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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Weiß jemand näheres über den Einsatz von Transputern in der DDR? » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
21.05.2023, 15:58 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger

Es gab ja für den EC1835 Karten, die mit INMOS IMST800D bestückt waren.
Welche Software lief darauf bzw. sollte drauf laufen?
Sind produktive Anwendungen bekannt?
--
Kernel panic: Out of swap space.
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001
22.05.2023, 08:46 Uhr
P.S.



@Rüdiger <000>
INMOS IMST800D auf EC1835-StE? - Bist Du sicher, daß diese StE ein DDR-Erzeugnis waren? Wenn nicht, wird man sicherlich noch Infos zu den betreffenden NSW-StE finden ...
Der IMST800D ist ein Transputer, den einige Phantasten auch noch gerne in die F/E-Pläne des KME gedrückt hätten -> http://www.ps-blnkd.de/IC-Wunschliste.pdf und http://www.ps-blnkd.de/Letzte_KME-Strategie.pdf.
Die HL-Industrie der DDR hatte doch auf den U320C20 (TMS320) gesetzt, aber auch damit war wohl kein "Einsatz" mehr erfolgt. Wir hatten das hier schon mal diskutiert ... z.B. https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=8817.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
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002
22.05.2023, 08:56 Uhr
Enrico
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Ich glaube nicht, dass den Transputer zu DDR-Zeiten gab.
Ich könnte meinen, dass ich den erst hinterher in Zeitschriften gesehen hatte.

Edit: hab dazu was eingescanntes aus der RFE 12/89 gefunden.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 22.05.2023 um 08:58 Uhr von Enrico editiert.
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003
22.05.2023, 09:06 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
P.S. schrieb
INMOS IMST800D auf EC1835-StE? - Bist Du sicher, daß diese StE ein DDR-Erzeugnis waren?



Zitat:
Enrico schrieb
Ich glaube nicht, dass den Transputer zu DDR-Zeiten gab.



Wohin man auch blickt, überall Zweifler...
https://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/computer/ec1835.htm#ec1835transputer



Ich halte es für denkbar, dass der Prozessor K2067.20 (gehörte zum Robotron A6472) auch in die Kategorie Transputer fiel.
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 22.05.2023 um 09:42 Uhr von Rüdiger editiert.
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004
22.05.2023, 16:38 Uhr
hjs




Zitat:
Rüdiger schrieb
Wohin man auch blickt, überall Zweifler...
https://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/computer/ec1835.htm#ec1835transputer



Es war wohl geplant. Wie es sich für eine Planwirtschaft gehört. Produziert wurde es nicht.
Ich hab meine MP-Hefte vor vielen Jahren weggegeben, kann nicht mehr nachsehen.
Lies: Messebericht Frühjahrsmesse 1990; Mikroprozessortechnik 4 (1990) H. 7, S. 218-224

MfG
hjs
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005
22.05.2023, 17:54 Uhr
runni



http://wolfgangrobel.de/museum/rftt800.htm
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006
22.05.2023, 18:17 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
runni schrieb
http://wolfgangrobel.de/museum/rftt800.htm


Ta, Muster eben... Und auf einem Bild liegt noch ein loser IC rücklings und wartet auf den Sonnenuntergang.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
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Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
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Konfuzius

Wer immun gegen ein Minimum an Aluminium ist, der hat eine Aluminiumminimumimmunitität.
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007
22.05.2023, 18:58 Uhr
jm2000



@Rüdiger

hast die Karten im Classic Computing Forum gesehen?

Gabs scheinbar auch mit EFS Stecker - ob die auch im 1834 laufen würde?

Edit. ich sehe gerade, das sind die selben wie bereits in #005 verlinkt

https://forum.classic-computing.de/forum/index.php?thread/29176-rft-transputerkarte-mit-u61000c-rams/&pageNo=1

Hat er also auf seine HP gepackt.

