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Robotrontechnik-Forum » Sonstiges » digital einstellbarer LM317/B3170... » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
09.02.2015, 12:08 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

Es ist mir etwas peinlich, diese Problematik nicht lösen zu können. Mut zur Wahrheit.
Wie berechnet man die vier Widerstände an den Kollektoren, damit Vout in 4 bit Auflösung von 1,8 bis 3,3V per Inputs D..A eingestellt werden kann ? Die Stufung wird um die 0.1 Volt liegen. Die Sache ist kniffliger als es scheint. Binäre Wichtung der Widerstände scheint nicht zu funktionieren. Die Kanalwiderstände der Transistoren ignorieren wir vorerst, wird mit MOSFETS einfacher. Google weiß nichts dazu.



Danke !
--
Mein Chef ist ein jüdischer Zimmermann.

Dieser Beitrag wurde am 09.02.2015 um 12:11 Uhr von Mario Blunk editiert.
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001
09.02.2015, 13:05 Uhr
Buebchen



Hallo Mario!
Nimm für R2 einen Einstellregler und stelle die 3,3 V am Ausgang ein.
Nimm einen zweiten Einstellregler und schalte ihn über den Transistor parallel zu R2. Stelle 0,1 V weniger, also 3,2 V am Ausgang ein. Schalte einen dritten Einstellregler Parallel der erste Transistor muss Sperren. Schalte den dritten Einstellregler mit einem Transistor parallel zu R2 und stelle die Ausgangsspannung auf 3,1V also 0,2 V weniger. Wenn der erste und der zweite Transistor leitet hast Du 3,0V.
Jetzt öffne beide transistoren.Schalte einen dritten Einstellregler parallel und stelle auf 2,9 V also 0,4 V weniger ein. wenn alle drei Transistoren leiten hast Du 0,1+0,2+0,4 V weniger. Also 2,6 V.
wieder alle Transistoren sperren und einen vierten Einstellregler parallel zu R2 schalten. Die Ausgangsspannung auf 2,5 V also 0,8 V weniger als die 3,3 V einstellen. Wenn alle vier Transistoren leiten hast Du 3,3V-0,8V-0,4V-0,2V-0,1V. Das sind die gewünschten 1,8 V. damit hast Du Spannungen mit 0,1 V Abstand.
Viel Erfolg!
Mit berechnen wird das nicht genau genug da die Schwellspannung des LM317 mit ungefähr 1,2 V angegeben ist. sie kann aber auch 1,3V sein. Die Widerstände habe auch ihre Toleranzen. Mit der angegebenen Methode kommst Du am schnellsten zum Ziel. Eventuell den Wert von R1 grösser machen, damit Du nicht zu niederohmig wirst. Dann ist der Abgleich schwieriger. Anschliessend die Widerstäde der eingestellten Regler ausmessen und dafür Festwiderstände einsetzen. Du wirst aber wegen der Genauigkeit aus zwei Widerständen zusammen setzen müssen.

Dieser Beitrag wurde am 09.02.2015 um 13:10 Uhr von Buebchen editiert.
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002
09.02.2015, 13:15 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Ist Vout bzw. Vadj. nicht viel zu klein? Wenn dort noch Uce über die Transistoren abfällt, bleibt doch kaum Spiel für Widerstände.
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003
09.02.2015, 13:28 Uhr
Buebchen



@kaiOr
Hallo!
Deshalb meine angegebene Methode. Wenn ein Transistor durchgeschaltet ist sollten ungefähr 0,1V drüber abfallen. Das alles in einer Berechnung unter zu bringen ist komplizierter als meine vorgeschlagene Methode bei der die über den Transistoren abfallende Spannung gleich mit berücksichtigt ist. Ansonsten muss erst eine Kennlinie des LM317 zur Schwellspannungsbestimmung und eine Kennlinie der Transistoren aufgenommen werden. Mindestens die Spannung über dem Transistor im durchgeschalteten Zustand.
Wenn man die genaue Schwellspannung hat ist alles andere leicht. Nur Ohmsches Gesetz. Das Berechnen der Spannung so wie bei meiner Einstellerei angegeben. Nur nicht die Sättigungsspannung der Transistoren vergessen.
Den geringen Eingangsstrom des LM317 solltest Du bei den niederohmigen Widerständen vernachlässigen können.
Mosfets sind übrigens nicht geeignet!

