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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Widerstände im MegaOhm Bereich ausmessen » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
26.05.2015, 22:08 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Als Digital-Bastler braucht man meistens nur wenige Werte an Widerständen.
1KOhm ist das Arbeitspferd für alles Mögliche. Schutzwiderstand für Ports, Vorwiderstand für LEDs, Reihenwiderstand für Schalttransistoren usw.
10KOhm ist der typische Pullup oder Pulldown.
Dann gibts noch so paar typische Werte die man gelegentlich für Widerstandsnetzwerke benötigt, z.B. 3,3K / 1,8K für die Teilung zwischen 5V und 3,3V.
Und dann ist aber auch schon fast Ende der Fahnenstange. Das lässt sich alles mit nem Billig-Vielfachmessgerät gut ausmessen. Bis einige 100 KOhm funktioniert das auch noch ganz gut.

Seitdem ich anhand des Themas Operationsverstärkers ein wenig meine Nase in die Analogelektronik reinstecke gibts plötzlich auch Widerstände mit mehreren hundert KiloOhm oder sogar mehreren MegaOhm. Bei den MegaOhm Widerständen gibt mein einfaches Multimeter auf. Trivial und schnell rausgefunden: mein eigener Körper hat von linker Hand zur rechten Hand nur ca. 500KOhm zu bieten. Wenn ich also an so einem R im Megaohm-Bereich messe, muss ich schon zusehen, den Widerstandsdraht nicht an beiden Enden zu berühern. Aber selbst wenn ich das berücksichtige spielt mein Multimeter bei diesen großen Widerständen gern verrückt - bei dem gleichen Widerstand kommt mal dies und mal jenes raus. Wahrscheinlich zu viele Möglichkeiten für Kriechströme...

Wie kann man Widerstände im MegaOhm Bereich halbwegs zuverlässig vermessen?
--
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001
26.05.2015, 22:23 Uhr
Enrico
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Mit einem Isolationsprüfgerät geht das schon.
Aber, da ist die Frage, ob die Messgenauigkeit reichen würde.
--
MFG
Enrico
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002
26.05.2015, 23:38 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Mit einem Multimeter... (nix Baumarkt)
Zumindest bis 10M sind meine relativ brauchbar. Mehr braucht man bei analog auch nur sehr selten.

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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003
27.05.2015, 08:48 Uhr
RP



Alle Multimeter die ein 20MOhm Bereich haben messen bis 18MOhm recht genau, deinen Körber Widerstand solltest du dabei nicht mit messen, Hände weg von den Messkabeln, das gilt für alle Messungen.
Diese Multimeter gibt es schon für 15€. Wiederstände ab 20MOhm kannst du mit verschiedenen Röhren Volt Metern oder MV40 messen.

Rolf
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004
27.05.2015, 09:49 Uhr
TTL-Grab



Wenn du größere Widerstände messen willst, als dein Multimeter kann, hilft folgender Trick:
1. Großen Widerstand in der Nähe des Messbereichsendwertes (z.B. 10/15/18MOhm bei 20MOhm Messbereich) nehmen und ausmessen.
2.Den zu messenden (sehr großen) Widerstand parallelschalten und wieder messen
3. Bischen rechnen und schwupps: schon hat man den Wert des großen Widerstandes. Zwar nicht ganz so genau wie bei Direktmessung, aber besser als nichts.
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005
27.05.2015, 10:17 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

und was mache ich mit meinen R's die bis zu 10G (im Glaskörper) gehen?


mfg ralph
--
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006
27.05.2015, 11:50 Uhr
holm

Avatar von holm

Nicht messen, weil das kein Schwein interessiert. Maximal die Länge..

Gruß,

Holm
--
float R,y=1.5,x,r,A,P,B;int u,h=80,n=80,s;main(c,v)int c;char **v;
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007
27.05.2015, 12:34 Uhr
sas



Ganz schwere Frage

Spannung anlegen und Strom messen.