Dieser Beitrag wurde am 22.05.2023 um 19:05 Uhr von jm2000 editiert.
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008
23.05.2023, 04:48 Uhr
Xaar

Avatar von Xaar


Zitat:
Rüdiger schrieb
Wohin man auch blickt, überall Zweifler...
https://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/computer/ec1835.htm#ec1835transputer





Gibt es bei dieser Karte (EC1835-BRK?) weitere Hinweise auf das Produktionsdatum? Zumindest der verbaute (gesockelte?) IMST805-G30S auf dem Foto ist aus der 33. KW 1992 (die "9233" in der dritten Zeile der Beschriftung) - also weit nach der Wende gebaut worden. Könnte natürlich auch später mal getauscht worden sein.
--
Keyes: Mit Ihrer Handlungsweise riskieren Sie den Untergang der gesamten Menschheit!
Sline: Um den "American way of life" zu erhalten, will ich sehr gerne dieses Risikio auf mich nehmen.
(Aus: Spione wie wir)
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009
23.05.2023, 09:01 Uhr
P.S.



@Rüdiger <003>
Überraschenderweise also doch eine DDR-Entwicklung (Produktion wohl dann eher nicht mehr). Wo hast Du das Messe-Bild her? Selbst dort gewesen und Foto gemacht?
Im Messe-Bericht rfe1990/6/352 von der LFM1990 wird der AT-Computer "EC1835 Turbo" mit µP 80386 vom Büromaschinenwerk Sömmerda zwar erwähnt und auch, daß dazu vom Büromaschinenwerk Karl-Marx-Stadt eine Erweiterung mit dem Transputer-Array EC1835-TR16 angeboten wird, aber Bilder sind keine zu sehen.
Das Ganze nannte sich dann "Transputer-Workstation".
Die rfe-Angaben widersprechen sich etwas mit denen auf https://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/computer/ec1835.htm#ec1835transputer.

Interessant sind die Lp-Varianten auf http://wolfgangrobel.de/museum/rftt800.htm - direkter StV mit so wenigen Kontakten?

@Enrico <002>
Richtig! In rfe1989/11/687-690 und 12/790-763 wurde seitens der TU KMSt eine umfangreiche Vorstellung der an sich hochinteressanten Transputer-Technik vorgenommen. Zu diesem Zeitpunkt zeigte sich schon die "Öffnung" der Planwirtschaft.

Wenn es denn noch eine ordentlich "geplante" F&E einer solchen StE gegeben hatte, dann sind auch entsprechende F&E-Unterlagen erarbeitet worden - wenigstens K2-Abschlußbericht. Vielleicht ist in den Staats-/Stadtarchiven von Sömmerda oder KMSt/Chemnitz noch so was zu finden ...
Oder eine Anfrage bei den Autoren des rfe-Artikels ...

Im K2-Abschlußbericht sind sicherlich auch Angaben zur Materialbasis und mögliche einsetzbare Software enthalten. Da es sich um das Jahr 1990 handelt, sind Materialfragen dann schon zweitrangig gewesen, jedoch dann eher ökonomische Belange - aus der Konkurrenz-Situation mit dem westlichen Markt.

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010
23.05.2023, 09:07 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Xaar schrieb
Gibt es bei dieser Karte (EC1835-BRK?) weitere Hinweise auf das Produktionsdatum?



Leider nein. Der IC auf wolfgangrobel.de ist immerhin von 1990.

Nicht auszuschließen, dass die DDR-Transputerproduktion das Ende von Robotron überlebt hat. Immerhin konnten die auch in westliche PCs eingebaut werden.
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 23.05.2023 um 09:09 Uhr von Rüdiger editiert.
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011
23.05.2023, 09:12 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
P.S. schrieb
Wo hast Du das Messe-Bild her?



Aus einer Zeitschrift von Mitte 1990.


Zitat:
Die rfe-Angaben widersprechen sich etwas mit denen auf https://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/computer/ec1835.htm#ec1835transputer.



Was genau widerspricht sich?



Zitat:
Interessant sind die Lp-Varianten auf http://wolfgangrobel.de/museum/rftt800.htm - direkter StV mit so wenigen Kontakten?



Ich sehe 8 Datenleitungen und 8 Adressleitungen. Das reicht wahrscheinlich, um einen Rechenauftrag an die Karte zu schicken.


Zitat:
Vielleicht ist in den Staats-/Stadtarchiven von Sömmerda oder KMSt/Chemnitz noch so was zu finden ...
Oder eine Anfrage bei den Autoren des rfe-Artikels ...



