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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » MUTOS1700 auf dem A7150 (CM1910) » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
29.01.2023, 18:33 Uhr
Ordoban



Ich hab dieses Wochenende MUTOS1700 auf dem CM1910 installiert.

Als erstes hatte ich eine ZIP100-Disk als Installationsziel, aber da hat das MUTOS bei der Installation dauernd die CHS-Parameter durcheinandergeschmissen, und das System hat nicht von der ZIP gestartet.
Ich habe schließlich eine MFM-Platte als Installationsziel verwendet, die war schon mit MWINCH eingerichtet und partitioniert. Darauf ließ sich MUTOS dann installieren und starten.

Nach der Installation konnte ich die MFM-Platte auf die ZIP-Disk kopieren, und das MUTOS läuft nun auch von da.

MUTOS ist ein echt interessantes System. Es ist eine angepasste Kopie vom UNIX 7 der PDP11.
MUTOS enthält auch den Quelltext des Kernels. Vergleicht man die Quelltexte mit dem Original, so kann man gut die Anpassungen an A7100/A7150/EC1834 erkennen. Darin sind z.B. Treiber für KES, AFS und alle Schnittstellen.
Was leider fehlt, sind die Quelltexte aller Programme, Libs und vom C-Compiler. Die Quelltexte der Programme vom PDP11-UNIX-V7 sind im Netz verfügbar, und ich habe auch probiert zwei davon auf MUTOS zu compilieren.
Das waren LS und SH. Bei beiden hat das compilieren geklappt, und auch die Ergebnisse scheinen zu funktionieren. Allerdings unterscheiden sich die erzeugten Binärdateien von denen die beim MUTOS dabei waren.
Es kann also gut sein, dass Robotron auch noch Anpassungen an den Programmen gemacht hat. Ich muss die Binärdateien wohl mal im Disassembler vergleichen.

Man merkt daß MUTOS nicht oft eingesetzt war. Überall gibt es kleine Kinderkrankheiten.
- die normale Zurück-Taste löscht das letzte Zeichen nur auf dem Monitor, nicht im Eingabebuffer. Damit kann man also keine Eingabefehler korrigieren. Dafür muss man SHIFT+DEL nutzen.
- es werden 776K Ram erkannt, und wenn einmal tatsächlich so viel Speicher benutzt wird, dann wird der Inhalt des Grafikkartenspeichers überschrieben. Vermutlich muss man MUTOS noch verklickern, dass es A0000-C0000 nicht benutzen soll.

Der Datentransport zwischen MUTOS und PC ist etwas umständlich. Der PC kann keine UNIX-V7 Disks verarbeiten und MUTOS kein FAT. Zum Glück gibt es TAR. Damit kann man ein Archiv direkt auf eine Diskette packen, und auch wieder auspacken.

Hat von euch jemand Erfahrungen mit MUTOS?
--
Gruß
Stefan
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001
29.01.2023, 18:41 Uhr
Enrico
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Außer, dass ich mehrmals angesetzt hatte, das zu installieren, und nie bis zum Ende durchgekommen bin, nicht wirklich.
--
MFG
Enrico
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002
03.02.2023, 01:17 Uhr
Holger König



MUTOS 1700 kann einen Teil des reservierten Speichers nutzen, weil der A7100/A7150 keinen Grafik-Modus hat. Ich hatte mal vor etlichen Jahren mit einem 386er PC un MS-Dos Experimente mit der Speicher-Konfiguration gemacht. Bei reinen Text-Modus-Programmen konnte man mit dem EMM386-Treiber auch "unerlaubte" Speicherbereiche kapern. So konnte man z.B. für dBase den Grafik-Modus-Speicher nutzen, während z.B Works und Word abstürzten.
Deswegen bin ich auf der suche nach dem MUTOS 1834, aber bisher ohne Erfolg. Dies müßte eine vollständig IBM-kompatible Speicherverwaltung haben.
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003
03.02.2023, 16:26 Uhr
Ordoban



Zumindest der A7150 hat schon einen Grafikmodus. Und der ist zumindest teilweise im DCP-Modus immer aktiv. Wenn Mutos ein "Ungeschick" mit dem Speicher passiert, dann kann man das auf dem Bildschirm sehen.

Der Grund ist einfach: Mutos testet ab dem Anfang des Addressraums, in welchem Speichersegment es Werte speichern kann, und hört damit erst auf, wenn das nicht mehr klappt. Da man in den Speicher der Grafikkarte auch Werte speichern kann, nutzt Mutos nun auch den Grafikspeicher als Arbeitsspeicher.
Normalerweise sind die A7150 nur mit 512K Speicher bestückt. Dann würde Mutos den Grafikkartenspeicher in Ruhe lassen, weil es den beim Test gar nicht erreicht.

Ich hab beim meinem aber eine dritte Speicherplatine reingestopft, und die auch noch so umgestrickt, dass ich die vollständig nutzen kann. Damit haben die Mutos-Entwickler vermutlich nicht gerechnet

Beim PC ist das etwas anders. Ab dem 80386 ist im Prozessor eine Memory Management Unit (MMU) enthalten. So kann die EMM386 die für DOS-Programme sichtbare Speicherorganisation beliebig ändern.

Mutos stammt von UNIX V7 der PDP11 ab. Und für die gab es ebenfalls MMU's. Wobei die PDP11 die auch wirklich gebraucht hat. Die PDP11-CPU hat nur einen Addressraum von 64K. Durch die MMU wird der Addressraum des Gesamtsystems auf bis zu 4M vergrößert. Einzelne Programme können allerdings weiterhin nur 64K an Programmspeicher und 64K an Datenspeicher nutzen. Diese Beschränkung gilt auch für Mutos.
Mutos bildet irgendwie die MMU der PDP11 auf die Speichersegmente des 8086 ab. Nur dadurch sind Multitasking, Multiuser, Speicherschutz und Swap möglich.
Für das alles nutzt Mutos die CPU, und ist dadurch sehr viel ineffektiver als die UNIX/BSD-Varianten für den PC - die nutzen die 386er MMU.

