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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » DDR-Atomuhren (transportabel) » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
17.03.2020, 20:28 Uhr
Stephan Hloucal



In der DDR gab es drei transportable Atomuhren, die vermutlich bei der NVA eingesetzt wurden. Wer verfügt über irgendwelche Informationen hierzu? Kann jemand etwas zum Verbleib dieser Atomuhren sagen?
Die einzige fest installierte Atomuhr der DDR kann in der Osterburg in Weida bestaunt werden.
Viele Grüße
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001
17.03.2020, 23:16 Uhr
w3llschmidt

Avatar von w3llschmidt

3?

"Zwei transportable Atomuhren, eine für die Post, eine für die NVA, bekamen die Wissenschaftler zum Laufen"

https://www.neues-deutschland.de/artikel/938243.zeugin-einer-verlorenen-zeit.html
--
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http://twitter.com/w3llschmidt | P8000 | PDP11/73 | PC1715 | MircoVAX III
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002
18.03.2020, 07:18 Uhr
millenniumpilot



naja, ob man es bei dieser Genauigkeit wirklich schon Atomuhr nennen durfte? ;-)

"Die Atomuhr dagegen, sagt Dr. Klaus Möbius, »sollte in 1013 Sekunden um höchstens eine Sekunde vor- oder nachgehen."
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003
18.03.2020, 07:20 Uhr
Hobi



Dann doch lieber Ruhla Quarz. Da hat man für 14 Tage Ruhe.
--
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Corontäne
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004
18.03.2020, 09:28 Uhr
Rolli



"1013 Sekunden" - das hat sicher ein Journalist geschrieben, der Mathe im Abi abgewählt hatte. Es muss natürlich 10exp13 lauten.
Dieser Beitrag wurde am 18.03.2020 um 09:29 Uhr von Rolli editiert.
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005
18.03.2020, 10:55 Uhr
peter_b



Das ist sicher bei der Übernahme ins Web passiert. Aus 10^13 (10hoch13) ist dann eben 1013 geworden. Im Original, also in der gedruckten Zeitung, wird es sicher noch richtig gestanden haben.
(Dieser Editor kann ja auch keine Exponenten darstellen. Oder doch?)
Viele Grüße - Peter

Hab gleich mal nachgesehen: in der e-Paper-PDF ist alles korrekt. Wer will, dem schicke ich den Artikel (da ist auch noch ein Bild dabei).
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006
18.03.2020, 17:25 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

ich wusste schon zu DDR-Zeiten das ZEISS Jena eine Kopie der
ASMW-Atomuhr bekommen hat. ZEISS brauche sie für optische
Präzision. Da muss es einen Filmbeitrag geben.

Aber man kann auch weniger bis Un-Intelligentes lesen:
Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de


Zitat:
Andreas Bauch:
... Seit 1959 empfängt der Sender DCF77 in Mainflingen bei Frankfurt
die Signale von der Mutteruhr der Bundesrepublik aus Braunschweig
und sendet sie mit einer Reichweite von etwa 1500 Kilometern. Die
Nationale Volksarmee hörte diese Frequenzen vom Brocken im
Harz aus ab
.



Das ist mit Abstand das Dümmste was ich bisher gelesen habe.
Und über das KKW Stendal gab es schon haarsträubendes zu lesen.
DCF77 sendet auf 77.5 kHz! Auf dem Brocken war UKW und höher
im Einsatz, genau wie im "Cafe Moskau", Abhöranlage Diesdorf.
KW und niedriger war in Dessau, dafür braucht man nämlich große
Antennen oder man nimmt eine abgestimmte Ferritkern-Antenne.
Der Schreiberling hat von Physik keine Ahnung.

Und dann das ganze Gesülze über die Beschaffung im Ausland.
Die DDR hat 2 Hochstromimplanter beschafft, und die standen ganz
oben auf der Verbotsliste und die hatten bedeutend weniger
Anwendungsfälle.

Und dann noch was zum nachdenken:

Wie wir alle bestimmt noch wissen war auf eine der letzten Seiten
in jeder rfe die Monatsübersicht der genaue Zeit des ersten
ausgestrahlten Bildpunktes nach 14:15 vom Fernsehturm Berlin.
Wie haben die das gemessen?