Zitat:
rm2 schrieb
Hallo an alle,

und was mache ich mit meinen R's die bis zu 10G (im Glaskörper) gehen?


mfg ralph

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008
27.05.2015, 13:49 Uhr
hellas



Wie wäre es mit einem Teraohm-Meter?
Fa. Sefelc hat sowas mal gebaut und baut es, glaub ich, auch heute noch. Z.B. sowas: M 1500 P. Damit sind Messungen zwischen 100 und 1x10^15 Ohm und Ströme von 0,01pA bis 20mA messbar.
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009
27.05.2015, 14:31 Uhr
Buebchen



@rm2
Hallo Ralph!
Auf keinen Fall den Glaskörper anfassen! Sie sind Hydrophobiert ( wasserabweisend gemacht)!
Wenn sie angefasst wurden sind sie Schrott!
Ich habe auch welche die ich solange im Originalkarton lasse bis ich sie einbaue. Dazu fasse ich sie mit einer Pinzette oder Zange an den Anschlüssen an. Meist nehme ich für ganz hochohmige auch keine Leiterpatte mehr, sondern mache die Verdrahtung auf Keramikstützpunkten oder presse in ein 4mm Loch in der Leiterplatte einen Teflonpopel ein den ich durchbohre. Dort kommt dann der Widerstand an seinem heissen Ende rein. Sind beide Enden heiss mache ich das an beiden Enden. Das funktioniert aber nur wenn der Aufbau nicht bewegt wird, da Teflon etwas Piezoelektrisch ist.
So hat meine Nichte schon vor über 30 Jahren am Institut ein Picoampermeter mit Logarithmierer zur Vakuummessung gebaut. Damit konnten Ströme ab 1pA gemessen werden. Als Logarithmierdioden wurden ausgesuchte Basis-Emitterstrecken von SF136 verwendet. Sie hatten Restströme unter 0,3 pA.

Dieser Beitrag wurde am 27.05.2015 um 14:37 Uhr von Buebchen editiert.
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010
27.05.2015, 17:21 Uhr
RP



MV 40
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.radiomuseum.org/images/radio/pracitronic_dresden/dc_milli_pico_meter_mv40_608803.jpg&imgrefurl=http://www.radiomuseum.org/r/praecitron_dc_milli_pico_meter_mv40.html&h=324&w=500&tbnid=6GNO_KRwAqABTM:&zoom=1&tbnh=90&tbnw=139&usg=__2-2if4Q1lAbwn2jaLoj1b3tKiBs=&docid=KWwKQoZNoRcFdM&hl=de

deswegen Ralph

Rolf
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011
27.05.2015, 22:35 Uhr
hellas



Teflon ist piezoelektrisch ?!
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012
28.05.2015, 05:37 Uhr
Buebchen



@hellas
Hallo!
Und ja!
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013
28.05.2015, 08:09 Uhr
hellas



Danke, war mir nicht bekannt. Muss ich mich mal belesen.
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014
28.05.2015, 09:36 Uhr
rm2
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Avatar von rm2


Zitat:
Buebchen schrieb
... Wenn sie angefasst wurden sind sie Schrott!



Hallo Buebchen,

wer sie alles schon in den Händen hatte ist unbekannt. Kann man das wieder richten (reinigen und lackieren?) ?


mfg ralph
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Dieser Beitrag wurde am 28.05.2015 um 09:36 Uhr von rm2 editiert.
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015
28.05.2015, 20:44 Uhr
Micha

Avatar von Micha

um mal auf die ursprüngliche Anfrage zurück zu kommen.
Zunächst ein Bekenntnis: mein Billig-Baumarkt-Multimeter, vor mehr als 10 Jahren gekauft, zunächst viele Jahre im Dornröschen-Schlaf, hat mir in den letzten Jahren unglaublich gute Dienste geleistet!
Auch wenn das ein Billig-Teil ist - kein anderes Gerät hat mir soviel praktischen Nutzen gebracht im Bastler-Alltag.

Per Schalter geht der Bereich zur Widerstandsmessung bis 20MOhm. Aber während in den darunter liegenden Bereichen ziemlich flott der (fast) richtige Wert angezeigt wird wenn man einen Widerstand mit bekanntem Wert dranhält - findet im 20MOhm Bereich so ein Hoch/Runterzählen der Anzeige statt. Wenn man die Antwort auf die Messfrage vorher weiss kommt *manchmal* das richtige Ergebnis raus, manchmal aber auch was ganz anderes. Und es dauert bis die Anzeige sich einpendelt...

