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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » PRG 710 Numerik in meiner Schule entdeckt » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
13.09.2016, 16:10 Uhr
maximerobotron



Hallo zusammen,
ich bin der Maxime erst 15 (bald 26) und schreibe aktuell meine Komplexe Leistung (ist eine kleine Wissenschaftliche Arbeit) über die, in der Schule vorhandenen alten Computer (u.a. viele Robotron) ich habe mir alle Computernamen aufgeschrieben und bin gerade auf robotrontechnik.de für den PRG 710 Numerik am recherchieren, da lese ich, dass dieses schwere Ungetüm sehr sehr selten wenn nicht sogar als ausgestorben gilt!
Außerdem noch da sind:
robotron A7100 3x
robotron kc85/2
robotron kc85/3
robotron cm1910
robotron ec 1834
robotron Z9001 3x
robotron A5105
robotron A5120
robotron Z1013.16 2x
natürlich auch noch ein paar commodore und Atari und so aber die verdrecken alle! Was tun? Meine Lehrer sammeln die, pflegen diese aber nicht und geben sie nicht her!
Vielleicht kann ja jemand von euch mal mit vorbeikommen (ihr habt schließlich mehr Ahnung als ich) und könnte mit anpacken?
und wer weiß von wann bis wann der PRG 710 gebaut wurde und wieviel er neu kostete?
MfG Maxime
PS.: kann auch ein PRG 700, 710-1 oder 720 sein bin ich mir nicht 100% sicher

Dieser Beitrag wurde am 13.09.2016 um 16:39 Uhr von maximerobotron editiert.
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001
13.09.2016, 18:24 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Sogar ein EAW P8000 unter dem Tisch in der Mitte rechts
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000
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002
13.09.2016, 19:11 Uhr
maximerobotron



Ja den hab ich vergessen
Da in dem beistellgerät sind vorne nur zwei Löcher und unten Festplatten

Dieser Beitrag wurde am 13.09.2016 um 19:12 Uhr von maximerobotron editiert.
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003
13.09.2016, 19:42 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Falls jetzt jeder was mit nach Hause nehmen will, nur weil's staubig ist oder als Rarität deklariert ist, dann schaut's danach erst recht ausgestorben aus.
Mit einem Staubsaugerschlauch und Heizkörperpinsel kann man dort sicher schnell Kultur reinbringen.

Man sollte den Aufwand nur nicht unterschätzen, dass über Jahre gut sortiert, funktionstüchtig und originalgetreu erhalten zu wollen. Nicht selten sterben auch die Netzteile, Netzfilter und Hochspannungswickel. Im Rahmen einer Projektarbeit/Kurs/AG etc. würde ich sagen: "Finger weg, zu gefährlich!". Es sind keine Prüfzeichen dran. Die Eltern machen den Lehrern die Hölle heiß, wenn was passiert.

MfG
Kai
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004
13.09.2016, 19:46 Uhr
Mobby5



Vielleicht rücken sie sie deshalb auch nicht raus.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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005
13.09.2016, 20:27 Uhr
maximerobotron



Nein die Dinger wollen die einfach deshalb Nicht hergeben weil.sie für.sie(verständliceherweiße) einen historischen Wert haben. Und ich hab schon ausprobiert in der Schule ob die noch gehen; ja das tun sie alle noch :cool:
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006
13.09.2016, 20:43 Uhr
Rolly2



Dann würde ich die auch dort lassen. Da weis jemand, was historisch wertvoll ist oder hat andere Gründe. Aber irgendwann kommt das Platzproblem. Das es so etwas noch in Chemnitz oder Umgebung gibt, ist schon sehr selten. Wie heißt denn die Schule?

