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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » K6313 - Druckwagen bewegt sich, aber Kopf druckt nicht » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
25.02.2020, 17:17 Uhr
marko



Hallo,

ich habe mir vor kurzem aus einem robotron K 6313 (da ging nur noch das Netzteil) und einem baugleichen Präsident 6313 (da ging das Netzteil nicht, aber dafür die Platine) einen halbwegs funktionierenden Drucker zusammengebaut. Beim Selbsttest bewegt sich der Druckwagen hin und her, ganz wie erwartet, es wird aber nichts ausgedruckt. Es liegt wohl an der Platine und nicht am Druckkopf, weil sie mit dem zweiten Druckwagen/Druckkopf das gleiche Verhalten zeigt.
Kann mir jemand einen Tip geben, an welchem Bauteil der Fehler liegen könnte?

Gruß
Markus
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001
25.02.2020, 18:03 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

Wird der Druckkopf warm?, wenn ja, sind vielleicht die Nadeln fest. Oder die Spannung an den Transistoren für die Nadelspulen fehlt. Da war, glaube ich, extra eine Sicherung für, die auch korrodiert sein kann.

wpw

edit: ist wohl doch keine Sicherung extra, aber mal die 36V prüfen
--
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Dieser Beitrag wurde am 25.02.2020 um 18:09 Uhr von wpwsaw editiert.
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002
25.02.2020, 18:22 Uhr
marko



Danke für die rasche Rückmeldung!
Der Druckkopf wird nicht warm; wie gesagt, auch ein Austausch des Druckkopf und des Wagens hat nichts gebracht. Die Sicherungen habe ich vorher schon geprüft, sie sind in Ordnung. (Bei dem Robotron-Board aus dem ersten Drucker, von dem ich nur das Netzteil verwende, da waren sie allerdings in der Tat völlig korrodiert).
Die 36 V sind auch da.
Wo kann ich denn die Spannungsversorgung direkt "vor" dem Druckkopf messen?
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003
25.02.2020, 18:33 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

an den KT... Transistoren
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004
25.02.2020, 18:34 Uhr
matro



Farbband ?
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005
25.02.2020, 18:46 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

Man hört doch ob die Nadeln im Druckkopf arbeiten und das mit oder ohne Farbband
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006
25.02.2020, 19:01 Uhr
ralle



Es gibt eine Papierüberwachung, aber keine Farbband Überwachung. Die Nadeln sind nicht zu überhören.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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007
25.02.2020, 20:22 Uhr
marko



Ich habe es auch mit Farbband probiert; aber eine Farbbandüberwachung findet in der Tat nicht statt. Gleiches Verhalten.
Jetzt allerdings ist eine Verschlimmerung eingetreten: Nun leuchtet auch die rote Lampe; das hat sie vorher (trotz abgezogener Verbindungsstecker, aber natürlich mit Modul im Stecker XB01) nicht getan. Ich fürchte, da ist wohl (für mich) nichts mehr zu retten (die andere Platine hat von Anfang an "rot" gezeigt). Oder macht es Sinn, trotzdem an den KT-Transistoren zu messen? Wieviel Volt müssen dann wo anliegen?
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008
25.02.2020, 22:27 Uhr
Rolli



Hast Du denn Schaltungsunterlagen?
https://www.tiffe.de/Robotron/Drucker/



Ein Oszi wäre auch ganz hilfreich

Gruß
Rolf

Dieser Beitrag wurde am 25.02.2020 um 22:36 Uhr von Rolli editiert.
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009
25.02.2020, 22:59 Uhr
marko



Ich habe das Service-Handbuch. So richtig schlau draus bin ich aber bislang nicht geworden, zumal ich auch nicht weiß, ob es wirklich für meine Platine gedacht ist. Die aus dem anderen 6313 sieht komplett anders aus als die, mit der der Drucker zumindest teilweise funktioniert.
Ein Oszi habe ich auch.
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010
25.02.2020, 23:40 Uhr
Rolli



Die Spannung +36V kann man an den Emittern der KT853 oder am +Pol der Elkos C201...C203 messen (gegen 0V z.B. am -Pol der Elkos C201...C203)

Im Service-Handbuch ist doch die Bestückungsplan der Hauptplatine abgebildet. Der sollte dann zu der Leiterplatte deines Gerätes passen.
Es gibt verschiedene Versionen der Nadeltreiber (mit B555 oder B556 (neurere Version))
Im Servicehandbuch ist die Funktion der Nadeltreiber ausführlich beschrieben.

