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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » Erfahrungen mit Filament-LED Glühbirnen? » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
30.03.2017, 23:46 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Ich war ja ganz froh, als die erste Generation von Energiesparlampen durch die LEDs abgelöst wurde. Endlich wieder Leuchtkörper die gleich in voller Lichtstärke leuchten, nachdem man das Licht anschaltet...

Bei den LEDs hatte es mir bald die Bauart "Filament LEDs" angetan - ganz sicher aus nostalgischen Gründen: die sehen eben der guten alten Glühbirne am ähnlichsten.
Im Lauf der letzten Jahre hab ich hier einen Zoo aus LED-Glühbirnen unterschiedlicher Hersteller und Bauarten in Betrieb. Entgegen der versprochenen großen Laufzeiten sind aber bei mir auch schon etliche LEDs übern Jordan gegangen.
Was mir aufgefallen ist: die meisten Versager sind meine Lieblinge - die Filament LEDs. Es scheint mir so, als ob diese Bauart eine besondere Neigung zum frühzeitigen Ausfall hat. Statistisch belegen kann ich das allerdings mit einer Handvoll von Ausfällen kaum.

Habt Ihr Erfahrungen mit den Dingern, die meine Erfahrungen stützen oder widerlegen?
--
Der Sozialismus siecht!

Dieser Beitrag wurde am 30.03.2017 um 23:47 Uhr von Micha editiert.
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001
31.03.2017, 00:08 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Micha,
ja, dass ausgerechnet LEDs nicht das Versprechen einlösen, dass die Werbelügner gerne abgeben, ist ja schon ain alter und leidiger Hut. Ich habe auch einige dieser "Filamentbirnen" im Einsatz, noch ist keine ausgestiegen.
Ich habe allerdings mit LED-Beleuchtungen bis zum letzten Jahr gewartet, hoffe darauf, dass die Kinderkrankheiten überwunden sind. Noch tun sie... (LED-Röhren, LED-Birnen, Filament....)
Einzig in Taschenlampen habe ich diese schon länger, allerdings wird dort vor allem mit der Helligkeit gelogen. Dreist gelogen!

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
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Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
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Konfuzius
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002
31.03.2017, 09:26 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich habe nicht wirklich solche Filament-LEDs im Einsatz, aber welche herumliegen.

Wenn man übliche LED Funzeln kennt, weiß man das deren primäres Problem die Abfuhr der Verlustleistung ist, da kommen Aluminiumkernplatinen und relativ große Kühlkörper zum Einsatz um diese abzuführen.
Nun mache ich mir so meine Gedanken was bei den Filament-LEDs passiert, die abzuführende Wärmemenge ist bei ähnlich großer Lichtleistung auch ähnlich groß...und ich sehe dünne Streifen ohne große Oberfläche gekapselt in einem Glaskolben....

Wie also wird da die schädliche Wärme abgeführt? ..wohl gar nicht?

Gruß,

Holm
--
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003
31.03.2017, 10:39 Uhr
ggrohmann



Moin!


Zitat:
holm schrieb
Wie also wird da die schädliche Wärme abgeführt? ..wohl gar nicht?



Holm, was heißt eigentlich "filament" auf deutsch? Du kennst das noch aus der Röhrenzeit, da bin ich mir ganz sicher. Und das sollte dann deine Frage beantworten. Ich finds immer lustig, wenn irgendwelche Hipster von Filament-Lampen reden und gleichzeitg auf Glüheizlampen schimpfen.

Guido
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004
31.03.2017, 10:59 Uhr
holm

Avatar von holm

Naja in dem Zusammenhang wohl "Glühfaden/wendel". Filament ist aber auch das Material das 3D-Drucker so frühstücken, dort also der Plastikdraht..

Meine Frage wird es aber trotzdem nicht beantworten weil das Filament eben in diesen LED Lampen nicht glüht (glühen sollte).. bzw. ein möglichst kühles Solches die Voraussetzung für eine hohe Lebensdauer ist.

Gruß,

Holm
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005
31.03.2017, 12:20 Uhr
HONI



Bin mit den Dingern bisher eigentlich auch ganz zufrieden. Bei manchen Wänden verändert sich ein wenig die Farbwiedergabe im Vergleich zu traditionellem Glühobst. Dürfte am mageren Spektrum der Filament LEDs liegen.
Bisher hat sich auch noch keine verabschiedet, nichtmal die billig-Dinger von Angelika (~1.50...2€ je nach Mondphase). Mal sehen wie der Haltbarkeitsfaktor zu den Werbeaussagen in wirklichkeit ist.
Über die ggf. auftretende Abwärme hab ich mir noch nie Gedanken gemacht. Im Gegensatz zu einer Glühlampe sollten die Filamente ja auch ohne Glaskugel funktionieren .
Soweit bekannt sind die Filamente teilweise in Reihe geschaltet. Eins liegt bei ~60..80 V Betriebsspannung. Da reicht es natürlich aus wenn eine LED auf einem Filament kaputt geht um die komplette Lampe zu schrotten.

@Micha
Hast du evtl. Netzschwankungen oder Spannungsspitzen die den zu schaffen machen?

MfG HONI!!

Dieser Beitrag wurde am 31.03.2017 um 12:21 Uhr von HONI editiert.
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006
02.04.2017, 09:38 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Im Allgemeinen sollte man sich in Sachen LED-Beleuchtungen noch Gedanken machen zu:
1. hohem Blauanteil im Licht (nicht direkt warnehmbar), welcher die Netzhaut schädigt und zu psychischen Problemen führen kann
2. den giftigen Materialien, die in LEDs verbaut sind
3. dem Energieaufwand zur Herstellung der Elektronik in der Lampe und der LED selbst
4. der Lebensdauer der (bleifrei gelöteten Innereien)
5. dem Aufwand bei der Verschrottung und Rückgewinnung der Materialen (sofern ordnungsgemäß entsorgt)

In der Werbung wird nur vom niedrigen Stromverbrauch geredet !!
--
Mein Chef ist ein jüdischer Zimmermann.
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007
02.04.2017, 13:26 Uhr
ralle



http://www.led-treiber.de/index.html Also bis jetzt ist mir nur eine einzige LED-Birne kaputtgegangen, allerdings der Glasreflektor. Der leuchtet jetzt in Bäumenheim in einer Dunstabzugshaube Tag und Nacht. Naja, bevor es Aua macht.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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