VG, Andreas
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007
13.09.2016, 20:46 Uhr
Olli

Avatar von Olli

Probleme kommen dann, wenn der Lehrer dem daran liegt irgendwann weg ist....
--
P8000 adventures: http://pofo.de/blog/?/categories/1-P8000
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008
13.09.2016, 20:52 Uhr
maximerobotron



Dr. Wilhelm Andre Gymnasium Chemnitz
Platzprobleme hab ich jetzt schon, um die ganzen Geräte(sind ja auch Schreibmaschinen Usw.) ordentlich sortiert zu bekommen und das jedes einen ordentlichen Platz mit Strom hat, wäre ein eigenes Zimmer dafür echt super
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009
13.09.2016, 20:57 Uhr
maximerobotron




Zitat:
Rolly2 schrieb
Vielleicht trollt hier etwas?

VG, Andreas




Nein ich trolle nicht ich schick morgen noch ein paar. Bilder wie es jetzt aussieht

Dieser Beitrag wurde am 13.09.2016 um 20:59 Uhr von maximerobotron editiert.
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010
13.09.2016, 21:05 Uhr
Rolly2



Alles Gut, lass das mal. Die PRGs sind nicht ausgestorben, davon gibt es noch einige. Auch von den anderen Geräten ist keines selten. Aber wenn die Dinger nicht gewartet werden, stehen die sich einfach kaputt. Da wirst Du nichts machen können, das ist, wie es ist.

VG, Andreas

Dieser Beitrag wurde am 13.09.2016 um 21:05 Uhr von Rolly2 editiert.
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011
13.09.2016, 21:18 Uhr
maximerobotron



Doch irgendwas muss da machbar sein ich horch mich morgen mal rum ob irgendwo noch ein kämmerchen leer ist und dann werde ich sie alle versuchen wiederzubeleben und dann ne Art ag oder so gründen, dass die weiter unterhalten werden, auch wenn ich von der Schule gehe
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012
13.09.2016, 22:43 Uhr
sebastian czech

Avatar von sebastian czech

@maxime:
Wenn Du Hilfe brauchst, bist Du hier richtig. Ggf. könnten wir auch mit Floppys oder beim Hardware-Check helfen.

Wir haben selbst eine kleine Ausstellung, bei der wir versuchen, neue Sachen wieder gangbar zu machen und repariere auch am Leben zu erhalten. Da kann man reichlich Zeit lassen aber es macht wirklich Spaß.

Du kannst mal gucken, ob es da Interesse an mechanischen Rechnern aus der DDR gibt!

mfg
sebastian

-RECHENWERK HALLE-
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biete 3-Raum-Computer 96m², Dusche, WC, Zentralheizung, Ferritkerngrill...(nicht ganz) ruhige Wohnlage....zum Zeitwert...
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013
14.09.2016, 09:52 Uhr
w3llschmidt

Avatar von w3llschmidt


Zitat:
und dann ne Art ag oder so gründen, dass die weiter unterhalten werden, auch wenn ich von der Schule gehe



Gute Idee ... ! An Gymis gibts soviel schwachsinn"s AG ... vielleicht kann man das kombinieren, so mit Rechentechnik-AG ... Assembler, C ... so richtige Sachen halt ...
--
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http://twitter.com/w3llschmidt | P8000 | PDP11/73 | PC1715 | MircoVAX III
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014
14.09.2016, 10:13 Uhr
u.nickel



@ maxime
Und wie wär's mit Kontaktversuche zur TU in Chemnitz, Fakultät für Informatik? Vielleicht kannst Du dort Hilfe und Projekt-Unterstützung finden. Und für deine Schule wäre dann so ein Museumsprojekt /AG ein "Aushängeschild" und dann gibts auch urplötzlich Interesse (incl. Möglichkeiten, Räume etc) an sowas.
Das Alles natürlich immer erst nachdem du mit Lehre/Schulleiter darüber geredet hast, sonst gibts Ärger :-)

mfg Uwe
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015
14.09.2016, 10:56 Uhr
hellas




Zitat:
sebastian czech schrieb

Wir haben selbst eine kleine Ausstellung...
mfg
sebastian

-RECHENWERK HALLE-




Klein..? Der war gut Sebastian ;-)
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016
14.09.2016, 14:05 Uhr
maximerobotron



Habt ihr Disketten für a5120, a5105und numerik 710-1 übrig?
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017
14.09.2016, 14:07 Uhr
maximerobotron



Kriegt dafür 3 8zoll Disketten wo ich aber nicht weißen ob und was drauf ist
Die Disketten von euch mit Betriebssystem!