Dieser Beitrag wurde am 25.02.2020 um 23:45 Uhr von Rolli editiert.
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011
25.02.2020, 23:58 Uhr
marko



Danke, Rolli. An den drei Elkos liegen die die korrekten 36V an, das passt also. Im Das Servicehandbuch wurde mir als ziemlich schlechte Fotokopie auf Umweltpapier mitgeliefert; die Schaltpläne zu lesen ist da keine wirkliche Freude. Aber ich versuche mal, ob ich mit den von Dir genannten Schaltungsunterlagen weiter komme.
Im Handbuch steht unter 1.2.4 die Drucknadelansteuerung; da hatte ich auch schon nachgesehen. Bis auf die Kondensatoren fand ich aber dort keine Angaben, wieviel Volt an welchem Bauteil zu messen wären. Vor allem muss ich ja bei ausgebautem Druckmechanismus auf der Platine messen, also in einem Zustand, in dem der Druckkopf keinen Befehl erhält. Kann man da überhaupt etwas Signifikantes messen? Oder müsste man gar im Betrieb (etwa beim Selbsttest) messen? Dann wüsste ich aber nicht, wie ich an die Platine zum Messen drankomme. Begriffe wie "Ausräumhaltestrom" sagen mir leider nichts.
Da ja alle Nadeln ausgefallen sind, kann es m. E. ein einzelner Druckverstärker nicht sein; der Fehler muss woanders liegen. Hast Du vielleicht noch einen Tipp?
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012
26.02.2020, 06:40 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

wie schon von Rolli und mir geschrieben liegt die Spannung 36V an den KT Transistoren an? Und liegen an den B555 die 12V an. ohne die kommt nicht an den KTs an.

wpw
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013
26.02.2020, 08:51 Uhr
R09

Avatar von R09

nur so als Einwurf. Bei den Schalterdruckern der Post war in einem solchen Fall meist die dazugehörige PIO im ars.. .
Grüsse Bernd
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014
26.02.2020, 10:57 Uhr
marko



An den KT-Transistoren liegen 36 V an, an den B555 die 12 V auch. Es würde mich, wie gesagt, auch wundern, wenn nicht. Da ja sämtliche Nadeln nicht gehen, kann doch der Fehler nicht an den KTs oder den B555 liegen, da ja je ein KT und ein B555 für eine Nadel zuständig ist (?). Ich vermute den Fehler daher an einer "Stufe" davor oder danach. Wo ist denn die PIO, Bernd, und was sollte ich an ihr messen?
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015
26.02.2020, 12:37 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

du könntest jetzt mal testen, ob die V201 V205 i.o. sind. der eine setzt alle B555 zurück und der andere schaltet die 36V für alle KT...

du könntest auch mal deinen Oszi anwerfen und die Steuereingänge prüfen ob dort und an den oben genannten Transistoren etwas an impulsen ankommt.

wpw
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016
26.02.2020, 13:19 Uhr
R09

Avatar von R09

Auf dem Plan
https://www.tiffe.de/Robotron/Drucker/K6313/K6313_14_Serviceschaltplaene.pdf
Seite 4 von 5 U855 = D105 Port B PP1 bis PP8 wenn ich das richtige sehe.
Da müsste wenn die Nadeln angeteuert werden mit dem Oszi was zu sehen sein
und wie schon geschrieben die nachfolgenden Stufen.
Grüsse Bernd
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017
26.02.2020, 13:47 Uhr
Rolli



