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Autor Thread - Seiten: -1-
000
27.01.2022, 09:05 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Auf einem meiner Rechner mit den Diskettenlaufwerken läuft ein altes XP für die Nutzung alter Programme, die woanders nicht mehr laufen. Das Internet hilft mit meinem Problem nicht weiter.

Iststand:
Seit ein paar Tagen bleibt der Rechner mit Zugriff auf die Festplatte einfach für eine Minute stehen und reagiert auf nichts mehr. Viren usw. schließe ich aus. Ein Oberflächentest ergab zwei Fehler.
Ich nehme an, daß bei einem Ausschalten der Finger am Ausschaltknopf schneller war als das System und das Dateisystem defekt ist, nicht die Platte. Defragmentierung, Backup und "chkdsk /f" schlagen fehl wegen Inkonsistenz.

Vorhaben:
1.
Ich will die Partition neu formatieren und testen und danach von einem anderen funktionierenden System aus einer aktuellen Systemsicherung die Daten aufspielen.
Geht das, wenn die Platte leer ist?
2.
Ich habe auch noch eine Partitionskopie, die aber schon etwas älter ist. Wenn ich die einspiele und dann die aktuelle Systemsicherung drüber schicke, was passiert dann. Habe ich dann einen Mischmasch alter und neuerer Daten?
3.
Oder gibt es etwas Besseres?
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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001
27.01.2022, 09:48 Uhr
Wusel_1



Das Problem hatte ich auch. Wechsle mal die Knopfzelle aus. Bei mir lief der PC auch nur an und brachte das erst Bild und dann ging nichts mehr. Nach dem Wechsel lief mein XP-PC wieder.
--
Beste Grüße Andreas
______________________________________
DL9UNF ex Y22MF es Y35ZF
JO42VP - DOK: Y43 - LDK: CE

*** wer glaubt, hört auf zu denken ***

Dieser Beitrag wurde am 27.01.2022 um 09:48 Uhr von Wusel_1 editiert.
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002
27.01.2022, 11:35 Uhr
RP



XP im abgesicherten Modus starten, wenn das nicht geht, nur mit Eingabe Aufforderung starten, dann mit scandisk die Festplatte prüfen, scandisk Protokoll ausdrucken, oder die Dateien aufschreiben die im Fehlerhaften Sektor Bereichen liegen und im DOS Modus von einer Datensicherung überschreiben. Sind das Dateien mit langen Dateinamen kannst du sie unter "LINUX" überschreiben.
Wenn du einen Wiederherstellung Datenträger hast die System Wiederherstellung nutzen und im Anschluss das neuste Backup einspielen.

Rolf

Dieser Beitrag wurde am 27.01.2022 um 11:37 Uhr von RP editiert.
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003
27.01.2022, 17:07 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Entschuldigung, war privat unterwegs, habe gegessen, mittagsgeschlafen und bin wieder da.

@Wusel_1
Auf dem Rechner laufen nach wie vor DOS, XP, WIN7, Linux-MINT und MX-Linux.
Es ist die XP-Partition betroffen.

Günter hat mich inzwischen angerufen und mir die Wiederherstellungskonsole empfohlen und wenn ich nur die Dateien überspiele, könnte mir der Hinweis auf die Kopie der Bootregion der jetzigen XP-Partition noch helfen.

Ich habe eine Partitionskopie von 2019, eine Sicherungskopie von letzter Woche (da war der Fehler schon da) und ein Backup des Backupprogramms meines NAS-Servers. Letztere sind aber alles nur die Dateien.

@RP
Auf die einfachsten Dinge kommt man zum Schluß. Deswegen werde ich das als erstes versuchen.
Ich habe chkdsk ohne /f aufgerufen. Es hat mir zwei Dateien als fehlerhaft genannt. Die habe ich aus meinem Backup geholt und überschrieben, aber es hat sich nichts geändert.
Ist scandisk ein anderes Programm, dann mache ich das gleich nachher damit.

Kann man die Partition von 2019 einspielen, alle Dateien löschen und dann die neuen Dateien aus dem Backup holen und einspielen?
Startet dann XP noch?
Die Bootregion ist doch dann unverändert die von 2019.

