmal aufgeladen werden müssen. Das zieht einen großen Anlaufstrom, und je nachdem welche Phasenlage man gerade erwischt, welche Art von Sicherung das ist, und was sonst noch an dem Stromkreis hängt, kann die Sicherung auch mal fliegen. Der B10-Automat hier, an dem sonst noch einiges hängt ist mir schon mehrmals bei meinem A7150 geflogen, obwohl der in Ordnung ist. Sicherung wieder rein und nochmal probieren. Der B16-Automat bei mir daheim hält besser. -- Gruß Stefan |