Dieser Beitrag wurde am 09.02.2015 um 13:35 Uhr von Buebchen editiert.
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004
09.02.2015, 13:55 Uhr
Buebchen



Hallo!
Hier noch mal die Formel. Erst muss der Strom durch R1 für die Schwellspannung von rund 1,2 V ausgerechnet werden. Dann mit dem Strom der Widerstand der die gewünschte Spannung - der Sättigungsspannung von rund 0,1 V über dem Transistor.
Also I=U/R
I=1,2V/240 Ohm
I=5mA
Es sollen fürs erste 3,2V herauskommen
3,2V-0,1V Sättigungsspannung- 1,2V Schwellspannung des LM317
=1,9V
R=U/I
R=1,9/0,005
R=380 Ohm
Und so weiter für die anderen Widerstände.
Es wird allerdings so sein, das die Schaltung garnicht funktioniert, da durch die Widerstände eine Stromaufteilung stattfindet. Es können also nur vier genaue Spannungen ausgerechnet werden. Sobald zwei Widerstände parallel geschaltet werden stimmt der Strom und damit die Spannung nicht mehr.
Da wird wohl noch mindestens ein OPV oder ein Decoder für 4bit nötig sein.
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005
09.02.2015, 14:40 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk


Zitat:
Buebchen schrieb
Es wird allerdings so sein, das die Schaltung garnicht funktioniert, da durch die Widerstände eine Stromaufteilung stattfindet. Es können also nur vier genaue Spannungen ausgerechnet werden. Sobald zwei Widerstände parallel geschaltet werden stimmt der Strom und damit die Spannung nicht mehr.


Das ist genau mein Problem. Ich will die Eingänge D..A von einem Zähler (per CPLD) treiben, also echte Binärzahlen von 0 bis F da rein schicken. 4 separate Spannungen sind machbar, aber die Mischung brauche ich auch. Sättigungsspannungen bitte vernachlässigen, statt der npn kommen MOSFETS da rein. Ihr könnt auch so tun, als wären echte mechanische Schalter statt der Transistoren eingebaut.
--
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006
09.02.2015, 14:47 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

der praktische Ansatz in 001 ist auf jedenfall einen Versuch wert. Das muß sich doch aber auch berechnen lassen. Alles was sich bauen läßt, läßt sich berechnen, hat mein Mathelehrer in der POS mal gesagt.
--
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007
09.02.2015, 17:00 Uhr
Rolli



Im Dantenblatt vom L117 steht auf der ersten Seite unten eine Formel zur Berechnung der Ausgangsspannung als Funktion der Widerstände R1 und R2. Wenn diese Formel nach R2 umgestellt wird, erhält man den Widerstand R2 als Funktion von Uout (R1 und Iadj sind gegeben).
Ob man allerdings diese berechneten Widerstände durch die wahlweise Parallelschaltung von vier verschiedenen Widerständen erzeugen kann, bezweifle ich stark. Funktionieren würde es problemlos mit 16 Widerständen, von denen jeweils einer aktiviert wird --> also 1 aus 16 Dekoder

Gruß
Rolli

Dieser Beitrag wurde am 09.02.2015 um 17:02 Uhr von Rolli editiert.
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008
09.02.2015, 17:51 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk

wenn der Zähler von 0 bis 15 zyklisch durchläuft, und ich per Trimmer die Rampe nach Gutdünken einstelle, sieht das irgendwie exponentiell aus:


DC offset -1,8V ganz nebenbei.

Also, die Mathefreaks hier können sich nun Gedanken machen warum das so ist :-)
--
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Dieser Beitrag wurde am 09.02.2015 um 17:52 Uhr von Mario Blunk editiert.
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009
09.02.2015, 18:28 Uhr
Rolli



Was soll eigentlich in <001> die Angabe Vadj = 1,6...2,1V bedeuten?
Vadj ist intern auf 1,25V eingestellt und der Schaltkreis verändert die Ausgangsspannung so lange bis der von außen angelegte Wert durch den Spannungsteiler auch 1,25V beträgt. (siehe Datenblatt)
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010
09.02.2015, 18:59 Uhr
Digitalmax

Avatar von Digitalmax

Also ich würde mit den Zählerausgängen (CMOS?) über entsprechend abgestufte Widerstände einen Strom direkt an Pin 1 vom LM317 einspeisen, ohne die Transistoren.