Hallo Marko,
welche Platinenversion hast Du nun - mit B555 oder mit B556?
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018
26.02.2020, 13:52 Uhr
marko



Vielen Dank Euch, aber wie kann ich an U855 messen? Wenn ich das Gestänge mit dem Druckkopf wieder einbaue, so daß das Testprogramm ablaufen kann, komme ich ja nicht mehr an die Platine dran zum Messen.
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019
26.02.2020, 13:58 Uhr
marko



Hallo Rolli,

auf meiner Platine heißen die Chips "U555".
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020
26.02.2020, 14:14 Uhr
Rolli



Jetzt reden wir aneinander vorbei.
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021
26.02.2020, 14:21 Uhr
marko



Ich glaube nicht; es sind jedenfalls "555"-Typen. Es sind auch 9 Stück, also für jede Nadel eine. Die müssten es dann doch sein, oder?
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022
26.02.2020, 14:40 Uhr
ralle



B555 sind die kleinen Achtbeiner.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

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023
26.02.2020, 14:49 Uhr
marko



Genau; bei mir sind sie mit "U 9 555" beschriftet. Sie sind in Ordnung.
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024
26.02.2020, 15:54 Uhr
Rolli



Dann ist ja alles klar. Ich hatte mich schon gewundert, wo marko einen EPROM U555 gesichtet hat.
Beim B555 ist "U 9" das Herstelldatum.
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025
26.02.2020, 16:04 Uhr
ralle



Das B ist wahrscheinlich wegen Export weggelassen worden. So das auch internationale Typen zur Reparatur kommen könnten.
--
Gruß Ralle

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026
27.02.2020, 10:15 Uhr
Rolli



Ich denke eher, für das "B" war einfach kein Platz mehr auf dem kleinen Gehäuse. Die Beschriftung ist in der entsprechenden TGL festgelegt.
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027
27.02.2020, 10:32 Uhr
marko



Kann mir vielleicht noch jemand mit der von Bernd erwähnten "PIO" helfen? Wo liegt dieser Baustein und welche Werte sollten daran gemessen werden? Ich fürchte, meine Möglichkeiten sind sonst am Ende.
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028
27.02.2020, 10:56 Uhr
Wusel_1




Zitat:
ralle schrieb
Das B ist wahrscheinlich wegen Export weggelassen worden. So das auch internationale Typen zur Reparatur kommen könnten.


Das bezweifle ich aber ganz stark, da die 555 unterschiedlich sind:
https://www.bilder-upload.eu/bild-35abde-1582797360.jpg.html
--
Beste Grüße Andreas
______________________________________
DL9UNF ex Y22MF es Y35ZF
JO42VP - DOK: Y43 - LDK: CE

*** wer glaubt, hört auf zu denken ***

Dieser Beitrag wurde am 27.02.2020 um 10:59 Uhr von Wusel_1 editiert.
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029
27.02.2020, 10:58 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

ich bin mal vorsichtig, wenn du mit dem Stromlaufplan und dem Bestückungsplan die PIO nicht selbst findest, wird es bestimmt auch problematisch einen dynamischen Fehler zu finden. Bernd hat es doch genau beschrieben, welche das ist.

hast du denn mit dem Oszi erst einmal dei Transistorenansteuerung, wie ich die vorgeschlagen habe, des V201 und V205 gestestet/ mit einem Oszi geschaut, ob da etwas zappelt?

die digitale Steuerung müßte auch ohne Druckwagen und Druckkopf funktionieren.

Also erst einmal schauen ob an den digitalen Anschlüssen etwas zappelt. Wenn alle Pins zappeln, dann benötigt man wohl doch einen Logikanalysator um logische Fehler zu finden

wpw
--
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030
27.02.2020, 10:58 Uhr
Rolli





D105 U855 Port B /PP1.../PP8
Das ist der 40-polige Schaltkreis oben links im Belegungsplan.
Hast Du schon die Spannung +12V an den B555, Anschluss 8 kontrolliert?

