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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » MW-Sender » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
28.06.2020, 16:21 Uhr
wolle1945



Hallo,
ich möchte einen Mittelwellen-Sender für den Heimbedarf, kleine Leistung,
max. 100m Reichweite aufbauen.
Hat schon jemand diesbezüglich Erfahrungen und könnte mir einen Tip geben?
--
mfG wolle1945
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001
28.06.2020, 16:33 Uhr
Rüdiger
Administrator


Du bist Dir bewusst, dass sowas genehmigungspflichtig ist?

Falls Du alte Radios betreiben willst, baue lieber etwas, das das Kabel nicht verlässt.
--
Kernel panic: Out of swap space.

Dieser Beitrag wurde am 28.06.2020 um 16:36 Uhr von Rüdiger editiert.
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002
28.06.2020, 16:39 Uhr
RP



so ist es nicht verboten,

https://antik-radio.de/radio/projekte/am.htm

Rolf
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003
28.06.2020, 16:56 Uhr
wolle1945




Zitat:
RP schrieb
so ist es nicht verboten,

https://antik-radio.de/radio/projekte/am.htm

Rolf



Wenn ich das richtig verstehe, dann handelt es sich hier nicht um einen
Sender, sondern das MW-Signal wird direkt an der Antennenbuchse des
Radios eingespeist, also eine Kabelverbindung.
--
mfG wolle1945
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004
28.06.2020, 18:16 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Kabelverbindung für maximal 100m Reichweite?
Das ist ein Widerspruch in sich...

Aber die Schaltung ist doch in dem Link vorhanden. Einfach zusammenbauen. Eine breite Masseleitung und wenn möglich sternförmige Verdrahtung sind von Vorteil.
Einzig Murphy könnte zuschlagen: ein Sender schwingt selten, ein Verstärker immer.

Nachtrag:
Ich würde keine eigene Tonquelle anschließen, sondern das Empfangssignal eines der heutigen Dudelsender. Dann hört es sich wie echtes Radio an, und da die HF nicht verteilt wird, dürfte das auch kein Problem sein.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.

Dieser Beitrag wurde am 28.06.2020 um 18:22 Uhr von robbi editiert.
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005
28.06.2020, 18:40 Uhr
RP



wolle1945, wie Rüdiger schon schreibt einen Sender darfst du bauen aber nicht betreiben. Mann bekommt auch keine Betriebsgenehmigung für einen Kleinleistungs Sender für das MW AM Band.

Die verlinkte Schaltung wird zum Sender wenn du an stelle der geschirmten HF Verbindung zum MW Radio eine Antenne anschließt.

Rolf
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006
28.06.2020, 18:51 Uhr
MS05



Moin Wolle,

In dem Projekt geht es immer noch um einen Sender, der allerdings nicht mit einer Antenne verbunden ist. Wenn du tatsächlich sicherstellen kannst, dass da keine HF aus Versehen entkommt, dann wird dir möglicherweise niemand etwas tun, weil es niemand bemerkt. Das setzt natürlich voraus, dass man die nötige Messtechnik hat, und die Kompetenz damit umzugehen.

Erlaubt sind solche "Nahsender" von allen Rundfunkbändern allerdings nur im UKW-Bereich mit einer maximalen Sendeleistung von maximal 50 nW ERP, ansonsten ist eine Einzelgenehmigung und Frequenzzuteilung erforderlich. Mit diesen 50nW kommt man etwa 5-10 m.

Ein ungenehmigter Sender mit 100m Reichweite kann aber auf jeden Fall zum teuren Vergnügen werden.


Quellcode:
Telekommunikationsgesetz (TKG)
§ 64 Überwachung, Anordnung der Außerbetriebnahme
(1) Zur Sicherstellung der Frequenzordnung überwacht die Bundesnetzagentur die Frequenznutzung. Soweit es dazu, insbesondere zur Identifizierung eines Frequenznutzers, erforderlich und angemessen ist, sind die Bediensteten der Bundesnetzagentur befugt, sich Kenntnis von den näheren Umständen eines Telekommunikationsvorgangs zu verschaffen und in besonderen Fällen auch in Aussendungen hineinzuhören. Die durch Maßnahmen nach Satz 2 erlangten Informationen dürfen nur zur Sicherstellung der Frequenzordnung verwendet werden. Abweichend hiervon dürfen Informationen an die zuständigen Behörden übermittelt werden, soweit dies für die Verfolgung einer in § 100a der Strafprozessordnung genannten Straftat erforderlich ist. Das Grundrecht des Fernmeldegeheimnisses nach Artikel 10 des Grundgesetzes wird nach Maßgabe der Sätze 2 bis 4 eingeschränkt.
(2) Zur Sicherstellung der Frequenzordnung kann die Bundesnetzagentur eine Einschränkung des Betriebes oder die Außerbetriebnahme von Geräten anordnen. Zur Durchsetzung dieser Anordnungen kann nach Maßgabe des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes ein Zwangsgeld bis zu 500.000 Euro festgesetzt werden.



...und das ist nur die direkte verwaltungstechnische Seite der Geschichte. Dazu lässt sich die Bundesnetzargentur auf jeden Fall Personal- und Technikeinsatz vom Verursacher bezahlen. Man sollte sich also wünschen, dass man schnell und möglichst werktags am Tag gefunden wird. Wenn dabei noch aus Versehen andere Funkdienste (z.B. Flugnavigation) gestört werden, dann wird es richtig teuer.

Grüße
Matthias

Dieser Beitrag wurde am 28.06.2020 um 19:33 Uhr von MS05 editiert.
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007
28.06.2020, 19:30 Uhr
MS05




Zitat:
robbi schrieb
Kabelverbindung für maximal 100m Reichweite?
Das ist ein Widerspruch in sich...


Ja, mittlerweile gibts im Osten auch wieder längere Dräte.

Zitat:
robbi schrieb
Ich würde keine eigene Tonquelle anschließen, sondern das Empfangssignal eines der heutigen Dudelsender. Dann hört es sich wie echtes Radio an, und da die HF nicht verteilt wird, dürfte das auch kein Problem sein.


Es geht legal.
Ein kleiner China-UKW-Empfänger (Scanradio) kostet keine 5 Euro. So ein Teil kann man leicht an der Rückwand des Oldies festbinden und mit dem TA-Eingang verbinden (Vorsicht bei Allstromern!).
Wenn man es richtig cool haben will, stellt man diese Minidinger alle auf eine freie Frequenz, und versorgt sie dort über einen legalen 50nW Sender mit authentischen Operettenmelodien.
Matthias

Dieser Beitrag wurde am 28.06.2020 um 19:30 Uhr von MS05 editiert.
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008
28.06.2020, 19:38 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Schau mal hier ;-)


Ein paar Platinen sollten noch da sein...



Aber mit 100m ist nicht, ist auch nicht notwendig. Meiner kommt mit dieser Antenne auf gute Grundstücksreichweite.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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009
28.06.2020, 19:53 Uhr
Mobby5



Ich hör ja garnichts.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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010
28.06.2020, 20:26 Uhr
wolle1945



Hallo,
danke für die guten Ratschläge. Die 100m hatte ich nur angegeben, um nicht
in Schwierigkeiten zu kommen. Ich wollte nur im Haus ein MW-Radio testen.
@RP gab doch einen wichtigen Hinweis, wie es ohne Sender geht, werde es
so machen.
--
mfG wolle1945
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011
28.06.2020, 23:27 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
wolle1945 schrieb
Hallo,
danke für die guten Ratschläge. Die 100m hatte ich nur angegeben, um nicht
in Schwierigkeiten zu kommen.


Bei 100m bist Du mit Pech (und Murphy) schon in Schwierigkeiten.


Zitat:
wolle1945 schriebIch wollte nur im Haus ein MW-Radio testen.
@RP gab doch einen wichtigen Hinweis, wie es ohne Sender geht, werde es
so machen.


RP hat auch einen Sender gezeigt, was sonst?

