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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Z8 Entwicklungs-Systeme für KC85/2-5 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
13.03.2026, 08:39 Uhr
wpwsaw
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Guten Morgen,

nach einigen Beiträgen im Flohmarkt über dieses Thema und email-Austausch mit Mario mache ich mal dieses Thema hier auf.

Über das System aus dem Magdeburger Meßgerätewerk hatte ich ja schon mal etwas geschrieben, werde ich aber noch einmal hier aufgreifen. Jetzt möchte ich aber etwas über das Domschke-System schreiben.

Z8EDAS von Herrn Domschke neu aufgelegt von Thyratron:

Das Modul arbeitet nach meinen Tests zur Zeit nur im KC85/2 und /3 mit M022-RAM-Modul. Das Modul hat einen eigenen Eprom welcher ständig ab C000H aktiv ist. Zusätzlich beinhaltet das Modul einen statischen RAM welcher softwaremäßig geschalten, entweder in das KC System eingebunden ist oder dem Z8 System als EPROM-EMU zur Verfügung steht. Der intigrierte Assembler ist dem Z8ASM ähnlich aber nicht so umfangreich, vor allem was die Pseudobefehle betrifft. Bedient wird er ähnlich dem EDAS Z80 Assembler für den KC85/2-5. Auf Grund der Struktur des Moduls kann man kein M052 (USB) nutzen. Das Laden und Speichern des Quelltextes ist zur Zeit nur über Tonband möglich.

Ich selber habe einen getesteten Quelltext erst einmal im JKCEMU ein kopiert und angepasst bis er fehlerfrei überstetzt werden konnte. Dann habe ich ihn als WAV gespeichert und wieder in den echten KC85/2 eingelesen und mit meinem Z8 Testboard getestet.

Dazu habe ich den eingelesenen Quelltext mit einem Assemblerlauf und der Option "B" aktiviert.
Danach mit R(un) den KoppelRAM für den Z8-Zugriff aktiviert und den Z8 mit RESET neu gestartet und die Funktionen des Programms getestet.

Mit S(top) kann man den KoppelRAM für den Z8-Zugriff wieder deaktivieren und damit hat der KC wieder Zugriff auf den KoppelRAM.



Gruß
wpw
--
RECORD, CRN1; CRN2; PicoDat; LC80; Poly880; KC85/2,3,4,5 ; KC87; Z1013; BIC; PC1715; K8915; K8924; A7100; A7150; EC1834; und P8000 ab jetzt ohne Tatra813-8x8 aber mit W50LA/Z/A; P3; ES175/2 und Multicar M25 3SK; Barkas B1000 HP

Dieser Beitrag wurde am 13.03.2026 um 08:41 Uhr von wpwsaw editiert.
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001
13.03.2026, 09:10 Uhr
P.S.



@wpwsaw
Interessant wäre zu wissen, woher dieser Z8-Assembler wirklich gewesen ist - angepasst für den KC. Hat Mühlhausen (Domsche) da selber Hand angelegt? - Im IfAM Erfurt soll es ebenfalls einen EMR-Assembler gegeben haben ... auf welcher Basis ist mir leider nicht bekannt.
Meiner war aus der TH Ilmenau - offensichtlich ein "bearbeiteter" Clon des originalen Z8-Assemblers von ZILOG und damit leider fehlerhaft. Die richtigen Mnemonics mit korrekter Parameterangabe erwirkten falschen Maschinencode!
Eine sehr mühsame Angelegenheit, bis ich da dahinter gekommen war ...

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen KI und die Ausgrenzung von Unwissenden,
für Stärkung und Erhalt eigener Intelligenz, sowie ein liberalisiertes
Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrecht!
PS
www.ps-blnkd.de (Update demnächst)
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002
13.03.2026, 10:35 Uhr
wpwsaw
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Wer dem Assembler von Domschke angepasst hat ist mir nicht bekannt, er soll nur ähnlichkeiten mit dem Z8ASM haben.

Das mit dem falsch übersetzen hatte ich heute Nacht auch gehabt. Keine Fehler aber trotzdem falsch übersetzt. Den Fehler hatte ich heute Morgen gefunden, die Schreibweise der Zuweisungen mussten geändert werden z.B.