Nachtrag:
Ergebnis mit dem abgesicherten Modus:
Es sausen ein paar Meldungen über den Schirm. Dann kommt der Prompt, die Festplatten-LED leuchtet und nach 5 Minuten habe ich abgebrochen.
Ergebnis mit protokolliertem Start:
Keine Hinweise auf neuere Fehlfunktionen.
Normaler Start:
Alles wie bisher, Rechner friert "bei Eigenbedarf" 1 Minute ein.
--
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Dieser Beitrag wurde am 27.01.2022 um 19:09 Uhr von robbi editiert.
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004
27.01.2022, 20:39 Uhr
ralle



Ich habe lange zeit einfach eine 2. bootfähige Festplatte reingelegt. Wenn eine Datei fehlte, habe ich sie mir von dort geholt. Das hatte meistens funktioniert.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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005
27.01.2022, 22:29 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Verwendet dir Platte schon Smart? (keine reserve Sektoren)
Festplatte mit dd klonen, und schauen ob das Problem noch besteht.
--
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006
27.01.2022, 23:54 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

@ralle
Das ist nicht das Problem. Es gibt zwei defekte Stellen in der FAT oder auf den Sektoren der Dateien. Überspielt habe ich alles Verdächtige.

@PIC18F2550
Das habe ich als nächstes vor. Ich befürchte aber, daß dd an den Fehlerstellen abbricht, wie alle anderen Kopierprogramme, die nicht nur die Dateien anfassen, auch. Ich komme erst morgen dazu.

Ich bräuchte von jemandem eine Aussage, ob man auf einer Partition einfach alle Dateien löschen und aus einer Sicherung wieder draufspielen kann und danach funktioniert noch alles oder nicht. Die Partitionsdaten samt Bootsektor für Windows werden dabei nicht verändert.
--
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Dieser Beitrag wurde am 27.01.2022 um 23:58 Uhr von robbi editiert.
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007
28.01.2022, 01:21 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Das kommt auf dein sicherungsprogramm an.
Ich sichere mit dd und Komprimierung.


Besser währe hier "GNU ddrescue" wenn es defekte Sektoren gibt.

https://wiki.ubuntuusers.de/gddrescue/

Einfach eine LifeCD starten, dann Konsole starten, "sudo apt-get install gddrescue" eintippen & Enter.
Wenn der Rechner internet hat ist das Programm anschließend verfügbar.

Die neue Platte sollte gleich groß bzw. Größer sein.


So ich geh jetzt pennen mus 7:00 wieder rauß.
--
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008
28.01.2022, 09:35 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
robbi schrieb
Ich bräuchte von jemandem eine Aussage, ob man auf einer Partition einfach alle Dateien löschen und aus einer Sicherung wieder draufspielen kann und danach funktioniert noch alles oder nicht.



Kommt drauf an, ob in der Sicherung wirklich das komplette Ursprungssystem enthalten ist oder ob da nicht bei der Sicherung Dateien übersprungen wurden.
Aber selbst wenn es funktioniert, wird dir das nicht viel nützen. Der Symptomatik nach ist die Platte ernsthaft beschädigt. Das "Hängen" kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit davon, daß nicht nur ein Sektor, sondern eine ganze Reihe davon schlecht oder gar nicht mehr lesbar sind. Die Platte wiederholt bei jedem Sektor ein paar Sekunden die Leseversuche und so kommt es zu der dauerhaften Auslastung (HDD-LED leuchtet permanent), die je nach Anzahl defekter Sektoren ewig anhalten kann.
Solche Platten kann man nicht dauerhaft erfolgreich "reparieren". Ein komplettes Überschreiben, bei dem die nicht lesbaren Sektoren von der Plattenfirmware stillgelegt und auf Reservebereiche umgelagert werden, hilft allen Erfahrungen nach, wenn überhaupt, nur kurzfristig. Die schlechten Sektoren nehmen fast immer sehr schnell zu. Ich empfehle dir dringend, mit einem Imagingprogramm, z.B. Acronis Trueimage oder Clonezilla, die Platte komplett zu sichern oder direkt auf eine neue zu kopieren. Diese Programme können i.d.R. auch defekte Bereiche überspringen und so den gesunden Inhalt retten, statt abzubrechen. Bei bekannt schadhaften Dateisystemen empfiehlt sich außerdem die Methode "Sektor für Sektor", die eine 1:1 Kopie mit allen Fehlern erzeugt. Die Reparatur des Dateisystems kann man dann auf der neuen Platte ausführen. Speziell für sektorgetreue Kopien gibt es ein Tool namens "H2Copy" von ct-Autor Harald Bögeholz, mit dem mir schon sehr viele Rettungen auch von stark defekten Platten gelangen.