Guido
--
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Konfuzius
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012
29.06.2020, 08:22 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

Moin,

es gibt solche kleinen Sender zu kaufen, Sie dienen/dienten dazu musiksignale von einem MP3 in ein Radio zu bringen, welches keinen Anschluss für eine NF Signalquelle hatte. Die liefen im UKW Bereich und mussten ziemlich dicht ans Radio gesetzt werden.

wpw

https://www.meintrendyhandy.de/shop/universal-3-5mm-213042p.html?gclid=EAIaIQobChMIp6LKt7Gm6gIVyI4YCh2B8ABTEAQYBCABEgIN8vD_BwE

https://www.ebay.de/i/401480098455?chn=ps&norover=1&mkevt=1&mkrid=707-134425-41852-0&mkcid=2&itemid=401480098455&targetid=897014132573&device=c&mktype=pla&googleloc=9043297&poi=&campaignid=10203814770&mkgroupid=101937411037&rlsatarget=pla-897014132573&abcId=1145991&merchantid=7491492&gclid=EAIaIQobChMIp6LKt7Gm6gIVyI4YCh2B8ABTEAQYAyABEgJ57fD_BwE
--
RECORD, CRN1; CRN2; PicoDat; LC80; Poly880; KC85/2,3,4,5 ; KC87; Z1013; BIC; PC1715; K8915; K8924; A7100; A7150; EC1834; ab jetzt ohne Tatra813-8x8 aber mit W50LA/Z/A; P3; ES175/2

Dieser Beitrag wurde am 29.06.2020 um 08:24 Uhr von wpwsaw editiert.
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013
29.06.2020, 09:11 Uhr
Wusel_1



Das sind aber keine Mittelwellensender! Außerdem fehlt bei den Angeboten, wie meistens, der Hinweis, dass diese Geräte in Deutschland nicht zugelassen sind, da diese mehr als 50nW haben. Die Leistung bezieht sich nicht auf die Leistung, weche am Senderausgang anliegt, sondern die Abstrahlung über die Antenne und die liegt um das vielfache höher als die Leistung am Ausgang des Senders.

Vom Zusammenbasteln eines Senders würde ich die Finger lassen, denn die Bundesnetzagentur freut sich darüber, dass sie wieder einen 4-stelligen Geldbetrag eintreiben kann.
Aufbauen kannst du den ja, aber nicht betreiben, denn dazu hast du keine Genehmigung und wirst du auch keine bekommen, bzw. würde dir das finanzell sehr auf den Geldbeutel schlagen, wenn du dazu eine Betriebsgenehmigung beantragst.
--
Beste Grüße Andreas
______________________________________
DL9UNF ex Y22MF es Y35ZF
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*** wer glaubt, hört auf zu denken ***

Dieser Beitrag wurde am 29.06.2020 um 09:15 Uhr von Wusel_1 editiert.
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014
29.06.2020, 10:03 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Um bei Mittelwelle 100m eine Störungsfreie Übertragung zu erhalten brauchst du ca. 200mW wenn größere Störer sich in der Nähe befinden sogar noch mehr.

Im UKW Bereich ist es wesentlich besser hier würden 15mW reichen.

Wenn du nicht die richtige Messtechnik besitzt lass bitte die Finger davon.

Sender die keinen Tiefpass am Ausgang haben können wahre Oberwellenschleudern sein.
Oberwellen entstehen beim modulieren des Trägersignals.
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
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015
29.06.2020, 10:57 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Nun, bei rot darf man auch nicht über die Kreuzung....
So ein Senderchen ist da noch weitaus ungefährlicher ;-)
Und ja, jeder Sender erzeugt auch Oberwellen (außer bei exaktem Sinus), nicht nur beim Modulieren. Mit einem Spekki kann man das schön sehen. Bei "Mittelwelle" reicht dafür sogar noch eines der neuen Digitaloszis (Stichwort Mathematikfunktion, dort Fourieranalyse)

Und ja, in D (ganze EU?) darf man selbstverständlich die im Deutschen Handel gekauften kleinen FM-Transmitter legal benutzen, niemand muss vorher die abgestrahlte Leistung messen. Ich kenne keinen, der das mit Hobbymitteln könnte.
Aber der TO wollte ja AM bzw. Mittelwelle...

Die Bundesnetzagentur kommt auch erst, wenn irgendwer eine Störung meldet. Bei Mittelwelle ist das fast zu 100% ausgeschlossen, wer hat überhaupt noch einen Empfänger dafür? Klar, die möglichen Oberwellen gehen höher, doch bei mickrigen 50mW sind diese dann fast nicht mehr feststellbar (außer der Sender haut Nadelimpulse raus).

Guido
--
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Konfuzius
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016
29.06.2020, 16:23 Uhr
ralle



http://www.b-kainka.de/bastel73.htm

Einfacher geht es nicht mehr. Naja, es hat schon ein Grund, warum Amateurfunker auch eine Frequenzabgabe (die sich auf die für den Amateurfunk freigegebenen Bänder bezieht) bezahlen dürfen. Zudem eine Prüfung bei der BNA nötig ist.

https://www.darc.de/der-club/referate/hf/langmittelwelle/

Da kann man sich ruhig reinlesen...
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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017
29.06.2020, 21:10 Uhr
Bert




Zitat:
Wusel_1 schrieb
Die Leistung bezieht sich nicht auf die Leistung, weche am Senderausgang anliegt, sondern die Abstrahlung über die Antenne und die liegt um das vielfache höher als die Leistung am Ausgang des Senders.


Wie soll denn das gehen?

Ich kenne das so, das die Leistung, die über die Antenne als HF abgegeben wird, geringer ist, als die Leistung am Senderausgang, da ein Teil der Leistung verheizt wird.
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018
29.06.2020, 21:20 Uhr
Wusel_1




Zitat:
Bert schrieb

Ich kenne das so, das die Leistung, die über die Antenne als HF abgegeben wird, geringer ist, als die Leistung am Senderausgang, da ein Teil der Leistung verheizt wird.


Super; dann brauche ich ja keine Antenne mehr.
--
Beste Grüße Andreas
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019
29.06.2020, 21:51 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Die Vorschläge in 002 und 016 sind doch recht praktikabel und für mich eine Anregung, meinen Varna 4730 auch wieder mit Mittelwelle zu versorgen.

Nachtrag:
Z.B. Yagiantennen haben eine Abstrahlcharakteristik, die in der bevorzugten Sende-/Empfangsrichtung die abgestrahlte Energie gegenüber dem Rundstrahler erhöhen können. Sie wird aber immer unter der Leistung der Sendestufe liegen, sonst hätten wir ja ein Perpetuum Mobile...
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.

Dieser Beitrag wurde am 29.06.2020 um 21:57 Uhr von robbi editiert.
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020
29.06.2020, 23:36 Uhr
Wusel_1




Zitat:
robbi schrieb
Yagiantennen haben eine Abstrahlcharakteristik, die in der bevorzugten Sende-/Empfangsrichtung die abgestrahlte Energie gegenüber dem Rundstrahler erhöhen können.



Nicht ganz richtig!
Die abgestrahlte Leistung wird entweder dem Leistungsgewinn gegenüber eines Halbwellendipols (ERP) oder eines isotropen Strahler (ERIP) angegeben (EIRP = ERP*1,64)
Errechnet wird die effektive monopole Strahlungsleistung (EMRP) wie folgt:
EMRP= Ps * Gv
Ps - in die Antenne eingespeiste Leistung (in Watt)
Gv: Antennengewinn gegenüber eines isotropen Strahler (dimensionslos).
Also: wenn der Sender 50W an die Antenne bringt und diese eine Verstärkung von 3 hat, dann komme ich immer noch auf eine Strahlunsleistung von 150W.
--
Beste Grüße Andreas
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Dieser Beitrag wurde am 29.06.2020 um 23:41 Uhr von Wusel_1 editiert.
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021
30.06.2020, 00:51 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Wusel_1 du verwechselst Sendeleistung und Antennengewinn.
Die abgestrahlt Sendeleistung ist immer die der Sender zur Verfügung stellt und nie mehr eher wehniger wegen der Anpassungsfehler.

