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Autor Thread - Seiten: -1-
000
15.06.2022, 21:09 Uhr
jute-tom



Hallo,

ich habe einen JU+TE 6k mit UB8830 als Videoprozessor aufgebaut. Nicht gesteckt wurden der Hauptprozessor, zugehöriger DS8212, Eprom und RAM. Video-RAM hatte ich anfangs auch weggelassen. Er wurde mit einem AV->VGA-Adapter mit einem alten LCD-Monitor verbunden. Der Adapter funktioniert, denn der war bis heute im Einsatz, um einen Sat-Receiver an einem Monitor zu betreiben. Die 2 roten LED beim Optokoppler leuchten, die Spannung liegt bei ~5,1V, kein Chip wird auffallend warm (der Video-UB8830 wird innerhalb ein paar Minuten langsam warm, aber das war - glaube ich - früher auch so), nichts knistert oder gibt Rauchzeichen.

Aber auf dem Monitor ist nichts zu sehen, außer dem Onscreen-Menü des Adapters, wenn ich die entsprechend Taste an diesem drücke. Mit einem einfachen Multimeter hab ich die Spannung am Videooutput (zwischen den mit 5 und 20 gekennzeichneten Anschlüssen) von ~2V gemessen. Außer einem Multimeter und einem chinesischen, digitalen Spielzeug-"Oszilloskop" vom großen Fluss habe ich kein ernsthaftes Messequipment. Wie kann ich vorgehen, um Stück für Stück einzelne Baugruppen zu testen, um das Problem einzugrenzen?
--
Viele Grüße,
Thomas
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001
15.06.2022, 22:04 Uhr
jute-tom



Ich habe nur einen Video-RAM-Bereich bestückt (den V-Bereich, der dem Hauptprozessor am nächsten ist).

Etwas irritiert war ich, dass es verschiedene C-Pinabstände gibt - manche mit 2,5mm, manche mit 5mm, andere mit krummen (diagonalen) Werte.

Kann jemand mit einem hochauflösenden Draufsichtfoto (idealerweise nach Abnahme der RAM-Module) einer bestückten blauen Platine dienen?
--
Viele Grüße,
Thomas
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002
16.06.2022, 08:57 Uhr
PC-Opa



Hallo Thomas,

hier die Bestückung des Videoteils etwas übersichtlicher:


--
Gruß Wolfgang
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003
16.06.2022, 11:28 Uhr
jute-tom



Diese Grafik kannte ich schon und sie half mir etwas weiter. Ein Foto der gesamten, bestückten LP wäre vielleicht auch hilfreich, da mit nicht klar ist, wo alles Cs und Elkos verstreut sind. Bei manchen steht's dran, bei manchen offenbar nicht. Leider sehen die Durchkontaktierungen genau so aus wie "echte" Löcher.

Hat sonst noch jemand Ideen, wie ich vorgehen kann, um baugruppenweise zu testen?

Ich hatte die Idee, einen leeren E(E)PROM zu stecken, der dann nur NOPs ausführen müsste und deshalb die Adressleitungen schön aufwärts zählen sollten.
--
Viele Grüße,
Thomas
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004
16.06.2022, 17:59 Uhr
jute-tom



Fällt irgendwem ein offensichtliches Problem auf?

--
Viele Grüße,
Thomas
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005
16.06.2022, 19:25 Uhr
Bert



Hallo Thomas,


Zitat:
jute-tom schrieb
Die 2 roten LED beim Optokoppler leuchten,


Die LED sind für die Schreibfreigabe vom RAM des Hauptprozessors und sind für den Videoteil nicht relevant.


Zitat:

die Spannung liegt bei ~5,1V, kein Chip wird auffallend warm (der Video-UB8830 wird innerhalb ein paar Minuten langsam warm, aber das war - glaube ich - früher auch so), nichts knistert oder gibt Rauchzeichen.


Als ist der Rauchtest bestanden :-)
Das die UB88xx warm werden ist normal. Das sind keine Stromsparwunder. Mit 200 mA bei 5 V und damit einer Verlustleistung von ca. 1 W muß man rechnen.


Zitat:

Außer einem Multimeter und einem chinesischen, digitalen Spielzeug-"Oszilloskop" vom großen Fluss habe ich kein ernsthaftes Messequipment.


Multimeter ist für DC-Messungen ok. Hier werden wir das Oszilloskop brauchen.
Wie hoch ist die Bandbreite von Deinem Oszi?

Ich beziehe mich mal hier auf den folgenden Schaltplan, auch wenn der nur den Videoteil zeigt und nicht 100%ig zur blauen Platine passt:
https://raw.githubusercontent.com/boert/JU-TE-Computer/main/Erweiterungen/Videoerweiterung_2021/output_pdf/Schaltplan__Videoerweiterung_2021.pdf

0. Schritt:
Spannung in ausreichender Höhe liegt an, das ist bei Dir der Fall.

1. Schritt:
Liegt am Videoprozesor das Taktsignal an?
Erwartet werden 8 MHz am Pin 3.

2. Schritt:
Funktioniert die Reset-Schaltung?
Dazu stellt man den Trigger auf ca. 6 V und steigende Flanke und schaut auf Pin 6 vom Videoprozessor.
Das Signal sollte so aussehen:


3. Schritt:
Der Videoprozessor läuft und für das Programm aus dem ROM aus.
Die Zugriffe erzeugen Pegelwechsel auf den Adressleitungen und den Datenleitungen.

4. Schritt:
Der Videoprozessor erzeugt die richtigen Steuersignale, wie SYN (Pin 10), BUSY (Pin 40) und VP3.7 (Pin 4). Aus letzterem wird der Schiebetakt S1 generiert.

5. Schritt:
Das SYN-Signal sollte mit kleinerem Pegel auch am Ausgang des VT400 (TP400) zu sehen sein.

Wenn dann noch die Dioden und Widerstände rund um VT400 stimmen, sollte der Bildschirm synchronisieren und bei gestecktem VRAM-Modul ein Zufallsmuster anzeigen.