Matthias
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011
09.02.2015, 19:03 Uhr
Buebchen



Hallo Mario!
Es lässt sich sicher berechnen. Aber für jeden einzelnen von mir oben beschriebenen Fall muss eine Einzelrechnung gemacht werden da beim Parallelschalten der Widerstände der Strom auf beide aufgeteilt wird. Oder du rechnest für jeden Spannungsfal den Strom aus und stellst nach dem dazu geschalteten Widerstand um. Irgendwie gibt es eine Formel die ich früher immer angewandt habe wenn ich von einem Sollwiderstand einer Parallelschaltung den zweiten Widerstand ausrechnen wollte. Mit 1/R zu rechnen macht sich ja blöd.
Ich muss mal überlegen, vieleicht komme ich wieder drauf.
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012
09.02.2015, 19:10 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk


Zitat:
Rolli schrieb
Was soll eigentlich in <001> die Angabe Vadj = 1,6...2,1V bedeuten?
Vadj ist intern auf 1,25V eingestellt und der Schaltkreis verändert die Ausgangsspannung so lange bis der von außen angelegte Wert durch den Spannungsteiler auch 1,25V beträgt. (siehe Datenblatt)


Mit Vadj meine ich die Spannung über R2. Bei Vout=1,8V liegen da 0,6V. Bei Vout=3,3V ist über R2 2,1V. Das ist immer 1,2V weniger als Vout.
--
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Dieser Beitrag wurde am 09.02.2015 um 19:10 Uhr von Mario Blunk editiert.
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013
09.02.2015, 19:24 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk


Zitat:
Buebchen schrieb
Hallo Mario!
Es lässt sich sicher berechnen. Aber für jeden einzelnen von mir oben beschriebenen Fall muss eine Einzelrechnung gemacht werden da beim Parallelschalten der Widerstände der Strom auf beide aufgeteilt wird. Oder du rechnest für jeden Spannungsfal den Strom aus und stellst nach dem dazu geschalteten Widerstand um. Irgendwie gibt es eine Formel die ich früher immer angewandt habe wenn ich von einem Sollwiderstand einer Parallelschaltung den zweiten Widerstand ausrechnen wollte.


Das habe ich gemacht, allerdings geht das nur für den Fall, daß nur ein Transistor durchläßt. Es ergeben sich eine Art Fixpunkte innerhalb der "Rampe". Das sind die momentan berechenbaren Werte:
nur A eingeschaltet: Ra=8400 Ohm entspricht Vout=2.0V
nur B eingeschaltet: Rb=3990 Ohm entspricht Vout=1.9V
nur C eingeschaltet: Rb=1785 Ohm entspricht Vout=1.7V
nur D eingeschaltet: Rb=683 Ohm entspricht Vout=1.3V
alle ausgeschaltet: nur R2=420 Ohm entspricht Vout=2.1V
alle eingeschaltet: um Vout=1,8V zu bekommen, muß Ra//Rb//Rc//Rd//R2=Rges=120 Ohm werden, was aber mit den oben errechnenten Ra bis Rd zu 210Ohm führt.

Die ganze Theorie beruht auf der Annahme, daß sich eine lineare Stufung von Vout in 0.1V-Schritten bewerkstelligen läßt, was höchstwarscheinlich falsch ist.

Hier eine Tabelle der Werte, damit keiner alles nochmal rechnen muß:

http://www.blunk-electronic.de/download/dac1.ods
--
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Dieser Beitrag wurde am 09.02.2015 um 19:32 Uhr von Mario Blunk editiert.
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014
09.02.2015, 19:35 Uhr
Buebchen