Durch Antennen mit Richtwirkung kann mann Strahlungsrichtungen dämpfen und mann verschiebt diesen Energieteil in die Richtung wo die Dämpfung geringer ist.
So entstehen so genannte Strahlungskeulen.
--
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022
30.06.2020, 09:50 Uhr
RP



Ich verstehe die ganze Diskussion nicht so recht, wenn ich ernstlich meine alten analog Geräte weiter benutzen möchte, komme ich an einer geschirmten Kabel Lösung nicht vorbei, ein Mehrbereichs Antennen Verstärker verteilt im ganzen Haus analoges Radio und TV welches ich mit kleinen Modulatoren aufbereite, so kann ich auch meine drei Lieblingsrundfunksender auf Mittelwelle umsetzen, unter Beachtung der Störstrahlung, das notwendige Anlagen Material gibt es billig.
Ich habe schon vor Jahren so einen kleinen Fernsehsender für drei analog TV Programme aufgebaut, so habe ich B1;B3 und B4/5 mit analog TV, digital TV und Radio sowie B2 UKW Radio und eine MLK Antenne sind am Mini 2003 ebenfalls angeschlossen, das wird im Haus an Antennen Dosen geliefert und mit geschirmten Koaxial Kabel geht es zum Empfänger. So wird in jeden Kabelnetz HF übertragen und es können analog und digital Signale gleichzeitig im Haus verteilt werden ohne das die Bundes Netz Agentur vor der Tür steht.

Rolf

Dieser Beitrag wurde am 30.06.2020 um 09:52 Uhr von RP editiert.
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023
30.06.2020, 10:39 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

@Rolf,
kann man machen, doch was für ein Aufwand!
Niemand wird ernsthaft so einen kleinen AM-Transmitte 24/7 betreiben wollen, das ist doch eher ein "Wenn ich mal möchte" Projekt.

Gruß Guido
--
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Konfuzius
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024
30.06.2020, 11:06 Uhr
ralle



Ernsthaft im kleinen Bereich, diverse Rundfunkmuseen, wie http://radiomuseum-wertingen.de/aktuell-1.html

https://www.radiomuseum-wertingen.de/mw-sender-801.html
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
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Dieser Beitrag wurde am 30.06.2020 um 11:07 Uhr von ralle editiert.
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025
30.06.2020, 13:34 Uhr
wolle1945



@ralle
Deine Links sind auch sehr interessant.


Ich werde einen Modulator aufbauen und über Kabel einspeisen,
um auf der sicheren Seite zu sein.
Nochmals Danke an Alle für die hilfreichen Hinweise. Bei Einspeisung über
Kabel ist die Leistung und Antenne für mich bedeutungslos.
--
mfG wolle1945
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026
30.06.2020, 17:29 Uhr
ralle



Ich war schon dort, nettes kleines Museum...
--
Gruß Ralle

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027
30.06.2020, 21:33 Uhr
R09

Avatar von R09

Guten Abend
Also wer auf Quarzsender steht ein 1,3125MHz Quarz hätte ich zu vergeben
Einem guten alten analog Radio ist das 9KHz Raster ja wurst.
Alternativ hätte ich noch für LW ein 240 KHz Quarz.
3,222MHz hätte ich auch noch im Angebot den man aber noch durch 2 teilen müsste. Dann hätte man 1,611MHz was der obere Rand wäre. Könnte man überlegen was zu "Erfinden" ich hab 7x.
Grüsse Bernd
--
Leider ist die Motivation vieler Menschen ihre verkümmerten kognitiven Resourcen zu updaten äußerst gering....
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028
30.06.2020, 23:10 Uhr
mark1111



@wolle1945:

Man baut sich einen kleinen "Prüfgenerator für AM" der den Mittelwellenbereich erfasst, Nostalgie-mäßig wie hier:

http://www.jogis-roehrenbude.de/Sender/EF95-Pruefsender/MWsender.htm

Der Bau von "Meß- und Prüfgeräten" zu dem auch ein HF-Prüfgenerator gehört, bedarf meines Wissens nach keiner Genehmigung. Oder liege ich da falsch?
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029
30.06.2020, 23:47 Uhr
Egon



Oder man nimmt seinen guten alten G4-102 Generator und kann so ganz
lässig von LW bis KW senden wie man lustig ist.



In Kombination mit einem G4-107:



kann man sogar bis ~300MHz senden.
Beide Geräte laufen hier bei mir seit gut 40 Jahren an primitiven
"Antennen" ohne das jemals irgendwas passiert ist.
Beide Geräte sind recht potent, also kein 50µW-Zeug.

Grüße Egon
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030
01.07.2020, 15:39 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Wenn ich AM brauch nehme ich einen davon.



--
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031
02.07.2020, 12:42 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Egon,

hast Du für den G4-107 ein halbwegs lesbares Schaltbild?
Ich habe in den Weiten des Netzes einige gefunden (sogar gekauft) doch das Zeug ist mehr oder weniger Pixelbrei.
Ein dickes Deutsches Handbuch ist mir mal als Beifang zu was anderem zugelaufen, doch darin auch nur dieses vermatschte Bild.
Meiner hat in einem Bereich keine Ausgangsspannung, ich ahne auch warum, doch Wissen ist besser als ahnen
Meiner soll übrigens bis weit über 400MHz gehen.
Ich will ihn eigentlich weggeben, doch er sollte schon was tun. Ich habe zwei Marconis bis 1000MHz, das reicht mir durchaus.

Gruß Guido
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Konfuzius
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032
02.07.2020, 14:27 Uhr
Germaniumröhre



Und das gefällt dir auch nicht ?
https://i2.wp.com/priborazbor.ru/wp-content/uploads/2019/12/g4-107_shema-scaled.gif?ssl=1

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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033
02.07.2020, 17:31 Uhr
ralle



Warum so kompliziert: http://www.ukw-senderbau.de/mw-kw-sender.html
und in der Bucht: https://www.ebay.de/itm/Mittelwellensender-Prufsender-AM-Transmitter/124231502523?hash=item1cecc64abb:g:0LQAAOSwCU1YvZuC

Das schlimme, mit Lizenz macht es noch mehr Spass...
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
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aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700

Dieser Beitrag wurde am 02.07.2020 um 17:34 Uhr von ralle editiert.
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034
02.07.2020, 17:37 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Germaniumröhre schrieb
Und das gefällt dir auch nicht ?
https://i2.wp.com/priborazbor.ru/wp-content/uploads/2019/12/g4-107_shema-scaled.gif?ssl=1

Viele Grüße
Bernd


Herzlichen Dank. Zwar auch lädiert, aber besser als alles was ich derzeit hatte.

Gruß
Guido
--
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Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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035
02.07.2020, 17:50 Uhr
ralle



Und auf Welt.de: https://www.welt.de/wissenschaft/article198078079/Comeback-Mittelwellen-Programme-in-Hannover-und-Muenchen.html
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

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036
02.07.2020, 18:29 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Leute,

falls das irgendwer braucht: (jetzt mit halbwegs lesbarem Schaltplan)


G4-107 - Manual in Deutsch

Gruß
Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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037
02.07.2020, 23:35 Uhr
Egon



Hallo,

ich hatte damals Zugriff auf die deutschen Handbücher für die NVA.
Ich habe also nur recht ordentliche Kopien auf Papier, dafür aber vollständig und in halbwegs guter Übersetzung.
Wenn das Jemand mal scannen würde wäre sicher wieder eine Lücke
geschlossen.
Grüße Egon
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038
03.07.2020, 07:04 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Egon schrieb
Hallo,

ich hatte damals Zugriff auf die deutschen Handbücher für die NVA.
Ich habe also nur recht ordentliche Kopien auf Papier, dafür aber vollständig und in halbwegs guter Übersetzung.
Wenn das Jemand mal scannen würde wäre sicher wieder eine Lücke
geschlossen.
Grüße Egon


Hallo Egon,
ich könnte das scannen und aufbereiten, vor allem der Schaltplan und die in meinem Buch fehlende 2. Seite der Gesamtansicht wären Interessant.
Gruß Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
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Konfuzius
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039
20.07.2020, 17:45 Uhr
ralle



Den da habe ich jetzt bei EBAY erstanden: https://kanalbusdriver.de/downloads/MW-LW%20Modulator%20SMD%20Deutsch.pdf
--
Gruß Ralle

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040
20.07.2020, 19:05 Uhr
Buebchen