Die Quelltexte für den Mutos-Kernel enthalten Schalter für die Ziel-Plattform: A7100, A7150 und EC1834. Ich könnte also zumindest den Kernel für den EC1834 kompilieren, und den auf eine Bootdisk schreiben. Theoretisch müsste der DCP-Modus-Bootcode auch auf dem EC1834 laufen. Die Userland-Programme dürften für A7100, A7150 und EC1834 identisch sein. Theoretisch sollte sich somit aus dem Mutos1700 ein Mutos1834 erstellen lassen.

Du sagst der EC1834 ist IBM-PC-kompatibel? Dann müsste doch das MUTOS1834 auch in der VirtualBox laufen, oder? Ein interessanter Gedanke. Dann könnte ich meine Mutos-Spielereien auf dem PC vorbereiten.
--
Gruß
Stefan
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004
03.02.2023, 16:50 Uhr
Rolly2



Nach RT.de wurde Mutos-1834 auf 11 Disketten ausgeliefert. Ich habe vermutlich diese 11 Disketten als TD0-Images auf meinem Rechner gefunden. Testen kann ich das nicht (Hardware!). Wenn Interesse besteht?

VG, Andreas
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005
03.02.2023, 17:04 Uhr
sylvi



Hallo,
daran hätte ich auch Interesse.
lg
sylvi
--
Meine Uhr ist eingeschlafen
Ich hänge lose in der Zeit
Ein Sturm hat mich hinausgetrieben
Auf das Meer der Ewigkeit
Asyl im Paradies, Silly
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006
03.02.2023, 17:06 Uhr
Ordoban



Oh ja, gern. Ich habe zwar selber auch keinen EC1834, aber ich würde das gern mal in einer VM probieren.
--
Gruß
Stefan
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007
03.02.2023, 18:04 Uhr
Enrico
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Zitat:
Ordoban schrieb
Normalerweise sind die A7150 nur mit 512K Speicher bestückt. Dann würde Mutos den Grafikkartenspeicher in Ruhe lassen, weil es den beim Test gar nicht erreicht.


Ist mir noch nicht aufgefallen, ich habe 1MB drin.
Das Mutos ist aber auch nicht richtig installiert, bootet aber.


Zitat:

Mutos stammt von UNIX V7 der PDP11 ab. Und für die gab es ebenfalls MMU's. Wobei die PDP11 die auch wirklich gebraucht hat. Die PDP11-CPU hat nur einen Addressraum von 64K. Durch die MMU wird der Addressraum des Gesamtsystems auf bis zu 4M vergrößert. Einzelne Programme können allerdings weiterhin nur 64K an Programmspeicher und 64K an Datenspeicher nutzen. Diese Beschränkung gilt auch für Mutos.
Mutos bildet irgendwie die MMU der PDP11 auf die Speichersegmente des 8086 ab. Nur dadurch sind Multitasking, Multiuser, Speicherschutz und Swap möglich.
Für das alles nutzt Mutos die CPU, und ist dadurch sehr viel ineffektiver als die UNIX/BSD-Varianten für den PC - die nutzen die 386er MMU.


Macht aber trotzdem einen schnelleren Eindruck als DOS.
Dann wäre es doch aber auch noch sinnvoll Linux für den A7150 anzupassen. Für 8086 gibt es ja was.


Edit: Jetze; ELKS heißt das.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 03.02.2023 um 18:22 Uhr von Enrico editiert.
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008
03.02.2023, 18:13 Uhr
wpwsaw
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...Andreas, ich auch bitte
Gruß
wpw
--
RECORD, CRN1; CRN2; PicoDat; LC80; Poly880; KC85/2,3,4,5 ; KC87; Z1013; BIC; PC1715; K8915; K8924; A7100; A7150; EC1834; und P8000 ab jetzt ohne Tatra813-8x8 aber mit W50LA/Z/A; P3; ES175/2 und Multicar M25 3SK; Barkas B1000 HP

Dieser Beitrag wurde am 03.02.2023 um 18:56 Uhr von wpwsaw editiert.
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009
03.02.2023, 18:48 Uhr
Ordoban




Zitat:
Enrico schrieb
Ist mir noch nicht aufgefallen, ich habe 1MB drin.
Das Mutos ist aber auch nicht richtig installiert, bootet aber.


Booten tut der bei mir auch. Es werden halt 776K angezeigt, und ab und zu gibts Gemüse auf den Bildschirm.

Zitat:
Enrico schrieb
Macht aber trotzdem einen schnelleren Eindruck als DOS.


Durchaus möglich dass es bei bestimmten Aufgaben schneller ist. Festplattenzugriffe dürften schon durch den eingebauten Cache schneller sein. Von der reinen Rechenleistung dürfte es langsamer sein. Immerhin muss es für das Multitasking ständig Register sichern und wiederherstellen.

