049
26.10.2026, 21:15 Uhr
lanale
|
| Zitat: | Bert schrieb 1. der Spieleprogrammierer wusste nicht, daß es die FFs gibt und hat sich damals auch gewundert, 2. es stand dem Programmautor nur der Piezo oder der Tonbandausgang zur Verfügung und er hat gar kein Problem 'gehört' oder 3. der Auslöschungseffekt wurde bewusst genutzt, wobei dann nur TV-Nutzer in den Genuss kamen. |
Hallo Bert,
nach meiner Vermutung wussten die Spiele-Programmierer nichts von den Sound-Flip-Flops, zumindest diejenigen, bei denen in den Spielen die merkwürdigen Effekte auftreten. Ich selbst hatte damals auch ein Spiel programmiert (Digger) und wusste nichts von diesen Dingen.
Die Sound-Flip-Flops gab es aber bereits beim KC85/2/3. Nur dass man diese nicht per PIO-Bit zurücksetzen konnte. D.h. die hatten eigentlich immer einen zufälligen Zustand.
Beim Piezosummer wird nur ein Kanal übertragen. Bei der Tonbandausgabe wurden beide Kanäle übertragen. Die beiden Kanäle wurden zwar getrennt, also Stereo übertragen, aber wer nur einen Mono-Recorder angeschlossen hatte, hat nur ein Misch-Signal bekommen. Mich würde mal interessieren, ob dort die Auslöschung auch zu hören war.
| Zitat: | | Am sichersten für eine Emulation erscheint es mir da noch, nur die Signale K0 und K1 zu verwenden und auf die Lautstärkeeinstellung durch die PIO zu verzichten... |
Die Lautstärkeeinstellung ist unabhängig von dem Auslösch-Problem. Insbesondere nutzen die Spiele, bei denen ich ein teilweises Auslöschen entdeckt habe, keine veränderliche Lautstärke.
| Zitat: | | Aber was ist denn nun das Fazit? |
Ich denke, das ist abhängig von der Philosophie des Emulators. Die meisten Emulatoren legen Wert auf eine 100%-Originalnachbildung. Bei mir ist das etwas anders. Auf meiner Seite sollen die Spiele im Vordergrund stehen. Und da denke ich, dass ein Workaround, der das Spielerlebnis so wiedergibt, wie es sich der Programmierer vermutlich gewünscht hätte, eine akzeptable Lösung ist.
Alexander |