@ralle
Hallo,
Der Vorschlag in 002 ist einfach auch ohne Leiterplatte (eventuell auf Pünktchenplatte) aufzubauen und liefert bei direktem Anschluss an den Empfänger auch wenig Strahlung besonders bei Einbau in ein Metallgehäuse und störende Oberwellen. Den Schrott, den du dir zugelegt hast ist ein idealer Störstraler durch sein verknautschtes Ausgangssignal. Ohne Abschirmung und Ausgangsfilter halte ich deine Erwerbung für Müll. Mit der Nachrüstung eines Ausgangsfilters und Gehäuses mit genügenden Abstand zum Ausgangsfilter hast du aber einen größeren Aufwand als bei der in 002 vorgeschlagenen Lösung mit mindestens dem sechfachen finanziellen Aufwand ohne das Ausgangsfilter mit zu berechnen.
Das Ausgangsfilter sollte aus einem Parallelschwingkreis mit nachgeschaltetem Serienschwingkreis bestehen um die Oberwellen zu unterdrücken. Ohne Abgleichmöglichkeiten schwer aufzubauen. Komme daher wieder auf 002 zurück.
Ich schätze den Zeitaufwand für den Vorschlag in 002 auf ungefähr 1 Stunde mit einer 100µH drossel hast du dann ein Sinussignal mit ungefähr 1MHz. Die Bauteile findest du in fast jedem Elektronik Schrott. Die Schaltung war mein erstes HF Sender Projekt mit 10 Jahren. Allerdings ohne den LM385. Dafür einen Transistorvorverstärker bei Bedarf. Ansonsten Signal vom Plattenspieler.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 20.07.2020 um 19:31 Uhr von Buebchen editiert.
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041
20.07.2020, 19:39 Uhr
ralle



Es ist sowieso geplant, das in ein Gehäuse zu bauen. Mit BNC-Buchse und Umschalter. Zudem ich ja Selbstbausender betreiben darf.
--
Gruß Ralle

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042
20.07.2020, 19:46 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

ralle was für eine Dreckschleuder ist das.

Keine Filter und Modulationbegrenzungen, viel Spaß mit der Post.

Wenn du die Grenzfrequenz der Transistoren herausfindest weist du wo du noch Störst.
--
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043
20.07.2020, 20:30 Uhr
Buebchen



@PIC18F2550
Hallo,
Die lahmsten SMD Transistoren haben mindestens eine Transitfrequenz von 80MHz. Damit findest du Oberwellen selbst noch bei Satelitenfernsehfrequenzen. Die LNBs sind ja durch ihre Empfindlichkeit und Rauscharmut prädestiniert solche kleinen Signale zu empfangen. Da das Ausgangssignal des Generators in 039 sehr breitbandig wegen des Fehlens von Schwingkreisen und Oberwellenfiltern ist kann damit der Empfang von Satelitensignalen der Nachbarn gestört werden. Dafür reichen bei den hohen Frequenzen kürzeste Verbindungsdrahtstücken im Radio als Antenne aus. Diese werden an Metallteilen reflektiert und gelangen in die SAT-Antenne. Das kann großen Ärger geben. Ich habe keine Idee für eine sinnvolle Verwendung des Schrotteils.
Wolfgang
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044
21.07.2020, 17:41 Uhr
ralle



Deine Einwände mögen zwar gerechtfertigt sein, weder auf der HF ein PI-Filter, noch auf der NF ein Bandpass oder Tiefpass, um den Moduladionstransi nicht zu überfahren Als Begrenzer reichen schon 2 Antiparalell geschaltete Dioden. Aber in ein einigermaßen HF-Dichtes Gehäuse, so das nur NF und HF per Buchse erreichbar ist, sollte es so auch gehen. Oberwellen lassen sich bei Halbleiter grundsätzlich nicht unterdrücken.

Ich weiß nur nicht, ob du schon mal einen 2m TRX aufgebaut hast?
--
Gruß Ralle

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045
21.07.2020, 20:31 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Nachrichtentechnik war eins meiner Studienthemen.





Sowohl aufgebaut als auch umgebaut und alle mit Postzulassung.

Das ist etwas innenleben von einem meiner Schätzchen.

Umbau und Aufbau mache ich heute nicht mehr da mir die Prüfgeräte einfach zu Teuer sind z.B. Rohde & Schwarz CMT
--
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046
27.07.2020, 07:47 Uhr
Bert




Zitat:
Buebchen schrieb
Die lahmsten SMD Transistoren haben mindestens eine Transitfrequenz von 80MHz. Damit findest du Oberwellen selbst noch bei Satelitenfernsehfrequenzen. Die LNBs sind ja durch ihre Empfindlichkeit und Rauscharmut prädestiniert solche kleinen Signale zu empfangen.


80 MHz und Satelliten-TV? Fehlt da eine '0'?
Wo sollen die Signalanteile oberhalb der Transitfrequenz (= Verstärkung 1) herkommen?

Die 80 MHz liegen unterhalb von UKW. Bei SAT wird von 10-12 GHz auf 950 bis 2150 MHz im LNB runtergemischt. Da liegen Größenordnungen dazwischen...

Grüße,
Bert
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047
27.07.2020, 10:18 Uhr
R09

Avatar von R09

Hallo PIC18F2550 (045)
Was sehe ich da genau ? aus welchem Gerät?
Grüsse Bernd
--
Leider ist die Motivation vieler Menschen ihre verkümmerten kognitiven Resourcen zu updaten äußerst gering....
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048
27.07.2020, 11:56 Uhr
Buebchen



@R09
Hallo,
Das die Anzahl der Oberwellen von der Transitfrequenz abhängt ist mir neu. Ich habe mal gelernt, das die Oberwellen von der Kurvenform des Signals eines Generators abhängen. Rechteck Signal ist die Kurvenform mit den meisten Oberwellen. Sauberer Sinus hat die wenigsten. Durch Tiefpässe kann ein Sinus in der Kurvenform verbessert werden und Oberwellen unterdrückt werden. Da in der Schaltung von der die Leiterplatte gezeigt wurde, kein Sinus erzeugt wird wie in der Beschreibung angegeben ist werden an den nachfolgenden Transistoren nach dem Oszillator weitere Oberwellen und Mischprodukte erzeugt. Von denen nach meiner Erfahrung Frequenzen bis zu Sateliten Frequenzen erreicht werden. Auch bei Transitfrequenzen von 80MHz die ich als unterste Transitfrequenz angenommen habe. Die meisten SMD Transistoren haben eine höhere mit entsprechend mehr Oberwellen in höhere Frequenzen. Die Basis Emitterdiode an die eine Wechselspannung die die Flusspannung übersteigt, angelegt wird reicht ohne Verstärkung zur Oberwellenerzeugung völlig aus.
Das ist jedenfalls meine Meinung die ich auch an meine Auszubildenden weiter gegeben habe. Bisher hat sich darüber niemand beschwert.
Es gab in der DDR einen Prüfstift mit Germanium Transistoren. Er hatte ein Rechtecksignal erzeugt mit dem Signale auf dem Fernsehbildschirm erzeugt werden konnten wenn man den Antenneneingang angetastet hatte. Tobitest hieß der Wohl. Die Germanen darin waren lahme Krücken. Da war an eine Transitfrequenz von 80MHz noch nicht zu denklen.
https://www.radiomuseum.org/r/mess_berl_tobitest_tbt800_tbt_800.html

Dieser Beitrag wurde am 27.07.2020 um 11:59 Uhr von Buebchen editiert.
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049
27.07.2020, 21:32 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Da muß ich dem Schreiber von 048 ausnahmsweise mal Recht geben.
Ein 80-MHz-Transistor kann als Sinusoszillator meinetwegen ein Signal von 60 MHz erzeugen. Bei einem ungünstigen Arbeitspunkt erzeugt er keinen Sinus sondern ein verzerrtes Signal, meinetwegen Rechteck. Da kann man schon bei "günstigem" Aufbau ganz schöne Oberwellen erzeugen. Inwieweit die dann aber abgestrahlt werden und andere Geräte stören können, ist eine andere Sache
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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050
28.07.2020, 20:25 Uhr
Bert



Es ist zwar richtig, das bei einem übersteuerten(!) Verstärker ein Rechtecksignal entstehen kann, welches Oberwellen enthält, aber um bis in den GHz-Bereich zu kommen, muß man sich kräftig anstrengen. Außerdem dürfte sich das Ergebnis recht bescheiden anhören.