Zitat:
Enrico schrieb
Dann wäre es doch aber auch noch sinnvoll Linux für den A7150 anzupassen. Für 8086 gibt es ja was.


https://github.com/jbruchon/elks
Interessant. Eventuell dem den KES und ASP-Treiber vom MUTOS einbauen
--
Gruß
Stefan

Dieser Beitrag wurde am 03.02.2023 um 18:52 Uhr von Ordoban editiert.
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010
03.02.2023, 19:08 Uhr
Ordoban



Der Kernel für den EC1834 wird durch die 1700er Version nicht vollständig erstellt. Es fehlen einige Treiberfunktionen. Vermutlich ist der EC1834-Support in dieser Mutos-Version noch nicht fertig.
--
Gruß
Stefan
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011
03.02.2023, 19:47 Uhr
Rolly2



Die erste Rückmeldung ist gekommen. Es ist nicht eindeutig ob die Version für den 1834 gedacht ist. Scheint Mutos1700 zu sein.

VG, Andreas

Dieser Beitrag wurde am 03.02.2023 um 19:49 Uhr von Rolly2 editiert.
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012
03.02.2023, 19:55 Uhr
Ordoban



Die dürften sich nur in der ersten Diskette unterscheiden.
--
Gruß
Stefan
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013
03.02.2023, 20:27 Uhr
wpwsaw
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danke Andreas

wenn ich mein Board mal fertig haben sollte, kann ich ja mal testen...

wpw
--
RECORD, CRN1; CRN2; PicoDat; LC80; Poly880; KC85/2,3,4,5 ; KC87; Z1013; BIC; PC1715; K8915; K8924; A7100; A7150; EC1834; und P8000 ab jetzt ohne Tatra813-8x8 aber mit W50LA/Z/A; P3; ES175/2 und Multicar M25 3SK; Barkas B1000 HP
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014
03.02.2023, 20:35 Uhr
MarioG77

Avatar von MarioG77

Ich würde mich dem Prinzipiell auch anschließen.
Den Floppy zugriff werde ich bei mir schon noch hinbekommen.
Vielleicht hab ich morgen wieder etwas Zeit...

@Andreas - hätte also auch Interesse :-)
--
Gruss Mario

Betriebsbereit: KC85/3, 2x [KC85/4, D004+Floppy, D008], PPC512, PC1512, 2xEC1834, Soemtron 286, 3x PC1715, picoAC1
Zu restaurieren: 1x A5120 und hin und wieder was von oben
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015
03.02.2023, 20:39 Uhr
Ordoban



Ich fürchte das ist exakt der selbe Image-Satz den ich schon habe. Nur A7100 und A7150.
Vielen Dank trotzdem.
--
Gruß
Stefan
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016
03.02.2023, 20:41 Uhr
arr



Hallo Andreas,

kannst Du mir die Images vom Mutos-1834

bitte auch zukommen lassen, das würde mich interessieren.

Danke und schoenes WE

Andreas
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017
03.02.2023, 20:52 Uhr
Rolly2



Das lag auf meiner FP halt so rum. Wenn es nur für den 7100/7150 ist, ist es halt so. Vieleicht kann trotzdem jemand was damit anfangen. Viel Spass damit.

VG, Andreas
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018
03.02.2023, 22:14 Uhr
Enrico
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Zitat:
Ordoban schrieb

Zitat:
Enrico schrieb
Dann wäre es doch aber auch noch sinnvoll Linux für den A7150 anzupassen. Für 8086 gibt es ja was.


https://github.com/jbruchon/elks
Interessant. Eventuell dem den KES und ASP-Treiber vom MUTOS einbauen


Wäre schon schön.
--
MFG
Enrico
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019
06.02.2023, 22:21 Uhr
Ordoban



Jea, hab das elks Linux zum Booten gebracht
Wer es mal ausprobieren möchte: https://imoriath.com/downloads/privat/cm1910/elks_a7150_720_v0001.img
Source liegt bei mir auf dem github: https://github.com/Stefan311/elks
--
Gruß
Stefan
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020
06.02.2023, 23:50 Uhr
Enrico
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Boah, wie kriegt man sowas hin?
Wird Zeit, dass ich den Rechner mal wieder vorhole.
Genau genommen ist das aber ein Nachbau vom Intel Multibusrechner.
--
MFG
Enrico
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021
07.02.2023, 14:53 Uhr
DL
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cool....



Weiter bin ich leider nicht gekommen, das waren die letzten Zuckungen, zu lange nicht angehabt den Rechenknecht
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022
07.02.2023, 18:17 Uhr
Ordoban



768K Ram? Sind das 3x normale OPS oder 1x die umgebaute mit 1M?
Ist da ne ASP-Karte drin? Ich hatte vor 20 Jahren bei meinem die ASP gegen eine 3. OPS ausgetauscht, und ICH IDIOT hab dann die ASP als Bauteilspender zerlegt.
Ich kann also die ASP nicht testen, auch nicht wie sich die auf das Interrupt-System auswirkt.
--
Gruß
Stefan
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023
07.02.2023, 18:57 Uhr
DL
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Genau, 3x normale OPS , aber leider hab ich auch keine ASP
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024
07.02.2023, 18:59 Uhr
Enrico
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Hhmm, was muss ich dann später machen, um das Linux auf die Platte zu befördern?

Fehlt nur noch GKS.
--
MFG
Enrico
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025
07.02.2023, 19:19 Uhr
Ordoban



@DL
Dann fällt die ASP als Ursache für den Crash beim RC-Script aus. Läuft der Rechner denn sonst stabil?