Hier kann man zur DDR-Atomuhr es ein bisschen anders lesen:

http://www.djs44a.de/html/ueberuns/files//14/2009-02-21_FAZ-Atomuhr.pdf



Und was ist mit der DDR-Atomuhr von 1968?




mfg Ralph
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
http://www.ycdt.de/kkw-stendal

Dieser Beitrag wurde am 18.03.2020 um 19:39 Uhr von rm2 editiert.
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007
18.03.2020, 18:15 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

In der DDR in Nauen gab es einen Zeitzeichensender auf 4525 kHz:

http://www.uhrenlexikon.de/begriff.php?begr=Zeitzeichensender
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008
18.03.2020, 18:33 Uhr
ted211




Zitat:
Andreas Bauch:
... Seit 1959 empfängt der Sender DCF77 in Mainflingen bei Frankfurt
die Signale von der Mutteruhr der Bundesrepublik aus Braunschweig
und sendet sie mit einer Reichweite von etwa 1500 Kilometern. Die
Nationale Volksarmee hörte diese Frequenzen vom Brocken im
Harz aus ab
.



Das ist mit Abstand das Dümmste was ich bisher gelesen habe.
Und über das KKW Stendal gab es schon haarsträubendes zu lesen.
DCF77 sendet auf 77.5 kHz! Auf dem Brocken war UKW und höher
im Einsatz, genau wie im "Cafe Moskau", Abhöranlage Diesdorf.
KW und niedriger war in Dessau, dafür braucht man nämlich große
Antennen oder man nimmt eine abgestimmte Ferritkern-Antenne.
Der Schreiberling hat von Physik keine Ahnung.

Das stimmt fast, ich habe die Übergabelisten vom Brocken. Das MfS hatte mehrere Uhren /T mit Empfänger für DCF77 im Einsatz.

Detlev
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009
18.03.2020, 19:09 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr


Zitat:
Besserwisser schrieb
In der DDR in Nauen gab es einen Zeitzeichensender auf 4525 kHz:



Da gab es noch einen Zeitzeichensender:

DGI - Zehlendorf bei Oranienburg, 182kHz, Sendeprogramm: "Stimme der DDR"

Die Genauigkeit vom DIZ und DGI wurde mit <=0,0001s angegeben.
Andere Rundfunksender der DDR nutzen den DGI als Basis, hatten wg. der Laufzeitunterschiede zu diesem aber eine höhere Ungenauigkeit.

DIZ sendete UTC(DDR)
DGI sendete die Normalzeit der DDR, allerdings jewl. nur die letzten 30 Sekunden vor 6, 12 und 18Uhr, für Funkuhren daher weniger interessant.

Angegebene Quelle der Normalzeit für DGI:
Amt für Standardisierung, Messwesen und Warenprüfung
Fachgebiet Zeit und Frequenz
Fürstenwalder Damm 388
DDR - 1162 Berlin

Beim DIZ wurde immer eine andere Quelle genannt:
Amt für Standardisierung, Messwesen und Warenprüfung
Arbeitsgebiet Zeit- und Frequenznormale
Wallstraße 16
DDR - 1026 Berlin

Dieser Beitrag wurde am 18.03.2020 um 19:24 Uhr von kaiOr editiert.
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010
18.03.2020, 19:28 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo Detlev,

das auf dem Brocken einige DCF77-Uhren waren ist nichts ungewöhnliches.
Es gab zeitkritische Überwachungen (UKW bis SHF) die z.B. auf der
2. Spur des CAW-Laufwerkes aufgezeichnet wurden.

In den beiden Artikeln geht es um die DDR-Atomuhr(en) und das
"stehlen der westliche Atomzeit".

Die Nationale Volksarmee hörte diese Frequenzen vom Brocken im
Harz aus ab.
ist nun mal absoluter Blödsinn. Wenn man keine Ahnung
der Zusammenhänge (Funkaufklärung) hat sollte man nicht solchen Müll
schreiben.


mfg Ralph
--
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Dieser Beitrag wurde am 18.03.2020 um 19:32 Uhr von rm2 editiert.
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011
19.03.2020, 08:02 Uhr
ted211



Hallo Ralph,

ich wollte Dich mit dem Hinweis auf die Uhr/T unterstützen, Du hast natürlich Recht, dass der Artikel der Unsinn ist.