Entscheidend ist die Flankensteilheit.
Anbei eine Simulation mit einem kurzen Puls, bei dem die Anstiegszeit variiert wurde (grün 100 ns, blau 10 ns, rot 1 ns):


Je steiler der Puls, desto höher die erreichbare Frequenz. Die Pulsenergie wird auf einen größeren Bereich verteilt und ist entsprechend niedriger.

Neben der Entstehung der Oberwellen muß es auch noch einen Pfad zum gestörten Empfänger geben. Bei einer SAT-Anlage mit extrem gerichteter Antenne (bei 10-12 GHz) und einem Koax-Kabel (mit dem runtergemischten Signal zwischen 950 bis 2150 MHz) stelle ich mir das schwierig vor. Bei 1,9 GHz funken DECT-Telefone, bei 1,8 GHz gibt es GSM, die mit bis zu 20 W rumfunken und bei 1,5 und 1,2 GHz läuft Satellitennavigation.

Wenn ralle clever ist, schaut er einfach mal mit einem Spektrumanalysator, was aus dem Platinchen oberhalb von 2 MHz noch so rauskommt.

Zur Not werden eben noch Filter und Begrenzer nachgerüstet...

Ein Mittelwellenempfänger benötigt an der Antennen geschätzt vielleicht einen Pegel zwischen -100 dBm und -50 dBm. Der Transistor wird mit 9V betrieben. Warum sollte der in Sättigung kommen?

@ralle: Gibt es auch einen Schaltplan von der gezeigten Leiterplatte?




Zitat:
Buebchen schrieb
Da in der Schaltung von der die Leiterplatte gezeigt wurde, kein Sinus erzeugt wird wie in der Beschreibung angegeben ist werden an den nachfolgenden Transistoren nach dem Oszillator weitere Oberwellen und Mischprodukte erzeugt.


Hast Du das nachgemessen? Hast Du die Schaltung?
Woher weißt Du, wie das Ausgangssignal aussieht?


Zitat:
Buebchen schrieb
Das ist jedenfalls meine Meinung die ich auch an meine Auszubildenden weiter gegeben habe.


Ausgebildet von einem überzeugten Schwarzmaler und Bedenkenträger.
Die armen Auszubildenden...
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051
29.07.2020, 04:44 Uhr
ralle



Schaltbild gibt es keines, aber es dürfte ein VCO sein. Also einfachster Natur. Zudem der nur in Milliwatt was erzeugt. Das Signal dürfte nur im Radio in unmittelbarer nähe zu hören zu sein, da alles fehlt, was Leistung macht. Somit ist die Wahrseinlichkeit, in ein LNC zu koppeln sehr gering.
--
Gruß Ralle

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052
29.07.2020, 07:33 Uhr
Buebchen



Hallo,
Anhand der Abbildungen hier im Forum und dem Link zum PDF File kann jeder selbst die Schaltung ersehen. Ich sehe darin einen A-Stabilen Multivibrator der durch parallelschalten eines Kondensators in der Grundfrequenz variiert werden kann. Nix mit VCO. Das geht auch aus dem Wortlaut der Beschreibung hervor. Darauf folgt eine Pufferstufe und die Mischstufe die das NF Signal in den Emitter des letzten Transistors einspeist. Nach meinem Wissen machen A-Stabile Generatoren ein steiles Rechtecksignal das mit dem Dreiecksignal im Oberwellengehalt in 050 nicht vergleichbar ist. Rechtecksignale haben mehr Oberwellen mit größerer Amplitude. Hier in Höhe der Betriebsspannung!
Wenn man sich die Daten zum Tobitest die in der 048 zu finden sind ansieht, kann man die zu erwartenden Frequenzen der Oberwellen des Generators abschätzen. Der Tobitest macht mit der Grundfrequenz von rund 5 KHz nach den Datenblattangaben Oberwellen bis in den UHF Bereich. Preisfrage, Wie hoch kommt dann der A-Stabile Generator mit einer Grundfrequenz von rund 1MHz mit schnelleren Transistoren im Signalweg? Ob diese Oberwellen dann ihren Weg in den LNB finden ist eine andere Sache, die von den Gegebenheiten der Umgebung und von deren Reflexionsbedingungen die wir nicht einschätzen können abhängen. Man sollte da aber vom schlimmsten möglichen Fall ausgehen um Ärger zu vermeiden.
@Bert
Hallo,
Ich wurde in den Neunziger Jahren von meinem Proffessor dazu verdonnert, einem Auszubildenden den ich für die Praxis begeistern konnte, die gesamte Theorie der Elektronik in 6 Monaten beizubringen. Das hat die Schule in der er lernte nicht in zwei Jahren geschafft weshalb er nach dieser Zeit eine glatte 5 hatte. Abgeschlossen hat er seine Ausbildung mit einer Theoriezensur von 2. Ich kann dir gerne einen Kontakt zu ihm vermitteln, falls du Zweifel an meinen Worten hast. Er war übrigens nach seiner Ausbildung meines Wissens nie Arbeitslos obwohl unser Institut ihn nicht übernommen hat. Ich war in meinem Leben ebenfalls nie Arbeitslos, hatte dafür aber öfter 12 Stundendienst.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 29.07.2020 um 07:44 Uhr von Buebchen editiert.
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053
29.07.2020, 08:28 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Buebchen hat recht und er ist nicht einmal Symetrisch.
Damit arbeitet er Sogar auf zwei Frequenzen.
Wo sich an den nachfolgen Transistoren pro Stufe das Specktrum verdoppelt.
Ein weiteres Problem tritt bei Modulation des Trägersignals mit über 20% auf.
Kreuzmodulation, da emtstehen Oberwellen an der nicht Linearen Kennlienie der Transistoren. Hierbei spielt die Transitfrequenz keine große Rolle mehr.
--
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054
29.07.2020, 10:22 Uhr
Buebchen



@PIC18F2550
Hallo,
Zu deinem Post vorher muss ich dich korrigieren. Ich bin doch ziemlich symetrisch. Nicht ideal, aber mir reicht es. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Wolfgang
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055
29.07.2020, 11:06 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Scherzkeks
--
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056
30.07.2020, 07:22 Uhr
Bert




Zitat:
Buebchen schrieb
Hallo,
Anhand der Abbildungen hier im Forum und dem Link zum PDF File kann jeder selbst die Schaltung ersehen.


Ich sehe da nur eine gerenderte Darstellung und ein Foto der Platine, aus der man sich ggf. ein Schaltbild erstellen kann. Die Bauteilwerte der Widerstände sind nur aus den Fotos zu entnehmen und zu den verwendeten Halbleitern finde ich keine Angaben.


Zitat:
Buebchen schrieb
Nach meinem Wissen machen A-Stabile Generatoren ein steiles Rechtecksignal das mit dem Dreiecksignal im Oberwellengehalt in 050 nicht vergleichbar ist. Rechtecksignale haben mehr Oberwellen mit größerer Amplitude. Hier in Höhe der Betriebsspannung!


Also alles nicht gemessen, sondern nur vermutet. Markiere Deine Aussagen bitte mit dem Hinweis "Vermutung". Am Ende glaubt das noch jemand und die nächste "Urban Legend" entsteht.

In 050 geht es mir um die Flankensteilheit. Ein kurzer Puls mit steilen Flanken macht mehr Oberwellen als ein Rechteck mit 50% Tastgrad.
Hier wird das auch dargestellt: http://www.dspguide.com/ch13/4.htm


Dein Tobitest ist eine ganz andere Baustelle: Dort wird absichtlich ein Signal mit steilen Flanken erzeugt, um Oberwellen zu generieren. Die Grundfrequenz verändert dabei im Wesentlichen den Abstand der Linien im Spektrum.

Grüße,
Bert
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057
30.07.2020, 11:14 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Bert, wer die Schaltung erkennt, der kennt und weis wie die funktioniert und weis somit was die macht auch ohne zu wissen was für Bauteile da genau drinn steken.

Die Transistoren arbeiten nicht im Linearbereich sondern werden als Schalter betrieben.
und damit massiv übersteuert.

Damit die Schaltung sicher anschwingt (Eigenrauschverstärkung) muss der Transistor über gewisse eigenschaften verfügen.
Eine Verstärkung ein Wert von 1 reicht nicht.(Ft)
Das erklährt auch warum hier keine billigen NF Transistoren zum einsatz kommen werden.