Dieser Beitrag wurde am 14.09.2016 um 14:09 Uhr von maximerobotron editiert.
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018
14.09.2016, 14:11 Uhr
maximerobotron



Der prg ist ein 710-1 hat aber die 710 und 700 Tastatur
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019
14.09.2016, 14:33 Uhr
maximerobotron



Wohnt jemand von euch in der Gegend Chemnitz, der bereit wäre, mir mal mit zu helfen? (Monitore und andres zuordnen usw.)
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020
14.09.2016, 19:51 Uhr
Digitalmax

Avatar von Digitalmax

Hallo,
mir liegt nichts daran die Stimmung zu trüben, aber eine Schule ist ein öffentliches Gebäude. Für den Betrieb von Elektrogeräten in solchen Gebäuden gibt es in Deutschland eine vielzahl von Bestimmungen und Richtlinien. In diesem Umfeld ist es schlicht und einfach verboten solche alten Geräte in Betrieb zu nehmen. Schüler dürfen da auf keinen Fall etwas einschalten.


Gruß Matthias
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021
14.09.2016, 19:57 Uhr
Mobby5



Wieso soll das verboten sein? Das Schüler sowas nicht oder nur unter Aufsicht eines fachkundigen Lehrers einschalten dürfen, verstehe ich ja noch.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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022
14.09.2016, 20:21 Uhr
Digitalmax

Avatar von Digitalmax

Für die alten Geräte gibt es keine neuzeitlichen Prüfzertifikate.

Gruß Matthias
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023
14.09.2016, 20:24 Uhr
Mobby5



Was für Prüfzertifikate?
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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024
14.09.2016, 20:46 Uhr
Rolly2



Matthias hat da schon Recht. Eine Inbetriebnahme Ortsveränderlicher Geräte darf nur nach Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 erfolgen. Das ist eine wiederkehrende Prüfung und gilt für alle mit einem Stecker versehenden Geräte. Das gilt nach DIN VDE 0701-0702 und betrifft alle
Betriebe, öffentliche Einrichtungen und ähnlich gelagerte Fälle. Der private Bereich ist da noch ausgeklammert. Von dieser Betrachtungsseite ist das schon wichtig. Wenn es da zu einem Unfall kommt, ich möchte nicht der Verantwortliche sein.
Ich bin keine E-Firma aber kenne das Ganze genau.
Aber da wird wahrscheinlich nicht gleich etwas passieren, es ist aber eine Schule.

Viele Grüße, Andreas

Dieser Beitrag wurde am 14.09.2016 um 20:48 Uhr von Rolly2 editiert.
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025
14.09.2016, 21:00 Uhr
Mobby5



Das eine regelmässige Prüfung ortsveränderlicher Geräte durchgeführt werden muss ist mir auch klar. Diese lässt sich auch alten Geräten durchführen. Ich verstehe nur nicht, was Matthias mit "neuzeitlichen Prüfzertifikate" meint.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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026
14.09.2016, 21:07 Uhr
Rolly2



Ich denke, gerade das meint er. Ist aber auch richtig und wichtig. Manchmal sehe ich das auch anders, aber da ist schon einiges passiert.
In DE ist halt alles festgenagelt und "TOT"-sicher.
Mobby5, man kann das auch selbst machen, wenn man einen befähigten Mittarbeiter hat und ein zugelassenes Gerät. Zum Beispiel von SECUTEST oder ähnliches. Aber ich will hier auf keinen Fall klug scheißern.