Marke: EQU #%F0 habe ich dann angepasst Marke := #%F0 hat aber statt F0 einen falschen Wert übersetzt.

dann habe ich das # weg gelassen Marke := %F0 und die Übersetzung hat funktioniert. Ich habe in diesem kleinen Programm, ca. 100 Byte, jedes Byte überprüft bis das Programm lief.

Bei diesem Assembler muss "Marke" welches auch als Variable gerechnet wird, an den Anfang der Zeile gestellt werden.

Ich habe noch 2 Z8 Assembler für den KC, werde ich hier noch vorstellen.

wpw
--
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Dieser Beitrag wurde am 13.03.2026 um 10:36 Uhr von wpwsaw editiert.
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003
13.03.2026, 12:49 Uhr
HeikoS



Auf meinen alten CP/M-Disketten befindet sich dieses Programm für EMR/Z8-Entwicklung, mit dem damals kleine MIDI-Anwendungen programmiert wurden.

Was bedeutet FZW/BL ???


Quellcode:

B:Z8A.COM

Assembler,Linker fuer Zilog Z8
mit einfachem Editor

(A)ssembler/(L)inker/(E)ditor:

ASSEMBLER Z8 (FZW/BL) V1.2+
FILENAME:

LINKER Z8 FZW/BL V1.2+
FILENAME:

EDITOR FZW/BL V5.2
FILENAME:


Dieser Beitrag wurde am 13.03.2026 um 12:51 Uhr von HeikoS editiert.
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004
13.03.2026, 13:13 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
HeikoS schrieb
Was bedeutet FZW/BL ???



https://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/standorte/fzw.htm
--
Kernel panic: Out of swap space.
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005
13.03.2026, 21:53 Uhr
wpwsaw
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Hier wie versprochen ein paar Infos zum Z8-Entwicklungsmodul vom Meßgerätewerk aud MD

Das Modul war eine Neuerer-Nachnutzung aus dem Meßgerätewerk "Erich Weinert" Magdeburg. Der Z8 Assembler war aus dem MC80 aber auch nicht wirklich komfortabel. Man hatte eine Eingabemöglichkeit von Quelltext, war aber kein Editer wie EDAS und der Quelltext war nicht Speicherbar. Nach der Eingabedes Quelltextes wurde dieser gleich zeilenweise auf Syntax überprüft. Bei positivem Ergebnis wurde dieser gleich übersetzt und der Code in den KC-RAM geschrieben. Marken kann man auch setzen, aber andere Pseudobefehle fehlen.

Es existieren recht viele kleine Hilfen zur Navigationund Bearbréitung des Textes, Es gibt einen Test/Simulatorbetrieb, Schrittbetrieb, setzen von Haltepunkten und mehr.

Der übersetzte Quelltext kann dann per Befehl in den Koppelram geschoben werden und dieser als EPROM-EMU umschaltbar für 1K, 2K und 4K genutzt werden.

Der Assembler nutzt (Programm und Codespeicher ) den RAM Bereich von 200H bis, wenn möglich, 7FFFH.

Das Modul selber beinhaltet nur die Speichersteuerung und den statischen RAM.

zu Testzwecken habe ich heute mal die FA Funkuhr geholt und sie an den EpromEMU angeschlossen.



hier noch einmal das Modul



hier das Z8EDAS Modul noch einmal




gruß
wpw
--
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Dieser Beitrag wurde am 13.03.2026 um 21:55 Uhr von wpwsaw editiert.
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006
13.03.2026, 22:46 Uhr
wpwsaw
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...noch eine Ergänzung,

nach dem Hinweis von Mario habe ich das Z8EDAS Modul noch einmal in den KC85/5 (CAOS4.8) gesteckt. Danach den 8000 RAM mit SW 3 0 deaktiviert und natürlich auf Tape umgestellt.

den Z8EDAS gestartet und mein modifiziertes Testprogramm (Quelltext) geladen, assembliert.

mit R den KoppelRAM für den Z8 zugänglich gemacht und es funktioniert. ;-))



jetzt werde ich mir nocht etwas mit dem EPROM einfallen lassen um auch mit USB arbeiten zu können.

