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Autor Thread - Seiten: -1-
000
18.07.2016, 01:36 Uhr
A5105



Ich möchte in die Runde des Forums eine Frage stellen, ob Jemand einen Schaltplan für einen einfachen Videomodulator hat.

Der VHF-Generator ist nicht das Problem. Um den Ton geht es auch nicht,
sondern um das reine AV-Signal, das amplitudenmoduliert (S/W) in den VHF-(I)-Bereich
übertragen werden soll, so dass ein alter SW-TV-Empfänger das empfangen kann.
Da gab es wohl eine Schaltung aus dem "Funkamateur".
Das Ganze funktioniert mit 2 Transistoren und moduliert wurde über die Basis der Endstufe.
(Das Signal ging direkt über Kabel in den Antenneneingang)

Ich habe zwar einen solchen Modulator schon einmal 1988 für Jemanden gebaut, der in der TU Magdeburg mit einem Eigenbau-Z80-Rechner experimentierte.
Aber der Schaltplan ist mir schon lange abhanden gekommen.
Es geht mir um die Dimensionierung in Etwa
und wie das AV-Signal aufmoduliert wurde, ohne Frequnezverwerfungen zu verursachen.
Im Generator arbeitete ein GT313D und in der modulierten Endstufe ein SF245.
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001
18.07.2016, 07:39 Uhr
HONI



Moin Moin,

ich kann dir DEN HIER von Pollin empfehlen.
Ansonsten, wenn du wirklich selbst bauen möchtest, schau mal in die Pläne vom KC87 oder Z1013. Dort sind auch die Modulatoren zu finden.

MfG HONI!!

Dieser Beitrag wurde am 18.07.2016 um 07:40 Uhr von HONI editiert.
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002
18.07.2016, 07:45 Uhr
RP



http://www.next.gr/video/Modulator/

mal anschauen,

Rolf
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003
19.07.2016, 02:10 Uhr
A5105




Zitat:
RP schrieb
http://www.next.gr/video/Modulator/

mal anschauen,

Rolf



Hallo Rolf!
Danke Dir vielmals für den Hinweis. Ich habe mich für die Transistor-Basis-Schaltung entschieden.
Von der Dimensionierung her entspricht es der Basis-Schaltung in Oszillatoren üblicher mehrstufiger DDR-UKW-Tuner. Die Dimensionierung des Basisspannungsteilers war mir auch bekannt und ist nicht weiter kritisch. Da kann ich ja einen SF235 einsetzen oder bei umgekehrter Polarität und Betriebsspannung den GT313D und als Dioden russische KD514D. Der Schwingkreis ist ja auch kein Hit für Fernsehband (I) K 2 ... 4.

Ich war mir nur nicht mehr sicher, wie damals die Schaltung aufgebaut war und auf welche Weise das BAS-Signal amplitudenmoduliert wird, wie das im Videosender bei dieser Bandbreite von minimal 2,3 bis maximal 8 MHz gemacht wurde.

Ich habe 1982 auch UKW-Tuner selbst gebaut und auch einen Fernsehton-Konverter von K12 Ton auf UKW in ein Gehäuse des Universal-Verstärkersystems.
Das kam richtig gut - Fernsehton ohne Intercarrierbrumm in einer Musiktruhe "Plauen" mit Grossuper "Rossini 5701".

Die Empfehlung von HONI auf den UHF-Bausatz sieht ja richtig verlockend aus, aber es genügt VHF voll und ganz und es ist für einen festen Aufbau. Ausserdem habe ich so viele Bauelemente, Leiterplattenmaterial und Ätzmittel vorrätig, so dass ich momentan kein Geld dafür ausgeben muss.

Dieser Beitrag wurde am 19.07.2016 um 02:11 Uhr von A5105 editiert.
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004
23.07.2016, 02:03 Uhr
A5105



Ich kann Rückmeldung geben, dass der Video-Modulator hervorragend funktioniert!
Zunächst - um besser die Anordnung zu überlegen - habe ich mir die amerikanische Schaltung für den in Basisschaltung betriebenen Oszillator umgezeichnet, wie ich es von DDR-UKW-Tunern kenne.
Berechnet und gebaut habe ich für Band-I eine Silberdrahtspule 1mm CuAg 11 Wdgn. auf 8,5 mm Dmr. Stiefelkörper 20mm lang gespreizt mit Trimmer 4-22pF.
Als Transistor verwende ich den SF235. Auf dessen Kollektoranschluss kam eine Ferritperle gegen wilde Schwingungen und als Rückkopplungskondensator habe ich 12pF gewählt.
Koppel-C am Emitter liegt bei 8,2pF. Es folgen 2 Schottky-Dioden КД514А und in Reihe zum Einstellregler liegt eine Drossel 20μH.
Ohne besondere Antenne funktioniert der Videosender auf kurze Entfernung.
Eine kleine Endstufe mit SF245 folgt.

Dieser Beitrag wurde am 23.07.2016 um 02:03 Uhr von A5105 editiert.
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