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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Chipstruktur eines Annular Transistor Motorola MM5189S » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
07.02.2023, 12:29 Uhr
redled

Avatar von redled

Bei meinen aktuellen Avalanche-Pulsgenerator Experimenten vielen mir die guten Eigenschaften des Annular Transistor MM5189S von Motorola auf. Er ist schon alt, aber sehr, sehr schnell. Weil ich genug von denen liegen habe, musste zwingend ein Exemplar geöffnet werden. Die Kamera im Mikroskop ist nicht die Beste, aber immerhin. Klick auf die Thumb:










Dieser Beitrag wurde am 07.02.2023 um 19:40 Uhr von redled editiert.
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001
07.02.2023, 17:39 Uhr
Buebchen



@redled
Hallo,
Hast du für deine Avalanch Versuche schon KSY71 getestet?
Ich kann dir welche schicken, wenn du möchtest. Über die Impulsanstiegszeiten würde ich gerne etwas wissen. Versuche mit Koaxkabel sind meiner Meinung nach noch interessanter.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 07.02.2023 um 17:42 Uhr von Buebchen editiert.
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002
07.02.2023, 18:57 Uhr
redled

Avatar von redled


Zitat:
Buebchen schrieb
@redled
Hallo,
Hast du für deine Avalanch Versuche schon KSY71 getestet?
Versuche mit Koaxkabel sind meiner Meinung nach noch interessanter.
Wolfgang



Der KSY71 ist neben SS106B!, SS219D und SS218c und besagten MM5189S ein sehr guter Avalanche-T. Der SSY20 ebenfalls. Alle diese Transistoren sind aktuell in einer groben Auswahl vorselektiert. Aktuell warte ich noch auf eine größere Bestellung von Reichelt mit Mess-Kram, RG178, BNC/SMA Steckern, Adaptern usw.

Was die exakten Anstiegszeiten angeht, so fehlt mir noch ein entsprechend schnelles Scope mit 350 bzw. 500MHz Bandbreite, um da wirklich genaue Angaben machen zu können. Meines kommt auf etwa 140MHz. Der KSY71 ist aber schnell.


Dieser Beitrag wurde am 07.02.2023 um 19:11 Uhr von redled editiert.
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003
07.02.2023, 19:53 Uhr
Buebchen



@redled
Hallo
Ich habe ein 200 MHz Tectronics Oszilloskop, dessen Lüfter allerdings nicht in Ordnung ist. Deshalb traue ich mich im Moment nicht es zu benutzen. An die Schrauben ist kein herankommen. Ich muss den Lüfter deshalb brutal herausschneiden, vorher jedoch alles kritische abkleben um Kurzschlüsse zu vermeiden und einen modernen einsetzen. Das Oszilloskop ist meiner Meinung nach bis 350MHz brauchbar, nur die Anstiegszeiten sind nicht mehr so genau feststellbar. Ich werde bei Gelegenheit, wenn das Oszi wieder geht Versuche mit dem KSY71, KSY21 und SSY20 machen. Wir hatten früher sehr gute Anstiegszeiten mit dem KSY71 gemessen. Waren wenige psec an einem Koaxkabel mit einem sehr schnellen Tectronics Oszi gemessen. Wegen der guten Reproduzierbarkeit eine praktikable Lösung um kurze Anstiegszeiten zur Verfügung zu haben.
Bei welcher Spannung kommt bei deinem Transistor ein Impuls raus? Sollten eigentlich durch das reflektierte Signal am Kabelende zwei Impulse sein, wenn das Oszi das auflösen kann oder das Kabel lang genug ist. Ich habe so um die 80V vor Augen, wenn ich mich zu erinnern versuche.
Wolfgang
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004
07.02.2023, 20:25 Uhr
redled

Avatar von redled


Zitat:
Buebchen schrieb
@redled
Bei welcher Spannung kommt bei deinem Transistor ein Impuls raus?
Wolfgang



Selektiert (nicht alle notiert):

KSY71: 64V, 61V, 48V, 36V
SS106: 77V, 74V, 48V
SSY20: 99V, 85V, 84V
SS219: 79V, 78V, 76V ... (sehr homogen, stammen aus einem 1000Beutel, eine Charge
5189S: 120V, 100V, 99V ...