In einen Impuls stecken zwei Frequenzen da die Perioden unterschiedlich sind wobei die eine die gleiche ist wie beim Tastverhältnis 50%
Die Summe der abgestrahlten Energie der Oberwellen ist bei Impuls und 50% gleich.

Da bei 50% keine 2. Frequez gespeist wird wird ihr Energieanteil auf die 1. aufgeschlagen.
Damit bekommen die 50% doppelt so viel Energie wie die Impulsoberwellen.
Schau dir mal den Pegel bei 3f in in den beiden Bildern auf der Seite genau an.

Der Tobitest macht auch nichts anderes er ist auch nur ein A Stabiler Multivibrator.
Und benutzt mit anderen Bauteilen das gleiche Prinzip.

Das A stabile Multivibratoren genauso oberwellen erzeugen wie digitale Schaltungen muss einen nicht wundern, da diese zu den digitalschaltungen gehören auch wenn sie mit Transistoren aufgebaut werden.

Das ist eine Tatsache mehrfach bewiesen und keine Vermutung.
--
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058
30.07.2020, 21:27 Uhr
Bert



Ich habe mir heute mal die Mühe gemacht und die Schaltung simuliert.
Den 'Schaltplan' kann man gut aus dem Layout der SMD-Version abnehmen und die Bauteilwerte scheinen 1:1 der THT-Version zu entsprechen.
Es werden 4 NPN-Transistoren vom Typ BC548B eingesetzt. In der SMD-Version sind es BC848B
(Aufdruck: 1K)

Das HF-Signal ist wirklich nicht so dolle und ich würde es nicht durch die Luft schicken:


Dafür wird das Gerät auch als Modulator und nicht als Sender bezeichnet. In der Beschreibung wird darauf hingewiesen die Verbindung zum Radio mit einem geschirmten Kabel herzustellen.

Wenn man eine Frequenzanalyse durchführt, erkennt man, das die Oberwellen schnell abklingen und spätestens oberhalb von 10 bis 100 MHz nicht mehr relevant sind.
Mit diesem MW-Modulator stört man definitiv nicht die SAT-Anlage vom Nachbarn:


Müssen wir jetzt die Schaltung noch aufbauen und ausmessen um zu zeigen das die Aussage in 043 Quatsch ist?

Grüße,
Bert
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059
30.07.2020, 22:32 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Nicht simulieren, Messen muss mann sowas.

Dein Zweites Bild stimmt nicht da in deinem Simulator die Leistungsverteilung linear fällt.

Stell die Abtastrate auf 1ns da der von dir gewählte Transistor mehr als 300MHz unterstützt.
--
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060
31.07.2020, 06:29 Uhr
ralle



Also, wenn ich daheime bin, mal ein Testvideo machen.
--
Gruß Ralle

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061
31.07.2020, 08:04 Uhr
Buebchen




Dieser Beitrag wurde am 31.07.2020 um 08:13 Uhr von Buebchen editiert.
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062
31.07.2020, 08:05 Uhr
Buebchen



@ralle
Hallo,
In der Schaltung fehlt die Verbindung von C7-R9 zur Basis von Q4.
Ausserdem sollte die Versorgungsspannung 5V nicht übersteigen. Gibt sonst unvorhersehbare Effekte mit Oszillationen im Nanosekundenbereich (Avelancheffekt) und Transistordurchbrüche.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 31.07.2020 um 08:28 Uhr von Buebchen editiert.
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063
31.07.2020, 09:28 Uhr
R09

Avatar von R09

058
Keine Spulen, keine Schwingkreise. Das ist ja Langweilig
Bernd
--
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064
31.07.2020, 12:10 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

R09 stimmt, und aus der sicht oberwellen ist der in 003 sogar um längen freundlicher da er einen Sinus erzeugt.

Auf den Bildern in 045 ist etwas vom Bedienteil und dem Empfänger von einem 2m U700 Funkgerät abgebildet.
--
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Dieser Beitrag wurde am 31.07.2020 um 12:10 Uhr von PIC18F2550 editiert.
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065
31.07.2020, 21:32 Uhr
R09

Avatar von R09

Danke PIC18F2550 für die Info das RX Teil mit den MQF war ja noch recht einfach zu erkennen nur das es zur u700 gehört wusste ich nicht da ich die noch nie so von innen gesehen habe.
Zur allgemeinen Erheiterung mal ein paar Oberwellen. Je weniger Sinus desto Oberwelle.
Die KiloWatt Mittelwellensender mit Röhren, die müssen ja Reihenweise Satelliten vom Himmel geholt haben, die Endstufen arbeiten im C-betrieb. Will ua zum zum Ausdruck bringen "Kirche im Dorf lasen" Na klar kann man mit R&S TeKtronix W&G und und andere Flöhe Husten hören. Hey ich kann bis -150 db messen da ist noch was zu sehen ??!! Ja und welche Praktische Relevanz hat das ?. Will sagen wenn aus dem dem Multivibrator irgend eine Kurvenform raus kommt so ist theoretisch und praktisch klar da gibt es Oberwellen. Welche Leistung haben die und wo können sie raus aus dem Aufbau. Noch eine Überlegung ,altes MW Radio ein Super selbst schwingende Mischstufe, nimm einen passenden Empfänger und messe auf der doppelten Oszilator Frequenz. Schups man wird fündig. Beispiel Empfang auf 1215 KHz 1215 + 455 = 1670 KHz wäre eine notwendige Oszilator Frequenz. Ich wette mit dem Einsatz der og Messtechnik bekomme ich auf 3340 KHz auch einen Ausschlag bzw sogar mit einen geeigneten Radio in der Nähe wäre der Nachweis möglich ( passende Frequenz und cw bzw ssb ). Keine Angst beim MW "Sender" -bau, betrachte deine Schaltung kritisch, messe nicht "Auf Teufel komm raus" beobachte deine Umgebung ( abstürzende Flugzeuge oder so ) usw
PS. aber ohne Spulen würde ich so was nie bauen
Grüsse Bernd
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Dieser Beitrag wurde am 31.07.2020 um 22:37 Uhr von R09 editiert.
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066
01.08.2020, 15:28 Uhr
ralle



Noch was zu Leiterplatte selber, diese ist Doppelseitig, also unten mit großen Masseflächen versehen. Und zu den HF-Störungen, wahrscheinlich hat noch niemand einen KC85/2-5 und dessen Bildaubau noch nie im Radio gehört, ich schon, weshalb es mich verwundert, das es AFU-Programme für diese Computerreihe gibt.
--
Gruß Ralle

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067
01.08.2020, 16:27 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Weist du überhaupt wie hoch die 3. Oberwelle eines 1kW Mittelwellensender ist?
Weist du welcher Aufwand da betrieben werden muss damit der Sender überhaupt eine Betriebserlaubnis bekommt?

Meine U700 Geräte sind alle auf maximales Signal/Rausch Abstand getrimmt bei 5/1 haben die eine empfindlichkeit von kleiner 0,1myV.

Mein KC85 höre ich noch deutlich in 350m Entfernung auf 145,10 mit einer Yagi.
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"

Dieser Beitrag wurde am 01.08.2020 um 16:31 Uhr von PIC18F2550 editiert.
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068
01.08.2020, 23:40 Uhr
R09

Avatar von R09

Juten Abend
Ich freue mich das du deine U700 so gut abgleichen konntest. Das ist sicher nicht einfach und braucht Zeit und Geduld und Messtechnik. Aber deinen KC solltest du nicht mehr einschalten denn sonnst könntest du auch den Flugfunk Stören. Ok nur theoretisch. Was die Oberwellen betrifft nu sagen wir hab ich keine Ahnung. In meiner Erinnerung gammeln aber noch so Frequenz verdoppler / verdreifacher Stufen rum. Ich glaub in den U7xx Handfunkgeräten war das auch drinne. Quasi Oberwellensender vom Quarz aus betrachtet. Übrigens Gegenfrage:Wer oder was in deinen KC ist für die x.te Oberwelle bei 145,1 Mhz verantwortlich ? MW Sender. Alte immer noch C Betrieb ( wegen dem Wirkungsgrad ) immer noch Oberwellen ohne Ende. Klar werden die Gefiltert Unterdrückt usw. und ? selbst in einiger Entfernung ... R&S usw ... Föhe Husten ....
Wäre es nicht besser dem wolle1945 aus 001 zu schreiben wie man es realisieren kann? Was aber sind die Reaktionen auf seine Frage ? Das darfst du nicht das ist gefährlich das taugt nix usw
Grüsse Bernd
--
Leider ist die Motivation vieler Menschen ihre verkümmerten kognitiven Resourcen zu updaten äußerst gering....
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069
02.08.2020, 07:26 Uhr
ralle



Die meisten 2m-Geräte funktionieren mit Oberwellen. Also die Quarze und die PLL haben meist eine niedrigere Grundfrequenz.