Ich hab hier im Thread 'nix Baumarkt' gelesen. Wieviel sollte man den anlegen und wo bekommt man ein ordentliches Gerät was in diesem Bereich (Widerstände ab 2MOhm bis circa 10MOhm) noch ordentlich und flott misst?
--
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016
28.05.2015, 21:43 Uhr
Enrico
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Ich hab spasseshalber mal mit meinem Billigprömpel 10 MR gemessen.
Das dauert schon einige Sekunden bis die Anzeige stabil runter ist.
Das ist ein "Widerstand runterzählen".
Das alte Fluke ist da um einiges schneller.
--
MFG
Enrico
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017
28.05.2015, 21:55 Uhr
Bert




Zitat:
Micha schrieb
findet im 20MOhm Bereich so ein Hoch/Runterzählen der Anzeige statt. Wenn man die Antwort auf die Messfrage vorher weiss kommt *manchmal* das richtige Ergebnis raus, manchmal aber auch was ganz anderes.


Vielleicht brauchst Du mal neue Batterien?!
Aber Widerstände größer 1 MOhm sind doch schon eher exotisch. Die braucht man doch nur, wenn man mit hohen Spannungen arbeitet. Bei 'normalen' Spannungen liegen die Ströme im Mikroamperebereich. In dieser Größenordnung liegen dann langsam auch Leckströme, Ströme über verdreckte (eingestaubt + Luftfeuchte) Leiterplatten etc.pp.
Je kleiner die Ströme in einer Schaltung sind, desto empfindlicher ist die Schaltung auch für Einstreuungen. Also alles in allem ein Bereich, den der Schaltungsentwickler eher meidet, weil viele Fallen lauern.

Viele Grüße,
Bert
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018
28.05.2015, 22:50 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Tja, wer billig kauft, bekommt halt mit Sicherheit keine hoch isolierten Leiterplatten in sein Schätzeisen eingebaut. Dann noch einfache Drehschalter mit winzigen Abständen zwischen den Kontakte und Leiterbahnabstände im Zehntelmillimeterbereich. Alles nicht gut für hohe Isolierwiderstände. Dann noch normale Luftfeuchte, aus die Maus....
Bei guten DMM sind sowohl im Hochspannungsbereich, als auch im Hochohmbereich die Leiterplatten mit Isolierfräsungen versehen. Hochohmwiderstände sind häufig frei verdrahtet und Keramikkondensatoren wird man dort auch nicht finden.

Guido
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Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Konfuzius
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019
28.05.2015, 23:01 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Ich hab's ja verstanden. Und ja - normalerweise brauch ich nix über 100KOhm. Aber jetzt hatte ich eben mal den Fall wo ein Hysterischer Widerstand um einen OPV herum eben in den MOhm Bereich geht und es interessant wird, wieviele von diesen Megadingern.
Ich wiederhole nochmal meine Frage aus 015: Wieviel sollte man denn anlegen und wo bekommt man ein ordentliches Gerät was in diesem Bereich (Widerstände ab 2MOhm bis circa 10MOhm) noch ordentlich und flott misst?
--
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020
28.05.2015, 23:26 Uhr
Enrico
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Ich denke mal, dass die Messgeräte bei Reichell, Kesseler, C ok sind,
wenn die eine CATIII CATIV Klasse haben.
So ab 40-50 Euro gibts bestimmt was.
Fluke muss es ja nicht wirklich sein, von denen gibt es auch Schrott.

Mein 0815-Teil von Conrad oder Voltkraft wird damals wohl auch so um die 40 DM gekostet haben.
CAT hat es aber auch nicht. Damit dürfte ich also eigentlich nicht in die Steckdose rein.....
--
MFG
Enrico
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021
29.05.2015, 05:48 Uhr
Buebchen



@rm2
Zu 014
Hallo!
Du kannst eigentlich nur mit einem genauen Messgerät das den Wiederstandsbereich erfasst die Abweichung feststellen.
Wenn Du den Widerstand mit Absolutem Alkohol, der aber nicht zu bekommen ist und sehr schnell verdirbt, weil Wasser aufgenommen wird, abwäscht bekommst Du zwar den Schmutz ab, der Widerstandskörper oder das Glasgehäuse nehmen aber Wasser an. Damit ändert sich sein Wert abhängig von der Luftfeuchtigkeit.
Je Hochohmiger der Widerstandswert ist (Giga Ohm,Tera Ohm) um so kritischer wird es. Dabei kannst Du mehrere 100% Abweichung haben!
Wolfgang
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022
29.05.2015, 06:23 Uhr
Bert



Hallo Buebchen!
Würde etwas gegen Aceton als Reinigungsmittel sprechen?
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023
29.05.2015, 06:39 Uhr
sas



Hallo

bis zu 100% Abweichung?