Dieser Beitrag wurde am 07.02.2023 um 20:25 Uhr von redled editiert.
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005
08.02.2023, 09:48 Uhr
P.S.



@redled <000>
Vielleicht solltest Du Dich mal mit https://www.richis-lab.de/ in Verbindung setzen. Der hat große Erfahrung mit dem "Sezieren" von HL-BE und kann auch diesbezüglich Interpretationen liefern ...

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheber- und Persönlichkeitsrecht!
PS
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006
08.02.2023, 11:37 Uhr
redled

Avatar von redled


Zitat:
P.S. schrieb
@redled <000>
Vielleicht solltest Du Dich mal mit https://www.richis-lab.de/ in Verbindung setzen. Der hat große Erfahrung mit dem "Sezieren" von HL-BE und kann auch diesbezüglich Interpretationen liefern ...
PS



Gute Idee.

Nachtrag zum oben genannten Annular Hochstrom-Transistor MM5189S: Neuster Stand der Technik, 4. Mai 1964 ein Artikel im Electronics Magazine:
https://www.rfcafe.com/references/electronics-mag/motorola-transistors-electronics-mag-may-4-1964.htm

Dieser Beitrag wurde am 08.02.2023 um 13:02 Uhr von redled editiert.
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007
08.02.2023, 22:36 Uhr
mark1111



Im FA 3/1974, S. 146 ist ein UHF-Eichpunktgeber mit Avalanchetransistor (mit Aufbauhinweisen) beschrieben. Es wird ein 2N3904 benutzt, die Ansteuerung erfolgt mit einem Inverter 7404. Die Ausgangsfrequenzen betragen 150, 450 und 1250 MHz.
In diesem Beitrag ist auch eine Schaltung zur Vorauswahl von geeigneten Transistoren beschrieben.

Viele Grüße
mark1111
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008
09.02.2023, 10:06 Uhr
redled

Avatar von redled


Zitat:
mark1111 schrieb
Im FA 3/1974, S. 146 ist ein UHF-Eichpunktgeber mit Avalanchetransistor (mit Aufbauhinweisen) beschrieben.
Viele Grüße
mark1111



Auf diesen Artikel wird auch im Elektronischen Jahrbuch 1986, Seite 158-167 eingegangen. Für Interessierte habe ich den Artikel und die schöne Titelseite des FA einmal abgelichtet:






Weiterführende Links:
https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/application-notes/an47fa.pdf
https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/application-notes/an94f.pdf

Dieser Beitrag wurde am 09.02.2023 um 10:40 Uhr von redled editiert.
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009
09.02.2023, 10:41 Uhr
Bert




Zitat:
redled schrieb
Interessierte habe ich den Artikel und die schöne Titelseite des FA einmal abgelichtet:


Danke.

Hier gibt es einen Link auf die im Artikel angegebene Referenz:
https://worldradiohistory.com/Archive-DX/QST/60s/QST-1972-05.pdf#page=18

Grüße,
Bert
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010
09.02.2023, 22:44 Uhr
mark1111



Danke für den Link auf den Originalbeitrag !
Ende der 70er habe ich diese Schaltung mal aufgebaut. Als Transistor wurde ein Basteltyp aus dem BB7 ähnlich SF136, der ausgesucht wurde, verwendet. Die gesamte Konstruktion habe ich damals UHF-mäßig in Kammerbauweise mit kurzen Stücken Koaxkabel als DL1 & DL2 aufgebaut da mir kein Cevausit-Material zur Verfügung stand. Soweit ich mich erinnern kann, hatte ich auch SF132 und 2N708 erfolgreich getestet. Nachteilig war die hohe Betriebsspannung von 250V.

Viele Grüße
mark1111

Dieser Beitrag wurde am 09.02.2023 um 22:46 Uhr von mark1111 editiert.
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