Dieser Beitrag wurde am 27.02.2020 um 11:17 Uhr von Rolli editiert.
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031
27.02.2020, 13:11 Uhr
marko



Danke, Rolli. Die B555 sind, wie gesagt, in Ordnung; alle weisen an Pin 8 +12 V auf.
An D105 bzw. U855 zappelt an /PP1 bis PP8 nichts, sondern es liegen an den Pins 27 bis 34 (das sind wohl die betreffenden) konstant 4,2 V. Übrigens auch an /PP9 (auf D104), an /PC aber nur 3,7 V. Dass nichts zappelt, wundert mich aber nicht, weil die Selbsttestroutine ja ohne Wagen nicht anläuft (rote Lampe).

wpw, gerne würde ich das Zappeln messen, weiß aber nicht, wie das im Druckwagen-eingebauten Zustand erfolgen soll. Vorsichtig bin ich; das Gerät hängt auch - wie bei mir alle zu reparierenden Netzgeräte - am RFT-Trenntrafo. Danke, dass Du mich nochmals auf V201 V205 hingewiesen hast. An V201 liegen 36 V an, an V205 aber nur 0,7 V.
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032
27.02.2020, 13:32 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

an der Basis der V201 und V205 mus auch etwas zappeln, sie sind wichtig, das an den Nadeln sich überhaupt etwas tut

du musst dir mit Pin Klammern die Signale nach aussen legen

oder du legst statisch einzelne Pins erst mal auf L oder H und verfolgst die Signalfolge ob sie korrekt bis zu den Transistoren ankommt.

wie schon geschrieben, da keine Nadel funktioniert, könnte es am Signalweg zu den V201/V205 liegen

wpw
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033
27.02.2020, 13:37 Uhr
Rolli



36V am Kollektor von V201 sind bedenklich, denn wenn /PC=3,7V ist, müsste V201 leitend sein, also ca. 0,7V haben. Selbst wenn V201 gesperrt wäre, dürften am Kollektor nur max. 5V anliegen.
Wenn V205 leitend ist, wären alle KT853 auch leitend und das dürfte im Ruhezustand auch nicht sein. Also scheint in diesem Schaltungsteil etwas faul zu sein.
... oder hast Du V201 (SC263e) und V205 (SD335c) verwechselt?

Dieser Beitrag wurde am 27.02.2020 um 13:59 Uhr von Rolli editiert.
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034
27.02.2020, 17:52 Uhr
marko



Mist, natürlich verwechselt, Entschuldigung. 36 V liegen am Kollektor von V205 an; am V201-Kollektor die 0,7 V. Das scheint dann ja zu stimmen ...
Leider aber zappelt nichts. Ich habe die Signale mal nach außen gelegt; es liegen nur "Festwerte" an.
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035
27.02.2020, 18:07 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

na dann kann der Druckkopf nicht drucken. Also den Signalweg zum Ursprung verfolgen und Ursache finden.

schau dir mal den D106 an

wpw
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036
27.02.2020, 18:29 Uhr
Rolli



Welchen Zustand hat den das Signal PON? Es sollte high sein.
Während des Selbsttestes müssten an /PC und /PP1.../PP9 Impulse feststellbar sein und PON muss high sein.
Wenn das nicht der Fall ist, hat vielleicht R09 <013> mit seiner Vermutung recht.