Grüße,
Bert

P.S.: Die Position und mechanische Größe der Abblockkondensatoren wurde aus dem Originallayout übernommen und ist daher etwas 'schräg'.
Auf der letzten Seite im verlinkten pdf ist mit etwas Phantasie die Anordnung zu erkennen:
https://hc-ddr.hucki.net/wiki/lib/exe/fetch.php/tiny/6k_es_40.pdf

Dieser Beitrag wurde am 16.06.2022 um 19:30 Uhr von Bert editiert.
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006
16.06.2022, 20:42 Uhr
jute-tom



Danke, Bert, für die Hinweise.

1. Das Taktsignal habe ich schon versucht zu prüfen, aber da zeigt mein BilligstOszi (https://www.amazon.de/dp/B077CZVZTJ) nichts brauchbares mehr an. Die kleinste auswählbare Auflösung sind 10us.

2. Den Weg vom Resetpin beim B555 zum Video-Prozessor habe ich kontrolliert. Das passt. Ob er genau so ausschaut, weiß ich nicht, das gibt mein Oszi nicht her. Die 7,5V Z-Diode hatte ich durch eine 5,6V-Z-Diode ersetzt, da ich a) keine andere hatte und b) ohnehin einen UB8830 einsetze, der IMHO keine Spannung >5V braucht.

3. Mit meinem Oszi sind weder beim Video- noch beim Hauptprozessor Pegelwechsel auf den Adressleitungen erkennbar.

4. Ditto für SYN, BUSY, ... (diese müssten aber schon von meinem Oszi geschafft werden, weil nicht so eine hohe Frequenz).

Für mich riecht das etwas nach einem Taktproblem (hab einen alten 8MHz-Quarz genommen). Ich werde es mal mit einem neuen probieren.
--
Viele Grüße,
Thomas
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007
16.06.2022, 21:21 Uhr
Bert




Zitat:
jute-tom schrieb
1. Das Taktsignal habe ich schon versucht zu prüfen, aber da zeigt mein BilligstOszi (https://www.amazon.de/dp/B077CZVZTJ) nichts brauchbares mehr an.


Ja, mit 200 kHz Analogbandbreite kommt man da nicht weit. Das reicht nur für Audiosignale.


Zitat:

2. Den Weg vom Resetpin beim B555 zum Video-Prozessor habe ich kontrolliert. Das passt.


Ok.


Zitat:

3. Mit meinem Oszi sind weder beim Video- noch beim Hauptprozessor Pegelwechsel auf den Adressleitungen erkennbar.


Nicht ok, wobei auch wieder die Analogbandbreite vom Oszi limitierend wirken könnte.


Zitat:

4. Ditto für SYN, BUSY, ... (diese müssten aber schon von meinem Oszi geschafft werden, weil nicht so eine hohe Frequenz).


Ja. Das BUSY-Signal hat 50 Hz und ist für ca. 2/3 der Periodendauer high.
Das SYN-Signal sieht ungefähr so aus, wie hier in Bild 13:
http://info.electronicwerkstatt.de/bereiche/fernsehtechnik/tvsignale/tv_4.html


Grüße,
Bert
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008
16.06.2022, 21:36 Uhr
jute-tom



Quarz ist getauscht, gleiches Problem. Der 74'00 ist bei mir ein HCT-Modell, könnte das evtl. ein Anschwingen des Oszillators verhindern?
--
Viele Grüße,
Thomas
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009
16.06.2022, 21:55 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Das wird das Problem sein. Die Beschaltung der Gatter ist für jeden IS-Typ anders. Man sollte den vorgegebenen Schaltkreis verwenden oder muß die Beschaltung ändern.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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010
17.06.2022, 21:56 Uhr
jute-tom



Hab auf dem Breadboard den Oszillator nachgebaut. Wenn ich statt des Quarzes einen 47nF C einstecke, gibt es eine brauchbare ~20kHz Schwingung. Leider konnte ich in meiner Grabbelkiste keinen 32kHz Uhrenquarz finden, um da mit dem "Qszilloskop" ein Schwingen zu testen. Alles im MHz-Bereich ist für dieses Gerät nicht mehr messbar.

Oder kann es am Quarz liegen? Ist ein langes Modell statt der heute üblichen kleinen.

Komisch ist, dass praktisch alle Quarz-Oszillator-Schaltungen, die ich irgendwo gefunden habe, komplizierter sind als die beim JU+TE verwendete. Hatten andere auch schon mal damit Probleme oder gilt die Schaltung (zumindest bei LS-TTL) als unüblich, aber zuverlässig?
--
Viele Grüße,
Thomas
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011
17.06.2022, 22:04 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Bau den Oszillator besser mit DL IC's auf, denn die Schaltung ist darauf ausgelegt.
Mit einem HCT oder HC ist die Funktion nicht unbedingt gesichert.

Gruß Jörg

Dieser Beitrag wurde am 17.06.2022 um 22:05 Uhr von felge1966 editiert.
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012
18.06.2022, 08:03 Uhr
Buebchen



@jute-tom
Hallo,
Auf der Leiterplatte habe ich LS00 aufdrucken lassen, das soll bedeuten, das ein 74LS00 oder DL00 verwendet werden muss. Ansonsten sind die Probleme erklärlich.
Als Quarz sollte einer verwendet werden auf dem 8000KHz steht. Das ist ein Grundwellen Quarz. Wenn 8MHz draufsteht kann es sein, das er auf irgendeiner Oberwelle schwingt.
Du solltest auch den Farb Video Teil komplett bestücken. Nach den Erfahrungen über die hier im Forum geschrieben wurden ist sonst nicht unbedingt eine Bildausgabe zu erreichen.
Dazu ist wohl eine andere Softwareversion nötig. Ob der Entwickler des Ju+Te 6K, Harun Scheutzow die jedoch herausgegeben hat ist mir nicht bekannt. Die Farbversion ist mit den letzten Leiterplattenversionen von denen du auch eine aufbaust mehrfach erfolgreich belebt worden. Die Abstände der Kondensatoren sind auf das mir damals 2013 vorliegende Original Leiterplattenexemplar zurückzuführen. Das hatte damals keinen Bestückungsaufdruck, den habe ich erst nach und nach ergänzt.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 18.06.2022 um 08:39 Uhr von Buebchen editiert.
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013
18.06.2022, 12:59 Uhr
jute-tom



Nun, das kommt raus, wenn ein Hobby-Elektroniker etwas Strom durch Einsatz von HCT statt LS sparen will (oder anders ausgedrückt: schlauer sein will als die Experten). Danke, der LS00 ist bestellt.

