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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » KC87 erste Schritte » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
12.05.2020, 23:03 Uhr
tilobyte



Ich habe mir einen KC87 besorgt und endlich auch einmal die Gelegenheit, mich mal mit den Gerät näher zu beschäftigen, nach über 30 Jahren ?

Was würdet ihr mir zum Anfang raten, was man auch ohne Profikenntnisse hinbekommt, was die Gerätepflege angeht (Kondensatoren tauschen, Netzteil ersetzen,...?) und Zusatzhardware, empfehlenswerte Spiele und Anwendungen und nützliche Seiten zum weiterbilden?
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001
13.05.2020, 08:40 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

s. https://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/z9001/faq

Die meisten KC87 funktionieren ohne Probleme. Wenn doch, dann gibt es bei
http://www.sax.de/~zander/ viele Hinweise zur Fehlersuche und -Behebung.
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)
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002
13.05.2020, 18:45 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Wenn ich mir ein gebrauchtes Auto kaufe, probiere ich, ob alles funktioniert und dann putze ich es.
So würde ich es auch mit dem Z9001 machen.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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003
14.05.2020, 21:23 Uhr
tilobyte



Leider funktioniert er nicht, möglicherweise hat er durch den Versand Schaden genommen obwohl er gut gepolstert war?
Er hat keine Kabel dabei, aber Stromkabel und Antennenanschluss habe ich ja selber genug.

Die Lampe leuchtet nicht beim Einschalten und der Fernseher findet auch kein Bild. Und wenn er Strom bekommen würde, würde man doch auch das Netzteil hören, oder? Die Sicherung sieht auch ganz aus, die Halterung ist aber ziemlich wacklig. Was für eine Sicherung gehört eigentlich original rein? Es gibt dazu keine Infos im Handbuch.

Wenn ich nichts finde, muss ich ihn leider wieder zurückschicken, immerhin habe ich ein funktionierendes Gerät erworben und mag nicht unbedingt herumschrauben und basteln. Denn dazu kenne ich mich auch nicht aus.

Aber vielleicht habt ihr ein paar gute Tips und könnt mir ein paar Hinweise geben? Denn wenn es nur ein Wackler oder eine andere Kleinigkeit sein könnte, mache ich das natürlich. Mit Multimeter prüfen und löten kann ich ja so leidlich, muss nur wissen wie und wo.

Vielen Dank schon mal.
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004
14.05.2020, 21:44 Uhr
ManfredB



Zur Sicherung: 0,5 A träge.... das steht genau unter dem Sicherungshalter... Und wenn du ein Multimeter hast, solltest du auch die Sicherung prüfen können.

Gruß
Manfred
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005
14.05.2020, 22:15 Uhr
ambrosius



Manfred, jetzt bist Du wieder dran
--
Viele Grüße
Holger
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006
14.05.2020, 22:16 Uhr
tilobyte



Vielleicht kann ein Moderator meinen doppelten Beitrag löschen, bei mir geht es nicht.

Der KC funktioniert jetzt, ist ein Wackler in der Sicherungsbuchse. Schraube ich morgen mal auf.
@Manfred Ja stimmt, wer lesen kann... :-D
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007
14.05.2020, 23:21 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Sicherheitshalber kann man die 5P-Versorgungsspannung mal unter Betriebslast mit einem Oszillografen ansehen. In letzter Zeit werden die Netzelkos vermehrt taub. Das führt zu Ausfällen mit komischen Effekten.

Es reicht nicht, die Spannung mit einem Multimeter zu messen. Läßt die Kapazität des Netzelkos nach, kann die Netzspannung einen Brummanteil von +/-0,5 Volt haben und Teile der Logik können bei 4,5 Volt schon mal ausfallen. Die Funktion der Schaltkreise wird nur bis 4.75 Volt garantiert.
--
Schreib wie du quatschst, dann schreibst du schlecht.
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008
15.05.2020, 16:55 Uhr
Bert




Zitat:
tilobyte schrieb
Zusatzhardware, empfehlenswerte Spiele und Anwendungen und nützliche Seiten zum weiterbilden?


Ich fang mal von hinten an:

Nützliche Seiten: Alles was man wissen muß, findet man bei Ulrich und bei Volker:
https://www.sax.de/~zander/index2h.html
https://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/z9001

Anwendungen: Hmm. Da es etwas mühsam ist, auf Tape irgendwelche Daten zu speichern, bleiben als Anwendung fast nur Spiele.

Spiele: Ich hab als Kind gerne MAZOGS, RUMPEL, CAVE und CLIMBER gespielt.