Da ist doch eher die Frage mit welcher Spannung man arbeitet bzw.
der Widerstand beaufschlagt wird.

Im Schutzkleinspannungsbereich sollte das keine Rolle spielen.
Anders sieht es natürlich aus wenn ich diesen in der Röhrentechnik
ab 200 V einsetzte.

Jörg
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024
29.05.2015, 06:57 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hochohmwiderstände und Hochspannung sind unterschiedliche Schuhe!
Ich kann und muss mitunter auch bei Niederspannung zig M-Ohm einsetzen.
Es ist auch wurscht, ob eventuelle 100% Abweichung (was übrigens nur durch Luftfeuchte nicht geht) in einer HV- oder in einer NV-Schaltung auftreten. Die Schaltung fällt aus

Guido
PS: Preisfrage: wieviel Ohm hat ein 1G-Ohm-R bei 100% Abweichung? (und dann noch "mehrere 100%" ?... )
--
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde am 29.05.2015 um 07:00 Uhr von Guido editiert.
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025
29.05.2015, 08:08 Uhr
RP



Hier sind wir wieder bei der Diskussion von "0Ohm" Widerständen Physikalische Grenzwerte kann man nicht Messen.
Auch das billigste Multimeter vom Baumarkt aus dem Wühltisch 2,99€
zeigt bei mir Widerstandswerte im 20MOhmbereisch mit 7% Genauigkeit an und das in weniger als 1 Sekunde. Wiederstände kleiner 10Ohm haben aber Abweichungen von 50% , ähnlich verhält sich das Spannung und Strom Messbereich. ( 0,01V und 0,01A ) verglichene mit Siemens Labor Multimeter.
Micha in deine Multimeter ist sicher ein oder mehrere Kondensator die Fehlerquelle und nicht der Preiß.

Rolf
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026
29.05.2015, 08:11 Uhr
holm

Avatar von holm

Micha da die verfügbaren Meßspannungen klein aber Störeinflüsse auf die fließenden kleinen Ströme groß sind, haben diese Meßbereiche eine entsprechend große Zeitkonstante. Daran ist Nichts falsch.

Widerstandswerte in diesen Größenordnungen sind von ihrem genauen numerischen Wert auch meist nicht sooo interessant, sie sollen meist nur ein Potenzial bei einem hochohmigen Eingang halten.
Wenn bei Deinen Schaltungen solche werte kritisch werden, machst Du irgendwas falsch.

Zum genauen Messen nimmt man Gigaohmmeter, aber auch bei denen ist nicht gesagt das der Meßvorgang "zügig" abläuft, Präzision und Hektik schließen sich ein Bischen aus..

Werde doch mal konkret, was für Sorgen hast Du denn..?

Gruß,

Holm
--
float R,y=1.5,x,r,A,P,B;int u,h=80,n=80,s;main(c,v)int c;char **v;
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027
29.05.2015, 09:59 Uhr
rm2
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Avatar von rm2


Zitat:
Buebchen schrieb
Wenn Du den Widerstand mit Absolutem Alkohol, der aber nicht zu bekommen ist und sehr schnell verdirbt, weil Wasser aufgenommen wird, abwäscht bekommst Du zwar den Schmutz ab, der Widerstandskörper oder das Glasgehäuse nehmen aber Wasser an. Damit ändert sich sein Wert abhängig von der Luftfeuchtigkeit.



Hallo Wolfgang,

zu DDR-Zeiten hatte man beim Rundfunk statt reinen Alkohol reines Isopropanol zur Reinigung der Tonköpfe verwendet. Auch Kampfer-vergelter Alkohol aus der Apotheke kann dafür eingesetzt werden. Wäre das ein Ersatz für Reinigung? Und unmittelbar danach mit farblosen Lack einsprühen - eine mögliche Variante?



mfg ralph
PS
wenn der Glaskörper verunreinigrt ist wird ein 10G R nur noch 1G haben können. Der neue R-Wert liegt dann 1000 % daneben - mathematisch betrachtet, weil 1G gemessen wird. Oder er hat nur noch 10 % seines aufgedruckten Wertes
--
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Dieser Beitrag wurde am 29.05.2015 um 10:01 Uhr von rm2 editiert.
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028
29.05.2015, 10:20 Uhr
hellas



Klar bekommt man problemlos absoluten Alkohol. Schau einfach mal bei VWR vorbei.