Ist das HCT vs. LS Thema nur bei dem Oszillator ein Problem oder muss ich solche Probleme auch bei den 8205/138 erwarten?
--
Viele Grüße,
Thomas
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014
18.06.2022, 13:03 Uhr
PC-Opa




Zitat:
jute-tom schrieb
Ist das HCT vs. LS Thema nur bei dem Oszillator ein Problem oder muss ich solche Probleme auch bei den 8205/138 erwarten?



Du kannst da die 8205 als auch die LS138 verwenden.
--
Gruß Wolfgang
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015
18.06.2022, 14:05 Uhr
jute-tom



Aber auch HCT138?
--
Viele Grüße,
Thomas
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016
18.06.2022, 14:26 Uhr
Buebchen



@jute-tom
Hallo,
Der HCT138 wird in den meisten Fällen funktionieren, da die Gatterdurchlaufzeiten sich nicht sehr zum LS138 unterscheiden. Bei Einigen Flip Flops und Registern kann es schon mal zu Problemen kommen. Am besten die Datenblätter vergleichen und Durchlaufzeiten beachten.
In der DDR waren die HCT Bauelemente noch ziemlich neu bis zur Wendezeit. Deshalb kaum in Bastlerhand. Die meisten Entwicklungen wurden mit den DL Schaltkreisen realisiert, die zu den LS Schaltkreisen kompatibel sind. Pinkompatibel und gleiche Durchlaufzeiten. Nur die DS Schaltkreise waren etwas schneller bei höherem Stromverbrauch wie der DS8205 (DDR) oder 74S405 (Polen) als 74HCT/LS138.
Wolfgang
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017
18.06.2022, 15:26 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Beim wechseln der Schaltkreis-familien sollte aber auch die Interaktion beachtet werden, denn nicht jede hat die gleichen L und H Pegel. Außerdem ist der Lastfaktor wichtig, denn die HCT können nicht so viel wie die DS82xx treiben.

Gruß Jörg
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018
20.06.2022, 21:15 Uhr
jute-tom



OK, der LS00 ist angekommen und ich sah sogar mit viel Fantasie (durchlaufendes Bild) schon ein "Willkommen" auf dem Bildschirm. Ich drückte die ICs etwas tiefer in die Sockel. Danach war das Willkommen nicht mehr lesbar.

Das durchlaufende Bild brachte mich darauf, dass ich zu sparsam war und nur die V-Transistorgruppe aufgebaut und die für SYNC vergessen hatte. Weiters fehlte bei V der 220R Widerstand gegen Masse (der Bestückungsdruck ist, ähm, ausbaufähig). Bitte beim nächsten mal mehr Platz für die liegenden Widerstände vorsehen - ich muss sie z.T. so verbiegen:


Quellcode:
   +-----+
+--+     +--+
\  +-----+  /
-\---------/-
-|---------|-


Jetzt zeigt er gar nichts mehr an. Für heute ist erst einmal Schluss.
--
Viele Grüße,
Thomas

Dieser Beitrag wurde am 20.06.2022 um 21:18 Uhr von jute-tom editiert.
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019
21.06.2022, 21:52 Uhr
jute-tom



Hm, oder brauche ich für das monochrome Bild doch die S(YNC)-Stufe gar nicht? Ich habe jetzt wieder zurückgebaut und sehe wieder das.


Die Adresspins, SYNC, BUSY und VP3.7 zeigen auf dem Spielzeugoszi erkennbare, sinnvoll erscheinende Muster.

Mich irritiert, dass bei manchen Durchkontaktierungen (?) im Videobereich Leiterplattenaufdruck existiert, der irgendwie auf Stiftleisten hindeutet.

Ist für mich eine ziemliche Challenge. Hab dagegen mal einen Arduino hergenommen, mit dem Demo der TVout-Lib gefüttert und nach Anschluss von nur 2 Widerständen sofort ein stabiles, sauberes Bild bekommen.
--
Viele Grüße,
Thomas

Dieser Beitrag wurde am 21.06.2022 um 22:00 Uhr von jute-tom editiert.
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020
22.06.2022, 03:46 Uhr
Buebchen



@jute-tom
Hallo,
Du hast im Videoteil die falschen Widerstände genommen. Da das Videoteil nachträglich von mir auf die Leiterplatte gebracht wurde war wenig Platz für die Widerstände, deshalb ist dort die passende Baugröße 0204 ratsam.
https://leds-and-more.de/0204
Die Widerstände gibt es natürlich nicht nur bei der Firma nach dem Link. Ist nur ein Beispiel mit Abbildung.
Die Bezeichnungen mit Zahlen am Videoteil sollen die anzuschließenden Scart Pins kennzeichnen, die ich Nachträglich zugefügt habe um den Aufbau zu erleichtern.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 22.06.2022 um 08:08 Uhr von Buebchen editiert.
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021
22.06.2022, 21:28 Uhr
Bert



Hallo Thomas,

das Bild sieht doch schon ganz gut aus, auch wenn Dir das vielleicht (noch) nicht so vorkommt :-)

- Deine Haupt-CPU läuft und schreibt die Meldung "Willkommen am JTC : ES4.0 by SWB 1990" in den Bildschirmspeicher. Auch wenn die Meldung nur fragmentarisch zu sehen ist, würde ohne Haupt-CPU dort nur Chaos stehen.

- Deine Video-CPU läuft und bringt ein Bild, welches Du sogar fotographieren kannst.
Ohne SYNC-Signal würde der Bildschirm einfach gar nix anzeigen.


Es gibt aktuell die folgenden Probleme:
1. der Bildschirm will noch nicht zu 100% synchronisieren
2. das Schreiben (oder das Lesen) in den (oder aus dem) Videospeicher klappt noch nicht zu 100%

Für das zweite Problem, würde ich versuchsweise den Widerstand R206 etwas reduzieren:

Nach meinen Versuchen kann man den Wert bis auf ca. 1 kOhm verkleinern. Das hängt auch ein bissel von der Diode und dem Kondensator ab. Welchen Schaltkreis hast Du genau bei D19 eingesetzt?