@Enrico
https://github.com/jbruchon/elks/wiki sagt:

Quellcode:

[u]Installation[/u]

ELKS can be installed on a hdd or floppy. The installation process supports the following filesystems: MINIX, FAT16 and FAT32. The basic stages are:

  o  Boot a binary image of ELKS
  o  Create a partition using fdisk command
  o  Format the partition
  o  Execute the sys command to transfer ELKS kernel and commands
  o  Reboot into your new installation


Wobei wir statt fdisk eher mwinch benutzen sollten. Ich hab bisher noch keine Installation auf HDD probiert. Ich hatte nur ganz am Anfang das Default-HDD-Image probiert - das crasht schon beim MBR.
--
Gruß
Stefan
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026
07.02.2023, 19:24 Uhr
Enrico
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ok.
--
MFG
Enrico
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027
07.02.2023, 19:25 Uhr
DL
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Achso...nee, alles gut, da ist nur das Bild entstanden, ich war vorher schon im System drin, dann stieg das Netzteil aus
Dieser Beitrag wurde am 07.02.2023 um 19:29 Uhr von DL editiert.
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028
07.02.2023, 19:36 Uhr
Ordoban



Ohje, Netzteil. Die sind bei dem echt übel.
--
Gruß
Stefan
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029
24.03.2023, 22:09 Uhr
Enrico
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Bei 1MB RAM schmiert ELKS ab, ASP steckt auch drin.



--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 24.03.2023 um 22:10 Uhr von Enrico editiert.
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030
24.03.2023, 23:26 Uhr
Ordoban



Ja, das ist noch nicht "produktion ready". Das stürzt auch mit 512K ohne ASP gelegendlich ab.
Ich bin bisher noch nicht dazu gekommen das weiter zu debuggen.
--
Gruß
Stefan
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031
25.03.2023, 19:22 Uhr
Enrico
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256k RAM reicht vermutlich nicht?
Jedenfalls bleibt es Diskettenzugriff bei der 1. Ausschrift stehen.

Edit: es geht auch mit 512k und ohne ASP nicht.
Das Image habe ich auf eine 3,5" Diskette DD unter Linux mit einem USB-Laufwerk geschrieben.
Lesbar ist diese dort.
Ev. liegt es ja doch daran?
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 25.03.2023 um 19:41 Uhr von Enrico editiert.
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032
25.03.2023, 20:05 Uhr
Ordoban




Zitat:
Enrico schrieb
Das Image habe ich auf eine 3,5" Diskette DD unter Linux mit einem USB-Laufwerk geschrieben.


Mach ich genau so. Ist das ne DD (720k) Disk? A: oder B: Laufwerk?
--
Gruß
Stefan
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033
25.03.2023, 20:12 Uhr
Enrico
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Ja.
Beides geht nicht.
Es ist aber aber beim zurücklesen exakt 1 Byte falsch.


Hatte die aber vorher unter DOS fomatiert. (geht unter Linux nicht mehr)
Alle Sektoren wurden formatiert, hatte aber drübergeknarzt....
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 25.03.2023 um 20:13 Uhr von Enrico editiert.
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034
26.03.2023, 13:02 Uhr
Enrico
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Ich habe die selbe Diskette nochmal geschrieben.
Damit komme ich weiter.
Die Punkte und Sterne sind vermutlich lesbare bzw. defekte Sektoren?!

Disk wieder zurückgelesen, dieses Mal soll der Inhalt aber ok sein.

Mit einer anderen Disk bootet es nun:

Dafür aber wieder selber Fehler wie unter 033, und weiter hinten jede Menge falsch.

Entweder das LW ist Schrott, oder es kommt mit DD nicht zurecht.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 26.03.2023 um 13:03 Uhr von Enrico editiert.
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035
26.03.2023, 13:57 Uhr
Ordoban



Ja, Punkte und Sterne sind lesbare / defekte Sektoren. Bei mir kommen nur Punkte.

#033 sieht mir eher wie ein Mount-Flag aus. Du kannst ja mal probieren auf der Diskette den Schreibschutz zu aktivieren. Dann sollte sich das Diskimage nicht mehr verändern.

Dass Disketten sich auf einem Laufwerk perfekt lesen/schreiben lassen und auf dem anderen Laufwerk dann nicht mehr lesbar sind, hatte ich schon oft. Vermutlich verstellter Schreib/Lese Kopf.
--
Gruß
Stefan
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036
26.03.2023, 15:17 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Sind das jeweils Laufwerke mit gleicher Spurenzahl?
Bei 80 Spuren sind die Spuren schmaler. Liest man diese Diskette auf einem 40-Spurenlaufwerk, liest man das Rauschen mit und das könnte storen...
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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037
26.03.2023, 15:29 Uhr
Ordoban



Sind beides 80 Spuren. DD (720k) hat nur eine geringere Datenrate und dementsprechend weniger Sektoren/Spur als HD(1440k)
Gab es auch Formate mit 40 Spuren auf 3,5" ?
--
Gruß
Stefan
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038
26.03.2023, 15:35 Uhr
Enrico
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Zitat:
Ordoban schrieb
Gab es auch Formate mit 40 Spuren auf 3,5" ?


Nicht dass ich wüsste.
Ich habe aber auch schon 3,5" LW gesehen, die mechanisch höher sind.

PS: und dann wird man auch nicht mehr auf 720kb kommen.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 26.03.2023 um 15:39 Uhr von Enrico editiert.
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039
26.03.2023, 18:57 Uhr
Enrico
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Zu33.
Hab nun den alten Celeron 400MHz Laptop rausgepult (der 486iger spinnt)
Neue Linuxe drauf, Win98 und XP.

VGA-Copy unter 006.
https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=20733&highlight=vgacopy&s=6c909d9304de9dd8b5d9d84e2200ef2d
Anders als hinter dem Link steht, gehts doch unter DOS (Win98)

Formfill = F7 müsste mit 720kb doch richtig sein....

Bei der 1. Diskette ist am Anfang ein CRC32-Fehler (orange) und jede Menge Fehler
(gelb); Rest ist blau, also wohl ok.

Die 2. Diskette bringt auch jede Menge Fehler (gelb), aber kein CRC32.