VG, Andreas

Dieser Beitrag wurde am 14.09.2016 um 21:16 Uhr von Rolly2 editiert.
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027
14.09.2016, 21:23 Uhr
Digitalmax

Avatar von Digitalmax

Hallo Mobby5,
was ich da geschrieben habe soll nur ein Hinweis auf die Problematik an Schulen sein. Das hat nichts damit zu tun, was ich gut oder schlecht finde. An einer Schule geht prinzipiell nichts, es ist schon verwunderlich, dass der Unterricht noch geduldet wird. Die Gebäude und Einrichtungen gehören der Stadt - die hat noch zusätzliche Bestimmungen zum Gesetzgeber. Was die Lehrer und die Schüler dürfen und alles was mit Schule zu tun hat bestimmt das Kultusministerium. Über das geltende Versicherungsrecht will ich erst gar nicht nachdenken.
Nach meiner Meinung gehören solche Artefakte in eine öffentliche oder private Sammlung. Was dann dort damit geschieht, ist eine ganz andere Sache.

Gruß Matthias
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028
14.09.2016, 21:34 Uhr
maximerobotron



Die Geräte wurden geprüft (von mir und Lehrer) und wir sind zum Schluss gekommen, dass alle noch einwandfrei gehen(bis auf die a7100 da muss ich die Lüftungssensoren noch sauber machen)
Außerdem nehmen wir Kontakt auf mit der TU und bereden mit dem Direktor, ob wir einen Teil des leerstehenden dachbodens zur Verfügung bekommen
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029
14.09.2016, 22:12 Uhr
sebastian czech

Avatar von sebastian czech

Systemdisketten für A5120 und PRG können wir machen. Der A5105 startet vom ROM. Es gibt aber auch eine Methode, dort SCP zu nutzen. Hierzu empfehle ich den gemütlichen abendlichen Schmöker in den Handbüchern.

bzgl. der E-Prüfung: Laßt den Jungen doch vor Ort nach einem Weg suchen. Wenn man von vorn herein gleich alle Möglichkeiten ausschließt, bleibt keine Bewegung übrig. Ich denke, er wird da schon was drehen können. Außerdem macht es Eindruck, wenn man mit entsprechender Motivation antritt.

Mfg
sebastian

Bzgl. A7100: Da könnte auch ein Fehler im Standbynetzteil 12V vorn hinter der Haube vorliegen. Da ist eine Sicherung drauf. Die Kombination Sicherung/Halter = hochohmig ist hier ein Dauerbrenner. (Hatte ich heute auch wieder).
--
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030
14.09.2016, 23:00 Uhr
maximerobotron



Nee die a7100 laufen ja an und blinken gelb (wie auch der A7150 bevor ich den gereinigt habe) dann wie gesagt da drinne ist der Dreck der letzten Jahrzehnte.
Was wollt ihr für die floppys (beide fressen 5 1/4)? Die 3 8 Zoll oder Geld?
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031
14.09.2016, 23:36 Uhr
shaun



Hier treffen sich zwei Extreme: weder gibt es "neuzeitliche Prüfzertifikate", noch reicht es für eine "Prüfung" festzustellen, dass die Geräte "einwandfrei gehen".

Für Geräte, von denen anzunehmen ist, dass sie unter den Bestimmungen der VDE 0701 oder vergleichbar gefertigt wurden, reicht die Wiederholungsprüfung nach 0702 wie die alte BGV A3 und jetzt DGUV Vorschrift 3 fordert: Sichtkontrolle, Messung von (i.d.R.) SL-Widerstand, Iso-Widerstand, Ableitstrom nach Differenzverfahren, Funktionskontrolle. Wird dabei ein Gerät verwendet, das "Gut" und "Schlecht" anzeigt, darf die Prüfung von einer "unterwiesenen Person" vorgenommen werden.

Bei einem Gerät, das den anfänglichen Vorschriften evtl nicht genügt sollte eine Elektrofachkraft die Prüfung vornehmen. Bei industriell gefertigten Geräten wird da eine umfangreichere Sichtkontrolle (Prüfung, ob Schutzmaßnahmen im Inneren ordnungsgemäß ausgeführt sind, zB ausreichen dicker Schutzleiter, feste Montage, Abstände etc) und dann die Protokollierung der Messungen ausreichen.

Wichtig ist vor allem, dass die notwendigen Prüfungen ausgeführt und *dokumentiert* werden, um im Falle des Falles etwas in der Hand zu haben. Kaputt gehen kann jedes Gerät, auch Geräte mit "neuzeitlichen Prüfzertifikaten" sind häufig mal "dead on arrival", auch mit gefährlichen Folgen.

