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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Kleber für Ultraschall-Sender » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
07.01.2021, 16:02 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Für die auf eine Alu-Platte aufzuklebenden Ultraschall-Sender brauche ich einen geeigneten Kleber. Die Lautsprecher fallen nach und nach ab und müssen wieder aufgeklebt werden. Den Hersteller der Anlage gibt es nicht mehr. Einen x-beliebigen Kleber kann man nicht nehmen. Wer kennt sich damit aus ?



--
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001
07.01.2021, 18:57 Uhr
Rainer



ich habe ein ähnliches Problem, hier handelt es sich um eine Edelstahlwanne auf der die Schallwandler aufgeklebt sind welche abfallen. Erschwerend kommt hier noch ein Temperaturwechsel von 20-60 Grad hinzu. Experimente habe ich da mit Kleber noch nicht gemacht, ein googeln nach dem Problem hat mich da nicht viel weiter gebracht. Eine Idee hatte ich da noch, pro Wandler 3 Schrauben 120 Grad versetzt um den Wandler mit dem Kopf auf die Wanne hart aufzulöten und dann den Wandler mittels einer gefrästen "Pressplatte" aus Pertinax anzudrücken...
Da könnte man dann als Koppelmedium Silikonfett nehmen.
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002
07.01.2021, 19:02 Uhr
Enrico
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Eventuell hilft es ja, Klebstoffhersteller zu fragen?
--
MFG
Enrico
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003
07.01.2021, 20:16 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Vielleicht wär es eine Idee, doppelseitiges Klebeband oder doppelseitige Klebepads zu probieren?
Gibt da Varianten, wo zwischen den beiden Klebeoberflächen eine ca. 1mm starke elastische Schicht ist - z.B. 'Powerstrips' für Wandhaken.
--
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004
07.01.2021, 20:27 Uhr
ambrosius



Ich würde es einmal mit Sikaflex versuchen.
--
Viele Grüße
Holger
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005
08.01.2021, 10:10 Uhr
Bert



Sehe ich das richtig, das die Vorderseite der Lautsprecher frei bleibt (Luftspalt)?
In Deinem ersten Bild sieht der Klebstoff wie eine Art Überzug aus.
Kannst Du die Lautsprecher an der Vorderseite kleben?

Bei flächigen Piezoelementen soll Sekundenkleber oder bei höheren Temperaturen auch Epotec gehen. Aber bei Piezo will man auch möglichst direkten Kontakt, ohne Luftblasen etc.

Grüße,
Bert
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006
08.01.2021, 10:32 Uhr
Germaniumröhre



Hallo,

geklebt wird doch nur der Alu-Kegelstumpf "Schalltrichter" aufs Objekt.
Der Piezo ist doch hinten aufgeschraubt.
Zu DDR-Zeiten wrden die mit Epox aufgeklebt , fielen aber auch immer wieder mal ab.
Ich meine aber, der Kleber darf nicht flexibel sein, sonst absorbiert der Kleber einen Großteil des Schalls.

Soweit meine noch schwachen Erinnerungen.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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007
08.01.2021, 11:15 Uhr
Buebchen



Hallo,
Ausschlaggebend für die Haltbarkeit der Klebestellen ist nicht die Frage ob Epoxidharz oder aktivierter Sekundenkleber, sondern die Vorbereitung der Klebestelle. Sie muss mit einer Mischung aus höchstreinem Azeton mit höchstreinem Isopropylalkohol vorgereinigt werden. Nach dem Vorreinigen muss die Klebestelle mit Schleifpapier aufgerauht werden und zweimal mit den Reinigungsflüssigkeiten und sterilen Zellstoffpads gereinigt werden. Die Reinigungsflüssigkeit gibt es auch fertig bei Herstellern und Distributoren von Dehnmeßstreifen.
Als Kleber für deine Anwendung empfehle ich einen schnellhärtenden zweikomponenten Epoxidharz Kleber ohne Füllstoff.
Das Kleben muss unter Druck mit Gewicht oder Feder erfolgen. Es dürfen keine Blasen eingeschlossen sein.
Aber das wichtigste ist wie schon oben beschrieben, absolute Sauberkeit. Wir haben beim Kleben von Dehnmeßstreifen eine chirurgische Atemschutzmaske aufgehabt, das was jetzt FFP2 ist. Niemals die Klebestelle mit bloßer Hand berühren beim Säubern. Wenn irgendetwas dabei zulange dauert ist eine sichere Klebestelle schon nicht mehr möglich weil sich wieder Wasser ablagert.
Wenn das untere Bild den Klebstoff unter den Gebern zeigt, ist mir klar warum sie nicht gehalten haben. Der Kleber ist Füllstoffhaltig und die Geber sind ohne Druck geklebt worden. Ich stelle mir zum Druck ausüben eine Art Waagebalken vor, der mit einem Gewicht über dem zu klebenden Geber belastet werden kann. Das Gewicht sollte bei der Fläche des Gebers zwischen 5 und 10 Kp betragen. Beachten, das zu klebende Fläche und die Unterseite des Gebers mit dem Reinigungsmittel und dem Schleifmittel behandelt werden muß. Dabei nicht auf Vorrat säubern, sondern säubern, kleben dann nächsten Geber und Klebestelle vorbereiten und kleben. Andernfalls ist alle Mühe umsonst. Das habe ich bei Dehnmeßstreifen Klebungen gelernt.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 08.01.2021 um 20:42 Uhr von Buebchen editiert.
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008
08.01.2021, 12:01 Uhr
Egon



Hallo,

also wenn Du alles schön sauber machen kannst wäre das Zeug hier einen Versuch Wert.
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009
09.01.2021, 12:25 Uhr
Buebchen



Hallo,
Wer in einem Elektor von 1989 auf einen Artikel zum Dehnmesstreifen kleben stößt sollte das dort vorgeschlagene Tricloräthylen nicht zum reinigen verwenden. Tricloräthylen muss stabilisiert sein. Rückstände dieses Stabilisators stören beim kleben. Unstabilisiertes Tricloräthylen zerfällt bei Raumtemperatur in das sehr giftige Phosgen und Salzsäure. Das Phosgen und diie Salzsäure kann Klebestelle und zu klebendes Objekt zerstören.
Wolfgang
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