.... oder ich kapier das Programm nicht.


Beim Formatieren unter DOS sollte die Defekte doch eigentlich auch auffallen, die haben aber volle Kapazität



Zitat:
Ordoban schrieb
Vermutlich verstellter Schreib/Lese Kopf.


Dann würden aber nur die Disketten in diesem LW lesbar sein, die vorher in diesem LW
beschrieben wurden.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 26.03.2023 um 19:12 Uhr von Enrico editiert.
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040
26.03.2023, 20:11 Uhr
Enrico
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Ich schätze schon, dass ich da mit VGA-Copy was falsch mache.
Formatiere ich die erst unter DOS/Win98
mit format a: /f:720 habe ich unter VGAcopy am Anfang immer CRC32 Fehler.
Formatier ich die mit VGA, nicht unbedingt.
--
MFG
Enrico
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041
26.03.2023, 20:28 Uhr
Rolly2



Formfill = F7 müsste mit 720kb doch richtig sein....
Ist richtig, dann Write. Funktioniert bei mir super.
Wer ist nun besser: DOS oder VGACOPY? Unsere alten Disketten sind manschmal sehr unzuverlässig und halt "ALT".

VG, Andreas
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042
26.03.2023, 21:30 Uhr
Enrico
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Zitat:
Rolly2 schrieb
Wer ist nun besser: DOS oder VGACOPY? Unsere alten Disketten sind manschmal sehr unzuverlässig und halt "ALT".

VG, Andreas



Eben, das sind die ersten 2 Probleme.
K.A., was besser ist.

PS: das waren mal Amiga-Disketten.
K.A., was ich damals mal mit gemacht hatte.
Auslesen, oder die gingen damals schon nicht mehr......
Über 20 Jahre liegen die ja auch schon rum.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 26.03.2023 um 21:34 Uhr von Enrico editiert.
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043
26.03.2023, 23:21 Uhr
Ordoban




Zitat:
Enrico schrieb
Dann würden aber nur die Disketten in diesem LW lesbar sein, die vorher in diesem LW
beschrieben wurden.



Wenn es komplett daneben ist, ja. Wenn es nur ein bischen daneben ist, dann häufen sich nur die Lesefehler. Ich hatte es auch schon, dass Disks von Laufwerk A auf Laufwerk B lesbar waren, aber Disks von B nicht auf A.
--
Gruß
Stefan
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044
27.03.2023, 00:24 Uhr
Enrico
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Ich nicht.
Das lässt sich aber nicht wirklich einstellen, da die ja festgeklebt sind.

Z.B. habe ich nun noch einen HD Diskette probiert.
Zu 100% CRC Fehler. Nach Format unter VGAC alles ok ( Blau) bis auf einen CRC Fehler
wieder ganz am Anfang an der gleiche Stelle.
Das ist auch so, wenn ich das Format vom Win98 nehme.

Die Disketten werden wohl alle schrottig sein.

VGAC formatiert sehr viel langsamer als WIN.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2023 um 00:25 Uhr von Enrico editiert.
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045
27.03.2023, 10:04 Uhr
mark1111



Vielleicht nützt das was:

TOPCOPY 32 von TopWare

https://www.cc-community.net/threads/suche-1-1-disketten-kopierprogramm.11445/

Diskettenkopierprogramm, den Threads mal durchlesen.

Viele Grüße
mark1111
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046
27.03.2023, 17:45 Uhr
Ordoban




Zitat:
Enrico schrieb
Ich nicht.
Das lässt sich aber nicht wirklich einstellen, da die ja festgeklebt sind.


Verklebt?

Soweit ich weiß kann man die Spur verstellen indem man den Steppermotor ein Stück dreht. Ich hab das allerdings auch noch nie ausprobiert, ich hab solche Laufwerke immer direkt entsorgt...


Zitat:

Die Disketten werden wohl alle schrottig sein.


Durchaus möglich. Von meinen DD-Disketten haben etwa die Hälfte schon Fehler. Ich hatte die vor einer halben Ewigkeit von einem Kollegen bekommen, der hatte die für ein MIDI-Keyboard.
--
Gruß
Stefan

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2023 um 17:45 Uhr von Ordoban editiert.
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047
27.03.2023, 20:01 Uhr
Enrico
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Ich hab nen Laptop nehmen müssen, das LW fräs ich da nicht auseinander.
Außerdem funktioniert HD ja fast fehlerfrei.
Klebe ich das Loch zu, formatier als als DD, gibts auch wieder jede Mengen Fehler,
aber wenigstens kein CRC.
Eigentlich sollten die doch dafür auch gehen?


Zitat:
Ordoban schrieb

Zitat:
Enrico schrieb
Ich nicht.
Das lässt sich aber nicht wirklich einstellen, da die ja festgeklebt sind.


Verklebt?
.....
Soweit ich weiß kann man die Spur verstellen indem man den Steppermotor ein Stück dreht. Ich hab das allerdings auch noch nie ausprobiert, ich hab solche Laufwerke immer direkt entsorgt...


Ach, verflixt, ich war beim Kopf...
Aber Schrittmotor drehen wird wohl kaum was bringen.
Das macht der so oder.
Wenn, dann muss mal wohl Spur abgleichen.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2023 um 20:04 Uhr von Enrico editiert.
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048
27.03.2023, 21:22 Uhr
Ordoban




Zitat:
Enrico schrieb
Aber Schrittmotor drehen wird wohl kaum was bringen.
Das macht der so oder.
Wenn, dann muss mal wohl Spur abgleichen.