Ganz falsch wäre in jedem Fall, die Geräte nicht nach den geltenden Standard zu prüfen und Schadenfall zu sagen
- das wusste ich nicht
- das machen doch alle so
- ich dachte da passiert nichts
- es hätte ja Geld gekostet es richtig zu machen

Falls jemand bei den "Zertfikaten" an die EMV-Richtlinien gedacht hat: die verbieten nicht per se den Weiterbetrieb alter Geräte, wenn ein Gerät allerdings offensichtlich Rundfunkdienste stört, sollte man vom Betrieb schon absehen...
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032
14.09.2016, 23:53 Uhr
maximerobotron



Puh danke erstmal ich denke, darauf werde ich dann mal meinen Lehrer bei Gelgenheit ansprechen
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033
15.09.2016, 09:16 Uhr
Toby




Zitat:
shaun schrieb

Wichtig ist vor allem, dass die notwendigen Prüfungen ausgeführt und *dokumentiert* werden, um im Falle des Falles etwas in der Hand zu haben. Kaputt gehen kann jedes Gerät, auch Geräte mit "neuzeitlichen Prüfzertifikaten" sind häufig mal "dead on arrival", auch mit gefährlichen Folgen.




Ich hatte während meines Studiums eine AG bei der ebenfalls diverses technische Gerät rum stand. Da kam auch Jährlich jemand vorbei, der seine Prüfaufkleber verteilt hat.

Es ist zwar keine Kunst die Prüfungen zu bestehen, aber wenn etwas passiert und nicht geprüft wurde, dann ist das im Nachhinein schwer nachzuweisen, dass das Gerät zu dem Zeitpunkt in betrieb genommen hätte dürfen.

Klar waren auch mal Geräte dabei, die noch keine Prüfung hatten und man will dann ja auch nicht bis ins nächste Jahr warten, aber das waren dann auch eher wenige.
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034
15.09.2016, 12:17 Uhr
shaun



Eben. Wenn etwas passiert ist das der Lauf der Dinge, den keine Prüfung vehindern konnte. Wenn aber nicht geprüft wurde ist es Fahrlässigkeit.
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035
15.09.2016, 13:54 Uhr
w3llschmidt

Avatar von w3llschmidt

BVG A3 freut sich unsere Elektriker jedes Jahr wieder drauf, bei 800 MAs und deren Kram.

Ich glaub der macht das ganze Jahr nur BVG A3 Prüfungen und Neons tauschen.


--
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036
15.09.2016, 19:36 Uhr
maximerobotron



Der ec 1834 gibt kein mucks von sich stromkabel ist es nicht
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037
15.09.2016, 19:51 Uhr
Mobby5



Ab hier heisst es für Dich: Hände weg, bzw. das Gerät zur Fehlersuche bzw. -behebung in fachkundige Hände geben.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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038
15.09.2016, 21:45 Uhr
maximerobotron



Ok wird gemacht, haben einen Lehrer der schon zu ddr Zeiten Info unterrichtete und der mit Sammler ist
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039
15.09.2016, 23:59 Uhr
ralle



Neuere Prüfgeräte richten meines Wissens keine Schäden mehr an den Schaltnetzteilen an. Den E-Check macht jeder Elektromeisterbetrieb, bei dir an der Schule sollte jedes Gerät schon eine Plakete haben. Um auf nummersicher zu gehen, solltes du deinem Direktor mitteilen, die Sammlung mit prüfen zu lassen.

Darum, Strom sieht man nicht, hört man nicht. Drum Fingerweg von blanken Elektrischen Leitern.