Dieser Beitrag wurde am 28.01.2022 um 09:37 Uhr von KK editiert.
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009
28.01.2022, 10:53 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

'dd if=/dev/sdb3 of=sdb3.back bs=512 > dd.log'
brach nach Erreichen der ersten Fehlerstelle bei 1,2 GB ab.
Es wurden noch ein paar Angaben auf die Konsole geschrieben, die ich nicht in einer Datei auffangen konnte, auch nicht mit '2>dd.log'.
dd ist doch eine sektorgetreue Kopie!

Sowohl gparted als auch partitionmagic und dd schlugen fehl.
Einzig die Sicherung von Windows selbst hat eine bkf-Datei erzeugt.

@KK
Ich habe als Ausgang eine Partitionskopie von 2019 und Sicherungskopie von Windows (so eine .bkf-Datei) und ein Backup von letzter Woche meiner NAS.
Ich nehme an, daß auch andere schöne Backup und Rerttungsprogramme verzweifeln werden.
Die Windowssicherungskopie hat anscheinend die Fehler ausgeblendet, beim Erstellen viele Sekunden an der Stelle gewartet und Fehler in der Protokolldatei ausgegeben. Die angegebenen Dateien habe ich aus einer Kopie ersetzt.

Ich mache jetzt von allen Daten und Partitionen Sicherungen und werde dann
- die Partition löschen
- die Partition "wipen"
- formatieren
- Oberflächentest ausführen
und wenn ok
- die Partition löschen
- die Partitionskopie von 2019 aufspielen
- die neueste Sicherungskopie von Windows oder von meiner NAS (Datareplicator 3) aufspielen
- sehen, was passiert.
--
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010
28.01.2022, 10:57 Uhr
Enrico
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Dann nimm dd-rescue, das arbeitet und die Defekte drumrum.
Wird aber nur bedingt nutzen, da es ja kaputte Sektoren gibt.

Besser wäre es, wenn Du zum beschreiben eine andere Platte nehmen würdest.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 28.01.2022 um 10:57 Uhr von Enrico editiert.
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011
28.01.2022, 12:46 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

dd funktioniert nur wen der sector physisch OK ist!
Und Mach eine Kopie mit ddrescue auf eine andere Platte!
Liste doch mal die Smart Werte von der Platte.
--
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012
28.01.2022, 13:27 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
robbi schrieb
dd ist doch eine sektorgetreue Kopie!



Ja, aber es bricht eben bei Fehlern ab. H2Copy macht weiter bis zum Schluß und ersetzt nicht lesbare Sektoren durch Nullen.


Zitat:
robbi schrieb
Ich mache jetzt ...



Das kann dir keiner nehmen, ist aber mit großer Chance vergebliche Liebesmüh. Nach meiner Erfahrung (mit Tausenden von Festplatten) deuten solche Symptome auf ein baldiges Ende der Platte hin. Die Zahl schlechter Sektoren nimmt meist schnell zu und das Ganze endet oft mit Totalausfall. Aber laß dich nicht abhalten ;-)

Dieser Beitrag wurde am 28.01.2022 um 13:28 Uhr von KK editiert.
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013
28.01.2022, 17:43 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Neueste Erkenntnisse:
Die Sicherung bei Windows erfolgt wohl ähnlich wie bei 'tar', mit den Dateien. Der entstehende Klumpen *.bkf kann mit der Sicherung auf eine formatierte, leere Partition gespielt werden. Das war die gesuchte Erkenntnis. Es ist also nicht erforderlich, daß die Dateien an bestimmten Stellen der Partition liegen.

Ich bin gerade dabei, auf einer Testfestplatte mit gleicher Anordnung der Partitionen die Sicherung in eine leere NTFS-Partition zu spielen. Der Bootsektor ist vom alten System eingespielt. Danach teste ich das Booten von dieser externen Partition.

@KK
Die Partition ist sehr wahrscheinlich nicht auf beginnenden Zerfall der Festplatte zurückzuführen, sondern ist die Folge einer Fehlhandlung. Ich werde sehen, wie sich die defekten Stellen nach einer Behandlung verhalten.