Gruß
wpw

EDIT: Morgen sind mal wieder Arbeiten in der LKW Werkstatt dran... Habe seit Gestern wieder etwas mehr aus der DDR zu hängen ;-))

--
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Dieser Beitrag wurde am 13.03.2026 um 23:06 Uhr von wpwsaw editiert.
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007
14.03.2026, 07:47 Uhr
dh0jsv



So ein Reifenfüllgerät habe ich auch, von Vatern noch
--
Sven
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008
14.03.2026, 17:08 Uhr
maleuma



Das Programm im EPROM des Nachbaus von Thyratron habe ich reassembliert, aber noch nicht alles verstanden. Hier einige Hinweise zu meinem aktuellen Kenntnisstand:

Hardware:
8 KByte EPROM, nicht abschaltbar und fest adressiert auf Adresse C000H-DFFFH
8 KByte Emulator-RAM 6264, davon aber nur 4K genutzt, adressiert auf Adresse B000-BFFFH (auf A000-AFFFH auch sichtbar)
Um beim KC85/4 Zugriff auf den RAM zu bekommen, muss der RAM8 vor Aufruf von Z8E ausgeschaltet werden.

Speichernutzung:
0200H-5FFFH Quelltext (bis 3000H ohne RAM4)
3000H-3FFFH Symboltabelle, wenn kein RAM4 vorhanden ist
6000H-7FFFH Symboltabelle, wenn RAM4 vorhanden ist
A000H-AFFFH Simulator-RAM 4 KByte (IRM dabei aus)
BE00H-BFFFH modifizierte Zeichentabelle
C000H-DFFFH Programmcode

Software (ausgelegt für den KC85/3):
- Entwicklungsumgebung ähnlich DEVELOPMENT M027 (EDAS)
Ich habe das Modul deswegen "Z8 Entwicklungssystem" M127 getauft.
- Eingabe Menüworte mit nur 1 Buchstaben durch Spezialbehandlung
- Direkte Benutzung der VRAM-Adressen ab B200H (KC85/4: Bild 0 benutzen!)
- Menüwort 'Z8ENTW' = Kaltstart des Editors
- Menüwort 'Z8WS = Warmstart des Editors (REZ8)
- modifizierte Zeichentabelle mit eckigen Klammern
- modifizierte Tastaturtabelle
=> groß/klein getauscht
=> Shift+Leertaste entspricht Leertaste
=> Shift+Unterstrich ergibt eckige Klammer auf
- Funktionstasten F1=05H und F2=06H
- Menüanzeige direkt, ohne die in CAOS sonst übliche Menüwortsuche
- Nach Eingabe wird auch nur das "+"-Zeichen geprüft und der erste Buchstabe, welcher nach dem + folgt.
- Für Menüworte, welche einen Parameter benötigen (B, C, D), ist dieser ohne Leerzeichen direkt nach dem Kennbuchstaben einzutragen. Also z.B. D0 für D(isplay) 0000

Menüworte: mit + als Promptzeichen
+A(ssembler) Aufruf Assembler
+B(reak) Adr.
+C(opy) Adr.
+Display Adr.
+E(ditor) Aufruf Editor
+M(enu) Menü auflisten
+Q(uit) zurück zu CAOS
+R(un) KoppelRAM fuer Z8-Zugriff aktivieren, Z8 mit RESET starten
+S(top) KoppelRAM fuer Z8-Zugriff deaktivieren, Z8 stoppen
+L(esen) steht nicht im Menü!
+P(rogr.) steht nicht im Menü!

EDIT-Untermenü mit "*" als Prompt-Zeichen
*Botom
*Edit
*Find
*Load
*Menu
*Quit
*Save
*Top
Das erinnert an EDAS, ist wohl von diesem Modul übernommen worden.
Die LOAD-Routine liest EDAS-kompatible Dateien NAME.ASM ein und kann zusätzlich auch BASIC-Texte im Format UUUFILENAME einlesen (Beginn mit 3x hohes U)

Assembler:

Unterstützte Zahlenformate:
- Dezimalzahlen im Ziffernbereich 0-9
- Hexzahlen beginnen mit dem Zeichen %
- Binärzahlen beginnen mit %(2), es sind alle 8 Bit anzugeben

Definierte Registernamen:
FLAGS, IMR, IPR, IRQ, PRE0, PRE1, P01M, P2M, P3M, RP, SIO, SP, SPH, SPL, TMR, T0, T1, P0, P1, P2, P3