Dieser Beitrag wurde am 27.02.2020 um 18:32 Uhr von Rolli editiert.
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037
27.02.2020, 18:48 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

am besten du ließt dir mal das Servicehandbuch durch, da ist genau beschrieben welchel Signale wie , wo und wann was auslösen was ich ja schon teilweise beschrieben habe.

hattest du den D106 getestet?

das S-HB müßte auf Holms Seite liegen

wpw

P.S. es existiert ein TestMikroprogramm für den Drucker. Vielleicht hat ja jemand im Forum die Eprominhalte.

es existiert doch eine zusätzliche 36V Sicherung
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Dieser Beitrag wurde am 27.02.2020 um 19:01 Uhr von wpwsaw editiert.
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038
27.02.2020, 22:32 Uhr
Rolli



Achtung, die Service-Schaltpläne auf Holms Seite sind unvollständig und beziehen sich auf die Platine mit B556. Da ist die Druckkopfansteuerung etwas anders.
Das Service-Handbuch bezieht sich auf die Platine mit B555.
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039
28.02.2020, 21:11 Uhr
marko



Am D106 liegt die Arbeitsspannung an; was könnte ich hier sonst noch messen?
PON ist beim Einschalten kurz high, geht dann aber sofort auf low und bleibt es auch beim Selbsttest.
/PP1 usw. sind dauerhaft high.
Also ist wohl die PIO kaputt? Aber auf meinen (wie gesagt sehr schlecht lesbaren) Bestückungsplan sehe ich kein Bauteil, das so heißt. Wenn mir da nochmal jemand helfen könnte? Vielleicht kann ich die PIO aus dem anderen Board (dem mit den 556) auslöten und in das andere einbauen? Oder sind die bei den beiden Boards nicht kompatibel?
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040
28.02.2020, 21:26 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

auf dem Bestückungsplan in 030 kann man doch alles gut erkennen.

woher willst du wissen, das die ausgelötete PIO i.o. ist? Das ist ein 1 Euro Bauteil. Ich würde nicht eine PIO auslöten abwohl ich schon über 100 ICs heile ausgelötet habe. Das Risiko die LP zu beschädigen ist zu groß. Rausknipsen, Pins einzeln auslöten und fertig.

Mit der Pio wäre ein Versuch wert. Wobei es ja auch sein kann, dass die Pio nicht richtig initialisiert/programmiert wurde. Man könnte mit einem Analysator die Initialisierung überprüfen (nach dem Einschalten und dem Anlauf der CPU.

wpw

P.S. wie schon geschrieben, das Extra Testprogramm welches auf Eproms im Modul gebrannt werden müßte, könnte den Fehler eingrenzen, aber anscheinend hat das wohl niemand :-((
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Dieser Beitrag wurde am 28.02.2020 um 21:31 Uhr von wpwsaw editiert.
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041
28.02.2020, 21:41 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

hier noch einmal der Beitrag wo das mit dem Testmikroprogramm erklärt wird.


http://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=6421
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042
28.02.2020, 21:42 Uhr
marko



Tut mir leid, vielleicht habe ich Tomaten vor den Augen, aber ich sehe kein Bauteil, das mit "PIO" beschriftet wäre. Der Ausdruck "PIO" sagt mir auch nichts bzw. schon, aber nur als ein bestimmter Festplattenmodus, der vor UDMA-Zeiten üblich war :
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043
28.02.2020, 21:46 Uhr
wpwsaw

Avatar von wpwsaw

Z80-PIO = U855 paralleler eingabe /ausgabebaustein D104 D105


CPU PIO SIO CTC DMA
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Dieser Beitrag wurde am 28.02.2020 um 21:50 Uhr von wpwsaw editiert.
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044
28.02.2020, 22:41 Uhr
marko



Danke, wpw. Jetzt habe ich's verstanden. Im Schaltplan steht da oben auch PJO, stimmt. Die kann man sogar noch kaufen. Kosten allerdings ca. 6 EUR. Da das andere, kaputte Board aber auch zwei U855 hat, probiere ich's vielleicht doch mal mit Auslöten und Austauschen. Viel zu machen ist bei den Boards sonst ja eh nicht mehr, jedenfalls nicht für mich (ohne Testprogramm; auch das Servicehandbuch geht ja im Fehlerfall von diversen Prüfmitteln aus, die ich allesamt nicht habe).
Trotzdem habe ich über den Aufbau des Boards einiges gelernt; Euch allen daher vielen Dank für die Anregungen und Hilfen!
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045
28.02.2020, 23:44 Uhr
RenéB