Hallo! Jetzt habe ich es wieder! Die Spannung die gebraucht wird hast Du ja vorgegeben. Das sind die um 0.1V abfallenden Sollspannungen am Sense Eingang.
Also rechnest Du erst den Strom durch R1zwischen dem Ausgang und dem Sense Eingang aus. I=U/R
Das sind 1,2V/240 Ohm
=0,005A
Der Strom muss bei einem Spannungsabfall von 2,1V zwischen Sense und Masse durch einen Widerstand von
R=U/I
2,1V/0,005A
420 Ohm wie in der Schaltung angegen erreicht werden.
Und jetzt kommt es:
Im nächsten Fall muss bei 2,0V ein Strom von 5mA fliessen.
Dazu hast Du die folgende Formel:
U=IxR2xRges/R2-Rges
Diese Formel musst Du nach R2 umstellen, denn das suchst Du ja. Alles andere ist bekannt. Danach kannst Du sämtliche Widerstände ausrechnen.
Hast aber in jedem Fall alle Parallel geschalteten widerstände zu berücksichtigen.
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015
09.02.2015, 19:44 Uhr
sas



Hallo,

die Spitzen sollten kompensiert werden über Kondensatoren am Ein- und Ausgang des Spannungsreglers.

Einen Kondensator an den Adj-Anschluß anzuschließen muß ebenso experimentell getestet werden.
Es geht bestimmt mit Kondensatoren im Pico-Bereich.

Der Rest ist mittels Spindeltrimmer experimentell zu ermitteln.

Die Werte werden von Regler zu Regler immer unterschiedlich sein.


Zitat:
Mario Blunk schrieb


Also, die Mathefreaks hier können sich nun Gedanken machen warum das so ist :-)

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016
09.02.2015, 20:11 Uhr
Digitalmax

Avatar von Digitalmax

Hallo Mario,
die Spannung über R2 beträgt immer ca. 1,25 V.
Siehe 009.
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017
09.02.2015, 20:51 Uhr
Bert



Wieviel Platz (und freie Pins) hast Du in Deinem CPLD noch?
Passt da evtl. noch ein 8-Bit DA-Wandler dazwischen?
Ins CPLD kommt dann noch eine passende LUT von 4 auf 8...
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018
10.02.2015, 07:58 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk


Zitat:
sas schrieb
die Spitzen sollten kompensiert werden über Kondensatoren am Ein- und Ausgang des Spannungsreglers.

Zitat:
Mario Blunk schrieb


Also, die Mathefreaks hier können sich nun Gedanken machen warum das so ist :-)




Das ist nicht das Problem. Warum die Kurve nicht linear ist, möchte ich mir gern mathematisch erklären...
--
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019
10.02.2015, 08:00 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo an alle,

ich habe mein excel97 bemüht (Formel Datenblatt TI) und bin nach Bübchen 001 vorgegangen.

- um 3.3 V zu erreichen muß R2 ein Dickschichtregler 470 Ohm sein, eingestellt etwa 393 Ohm
- um 3.2 V (0.1V) zu erreichen muß RA ein Dickschichtregler 10 K sein, eingestellt etwa 7.5 k
- um 3.1 V (0.2V) zu erreichen muß RB ein Dickschichtregler 4.7 K sein, eingestellt etwa 3.6 k
- um 2.9 V (0.4V) zu erreichen muß RC ein Dickschichtregler 2.2 K sein, eingestellt etwa 1.6 k
- um 2.5 V (0.8V) zu erreichen muß RC ein Dickschichtregler 1 K sein, eingestellt etwa 640 Ohm

- da 4 Widerstände offen liegen sollte parallel zu R2 47 n liegen
- Rückschlagdioden nicht vergessen


mfg ralph
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
http://www.ycdt.de/kkw-stendal

Dieser Beitrag wurde am 10.02.2015 um 08:49 Uhr von rm2 editiert.
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020
10.02.2015, 08:00 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk


Zitat:
Digitalmax schrieb
Hallo Mario,
die Spannung über R2 beträgt immer ca. 1,25 V.
Siehe 009.


Da widerspreche ich. Über R1 liegen konstant 1,25V, aber nicht über R2. Das Potential von Pin 1 nach GND ist immer 1,25V niedriger als Vout.
--
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021
10.02.2015, 08:06 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk


Zitat:
Bert schrieb
Wieviel Platz (und freie Pins) hast Du in Deinem CPLD noch?
Passt da evtl. noch ein 8-Bit DA-Wandler dazwischen?
Ins CPLD kommt dann noch eine passende LUT von 4 auf 8...


Das ist ein "russisches" Projekt. Ein DAU war da schonmal im Einsatz, soll nun rausfliegen, damit es einfacher wird. Sicherheitsrelevant...
--
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022
10.02.2015, 08:08 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk


Zitat:
rm2 schrieb
Hallo an alle,

ich habe mein excel97 bemüht (Formal Datenblatt TI) und bin nach Bübchen 001 vorgegangen.