Bedingungscodes:
F, Z, NZ, C, NC, PL, MI, NE, EQ, OV, NOV, GE, LT, GT, LE (vorzeichenbehaftet), UGE, ULT, UGT, ULE (vorzeichenfrei)

Unterstützte Befehle:
ADC, ADD, AND, CALL, CCF, CLR, COM, CP, DA, DEC, DECW, DI, DJNZ, EI, INC, INCW, IRET, JP, JR, LD, LDC, LDCI, LDE, LDEI, NOP, OR, POP, PUSH, RCF, RET, RL, RLC, RR, RRC, SBC, SCF, SRA, SRP, SUB, SWAP, TCM, TM, XOR

Unterstützte Pseudobefehle:
BVAL, BYTE, WORD, WVAL, := (Konstantendeklaration) ähnlich EQU)

Unterstützte Assembler-Anweisungen:
$ABSP, $ABSR, $LISTOFF, $LISTON, $IF, $ELSE, $FI, $PAGE, $PL

Unterstützte Arithmetik-Operatoren:
+, -, NOT, AND, OR, XOR, HI, LO, SHR, SHL

Fehlercodes:
01 Marke/Symbol mehrfach vereinbart
02 Marke/Symbol nicht vereinbart
03 fehlerhafte Symbolvereinbarung
04 Markenfehler
05 Wert fehlerhaft
06 unbekannter Befehl
07 falsche Assemblerdirektive
08 Argumentfehler
09 $if fehlt
0A $fi fehlt
0B
0C
10 Warnung: Berechnete Zahl zu groß
11 Warnung: Doppelregister nicht geradzahlig
12
20
21
22
23
24

Zusatzhardware EPROM-Brenner
Das Menü zeigt die beiden Befehle +L(esen) und +P(rogr.) nicht im Menü an. Die Befehle können aber eingetippt werden und führen zu Programmteilen zum Einlesen und Programmieren von EPROMs mit Upp = 21V oder 25V.
Die Software zum Brennen von EPROM's programmiert unter anderem einen PIO, welcher möglicherweise in einem anderen Modul vorhanden oder auch nur geplant (?) war. Die Portadressen dieser "Zusatzhardware" EPROM-Brenner sind nicht kompatibel mit dem M030. Deshalb vermute ich ein anderes Modul. Verwendet werden in der Software diese Ports:
70H OUT ; Ausgabeport für Steuersignale zum EPROM
75H OUT
76H OUT ; EPROM-Adresse Bit 0-7
78H IN OUT ; PIO-A EPROM-Daten (wird umprogrammiert Ein-/Ausgabe)
79H OUT ; PIO-B Daten (Betriebsart Bitbetrieb, Bit 5=Eingang)
7AH OUT ; PIO-A Steuerbyte
7BH OUT ; PIO-B Steuerbyte

Mehr Details habe ich noch nicht herausbekommen.
--
Mario.
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009
14.03.2026, 17:54 Uhr
wpwsaw
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...super Mario,

speichere ich mir gleich ab.

so funktioniert es ja auf dem KC85/5

noch 2 Punkte:

1. USB Nutzung unter CAOS 2.8 - Ich konnte Quelltext auf USB speichern, wahrscheinlich weil das MEI Signal für das /OE des Eproms eingebunden ist. Beim Laden per USb stürzt der Rechner ab.

2. generell fehlt ja beim Assemblieren die Option S zum Speichern des Binärcode. Aber wie würde man mit an den Binärcode sonst heran kommen um ihn extra zu speichern?

3. aus dem MENU haben sich mir die Wirkung der Punkte Break und Copy noch nicht erschlossen. Bei Copy endet jede Adresskombination mit ERROR und bei Display wird, egal welche Adresse angegeben wird immer der assemblierte Binärcode für den Z8 angezeigt.

Gruß
wpw
--
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Dieser Beitrag wurde am 14.03.2026 um 18:13 Uhr von wpwsaw editiert.
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010
14.03.2026, 19:09 Uhr
maleuma



@wpwsaw:
Du meinst bestimmt CAOS 4.8 und nicht CAOS 2.8 ???

Bei LOAD und SAVE ist das Problem, dass für ISRI und ISRO der Dateiname nicht in HL übergeben wird. Das müsste im Programm geändert werden.