Bei der Synchronisation ist die Frage, ob Du beim s/w-Modus bleiben willst, oder ob Du noch zum 16-Farb-Modus aufrüstest.
Bei s/w müssen vermutlich die Widerstände etwas angepasst werden, da ja die Bild- und Syncsignale gemischt werden (Dioden V400 und VD402). Dazu müsste man sich die Pegel genau auf dem Oszilloskop anschauen.
Beim Vollausbau bekommt das SYNC-Signal seinen eigenen Verstärker (VT402), da sollte das Problem verschwinden.

Grüße,
Bert
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022
22.06.2022, 23:25 Uhr
PC-Opa



Leider habe ich zur Zeit keine aufgebaute "blaue" Platine zu Hause. Meine hat gerade Bert von mir für die Versuche mit einer USB-Schnittstelle.

Ich bin kein Elektronikexperte, habe aber mehr als zehn JU+TE Tiny 6k im Vollausbau erfolgreich aufgebaut. Thomas sollte alle Video-RAM Teile für den Vollausbau bestücken und für seinen RGB-Wandler nur die Widerstände (und das R-Netzwerk) für die Scartverbindung weglassen. Alles andere ist Murks, ein gutes BAS-Signal im Minimalausbau in Verbindung mit der blauen Platine ist sehr schwer zu erzeugen. Bert hat dazu ja schon geschrieben, daß da mit den Widerständen experimentiert werden muß, um überhaupt was Gescheites sehen zu können.

Wenn Bert ja meinen Rechner mit der blauen Platine nicht mehr benötigen sollte, könnte er diesen ja zu Thomas schicken. Da kann Thomas dann den Aufbau mit seiner Platine vergleichen.
--
Gruß Wolfgang
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023
23.06.2022, 19:08 Uhr
jute-tom



Viele Dank für die weiteren Hinweise.

Nachdem ich als D19 auch einen DL004 eingesetzt habe (der Vorgänger war ein unleserliches Exemplar, vermutlich auch HCT), klappt es jetzt mit dem sauberen Beschreiben des Speichers. Das schlechte Synchronisieren ist noch da. Das hatte sauber beim Arduino funktioniert, wo an die beiden Prozessorausgänge nur je ein 1k- und ein 470R-Widerstand angeschlossen wurden. So einfach kann das beim SYNC hier nicht funktionieren, da der UB8830 ja eine andere Ausgangsbeschaltung hat.

Hat jemand einen Scart-nach-VGA(oder HDMI)-Adapter im Einsatz, der empfehlenswert ist?
--
Viele Grüße,
Thomas
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024
23.06.2022, 20:11 Uhr
PC-Opa



Hallo Thomas,
der JU+TE 6k erzeugt doch im Vollausbau ein schönes RGB-Signal. Statt Scartanschluß und TV kannst du das Signal auch mit einem Normwandler auf einen TFT-Monitor übertragen. Ich benutze so ein Teil, das ist ein GBS 8200:

(Bild habe ich von robbis HP geklaut)
Selbst bei der Beschaltung mit den Widerständen für den Scartanschluß erzeugt der GBS 8200 noch ein gutes Bild auf dem TFT-Monitor.

Hier gibt es noch so ein Teil:
https://www.kaufland.de/product/359512222/?kwd&source=pla&sid=31364715&gclid=EAIaIQobChMI8dzigrfE-AIVtgWiAx0F7AyZEAQYASABEgKyEvD_BwE
In der Bucht gibt es auch noch einige aus Belgien.
--
Gruß Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 23.06.2022 um 22:45 Uhr von PC-Opa editiert.
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025
28.06.2022, 18:44 Uhr
jute-tom



Wenn ich dieses Video richtig verstanden habe, dann muss das Composite-Signal (für schwarz-weiß) so aussehen:
- 100% -> Sync-Puls
- 75% -> Schwarz
- 12,5% -> Weiß
Wenn ich 0,7V Amplitude annehme, sollte sich bei low-aktiven SYNC-Impulsen folgende Schaltung ergeben:

Hab ich das richtig verstanden?
--
Viele Grüße,
Thomas

Dieser Beitrag wurde am 28.06.2022 um 18:45 Uhr von jute-tom editiert.
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026
28.06.2022, 22:46 Uhr
Bert



Der TV hat noch einen Eingangswiderstand von 75 Ohm. Oder ist der mit dem unteren Widerstand schon abgebildet?

Für solche Schaltungen setzte ich mir immer eine Simulation auf, um die Idee zu überprüfen.


Grüße,
Bert
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027
29.06.2022, 06:43 Uhr
jute-tom



Ja, die 75 Ohm sind die vom Composite-Eingang meines Wandlers (hab ich nachgemessen und irgendwo auch gelesen). Die Simulationssoftware sieht interessant aus - welche ist'n das? Das Bild sieht jedenfalls ganz gut aus, oder? Problem: die Schaltung funktioniert zwar "im Trockenen", erzeugt die errechneten Spannungen, aber beim Anschluss an den JU+TE erscheint kein Bild, also noch schlechter als mit dem durchlaufenden Bild.

@PC-Opa: Kann man den CGA->VGA-Wandler an die gleiche Spannungsquelle anschließen?
--
Viele Grüße,
Thomas

Dieser Beitrag wurde am 29.06.2022 um 06:45 Uhr von jute-tom editiert.
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028
29.06.2022, 08:25 Uhr
PC-Opa




Zitat:
jute-tom schrieb
Ja, die 75 Ohm sind die vom Composite-Eingang meines Wandlers (hab ich nachgemessen und irgendwo auch gelesen). Die Simulationssoftware sieht interessant aus - welche ist'n das? Das Bild sieht jedenfalls ganz gut aus, oder? Problem: die Schaltung funktioniert zwar "im Trockenen", erzeugt die errechneten Spannungen, aber beim Anschluss an den JU+TE erscheint kein Bild, also noch schlechter als mit dem durchlaufenden Bild.

@PC-Opa: Kann man den CGA->VGA-Wandler an die gleiche Spannungsquelle anschließen?