Die Sektoren sind nicht unlesbar sondern weg.
Sollten weitere Sektoren in nächster Zeit ausfallen, ist natürlich ein Tausch unausbleiblich, dann ist die Ursache wohl beginnender Zerfall.
--
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014
29.01.2022, 23:14 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Lagebericht:
Mit dem Partition Wizard ist es mir gelungen, die XP-Partition ohne die üblichen "detect large amount of fragmentation" auf eine zweite Festplatte zu kopieren. Es dauerte seeehr lange und ging auch nur, wenn der 'unallocated' Zielbereich eine andere Größe hatte, bei gleichzeitiger Anpassung an die neue Größe.

Bei gleichem Partitionsaufbau war dann die Testkopie auf der Testplatte bootbar. Alles bestens???
Ich habe daraufhin auf der Originalplatte die Partition mit verschiedenen Mustern beschrieben und getestet, alles ok.
Nun kommt der Hammer: beim Rückschreiben der funktionierenden geretteten Partition trat der Fehler wieder auf, unabhängig von einer Größenänderung. Die Originalplatte hat nun kein XP mehr.

Beim Versuch, aus einer Windowssicherung die Daten wieder aufzuspielen, scheitert an der nun "verschwundenen" Festplatte. Im BIOS ist sie sichtbar, unter Linux sehe ich alle Partitionen und der Bootsektor ist in Odnung, unter Windows auf der Testplatte ist die Originalplatte unsichtbar ???
Sch...-Windows!
--
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015
29.01.2022, 23:24 Uhr
RP



was sagt den Fdisk zu deiner Win XP Partition?

Rolf
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016
30.01.2022, 09:08 Uhr
ambrosius



Es kann sein, daß Windows diese Partition in ein logisches Laufwerk umgewandelt hat - aus welchen Gründen auch immer. Versuche, ihr in der Windows Datenträgerverwaltung einen Laufwerksbuchstaben zuzuweisen (https://qastack.com.de/superuser/459434/how-to-make-a-hidden-partition-visible), wie hier beschrieben. Dann kannst Du ganz normal unter Win darauf zugreifen. Nach einem Neustart von Win ist der allerdings wieder weg, dann mußt Du neu zuweisen. Ich habe das gleiche Problem bei einem über USB angeschlossenen Laufwerk in meiner Docking Station des Notbooks und bisher noch keine dauerhafte Lösung des Problems gefunden.
--
viele Grüße
Holger
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017
30.01.2022, 10:59 Uhr
RP



https://de.wikipedia.org/wiki/Parted_Magic#Funktionsumfang

hat mir schon oft geholfen, aber oft reicht auch Linux und GP arted, die Partition als System und primär zu setzen.

Rolf
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018
30.01.2022, 12:19 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Windows kam mit der gewipten Partition nicht klar. Da wird ja auch der Sektor 0 gewipt, und wenn da nichts drin steht...
Da waren auch die Partitionen weiter oben weg...

Die Lösung brachte schließlich 'gparted' von der MINT-DVD.
Ich hatte eine "etwas" ältere Version verwendet, die ich mal vor ein paar Jahren auf CD gebrannt hatte und auch der 'Partition Wizard 9' war nicht in der Lage, die Fehler zu übergehen.

Man sollte doch imme zu den neusten Programmen greifen.
Ein Problem bestand noch mit der UUID der Partition, die ja von der Testfestplatte stammte. Sie wurde in der grub.cfg geändert, 'grub-install' aufgerufen, neu gebootet und .

Danke an alle Mitdenkenden für die Tips.
--
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Dieser Beitrag wurde am 30.01.2022 um 12:19 Uhr von robbi editiert.
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019
30.01.2022, 13:52 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
robbi schrieb
Windows kam mit der gewipten Partition nicht klar. Da wird ja auch der Sektor 0 gewipt, und wenn da nichts drin steht...



Kein Betriebssystem kommt klar, wenn du die Partitionstabelle löschst. Um derlei Unfälle zu richten, eignet sich das Tool TESTDISK. Es scannt die Festplatte, kann Partitionen anhand typischer Merkmale erkennen und die Tabelle wiederherstellen. ist auch auf der Ultimate Boot CD drauf.
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020
30.01.2022, 23:20 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Linux im allgemeinen und insbesondere 'gparted' kamen sehr wohl mit der gelöschten Partition klar und zeigten alle übriggebliebenen. Ich konnte auch die Linuxpartitionen booten. Es wurden auch die Datenpartitionen angezeigt, Windows erkannte nichts.
Ich habe ja nicht die Partitionstabelle im Masterrekord der Festplatte sondern nur in der Partition durch das "wipen" gelöscht.
Von allen unbetroffenen Partitionen hatte ich Kopien, auch vom Masterrekord und den Bootsektoren der Partitionen. Nur die Partition des beschädigten XP konnte ich nicht kopiern. Es gelang dann bei gleichzeitiger Änderung der Größe auf die Testfestplatte. Das Rückspielen ging aber erst mit 'gparted'.