- um 3.3 V zu erreichen muß R2 ein Dickschichtregler 470 Ohm sein, eingestellt etwa 393 Ohm
- um 3.2 V (0.1V) zu erreichen muß RA ein Dickschichtregler 10 K sein, eingestellt etwa 7.5 k
- um 3.1 V (0.2V) zu erreichen muß RB ein Dickschichtregler 4.7 K sein, eingestellt etwa 3.6 k
- um 2.9 V (0.4V) zu erreichen muß RC ein Dickschichtregler 2.2 K sein, eingestellt etwa 1.6 k
- um 2.5 V (0.8V) zu erreichen muß RC ein Dickschichtregler 2 K sein, eingestellt etwa 640 k

- da 4 Widerstände offen liegen sollte parallel zu R2 47 n liegen
- Rückschlagdioden nicht vergessen


mfg ralph



Danke Ralph,
diese Werte hab ich auch ausgerechnet. Diese gelten aber nur für den Fall, daß von den vier Widerstanden Ra bis Rd nur EINER eingeschaltet wird. Die oben gezeigte DAU-Kennlinie ist davon das Ergebnis. Nicht linear, sondern exponentiell.
--
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023
10.02.2015, 09:36 Uhr
u.nickel



Hallo Mario,
die Kennlinie ist doch vollkommen ok, kann doch gar nicht anders sein und hat mit dem verwendeten Spannungsregler ursächlich auch nichts zu tun. Es geht doch nur um die Parallelschaltung von mehr oder weniger vielen Widerständen, wenn Du ne Biärzahl "anlegst". Und der resultierende Gesamtwiderstand ist doch da auch keine lineare Funktion der Anzahl der Einzelwiderstände. Und demzufolge ist der durchfließend STrom bzw. die stehenbleibende Spannung auch nicht linear zur Binärzahl.
Wenn Du da was lineares haben willst, dann brauchst Du doch ein R/2R-Netzwerk.
mfg Uwe
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024
10.02.2015, 09:55 Uhr
Ronny_aus_Halle
Moderator



Zitat:
Mario Blunk schrieb
Das ist ein "russisches" Projekt. Ein DAU war da schonmal im Einsatz, soll nun rausfliegen, damit es einfacher wird. Sicherheitsrelevant...



Blöde Frage , aber warum wird die Schaltung zuverlässiger wenn man die Anzahl der Bauteile erhöht ?

Gruß,

Ronny
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025
10.02.2015, 10:00 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk


Zitat:
Ronny_aus_Halle schrieb

Zitat:
Mario Blunk schrieb
Das ist ein "russisches" Projekt. Ein DAU war da schonmal im Einsatz, soll nun rausfliegen, damit es einfacher wird. Sicherheitsrelevant...



Blöde Frage , aber warum wird die Schaltung zuverlässiger wenn man die Anzahl der Bauteile erhöht ?

Gruß,

Ronny


lange Geschichte, paßt hier nicht hin... es geht um sicheres, berechenbares Verhalten bei Ein- und Ausschalten der Versorgung.
--
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026
10.02.2015, 10:34 Uhr
Buebchen



Hallo Mario!
Es ist zwar wesentlich mehr Aufwand, aber hier findest Du eine Schaltung mit Decodern wie ich sie weiter oben vorgeschlagen habe die warscheinlich Deinen Anforderungen gerecht wird.
http://buebchen.jimdo.com/selbst-gebaut-diy-homebrew/elektronik/linear-geschaltete-spannungsquelle/
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027
10.02.2015, 11:20 Uhr
hjs



Die Schaltung kann gar nicht funktionieren.
Für 3.3V brauchst Du 393.6 Ohm als R2*, wenn man mal Uref = 1.25V annimmt.
Das ergäbe für 3.2V (Bit 0 gesetzt) 374.4 Ohm. Für 3.1V (Bit 1 gesetzt)
355.2 Ohm, für 2.9V (Bit 2 gesetzt) 316.8 Ohm und für 2.5V dann 240 Ohm.
Das macht Ra = 7675.2 Ohm, Rb = 3640.8 Ohm, Rc = 1623.6 Ohm und
Rd = 615 Ohm. Du siehst, das sich die Widerstandswerte, die sich eigentlich
jeweils halbieren müssten, anders verhalten. Das liegt daran, dass es ein
Spannungsteiler ist.
Jetzt könntest Du noch ausrechnen, was passiert, wenn mehrere Bits
gleichzeitig gesetzt sind. Also R2* || Ra || rb || Rc || Rd ergibt 280.78 Ohm
statt den erforderlichen 259.2 Ohm. Ähnliches bei anderen Kombinationen.