Eine Spur ist 0,155mm breit. Ein Schritt vom Schrittmotor dürfte genau ein mal Spurbreite+Spurabstand sein. Es ändert also schon was, den nur ein winziges Stück zu verdrehen. Wenn du den genau um eine Schrittbreite Verstellst, dann ändert sich allerdings nix.
--
Gruß
Stefan
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049
27.03.2023, 23:56 Uhr
Enrico
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Ja, und wenn ich drauf zugreife dreht der Motor in die andere Richtung wie will,
nach dem der als erstes die Spur 0 angefahren hat.
Wenn Spur 0 falsch ist, stimmt gar nichts mehr, die muss aber passen.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 27.03.2023 um 23:57 Uhr von Enrico editiert.
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050
29.03.2023, 19:31 Uhr
Enrico
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Mir kamen noch 2 ganz blöde Ideen.
Vermutlich sind die richtig.

Das Programm nennt sich doch vga-copy/386.
Lt. dem Link soll es erst ab WinXP laufen, was ja aber nicht stimmt.

Auf dem Celeron mit 400MHz kommen unter DOS 50-90% Fehler raus.
Der Lesezugriff hört sich sehr hektisch und ungleichmäßig an.
Unter WinXP klappt das dagegen...
Mit dem USB-LW dauert es wesentlich länger, klappt aber auch.
Unter WIN98 funktioniert das auch.

Aber: Immer der 1. Sektor hat einen CRC-Fehler, alles andere ist ok.
Bis auf wenige Disketten.

Mir fiel ein, dass ich ja doch noch einen 386iger zu liegen habe.
Das Ergebnis ist das selbe....

Ich denke, der Rechner ist für VGA-Copy erstmal viel zu schnell.
Das Programm steuert das LW zu schnell an, wodurch das zum schwingen kommt, und jede Menge Fehler produziert werden.

Dann ist nur noch unklar, wieso dann immer noch bei jeder Diskette
Sektor 0 Kopf 0 CRC-Fehler hat.
--
MFG
Enrico
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051
29.03.2023, 19:59 Uhr
Ordoban



Was ist denn mit dem normalen DOS Format?
Macht das auch immer einen CRC-Fehler bei Spur 0, Kopf 0, Sektor 1?
Das wäre der Bootsektor, ohne den geht bei Disketten gar nix.
Ist das bei allen Laufwerken so?

Warum eigendlich VGA-Copy? Ich erinnere mich daran, dass ich das mal in den 90ern gehabt, und schnell wieder weg gelegt habe.
--
Gruß
Stefan
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052
29.03.2023, 20:42 Uhr
Rolly2



VGA-COPY funktioniert aber sehr gut unter DOS an meinem 486 und Pentium 3.
Habe da keine Probleme. Nutze ebenfalls VGA-COPY .386. Aber das Alter der Disketten!!! Da müssen wir uns damit anfinden, die Dinger sterben halt.

VG, Andreas
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053
29.03.2023, 22:00 Uhr
Enrico
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DOS sagt dazu gar nix.
anscheinend alle Sektoren ok, schrabt aber immer wieder mehrmals drüber,
bestimmt sind das mehrere Leseversuche.
S.o., beide LW unter XP am Laptop, und der 386iger.

VGA-Copy:
Ich hatte ja 2 Disketten formatiert.
Die erste nicht bootend, wegen der Fehler, die 2. geht.


Andreas, ja klar, aber alle der gleiche Fehler?
--
MFG
Enrico
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054
29.03.2023, 22:55 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr


Zitat:
Ordoban schrieb
Warum eigendlich VGA-Copy? Ich erinnere mich daran, dass ich das mal in den 90ern gehabt, und schnell wieder weg gelegt habe.

dito
VGACOPY hatte sich glaube immer im Bootsektor verewigt und die Virenscanner hatten die Disketten deshalb immer angemeckert.
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055
29.03.2023, 23:12 Uhr
mark1111



@Enrico:

Kennst Du das Programm "Slowdown" ? Damit kamm man einen zu schnellen Rechner langsamer machen. Läuft unter Windows. War mal auf einer PC-Welt CD mit dabei. D/L:

https://www.wintotal.de/download/slowdown/

Habe das Programm bei "turbo pascal runtime error 200" unter win98 verwendet, um die Fehlermeldung weg zu bekommen. Vielleicht hilft das.

Viele Grüße
mark1111
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056
30.03.2023, 00:51 Uhr
Enrico
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Nö, könnte ich ja auch mal versuchen.
Allerdings ist es ja unter DOS vermutlich zu schnell, unter Windows scheint es zu funktionieren.
--
MFG
Enrico
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057
02.04.2023, 20:02 Uhr
Enrico
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Hab noch ein bisschen mit Linux rumgespielt.
Soweit funktioniert es ja für den Anfang ja relativ gut.
Die Platte wird mit 40MB richtig erkannt, meckert aber wegen dem MBR.
Mit ASP stürzt es auch nicht ab.
Aber reproduzierbar mit einer der Löschtasten, Del, was auch immer.
Außer, dass mir der Cursor nach oben gehüpft ist, und Caps Lock noch geht,
lässt sich dann nichts mehr machen.

Mit 1MB RAM schmiert es mit Bildsalat auch ab.
Komisch ist aber, dass dann die Diskette nicht richtig gelesen wird.

fdisk findet die Platte auch richtig, ich habe aber die Finger davon gelassen.
--
MFG
Enrico
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058
09.04.2023, 23:10 Uhr
mark1111



Noch mal etwas zum kopieren/ formatieren von 3,5`` Disketten:

Ich wollte 3,5er DD-Disketten unter WinXP mit 720kB formatieren, dieses Format wird gar nicht angeboten. Dann habe ich den Win2k Rechner angeworfen und da funktioniert es. Werden unter WinXP 720kB Diskettenformate nicht mehr unterstützt? Lesen der 720er Disks funktioniert immer.