Ich nehme für den JU+TE Tiny und den Wandler jeweils ein Netzteil.
--
Gruß Wolfgang
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029
29.06.2022, 10:03 Uhr
Bert




Zitat:
jute-tom schrieb
Ja, die 75 Ohm sind die vom Composite-Eingang meines Wandlers (hab ich nachgemessen und irgendwo auch gelesen).


Manchmal ist auch ein Koppelkondensator im Eingang, dann wird es schwieriger mit dem Nachmessen. Mein TV hat aber dort auch 75 Ohm :-)


Zitat:

Die Simulationssoftware sieht interessant aus - welche ist'n das?


LTSpice. Inzwischen bei Analog Devices kostenlos zu bekommen, aber von der Bedienung her etwas gewöhnungsbedürftig:
https://www.analog.com/en/design-center/design-tools-and-calculators/ltspice-simulator.html

Es dürfte inzwischen bei Youtube genügend Tutorials zur Bedienung geben. Ich kann Dir auch gern das Simulationsfile schicken.


Zitat:

... aber beim Anschluss an den JU+TE erscheint kein Bild, also noch schlechter als mit dem durchlaufenden Bild


Simulation ist die eine Sache. Nachmessen die Andere.
Das Problem mit dem Messen sollte sich ja in Kürze erledigt haben ;-)


Eine andere Möglichkeit, um ein s/w-Bild zu bekommen, ist es den Scart-Adapter soweit komplett aufzubauen (die Widerstände sind wohl auf der Kompaktplatine schon vorgesehen) und den Schaltwiderstand für AV/RGB anzupassen:


In meinem Plan ist das der R406:


Wenn Pin 16 vom Scart auf low gezogen wird, schalten die aktuelle TVs in den AV-Modus.
Farbe bringt der Tiny nur über RGB. Das AV (bzw. BAS)-Signal ist nur monochrom.



Zitat:

Kann man den CGA->VGA-Wandler an die gleiche Spannungsquelle anschließen?


Wenn die Quelle ausreichend Leistung hat, sollte das klappen.


Grüße,
Bert
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030
30.06.2022, 19:44 Uhr
jute-tom



Ich bekomme das Bild nicht stabil. Hab noch einmal den Arduino an den Spannungsteiler aus 2 Widerständen angeschlossen und ein sauberes Bild: sync-Pulse sind nahe 0V, Schwarzpegel bei ~0,4V, Weißpegel bei ~0,7V. Beim JU+TE sind die Werte höher: ~1V sync, ~2V für schwarz, ~2,5V für weiß. Aber auch wenn ich die Sync- und Pixel-Signale (vom Prozessor und Schieberegister) direkt an den Arduino-Spannungsteiler anschließe, läuft das Bild immer noch durch, obwohl das Signal ähnlich dem Arduino aussieht. Bin etwas ratlos.
--
Viele Grüße,
Thomas
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031
30.06.2022, 21:07 Uhr
ggrohmann




Zitat:
Bert schrieb
Wenn Pin 16 vom Scart auf low gezogen wird, schalten die aktuelle TVs in den AV-Modus.



Nein, das ist falsch. Der AV Schalteingang ist Pin 8. 0V = TV, ca. 5V 16:9, 12V 4:3. Pin 8 muß also mit 12V belegt sein.

Pin 16 ist Blanking, also die Schwarztastung des FBAS-Bildes bei Einspeisung eines RGB-Signals.

Guido
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032
30.06.2022, 21:15 Uhr
schlaub_01



Hallo Thomas und Bert,
wenn ich mir die Bilder in 025 und 026 anschaue, kann da was nicht stimmen. Sync ist immer gegen 0V, d.h. der untere NPN muss bei Sync gegen Masse ziehen und nicht der Pixel. Mit der Schaltung gibt es einen Ruhepegel mit Schwarz und die Pixel werden als positiven Offset durch den oberen Transistor drauf gegeben. So würde das eher Sinn machen und nicht umgekehrt.

Viele Grüße,
Sven.
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033
01.07.2022, 06:58 Uhr
jute-tom



Scart ist leider für mich irrelevant, weil mein TV-nach-VGA-Adapter keinen Scarteingang hat, nur Cinch.

Ja, meine Schaltung baute nur das Signal nach, was in dem verlinkten Video erklärt wurde. Der Arduino und JU+TE erzeugen es allerdings invers. Selbst wenn ich die Pixelinformation wegnehme (also nur /Sync), läuft mein (dann schwarzes) Bild noch durch. Könnte es evtl. daran liegen, dass vielleicht Arduino (mit TVout) und JUTE das Sync-Signal mit unterschiedlichem Timing erzeugen, einer davon vielleicht so, dass es mein TV-nach-VGA-Adapter nicht mehr richtig erkennt?

Ich werde weiter untersuchen.

PS: Ich bekomme immer mehr Respekt für die Elektroniker, die das Signal vor einigen Dekaden in mir völlig unverständlicher Röhrentechnik ausgewertet und dargestellt haben.
--
Viele Grüße,
Thomas

Dieser Beitrag wurde am 01.07.2022 um 07:06 Uhr von jute-tom editiert.
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034
01.07.2022, 09:39 Uhr
ralle



So einfach ist es nicht. Die VGA-Norm kommt aus den USA, ebenso das CGA. Und die Synchronisieren in NTSC, als 60 Herz. Die Europäische Videonorm basiert auf 50hz Netzfrequenz.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

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035
01.07.2022, 17:55 Uhr
jute-tom



Vom Gedanken, VGA durch einen neuen EPROM-Inhalt des Videoprozessors auszugeben, habe ich bereits seit Tagen verworfen.
--
Viele Grüße,
Thomas
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036
01.07.2022, 21:24 Uhr
jute-tom



Schließe ich den Arduino über 2 Widerstände an meinen Cinch-VGA-Adapter an, erscheint dieses klare Bild.

Der Sync-Impuls sieht dabei so aus


Beim JU+TE sieht das Bild so aus:

und das Sync-Signal:

Nachdem ich Sync 2mal durch einen 74HCT00 gejagt habe, stieg die Spannung auf ~5V an, ändert aber rein gar nichts am durchlaufenden Bild.