Mach mal bitte!
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 23.05.2023 um 09:17 Uhr von Rüdiger editiert.
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012
23.05.2023, 09:16 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
hjs schrieb
Es war wohl geplant. Wie es sich für eine Planwirtschaft gehört. Produziert wurde es nicht.



Für "nicht produziert" ist die Anzahl der überlebenden Exemplare zu groß: Augenscheinlich hatte es schon eine Serienfertigung gegeben. In welcher Stückzahl, ist bislang nicht bekannt.

Auf der Rückseite der Karten gibt es eine mit Bleistift geschriebene Zahl, potentiell die Seriennummer. Die größte gesehene ist 69.


Zitat:
jm2000 schrieb
hast die Karten im Classic Computing Forum gesehen?



Ja sicher. Darum trage ich das Thema ja hier her, in der Hoffnung, jemand hier weißt mehr zu dem Thema.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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013
23.05.2023, 09:18 Uhr
Enrico
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Woran sieht man denn da, dass es DDR-Produktionen vom Transputer gegeben hat?
INMOS ist doch wohl der Firmenname.
Die werden doch wohl schon eher diese CPUs dazugekauft haben.
--
MFG
Enrico
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014
23.05.2023, 09:33 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Enrico schrieb
Woran sieht man denn da, dass es DDR-Produktionen vom Transputer gegeben hat?



Die HFO-ICs in [003] sind nicht Beweis genug?
Der T800-Chip ist dazu gekauft. Ob die DDR Ambitionen hatte, den nachzubauen, würde in das Forschungsgebiet von P.S. fallen.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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015
23.05.2023, 16:51 Uhr
Enrico
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Ich sehe da aber ein dickes "INMOS".

Aber genau das mit dem T800 Chip hatte ich ja gemeint.
Also eigentlich auch gesagt.
--
MFG
Enrico
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016
24.05.2023, 08:03 Uhr
Bert



Im Nachlass des ZfK habe ich auch zwei Hinweise zum Transputer gefunden:


und ein Buch (Erscheinungsdatum: 1990)


Viele Grüße,
Bert

Dieser Beitrag wurde am 24.05.2023 um 08:03 Uhr von Bert editiert.
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017
25.05.2023, 08:40 Uhr
P.S.



@Rüdiger <011>
Aus welcher Zeitschrift? - MP?
In der rfe steht was vom "Büromaschinenwerk" KMSt, während das in RT "Buchungsmaschinenwerk" genannt wird.

Wenn die Transputerkarte in einem 32Bit-AT eingesetzt werden sollte, dann sind dort 32 Datenleitungen und wenigstens auch 32 Adressleitungen - entsprechend des µP 80386 zu bedienen. Die Variante mit dem indirektem StV sieht ja danach aus. Vielleicht war die Variante mit dem direkten StV für den Einsatz in 8Bit-Rechnern gedacht?

Ich wohne nicht in Thüringen, d.h. ich komme somit auch nicht in die Staats-/Stadtarchive von Sömmerda oder KMSt/Chemnitz ... das müßten dann schon Leute tun, die dort in der Nähe ansässig sind. Vor allem müßten in den Archiven der TU KMSt/Chemnitz noch Ausarbeitungen (Dipl.-Arbeiten, Dissertationen u.ä.) zu diesem Thema zu finden sein. Schließlich kam der betreffende rfe-Artikel von dort ...

Bzgl. der Nachbau-Ambitionen der DDR-HL-Industrie zum Transputer-Chip hatte ich bereits in <001> meine Infos kundgetan.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
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Dieser Beitrag wurde am 25.05.2023 um 08:54 Uhr von P.S. editiert.
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018
25.05.2023, 09:14 Uhr
Rüdiger
Administrator
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Zitat:
P.S. schrieb
@Rüdiger <011>
Aus welcher Zeitschrift? - MP?



7/90, letzte Seite.



Zitat:
In der rfe steht was vom "Büromaschinenwerk" KMSt, während das in RT "Buchungsmaschinenwerk" genannt wird.



Ein Büromaschinenwerk Karl-Marx-Stadt gabs nur von 1953 bis 1954.



