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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Format Digitalkassette DK Typ490 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
07.04.2017, 19:20 Uhr
Bert



Hallo Forum,

ich habe hier zwei Digitalkassetten DK Typ490.
Die eine ist mit "CP/M-Kasette Prokt. Lüfter" beschriftet:


Mir ist nicht bekannt, woher die Kassetten sind, was drauf ist und welches Format die Daten haben.

Hier mal ein Screenshot, wie so ein Block im Audioeditor aussieht:


Weiß jemand, in welchem Format die Daten vorliegen?
An welchen Rechnern so solche Digitalkassetten zum Einsatz gekommen?
Gibt es schon Emulatoren, wie den JKCEMU, um die Dateien einlesen zu können?

Viele Grüße,
Bert
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001
07.04.2017, 19:35 Uhr
Mystic-X



Da eine Datei ja SD1156 heißt muss das System ja zumindest ne SIF1000 Schnittstelle haben..... evtl. nen früher A5120?
--
Gruß
Markus
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002
07.04.2017, 20:02 Uhr
Enrico
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DK490 ist normalerweise digital aufgezeichnet.
Dafür brauch man z.B. KMBG und die K1520-Karte für Bürorechner.

Man kann die aber auch analog hernehmen.

PS: kann es sein, dass Du einen Rekorder an den PC gehangen hast?

Wenn die wirklich digital sein sollten, siehst Du so nicht alles.
Die Bänder laufen schneller, mit höheren Frequenzen.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 07.04.2017 um 20:06 Uhr von Enrico editiert.
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003
07.04.2017, 20:16 Uhr
edbru



aber welches System hat CP/M von Kassette geladen?
Und einen SD1156 bedient?
War das nicht einer der ersten Drucker an K1510 Systemen?

Könnte vom MRES System stammen, K5120.
Leider gibt es dafür kaum oder gar keine Unterlagen.

Gruß
Eddi

Berichtigung: soll K1520 heissen.
--
ich brauch es nicht, so sprach der Rabe.
Es ist nur schön wenn ich es habe.

Dieser Beitrag wurde am 07.04.2017 um 20:21 Uhr von edbru editiert.
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004
07.04.2017, 20:19 Uhr
DKt



Hallo,

mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Kassetten mit einem K5200 aufgezeichnet worden. D.h. es besteht die Chance, dass ich die Dinger in meinem Gespann K8915/K5221 lesen kann.

Ich würde einen Leseversuch anbieten, allerdings komme ich aus Zeitgründen die nächsten Tage erst einmal nicht dazu.

Viele Grüße, Dirk
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005
10.04.2017, 21:00 Uhr
Bert




Zitat:
Enrico schrieb
PS: kann es sein, dass Du einen Rekorder an den PC gehangen hast?

Wenn die wirklich digital sein sollten, siehst Du so nicht alles.
Die Bänder laufen schneller, mit höheren Frequenzen.


Ja, ich ja die im 'normalen' Kasettenrekorder abgespielt und mit der Soundkarte digitalisiert (44,1 ks/s).
Das die Bänder im Originallaufwerk schneller laufen (19 cm/s bzw. 38 cm/s) sollte eigentlich kein Problem sein. Ich hab jetzt nur tiefere Frequenzen (1/4 bzw. 1/8) als ursprünglich.

Inzwischen habe ich auch etwas Dokumentation gefunden:
- Betriebsdokumentation K1520, Heft 9, Beschreibung AKB K 5020
- K5200 Dokumentation für den Anwender und
- ECMA-34, 3rd Edition, September 1976

Wenn ich das richtig sehe, sind die Daten NRZ kodiert.
Damit dürfte ich schon was anfangen können.

Viele Grüße,
Bert
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006
10.04.2017, 21:24 Uhr
Enrico
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D.h., Du willst eine Treiber für Linux schreiben der die
Daten von einem LA zu Programme umwandelt?
--
MFG
Enrico
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007
13.04.2017, 18:18 Uhr
Bert




Zitat:
Enrico schrieb
D.h., Du willst eine Treiber für Linux schreiben der die
Daten von einem LA zu Programme umwandelt?



Zur Archivierung/Datenrettung meiner alten KC-Kassetten habe ich diese als Audiodatei (.wav) in den Rechner überspielt.
Dort läuft jetzt ein Python-Skript, welches die Audiodaten zu KCC-Dateien konvertiert.
Das würde zwar auch mit dem Emulator gehen, aber das ist mir bei den vielen Dateien zu umständlich.

Also zusammengefasst:
- Linuxtreiber: nein
- LA: nein
- umwandeln: ja

Viele Grüße,
Bert
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008
30.06.2020, 15:45 Uhr
Rüdiger
Administrator



Zitat:
Bert schrieb
An welchen Rechnern so solche Digitalkassetten zum Einsatz gekommen?



Die SD1156.COM und ein CP/M gabs auf zum Bürocomputer umgebauten K8912.
--
Kernel panic: Out of swap space.
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009
01.07.2020, 14:06 Uhr
volkerp
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Avatar von volkerp

zu 000: paulotto hat sich mit den Digitalkassetten des MC80 bzw. dessen Format auseinandergesetzt und dann auch Kassetten digitalisiert. Frag ihn mal direkt.
--
VolkerP

http://hc-ddr.hucki.net
(z9001, Z1013, LC-80, ...)
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010
02.07.2020, 00:09 Uhr
paulotto



Die Kassetten sind mit 63 Magnetwechsel/mm manchester-kodiert beschrieben wenn es robotron-Kassetten sind oder vom MC80.
Die Auslesegeschwindigkeit spielt eigentlich keine Rolle. Ich verwende ein LW1200-Laufwerk mit 4,75cm/s mit meiner eigenen Elektronik und einem kleinen µP, um die Daten über RS232 auf meinen PC zu spielen.
So habe ich alle meine MC80-Kassetten ausgelesen und meine Daten gesichert. Auch MRES-Kassetten, die normalerweise mit K5200-Laufwerken mit 38cm/s laufen, habe ich so mit LW1200-LW mit 4,74cm/s ausgelesen und gesichert.
Man muß natürlich etwas zum Dateiaufbau bei dem jeweiligen Rechner wissen, um die Daten auch richtig zuordnen zu können.

Gruß,

Klaus
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011
02.07.2020, 11:43 Uhr
ralle



Wenn ma schon dabei sind:


Da habe ich nur das Plättchen für den Andruckfilz getauscht


Wo der Tonkopf in die Digitalkassette eintaucht


und die bekannten Eisenoxid-Kassetten, IEC1 wurde zwar in der DDR im Auftrag gefertigt, aber kam erst in den späten 1980er Jahren in den Handel. Diese Kassetten hatten ein gelben Einleger.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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