Ich bin mit meinem Latein am Ende.
--
Viele Grüße,
Thomas

Dieser Beitrag wurde am 01.07.2022 um 21:25 Uhr von jute-tom editiert.
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037
02.07.2022, 06:10 Uhr
jute-tom



Haltet ihr es für denkbar, dass mancher Hardware die 4us Zeilensync statt der regulären 4,7us zu wenig sind?
--
Viele Grüße,
Thomas
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038
02.07.2022, 09:29 Uhr
Enrico
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Im Vergleich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehsignal#BAS-Signal
Sehen die beide falsch aus.
Die Spannungen sind viel zu hoch.
--
MFG
Enrico
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039
02.07.2022, 10:06 Uhr
paulotto



Du zeigst in Deinen Oszibildern nur den H-Impuls. Der hat aber mit Deinem Problem nichts zu tun. Du mußt Dich um den V-Impuls kümmern. Der V-Impuls ist für Dein Problem wichtig...

Gruß,

Klaus
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040
02.07.2022, 14:42 Uhr
Bert



Hallo Guido,


Zitat:
ggrohmann schrieb
Nein, das ist falsch. Der AV Schalteingang ist Pin 8. 0V = TV, ca. 5V 16:9, 12V 4:3. Pin 8 muß also mit 12V belegt sein.


Bei mir ist Pin 8 von Scart einfach offen.



Zitat:
ggrohmann schrieb
Pin 16 ist Blanking, also die Schwarztastung des FBAS-Bildes bei Einspeisung eines RGB-Signals.


Also schon irgendwie die Umschaltung zwischen FBAS (bzw. BAS) und RGB, oder?

Ich habe gerade nochmal getestet.

Hier ist Pin 16 mit 100 Ohm auf 5V hochgezogen und es wird das Farbbild über RGB angezeigt:


Hier wurde Pin 16 auf GND gelegt und es wird das s/w-Bild angezeigt, was am Pin 20 vom SCART anliegt:


Viele Grüße,
Bert
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041
02.07.2022, 15:02 Uhr
Bert



Hallo Thomas,

hier mal die Signale von einem funktionierenden 6k-Tiny.

Erstmal das SYN-Signal, so wie es der Video-Tiny erzeugt:

Die Zeilendauer (HSYNC) ist 64 µs und alle 20 ms (50 Hz) kommt VSYNC.
Die obere Darstellung leidet etwas an Aliasing, im unteren Teil sieht man die Pegel (ca. 4 V) korrekt.

Hier ist das resultierende BAS-Signal, wie es am Pin 20 vom SCART-Stecker aussieht (der TV hängt mit dran, es ist also mit 75 Ohm belastet):

Die Pegelverhältnisse sind nicht optimal, erwartet werden 1 Vpp aber hier sind es ca. 1,3 Vpp.
Außerdem sollte der Syncpuls 30% und der Bildinhalt 70% vom Signal betragen.
Der TV nimmt es trotzdem, aber man sieht auch, das nicht der volle Weißpegel erreicht wird (siehe Beitrag 040).


Zitat:
jute-tom schrieb
Haltet ihr es für denkbar, dass mancher Hardware die 4us Zeilensync statt der regulären 4,7us zu wenig sind?


Ich denke die Zeiten an sich sollten passen, auch wenn moderne Sichtgeräte wahrscheinlich etwas pingeliger sind.
Wir müssen noch an den Pegeln arbeiten. Versuch mal bitte, das BAS-Signal (Pin 20) mit dem Oszi zu erfassen:


Grüße,
Bert
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042
02.07.2022, 17:50 Uhr
jute-tom



Mir gelingt es leider nicht, mit dem neuen Oszi von Bert einen VSync einzufangen. So sieht es an Anschluss 20 aus:


Die Spannung ist zwar zu hoch, aber selbst, wenn ich die 470 Ohm/1k Spannungsteiler des Arduino (der Eingang des TV-nach-Video-Adapters hat 75 Ohm) an die /Sync- bzw. Pixeldaten direkt anschließe (also unter Ausschluss der "Videoendstufe" des JU+TE), ist die Spannung geringer, aber das Bild bessert sich nicht.

IMHO sind die hohen Spannungen allerdings auch zu erwarten, wenn man sich die Schaltung ansieht:

Immerhin kann VT400 ja fast 5V nach "V" schicken, wenn voll durchgeschaltet. Das reißen dann der 51 Ohm und (nicht sichtbare) 75 Ohm Spannungsteiler dann auch nicht mehr raus.
--
Viele Grüße,
Thomas

Dieser Beitrag wurde am 02.07.2022 um 17:58 Uhr von jute-tom editiert.
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043
02.07.2022, 20:03 Uhr
ggrohmann




Zitat:
Bert schrieb
Hallo Guido,


Zitat:
ggrohmann schrieb
Nein, das ist falsch. Der AV Schalteingang ist Pin 8. 0V = TV, ca. 5V 16:9, 12V 4:3. Pin 8 muß also mit 12V belegt sein.


Bei mir ist Pin 8 von Scart einfach offen.



Zitat:
ggrohmann schrieb
Pin 16 ist Blanking, also die Schwarztastung des FBAS-Bildes bei Einspeisung eines RGB-Signals.


Also schon irgendwie die Umschaltung zwischen FBAS (bzw. BAS) und RGB, oder?




Was genau an "0V = TV, ca. 5V 16:9, 12V 4:3. Pin 8 muß also mit 12V belegt sein" hast du nun wieder nicht verstanden?