Nun bin ich glücklich.
Irgendwann teste ich mal die Sicherungswiederherstellung auf eine leere Festplatte.

Nachtrag:
Übrigens, das Einfrieren des Rechners ist jetzt weg.
--
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Dieser Beitrag wurde am 30.01.2022 um 23:34 Uhr von robbi editiert.
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021
31.01.2022, 06:47 Uhr
KK

Avatar von KK


Zitat:
robbi schrieb
Ich habe ja nicht die Partitionstabelle im Masterrekord der Festplatte sondern nur in der Partition durch das "wipen" gelöscht.



Mit ist nicht ganz klar, was du da gemacht hast. Da du mit XP arbeitest, gehe ich nicht von GPT-Schema aus, sondern von klassischem MBR-Schema. Dort gibt es nur eine Partitionstabelle und die sitzt immer im ersten Sektor der Festplatte. Was du meinst, ist vermutlich der Boot Record am Anfang der Partition. Der gehört aber zur Partition und kann einzeln eigentlich nur mit einem Diskeditor gelöscht werden.


Zitat:
robbi schrieb
Nun bin ich glücklich.



Dann ist ja alles gut.


Zitat:
robbi schrieb
Übrigens, das Einfrieren des Rechners ist jetzt weg.



Mal schauen, wie lange.
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022
31.01.2022, 10:06 Uhr
P.S.



@Robbi
Da ich auch noch XP-Anhänger bin, habe ich diesen Thread aufmerksam verfolgt.
Auf meiner Linksliste http://www.ps-blnkd.de/Links.htm - LfdNr 8 gibt es einen Link zu Windows-Problemen, oder auch LfdNr 106 und 191. Vielleicht findest Du dort nützlich-erklärende Hinweise.

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS
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023
31.01.2022, 16:03 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

@KK
Entschuldigung, ich meinte den Bootrekord. (Masterrekord Partition --> Bootrekord)
Da beim abschließenden Oberflächentest die Anzeige an zwei Stellen stockte, ist der Ersatz der Festplatte in nächster Zeit sowieso schon geplant.
--
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Dieser Beitrag wurde am 31.01.2022 um 16:07 Uhr von robbi editiert.
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024
03.02.2022, 20:38 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

In 006 hatte ich schon mal angefragt:

Zitat:
Ich bräuchte von jemandem eine Aussage, ob man auf einer Partition einfach alle Dateien löschen und aus einer Sicherung wieder draufspielen kann und danach funktioniert noch alles oder nicht.


Heute kann ich nun endlich sagen, es geht.
Die Sicherung von Windows ist endlich mal etwas Gutes von Bill Gates Leuten.
Die dabei entstehende .bkf-Datei kann man von einem bestehenden Windows auf eine andere Festplatte in eine leere Partition übertragen. Man kann da auch einzelne Dateien raussuchen und nicht alles, wenn man will.
Es ist alles so einfach und funktioniert. Habe es getestet und bin begeistert. Ich hätte mir da viel Zeit und Arbeit ersparen können. Man findet dazu keine Aussagen im Netz.

Bei einer Defragmentierung werden immer Bereiche auf der Festplatte als "unverschieblich" gekennzeichnet. Aus diesem Grunde hatte ich angenommen, daß ein einfaches Überspielen der Dateien in eine leere Partition nicht funktionieren würde. Geht aber

So sieht der Test jetzt aus, ohne rote Klötzchen:


--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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025
04.02.2022, 09:57 Uhr
P.S.