Du kannst aber statt Stern- eine Kettenschaltung machen. R2* ist 105.6 Ohm
und dazu in Reihe vier Widerstände, die einzeln mit MOSFETs überbrückt
werden können. Musst nur darauf achten, dass die Gates weit genug hoch
kommen. Entsprechende Transistoren gibt es aber: 'Ultra Logic level' und
wie das alles heißt.

MfG
hjs

Dieser Beitrag wurde am 10.02.2015 um 11:20 Uhr von hjs editiert.
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028
10.02.2015, 11:27 Uhr
Rolli



Der Schaltungsvorschlag in <026> entspricht genau meinem Vorschlag in <007> und der Aufwand hält sich ja noch in Grenzen.

Gruß
Rolli

Dieser Beitrag wurde am 10.02.2015 um 11:27 Uhr von Rolli editiert.
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029
10.02.2015, 12:57 Uhr
Buebchen



Hallo!
Meinem Vorschlag in der 004 entspricht er unter anderem auch, aber beim Zeichnen konnte ich die Entwicklung nicht verfolgen.

Dieser Beitrag wurde am 10.02.2015 um 12:58 Uhr von Buebchen editiert.
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030
10.02.2015, 13:53 Uhr
Buebchen



Hallo!
Ich möchte darauf aufmerksam machen, das zum schalten solcher und ähnlicher Anwendungen MOSFETs nicht geeignet sind.
Nur Leistungs MOSFETs haben einen kleinen RDSon. Die normalen MOSFETs zum Beispiel BS170 haben einen RDSon von 1,2 bis 5 Ohm. Dieser Wert schwankt von Transistor zu Transistor. Das führt bei den niedrigen Widerständen des Spannungsteilers zu merklichen Fehlern. Schalttransistoren haben rund 0,1 V Sättigungsspannung, bei den kleinen Strömen hier noch weniger, die nur mit der Temperatur schwanken, ansonsten bei allen Transistoren annährend gleich sind.
Deshalb ist von der Verwendung von FETs abzuraten und es ist besser Schalttransistoren zu verwenden.

Dieser Beitrag wurde am 10.02.2015 um 13:53 Uhr von Buebchen editiert.
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031
11.02.2015, 17:20 Uhr
Mario Blunk

Avatar von Mario Blunk


Zitat:
Buebchen schrieb
Hallo!
Ich möchte darauf aufmerksam machen, das zum schalten solcher und ähnlicher Anwendungen MOSFETs nicht geeignet sind.
Nur Leistungs MOSFETs haben einen kleinen RDSon. Die normalen MOSFETs zum Beispiel BS170 haben einen RDSon von 1,2 bis 5 Ohm. Dieser Wert schwankt von Transistor zu Transistor. Das führt bei den niedrigen Widerständen des Spannungsteilers zu merklichen Fehlern. Schalttransistoren haben rund 0,1 V Sättigungsspannung, bei den kleinen Strömen hier noch weniger, die nur mit der Temperatur schwanken, ansonsten bei allen Transistoren annährend gleich sind.
Deshalb ist von der Verwendung von FETs abzuraten und es ist besser Schalttransistoren zu verwenden.


zur Kenntnis genommen :-) DMG3420U liegen unter 0.1Ohm, bestens geeignete N-MOSFETS.
--
Mein Chef ist ein jüdischer Zimmermann.
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032
12.02.2015, 09:09 Uhr
hjs




Zitat:
Mario Blunk schrieb
DMG3420U liegen unter 0.1Ohm, bestens geeignete N-MOSFETS.


Falls Du die erst noch beschaffen müsstest, kannst Du auch mal über den hier:
http://www.farnell.com/datasheets/1648230.pdf nachdenken.

MfG
hjs
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