Dann habe ich Topware Copy installiert, damit war das 720er Format möglich.



Anschließend noch meine USB-Diskettenlaufwerke:



Das linke LW (Basetech) unterstützt 720kB Disketten, das rechte, ein Freecom LW unterstützt dieses nicht und wird auch noch vom Rechner schwer oder gar nicht erkannt.

Viele Grüße
mark1111
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059
10.04.2023, 01:37 Uhr
Enrico
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Ja, das ist wohl unter XP so.
Ev. geht es in der Shell?
VGA-Copy läuft auch unter XP.
--
MFG
Enrico
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060
30.04.2023, 18:51 Uhr
Enrico
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Zitat:
Ordoban schrieb
@Enrico
https://github.com/jbruchon/elks/wiki sagt:

Quellcode:

[u]Installation[/u]

ELKS can be installed on a hdd or floppy. The installation process supports the following filesystems: MINIX, FAT16 and FAT32. The basic stages are:

  o  Boot a binary image of ELKS
  o  Create a partition using fdisk command
  o  Format the partition
  o  Execute the sys command to transfer ELKS kernel and commands
  o  Reboot into your new installation


Wobei wir statt fdisk eher mwinch benutzen sollten. Ich hab bisher noch keine Installation auf HDD probiert. Ich hatte nur ganz am Anfang das Default-HDD-Image probiert - das crasht schon beim MBR.



Habe ich gemacht.
Mit MWINCH die 4. Parttion als BOS eingerichtet.
Das ist für FDISk zufällig auch der richtig Typ 80 fürs Minix-Fliesystem.
Dann mit mkfs /dev/hda4 formatiert,
und mit SYS das rübergeschauffelt.

Der Rechner holt dann wohl nen Bootcode, bleibt dann aber beim ACT-Prompt stehen.

Leider geht ttyS0 nicht. Sicherlich weil der auch auf dem falschen Port läuft.

Ich hatte nun noch auf dem VCFE aufs Telnet, und damit auf NEMESIS auf dem A7150 gehofft.
Das FDISK kennt Typ 40 CPM/86 nicht.


Ich glaub ein extra FRED fürs ELKS wäre wohl sinnvoll.
(oder an den alten Fred anhängen?)
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 30.04.2023 um 18:52 Uhr von Enrico editiert.
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061
30.04.2023, 19:38 Uhr
Ordoban



Das ganze ELKS Thema ist in einem sehr frühen, rein experimentellen Stadium.
Alles was ich bisher habe ist, dass Interrupt-Kontroller und Timer richtig angesprochen werden. Beim A7150 sind das zwar normale 8259 und 8254, aber mit abweichenden Port und abweichenden Kanalbelegungen. Das reicht grade so, dass der bis zum Login bootet.

Ja, es wäre glaubich sinnvoll für ELKS einen neuen Fred aufzumachen. Hat mit MUTOS ja nix zu tun.
--
Gruß
Stefan
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062
30.04.2023, 21:16 Uhr
Enrico
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Rüdiger, wenn Du Zeit hast, das rüberzuschubsen?
--
MFG
Enrico
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063
01.05.2023, 10:06 Uhr
Bert



Was gibt es denn für Möglichkeiten den A7150 zu debuggen?
Immer wenn ein Programm (egal ob Bootcode, System oder Anwendersoftware) stehen bleibt, heißt das doch i.d.R. das es in einer Schleife festhängt und auf ein Ereignis wartet, was - aus welchem Grund auch immer - nicht eintritt.

Heutzutage ist man ja von den Möglichkeiten verwöhnt, wie sie es bei ARM-Systemen gibt: Haltepunkte, Schrittbetrieb, paralleler Disassembler, Lesen und Manipulieren von Registern und Speicherinhalten, ...

Viele Grüße,
Bert
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064
01.05.2023, 11:55 Uhr
Ordoban



1. Eine Möglichkeit wäre es, den Addressbus mit einem Logik-Analyzer zu beobachten, und so die Addresse herauszufinden.
2. Der A7150 hat schon im ACT(BIOS) einen Debugger eingebaut. Ich weiß jetzt aber nicht was der so alles kann.
3. Eigene Programme kann man gut debuggen, indem man Statusmeldungen einbaut.
4. In Maschienencode kann man einzelne Anweisungen gegen INT3 austauschen, und im Interrupt-Handler dann Debug-Code ausführen. Diese Methode nutzen z.B. Hochsprachen-Debugger für Breakpoints. Hardware-Breakpoints kann der 8086 noch nicht.
--
Gruß
Stefan
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065
01.05.2023, 13:34 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger

Ich glaube, es gibt ein Hotkey um in den ACT zu gehen.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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066
01.05.2023, 22:24 Uhr
Enrico
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Zitat:
Bert schrieb
Was gibt es denn für Möglichkeiten den A7150 zu debuggen?
Immer wenn ein Programm (egal ob Bootcode, System oder Anwendersoftware) stehen bleibt, heißt das doch i.d.R. das es in einer Schleife festhängt und auf ein Ereignis wartet, was - aus welchem Grund auch immer - nicht eintritt.