So, beim BIC A5105 gibt es eine sehrgutgemachte Seite, man kann einen Fernseher als Monitor missbrauchen. SCPX5105 wird mit einer nullbyte-Datei vom ROM der DSE gestartet.
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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040
16.09.2016, 10:14 Uhr
andy62



Hallo,
An dieser Schule war ich auch. Allerdings war es damals noch die POS Andre I und Andre II.
Ein VDE 0701 und VDE 702 Prüfgerät habe ich auch.
Wenn ihr also Hilfe braucht, gebt Bescheid.
Gruß, Andy
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041
16.09.2016, 13:50 Uhr
Mobby5



@Andy
Bist Du dazu berechtigt, diese Prüfungen im Alleingang durchführen zu dürfen?
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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042
16.09.2016, 14:41 Uhr
sebastian czech

Avatar von sebastian czech

Im Netzteil des EC1834 ist auch eine Sicherung drin, die als Fehlerquelle in Frage kommt. Da sollte man auf jeden Fall nicht im stromführenden Zustand ran. Und auch nach dem Rausziehen des Netzkabels können die Kondensatoren da drin einem noch schmerzhafte Doppelpunkte in die Pfoten brennen. Also Vorsicht oder einen freundlichen Hobbykollegen fragen. KMS ist ja nicht hinterm Himalaya.
--
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043
16.09.2016, 15:52 Uhr
Mobby5



@Sebastian
Du willst doch maximerobotron nicht dazu verleiten, das Teil aufzuschrauben. Er ist erst 15!
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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044
16.09.2016, 16:01 Uhr
Enrico
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Zitat:
Mobby5 schrieb
@Sebastian
Er ist erst 15!



Das ist doch aber wirklich kein Grund oder Hindernis.
Mir wird immer wieder gesagt, dass ich Vaterns Bohrmaschine
schon mit 3 mit einem Schraubenzieher quälen wollte.
--
MFG
Enrico
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045
16.09.2016, 16:24 Uhr
Mobby5



Aber doch nicht in der Schule.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden

Dieser Beitrag wurde am 16.09.2016 um 16:25 Uhr von Mobby5 editiert.
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046
16.09.2016, 17:37 Uhr
andy62



@Moby
Ja das bin ich.
Es ist sogar meine Pflicht,jedes Gerät was repariert aus meiner Werkstatt an den Kunden zurückgeht, zu prüfen.
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047
16.09.2016, 18:07 Uhr
Enrico
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Zitat:
Mobby5 schrieb
Aber doch nicht in der Schule.




Nöö, lange lange vorher.
--
MFG
Enrico
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048
16.09.2016, 20:09 Uhr
maximerobotron



Hehe
Ja so ähnlich Geschichten kenn ich (woher bloß)
Und ich kann aus erster Hand sagen ja ein. Stromschlag ist nix schönes (inzwischen habe ich aus Fehlern gelernt)
@Andy61 du bist hier in der Schule (zumindest nach Absprache mit dem Lehrer) herzlich Willkommen
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049
16.09.2016, 20:57 Uhr
felge1966

Avatar von felge1966

Vernünftige Einstellung, denn ein vorsichtiger lebender Hobbyelektroniker ist besser als ein experimentierfreudiger toter Bastler.
Taste dich erst mal unter Anleitung an die alten Schätzchen ran und verstehe die darin verbaute Technik. Wenn Andy62 eurer Schule dabei helfen kann ist das sehr gut.

Gruß Jörg
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050
16.09.2016, 22:02 Uhr
maximerobotron



Werde ich auch machen, klar die LüfterSensoren zu reinigen ist kein Problem aber vom Netzteil des ec 1834 lass ich die Finger, wie gesagt, hab schon mal von Hand zu Hand nen 230V~ Schlag bekommen, sprich direkt durch den brustkorb...
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051
16.09.2016, 22:08 Uhr
Rolly2



Helfen würden dir hier viele gern, ich auch. Speziell bei Problemen mit A5120/K1520 und PC1715 könnte und würde ich auch helfen. Das Thema ist die Entfernung. Aber wenn du defekte Karten hast, melde dich bei mir.

VG, Andreas
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052
18.09.2016, 20:40 Uhr
maximerobotron



Ok
Ich habe eine Diskette mit der Aufschrift "Betriebssystem Robotron A7100" entdeckt und hoffe l, dass diese, nachdem ich dis Lüftunsgssensorik in einem der drei A7100er gereinigt habe auch geht
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