GUido
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044
02.07.2022, 20:07 Uhr
ralle



Wieso hat Ulli eine so schöne Zeichnung für ein Scartkabel gezeichnet. Ist zwar für den KC85 aus Mühlhausen, aber beide! Pins sind passend belegt. Der eine (Pin8) schaltet auf AV und der 2te schaltet den RGB-Mode.
--
Gruß Ralle

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045
02.07.2022, 22:03 Uhr
jute-tom



Wie schon geschrieben, Scart ist für meinen JU+TE irrelevant.
--
Viele Grüße,
Thomas
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046
03.07.2022, 06:48 Uhr
Buebchen



@jute-tom
Hallo,
Nur zu meinem Verständnis, da ich meinen Computer an einem preiswerten SCART2HDMI Konverter dran habe. Damit kann ich an jedem modernen Fernseher darstellen.
Warum willst du keinen Scartausgang, der ohne Probleme realisierbar ist. Alles andere jedoch gewaltige Kopfstände erfordert.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 03.07.2022 um 06:48 Uhr von Buebchen editiert.
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047
03.07.2022, 11:46 Uhr
Bert



Hallo Thomas,


Zitat:
jute-tom schrieb
Mir gelingt es leider nicht, mit dem neuen Oszi von Bert einen VSync einzufangen. So sieht es an Anschluss 20 aus:


Der Videotrigger funktioniert nur bei 'korrekten' PAL oder NTSC-Signalen.
Ich würde den Triggertyp auf fallende Flanke stellen und das Level ungefähr bei 1,5V.
Oder man nutzt Einzelerfassung (Single-Trigger) solange, bis man das Richtige auf dem Schirm erwischt hat.


Zitat:

IMHO sind die hohen Spannungen allerdings auch zu erwarten, wenn man sich die Schaltung ansieht:


Bei mir sieht der Signalpfad im s/w-Modus etwas anders aus:


Grüße,
Bert
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048
03.07.2022, 11:47 Uhr
Bert



Hallo Guido!


Zitat:
ggrohmann schrieb
Was genau an "0V = TV, ca. 5V 16:9, 12V 4:3. Pin 8 muß also mit 12V belegt sein" hast du nun wieder nicht verstanden?



Ich habe an "Pin 8 muß also mit 12V belegt sein" das 'muß' nicht verstanden.

Ich habe genau dieses Kabel am JU+TE tiny 6k im Einsatz:
https://www.sax.de/~zander/z9001/tp.html#TV
Und es funktioniert ohne die Zusatzspannung an Pin 8, bisher an zwei verschiedenen Flach-TVs. Vielleicht hatte ich einfach nur Glück...

Grüße,
Bert
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049
03.07.2022, 16:48 Uhr
jute-tom




Zitat:
Bert schrieb
Hallo Thomas,


Zitat:
jute-tom schrieb
Mir gelingt es leider nicht, mit dem neuen Oszi von Bert einen VSync einzufangen. So sieht es an Anschluss 20 aus:


Der Videotrigger funktioniert nur bei 'korrekten' PAL oder NTSC-Signalen.
Ich würde den Triggertyp auf fallende Flanke stellen und das Level ungefähr bei 1,5V.
Oder man nutzt Einzelerfassung (Single-Trigger) solange, bis man das Richtige auf dem Schirm erwischt hat.


Danke, probiere ich mal aus.


Zitat:


Zitat:

IMHO sind die hohen Spannungen allerdings auch zu erwarten, wenn man sich die Schaltung ansieht:


Bei mir sieht der Signalpfad im s/w-Modus etwas anders aus:


Hab ich da den Text falsch verstanden?

Aber selbst in deinem nicht geblurrten Bereich bleibt das Grundprinzip das gleiche. Im worst-case (beide Transistoren durchgeschaltet) kommen dann sogar noch höhere Spannungen raus: ~30R (51R und 75R parallel) vs. 75R, also ~3,5V.

Hab mir jetzt einen GBS8200 bestellt. Mal schauen, ob sich dann etwas bessert.
--
Viele Grüße,
Thomas

Dieser Beitrag wurde am 03.07.2022 um 16:48 Uhr von jute-tom editiert.
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050
03.07.2022, 17:59 Uhr
paulotto




Zitat:
Bert schrieb
Hallo Guido!
...
Ich habe an "Pin 8 muß also mit 12V belegt sein" das 'muß' nicht verstanden.

Grüße,
Bert



die Spannung an Pin 8 dient nur zur automatischen Schaltung auf AV.
Man kann natürlich auch direkt auf AV mit der Taste "AV" am TV schalten. Dann wird AV zwangseingeschaltet.
Pin 16 schaltet bei Spannung >1V an 75 Ohm auf RGB von Scart um (sollte nicht größer als 3V sein!).

Gruß,,

Klaus
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051
09.07.2022, 12:58 Uhr
jute-tom




Zitat:
PC-Opa schrieb
Hallo Thomas,
der JU+TE 6k erzeugt doch im Vollausbau ein schönes RGB-Signal. Statt Scartanschluß und TV kannst du das Signal auch mit einem Normwandler auf einen TFT-Monitor übertragen. Ich benutze so ein Teil, das ist ein GBS 8200:

(Bild habe ich von robbis HP geklaut)
Selbst bei der Beschaltung mit den Widerständen für den Scartanschluß erzeugt der GBS 8200 noch ein gutes Bild auf dem TFT-Monitor.


Wie hast'n das GBS 8200 angeschlossen? Erwartet es ein positives oder negatives Sync-Signal?
--
Viele Grüße,
Thomas
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052
09.07.2022, 16:26 Uhr
PC-Opa



Hallo Thomas,
ich habe mal mein Gerät aufgeschraubt und ein Foto gemacht. So wie aufgezeichnet habe ich den JU+TE 6k im Vollausbau angeschlossen.
Das Teil funktioniert auch mit KC85, KC87 und meinen Spectrum-Klone Leningrad usw.
Mit den drei gelben Einstellreglern kannst du die Farbe einstellen.



--
Gruß Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 09.07.2022 um 16:30 Uhr von PC-Opa editiert.
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053
09.07.2022, 18:49 Uhr
PC-Opa



Hier noch ein Video zur Inbetriebnahme des GBS8200:
https://www.youtube.com/watch?v=LqaIqsVnahc
--
Gruß Wolfgang
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054
09.07.2022, 19:20 Uhr
jute-tom



Danke, Wolfgang. Jetzt habe ich einen kleinen Fortschritt zu verzeichnen: es gibt ein stabiles Bild.


Als nächstes muss ich folgende Probleme lösen:
- die fehlerhaften Pixel
- der Hauptprozessor braucht immer ein manuelles Reset nach dem Einschalten (der Videoprozessor nicht)
--
Viele Grüße,
Thomas

Dieser Beitrag wurde am 09.07.2022 um 19:20 Uhr von jute-tom editiert.
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055
09.07.2022, 20:00 Uhr
PC-Opa




Zitat:
jute-tom schrieb
Danke, Wolfgang. Jetzt habe ich einen kleinen Fortschritt zu verzeichnen: es gibt ein stabiles Bild.


