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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Taschenrechner aus Mühlhausen - Reparatur, Pflege und Technik » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
23.01.2023, 20:23 Uhr
Machbar

Avatar von Machbar

Hallo in die Runde,

ich mache hier mal ein neues Fass auf.

Mittlerweile nimmt die Reparatur und Pflege der Mühlhäuser TR-Schätze immer mehr Zeit in Anspruch. Manche TR zerfallen einem unter der Hand.

Ich würde mich freuen, wenn hier in loser Folge Reparaturberichte gepostet werden.


Hier einiger Bilder meiner "Sammlung", wir immer aktualisiert.

https://www.dropbox.com/sh/hsf77e71sxx3uq7/AACbIEMWRvZupyil03Q-qEfva?dl=0
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001
23.01.2023, 20:26 Uhr
Machbar

Avatar von Machbar

Mittlerweile laufen alle meine Taschenrechner wieder mit Batterie, Akku und Netzteil.

Größtes Sorgenkind waren die Batterien, welche die "Vorbesitzer" mal vorsorglich in den 90ern gegen neumodische Bundesbatterien ausgetauscht haben. Entweder suppen die, sind trotz langem Nichtbenutzen des TR tot oder das Batteriegehäuse ist durch Fingerschweiß dermaßen angelaufen, dass der Kontakt unterbrochen ist (hilft auch kein Elsterglanz).

Batterien von "AKA elektrik" oder aus dem "FZR" laufen immer noch.

Bei den Akkus (Konkret 200, MR201, Minirex74 und Minirex75) habe ich jetzt doch einen Stilbruch verübt und moderne 4,8V oder 7,2V NiMH-Akkublöcke eingebaut. Das Aufladen über die eingebaute "Ladeelektronik" bzw. mit den originalen Netzteilen muss noch einem Langzeittest unterzogen werden. Bis jetzt funzt es. Zur Not wird die USB-Lade-Platine in den TR gefriemelt und mit 5V-Netzteil aufgeladen.



Die nächste Baustelle könnten die LCD-Anzeigen werden.
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002
23.01.2023, 20:30 Uhr
ralle



Die modernen Litium-Zellen dürfen nicht überladen werden. Wenn möglich, vorhanden USB-Lader nutzen und 5V-Regler in das Netzteil einbauen.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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003
23.01.2023, 20:30 Uhr
Machbar

Avatar von Machbar


Zitat:
ralle schrieb
Die modernen Litium-Zellen dürfen nicht überladen werden. Wenn möglich, vorhanden USB-Lader nutzen und 5V-Regler in das Netzteil einbauen.



So mein Plan. Beim Konkret 200 habe ich die USB-Lade-Platine mit in den TR eingebaut (Dank AAA-Akkus war noch Platz) und lade mit einem 5V-Netzteil.

Bei den Minirex muss ich mir noch was einfallen lassen. In der "Dockingstation" ist für einen Regler Platz. Dann muss das Aufladen eben nur in dieser erfolgen und nicht über das separate Netzteil.

Bei den Akkus für meinen Sanyo ICC-82D habe ich da kein Problem mit. Da habe ich neue NI-CD-Akkus eingebaut. Die Sanyo-CADNICA gibt es ja immer noch als 1.2V Akkus in Originalgröße.
--
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Dieser Beitrag wurde am 23.01.2023 um 20:40 Uhr von Machbar editiert.
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004
28.01.2023, 22:54 Uhr
Leichtgwicht



Hallo,
bei meinem Minirex 75 ist die Ziffernanzeige defekt. Es fehlen bei allen Digits die Segmente B, E und F. Verbaut sind VQC 37. Hat jemand eine Idee wo da der Fehler liegen könnte? Auch ein Schaltplan wäre evtl hilfreich, danke.
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005
29.01.2023, 07:40 Uhr
ralle



Es gab einen Schaltplan mit dem U820/821 in den Bastelbüchern. Im Grunde, wenn es nur um dem Nachweis von Leben geht, lowcurent-LED mit Vorwiderstand auf die 3 Ausgänge tippen. Dazu genügt es immer, die Zahlen 1 bist 8 einzugeben und nach und nach die Segmentausgänge abzutasten.

Also 1 -> Ausgänge auf Logik schauen, Anzeige Löschen, also 0
2 -> selbe Spiel noch mal.

Bei der 8 hast du alle Segmente anliegen. Es genügt eigentlich auch nur eine Stelle anzuzeigen.


Vielleicht hilft der Plan...
Gibt es auch noch mit 600dpi...
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Gruß Ralle

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Dieser Beitrag wurde am 29.01.2023 um 08:11 Uhr von ralle editiert.
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006
29.01.2023, 08:27 Uhr
Machbar

Avatar von Machbar

Würde ich wie Ralle machen.
Anschauen an welchen Anschlüssen der VQB die Segmente anliegen.
Dann erst einmal den "Weg" zum U820/U821 zurückverfolgen. Pegel prüfen. Meist ist es eine kalte Lötstelle oder eine vergammelte Leiterbahn.


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Dieser Beitrag wurde am 29.01.2023 um 08:33 Uhr von Machbar editiert.
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007
29.01.2023, 11:12 Uhr
Machbar

Avatar von Machbar

In manchen Minirex75-Chargen kamen auch die VQC32 zum Einsatz.

Hier das Datenblatt:




Als Segment- bzw. Digittreiber wurden die ICs D491 / D492 eingesetzt.
Hier eine Platine mit einem TMS0105NC statt einem einheimischen U820D.



Wer Infos zu DDR-Halbleitern sucht, für den ist folgende Seite eine wahre Fundgrube. Danke an den Ersteller der Seite! Dort sind auch die Datenblätter für die D491 und D492 zu finden.

https://hjs.lima-city.de/DDR/
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Dieser Beitrag wurde am 29.01.2023 um 11:19 Uhr von Machbar editiert.
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008
06.04.2023, 12:45 Uhr
Machbar

Avatar von Machbar

Hallo in die Runde,

hier wieder etwas zu den Mühlhäuser Taschenrechnern. Diesmal zu Schulrechner SR1.
Nachdem der SR1 1984 für die Klassenstufe 11 der EOS zugelassen wurde, konnten im Folgejahr die Lernenden der Klassenstufe 7 der POS mit dem SR1 offiziell arbeiten.

Hier ein Auszug vom Mathebuch Klasse 7 vom Verlag Volk und Wissen der DDR. Ein ganzes Kapitel beschäftigte sich mit dem Taschenrechner.

https://www.dropbox.com/s/u39ldp6cq1586h7/Mathematik_KL7_Taschenrechner_SR1.pdf?dl=0

Viel Spaß beim Lesen.
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Dieser Beitrag wurde am 06.04.2023 um 12:45 Uhr von Machbar editiert.
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