Das den Assembler-Optionen (B,L,P) habe ich noch nicht ganz durchschaut im Quelltext. Ich vermute, das ist wie bei EDAS B=Bildschirmbreite, L=Listing anzeigen und P=Print. Vermutlich wird der Binärcode standardmäßig im KoppelRAM der Moduls eingeschrieben?
Dann könntest Du das Z8-Menü verlassen, mit SWITCH 1 0 den IRM als ausgeschaltet markieren und dann SAVE B000 C000 aufrufen.

COPY kopiert den Inhalt des KoppelRAM irgendwohin, wo man es beim KC85/3 lesen bzw. schreiben kann. COPY benötigt 2 Argumente. Das erste Argument ist die Adresse, das zweite Argument die Kopierrichtung.
+C200 1
kopiert den Inhalt von 200h bis 11FEh nach B000 bis BFFEh (Achtung: 1 Byte zu wenig!)
+C200 0
wäre die Gegenrichtung. Damit kann man dann auch unter CAOS 3.1 mit SAVE 200 1200 den Binärcode abspeichern oder einlesen.

BREAK scheint einen Breakpoint zu setzen für die Abarbeitung im Z8-Prozessor. Statt des Originalcodes wird ein JR -2, also auf sich selbst eingetragen, sodass der Z8 dann an dieser Stelle scheinbar stehen bleibt.
--
Mario.
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011
14.03.2026, 20:23 Uhr
wpwsaw
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... ja, natürlich 4.8

Assembler B ist ein Assemblerlauf ohne Anzeige außer den Fehlern
L ist der Assemblerlauf mit kompletter Auflistung
P alleine wie B nur auf dem Drucker
P,L wie L, nur auf dem Drucker

den Rest probiere ich Morgen

Vielen Dank

wpw
--
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012
Heute, 09:10 Uhr
ralle



Also ich lese nur mit. Aber wenn das hier so weitergeht, kommt bestimmt ein richtiges Handbuch raus.

Aprpo EPROM Brenner, was die Software anscheinend kann, es gab unzählige Bauanleitungen für diese Hardware. Mal mehr, mal weniger aufwendig. Gibt's da schon einen verdachtsfall, welche passen könnte?
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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013
Heute, 09:17 Uhr
P.S.



@wpwsaw <005>
Der EPROM-Stecker am Z8EDAS Modul ist mit einer normalen Bandleitung angeschlossen? -
Das sieht so aus, wie ein kommerziell hergestelltes Bauteil ... (???)
Mit normaler, damals erhältlicher Bandleitung hatte ich es anfangs auch versucht, aber erfolglos. Wie oszillografische Untersuchungen am EPROM-Stecker zeigten - bei mir war das ein alter Russen-EPROM, wo das Quarzfenster incl. Chip entfernt wurden, aber die hart vergoldeten PINs eine dauerhaft gute Kontaktgabe versprachen, waren die Signal-Flanken im MHz-Bereich dermaßen "verschliffen", dass eine einwandfreie Funktion kaum zu erwarten gewesen wäre. Die Flanken-Verschleifung kommt durch parasitäre Kapazitäten und induktive Anteile der Bandleitung schon ab ca. 30cm Länge zustande. Deshalb hatte ich dann verdrillte Doppel-Drähte eingesetzt, wobei einer immer ein Massedraht war und in den Datenleitungen wurden auch noch Dämpfungs-Widerstände eingesetzt, weil ansonsten ein heftiges Überschwingen zu beobachten war -> http://www.ps-blnkd.de/KC%2085/EPROM-Emulator.pdf.

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014
Heute, 09:31 Uhr
wpwsaw
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Ja, ist ein gekaufter Adapter für Flachbandkabel aber mit einer GS Fassung verstärkt, weil 1. die Stifte kurz sind und 2. sich schnell verbiegen lassen.

bei meinem anderen Modul aus DDR Zeiten habe ich das so gemacht, wie du es beschrieben hast.




damit hatte ich aber nie Probleme, auch bei höchter Taktfrequenz des UB8840.

Ich hatte nur jetzt ein neues Kabel gemacht, weil mein Modul erst garnicht wollte. Und dann viel mir wieder ein "Verschmutzung/Korrosion" des Kontaktkamm. Damal waren ja die LP oft nur mit Kupfer und nicht vergoldet. Etwas mit Schwamm und Spiritus gerieben und es funzte wieder:-))

wpw
--
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