Gruß Detlev
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012
19.03.2020, 14:23 Uhr
sylvi



Hallo,
ich find es gut, das die DDR-Atomuhr wieder im Land ist und nicht verschrottet wurde.
Sie sollte an ein technisches Museum in den neuen BL gegeben werden.
lg
sylvi
--
Meine Uhr ist eingeschlafen
Ich hänge lose in der Zeit
Ein Sturm hat mich hinausgetrieben
Auf das Meer der Ewigkeit
Asyl im Paradies, Silly
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013
22.03.2020, 20:19 Uhr
IngoR



Hallo,
so selten waren die DCF77 Empfänger in der DDR nun auch nicht. Schließlich wurden die im eigenen Land gebaut. Hier zwei Bilder der Funkuhr aus dem Bestand des Thüringer Elektromuseums.
MfG
Ingo


Dieser Beitrag wurde am 22.03.2020 um 20:23 Uhr von IngoR editiert.
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014
22.03.2020, 21:13 Uhr
ted211



Hallo,
die Uhr/T zeigt beim Einschalten den Softwarestatus an: Versionsnummer, Änderungsindex und Programm-Ausgabedatum.
Gruß,
Detlev
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015
22.03.2020, 21:40 Uhr
ted211



Es gab die Uhren mit roter und grüner Anzeige



Dieser Beitrag wurde am 22.03.2020 um 21:43 Uhr von ted211 editiert.
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016
22.03.2020, 22:10 Uhr
Besserwisser

Avatar von Besserwisser

Ist die links mit VQB71?
Die Ziffern sehen kleiner als rechts aus.
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017
22.03.2020, 22:24 Uhr
ted211



Die Frage kann ich leider nicht beantworten, ich habe die Prozessorplatine repariert.
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018
22.03.2020, 22:43 Uhr
ambrosius



Was befindet sich eigentlich unter der Klappe (oder was das ist unter dem Betriebsartenschalter)?
--
Viele Grüße
Holger
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019
22.03.2020, 22:58 Uhr
ted211



Die Tasten zum Einstellen.

Detlev

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020
22.03.2020, 23:02 Uhr
ted211



Hier die Tastenbedeutung:

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021
22.03.2020, 23:10 Uhr
ted211



Hier sind die Uhren mit den Empfängern.

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022
23.03.2020, 00:48 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Und hier das Zubehör für den mobilen Einsatz:
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023
23.03.2020, 07:48 Uhr
R09

Avatar von R09

Spannend an der Uhr T ist das sie sowohl DCF77 als auch Y3S (DIZ) decodieren konnte.
Deshalb auch die "Langdraht Antenne" auf dem Bild mit dem Zubehör. Beide Frequenzen wurden auf 200Khz gemischt und durch einem schmalen mechanischen Filter geschickt.... usw auch diese Schaltung ist bemerkenswert.
Für den Fall das jemand lust hat sich auf diese Spuren zu begeben ein 277,5Khz Quarz hätte ich noch.
Grüsse Bernd
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024
23.03.2020, 08:38 Uhr
ted211



Hallo,

mit der Uhr konnte man auch Zeitmarken auf ein Tonband schreiben und beim Abspielen wieder anzeigen.

Hier noch die Rückseiten:
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025
23.03.2020, 09:53 Uhr
Andreas



Bloß mal so als Anmerkung.Die genaue Taktbasis war nicht nur für die Zeit notwendig.Als Deutsche Post waren wir wegen der Zusammenschaltung unserer Netze mit dem Ausland auch auf eine genaue Taktfrequenz angewiesen.Die Trägerfrequenz- und PCM-Systeme wurden örtlich von einem zentralen Muttergenerator gesteuert.Der TF-Genarator hatte eine Genauigkeit von 5*10exx-9.Halbjährlich wurde mit der Zeilenfrequenz ein Nachgleich gemacht.Die Generatoren waren geheizte Thermostaten.Die Genauigkeit war wegen der Weltweit geforderten fiktiven Verbindung über 10000Km gefordert, weil beim Zusammenschalten der Systeme am Ende der Verbindung nur 2Hz Abweichung zulässig war.Diese Forderung soll wohl aus den Anforderungen der damaligen FAX-Technik resultieren.Ich vermute das die größten internationalen Ämter bei Berlin ständig synchronisiert waren.Die Technik der anderen größeren Städte war zwar auch dafür konzipiert aber nie realisiert.
Gleich nach der Wiedervereinigung hatten wir dann mit den ersten PCM-Systemen nach Drüben eine Möglichkeit aus dem 2048kHz Takt auch die TF-Systeme zu synchronisieren.Die Genauigkeit war dann sofort 1x10exx-11.
--
Viele Grüße
Andreas