Da kenne ich nur den ACT, dass man da was eintippen kann.
Ich glaube per Hand ging da auch I/O.
Dann die BOS1810 Prüfdiskette mit dem LACS drauf.
--
MFG
Enrico
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067
01.05.2023, 22:27 Uhr
Enrico
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Beim MUots ist mir bei dem langen WE noch was beim MOUNT aufgefallen.
Mir sind das bei jedem Neustart immer mehr mount EInträge gworden.
Sprich bei mount
kommen immer mehr EInträge
mount /dev/user on /usr ( oder so ähnlich)
Mit df wird das alles angezeigt, incl. Benutzung,
ein Zugriff auf /usr geht aber nicht, nix drin.
Also noch mal mounten, und es geht.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 01.05.2023 um 22:29 Uhr von Enrico editiert.
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068
02.05.2023, 17:34 Uhr
Ordoban



Mutos muss unbedingt immer ordentlich runtergefahren werden. Ansonsten bleiben die Dateisysteme im "dirty" Zustand, und können nicht gemountet werden. Die müssen dann alle manuell mit FSCK geprüft werden. Ich denke mal, dass das leere /usr damit zu tun hat.
Mach doch mal
Quellcode:
umount /dev/usr

dann
Quellcode:
fsck /dev/usr

und
Quellcode:
mount /dev/usr /usr

.
Mutos erscheint nicht ausgereift. Ich denke mal, je länger man das wirklich nutzt, desto mehr irre Fehler werden auftauchen.
--
Gruß
Stefan

Dieser Beitrag wurde am 02.05.2023 um 17:35 Uhr von Ordoban editiert.
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069
02.05.2023, 18:20 Uhr
Enrico
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umount geht so nicht, wenn es nicht gemountet ist, aber so tut als ob.
Hatte ich schon probiert.

Wenn das nicht richtig runtergefahren ist, meckert das beim nächsten hochfahren.

Meist muss ich haltsys nehmen, weil das Script shutdown im user drin liegt.

Besonders gewöhnungsbedürftig ist, was in der fstab drin steht.
Das scheint nicht dazu zu führen, das gemountet wird, auch wenn des FS ok ist.

SWAP gibts aber.
PS -lax , was auch nur geht, wenn /USR montiert wurde.
--
MFG
Enrico
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070
03.05.2023, 18:49 Uhr
Enrico
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Also noch ne Runde probieren.....
Das Mutos ordnungsgemäß runterfahren,damit man ordnungsgemäß hochfahren kann, ist gar nicht so einfach.
Da geht gerne mal was schief.

Schaltet man den Rechner einfach aus, startet Mutos beim nächsten Start von allein
den fsck auf root, dann nach haltsys, und Neustart, ist alles ok.
Es wird nach dem Datum gefragt, Devs gemountet, Zugriff auf
usr und tmp geht.

Runterfahren mit haltsys macht Ärger, fsck per Hand und Neustart geht auch nicht so einfach.
Man muss /dev/user mounten, sonst klappt das shutdown-Script nicht.
Dabei geht auch gerne mal was schief, weil
dabei umount ausgeführt wird, da ist gerne mal /dev/temp oder /dev/user "busy".

Komisch ist auch, dass bei "mount" auch immer
/dev/temp und /dev/user als gemountet angezeigt werden, ... % Belegung, auch wenn
sie das offensichtlich nicht sind.

Grmpf.....
--
MFG
Enrico
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071
03.05.2023, 21:07 Uhr
Ordoban



Nach dem Ausschalten/Reset ohne herunterfahrten macht der automatisch ein fsck für das ROOT-Filesystem. Das /usr und /temp lässt der dagegen fehlerhaft zurück.
Nach dem Start kommt zuerst das Single-User-Login. Für dieses Login ist normal nur das Root-Dateisystem gemountet. Man kann das Singleuser-Login für Wartungsarbeiten wie zum Beispiel fsck nutzen, oder mit CTRL+Z überspringen. Nach dem Singleuser-Login versucht der die anderen Dateisysteme zu mounten. Schlägt das fehl, weil z.B. ein Dateisystem noch "dirty" ist, dann geht der wieder in den Single-User-Login. Nur wenn alle Dateisysteme ordentlich gemountet sind, geht der in den Multiuser-Login. Es kann auch passieren, dass der nicht in den Multiuser-Modus geht weil der ein Dateisystem nicht mounten kann weil es schon gemountet ist...

Was du jetzt machen solltest ist fsck auf alle Dateisysteme, und dann in den Multiuser-Mode gehen.

Quellcode:

fsck /dev/hda
fsck /dev/hdb
fsck /dev/hdc



Edit:
Das shutdown-script ist in /etc und sollte somit immer gehen.
--
Gruß
Stefan

Dieser Beitrag wurde am 03.05.2023 um 21:10 Uhr von Ordoban editiert.
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072
03.05.2023, 21:39 Uhr
Enrico
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fsk habe ich über temp, user, root gemacht.
Was ja letzendlich das selbe ist.
Das shutdown geht aber nur, wenn dev/user gemountet ist.
Sonst fehlt dafür who, und noch was anderes.

Hab da jetzt noch nie multiuser gebootet, weis gar nicht mehr wie das war.
--
MFG
Enrico
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073
03.05.2023, 22:26 Uhr
Ordoban



Multiuser kommt nach dem Single-User.
Entweder den Singleuser mit "exit" abmelden, oder die Singleuser-Anmeldung mit CTRL-Z abbrechen.
--
Gruß
Stefan
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074
04.05.2023, 19:15 Uhr
ambrosius



Vielleicht hilft es auch, vor dem herunterfahren zweimal den Befehl sync abzusetzen, um die Platten mit den RAM-Puffern zu synchronisieren? Danach erst den Ausschalt- oder Herunterfahren-Befehl geben (wie bei Wega)?
--
viele Grüße
Holger
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075
04.05.2023, 19:44 Uhr
Enrico
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Das macht eigentlich alles dieses Shutdown-Script,
nur funktioniert das eben nicht immer alles.
--
MFG
Enrico
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