Als Privatmensch hast du auch die Möglichkeit, pharmazeutisch reinen Alkohol in Kleinstmengen in deiner Apotheke zu erwerben.
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029
29.05.2015, 14:03 Uhr
Buebchen



Pharmazeutisch reiner Alkohol hat 95%, absoluter Alkohol hat 100% und nimmt nach dem Öffnen sofort begierig Wasser auf bis er ebenfalls nur noch 95% hat. Dieses Wasser ist an den Alkohol chemisch gebunden und durch destillation nicht zu entfernen! Der ist aber dann unbrauchbar. Ausserdem fehlt die Hydrophobierung des Widerstandes. Damit setzt sich auf der Oberfläche eine dünne Wasserschicht ab die zu einem falschen Wert führen.
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030
29.05.2015, 14:35 Uhr
RP



Erst mit Wasser wird Alkohol brauchbar!!! Prost

Rolf
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031
29.05.2015, 14:41 Uhr
hellas



Buebchen...du hast Recht. Gibts tatsächlich nicht so ohne weiteres und ist abhängig vom Lieferanten.

Dann hier zwei Möglichkeiten:
https://de.vwr.com/store/catalog/product.jsp?catalog_number=1.00980.0500
https://de.vwr.com/store/catalog/product.jsp?catalog_number=1.11727.1000

Bzgl. nachträglicher Hydrophobierung frag ich mal nach.
.
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032
29.05.2015, 17:22 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
RP schrieb
Erst mit Wasser wird Alkohol brauchbar!!! Prost

Rolf


Endlich mal ein konstruktiver Beitrag

Guido
--
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Konfuzius
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033
29.05.2015, 19:20 Uhr
edbru



Ist es mit Hausmitteln möglich so einen hydrophobierten Glaskörper nachträglich selbst zu regenerieren?
Bübchen, Du sagst es geht wohl nicht. Hast es sicher schon probiert?

Mir ist da diese Nano-Autoscheibenbehandlung eingefallen mit Nanoteilchen wo die Wasserperlen einfach abprallen.
Könnten die nicht auch so einen Effekt am Widerstandsglaskörper bewirken?

Gruß
Eddi
--
ich brauch es nicht, so sprach der Rabe.
Es ist nur schön wenn ich es habe.
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034
30.05.2015, 10:49 Uhr
Alex-70



Silikonfilm? Das weist Wasser ab.
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035
30.05.2015, 11:36 Uhr
RP



Macht euch mal nicht heiß wenn so ein Widerstand mit den Händen berührt wurde, ich habe von diesen Teilen noch einige liegen.
1000V Schichtwiderstand 410.652N nach TGL 11531 Achtung! Hydrophobiert Glaskörper nicht Berühren 115MOhm 20% Herstell. Dat. 11/76 RFT WBN TELTOW.
Messwert mit MV40 121MOhm, gestern mit Händen Berührt und in Wasser gelegt, abgetrocknet und Häute gemessen 121MOhm. bei rel. Luftfeuchte 35%.
Ich zweifele an das nach 40 Jahren von der Oberflächen Behandlung überhaupt noch was vorhanden ist.

Rolf
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036
30.05.2015, 18:34 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Aus Sicht eines Thread Eröffners finde ich sollten sich paar Leute hier in die Ecke stellen und wirklich schämen: rm2 & Co: hab selten erlebt dass ein Thread so aus dem Ruder gelaufen ist, was die ursprüngliche Fragestellung betrifft.
Ich find das nicht fair einen Thread so mit komplett anderen Fragen und Diskussionen zu überschwemmen, die überhaupt nix mit der ursprünglichen Fragestellung zu tun hat.
--
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037
01.06.2015, 08:33 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

000:

Zitat:
Micha schrieb
... Wie kann man Widerstände im MegaOhm Bereich halbwegs zuverlässig vermessen?



005:

Zitat:
rm2 schrieb
... und was mache ich mit meinen R's die bis zu 10G (im Glaskörper) gehen?



036:

Zitat:
Micha schrieb
.. sollten sich paar Leute hier in die Ecke stellen und wirklich schämen: rm2 & Co: hab selten erlebt
dass ein Thread so aus dem Ruder gelaufen ist, was die ursprüngliche Fragestellung betrifft.
Ich find das nicht fair einen Thread so mit komplett anderen Fragen und Diskussionen zu überschwemmen,
die überhaupt nix mit der ursprünglichen Fragestellung zu tun hat.