Dieser Beitrag wurde am 23.03.2020 um 10:00 Uhr von Andreas editiert.
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026
24.03.2020, 22:08 Uhr
R09

Avatar von R09

Das 277,5 KHz Quarz nebst 200KHz Trägerquarz haben einen neuen Besitzer.
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027
24.03.2020, 22:53 Uhr
ted211



Hier ist die Schaltung des Empfängers. Leider habe ich keine Stücklisten.

Detlev

Dieser Beitrag wurde am 25.03.2020 um 08:45 Uhr von ted211 editiert.
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028
24.03.2020, 22:55 Uhr
ted211



Hier ist die Schaltung des Empfängers.

Detlev


Dieser Beitrag wurde am 24.03.2020 um 22:55 Uhr von ted211 editiert.
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029
25.03.2020, 16:47 Uhr
ted211



Hallo,

ich weiß jetzt auch, was der Namen bedeutet: Uhr/T ist die Tischvariante, in der der Uhr Einschub Uhr/E steckt.

Gruß Detlev
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030
25.03.2020, 18:06 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

die Frühvariante es Schaltplanes gibt es hier:

http://www.k1520.com/robotron/steremat-zeit.pdf


mfg Ralph
--
.
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031
04.05.2020, 15:46 Uhr
Manfred



Hallo Detlev
ich betreibe seit einigen Jahren auch zwei Funkuhren/T (eine davon im "Tochter"-Modus), eine dritte hatte ich an einen Freund abgegeben, nachdem ich die genannten beiden sehr gut erhaltenen übernommen hatte.

Mir war zwar bekannt, daß es auch eine Version mit roten Anzeigeelementen gibt, hatte aber bis dato nie ein Foto gesehen.
Jetzt gleich mehrere davon, klasse !
Die roten Elemente sind augenscheinlich etwas kleiner als die grünen.
Auch hat die 'rote' auf der Rückseite wohl keine Arretierung für das Netzkabel und der Batteriebetrieb ist nur mit 12 bzw. 24 Volt möglich, bei der 'grünen' ist er flexibel von 10,8 bis 29 V möglich.

@kaiOr zu Beitrag #022:
Eine Wandhalterung und Langdrahtantennen habe ich auch;
meine Frage: wozu dient das Kabel mit dem Kästchen und dem schraubbaren Winkelstecker, für die 12V Sromversorgung ? Und was beinhaltet das Kästchen ?
Ist da eine Leuchtdiode zu sehen ?

Gruss Manfred
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032
04.05.2020, 16:00 Uhr
ted211



Hallo Manfred,

ich nehme an, die Angaben 12 V und 24 V sind Nennspannungen, während 10,8 V und 29 V Grenzwerte sind.

Ich vermute, dass in dem kleinen Kästchen eine Sicherung sitzt.

Viele Grüße,

Detlev
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033
04.05.2020, 16:12 Uhr
Manfred



OK, Detlev und danke.
Wird wohl ein Sicherungskästchen sein.
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034
04.05.2020, 17:16 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Hallo,

ja es ist eine Sicherung, die LED leuchtet nur im Schadensfall.

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035
04.05.2020, 17:18 Uhr
thommy_berlin



Hallo,
das "Kästchen" in #022 stammt von einem anderen "Gerät", welches Steremat gefertigt hat und hier nachgenutzt hat.
Darin ein Sicherungshalter 2fach für KFZ-Sicherung und eine gewöhnliche Glühlampe mit Sockel T6,5, wie sie in Fernmeldeeinrichtungen üblich war. Somit konnte die Spannung variabel entsprechend der Bestückung angezeigt werden.

Thomas
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036
04.05.2020, 17:37 Uhr
ted211



Hallo,

stimmt, dieses Sicherungskästchen ist auch am Agentenfunkgerät WSA 6 verwendet worden (Weitverkehrssendeanlage).