@robbi
Das Problem bei den magnetischen Speichern - Disk und/oder FP - ist m.E. die "Intelligenz" der LW-Elektronik. Mir ist jetzt nicht bekannt, inwieweit Schreibströme und Leseverstärkung/Aufbereitung gewissen Standards unterworfen sind. Mir ist nur aufgefallen, daß in verschiedenen 3,5"-Disk-LW sehr unterschiedliche Elektronik verbaut ist - angefangen von fast diskreten Lösungen bis hin zu hochintegrierten Controllern, wie z.B T9928 (TEAC-LW). Letzteres habe ich gerade "geschlachtet", weil ich den R/W-Kopf für was anderes brauche ...
In meinen beiden "alten" PCs (XP und Win98) sind auch unterschiedliche 3,5"-Disk-LW verbaut, wobei eines die einen Disketten lesen kann und das andere nicht und umgekehrt genauso - ist schon sehr merkwürdig ...

Nur so zur Info:
Ich habe hier "Windows XP Hacks & Secrets" von Daniel Koch und Christian Immler aus dem DATA BECKER-Verlag und mir "Windows Internals" von Mark E. Russinovich und meinem Namensvetter David A. Solomon von MS-Press zugelegt. Gerade letzteres ist eine wahre Wissensquelle - obwohl ich da auch so einiges immer noch nicht verstehe ...

Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
Wissen ist Macht, wer nur glaubt, der weiß nichts! -
Aber - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! -
Gegen die Ausgrenzung von Unwissenden und für ein liberalisiertes Urheberrecht!
PS
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026
04.02.2022, 10:04 Uhr
Rüdiger
Administrator
Avatar von Rüdiger

Standardisiert ist bei PCs nur die Aufzeichnung auf der Diskette (720k und 1,4M), nicht die Elektronik. Für Apple, Commodore u.ä. mögen andere Regeln gelten.

Wenn Deine Laufwerke inkompatibel sind, sind einige davon potentiell defekt bzw dejustiert.
Nimm eine kommerziell geschriebene Originaliskette und prüfe, welches Laufwerk das korrekte ist.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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027
04.02.2022, 10:19 Uhr
RP




Zitat:
RP schrieb

Wenn du einen Wiederherstellung Datenträger hast die System Wiederherstellung nutzen und im Anschluss das neuste Backup einspielen.

Rolf



Ansonsten brauchst du für ein XP Backup erst mal ein startendes, registriertes, XP, oder eine Win XP Installation's DVD, mit Service Back drei.
Sonst klappt die Registrierung deines XP in der Regel nicht. Diese verlangt XP meist nach einer System Wiederherstellung mit Hartware Änderungen.

Rolf

Dieser Beitrag wurde am 04.02.2022 um 12:58 Uhr von RP editiert.
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028
04.02.2022, 17:07 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Die Wartestellen beim Oberflächentest werden mehr und länger.
Es betrifft nur die XP-Partition!
Es ist alles gesichert und ein Plattenkauf genehmigt.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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029
23.02.2022, 23:38 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Es kam, wie zu erwarten: die Festplatte fing unter Linux-MX plötzlich an zu kreischen. Ersatz war inzwischen beschafft.

Der Umzug gestaltete sich schwieriger, als gedacht.
- Linux-MINT und Linux-MX - kein Problem, die Partitionen ließen sich kopieren
- DOS und WIN98 - kein Problem, die Partitionen ließen sich kopieren.
- WIN7 war unberührt, weil auf einer zweiten Festplatte
Zum XP:
Die Partition ließ sich zwar noch kopieren, aufgrund der Fehler war nichts lauffähig.
Daher wurde auf einer frischen Partition versucht, die Backupdatei .bkf einzuspielen. Dazu braucht man ein funktionierendes XP mit Zugriff auf die leere Partition. Die Reparaturconsole funktionierte nicht! WIN7 kennt die Sicherung von XP natürlich auch nicht.
Von einem mobilen XP-Rechner habe ich dann die auf dem NAS liegende .bkf-Datei in ein Verzeichnis einer NTFS-formatierten Datenpartition des NAS zurückgespielt. Von einem LINUX habe ich diesen Verzeichnisinhalt in die Leere XP-Partition übertragen.
Beim Start kam die Fehlermeldung, daß WINXP/SYSTEM32/CONFIG/SYSTEM fehlen würde - blauer Bildschirm. In der neuesten Sicherungsdatei fehlte dieses COMMAND. In einer Sicherung vom Dezember konnte ich die Datei finden und nachladen.
UFFFFFF!
COMMAND ist wohl die Registry? Das würde einige Verhaltensweisen auf der alten Festplatte erklären. Die ist nun endgültig Schroot.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.

Dieser Beitrag wurde am 23.02.2022 um 23:39 Uhr von robbi editiert.
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