Stimmt! MEGAOHM zu GIGAOHM das ist aus dem Ruder gelaufen!
In 002, 003 und 004 gab es wichtige Antworten auf Deine Frage.
Ich habe in 005 den R-Bereich nur erweitert.
Ich möchte von den Erfahrungen anderer profitieren.

Micha, hast Du überlegt, was Du da kritisierst? Oder ist es nur aus
einer schlechten Laune heraus?


mfg ralph
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Dieser Beitrag wurde am 01.06.2015 um 08:35 Uhr von rm2 editiert.
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038
03.06.2015, 18:52 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Natürlich hab ich schlechte Laune. Was hier in dem Thread gelaufen ist, ist einfach unhöflich. Wobei ich Dir zugute halte, dass Deine Frage in 005 bis dahin noch nicht erahnen liess, dass es auf eine ganz andere Thematik hinauslaufen würde.
Die Frage zu MOhm Widerständen, die im Randbereich des normalen technischen Interesses liegen, zielte drauf ab, wie hochwertige Technik man braucht bzw. wieviel man für Messtechnik ausgeben muss um das Thema sinnvoll behandeln zu können.

GOhm sind auch Widerstände, aber da gehts schon eher in esoterische Regionen und die technischen Konsequenzen sind völlig andere. Ab 009 ist das nach meinem Empfinden aus dem Ruder gelaufen, ab da gabs hier im Thread zwei Diskussionen, die immer mal wieder einander "den Ball weggrätschten": Dein Thema, was auf Absolutalkohol, piezoelektrische Effekte, Regenerierung von Glaskörpern usw. hinauslief, sowie mein ursprüngliches Thema, was auf erforderliche Messtechnik abzielte. Und in den Beiträgen 002, 003, 004 noch keineswegs umfassend beantwortet war.

Ich glaub Dir, dass Du die Frage in 005 in dem gutem Glauben gestellt hast dass das hier reinpasst. Aber danach ist das einfach aus dem Ruder gelaufen. Wenn Du das aus dem bisherigen Verlauf des Threads nicht begriffen hast... hmmm...
--
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039
08.07.2015, 09:28 Uhr
hellas



Wie da Leben so spielt, besuchten mich neulich zwei Höchstohmschichtwiderstände 10GOhm/5% im Glaskörper in einer netten Pappschachtel. Originalverpackt und abgezapft im VEB Elektronische Bauelemente "Carl von Osszietzky" Teltow. ;-)

Und Tatsache, auf dem Pappstreifen, in dem der R eingeklemmt ist, steht extra drauf: "Achtung! Hydrophobiert. Glaskörper nicht berühren".

Kann sich noch jemand erinnern, wo die eingesetzt wurden?
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040
08.07.2015, 09:45 Uhr
Germaniumröhre



Hallo hellas,

ja, in höchstohmigen Elektrometerverstärkern - zum Beispiel für Ionisationskammern.

Viele Grüße
Bernd
--
Kombjuder sorgen für Arbeit, die man ohne Diesem sicherlich nicht hätte.
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041
08.07.2015, 10:57 Uhr
hjs




Zitat:
hellas schrieb Und Tatsache, auf dem Pappstreifen, in dem der R eingeklemmt ist, steht extra drauf: "Achtung! Hydrophobiert. Glaskörper nicht berühren".


Hab das Vorkommnis mal geknipst:

Und wie zu sehen ist, gab es die 10G-Widerstände auch ganz normal in der
Darbietungsform "grün". Auch glaube ich mich erinnern zu können, dass die
300M im GF21 ganz normal ausgesehen haben.

MfG
hjs
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042
10.02.2018, 18:51 Uhr
RP



Ich hole mal diesen alten Beitrag vor. Habe Widerstände mit der Bezeichnung

100MJ510.1445 / Durchmesser ca. 12mm Länge ca. 45mm
TGL 11,531

Die Widerstände bestehen aus einem grauen Plast Körper.

100M Ohm kann ich messen, kennt jemand die Spannungsfestigkeit der Widerstände?

Rolf
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043
10.02.2018, 23:32 Uhr
hellas



Die Dinger wurden bei uns früher gern zu Hochspannungsbasteleien eingesetzt. Genaueres kann ich dazu aber nicht mehr beitragen. Außer, dass es die Teile auch noch in doppelter Länge gab.
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