Detlev



Dieser Beitrag wurde am 04.05.2020 um 17:41 Uhr von ted211 editiert.
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037
04.05.2020, 17:40 Uhr
Manfred




Zitat:
kaiOr schrieb
Hallo,

ja es ist eine Sicherung, die LED leuchtet nur im Schadensfall.



So ungefähr hatte ich mir das auch vorgestellt.

Übrigens: bei bw-schmitti wird seit geraumer Zeit eine Funkuhr/T ungeprüft für horrende 269 € angeboten.
https://bw-schmitti.de/produkt/funkuhr-uhr-t-ddr/

Für den ZZE (hier als "Auswertegerät" bezeichnet) nochmals 139 € ...
unfassbar ... also komplett 400 € ; ungeprüft !!!
https://bw-schmitti.de/produkt/funkuhr-uhr-t-auswertegeraet/

Dieser Beitrag wurde am 04.05.2020 um 17:41 Uhr von Manfred editiert.
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038
04.05.2020, 18:36 Uhr
thommy_berlin



Naja, das als Auswertegerät bezeichnete Teil ist ja in Wirklichkeit der Empfänger lt. Schaltbild in #028.

Thomas
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039
04.05.2020, 18:40 Uhr
ted211



Auf dem Schaltplan steht rechts oben "Auswertegerät", das hat man wohl nicht verstanden, dass es da zum Auswertegerät, zur Uhr geht.

Detlev
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040
04.05.2020, 20:07 Uhr
Manfred



Vor sechs Jahren habe ich mir mal zum Ausprobieren einen Funkuhrempfänger 8310, hergestellt vom VEB Mechnische Werkstätten Radeberg, besorgt. Die Fa. navtec hatte einige damals auf einer Surplus-Seite für nur 10 €/Stück !! angeboten.
Der 8310 war ein Zusatzgerät für die vom gleichen VEB hergestellte Videouhr VU 10.
Das Teil emfängt nur das DCF77-Signal und hat ein 4m Kabel mit einem dreipoligen DIN-Stecker. Für die Funkuhr/T habe ich dann einen entsprechenden Adapter gebastelt. Hat funktioniert.

Siehe dazu auch Beitrag #007 in
https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=13100
oder hier
https://m.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/ddr-funkuhr-empfaenger-typ-8310-dcf-77/1333235732-168-7912

Anm.: im Laufe der Jahrzehnte ist das Kunststoffgehäuse arg weich geworden und hat dementsprechende Lagerspuren ...


Dieser Beitrag wurde am 04.05.2020 um 20:25 Uhr von Manfred editiert.
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041
04.05.2020, 22:11 Uhr
RenéB



bw-schmitte hat ja ein Haufen Zeug. Z.B. die LP von Alfons Zitterbacke oder Disketten (für 49€), aber auch Geräte und ICs. Da weiß er jedoch dem Anschein nach oft nicht was er hat.
Hatten wir sowas nicht in der Schule?
https://bw-schmitti.de/produkt/pruefgeraet-veb-stroemungsmaschinen/
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042
05.05.2020, 10:57 Uhr
Rainer



der verkauft doch nix... ich hab in das Suchfeld mal VEB und DDR eingetippt. Bei den Preisen muß man schon ganz schön Leidensdruck haben...
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043
05.05.2020, 13:57 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Jetzt haben wir je nach Sichtweise null bis vier "transportable Atomuhren" [000] zusammen:

Uhr/T + Uhr/E (Einbauvariante) vom VEB Steremat „Hermann Schlimme“
Videouhr VU10 + Videotimer A1 vom VEB Mechanische Werkstätten Radeberg

Letztere haben sogar einen echten Quarzofen und einen Überbrückungsakku spendiert bekommen. Videotimer A1 hat gegenüber der Videouhr VU10 eine zusätzliche Funktionstaste um zwischen vier Darstellungsarten zu wählen (normal | horiz. gespiegelt | vert. gespiegelt | horiz.&vert. gespiegelt).


Vor längerer Zeit auch mal getestet:


MfG
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044
05.05.2020, 14:27 Uhr
ted211



Der Videotimer ist für das MfS entwickelt worden und stand später auch in der VW zur Verfügung




Dieser Beitrag wurde am 05.05.2020 um 14:28 Uhr von ted211 editiert.
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