Zitat:
Wenn die Transputerkarte in einem 32Bit-AT eingesetzt werden sollte, dann sind dort 32 Datenleitungen und wenigstens auch 32 Adressleitungen - entsprechend des µP 80386 zu bedienen.



Der Logik vermag ich nicht zu folgen: Der Transputer ist ein autonom arbeitender Rechner, der über eine Schnittstelle seine Rechenaufträge vom PC bekommt.



Zitat:
Vielleicht war die Variante mit dem direkten StV für den Einsatz in 8Bit-Rechnern gedacht?



Wieso sollte der EC1835 ein 8-Bit-Rechner sein?
Übrigens haben westliche Transputerkarten auch nicht mehr Pins auf dem ISA-Slot.



Zitat:
Vor allem müßten in den Archiven der TU KMSt/Chemnitz noch Ausarbeitungen (Dipl.-Arbeiten, Dissertationen u.ä.) zu diesem Thema zu finden sein.



Ich habe von der Uni Leipzig gelernt, dass Diplomarbeiten heutzutage aus Platzgründen nach spätestens 10 Jahren ins Altpapier wandern.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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019
25.05.2023, 09:15 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger


Zitat:
Bert schrieb
und ein Buch (Erscheinungsdatum: 1990)



Magst Du das mal auf den Scanner legen?
--
Kernel panic: Out of swap space.
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020
25.05.2023, 17:39 Uhr
hjs




Zitat:
Rüdiger schrieb
Der Transputer ist ein autonom arbeitender Rechner, der über eine Schnittstelle seine Rechenaufträge vom PC bekommt.



Die haben hier mit diesem https://www.ebay.de/itm/334623362826 hantiert.


Zitat:
Ich habe von der Uni Leipzig gelernt, dass Diplomarbeiten heutzutage aus
Platzgründen nach spätestens 10 Jahren ins Altpapier wandern.



Ich habe meine gesammelten FA und rfe in Klemmmappen. Da waren ursprünglich
Diplomarbeiten drin. Die haben es nicht vom Prüfungsamt in die Bibliothek geschafft.
Außerdem wurde das Bibliotheksgebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.
Dort tummeln sich jetzt die Linguisten.

MfG
hjs
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021
25.05.2023, 19:03 Uhr
ambrosius



@016 Bert + @019 Rüdiger,

Bert, falls Du keine Zeit hast, würde ich den Scan übernehmen.
--
viele Grüße
Holger
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022
25.05.2023, 20:23 Uhr
Bert




Zitat:
Rüdiger schrieb
Magst Du das mal auf den Scanner legen?


Das lässt sich sicher einrichten, ich bitte nur um etwas Geduld.

Viele Grüße,
Bert
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023
26.05.2023, 09:33 Uhr
runni



Ob die Daten über 16Bit ISA oder 8Bit ISA transportiert werden macht nicht so viel aus. Ich habe eine Karte mit 16Bit ISA liegen. AVM B1 Karten haben einen Transputer drauf, damit kann man gut spielen, da die Beschaltung fast dem Datenblatt entspricht. Da gibt es dann auch 32Bit PCI. Üblicherweise hatten die 386er ja 16Bit ISA, 32Bit gab es meist erst ab dem 486 EISA, VLB oder PCI. Irgendwo im Lager steht noch ein Parsytec...
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024
27.05.2023, 08:24 Uhr
P.S.



Ich habe mal ein wenig "gegurgelt" - Datasheet vom INMOS T800 usw.
Dieser IC ist für Parallelrechner-Konzepte gedacht, also für einen "GRAY für jedermann", wie es so treffend hier -> https://tu-dresden.de/ing/informatik/ti/vlsi/ressourcen/dateien/dateien_studium/dateien_lehstuhlseminar/vortraege_lehrstuhlseminar/folder-2013-04-11-7748162390/20130612_Transputer-Architecture_Handout_UM.pdf?lang=de bemerkt wird.