Zusatzhardware: Ganz klar, das Mega-ROM-Modul. Wenn (noch) kein RAM-Modul vorhanden ist, dann auch gern eine Variante mit etwas RAM.
Dann gibt es noch das Kombimodul, da kann man dann auch ein Diskettenlaufwerk anschließen und z.B. CP/M nutzen. Oder eins dieser neumodischen Module mit USB-Anschluss :-)
Da kann ich aber nicht wirklich mitreden...
Aber das Mega-ROM-Modul, mit allen(?) Spielen und der ergonomischen Bedienoberfläche war für mich eine echte Offenbarung.

Grüße,
Bert
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009
16.05.2020, 14:00 Uhr
tilobyte



Vielen Dank für die Hinweise. Ein RAM- Modul habe ich schon, aber so ein Mega oder Kombi wäre schon sehr hilfreich, um ihn richtig nutzen zu können. Momentan kann ich ja noch gar keine Programme laden und speichern.
Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, so ein Modul schon etwas vorbereitet, programmiert und teilaufgebaut zu bekommen?

Ich habe ihn gestern am Koaxialkabel getestet. Habe den Cursor eingeschaltet (warum ist das so gelöst?) und ein kleines Musikprogramm eingetippt.

Bei einem Fernseher war das Bild so weit nach links verschoben, das sogar das erste Zeichen fehlt, bei einem anderen war es ok. Dachte aber eigentlich, das wäre nur ein Problem beim Anschluss unter RGB?
Geht am Antennenanschluss eigentlich nur weisse Zeichen auf schwarzen Hintergrund? Habe keine anderen Farben hinbekommen, ich hätte doch eigentlich Graustufen sehen müssen? Habe einen KC87.11.

Das Bild am Koaxialkabel war eigentlich ganz gut, hatte aber deutliche Störungen. Ich denke, wenn es besser geschirmt wäre, da soll es ja grosse Unterschiede geben, wäre es besser. Kann mir jemand ein gutes Kabel empfehlen? Ich will mir zwar noch ein RGB- Kabel löten, aber da ich auch andere alte Rechner ohne alternative Anschlüsse habe, wäre ein gutes Koaxialkabel daheim schon wichtig.
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010
16.05.2020, 14:54 Uhr
ferrytale

Avatar von ferrytale

Hallo tilobyte,

über den Antennenausgang (koaxial) kommt nur SW-Bild. Das ist korrekt so. Und bei vorhandenem Farbmodul muss fürs SW-Bild dann der Cursor erst eingeschaltet werden. Ist wohl irgendwie ein unschöner Nebeneffekt des Farbmoduls. Aber macht ja andererseits auch keinen Sinn, ein Farbmodul zu haben und dann nur das Koax-SW-Bild zu nutzen. Bau dir besser ein RGB-Scart-Kabel. Die Qualität ist viel besser. :-)
Gruß, Ferry
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011
16.05.2020, 16:59 Uhr
ralle



Anleitung findest du bei Robbi und bei Volker.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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012
16.05.2020, 17:21 Uhr
tilobyte



Ich konnte noch keine Programme laden und ausprobieren, aber wie wurde das (damals) so gelöst? Gab es eine Abfrage nach einer vorhandenen Farberweiterung, verschiedene Versionen oder ist die Software hauptsächlich nur ohne Farbe programmiert?Die DDR- Fernseher hatten ja bis Ende der 80er eh kaum RGB- Anschluss, oder?
Ich habe die KC87 damals nur am Junost gesehen.

Dieser Beitrag wurde am 16.05.2020 um 17:25 Uhr von tilobyte editiert.
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013
16.05.2020, 19:00 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

Der KC arbeitet am Antennenausgang nur schwarz/weiß. Es sind auch keine Graustufen möglich. Das geht nur per RGB/SCART-Anschluss.

Zum Nachrüsten der Fernseher gab es dazu extra RGB-Einbausätze.
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)

Dieser Beitrag wurde am 16.05.2020 um 19:02 Uhr von volkerp editiert.
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014
17.05.2020, 05:44 Uhr
ralle



Beim Robotron-KC hat man einfach den PAL-Coder eingespart, der bei den Mühlhäuser-KC mit dabei war. Und auch so wirken die Robotron-Heimcomputer irgendwie lieblos zusammen gebaut. Grausige Tastaturen, Extrem einfaches Betriebssystem und nur pseudografig.