Als nächstes muss ich folgende Probleme lösen:
- die fehlerhaften Pixel
- der Hauptprozessor braucht immer ein manuelles Reset nach dem Einschalten (der Videoprozessor nicht)



Video-RAM tauschen. Ich nehme 62256 dafür, bei den 6264 habe ich bei den meisten RAM auch solche Pixelfehler.
--
Gruß Wolfgang
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056
09.07.2022, 20:55 Uhr
Bert



Hallo Thomas,

das sieht doch schon ganz gut aus, Gratulation!

Hattest Du den R206 (siehe Beitrag 021) schon mal etwas reduziert?

Viele Grüße,
Bert
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057
10.07.2022, 08:23 Uhr
ralle



Die Reset-Schaltung mit dem A302? Findet man in vielen Tastaturschaltungen und die Zeitkonstante lässt sich ändern.
--
Gruß Ralle

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058
10.07.2022, 09:31 Uhr
jute-tom




Zitat:
Bert schrieb
Hattest Du den R206 (siehe Beitrag 021) schon mal etwas reduziert?


Hab ich versucht, macht allerdings keinen Unterschied.


Zitat:
PC-Opa schrieb
Video-RAM tauschen. Ich nehme 62256 dafür, bei den 6264 habe ich bei den meisten RAM auch solche Pixelfehler.


Meine 6264er sind mit -70 angegegen, die 62256 mit -80, aber merkwürdigerweise sind mit dem 62256 (der trotz 4 facher Größe auch noch billiger ist) die Pixelfehler weg. Guter Tipp!


Zitat:
ralle schrieb
Die Reset-Schaltung mit dem A302? Findet man in vielen Tastaturschaltungen und die Zeitkonstante lässt sich ändern.


IIRC ist da ein B555 im Einsatz. Nur passt wegen fehlendem Spannungsregler Bert's Schaltung nicht zu meiner blauen Platine.
--
Viele Grüße,
Thomas

Dieser Beitrag wurde am 10.07.2022 um 09:35 Uhr von jute-tom editiert.
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059
10.07.2022, 14:41 Uhr
PC-Opa




Zitat:
PC-Opa schrieb

Zitat:
jute-tom schrieb
Danke, Wolfgang. Jetzt habe ich einen kleinen Fortschritt zu verzeichnen: es gibt ein stabiles Bild.


Als nächstes muss ich folgende Probleme lösen:
- die fehlerhaften Pixel
- der Hauptprozessor braucht immer ein manuelles Reset nach dem Einschalten (der Videoprozessor nicht)



Video-RAM tauschen. Ich nehme 62256 dafür, bei den 6264 habe ich bei den meisten RAM auch solche Pixelfehler.



Das Einschaltproblem kannst du eventuell mit dem Ausprobieren eines anderen 555 lösen.
--
Gruß Wolfgang
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060
10.07.2022, 14:47 Uhr
Enrico
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Es gibt aber Unterschiede zwischen B555 und diversen Herstellern des NE555 aus dem
"nichtsozialistischen Ausland".
--
MFG
Enrico
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061
15.07.2022, 18:26 Uhr
KaEs



Geschafft!
Nach ca. 8 Wochen Bauzeit (ich bin Schichtarbeiter) läuft er endlich.



Das einzige Problem das ich hatte, war ein beim Einsetzen verbogener Pin 8 des LS00.



Mein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an bübchen.
Danke Wolfgang, für Deine saubere Vorarbeit in Sachen Leiterplatte und Beratung!

Gruß
Karsten
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062
15.07.2022, 18:34 Uhr
KaEs



Nachtrag
Geglückt ist mir diese Woche auch der Nachbau des "Ur-Tiny" mit 2KB RAM und 2k-System ...





... und des "Ur-Tiny" mit 8KB RAM und 4k-System!





Mein Dank geht hierbei besonders an Bert!
Deine Vorarbeit war genial.

Jetzt müssen noch RAM-Stütze, Tastatur und Gehäuse gefertigt werden.

Gruß
Karsten
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063
22.07.2022, 10:44 Uhr
PC-Opa




Zitat:
KaEs schrieb
Nachtrag
Geglückt ist mir diese Woche auch der Nachbau des "Ur-Tiny" mit 2KB RAM und 2k-System ...





... und des "Ur-Tiny" mit 8KB RAM und 4k-System!





Mein Dank geht hierbei besonders an Bert!
Deine Vorarbeit war genial.

Jetzt müssen noch RAM-Stütze, Tastatur und Gehäuse gefertigt werden.

Gruß
Karsten



Hallo Karsten,
ein schönes Projekt. Sehr sauber gearbeitet.
Hier sieht man, daß der JU+TE Computer immer mehr Freunde findet. Die IC's sind noch gut verfügbar und beim Gehäusebau sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Auf meiner HP habe ich Bilder von aufgebauten JU+TE 6k. Da findet man bestimmt einige Anregungen.
--
Gruß Wolfgang
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064
24.07.2022, 11:09 Uhr
PC-Opa



Hallo,
falls jemand Interesse hat. Ich habe auf meiner HP unter Aktuelles den Inhalt eines EPROM 27(C)256 für den Tiny 4k mit ES2.3 zum Download hinterlegt.
Zusätzlich zum ES2.3 befinden sich auf dem EPROM noch 3 Basic-Programme.
--
Gruß Wolfgang
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065
28.07.2022, 02:32 Uhr
Buebchen



Hallo,
Gestern habe ich die Rückmeldung von einem Erbauer des Ju+Te 6KB erhalten, das auch der B611 erfolgreich für das Kassetteninterface eingesetzt werden kann, wenn von Pin 6 des B611 nach +5V ein 22K Widerstand angeschlossen wird. Er schreibt das Interface funktioniert damit sehr gut. Auf den Letzten Versionen mit dem Aufgeräumten Layout des Kassettenteiles ist der 22K Widerstand schon vorgesehen. Wird jedoch beim B761, B861 und beim B865 nicht gebraucht.
Jetzt steht nur noch der Test mit dem zum B611 Pinkompatiblen B621 und B631 aus.
Wolfgang
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