Ganz so schlimm ist es mit ner PIO nicht.
Ein U855 ist eine Z80 PIO. Es gibt die als UB855, UA855 und VB855. Da der Takt unter 2,5MHz liegt ist es egal welche. Letztlich kannst du auch andere Z80 PIO verwenden (z.B. LH0081)
Davon gibt es auch bei der Bucht noch welche.

https://www.ebay.de/itm/IC-UB855D-DDR-Schaltkreis-PIO-parallele-Ein-Ausgabe-z-B-in-Z80/264650428126?hash=item3d9e650ede:g:BoAAAOSw6qxeWOa0

https://www.ebay.de/itm/4pcs-Z8420APS-Z80A-PIO-Peripheral-Port-DIP40-GOLDSTAR-USED/392648139173?hash=item5b6ba721a5:g:H8oAAOSw-v5eJzNM

Wenn sich das Auslöten vermeiden lässt würde ich es vermeiden. Ansonsten nur so wie oben in 040 beschrieben. Vielleicht danach erstmal eine IC-Fassung reinlöten.
Aus dem anderen Board würde ich nicht unbedingt auslöten, da Du nicht sicher sein kannst, ob das nicht auch beschädigt ist.
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046
29.02.2020, 16:36 Uhr
marko



Ich versuche es in der Tat vielleicht mal mit neuen Z80 PIOS; die paar Euros sind jetzt auch schon wurscht. Da ich bei der Abknipsmethode die Pins ja trotzdem auslöten muß, kann ich die alte PIO auch gleich ohne Abknipsen auslöten, dann hätte ich noch eine übrig, falls es doch nicht an ihr lag. Ich habe eine Entlötstation, die funktioniert für alles außer SMD wunderbar (kann ich nur empfehlen).
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047
29.02.2020, 18:22 Uhr
ambrosius



@marko

Gib mir mal Deine Adresse (meine Mailadresse ist im Profil), dann schicke ich Dir zwei originale PIOs.
--
Viele Grüße
Holger
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048
29.02.2020, 22:21 Uhr
marko



@ambrosius
Vielen herzlichen Dank Holger, das ist sehr nett. Ich habe aber schon zwei PIOs über ebay geordert (keine originalen, aber die sind hoffentlich ja alle kompatibel), dann würden die bei mir nur rumliegen. Trotzdem nochmals vielen Dank für das nette Angebot!
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049
29.02.2020, 22:30 Uhr
ambrosius



Keine Ursache
--
Viele Grüße
Holger
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050
04.03.2020, 19:47 Uhr
marko



Ich wollte mich nochmal melden wegen meines Problems: Es ist gelöst! Ich hatte übersehen, dass beim mit BEIDEN Line-Feed-Tasten ausgelösten Selbsttest dieser laut Handbuch "ohne Druck" erfolgt. Das hatte ich überlesen; natürlich konnte der Drucker so gar nicht drucken und die Transistoren auch nicht "zappeln". Beim mit nur einer Line-Feed-Taste ausgelösten Selbsttest druckt der Drucker ohne Probleme. Das zeigt wieder mal, dass wer lesen kann, klar im Vorteil ist. Tut mir leid, Euch deshalb so lange aufgehalten zu haben. Trotzdem habe ich betreffend den Aufbau des Druckers viel Wissen mitgenommen, und dafür danke ich Euch nochmals sehr.

Die gekauften PIOs sind trotzdem nicht umsonst; ich werde mal versuchen, ob ich mit denen die zweite Platine (rote LED) reparieren kann.

Viele Grüße
Marko
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051
04.03.2020, 21:26 Uhr
ggrohmann



Sieh es positiv: es ist niemand anderes hier im Forum drauf gekommen, daß das nur ein Bedienfehler war.

Guido
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