Man hat bei Robotron eher den Eindruck, das Homecomputer mehr Last als Auftrag war. Dabei war man imstande, hochwertige Computer zu fertigen.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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015
17.05.2020, 17:18 Uhr
tilobyte



Mhm, ich würde es vielleicht einfacher statt lieblos nennen.
Mglw war es auch eine Verkaufspreisfrage, waren sie nicht auch günstiger als die späteren 85er? Deren Tastatur finde ich ja auch nicht so viel besser.
Die kompaktere Bauart mit der eingebauten Tastatur gefällt mir optisch besser, hat aber eben auch den Nachteil mangelnder Wechselbarkeit. Aber man hat schon einen eingebauten Joystickanschluss, in meinen Augen ein deutlicher Pluspunkt. Selbst mit der Pseudografik kann man sich arrangieren und Sachen machen, gerade aus heutiger Sicht hat sie schon einen gewissen Reiz.
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016
17.05.2020, 18:37 Uhr
robbi
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Avatar von robbi

Eigentlich muß es Vergleich zwischen Z9001 und HC900 heißen, denn die Rechner ab KC85/3 sind Weiterentwicklungen. Erste Rechner des Z9001 kamen 1984 in den Handel, ebenso wie vom HC900 aus Mühlhausen. Ein Vergleich mit den Weiterentwicklungen ist unangebracht!

Die Taktfrequenz beim Z9001 beträgt ca. 2,45 MHz. Die Rechengeschwindigkeit ist hoch, und die Ausgabe auf den Bildschirm erfolgt sehr zügig mit bis zu 8 Farben.
Beim HC900 beträgt die Taktfrequenz nur 1,75 MHz. Die Ausgabe auf den Bildschirm ist langsamer. Der Farbumfang beträgt bis zu 16 Farben.

Die Ausgabe erfolgt mit ASCII-Zeichen und als Pseudografik. Der gesamte Videospeicher (Zeichen- und Farbspeicher) des Z9001 ist nur 2 KBytes groß.
Der Grafikbildspeicher des HC900 ist insgesamt 16 KBytes groß, man kann also Kurven und richtige Bilder darstellen.

Beide Rechner nutzen das gleiche BASIC. Der Befehl BORDER funktioniert beim HC900 nicht (hat keinen) und führt zu Abstürzen.

Für Erweiterungen gibt es beim Z9001 vier Modulschächte.
Der HC900 hat zwei Modulschächte, kann aber mit Aufsatzgeräten, die weitere Schächte enthalten, erweitert werden.

Die integrierte Tastatur im Z9001 ist ergonomisch unverantwortlich.
Die abgesetzte Tastatur ist beim HC900 bedienerfreundlicher.

Das Schaltnetzteil des Z9001 ist sehr leistungsfähig und erlaubt den problemlosen Betrieb von bis zu vier umfangreichen Modulen mit z.B. angeschlossenen Diskettenlaufwerken und/oder einer Grafikerweiterung.
Das analoge Netzteil des HC900 mit sekundärem Schaltnetzteil bringt mitunter Probleme bei verbrauchsstarken Modulen.

Das Betriebssystem des Z9001 ist nur 4 KBytes groß. Es enthält keine Grafikbefehle, kann aber mit Zusatzsoftware (ZM) erweitert werden.
Das Betriebssystem des HC900 hat mehrere Systemkommandos und eine Modulverwaltung, mit der RAM- und ROM-Bereiche ein- und umgeschaltet werden können.

Bei der "Weiterentwicklung" des Z9001 - dem KC87 - ist lediglich der mit Schalter/Drahtbrücke abschaltbare BASIC-Interpreter nachträglich integriert worden.

Es haben also beide Rechner Vor- und Nachteile. Die Bedienung und Handhabung ist eher an die kommerziellen Robotronrechner angepaßt und sollte dem Werktätigen die Gewöhnung an die Robotrontechnik erleichtern.
--
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017
18.05.2020, 09:39 Uhr
ralle



Wobei die Kommerziellen Robotron-Rechner schon bessere Tastaturen hatten.

Tatsächlich war der Z1013 nahezu immer verfügbar, im Gegensatz zu der Mühlhäuser und der Robotron-KC. Diese wurden meistens in Volksbildung eingesetzt.
--
Gruß Ralle

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018
19.05.2020, 16:50 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

ich habe noch eine unbestückte Leiterplatte und ein fertiges Kombi-Modul über. Bei Bedarf bitte melden
--
VolkerP

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(z9001, Z1013, LC-80, ...)
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019
20.05.2020, 15:24 Uhr
tilobyte



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