Es ist ein Spezial-Prozessor mit 32Bit-Datenbus und gemultiplextem Adressbus, welcher herausgeführt zum Anschluß von Speichern ist. Die eigentliche Kommunikation mit anderen Transputer-Einheiten und/oder mit dem übergeordneten Rechnersystem findet seriell über sog. "Links" (max. 4!) statt. Dabei ist die Datengeschwindigkeit mit nur wenigen MBit/s m.E. nun nicht wirklich berauschend. Aber damit ist auch die Möglichkeit gegeben mit beliebigen Rechnerkonzepten zu arbeiten - auch 8Bit-Systeme. Die wenigen StV-Anschlüsse der Transputer-StE mit direktem StV suggerieren das ...

Offensichtlich waren wohl Wissenschaftler aus der TU Dresden die treibende Kraft, aber unsere HL-Strategen aus dem KME sahen wahrscheinlich darin keinen technisch-wirtschaftlichen Vorteil für industrielle Anwendungen im Vergleich zum DSP U320C20.

Ende der 1990er Jahre hatte ich in der TU Berlin die Gelegenheit einen PC-Cluster mit ca. 100 Geräten in Aktion zu sehen. Das war wirklich beindruckend! - Vor allem die dabei entstehende Verlustwärme von ca. 30kW in dem kleinen Rechnerraum, was von den Akteuren dort völlig unterschätzt wurde. Erst mit der Nachinstallation einer umfangreich-teuren Klimanalage war dann ein Dauerbetrieb möglich.

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PS

Dieser Beitrag wurde am 27.05.2023 um 08:26 Uhr von P.S. editiert.
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025
27.05.2023, 21:02 Uhr
Early8Bitz

Avatar von Early8Bitz


Zitat:
P.S. schrieb
Vor allem die dabei entstehende Verlustwärme von ca. 30kW in dem kleinen Rechnerraum, was von den Akteuren dort völlig unterschätzt wurde.


Da hat wohl einer nicht nachgedacht.
Gespeicherte Daten binden ja keine Energie, die erst später wieder freigesetzt werden kann.
Also heißt in der IT (oder damals EDV) 30kW Wärme hinten raus == 30kW elektrische Leistung vorne rein.
Die Elektroinstallation des Rechnerraumes muss also entsprechend dimensioniert worden sein, sonst wären die 100 PCs nicht alle gleichzeitig gelaufen.
--
Gruß
Ralf

Ist ein alter Schaltkreis ein Schaltgreis?
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026
29.05.2023, 09:32 Uhr
P.S.



... noch ein Nachtrag zu <017> und <024>
Daß Transputer-Ergänzungen mit 8Bit-Maschinen funktionieren und sogar in der C64-Welt einen Platz gefunden haben ->
https://www.forum64.de/index.php?thread/133030-transputer-karte-f%C3%BCr-den-c64-und-den-c128-und-c16-c116-plus-4/ bzw.
https://www.geekdot.com/t2c/#getting_one ...
vor allem letzteres ist sehr detailliert, sogar mit Bildern und SW-Listnings.
Wenn sich jemand mit Transputern beschäftigen will - ist ein sehr interessantes Thema, nur leider wird es mit der IC-Beschaffung schwierig. Da ist aber in -> https://www.mikrocontroller.net/topic/316479 ein wertvoller Hinweis zu finden:
Posting von Joerg L. vom 30.11.2013. Demnach sind solche Transputer-Chips auf alten ISDN-Karten (ISA) von AVM zu finden ...

@Early8Bitz <025>
Na ja, die 100 PCs waren ja auch nicht ad hoc da. Der Rechner-Cluster wurde nach und nach erweitert, bis den Kollegen auffiel, daß nach immer kürzerer Zeit die ganz Anlage nicht mehr lief. Die E-Installation war kein Problem: immer 10 Steckdosen zusammen 16A-abgesichert an die UV im Flur geführt. Die E-Installation im neuen Physik-Gebäude (Hardenbergstr.) ist sehr reichlich dimensioniert. Schließlich gibt's dort auch ein großes Zyklotron ...

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PS

Dieser Beitrag wurde am 29.05.2023 um 09:33 Uhr von P.S. editiert.
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027
20.06.2023, 13:36 Uhr
dh0jsv



Das ist mir heute zufällig über den Weg gelaufen:

https://www.youtube.com/watch?v=wnO0r-MIdto&t=388s
--
Sven
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028
20.06.2023, 16:23 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger

Leider viel Halbwissen in dem Video. Ich bin mit dem Mann in Kontakt.
--
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