Ich selber habe 2 Funkgeräte ohne Postzulassung, einmal das TenTec und einmal ein Siemens C5.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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070
02.08.2020, 07:56 Uhr
Buebchen



@R09
Hallo,
Wolle1945 wurde schon in 002 auf eine mögliche Lösung hingewiesen. Das wurde von zwei Usern, unter anderem von mir bestätigt mit dem Hinweis, das sein teuer gekaufter Kanalbustreiber als Sender ungeeignet ist. Das wollte er nicht glauben. Deshalb hat sich das hier so ausgeweitet. Wem nicht geholfen werden will, ist nicht zu helfen.
Wolfgang
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071
02.08.2020, 13:31 Uhr
wolle1945



Hallo,
Ich möchte nochmals auf 010 und 025 von mir verweisen. Ich werde das so machen und bin dabei,
einen Modulator aufzubauen. Doch erst mal Urlaub.
Ich verstehe nicht, dass sich das Thema so ausgeweitet hat, obwohl in 025 alles klar war.
--
mfG wolle1945
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072
02.08.2020, 14:17 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Ja wolle1945, so ist das wenn Leute mit verschiedenen Erfahrungen zu einem Thema was sagen möchten.
Aber solange sie sich nicht verbal die Köpfe einschlagen ist es OK.
Die einen wie ich nehmen das Thema etwas ernster weil über 30Jahre Berufserfahrung dahinter stecken.
Die anderen sehen das nicht so eng.
Entscheidend ist aber was du mit den Infos anfängst.
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
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073
02.08.2020, 18:05 Uhr
wolle1945



Ich hatte 14 Jahre mit der russ. Radartechnik zu tun. Da gab es die Frage nach Oberwellen nicht.
In der näheren Umgebung hatten die Leute Streifen auf dem Fernseher, wenn die Antenne immer
in ihre Richtung abstrahlte und das über Stunden. Wenn wir im Feldlager waren, haben wir manchmal
auch die Funkfeuer der Interflug gestört, natürlich ungewollt.

Die Diskussionen über den MW-Sender habe ich natürlich verfolgt und ich möchte keinem schaden.
Das mit dem Modulator von RP fand ich gut. Nur sollte man sich die Köpfe nicht einschlagen, da
hast du Recht.
--
mfG wolle1945
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074
03.08.2020, 22:00 Uhr
Bert




Zitat:
PIC18F2550 schrieb
Nicht simulieren, Messen muss mann sowas.


Siehe unten.


Zitat:

Dein Zweites Bild stimmt nicht da in deinem Simulator die Leistungsverteilung linear fällt.


Die Y-Achse ist logarithmisch skaliert, damit man von den kleinen Signalen überhaupt etwas sieht. D.h. die Leistungsverteilung fällt auch logarithmisch.



Zitat:
Buebchen schrieb
In der Schaltung fehlt die Verbindung von C7-R9 zur Basis von Q4.


Sehr gut beobachtet!


Zitat:

Ausserdem sollte die Versorgungsspannung 5V nicht übersteigen. Gibt sonst unvorhersehbare Effekte mit Oszillationen im Nanosekundenbereich (Avelancheffekt) und Transistordurchbrüche.


Du schreibst schon wieder Quatsch:
1. wird die Schaltung mit 9 V versorgt und
2. habe die Transistoren (BC548B) ein U_CE max von 30 V. Da gibt es bei 9 V noch keine Lawinendurchbrüche.



Zitat:
wolle1945 schrieb
Ich verstehe nicht, dass sich das Thema so ausgeweitet hat, obwohl in 025 alles klar war.


Weil es Leute mit gefährlichem Halbwissen gibt, die hier Quatsch behaupten.

Ich habe die Schaltung von kanalbusdriver.de mit THT-Bauteilen aufgebaut. Einziger Unterschied: C5 = 220 pF (180 pF waren grad aus) und T1..T4 = SC238

Links oben ist das Ausgangssignal bei ca. 460 kHz zu sehen.
Links unten sieht man einen größeren Zeitbereich mit der Amplitudenmodulation.
Für die Darstellung wurde ein Signal mit 1 kHz und 50 mVpp eingespeist.
Rechts oben sieht man das Spektrum des Ausgangssignals, wieder mit logarithmischer Darstellung.
Zur Umrechnung:
120 dBµV sind 1 V
100 dBµV sind 100 mV
80 dBµV sind 10 mV
60 dBµV sind 1 mV
40 dBµV sind 100 µV
20 dBµV sind 10 µV
0 dBµV sind 1 µV
Rechts unten ist der Aufbau zu sehen.



Da gibt es ganz klar keine messbaren Frequenzanteile irgendwo oberhalb von 50 MHz, ganz zu schweigen von den Frequenzen die beim SAT-Empfang genutzt werden.
Trotzdem würde ich dieses Signal nicht auf eine Antenne geben, sondern höchstens direkt in einen LW/MW-Empfänger einspeisen. Mit dem Pegel von 100 mV bzw. 100 dBµV könnten die Empfänger übersteuert werden.

Grüße,
Bert
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075
03.08.2020, 23:55 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

SC238 ist kein BC548B bei den müsste bei dir auch noch bei 50Mhz was deutlich zu sehen sein.
Wenn du mal richtig Spaß haben willst nimm SF245d da bekommst du noch was oberhalb von 200Mhz zu sehen. Das weis ich weil ich als Jugendlicher damals besuch von der Post bekommen habe.

Bei einem reinen Sinusgenerator währe diese ganze Diskussion überflüssig.

http://www.spicelab.de/phasenschieber.htm
R5 sollte größer gewählt werden damit der OPV nicht zu stark Übersteuert.

Die Frequenzbestimmenden Bauteile kann man hier berechnen.
https://www.electronicdeveloper.de/SinusPhasenschieber.aspx

R's mit 1%, C's mit 5% oder besser.
--
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Dieser Beitrag wurde am 04.08.2020 um 00:14 Uhr von PIC18F2550 editiert.
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076
04.08.2020, 04:50 Uhr
Buebchen



@Bert
Hallo,
Dann lies mal hier:
https://elektronikbasteln.pl7.de/rechteckgenerator-astabiler-multivibrator-mit-zwei-transistoren
Die Schaltung entspricht der Generatorschaltung, die hier besprochen wird. Dort steht, das es bei Versorgungsspannungen über 5V zu Zerstörungen der Transistoren bei der Schaltung vorkommen kann. Diese Zerstörungen beruhen auf dem Avelanch Effekt wenn der Strom zu groß wird. Deshalb sollten in die Basisleitungen Dioden eingebaut werden. Das ist in der hier besprochenen Schaltung nicht der Fall. Es geht beim Avelanch Effekt auch nicht um die zulässige Kollector-Emitterspannung, sondern um die zulässige Basis Emitterspannung, die 5V nicht wesentlich übersteigen darf und Silizium Transistor Typisch ist. Die Basis-Emitterstrecke kann deshalb als Z-Diode für rund 5,6V zusammen mit einem Strombegrenzenden Widerstand verwendet werden. Dabei wirkt aber nicht der Zener-Effekt sondern der Avelanch Effekt. In der besprochenen Schaltung kann dieser Fall jedoch auftreten. Durch die hochohmigen Basisvorwiederstände, deren Wert ich aber nicht kannte wird der Zerstörung entgegen gewirkt. Zu kurzen Schwingeinsätzen beim umschalten der Transistoren kann es aber kommen, die das Spectrum verbreitert. Ausserdem ging es nicht um den Langwellenbereich sondern um Mittelwelle. Damit ist die Ausgangsfrequenz mit der deine Anzeige startet zu niedrig. Die Mischfrequenzen an den einzelnen Transistorstufen werden ebenfalls nicht berücksichtigt. Aus meiner Radiobastelzeit kann ich mich an Mittelwellen Modulationsgrade von 30% erinnern, die du bei deinem Aufbau nicht hast und die zu weiteren Oberwellen beitragen. Ich frage mich auch wie du das Messignal abgenommen hast. Ich nehme an mit einem hochohmigen Tastkopf. Damit kannst du deine ganze Darstellung vergessen. Die Oberwellen werden im Tastkopfkabel unterdrückt. Wer mist, mist Mist! Wenn er nicht aufpasst und kommt zu falschen Ergebnissen.
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde am 04.08.2020 um 05:01 Uhr von Buebchen editiert.
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077
04.08.2020, 22:45 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Richtige Adresse:
https://elektronikbasteln.pl7.de/rechteckgenerator-astabiler-multivibrator-mit-zwei-transistoren/
(hatte bei mir anfangs nicht funktioniert, da war ich immer auf der Startseite...)

Die angegebenen Hinweise zur Versorgungsspannung haben aber auch gar nichts mit dem Thema zu tun. Negative Spannungsspitzen größer als 5V sollte man immer von der Basis von NPN-Transistoren fernhalten, das weiß eigentlich jeder.

Aus der Zeit des Aufbaus eines UKW-Empfängers für SFB, RIAS-Berlin und -Hof bei vier starken Ortssendern mit 1Vss am Tunereingang hier in Dresden habe ich viel praktische Erfahrungen mit der Entstehung von Oberwellen in den Verstärker- und Mischstufen gesammelt. Das wäre dann völlig hier vom Thema abweichend und würde das Thema sprengen.


Zitat:
Die Oberwellen werden im Tastkopfkabel unterdrückt.


Wie das denn???
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.

Dieser Beitrag wurde am 04.08.2020 um 22:49 Uhr von robbi editiert.
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078
05.08.2020, 03:18 Uhr
Buebchen



@robbi
Hallo,
Ist es nicht so, das man bei Oszikablen mit Teilerstufen die Kabelkapazität mit einem aus dem Oszi kommenden Rechtecksignal von 1KHz auf beste Flankensteilheit und Kurvenform abgleicht, weil die Kabelkapazität mit dem Eingangsspannungsteiler einen Tiefpass bildet. Dieser Tiefpass verformt das Eingangssignal und verrundet es immer Sinusförmiger je höher die Eingangsfrequenz wird. Steile Signale sind mit Spannungsteiler Kabeln deshalb nicht mehr abzubilden. Dazu muss eine Wellenwiderstandsgerechte Anpassung erfolgen. Selber am Tektronix mit einer Auflösung besser 0,1nsec gesehen.
Jetzt reicht mir das ganze aber.
Danke für eure Aufmerksamkeit.
Wolfgang
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079
05.08.2020, 18:26 Uhr
Bert



Ich habe die Basisspannung der beiden Transistoren T1 und T2 gemessen:


Da gibt es keine Spannungen an der Basis, die auch nur in die Nähe von -5V kommen.
Die Kurvenform ist übrigens identisch zur Simulation (kleines Bild unten links).



Zitat:
Buebchen schrieb
Damit ist die Ausgangsfrequenz mit der deine Anzeige startet zu niedrig.


Meine Anzeige startet bei 0 Hz (=DC).

Das Störspektrum bei 1,5 MHz ist identisch, nur das die Oberwellen einen Abstand von 1,5 MHz haben:




Zitat:
Buebchen schrieb
Ich nehme an mit einem hochohmigen Tastkopf. Damit kannst du deine ganze Darstellung vergessen. Die Oberwellen werden im Tastkopfkabel unterdrückt.


Nicht wenn der Tastkopf eine Bandbreite von 500 MHz hat, die weit oberhalb der hier betrachteten Frequenzen liegt. Die Bandbreite des Oszilloskopes liegt bei 4 GHz.


Zitat:
Buebchen schrieb
Wer mist, mist Mist! Wenn er nicht aufpasst und kommt zu falschen Ergebnissen.


Wer nicht misst, muß halt irgendwas glauben und sollte keine unbelegten Behauptungen aufstellen. Mir würde es schon reichen, wenn Du an Deine Aussagen das Wort "Vermutung" ranschreibst.

Grüße,
Bert
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080
05.08.2020, 19:09 Uhr
ralle



Also doch mal das Ding aufbauen, besser gesagt vervollständigen...
--
Gruß Ralle

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081
06.08.2020, 20:10 Uhr
Bert



Nachtrag zum Thema Bandbreite des Oszilloskopes bzw. des Tastkopfes und des erwähnten Avanlanche-Effektes.

Die Bandbreite (f_G) eines Übertragungssystems kann man überschlägig über die Anstiegszeit (t_R) eines Rechtecksignals ermitteln. Die Faustformel lautet: t_R = 0,35 / f_G
Dies gilt für die Anstiegszeit des Signals von 10% auf 90%.

Jim Williams von Linear Technology hat im Appendix D, der Application Note 47 eine Schaltung veröffentlicht, die mittels Avalanche-Effekt sehr kurze Pulse erzeugt (Stichwort: JW-Pulser):


Das pdf gibt es hier, die Schaltung ist auf Seite 93 erläutert:
https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/application-notes/an47fa.pdf

Diese Schaltung hatte ich mal aufgebaut und jetzt an's Oszi gehangen:


Der obere Schaltungsteil erzeugt 90V aus einer 1,5V-Zelle. Der entscheidende Transistor sitzt kopfüber unten neben der rechten BNC-Buchse.

Es sind drei Messungen zu sehen:
1. Pulsgenerator direkt am Oszilloskop
2. Pulsgenerator mit 50 cm (gutem) Koaxkabel
3. Pulsgenerator mit 1:10 Tastkopf

Die gemessenen 20%-80% Anstiegszeiten muß man mit 1,6 multiplizieren um auf die 10%-90% Anstiegszeiten für die obige Formel zu kommen.
Damit ergeben sich folgende Bandbreiten:
1. & 2. ca. 440 MHz
3. ca. 380 MHz

Die Bandbreite des Tastkopfes ist auf jeden Fall ausreichend um UKW-Radio sehen zu können:


Dafür wurde nur der Masseclip an die Spitze geklemmt und der Tastkopf in die Luft gehalten.

Grüße,
Bert

Dieser Beitrag wurde am 06.08.2020 um 20:11 Uhr von Bert editiert.
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082
06.08.2020, 21:20 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

In 1 & 2 sieht mann noch deutlich das Durchbruchrauschen vor dem Impuls.
Bei ca. 0,25ns sind wir schon bei 4Ghz.
--
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083
07.08.2020, 00:03 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Weitab vom Thema:
Bei der Entwicklung einer supraleitenden Speicherzelle am Anfang der 1970er Jahre haben wir BSY34 durchbrechen lassen. Um die Impulslänge steuern zu können, wurde eine vorher berechnete Koaxleitung leergeräumt. So konnten wir verschiedene Impulslängen für die Ansteuerung der Zelle erzeugen.

Die Flanken lagen auch so um die 0,5 ns. Gemessen haben wir das mit einem Sampling-Osi von HP mit mind. 1GHz. Gemessen wurde an 50 Ohm, ohne Teiler.

Wir hatten auch einen russischen "DESO".
Das Netzteil brauchte vier Mann an vier Ecken. Der Oszi selbst war genauso groß, aber etwas leichter. Beide verband ein armstarkes Kabel mit Rundsteckverbinder. Das Signal ging direkt an die Ablenkplatten? ... mit 50 Ohm? Ich habe selbst nicht mit dem Teil arbeiten müssen. Es stammte wohl aus der russischen Kernforschung zur Messung des NEMP oder so.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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084
08.08.2020, 14:46 Uhr
ralle



Hab das Dingens fertig zusammengesetzt. Also mit Reichweite ist da nicht viel, 100 mm vom Radio weg, ist von dem Träger nix zu spüren... Also leitungsmäßig nicht so der Störer. Sowohl mit der beigegeben Spule, als auch mit der Fremdspule. Das ist wirklich nur zum direkten Einspeisen in die Antennenbuchse des Radios gedacht.
--
Gruß Ralle

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